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Autor Thema: Meinungsverschiedenheiten unter Christen  (Gelesen 1262 mal)
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« am: 11. März 2008, 06:39:36 »

Zitat

Der norwegische Marineoffizier Johan Oskar Smith, geb. 11.10.1871 in Fredrikstad, hatte im Jahre 1898 auf See ein Bekehrungserlebnis und vermeinte, 1900 durch den Heiligen Geist getauft worden zu sein. Er, der aus gläubigem Elternhaus stammte, fühlte sich von der unchristlichen Lebensweise vieler Seeleute, aber auch von mancher Oberflächlichkeit in den bestehenden Kirchen abgestoßen und dazu berufen, eine Gemeinschaft zu gründen, die das wahre Christentum verkörperte. Ihm schlossen sich 1905 sein Bruder Aksel (1880 - 1919), von Beruf Zahnarzt, und später noch einige Seeleute an, darunter 1908 Elias Aslaksen (1888 - 1976), der später als Nachfolger von J.O.S. und vor allem durch sein umfangreiches literarisches Werk für die Bewegung große Bedeutung erhalten sollte. Ab dem Jahre 1906 fand eine gewisse Zusammenarbeit mit der damals nach Norwegen gekommenen Pfingstbewegung statt, und die Brüder Smith wurden zunächst für Pfingstler gehalten. Bald jedoch kam es zu Differenzen, vor allem was die Schärfe der Abgrenzung zu den anderen christlichen Konfessionen betraf. Dies führte zunächst zur Gründung eines eigenen Verlages "Skjulte Skatter" ("Verborgene Schätze"), der unter anderem auch die gleichnamige Zeitschrift herausgab, mit dem Zweck, die eigenen Thesen besser vertreten zu können. Der endgültige Bruch mit der Pfingstbewegung erfolgte 1937 mit gegenseitiger schärfster Verurteilung.

Allerdings bezogen die "Freunde", wie sie sich selbst nannten, damals durchaus Gedankengut aus Quellen außerhalb ihrer eigenen Reihen, vor allem aus den Schriften der französischen Mystikerin Marie de la Mothe Gyon (1648 - 1717). Davon sprechen sie heute nicht mehr sehr gerne, obwohl sie steif und fest behaupten, ihre Lehre niemals verändert zu haben.




Die Lehre der S.F. ist in der Grundlage zwar christlich, beinhaltet jedoch eine Anzahl von Sonderlehren. So behaupten die S.F., Jesus habe auch, wie alle Menschen, "Sünde im Fleische" (freilich keine "bewußte Sünde") gehabt und eine seiner wichtigsten Aufgaben während seines Erdenlebens sei es gewesen, sich von dieser Sünde zu reinigen. Die wichtigste Aufgabe des Menschen ist es, Jesus nachzufolgen, aber nicht so, wie die meisten Christen, unter dem Kreuz zu stehen, sondern am Kreuz zu "hängen". Dies kann nur dadurch geschehen, daß man seinen bösen "Eigenwillen" vollständig aufgibt und vollständigen Gehorsam übt, "ohne erst zu verstehen", wobei dieser Gehorsam aber den leitenden Brüdern der "Gemeinde" geschuldet wird, welche die Stelle Gottes vertreten. Jedwede Kritik an dieser Leitung ist absolut unzulässig und würde Gotteslästerung bedeuten. Das Gebot der Nächstenliebe gilt in erster Linie für die eigenen Glaubensgenossen und solche, die es noch werden könnten, denn die anderen werden ohnehin verdammt.

Die S.F. behaupten, keine Organisation zu haben, da jede Organisation etwas Menschliches und daher abzulehnen sei. Tatsächlich ist jedoch die Organisation sehr straff, den Leitern ist auch in den kleinsten Dingen unbedingter Gehorsam zu leisten, jedwede Kritik an der Leitung wird mit Kritik an Gott selbst gleichgesetzt...
 usw.

http://www.horst-koch.de/joomla_new/content/view/232/230/


Ähnlichkeiten mit aktuellen Begebenheiten sind vielleicht rein zufällig.
Ich werde später noch auf dieses hier zurückkommen, weil "Aufbauwerk" für verschiedene Aufbauwerke steht.
Und ein "weltliches" Aufbauwerk ist kein kirchlich-religiöses.

Epidophekles

« Letzte Änderung: 11. März 2008, 06:45:40 von Epidophekles » Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #1 am: 23. März 2010, 13:41:15 »

Zum "Aufbauwerk" habe ich an dieser Stelle nichts mehr geschrieben.
Aus aktuellem Anlass zieht es mich mehr in eine Art Wartehaltung und Zurückhaltung.

Um mir selbst meiner Schwachheiten besser bewusst werden zu können, habe ich mich selbst beim Wort genommen und im Neuoffenbarungswerk nach "ernsthaft" gesucht. Darum die nächste Kundgabe. In der Folge beabsichtige ich, mich in meinen Kommentaren und Hinweisen wieder zurück zu halten und gedenke, als Briefbote ausgewählte Kundgaben ins Netz zu stellen, weil ich darin noch einen Sinn neben dem Leben in der Praxis erkennen kann. Auf EL-ABBA.org möchte ich mich vermehrt den Glauben vertiefenden Texten und deren Studium widmen.

Dass der vorhergehende Text auch Ivo Sasek erinnert, mag reiner Zufall sein.
Ich wählte diese Seite, als ich einen geeigneten Platz für die folgende Kundgabe suchte.




Stunde innerer Einkehr ....

Die innere Einkehr muß jeder Umgestaltung des Wesens vorangehen. Es muß der Mensch sich selbst und sein Handeln des öfteren einer Prüfung unterziehen, er muß sich mit allen seinen Aufgaben auseinandersetzen und Kritik üben, wieweit er den göttlichen Anforderungen nachkommt. Dieses Selbstbeobachten wird ihn auch die Mängel erkennen lassen, und so er es ernst meint mit seiner Seelenarbeit, wird es ihn antreiben, sich immer vollkommener zu gestalten.

Es ist die innere Einkehr eine gewisse Kontrolle, die sowohl seinem Denken wie seinem Handeln gilt. Er wird, so er schonungslos Kritik übt an sich, auch seine Unwürdigkeit erkennen, in enge Verbindung zu treten mit seinem Schöpfer, und er wird in demütigem Gebet Gott um Erbarmen und Gnade bitten, und also gewinnt er neue Kraft zur Arbeit an sich selbst. Denn aus sich heraus könnte der Mensch nimmer zur Vollkommenheit gelangen, da seine Kraft zu gering ist ohne die Hilfe Gottes. Diese ist ihm aber zugesichert, so daß Gott nur von dem Menschen fordert, daß er sich die ihm zustehende Gnade erbittet als Zugeständnis dessen, daß der Mensch nach Gott verlangt.

So nun der Mensch des öfteren sich und sein Leben betrachtet im Sinne der Höherentwicklung der Seele, so wird er auch den Abstand erkennen von sich zu Gott. Er wird bestrebt sein, diesen zu verringern, und, so ihm dazu die Kraft mangelt, solche anfordern von Gott. Und nur so schreitet er fort auf dem Wege der Höherentwicklung. Nur so ist es möglich, in immer engere Verbindung mit dem himmlischen Vater zu kommen, denn er wird bald keinen Weg mehr gehen, ohne Ihn um Seinen Segen und Seine Kraft gebeten zu haben, und er wird nun wahrhaft das Verhältnis herstellen vom Kind zum Vater, das dann auch außerordentliche Kraftzuwendung zur Folge hat.

Und daher fordert Gott von euch, daß ihr jederzeit euch selbst Rechenschaft ablegt, wie euer Wandeln auf Erden ist .... daß ihr nicht gedankenlos und ohne Verantwortungsgefühl dahingeht, sondern stets eurer Seele gedenkt. Er will, daß ihr bei aller irdischen Tätigkeit Seiner nicht vergesset, daß ihr immer Zeit findet, um das Geistige in euch zu pflegen .... Er will, daß ihr nicht nur den Körper bedenket, sondern auch der Seele eine Mußestunde schenket, die der Gestaltung eurer Seele gehört .... eine Mußestunde, die euch die Verbindung mit eurem Herrn und Heiland einträgt, in der ihr Schätze sammelt für die Ewigkeit. Er will, daß ihr dann ernsthaft mit euch zu Rate geht, wessen Wohl euch wichtiger ist, des Körpers oder der Seele Wohl. Und so ihr des Körpers noch zu eifrig gedenkt, sollt ihr um Kraft bitten, dem göttlichen Willen gemäß leben und euch gestalten zu können. Und es wird euch die Stunde der inneren Einkehr förderlich sein für euer Seelenheil, denn ihr empfanget Kraft zu neuem Streben ....

Amen

BD 1521, empfangen 14.7.1940
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #2 am: 23. März 2010, 13:49:58 »


Innerliche Leere dessen, der den falschen Weg geht ....

Wie selten wird die Wichtigkeit göttlicher Unterweisungen erkannt. Es ist, als ob die Menschen jegliches überirdische Wirken als Narretei betrachteten, und ernsthaftes Darüber-Nachdenken halten sie für menschliche Schwäche oder Charakterlosigkeit. Das Göttliche ist ihnen unannehmbar, umgekehrt aber scheuen sie sich nicht, menschliche Neuordnungen gutzuheißen und sie zu unterstützen. Und es ist ihnen in anderer Weise nicht beizukommen. Alle Versuche, sie zum Nachdenken zu bewegen, schlagen fehl, und es ist die Zeit unwiederbringlich verloren für ihre Seelen.

Was lebt auf der Erde, soll den Gang der Höherentwicklung gehen, und es legt auch den Weg zurück, solange der göttliche Wille das Wesen beherrscht. So aber der eigene Wille tätig ist in der Verkörperung als Mensch, ist der Entwicklungsgang zur Höhe gefährdet, denn es lehnt sich das Wesen auf. Es will eigenmächtig seinen Gang gehen und lehnt jeden Hinweis, jeden Ratschlag Gottes ab. Ohne diesen aber wandelt es in falscher Richtung, und die einzige Möglichkeit ist daher, diesen falschen Weg so zu erleuchten, daß sie das Schicksal jener erkennen, die am Weg liegenbleiben, die ermattet und kraftlos niedersinken, weil der Weg endlos war und kein Ziel erblicken ließ.

Es sind dies die Menschen, die wohl im Lebensgenuß dahingehen, die aber doch ihren Unwert erkennen und keine rechte Befriedigung ihres Lebens finden können .... die nun lustlos und verbittert ihren Lebensweg zu Ende gehen, jedoch keinen Lebensinhalt mehr haben. Sie glauben nicht daran, daß das Leben nach dem Tode eine Fortsetzung haben soll, sie ersehen sich also kein Ziel und leben den Rest ihres Erdendaseins in völliger Lethargie des Geistes dahin. Sie können wohl irdisch noch ihrer Arbeit nachkommen, doch es geschieht dies nur rein mechanisch, ohne daß sie einen Sinn und Zweck dabei finden. Sie haben jeglichen Kampf aufgegeben, weil sie nicht wissen, wofür sie kämpfen sollen.

Und es sollen solche Menschen denen als warnendes Beispiel dienen, die sich noch nicht endgültig zum Ablehnen des Glaubens entschlossen haben, die also noch vor der Entscheidung stehen, das Leben mit oder ohne Gott zu führen. Denen soll das Trostlose eines solchen Lebens vorgehalten werden, das dem Menschen nichts gebracht hat als Entmutigung und eine völlige Leere, weil sie das Leben ohne Gott lebten und daher bar waren jeglicher Kraftausstrahlung von Ihm und ihr Weg sie daher nie zur Höhe führen konnte ....

Amen

BD 1740, empfangen 16.12.1940
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #3 am: 20. April 2012, 01:55:13 »

Wer dem Herrn getreu ist, erfüllt seine Pflicht ....
So ist allemal ein Wort für Christus besser als eine Tat ohne den Segen des Herrn....
denn diese wird bewertet werden nach dem Geist, der sie beherrscht ....
doch wird dir niemals vorgeschrieben, was du zur Ehre Gottes tun sollst,
sondern das Herz muß dich leiten und wird auch stets die rechte Form finden, für den Herrn einzutreten.
So beachte deshalb nur, daß dich die Liebe zum Herrn leite, dann wird auch stets dein Wille vollbringen, was dein Herz ersehnt.

Aufnahme finde(t)das Wort Gottes immer nur dort, wo der Mensch sucht .... nicht aber, wo er schon die Erkenntnis zu haben glaubt ....
Und so finden die Weisen nicht so leicht den Schlüssel zur Wahrheit. Die Unwissenden aber nehmen gern einen Hinweis auf den göttlichen Schöpfer an ....

Die Gnade, im Herrn zu verweilen, wird jedem geboten in reichstem Maße, doch Unzählige achten dieser Gnade nicht ....
dort eine kleine Warnung anbringen ist dem Menschen nur heilsam und von Nutzen ....


Die Welt macht sich ihre Lehren zurecht, wie sie diese braucht und wie sie dem irdischen Verlangen zuträglich sind .... Doch werden sich diese wohl schwerlich mit der göttlichen Lehre vereinbaren lassen .... sie urteilen dort, wo ihnen jede Kenntnis und auch jedes Verständnis fehlt .... sie machen sich auch oft die Anschauungen anderer zu eigen, ohne selbst die rechte Urteilskraft zu besitzen. Und in solchem Falle wollen sie wiederum belehrend wirken auf andere ....

Dieses zu verhindern ist löblich und dem Herrn wohlgefällig ....


Es gibt da Leute, die sich mit Verführungen und Lügen beschäftigen, die dann jedes Wort, das in bestimmten Kreisen mit der Lüge verbunden wird, immer verurteilen und ablehnen, wenn es in irgendeinem Zusammenhang vorkommt. Wenn z. B. der Regenbogen als Kennzeichen für vorgetäuschten Frieden steht, um hinter den Kulissen desto ärgere Kriegsszenarien zu entwerfen, hat der Regenbogen jegliche Berechtigung zu romantischen Gefühlen verloren und darf auch keinem Bild mehr erscheinen, soll der Inhalt nicht gleich Heuchelei verraten und Unmut erzeugen. Gleich geht es der Sonne, mit dem Morgenrot und Abendrot, sogar Gott fällt unter schweren Verdacht. Diese Leute glauben sich wissend und sie hätten schon ziemlich den Einblick in die Lügen dieser Welt. Und dazu passt nun diese Kundgabe.
Und dieses Bild:


"Wo gibt es wieder so ein Symbol, das es zu knacken und zu vertilgen gilt?"

Diejenigen, die die luziferischen Machenschaften immer besser zu durchschauen meinen und sich immer intensiver damit beschäftigen und ihr Gottesverständnis darauf aufbauen oder damit vernichten, können sich aber in einem starrsinnigen Eigendünkel verfangen, denn sie nicht zugeben, bzw. nicht erkennen wollen. Ich habe mich schon dabei ertappt, dass ich mir bei Erklärungen mit göttlichen Inhalten gefragt habe, ob das denn auch recht verstanden werde oder ob meine Darstellung völlig falsch verstanden und abgeurteilt wird, weil darin Gott, die Sonne, Seine Herrlichkeit und Sein Friede vorkommen. Ich kenne jemanden, der bekennt sich zu Jesus Christus als der einzige Weg zur Wahrheit, als die Wahrheit Selbst usw., aber sie beschäftigen sich ansonsten mit Luzifer und seinen Machenschaften und glänzen mit ihrem Wissen dazu. Mehr wollen sie über Jesus gar nicht wissen, sie begnügen sich vor ihrem Publikum mit dem ab und zu vorgetragenen Lippenbekenntnis. Sie verlieren sogar mehr und mehr ihren früheren kindlichen Glauben und wissen nicht mehr, was denn nun am Wort Gottes wahr sei, weil es oft Aussagen macht, die ihre auf Luzifers Lügen ausgerichtete Entdeckerfreude schmälern könnten, weil sie ihrer auf ständige Wissensvermehrung über Weltmanipulation aufgebauten Ehre widersprechen. Zufall darf es da keinen mehr geben, die ganze Welt fährt mit ihnen zur Hölle.... doch glauben sie an Errettung, weil sie sich mit dem Mund zu Jesus bekannt haben, ohne für seine Wahrheit der Liebe, Schönheit und Kraft zu streiten. Irgendwie finden sie darin keine Kraft und keinen Sinn, die Wahrheit deutlicher als die Lüge zur Darstellung zu bringen, im Gegenteil, sie lehnen immer mehr der göttlichen Wahrheiten ab und reden so, als wären sie auf dem Weg der Wahrheit besonders Erkennende. Ich hatte mit solchen Menschen Kontakt, habe sie auf die Gefahren, der sie entgegensteuern, aufmerksam gemacht, aber sie  gehen noch überzeugter ihrer Tätigkeit nach und suchen, was sie an göttlichen Inhalten denunzieren könnten als Irreführung durch Luzifers Machtinteressen, Verführungskünste, geistige Schönfärberei, geheime Informationsmethodik und Massenmanipulation. So tragen sie nicht dazu bei, dass die Wahrheit Christi verbreitet und verstanden wird, sondern reden Übles über sie und glauben daran gut zu tun. Um sich zu verteidigen als wahrheitsliebende Menschen, bringen sie ab und zu das Bekenntnis zu Christus in kurzen Worten unter ihre kritischen Zuhörer und hörigen Miteiferern.


Warum schreibe ich nun selbst solches über diese verkehrte und gefährliche Entwicklung? Um meine Befürchtung über die selbst in solchen Kreisen zunehmende Verachtung des Gotteswortes mitzuteilen und sie daran zu erinnern, dass sie zuerst sich selbst besser prüfen und kritischer betrachten lernen sollen, bevor sie sich fast leidenschaftlich und lustbetont der Lüge opfern, die sie enthüllen wollen. Sie scheinen nicht zu merken, dass sie den Ast absägen, auf dem sie sitzen .... und darauf will ich sie aufmerksam machen. Andererseits verliert die göttliche Wahrheit durch ihre Tätigkeit auch immer mehr an Substanz, was nicht sein darf. Und zu guter Letzt oder vor allen Dingen hat mich diese Kundgabe darauf aufmerksam gemacht und zu dieser Einschätzung bewogen.


Nun lese man nochmals die Kundgabe und achte mal genau darauf, ob sie verstanden wird. Wer davon unberührt bleibt oder sich gar ablehnend dagegen stellt, muss sich selbst hinterfragen, warum dem so ist. In Kreisen der Aufklärung über freimaurerische Weltmanipulation ist die krankhafte Pyramiden- und Auge-Gottes-Phobie teilweise weit fortgeschritten. Diese befinden sich nicht so weit von jenen entfernt, die eine andere, ihnen entgegengesetzte Wahrheit gefunden zu haben glauben, weil auch sie meinen, ohne Gottes lebendige Geist-Gegenwart in der Wahrheit Seines Wortes auskommen zu können, ja, ihr Wahn ist noch ausgeprägter, weil sie meinen, man könne der Wahrheit über den Weg der Erkenntnis der Lüge besser dienen als in zunehmender Liebe zu ihr. Es scheint, als würde sie die Wahrheit an und für sich langweilen, die Aufdeckung der Lügen aber begeistern. Sie sollen sich also fragen, ob sie wirklich die Wahrheit interessiert oder vielleicht mehr die Lüge. Man muss nicht das Böse kosten, damit man merkt, was man meiden soll, sondern soll das Gute im Herzen erkennen lernen, um die Gewissheit der Wahrheit zu haben. Dann können auch sie vor dem Genuss des Bösen warnen, ohne mit ihrer Vorstellung und ihrer "Wahrheitsliebe" in das Böse eintauchen zu müssen. Sie nehmen die Wahrheit nur so weit an, um sich über die Lüge auslassen zu können, und tendieren dazu, alles anzugreifen, was darüber hinaus geht. Sie nehmen die Wahrheit in Beschlag, um das Falsche zu tun und die Wahrheit vergessen zu machen. Das war auch Luzifers Strategie, der sie selbst zum Opfer fallen, indem sie sich zu sehr auf ihn einlassen und glauben, ihn, den Lügner, entlarven und die göttliche Wahrheit überbieten zu können ..... Das kann am Anfang ein Antrieb sein, um zu merken, dass es Lüge und Wahrheit tatsächlich gibt, doch irgendwann sollte das Leben in der Wahrheit mehr geliebt werden als die zunehmende Beschäftigung mit der Lüge.

Epidophekles





Ich bringe den Fuchs in Verbindung mit diesem Thema, da er mir vor wenigen Tagen ungesehen über den Weg lief. Er hat mich nicht gesehen und ich ihn anfangs auch nicht. Doch dann konnte ich ihn sogar filmen. Der Reim darauf steht zur freien Interpretation. Ich weiss nur, dass viel mehr miteinander zusammenhängt als der Mensch ahnt. Da ist dann natürlich auch viel Spielraum für Fehlinterpretation ....
« Letzte Änderung: 20. April 2012, 12:55:01 von Epidophekles » Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #4 am: 04. Mai 2012, 06:40:51 »


„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen ....“
Geistige Trägheit ....


An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen .... Dieses Wort muß euch als Wegweiser dienen, daß, wer im Herrn wandelt, gleichfort äußerlich erkennbar ist, und daraus werdet ihr ersehen, wie die Verheißungen des Wortes Gottes sich treulich erfüllen an denen, die auch leben danach und tätig sind in der Liebe.

Die Gefahr für den Menschen ist allemal die, daß so manche glauben, den Geboten des Herrn Genüge zu tun durch das bloße Anhören oder das Erfüllen der verlangten Pflichten nach außen hin .... Ihnen aber fehlt das innige Eingehen in die Lehre Christi, und ein Wissen nur um das Wort Gottes kann nimmermehr die Früchte zeitigen, die der Herr verheißen denen, die Ihn lieben und Seinen Geboten eifrigst nachzukommen trachten. So besteht die Gefahr, daß der Mensch sich selbst nicht recht erkennt oder sein ganzer Lebenswandel in geistiger Trägheit ohne fruchtbringenden Erfolg bleibt. Wie kann ein Mensch, der selbst nie Liebe übet, vom Gebot der Nächstenliebe sprechen und dieses auch verstehen wollen .... wie wird ein Mensch in Demut sich beugen können vor dem Herrn, der diese Demut, wie sie gelehrt wird, nie versuchte, an sich selbst ins Werk zu setzen .... der selbst sich überhebet über seine Mitmenschen, doch das Wort Gottes darüber aufnimmt und sich wohlgefällig anderen gegenüber äußert ....

Es vermögen die Menschen so schwer, Hand anzulegen an das Werk ihrer eigenen Ummodlung zu einem ganz nach Gottes Willen geformten neuen Menschen .... Sie vermögen so schwer, sich von dem alten zu trennen und ein neues Gewand anzulegen, und heißen doch mit den Lippen alles gut, was das Wort Gottes ihnen lehrt .... Und so das Wort Gottes nicht dazu beiträgt, den Menschen so zu veredeln, daß die Früchte seines Bestrebens erkennbar sind .... werden sich auch die Verheißungen des Wortes Gottes nicht erfüllen können an diesen. Leer werden die Worte hingenommen und leer auch wieder verhallen ....

Der Segen wird ausbleiben, wenn nicht ein ernstes Streben einsetzt, den Geboten Gottes nachzukommen. Es erfordert wohl Selbstverleugnung, festen Willen und Überwindung .... doch die Früchte davon sind unverkennbar geistiger Erfolg .... und wird ein Mensch, dessen Streben durch diese Früchte gesegnet ist, auch unsagbar einflußreich seiner Mitwelt gegenüber wirken können .... Denn nur wer selbst Liebe übet, kann Liebe lehren .... wer selbst in der Demut lebt, kann anderen diese Tugend predigen, wer selbst sanftmütig ist und friedliebend, kann andere auf den Segen dessen hinweisen, und immer wird sein Beispiel aufmunternd wirken auf die Menschen und wird man einem solchen, an den Früchten erkennbaren Diener Gottes nachzufolgen bemüht sein, doch alles dieses will errungen werden durch festen Willen und große Liebe zum Herrn ....

Darum bittet um die Kraft, zu wollen und zu lieben aus ganzem Herzen, auf daß der Herr euch erhöre und euch segne.


Amen           

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