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Autor Thema: Der Geist ist aus der Flasche - Entsprechungen  (Gelesen 4526 mal)
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« am: 19. März 2008, 16:09:59 »

In Entsprechung zur "Neuen Weltanschauung", zum "weltlichen Aufbauwerk" und zur  neuen Weltordnung "NWO" steht auch der natürliche Pflanzenbau und die natürliche Ernährung:
http://www.nuoviso.de/filmeDetail_monsanto.htm

Dort geschieht mit der Natur, was mit unserem Geist, unserer Seele beabsichtigt ist!
Vergleiche dazu diese Diskussion: http://gloriadei.info/licht/index.php/topic,37.0.html

Was wird sich durchsetzen?
Nicht die irdische Meinung, sondern der göttliche Plan!

Der Geist ist aus der Flasche! Passt auf, dass wir den Geist erkennen!
Jesus hatte unter Seinen Aposteln einen, der seine Lehre ganz falsch verstand
und nur Ansehen und den sichtbaren Erfolg im Auge hatte.
Heute gibt es Leute, die nur auf geistiges Ansehen aus sind
und alles daran setzen, ihren Geist zu monopolisieren und BD zu verderben!

Mehr dazu vielleicht später.
Seien wir wachsam!
Bemühen wir uns umso mehr, uns um Jesus zu scharen.
Stellen wir vor, wie Er damals über die Erde ging.
Stellen wir vor, wir hätten dabei sein können.
Stellen wir vor, welche Liebe uns heute zu Ihm hin zieht,
und wie wir mit IHM unterwegs wären.

So können wir uns innerlich mit IHM vereinen
und in Seiner Gegenwart leben.

Jesus, Jesus, Jesus, nimm unsere Worte auf, tritt ein in unser Herz
und stärke uns, heile uns, segne uns, hilf uns Deine Liebe zu leben!

Epidophekles

« Letzte Änderung: 17. Juni 2008, 01:18:27 von Epidophekles » Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #1 am: 19. März 2008, 23:13:38 »

Zitat
----- Original Message -----
From: ISchneuing@a&ol.com
To: AT91Psalm@a&ol.com
Sent: Wednesday, March 19, 2008 9:58 PM
Subject: Lüge nicht!



Lüge nicht!


Wiederum sprach er zu mir:

"Die Wahrheit liebe, und nur wahre Rede komme aus deinem Munde, damit der Geist, den Gott in dieses Fleisch gepflanzt hat, als wahr(haftig) erfunden werde vor allen Menschen; dadurch wird dann der Herr, der in dir wohnt, verherrlicht werden; denn der Herr ist wahrhaft in jedem Worte, und bei ihm gibt es keine Lüge.

2. Die Lügner verleugnen demnach den Herrn und betrügen ihn, da sie ihm das anvertraute Gut, das sie empfingen, nicht zurückgeben. Denn sie bekamen von ihm einen wahrhaften Geist. Wenn sie diesen als lügnerischen Geist zurückgeben, dann haben sie den Auftrag des Herrn nicht gehalten und sind Betrüger geworden."

3. Als ich nun dieses hörte, mußte ich laut weinen. Wie er mich weinen sah, fragte er: "Warum weinst du?" "O Herr", erwiderte ich, "weil ich nicht weiß, ob ich gerettet werden kann." "Warum?" fragte er. "Niemals nämlich, o Herr", fuhr ich fort, "habe ich in meinem Leben ein wahres Wort gesprochen, sondern stets war mein Leben mit jedermann voller Ränke und List, und meine Lüge habe ich bei allen Menschen für Wahrheit ausgegeben; und nie hat mir jemand widersprochen, vielmehr glaubte man meinem Worte. Wie nun, o Herr, kann ich das Leben bekommen nach solchem Tun?"

4. "Du denkst gut und wahr", erwiderte er; "du hättest nämlich wie ein Diener Gottes in Wahrheit wandeln sollen, und ein schlechtes Gewissen hätte nicht zusammenwohnen sollen mit dem Geiste der Wahrheit und hätte dem erhabenen und wahren Geiste kein Leid zufügen sollen." "Nie, o Herr", sagte ich, "habe ich solche Worte klar und deutlich gehört."

5. "Jetzt aber", versetzte er, "hörst du sie; befolge sie, damit auch das, was du früher bei deinen Geschäften gelogen hast, wenn das jetzige als wahr erfunden wird, auch jenes glaubhaft werde; denn es kann glaubhaft werden. Wenn du dies beobachtest und von jetzt ab nur Wahrheit redest, so kannst du dir das Leben erwerben; und wer immer dieses Gebot hört und sich frei hält von der verwerflichen Lüge, der wird das Leben haben bei Gott."

Aus: Der Hirte Hermas - Apostolische Väter

 
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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #2 am: 20. März 2008, 22:40:45 »


„Mein Bruder!“, antwortete Johannes sehr ernst, „wir verstanden den Herrn nicht, als Er uns sagte: ,Wir wollen hinaufgehen nach Jerusalem, damit an dem Menschen-Sohne alles vollendet werde, was geschrieben ist durch die Propheten! Denn Er wird verspottet, gegeißelt, ja getötet werden — aber am dritten Tage wieder auf­erstehen!’ Wir verstanden Ihn nicht! — Und warum? — Mit allen Fasern unseres Herzens sträubten wir uns, nur dem Gedanken nach­zugehen, es könnte Ihm solches geschehen! Keiner dachte daran, daß es je so werden könnte.

Der Meister Selbst war ruhig und ließ uns in unseren Gesprächen allein; wir hofften auf irgend eine Fügung, wodurch noch alles sich klären würde!

Als Sein Geheiß an mich und Bruder Petrus kam, das Osterlamm in der Stadt zu bereiten, wußte ich: mit dem Herrn ist eine Veränderung vorge­gangen! Denn noch nie brauchten wir für etwas zu sorgen, da Er ja Selbst die Sorge für alles übernahm. Wir richteten nun das Osterlamm nach gewohnter Weise und waren für uns im kleinen Saale, nach Seinem Willen, konnten aber nicht bemerken, daß der Meister traurig sei. So blieben wir allein bis zum Abend, wo Er nun äußerte: ,Ich gehe heim zum Vater, um allen denen die Stätte zu bereiten, die in Mir das Heil und das neue Leben gefunden haben! Ich lasse euch allein, auf daß in euch sich bewähren möge Mein Leben aus Gott, welches ist Kraft und Wille!’

Da wußten wir: dieses Abendmahl mit den bedeutsamen Abschiedsreden ist das letzte! Aber glauben konnten wir es nicht! Erst als wir sahen, wie eine große Traurigkeit über Seine Seele kam und der Meister die erschütternden Worte sprach: ,Einer unter euch wird Mich verraten!’, da umklammerte ich den Herrn und fragte ängstlich: ‚Verraten, ver­raten Dich, Herr? Der Du den ganzen Himmel in uns eröffnet hast! — Unmöglich!’ ‚Unmöglich', sprachen entsetzt auch die Brüder. ,Wer ist es, Herr? Bin ich es?', riefen mehrere zugleich. ,Der ist es, der jetzt mit Mir in die Schüssel taucht!’, spricht der Herr zu mir, dann aber laut: ,Du aber, mein Judas, was du tun willst, tue bald!'


Wir waren bestürzt über diese Worte; als aber Judas wirklich hinausging, da mußte ich mich an den Herrn lehnen und sagte: ,Herr und Meister! Tiefbetrübt bin ich über den Bruder Judas, daß er es fertig bringt, uns jetzt zu verlassen! Aber eines verstehe ich nicht, daß Du den Bruder Judas nicht zurückgehalten hast, seine verirrten menschlichen Ideen in die Tat umzusetzen!'

Da antwortete der Herr: ,Johannes und ihr meine Brüder, höret:

Eben, um den Verblendeten nicht zu richten, muß er sich dessen entledigen, was sich in ihm gegen Mich angesammelt hat! Keiner von euch weiß so gut wie er um die Kraft und die Herrlichkeit Gottes im Menschen! Und er möchte, daß diese Schätze allen seinen Stammesgenossen zu Gute kommen sollen, doch nur nach seiner Art, nach seinem Erkennen! Darum verachtet ihn nicht und stoßet euch nicht an seinen Handlungsweisen! — Wisset: vor Millionen von Jahren, da bat er Mich um einen besonderen Dienst! Doch heute, wo er vor der Erfüllung seines Wunsches steht, handelt er im ver­kehrten Sinne! Darum ist in der Schrift auch von ihm die Rede!'

Sprach Jakobus: ,Herr, wenn Du willst, gehe ich ihn suchen und will versuchen, sein verkehrtes Tun ihm vor Augen zu halten!'

Antwortete der Herr: ,Und wenn ihr alle geht, würde es euch doch nicht gelingen, ihn zur Umkehr zu bewegen, da sein Streben nach Macht und Besitz ihn völlig blind gemacht hat! Er ist jetzt das Werkzeug feindlicher Kräfte! Und so muß sich die Schrift er­füllen in allem, was Gottes Geist einst durch Prophetenmund schon verkündete!'

Dann sprach der Herr in Wehmut weiter: ,Die Stunde ist da, wo Ich Mich trennen muß von euch, Meinen Brüdern! Du Johannes, du Petrus und du Jakobus, ihr waret die, die Ich am tiefsten schauen ließ in die Geheimnisse des Reiches Gottes. Ihr seid die geistigen Grundpfeiler Meiner Lehre, welche sich in Liebe, Glauben und Vertrauen in allen Lebenslagen bewähren sollen!

Darum bauet ihr alle auf diesen Grund, den diese drei Brüder sym­bolisch darstellen und errichtet Mir im Geiste ein Haus, Meiner wür­dig und wert! Denn Ich habe euch geliebt und werde euch lieben immerfort! Ich komme wieder und dinge euch aufs Neue, wenn Ich vollendet habe das Werk, welches nach Erfüllung verlangt.'

Wir aber konnten des Herrn Worte nicht fassen; so blieben wir noch eine Stunde im tiefen Schweigen um den Herrn, keiner wagte, ein Wort zu reden. Wir standen unter einem unbekannten seelischen Druck und erschraken alle, als der Herr sprach: ,Lasset uns gehen! Die Zeit ist da, wo der Menschen-Sohn verherrlichen muß das in Ihm wohnende Gottes-Leben!'

Da sprach Bruder Philippus: ,Herr und Meister! Bleibe doch bei uns! Dein Vater-Geist wird schon einen anderen Weg zeigen, der Dich nicht solche Opfer kostet! Und dann, Herr, sind Dir nicht alle Dinge möglich? Ein Hauch, und Deine Feinde sind nicht mehr! Wie viele Male hast Du bewiesen Deine Macht, Kraft und Herrlich­keit! — Tue es auch heute!'

,Meine Brüder!', antwortete der Herr, ,wund und wehe ist mein Herz, weil gerade ihr, die Ich berufen habe als Zeugen Meiner gro­ßen Aufgabe, die Ich doch lösen muß und will, dieser so verständ­nislos gegenübersteht! Wisset, das Opfer, das Ich zu bringen ge­willt bin, ist ja der letzte Akt des Gehorsams, den der Menschen-Sohn Gott schuldig ist! Nur dadurch ist es möglich, daß ein Weg gebahnt werde für alle, die nach Erlösung von der Materie und nach der Würde eines Gotteskindes streben! Darum haltet Mich nicht auf! Der Wille, einzugehen in den Gottes-Willen, darf keine Bedenken aufkommen lassen!'

Wir gingen aus der Stadt über den Bach Kydron, und im Garten Gethsemane vollzog sich der letzte und schwerste Kampf des Mei­sters, dem wir wiederum kein rechtes Verständnis entgegenbringen konnten!“

Nun stand Ursus auf und sprach in seiner echt römischen Ge­sinnung: „Verzeihet mir, liebe Brüder und Schwestern, daß ich un­terbreche und dich Bruder Johannes frage: Hat denn keiner von euch den Mut gefunden, zu sagen: ,Herr, wenn Du schon ein Opfer bringen willst, so will auch ich ein Opfer bringen und an Deiner Seite sterben! Haben wir in guten Tagen Deine Liebe, Macht und Herrlichkeit erlebt, haben wir zu jeder Zeit als Deine Zeugen Dir zur Seite gestanden, so gehören wir untrennbar zusammen und auch der Tod vermag uns nicht zu trennen!' Denke ja nicht, lieber Bruder Johannes, daß ich euch einen Vorwurf machen will! Aber wie kann ein treuer Diener seinen Herrn in der Stunde der Not und des bit­teren Kampfes verlassen? Wenige Minuten schenkte mir der Herr, aber in diesem Gnadengeschenk liegt für mich so Großes und Ge­waltiges, daß ich, ohne mit einer Wimper zu zucken, in den Tod für Ihn ginge."

Ruhig entgegnete ihm Johannes: „Bruder Ursus, ich verstehe dich ganz; und dein Eifer entspricht nur deiner Liebe! Aber der Herr wollte nicht, daß wir uns in Gefahr begaben! Als Bruder Petrus mit dem Schwert einen Kriegsknecht verwundete, heilte Er sogleich die Wunde und gebot uns, das Schwert beiseite zu legen! Er mußte eben das große Opfer allein darbringen! Siehe, nun all das Geschehene hinter uns liegt, wissen wir auch, warum Er auf unsere Sicherheit bedacht war! Weil Er uns noch ausrüsten will mit der Kraft aus der Höhe und uns zu Sendboten machen will für Sein großes, gewaltiges Erlösungs-Werk!"

Johannes schwieg und alle andern auch ...


http://gloriadei.info/licht/index.php/topic,16.0.html
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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #3 am: 25. März 2008, 09:25:00 »


BD 3336  empfangen 19.11.1944
Geistiger Hochmut .... Demut - Gnade ....

Der geistige Hochmut hindert die Menschen am Erkennen der Wahrheit, denn die Wahrheit wird von Gott denen gegeben, die sich klein dünken und gering, die in tiefster Demut stehen und daher Seiner Gnade gewürdigt werden können. Sowie der Mensch jedoch glaubt, wissend zu sein, ohne die Belehrung von Gott Selbst entgegengenommen zu haben, überhebt er sich; denn des Menschen Wissen ist gering .... Selbst wenn er die reine Wahrheit schulmäßig aufnimmt, wird er sie erst als Wahrheit erkennen, so Gott Selbst durch Seinen Geist in ihm wirken kann. Gottes Geist wirket aber nur in dem demütigen Menschen, der um die Wahrheit bittet, weil er sich arm an ihr fühlt .... Wer sich jedoch wissend wähnt, der bittet nicht darum, und wer die Wahrheit zu besitzen glaubt, strebt sie nicht an. Und diese geistige Überheblichkeit ist ein großes Hindernis für ihn, denn er wird nicht fähig sein, die Wahrheit zu erkennen, so sie ihm geboten wird.

Im geistigen Hochmut aber stehen die Menschen zumeist, die sich berufen glauben als Verkünder des göttlichen Wortes. Denn diese haben sich schulmäßig, durch Nützen ihres Verstandes, ein Wissen angeeignet, und sie glauben nun, entsprechend diesem Wissen befähigt zu sein, die Mitmenschen zu belehren. Sie fühlen sich diesen gegenüber geistig überlegen und haben oft die Bindung mit Gott noch nicht hergestellt, die ihnen rechte Erkenntnis, d.h. wahrheitsgemäßes Wissen, gewährleistet. Folglich sind sie auch nicht von Gott gelehret und daher auch nicht von Ihm berufen zu der Mission, die sie sich selbst gestellt haben. Tritt ihnen aber ein rechter Diener Gottes in den Weg, ein Mensch, der von Gott gelehrt ist und von Ihm berufen zum Wirken für Ihn, dann spricht er diesem jegliche Berechtigung ab, die er aber für sich in Anspruch nimmt. Er will den gedanklichen Reichtum, den er sich durch Studium angeeignet hat, nicht hingeben, doch dieser gedankliche Reichtum macht ihn geistig hochmütig, er beansprucht selbst ein Amt, das ihm von Gott angetragen werden muß, soll er berechtigt sein, dieses Amt zu verwalten. Ihm fehlt die innere Demut, die ihm das Geisteswirken einträgt, denn erst durch letzteres wird ihm das schulmäßig empfangene Wissen verständlich, es wird erst zum rechten Wissen, sowie er es als Wahrheit erkennt.

Der Demütige, der sich arm fühlt im Geist, braucht nicht zu fürchten, daß er im Irrtum wandelt, denn ihn belehret der Geist, weil er in ihm wirksam werden kann. Denn dem Demütigen gibt Gott Seine Gnade .... Er beglückt ihn mit reichem Wissen, Er macht ihn fähig, die Wahrheit zu erkennen, Er macht ihn zu Seinem Diener, zu Seinem Vertreter auf Erden .... also berufet Er ihn zum Wirken für Ihn.

Das Wissen des geistig Hochmütigen aber wird niemals den Mitmenschen voll befriedigen .... es wird dargeboten, gleichwie es ihm selbst geboten wurde .... schulmäßig und verstandesmäßig durchdacht, jedoch nicht vom Herzen empfangen durch das Wirken des Geistes im Menschen. Und daher kann es auch nicht lebendig werden, es kann nicht zum Leben erwecken, sondern es wird entgegengenommen als Wort, das nur den Verstand, nicht aber das Herz in Tätigkeit setzt .... Es spricht der Geistig-Überhebliche nicht zum Herzen des Menschen, und er wird daher auch nicht den Erfolg haben, den ein rechter Diener Gottes hat .... ein Mensch, der tief demütig ist und Gott um Seine Gnade bittet ....

Amen

Gespeichert
Theophil
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #4 am: 25. März 2008, 09:28:54 »

lieber Epi,

Gott sei Dank !!!

Dein Freunde
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #5 am: 25. März 2008, 09:34:16 »


BD 3641  empfangen 30.12.1945
Geistiger Hochmut ....

Der geistige Hochmut hindert den Menschen am Erkennen der Wahrheit. Dies müssen alle bedenken, daß nur durch tiefe Demut der Mensch zu jener gelangen kann, der in der Erkenntnis seiner Mangelhaftigkeit Wissen begehrt .... der nicht glaubt, schon wissend zu sein, bevor er um Wahrheit innig gebeten hat. Durch seine Verstandestätigkeit erwirbt sich wohl der Mensch ein Wissen, oder er nimmt es von außen auf, so es ihm zusagt, und er hält daran fest. Und dieses Wissen genügt ihm zumeist, so es mit seinen Wünschen und Anschauungen übereinstimmt. Er verschließt sich jeder Darbietung, die nicht seinem Wissen entspricht, immer im Bewußtsein, das rechte Wissen zu besitzen .... er überhebt sich über seine Mitmenschen, die anders denken, und lehnet alles ab, was ihm von dieser Seite geboten wird, ohne selbst Stellung dazu zu nehmen. Und diese Menschen sind schwerlich in die Wahrheit zu leiten, denn nur der Mensch bittet demütig darum, der sich selbst unwissend wähnt und seine Unzulänglichkeit, in geistiges Wissen aus eigener Kraft einzudringen, erkennt. Aber nur diesem gibt Gott Seine Gnade, denn Er will darum angegangen werden in demütigem Gebet.

Der Glaube, im rechten Wissen zu stehen, hindert den Menschen, darum zu bitten, solange er noch im Irrtum wandelt. Denn der in die Wahrheit eingedrungene Mensch bleibt trotz reichstem Wissen innerlich demütig, und sein Gebet steigt ständig zu Gott um Vermehrung seines Wissens. Denn er fühlt sich unendlich klein angesichts der Größe Gottes, Der ihm immer erhabener wird, je größer sein Wissen ist. Und also wird dieser Mensch auch stets geistigen Gesprächen zugänglich sein, während der Wissend-zu-sein-Glaubende solche Gespräche schnell beendet, weil er sich nicht belehren lassen will, dagegen er sein Wissen selbst zu verbreiten sucht, immer in geistiger Überheblichkeit als eigenes Gedankengut hervorhebend, das ihm unanfechtbar dünkt. Selbst die Diener Gottes, Seine Boten, die ihm die Wahrheit bringen, sucht jener zu belehren, denn er erkennt das Wirken des Geistes nicht an, und er sucht mit seinem Verstandesdenken alles zu entkräften, was jene ihm entgegensetzen. Er kämpfet an gegen das Wirken des Geistes, er dünkt sich reifer und klüger und kennt auch nicht Gott als Geber der Wahrheit an, Der Sich Selbst äußert durch Seine Boten .... Er kämpfet mit Menschenweisheit gegen göttliche Weisheit, und er unterwirft sich nicht, indem er Gott Selbst bittet um Erleuchtung des Geistes .... Und darum kann er schwerlich zur Wahrheit gelangen, solange der Geist der Überhebung in ihm wohnt .... Erst die Erkenntnis völliger Unwissenheit auf geistigem Gebiet kann ihn dazu bestimmen, sich fragend gedanklich zu beschäftigen, und dann erst kann ihm die Wahrheit zugehen, so er sie demütig erbittet, denn Gott gibt dem Demütigen Seine Gnade, aber dem Überheblichen offenbaret Er Sich nicht ....

Amen
 
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #6 am: 25. März 2008, 17:55:19 »


Im Folgenden Auszüge aus Nationalrat Christoph Mörgelis Darstellung.
Ich habe das ganze interessiert verfolgt und immer wieder mit Erschrecken feststellen müssen, wie mit verschiedenem Mass gemessen und beurteilt wird. Ich vertrat ganz die Ansicht von Christoph Mörgeli, ohne um die genauen Detail gewusst zu haben, doch lernte ich Couchepin kennen und habe seine eigenen Äusserungen und Zeugenaussagen über Radio DRS vernommen.


 Die volle Wahrheit

Das Büro des Nationalrats wollte mir und vier weiteren Volksvertretern einen Verweis wegen Verletzung des Sitzungsgeheimnisses erteilen. Zudem will es strafrechtlich gegen einen Journalisten der „Südostschweiz“ vorgehen, der erstmals über die Gleichsetzung Mörgeli/Mengele berichtet hat, ebenso gegen einen unbekannten Informanten. Nach dem Willen des Büros sollen die Überbringer der schlechten Nachricht bestraft werden, während Bundespräsident Couchepin als Urheber unbehelligt bleibt. Auch Couchepins Verletzung des Sitzungsgeheimnisses anlässlich seiner Medienkonferenz bleibt ungeahndet. Seine damals geäusserte Version der Ereignisse erscheint heute als Tatsache, entspricht aber in keiner Weise der Realität. Ich meine, die Öffentlichkeit hat ein Anrecht auf die volle Wahrheit. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Schmutz in Bundesbern erfolgreich unter den Teppich gekehrt wird. Und wir dürfen nicht dulden, dass die Koalition der Regierenden im Umgang mit Vertretern der SVP-Opposition den Rechtsstaat ausser Kraft setzen und mit ihnen umspringen können, wie es ihnen gerade passt.

An der Sitzung der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) vom Freitag, 1. Februar 2008 setzte Bundespräsident Pascal Couchepin meine Person in direkte Beziehung zum Massenmörder, Kriegsverbrecher und KZ-Arzt Josef Mengele ... Ohne mein Zutun hatte die „Südostschweiz“ ... vom Vorfall Kenntnis erhalten und publizierte erstmals einen entsprechenden Artikel am Mittwoch, 6. Februar 2008. Darin stand zu meiner Person lediglich, ich wolle zuerst das Sitzungsprotokoll studieren, da ich an der Sitzung nicht anwesend gewesen sei. Am Abend nahm ich Stellung in den Sendungen „Tagessschau“ und „10 vor 10“ von SF DRS. Ich weilte in jener Woche beruflich in Deutschland, wo mich eine aus Berlin angereiste Fernsehequipe interviewte.

Als am Donnerstag, den 7. Februar 2008 zahlreiche Schlagzeilen zu Couchepins Mengele-Affäre erschienen und weil er aus der Bevölkerung zahlreiche Reaktionen erhalten hatte, veranstaltete der Bundespräsident eine Medienkonferenz, an welcher er breit über den Vorfall der vertraulichen Kommissionssitzung berichtete. Als ich am darauffolgenden Freitag die Tonprotokolle der Parlamentsdienste anhörte, musste ich feststellen, dass die wesentlichen Aussagen Couchepins nicht den Tatsachen entsprachen. Ich wollte daher die Schweizer Öffentlichkeit wahrheitsgetreu orientieren und stellte vier Sonntagszeitungen vom 10. Februar 2008 die wörtlichen Aussagen gemäss Protokoll zur Verfügung.

Aus diesem Grund hat das Büro des Nationalrates am 10. März 2008 mir (und vier weiteren Mitgliedern der WBK) einen Verweis wegen Verletzung der Vertraulichkeit der Kommissionsverhandlungen ausgesprochen. Dabei musste neben der Willkür der Auswahl befremden, dass das Büro des Nationalrates gegenüber Bundespräsident Couchepin keinerlei Rüge ausgesprochen hat. Die oberste Vertretung der Grossen Kammer findet es demnach nicht stossend, dass ein Nationalrat von Bundespräsident Pascal Couchepin aufs Übelste und mit vollem Vorsatz verbal attackiert wird. ... Wir dürfen nicht zulassen, dass Opfer jetzt zu Tätern gemacht und abgestraft werden. ... Und wir dürfen nicht zulassen, dass Mitglieder des Bundesrates die Öffentlichkeit belügen.

... Bundespräsident Couchepin und weitere Politiker haben die fraglichen Stellen aus dem Kommissionsprotokoll der Öffentlichkeit zuerst preisgegeben, so dass zum Zeitpunkt meiner Äusserungen die Informationen bereits allgemein bekannt waren. ... Werden meine Aussagen als Geheimnisverletzung taxiert, so wäre mit den Aussagen von Bundespräsident Couchepin gleich zu verfahren. Dies hätte zur Folge, dass gegen den Bundespräsidenten ein Antrag auf Aufhebung der Immunität zwecks Einleitung eines Disziplinar- bzw. Strafverfahrens zu stellen wäre.

... An seiner Medienkonferenz vom 7. Februar 2008 hat sich Bundespräsident Pascal Couchepin als empörtes Opfer von Indiskretionen aus einer vertraulichen Kommissionssitzung dargestellt, gleichzeitig aber entgegen dem Amtsgeheimnis seine kommissionsinternen Äusserungen sowie die eines Kommissionsmitglieds öffentlich gemacht. Damit war das Kommissionsgeheimnis nicht mehr gewahrt und ich sah mich veranlasst, den falschen Ausführungen Couchepins den wahren Sachverhalt entgegenzustellen. Dabei stützte ich mich auf die nachfolgende wörtliche Wiedergabe des qualitativ einwandfreien Tonprotokolls der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) vom 1. Februar 2007. Die wörtliche Wiedergabe der umstrittenen Passage Couchepins im Originalton betreffend Mörgele/Mengele lautet wie folgt:


„[...] mais à la fin, il y a quand même des choses qu’on n’a pas le droit de faire. Pas ne? [Lange Kunstpause] Sinon, on en arrive aux recherches du docteur ... öh ... j’ai dû redemander son nom, parce que je croyais que c’était le docteur Mörgele, mais c’est le docteur Mengele [teilweise grosse Heiterkeit], qui a fait des études ... [fortwährende Heiterkeit, Unruhe, Zwischenruf Nationalrat Oskar Freysinger: ‚Heimatland!‘] ... des études terribles. Le docteur Mengele, qui avait repoussé ... [fortwährende Heiterkeit] – pourquoi vous riez? [neu einsetzende, noch grössere Heiterkeit] – qui a repoussé toutes les choses jusqu’au bout.“

„Doch zum Schluss: Es gibt doch noch Dinge, die zu tun man kein Recht hat. Nicht wahr? [Lange Kunstpause] Sonst kommt man zu Forschungen des Doktors … öh … ich musste mich nach seinem Namen erkundigen, weil ich glaubte, es war der Doktor Mörgele, aber es ist der Doktor Mengele [teilweise grosse Heiterkeit], der Studien gemacht hat [fortwährende Heiterkeit, Unruhe, Zwischenruf Nationalrat Oskar Freysinger: ‚Heimatland!‘] … furchtbare Studien, Doktor Mengele, der … [fortwährende Heiterkeit] – warum lachen Sie? [neu einsetzende, noch grössere Heiterkeit] – der alle Dinge auf die Spitze getrieben hat.“


Gemäss diesem Tonprotokoll steht also fest, dass Bundespräsident Pascal Couchepin an seiner Medienkonferenz in mehrfacher Hinsicht die Unwahrheit gesagt hat.



  • ·         Coucepin betonte, er habe keinen „Vergleich“ zwischen den Namen „Mörgele“ und „Mengele“ hergestellt. Tatsache ist, dass er Mörgeli und Mengele vorsätzlich und mit voller Absicht in einen direkten Zusammenhang gebracht hat.

    ·         Couchepin sagte, er habe keine Attacke auf Mörgeli ausgeführt, folglich gebe es keine Verletzung und damit auch keine Entschuldigung. Tatsache ist, dass es sich bei seinen Äusserungen keineswegs um einen Versprecher handelte, sondern um eine wohl vorbereitete Attacke. Denn Couchepin wusste zum Zeitpunkt seiner Aussage ganz genau, dass Mengele Mengele heisst, so dass er keinerlei Grund hatte, seinen angeblichen früheren Namensirrtum und dessen angebliche vorherige Aufklärung durch einen Beamten vor der Kommission noch einmal auszubreiten.


    ·         Couchepins Behauptung, er habe bislang geglaubt, der berüchtigte KZ-Arzt heisse Mörgele, ist unglaubwürdig. Er kann nicht ein solch beunruhigendes Allgemeinwissen vorschützen, sich gleichzeitig als grossen Kenner und Ächter von Menschenrechtsverletzung, Rassismus und Antisemitismus ausgeben und obendrein behaupten, er stünde unter dem prägenden Eindruck einer zuvor besuchten Zeremonie für Holocaustopfer in Genf.


    ·         Auf die Journalistenfrage von Gieri Cavelty nach einem allfälligen Gelächter führte Couchepin aus, er habe „jemanden“ lachen oder lächeln sehen und sei unverzüglich eingeschritten mit der Bemerkung, es gebe nichts zu lachen, es sei ernst. Diese Aussage ist falsch. Es haben zahlreiche Personen gelacht, und Couchepin hat nach Aussage des Augenzeugen Nationalrat Lieni Füglistaller selber über seine „Pointe“ und deren Effekt gelächelt. Danach hat Couchepin vermeintlich arglos gefragt, warum Anwesende lachten. Darauf wurde das Gelächter noch stärker, wobei Couchepin auch hier nicht einschritt, sondern seine Worte wirken liess. Auf die Nachfrage von Cavelty, ob Couchepin die Anwesenden aufgefordert habe, das Lachen zu unterlassen, antwortete er wörtlich: „Das ist richtig, ja.“ Das Protokoll belegt, dass auch diese Aussage unwahr ist.


    ·         Couchepin meinte, es handle sich bei der „Polemik“ (als deren Opfer er sich darstellte, obwohl am Beginn der Affäre seine eigene, nicht zu überbietende Polemik stand) um ein Problem seiner deutschen Sprache, der Kommunikation und der unterschiedlichen Wahrnehmung speziell zwischen der verschieden sprachigen Landesteilen. Tatsache ist, dass sich Couchepin in der Kommission seiner Muttersprache bediente und dass der einzige Nationalrat, der sich ihm unverzüglich mit einem Zwischenruf und nachher mit einer deutlichen Intervention entgegen stellte, ebenfalls französischer Zunge ist. Auch die Aussagen weiterer Kommissionsmitglieder sowie deren teilweises Gelächter schliessen irgendwelche Wahrnehmungsschwierigkeiten aus.


    ·         An der Medienkonferenz wurde der Öffentlichkeit vermittelt, Couchepin habe sich vor seinem Votum bei einem „Nachbarn“, nämlich Matthias Enderle vom Bundesamt für Gesundheit, erkundigt, ob der Name des berüchtigten KZ-Arztes Mörgele sei, worauf dieser ihm angeblich antwortete, nein, es handle sich um Mengele. Mittlerweile hat Couchepins Departement gegenüber Journalisten den Namen Enderle korrigiert und durch Michael Gerber vom gleichen Bundesamt ersetzt. Nur: Weder Gerber noch Enderle waren in der Sitzung der nächste oder übernächste Sitznachbar Couchepins. Somit erscheint auch diese Entlastungsgeschichte von der angeblich zugeflüsterten Korrektur eines Sitznachbarn recht unglaubwürdig.



Das Tonprotokoll widerlegt praktisch alle von Bundespräsident Couchepin angeführten Verteidigungsgründe. Öffentliche Falschaussagen, wie sie bei Bundesräten eingerissen haben, dürfen nicht akzeptiert werden. Bezüglich Vergleiche mit dem Nationalsozialismus und Faschismus ist Couchepin ein vorsätzlicher verbaler Wiederholungstäter („Blocher ist eine Gefahr für die Demokratie“, Blochers Forderung nach öffentlichen Bundesratssitzungen sei „sektenmässig“, Duce-Vergleich, „Führer“-Vergleich zuhanden von Ueli Maurer). Seine Nennung eines gewählten Volksvertreters im Zusammenhang mit einem Massenmörder, Kriegsverbrecher und KZ-Schlächter ist nicht nur eine massive Persönlichkeitsverletzung des Betroffenen, sondern gleichzeitig eine ungeheuerliche Verharmlosung und Verhöhnung der Holocaustopfer.

...

Was ist zu tun?

In jedem anständigen Betrieb wäre die von Bundespräsident Couchepin angestellte Beschimpfung ein fristloser Kündigungsgrund. Ein Schweizer Bundespräsident, der das Leid von Millionen Menschen zu einer kleinlichen, effekthascherischen Abrechnung mit einem vermeintlichen politischen Gegner instrumentalisiert und nachher die Öffentlichkeit belügt, steht nicht auf der Höhe seiner Aufgabe.

Bundespräsident Pascal Couchepin hat seinerzeit den ihm unterstellten Chef des Bundesamtes für Kultur entfernt, weil sich ein Filmemacher ein kleines Wortspiel mit Couchepins Namen erlaubte. Er hat nun zu einem bewussten „Wortspiel“ gegriffen, das in seiner Bösartigkeit – auch bei sehr langem Nachdenken – nicht mehr übertroffen werden kann. Und er hat nachträglich die Öffentlichkeit über seine Kommissionsäusserungen belogen. Er hat sich nachträglich bei allen möglichen Parteifreunden und Mitmenschen entschuldigt, nicht aber beim Betroffenen. Pascal Couchepin ist nicht geeignet, dieses Land und seine Bürger als Bundespräsident zu vertreten.

...


Am 12. Dezember 2007 ist die SVP von der Bundesversammlung in die Opposition geschickt worden. Bundespräsident Couchepin hat dabei im Hintergrund aktiv mitgewirkt, zuerst an der bundesrätlichen Medienkonferenz vom 5. September 2007 im Vorfeld des GPK-Berichts über die Bundestrafbehörden, dann bei der Beeinflussung von Westschweizer FDP-Parteifreunden, die gegen Blocher stimmten. Der Aufstieg, Machtgewinn und Wählerzuwachs der SVP war verbunden mit Abstieg, Machtverlust und Wählerrückgang von anderen Parteien. Nicht nur die Linke, sondern zunehmend auch die bürgerliche Mitte glaubte, der Politik der SVP mit dem Schwingen der Nazi- und Extremismus-Keule schaden zu können und die Wähler damit zu verunsichern. Speziell auch Bundespräsident Couchepin, verunglimpft seit Jahren SVP-Exponenten mit solchen Vergleichen. Die hinterhältigen Verleumdungen bleiben nicht wirkungslos und mögen da und dort tatsächlich nicht wenige davon abhalten, sich aus Gründen des Images nicht zur SVP zu bekennen. Mit der Offenlegung von Couchepins perfiden Aussagen in einer Parlamentskommission soll ein Beitrag zur Aufklärung geleistet und aufgezeigt werden, mit welch verwerflichen Methoden selbst höchstgestellte Gegner der SVP heutzutage arbeiten.


Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #7 am: 16. Juni 2008, 16:56:25 »


BD 4906  empfangen 30.5.1950
Verkörperung unreifer Wesen in der Endzeit ....


So spricht der HERR und HEILAND:

Lasst euch von Mir belehren, wo euch Zweifel befallen oder ihr ohne Kenntnis seid, denn nur Ich kann euch der Wahrheit gemäß Aufschluß geben, was Ich auch tun werde, wo die Wahrheit begehrt wird.

Ich werde stets den Irrtum aufklären, Ich werde euch in Kenntnis setzen, wo ihr unwissend seid, Ich werde euch ein Licht geben, wo es noch dunkel ist, denn Ich Selbst als das ewige Licht will die Finsternis verjagen, Ich will, daß es in euch hell werde, daß ihr jeden Zweifel verliert und euch Mir mit jeder Frage anvertraut, die Ich euch stets beantworten werde:

Fasset es, daß die Welt voller unreifer Geistwesen ist, die zur Verkörperung zugelassen sind, weil sie selbst es wollten, um ihren Abschluß auf dieser Erde zu finden; die also wohl den Reifegrad besaßen, der eine Verkörperung als Mensch auf Erden zuläßt, jedoch durch ihre Triebhaftigkeit völlig unter dem Einfluß schlechter Kräfte stehen, die darum auf sie den Einfluß ausüben können, weil die geistigen Wesen in ihnen den Widerstand gegen Mich noch nicht abgelegt haben, die also bewußt sich nach unten wenden in völlig freiem Willen. Sie könnten sich in ihrer Erdenlaufbahn zur Höhe entwickeln, denn ihres schwachen Willens ist wohl Rechnung getragen, und viele Gnadenmittel stehen ihnen zu Gebote, die einen Weg zur Höhe ermöglichen. Doch sie widersetzen sich Mir aufs neue und sinken daher ab .... sie werden zu Teufeln.

Und die Endzeit weist unzählige solcher Teufel auf.

Diese Zeit macht sich Mein Gegner ganz besonders zunutze, indem er geistige Verblendung herbeizuführen sucht, wo die Wahrheit vertreten werden soll .... indem er also die ihm Hörigen dazu antreibt, als Vertreter der Wahrheit aufzutreten, und also vorerst die Menschen in Sicherheit wiegt, daß sie blindlings glauben, was ihnen unterbreitet wird. Also treten Menschen auf als Engel des Lichtes im frommen Gewande, und sie sind doch Teufel in Menschengestalt .... doch unerkannt von den Mitmenschen, weil sie sich gar gut zu tarnen wissen und auch Unterstützung finden durch die Kräfte der Unterwelt.

Was die Menschen auf Erden tun wollen, daran werden sie von Mir aus nicht gehindert, und kein Wesen wird gezwungen, gut zu sein, das böse sein will, wie aber auch das Gute niemals vergewaltigt werden kann von schlechten Kräften. Wer aber schlechtem Einfluß unterliegt, der will es selbst nicht anders und muß daher zu jenen gezählt werden, die offenen Widerstand leisten gegen Mich, denn er erkennt das Böse im Grunde seiner Seele. Und weil er es erkennt, sucht er es oft zu verschleiern, er versteckt sich hinter einer Maske, er sucht im Gewande des Lichtes die Mitmenschen zu blenden, immer angetrieben von den geistigen Kräften, die Mir noch größten Widerstand leisten, die Mir trotzen und darum alles bekämpfen, was zu Mir führen könnte.

In der Endzeit kämpfen sie mit allen Mitteln, und nicht zuletzt bedienen sie sich Meiner Worte, um die Menschen zu verführen.

Wer diesen Kräften hörig ist, der ist auf Erden schon ein Teufel, wenngleich er sich hinter dem Deckmantel der Frömmigkeit versteckt.

Alles nun, was von Meiner Seite aus angewandt wird, um die Menschen zu erlösen, um sie nicht dem Gericht verfallen zu lassen, das wird auch im gegnerischen Sinn angewandt, d.h., es wird jede außergewöhnliche Begebenheit, jedes außergewöhnliche Wirken Meinerseits eine Parallele finden im negativen Sinne ....

Und so werden auch die Lichtwesen, die sich auf Erden verkörpern in der letzten Zeit, ihre Partner haben, die von Dämonen bewohnt sind, doch immer in ähnlicher Weise wirken, wie das von seiten der Lichtwesen geschieht. Und es können dadurch viele Menschen getäuscht werden, besonders dann, wenn sie es versäumen, in kindlicher Demut Mich um Klarheit zu bitten, und statt dessen kraft ihres Verstandes prüfen wollen. Es ist dann große Vorsicht geboten, denn die Irrungen und Wirrungen nehmen überhand, je mehr es dem Ende zugeht.

Mein Gegner hat tausend Fallen, in die er die Seelen zu locken sucht. Und sowie ihm etwas mißlungen ist, wendet er stets neue Mittel an. Und er gewinnt die Schwachgläubigen und die geistig Überheblichen, die den Weg der Demut verlassen haben und darum oft straucheln, selbst wenn sie den Weg zur Höhe suchen.

Darum müsst ihr Menschen besonders achtsam sein in der Endzeit, wo viele Gefahren auf euch lauern, wo als Mensch verkörperte Teufel sich den Schein eines Gottsuchers geben und euch betören wollen. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, an ihrem Lebenswandel, der anders ist als ihre Reden ....

Mein Gegner hat viel Macht am Ende, doch niemals kann er euch in sein Bereich zwingen, solange ihr Mir und Meinem Reich zustrebt. Nur schützt euch vor Überheblichkeit, bleibt tief demütig und erhebt euch nicht über die Mitmenschen, denen ihr helfen sollt. Dann wird auch euer Denken recht sein, dann wird das Licht der Erkenntnis in euch hell leuchten und euch jeglichen Irrtum erkennen lassen, den der Widersacher in euch pflanzen möchte zu seinem Vorteil. Wer Mein ist, der erkennt sein Ränkespiel, und wer ihn nicht erkennt, der hat sich Mir entfremdet durch Überheblichkeit. Denn er ist zu erkennen von jedem, der guten Willens ist und nach Mir als der ewigen Wahrheit verlangt ....

Amen
 


Weitere Hinweise auf die geistlichen Gefahren für die Seele:


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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #8 am: 29. November 2010, 13:14:02 »

Zitat

Am 10. Mai 2006 starb die kleine Gabriela – nach jahrelangen Qualen. Seit heute Montag stehen ihr Vater, ein 44-jähriger Brite, und eine 62-jährige Sozialpädagogin aus der Schweiz vor Gericht.

Die Anklageschrift spricht von einem «folterähnlichen, tyrannischen Strafsystem», das Mark W. und seine beiden Mitbewohnerinnen aufgezogen hätten. Die Opfer des Trios konnten sich nicht wehren. Es waren die beiden kleinen Töchter von W., deren Mütter sie ihm zur Erziehung anvertraut hatten – ein Erziehungsregime, das laut der Anklage grausam und erniedrigend war. Die Staatsanwaltschaft wirft W. einen ganzen Katalog von Verfehlungen vor, der bei den beiden Mädchen schwerste physische und psychische Schäden verursacht hat: Wenn sie in die Hose machten, wurden die Kinder kalt abgeduscht, bis sie nicht mehr wie am Spiess schrien. Stundenlang mussten sie Treppen steigen oder an eine Wand stehen. Wenn die Erwachsenen das Haus verliessen, klebten sie die Hände der Mädchen an die Wand.

Die Mädchen hätten keine Angst vor ihm gehabt, «wir hatten uns gern». Gemeinsam seien sie viel in der Natur gewesen, in der Badi, am Fluss, mit dem Velo unterwegs.

Als die 4-jährige Gabriela im Jahr 2006 starb, wog sie bei 93 Zentimeter Körpergrösse nur 12 Kilogramm. Lea K. Hatte sie derart heftig geschüttelt, dass das Mädchen seinen Schädel-Hirn-Verletzungen erlag. Mark W. wurde festgenommen, die Untersuchungshaft bezeichnet er als «traurig, einfach traurig». W., ein athletischer Mann, der mit seinem Rossschwanz und den scharf geschnittenen Gesichtszügen wie ein Indianerkrieger anmutet, zeigte ein einziges Mal Schwäche, seine Stimme versagte für einen kurzen Moment. Anders als die anderen will er vor allem sein, weil er sein Leben Gott anvertraut hat. Auf die Frage nach seiner Schulbildung antwortete er, er habe die Schule des Lebens besucht, Jesus sei sein Lehrer.


W. befolgt nicht nur die Ratschläge in der Bibel, sondern auch die Weisungen von Jakob Lorber, einem «Schreibknecht Gottes», der sich auf 20'000 Seiten nicht nur über Gut und Böse, sondern auch über Kindererziehung ausgelassen hat. Welchen Einfluss die pädagogischen Ideen Lorbers auf die Erziehungsmassnahmen von W. gehabt hat, wird im Laufe der weiteren Verhandlung geklärt werden.


Auch nach dem gewaltsamen Tod seiner Tochter hat W. der Bibel nicht abgeschworen. Von Verhütungsmitteln hält der Angeklagte nichts, «weil ich nichts verhindern darf, was Gott will». Obwohl er noch 2007 zu Protokoll gab, keine weiteren Kinder mehr haben zu können, liess er sich wieder mit einer Frau ein. Vor drei Monaten wurde eine dritte Tochter geboren. Die Vormundschaftsbehörde veranlasste, dass das Kind kurz nach der Geburt in die Obhut einer Pflegefamilie kommt.

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Babyquaeler-Jesus-ist-mein-Lehrer/story/12964090



(Geschrieben für Tibor - mit einem Hinweis)

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #9 am: 29. November 2010, 16:00:30 »






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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #10 am: 29. November 2010, 16:20:00 »

(Auszug)

1. Teil

Es ist eine alte Sache, dass Kinder erzeugen und sogar selbe gebären viel leichter ist, als solche gerecht erziehen. Bei ersteren beiden Akten ist Meine Hilfe und Mein Zulassen der Hauptfaktor, bei dem letzteren aber überlasse Ich das Meiste den Menschen selbst, weil Ich, indem Ich den Eltern eine solche kleine Pflanze Meines geistigen Gartens übergebe, ihnen indirekt auch dabei Gelegenheit verschaffe - erstens ihre eigenen guten Eigenschaften in die Kinder zu verpflanzen, die bösen eigenen dort zu vermeiden, und endlich für sich selbst eine Schule der Geduld und Resignation durchzumachen, welche ihnen mehr zu Gute kommt als den Kindern selbst.

Und so, wenn Ich Eltern Kinder schenke, ist es mehr um der Fort-Erziehung der Eltern für Mein Reich halber als der Kinder wegen, die dann - auf Mir nur bekannten Wegen - ihre neue Laufbahn mit deren Freuden und Leiden auch durchmachen müssen, wie jeder auf Erden Geborene.

Damit aber diese Kinder nicht so ganz in vernachlässigtem Zustande in die Welt hinausgestossen werden, so liegt es eben den Eltern ob, ihnen diese körperliche und geistige Unterstützung zu geben, die sie selben schuldig sind, weil die Kiinder ja ohne das Zutun der Eltern gar nicht auf die Welt gekommen wären.

Und diese Erziehung der Kinder, besonders die geistige, wird oft durch übergrosse Strenge und übergrosse Liebe verdorben, und auf die eine oder andere Weise solch zartes Pflänzchen einer höheren Geisterwelt wenigstens auf so lange vom rechten Wege abgeleitet, bis Ich, aber nur durch energische Mitte, den krumm gewachsenen Baum wieder gerade aufrichte, damit seine Aeste, Blätter und Blüten der Licht- und nicht der Schattenseite des geistigen Lebens zugekehrt werden.

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #11 am: 29. November 2010, 16:34:21 »

2. Teil

Um also ein Kind erziehen zu wollen, nach dem Mir wohlgefälligen Sinne, muss man nicht dem Kind eine Gdanken- oder Ideen-Assoziation aufdrängen, die ja nur der reifere Verstand beim Erwachsenen hervorbringt, und das erst nach vielen traurigen Erfahrungen, sondern, um die Kinder etwas zu lehren und es ihnen begreiflich zu machen, muss man ihre Sprache, ihre Denkungsweise annehmen, sich mit ihnen auf gleiches Niveau setzen, damit sie das begreifen lernen, was sie später als Gesetz anerkennen sollen.

Ebendeswegen ist der erste Grundsatz: "Wollt ihr Kinder erziehen, werdet zuerst selbst Kinder!"

Das Kind hat Neugierde, will Alles wissen, fragt bei Allem um das "Warum"? - Auf diese Fragen zu antworten, müssen die Eltern in Kindessprache antworten, den Kindern nicht allein befehlen, du sollst das oder jenes tun! - sondern es ihnen - aber wohlgemerkt, auf eine ihnen begreifliche Weise - nachweisen, warum das oder jenes verboten oder erlaubt ist.

Die Eltern müssen aber auch stets dabei mit dem Beispiele vorausgehen, denn wenn das Kind seine eigenen Eltern nicht befolgen sieht, was ihm geboten wird, wie soll es dann den Lehren Glauben schenken, die ihm oft unter allen Androhungen geboten werden?

In dieser Hinsicht also mit Liebe und Vertrauen zu Werke gegangen, dieses wird auch bei den Kindern nicht Furcht vor Vater und Mutter, sondern die nämlichen Triebe gegen selbe erwecken, mit welchen man ihnen entgegenkam.

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #12 am: 30. November 2010, 00:01:37 »

3. Teil

Dass aber in dieser Art zu erziehen, die Liebe manchmal zu blind, oder die Strenge zu gross ist, geht aus dem Fehler hervor, weil die eigenen Eltern nur andere bessern wollen, und ganz vergessen, wie sie selbst erzogen wurden, wo sie jetzt im erwachsenen Zustande wohl beurteilen können, was in ihrer Jugend recht und was unrecht angewendet war.

In der Vergangenheit liegt immer der Schlüssel der Zukunft und das Wort gegründet: "Was du nicht willst, daß man dir tu, das füge auch nicht Andern zu!"

Also deswegen, Meine lieben Kinder (als Eltern), denket an eure eigene Jugend zurück; dort werdet ihr die Lösung der Frage wegen der Erziehung eurer Kinder finden; lasset euren Kindern angedeihen was auch euch zu Besten war, und vermeidet bei ihnen, was auch vielleicht bei euch bis heute noch bittere Erinnerungen zurückgelassen hat!

Verbindet Strenge mit Milde, lasset die Liebe walten! - aber vergesset dabei nicht, dass Liebe sehr leicht ausartet, zu weich, zu nachsichtig wird, und Strenge nie zur Liebe, sondern nur zur Furcht und zu Misstrauen führen muss! Sehet Mich an! Wie erziehe Ich denn Meine Kinder? - denn ihr müsset annehmen, dass auch ihr so unmündig und kurzsichtig und unerfahren seid im Vergleich zu Mir wie eure Kinder zu euch.

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #13 am: 30. November 2010, 00:13:08 »

4. Teil

Sehet, Ich gebe euch Worte, die ihr verstehen könnet, Lehren, die ihr begreifen, ausführen könnet, und die euren Kräften angemessen sind.

Ich spreche nicht mit euch aus Meiner höchsten Weisheit, denn das wären spanische Dörfer für euch (wie ihr zu sagen pflegt); Ich rede mit Meinen Kindern kindlich, weil Ich Liebe und Vertrauen in ihnen erwecken will; dass sie Mich nicht als Vater fürchten und vor Meinem Erscheinen zittern, sondern dass sie vertrauensvoll sich von Meiner Hand leiten lassen, und sogar das Unangenehme und Bittere, was ihnen auf ihrer Lebensbahn begegnet, nicht als Strafe von Mir, sondern höchstens als Folge eigener Fehler ansehen lernen; so müsset auch ihr eure Kinder erziehen, ihnen mit Ruhe begreiflich machen, was nicht erlaubt, nicht möglich, warum es nicht erlaubt, nicht möglich, und am Ende ihnen selbst schädlich ist und noch schädlicher werden kann! Lehrend müsset ihr eure Kinder dahin leiten, wohin ihr selbst gelangt seid!

Das Kind muss den Vater oder die Mutter als ersten aufrichtigsten Freund erkennen, der nie etwas anderes wollen kann, als sein Bestes! Auf diese Art werdet ihr nach und nach die Kinder zu guten Menschen erziehen, und so auch sogar eine Züchtigung nötig sein sollte (?!) so wird das Kind selbe so aufnehmen, in welchem Sinne sie gegeben wird, da es selbst schon im Voraus weiss, das es selbe verdient hat.

Es ist beim geistigen Leben eines kindlichen Herzens wie bei den Speisen im Magen; zu süss oder zu bitter und sauer erzeugen den nämlichen Effekt, beide schwächen das Verdauungsvermögen, das eine durch Erschlaffung, das andere durch Überreizung.

So ist es auch durch Anwendung von zu vielen Liebesbezeugungen oder Anwendung zu grosser Strenge; ersteres verwöhnt die Kinder mit lauter zu Gutem, wo sie dann das geringste Unangenehme nicht ertragen wollen, und letzteres stumpft am Ende die Seele so ab, daß ebenfalls - wie bei zu grosser Überreizung - die Gleichgültigkeit gegen alles das Endresultat ist! -

Trachtet also, den Mittelweg beizubehalten, versüsset nicht durch zu grosse Zärtlichkeit den Kindern das Leben, denn ihr wisset es aus Erfahrung selbst, dass das Leben im Ganzen wenig Trostreiches bietet, wenn der Mensch nicht im Innern eine unversiegbare Quelle des geistigen Schatzes hat; gewöhnet selbe vielmehr an Entbehrungen, lehret sie aber das "Warum", damit sie den Grund einsehen, zuerst sich Opfer aufzuerlegen euch zu lieb, und später dann begreifen zu lernen, dass alles dieses euch wenig, ihnen selbst aber das meiste gefruchtet hat.

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #14 am: 30. November 2010, 14:53:02 »

5. Teil

Es liegt in der menschlichen Natur, als geistigem Wesen, begründet, dass man zuvor einsehen lernen muss, warum das eine oder das andere getan, oder vermieden werden solle; denn ohne dieses erste Vernunftgesetz entwürdigt sich der Mensch zur Maschine, verliert seine geistige Individualität, und ebensowenig als Ich Meine Kinder zu Maschinen machen will, was Ich doch leichter könnte, als wie ihr, ebendeswegen erziehet auch ihr eure Kinder so, dass sie geistig kräftig emporwachsen, Liebe, Sanftmut, Vertrauen und alle Tugenden sich eigen zu machen, die ihr selbst als die höchsten schätzet.

Nur auf diese Art erziehet ihr euch künftige Freunde für euer späteres Alter, und dankbare Herzen.

Nehmet ein Beispiel an Mir, mit wie viel Liebe und Geduld führe Ich die Menschen, lasse Gnade für Recht ergehen, sehe geduldig zu, wie die armen, verirrten Menschen sich alles mögliche Unangenehme selbst zuziehen, an dessen traurigen Folgen sie dann selbst schuld sind, sie aber gewöhnlich glauben, als hätte Ich sie gestraft! -

Überall leite Ich durch Liebe! Sehet euer eigenes Schicksal, welch’ unmündige, blinde und verirrte Kinder ihr selbst waret! Sehet zurück, wie habe Ich euch geleitet, war es mit Strenge, mit Zorn, mit Befehlen? - Gewiss nicht; es war mit Liebe, mit väterlichen Mahnungen; manches legte Ich euch ins Herz, wo ihr am Ende nicht Mir, sondern euch selbst die Schuld geben musstet, wenn es nicht so ausfiel, wie ihr gehofft.

Und wenn ihr über dies Geschehene, Erlittene nachdenkt, habt ihr das Vertrauen oder die Liebe verloren? Nein! Sondern seit Ich Meine Worte euch angedeihen liess, seit Ich euch erkläre, beweise, dass alles, wenn auch bitter, doch zur grossen Genesung, zur grossen Weiterreise im ewigen Jenseits gehört, - jetzt hänget ihr noch mehr an Mir, wie zuvor, denn das Vertrauen, die schönste Blume der Liebe - blüht in euren Herzen, mit Zuversicht ergebet ihr euch Meinen Fügungen, weil ihr überzeugt seid, ein Vater kann nicht strafen, sondern - wenn es auch den Anschein der Strafe hat - nur liebend bessern! -

So haltet es auch bei euren Kindern, mässiget die zu grosse Liebe und Nachsicht, sowie auch die Strenge! Bedenket, es sind Kinder, nicht Erwachsene, die ihr erziehen müsset, sprechet mit kindlichen Worten zu kindlichen Herzen, und das Kind wird euch verstehen; seid nicht immer in Hader und Streit miteinander, vergebet auch ihr euch, wenn euch von Mir vergeben werden solle; verlanget nicht von den Kindern, was ihr selbst noch nicht fähig seid, das ist - dass die Kinder sich in ihrem Ungestüme zähmen sollen in ihrer Jugend, was ihr im reifen Alter nur zur Not vermöget! -

Messet nach eigenem Masse und gebet noch die Unerfahrenheit und grössere Lebenstätigkeit, aber kleinere Überlegungskraft der Kinder als Zuwage, und ihr werdet erstens zwischen euch beiden die Harmonie der Seelen wieder herstellen, und dieses Friedensleben wird sich auch auf das Leben mit euren Kindern übertragen.

Sehen die Kinder ihre Eltern in Friede und Eintracht miteinander leben, so werden auch sie unter diesem Einflusse weder bei dem einen noch beim andern Schutz suchen wollen, wenn die gerechte Rüge wegen unrechter Tat sie trifft, sie werden das Verdiente stillschweigend annehmen, weil sie wissen, die Belehrung oder Mahnung, die ihnen von euch beiden geworden, war eine verdiente. -

Ich habe euch Kinder gegeben, damit ihr euch in den Tugenden der Nachgiebigkeit, Sanftmut und Toleranz üben sollet, und eben diese Schule führt (sie und) euch vorwärts, Meine Kinder zu werden, die Ich ebenfalls auch nicht anders erziehe, als wie ihr die eurigen zu erziehen habt, d.h. mit Liebe und nur mit Liebe! -

Dieses merket euch und bedenket es wohl, sehet zuvor den Balken im eigenen Auge, ehe ihr daran denket, den Splitter im fremden Auge auszuziehen! - Dieses mit Meinem Segen euch beiden! Amen."

Gespeichert
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