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Autor Thema: Säg' am Kreuz nichts ab  (Gelesen 1704 mal)
Maria
Aus der Ferne grüssend
« am: 10. April 2009, 17:38:10 »

Säg' am Kreuz nichts ab

von A. Jung

Der Kampf ist heiß, die Last ist schwer,
Oft seufzst du müde: "Ich kann nicht mehr!"
Doch halte nur aus, einst wird dir's klar,
Wie nötig hier unten das Kreuz dir war.

Auf hartem Stein am Waldesrand
Sitzt müde ein Greis, den Stab in der Hand.
Er kann nicht mehr weiter, er ist zu matt,
Weil er so viel Schweres zu tragen hat.
Still schaut er im Geiste den Weg, den er kam,
Er fing einst so herrlich mit Sonnenschein an.
Noch denkt er in stiller Wehmut zurück,
Doch liegt in Trümmern, was einst war sein Glück.
Nichts ist ihm geblieben, so arm und allein
Muß er bis ins hohe Alter nun sein.

Da krampft sich das Herz zusammen vor Weh:
"Mein Gott, warum muß diesen Weg ich gehn?"
Und über dem Denken und über dem Sinnen
Ihm heiß von der Wange die Tränen rinnen.
Doch nach und nach wird's still in der Brust,
Er ist sich der Gotteskindschaft bewußt,
Drum schaut er im Glauben hinauf zur Höh'
"Dort wird sich das klären, was ich nicht versteh."

So faßt er den Stab, und mit leisem Gesang
Geht er heim zur Hütte am Bergeshang,
Legt müde vom Wandern zur Ruh sich hin.
Noch zieht ihm so manches durch den Sinn.
Auf all sein Sorgen und was er gefragt,
Im Traume Gott selbst ihm die Antwort sagt.

Er sieht sich als Pilger von Land zu Land
Recht mühsam wandern im Pilgergewand.
Das Ziel seiner Wandrung ist jene Stadt,

Die Gott, der Herr, selbst gegründet hat.
Und auf dem Rücken ein Kreuz er trägt;
Das ist die Last, die Gott aufgelegt.
Er wandert mutig, das Ziel winkt von fern,
Schon glänzt die Stadt wie ein goldener Stern.
Doch heiß brennt die Sonne, das Kreuz drückt sehr,
Er muß einmal ruhen, er kann bald nicht mehr.
Dort steht ja ein Häuschen so schmuck und klein,
Da nimmt er das Kreuz ab; wie ruht sich's hier fein.
Als er dann weiter des Weges will gehn,
Sieht eine Säge er neben stehn.
Da denkt er: Dein Kreuz ist so lang und schwer,
Du sägst etwas ab, dann drückt's dich nicht mehr.
Schnell ist es getan, nun war leichter die Last,
Er denkt: Wie gut, daß du's abgesägt hast.
Nun geht das Wandern bequem und leicht,
Jetzt ist das Ziel viel schneller erreicht. -
Bald sieht er die Stadt auch schon vor sich stehn.

Wie herrlich und schön ist sie anzusehn!
Ein Graben trennt ihn noch von der Stadt,
Der aber keine Brücken hat.
Er läuft entlang, er sucht und sinnt.
Doch eine Brücke er nirgends find't. -
Da fällt ihm das Kreuz auf dem Rücken ein,
Vielleicht könnte das ihm jetzt Brücke sein.
Er nimmt's und schiebts übern Graben her,
Doch - 's ist zu kurz, es reicht nicht mehr,
Es fehlt das Stück, das er abgesägt. - .

"Ach hätt' ich's doch nicht", seufzt er tief bewegt,
"Nun stehe ich hier so nahe am Ziel,
Und kann doch nicht hin, weil mir's Kreuz nicht gefiel."
Er weint und schreit, er klagt sich an,
Weil er schuld, daß er zur Stadt nicht kann. -
Da naht ein Pilger, der auch ein Kreuz trägt,
Von dem er aber nichts abgesägt.
Er kommt zum Graben, legts Kreuz drüber hin
Und geht zur Stadt mit frohem Sinn. -

Da denkt unser Pilger: Ich will doch sehn,
Ob über dies Kreuz ich zur Stadt kann geh'n.
Er tritt hinzu, o weh, es kracht, -
Mit einem Schrei ist er aufgewacht. - -
Er sieht sich im Zimmer, er ist noch hier,
"Mein Gott, o von Herzen danke ich Dir!"
Es war nur ein Traum, doch die Angst und Qual

Möcht ich durchkosten nicht noch einmal.
Ich seh' nun mein Kreuz an als göttliche Gab
Und säg an demselben nichts mehr ab.
So muß es sein, wie der Vater es macht,
Und geht auch mein Weg durch Trübsal und Nacht,
Ich harre still aus, trag Kreuz und Leid,
Es ist mir ja Brücke zur Herrlichkeit.

Und du, der du auch ein Kreuze trägst,
Und auch gern ein Stückchen davon absägst,
Tu's nicht, denn es ist eine göttliche Gab,
Denn sägst du, dann sägst du den Segen ab.
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #1 am: 11. April 2009, 07:13:12 »


Vegelt's Gott, liebe Maria!
Ja, dieses Gedicht ist wahr!

Nun steht die Menschheit da, sie steht vor einer schweren Entscheidung.
Ob sie Ostern angenehm und fröhlich beglückt erleben wird?

Wir erleben den Karfreitag der Äonen, wir stehen auf dem Ölberg, wir können uns noch stärken, doch das Abendmahl kann auch verpasst werden, das uns Kraft gibt.

Die Tempelreinigung, die Fusswaschung, das kostbare Öl, mit dem Maria Magdalena Jesus die Füsse salbte, das alles dürfen und sollen wir auch auf die Jahrhunderte und Jahrzehnte und die letzten und nächsten Jahre und auf uns selbst übertragen.

Das Kreuz ist ein Geheimnis, doch nicht bleibend, wenn wir es tragen lernen.
Es scheint ein Widerspruch darin zu liegen, dass Jesus sagt, wer sein Kreuz auf sich nehme, dem werde sein Leben fortan gesegnet sein und alles leichter fallen. Wer es nicht tragen will und seinen eigenen Weg geht, der wird es sehr schwer haben und unter der Last seines eigenen Lebens zusammenfallen .... sie werden es leicht in der Welt haben, doch in der Seele wird sich Moder und Todesgeruch ausbreiten und die Kraft schwinden. - Wer hingegen das Kreuz trägt, der hat es schwer, muss manches auf sich nehmen, das ihn sehr nachdenklich macht, aber gleichzeitig ist Jesus jederzeit bei ihm und hilft ihm tragen, und eine nicht gekannte Erleichterung lässt ihn gerne weitergehen, bis wieder ein Kreuzlein kommt, das ihn weiter himmelan führt. Eine Last zu tragen haben beide, doch das Resultat ist ein völlig verschiedenes.

Wer sich vorsorgt und alle Mittel anwendet, um sich das Kreuz zu erleichtern, will sich nur auf "sichere" Mittel verlassen, die wenig mit der Liebe zum Heiland zu tun haben. Gestern am Karfreitag hatte ich Kreuzschmerzen wie angeworfen, konnte nur gebückt gehen, so unangenehm waren die Schmerzen. Doch über Nacht sind diese im Schlafe fast ganz wieder weggegangen und ich kann wieder den Weg gehen wie ich will. Hätte ich Schmerztabletten genommen, würde ich ihnen das Resultat zuschreiben, nun aber weiss ich, dass es auch anders geht: mit Glauben und Vertrauen und Tragen des Kreuzes.

Die Menschheit hat die Wahl. Sie hat jetzt das Kreuz zu tragen! Jeder Mensch muss sich entscheiden, ob er es mit Jesu Hilfe tragen will oder allein oder gar nicht. Ein Teil wird sich auch auf die Seite des Judas schlagen, viele sind mit den Schriftgelehrten und Pharisäern in Verbindung zu bringen. - Bitten wir also Jesus Christus um Hilfe und Kraft, wenden wir uns nur IHM ganz zu und lernen wir von IHM. Sein Glück ist ewig, Irdisches ist vergänglich.

Darüber möchte ich nun bald in mehr Abgeschiedenheit nachdenken und hoffe auf Jesu Beistand und werde hier weiterschreiben, so es 'mir' gelingt.

Rufen wir nach Jesus, singen wir IHM ein Lied trotz Schmerz und Leid, denn Ostern ist nicht weit!

Epidophekles




« Letzte Änderung: 11. April 2009, 11:29:45 von Aufsicht » Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #2 am: 12. April 2009, 06:19:54 »

Das Evangelium nach Johannes, Kapitel 20
Osterberichte: 20,1-31

Die Entdeckung des leeren Grabes

1 Am ersten Tag der Woche kam Maria von Magdala frühmorgens, als es noch dunkel war, zum Grab und sah, dass der Stein vom Grab weggenommen war.
2 Da lief sie schnell zu Simon Petrus und dem Jünger, den Jesus liebte, und sagte zu ihnen: Man hat den Herrn aus dem Grab weggenommen und wir wissen nicht, wohin man ihn gelegt hat.
3 Da gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und kamen zum Grab;
4 sie liefen beide zusammen dorthin, aber weil der andere Jünger schneller war als Petrus, kam er als erster ans Grab.
5 Er beugte sich vor und sah die Leinenbinden liegen, ging aber nicht hinein.
6 Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen
7 und das Schweißtuch, das auf dem Kopf Jesu gelegen hatte; es lag aber nicht bei den Leinenbinden, sondern zusammengebunden daneben an einer besonderen Stelle.
8 Da ging auch der andere Jünger, der zuerst an das Grab gekommen war, hinein; er sah und glaubte.
9 Denn sie wussten noch nicht aus der Schrift, dass er von den Toten auferstehen musste.
10 Dann kehrten die Jünger wieder nach Hause zurück.
Die Erscheinung Jesu vor Maria aus Magdala

11 Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Während sie weinte, beugte sie sich in die Grabkammer hinein.
12 Da sah sie zwei Engel in weißen Gewändern sitzen, den einen dort, wo der Kopf, den anderen dort, wo die Füße des Leichnams Jesu gelegen hatten.
13 Die Engel sagten zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie antwortete ihnen: Man hat meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.
14 Als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen, wusste aber nicht, dass es Jesus war.
15 Jesus sagte zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meinte, es sei der Gärtner, und sagte zu ihm: Herr, wenn du ihn weggebracht hast, sag mir, wohin du ihn gelegt hast. Dann will ich ihn holen.
16 Jesus sagte zu ihr: Maria! Da wandte sie sich ihm zu und sagte auf Hebräisch zu ihm: Rabbuni!, das heißt: Meister.
17 Jesus sagte zu ihr: Halte mich nicht fest; denn ich bin noch nicht zum Vater hinaufgegangen. Geh aber zu meinen Brüdern und sag ihnen: Ich gehe hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott.
18 Maria von Magdala ging zu den Jüngern und verkündete ihnen: Ich habe den Herrn gesehen. Und sie richtete aus, was er ihr gesagt hatte.
Die Beauftragung der Jünger

19 Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!
20 Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen.
21 Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
22 Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist!
23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.
Jesus und Thomas

24 Thomas, genannt Didymus (Zwilling), einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam.
25 Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
26 Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch!
27 Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig!
28 Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott!
29 Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.
Der Epilog: 20,30-31

30 Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan.
31 Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen.

Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #3 am: 08. März 2012, 21:04:03 »

http://www.youtube.com/watch?v=0YOJhZMhWEo&feature=endscreen&NR=1

Zwei Jurymitglieder unterbrachen, die dritte hörte zu und fragte mehr über die Hintergründe zur Entstehung des Liedes.
Die auftretende alte Frau erzählte eine rührende Geschichte und durfte nochmals spielen und singen.
Jetzt war alles etwas anders...

Ein Kommentar:
What a shame! These two male judges didn't give this elderly woman a chance to finish her song first & decided to give an "X" mark just because of her squeaky voice. This lady didn't come for fame, only just to be on stage to share her rare expression of love song for her husband. It's a real pity that today generations didn't have the patient to listen & understand the meaning of the song because love is not simply written on the book. You have discover it, experience it and appreciate it.
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #4 am: 08. März 2012, 21:51:23 »

http://www.youtube.com/watch?v=jqtNN2xIqy4&feature=related
« Letzte Änderung: 09. März 2012, 06:49:19 von Epidophekles » Gespeichert
albamira
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #5 am: 10. März 2012, 21:23:52 »


A 12-year-old Mongolian boy- Uudam  who lost his parents at the age of 8 in a road accident singing the song-"Mother in the Dream"  to his mother in heaven. He seldom talk about his story but when he miss his mother, he will sing this song. Besides, he always dream
Ein 12 jähriger Mongolenjunge Uudam, der seine Eltern im Alter von 8 Jahren bei einem Autounfall verlor,
singt das Lied "Mutter im Traum" für seine Mutter im Himmel. Er erzählt selten diese Geschichte, aber wenn er seine Mutter vermisst, singt er dieses Lied. Daneben träumt er immer.

At the beginning of the video the guy judge asks him what his dream is and the boy says "I'm going to find a drop of holy water, and that drop of water will cover the world with beautiful green grass." Then the judge asks the boy "What song are u singing about?"
Am Anfang vom Video fragt ihn ein Jurymitglied, was sein Traum sei und der Junge sagt "Ich werde einen Tropfen von heiligem Wasser finden und dieser Tropfen Wasser wird die Erde mit einem wunderbaren grünen Gras bedecken."
Dann fragt das Jurymitglied den Jungen: "Wovon handelt dein Lied, das du singst?"

The boy says "A song that always reminds me of my mom." The judge asks "Where is ur mom?" The boy says " In heaven."

Der Junge sagt: "Ein Lied, das mich immer an meine Mutter erinnert"
Das Jurymitlied fragt: "Wo ist deine Mutter?" Der Junge sagt: "Im Himmel."

Then the judge asks "Where's ur dad then?" Das Jurymitglied fragt: "Wo ist dein Vater denn?"The boy then says " Daddy also died in a car accident"Der Junge sagt dann: "Vater ist auch bei einem Autounfall gestorben".
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