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Autor Thema: BD-Zusammenstellung "Finstere Mächte" 1  (Gelesen 610 mal)
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« am: 01. Oktober 2010, 03:29:59 »

     Zusammengestellt von Alois E. Kälin vor 26 Jahren, gedruckt auf Pfingsten 1984 in Urnäsch,
     kostenlos und freundlich bewilligt von Paul Schoop, Druckereibesitzer, jetzt Pieve Pontenano.



                 


Hier   ist   das   feste   prophetische   Wort !

Du   tust   gut   daran,   es   zu   beachten   als   ein   Licht,
das   an   einem   finsteren   Ort   scheint.

Es   leuchtet   mit   seinem   Schein
bis   zum   Anbruch   des   Tages,
da   auch   in   Deinem   Herzen
das  Licht  angezündet  sein
und  der  Morgenstern
aufgehen soll,

welcher ist:





CHRISTUS,   der   HERR !


*







im Sinne von
2. Petr. 1,19; Offb. 2,28 und 22,16.17

                                                    

« Letzte Änderung: 02. Oktober 2010, 11:32:42 von Epidophekles » Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #1 am: 01. Oktober 2010, 04:14:33 »




Ernste Endermahnung


     Nehmet Mein Wort bewußt entgegen als liebende Ansprache eures Vaters, und höret, was Ich euch sagen will:

     Ihr befindet euch im letzten Stadium auf dieser Erde; ihr seid es, die ihr in der Endzeit lebet. Ihr seid es, die ihr die geistige Wende noch erleben könnet - wenn euer Reifezustand es zuläßt, daß ihr ausharret bis zum Ende. Unwiderruflich ist die Zeit des Endes gekommen - und ob es euch noch so unglaubwürdig dünkt. Denn in Meinem Heilsplan ist der Tag festgelegt, und er wird eingehalten, weil die Zeit erfüllt ist.

     Es gibt keinen Aufschub mehr, denn das Wirken des Gegners nimmt überhand - und seinem Wirken ist dann ein Ende gesetzt, wenn er die Grenzen seiner Machtbefugnis überschreitet.... wenn er so weit die Menschen wird beeinflußt haben, daß ihnen jeglicher Glaube an einen Gott verlorengeht, Der einmal Verantwortung fordern wird von einem jeden einzelnen, wie er seinen Lebenswandel geführt hat.

     Der Mensch soll sich entscheiden in seinem Erdenleben für seinen Herrn, er soll Mich wählen und Meinen Gegner abdrängen. Und er muß daher auch wissen um beide Mächte, die ihn besitzen wollen und um seine Seele kämpfen.

     Dieses Wissen ist zu einer Entscheidung nötig.

   Mein Gegner aber sucht jenes Wissen zu unterbinden - und es gelingt ihm, weil die Menschen selbst sich seinem Einfluß öffnen durch ihre Gesinnung und ihren Willen. Und er nützet dies aus in einer Weise, die über seine Machtbefugnis hinausgeht: Er bestimmt die Menschen zum gewaltsamen Vorgehen gegen die Gläubigen, gegen alles, was unter Glauben an einen Gott und Schöpfer zu verstehen ist .... er sucht vor allem die Menschen zu veranlassen, den Glauben an den göttlichen Erlöser Jesus Christus auszurotten. Er läßt den letzten Glaubenskampf entbrennen und zwingt Mich gleichsam dazu, seinem Treiben ein Ende zu setzen, um die wenigen noch zu retten vor dem ewigen Verderben, die Mir treu bleiben wollen.


Und diese Zeit steht kurz bevor - und somit auch das Ende.


   Wenn Ich euch dies immer wieder durch Mein Wort ankündige, so sollt ihr daraus nur erkennen, in welcher bedeutsamen Zeit ihr lebet. - Ihr sollt euch des Ernstes dieser Zeit bewußt sein und darauf achten, daß ihr nicht den Verführungskünsten Meines Gegners zum Opfer fallet, denn er wirket in erschreckender Weise auf die Menschen ein, um sie zum Abfall von Mir zu bringen - und er hat viel Erfolg.

     Wenn Ich nun seinem Vorgehen entgegenwirke, indem Ich Selbst die Menschen anspreche, auf daß sie zu glauben vermögen an Mich oder ihren Glauben festigen, so habt ihr darin schon eine Erklärung für Meine Ansprache von oben, die euch wahrlich überzeugen müßte, denn die Liebe zu euch Menschen veranlaßt Mich, euch zu helfen - in einer geistigen Not, die übergroß ist, die euch für Ewigkeiten verlorengehen lassen kann und die Ich deshalb abwenden möchte von euch.

     Wenn auch euer Wille allein bestimmend ist, so erbarmet Mich doch eure Unkenntnis, euer verkehrtes Denken und eure Gleichgültigkeit - und Ich suche euch durch eure Ansprache immer wieder aufzurütteln und zum Nachdenken zu bewegen.

     Glaubet es, daß ihr euch in großer geistiger Not befindet, wenn ihr Meinen Worten nicht folget und wider euren Feind zu Felde zieht! - Glaubet es, daß ihr dazu die Kraft hättet, daß ihr nicht zu fürchten brauchet, zu erliegen im Kampf wider ihn. - Nur, wandelt euren Willen! Wendet ihn Mir zu .... wollet, daß ihr Gott findet - und Ich werde Mich finden lassen von euch! - Seid ihr aber gleichgültig, so gewinnt Mein Gegner über euch die Oberhand - und dann seid ihr verloren für ewige Zeiten.

     In dieser Gefahr befindet ihr euch, und Ich weiß, daß ihr ungewöhnliche Hilfe benötigt, aber Ich kann doch euren Willen nicht bestimmen - Ich kann euch nur immer wieder anreden und euch warnen und ermahnen .... Ich kann euch immer nur Meine barmherzige Liebe zuwenden - und euch Kenntnis geben von dem Kommenden, von der Zeit, der ihr entgegengeht. - Ich kann nichts anderes als euch immer wieder liebevoll ansprechen, auf daß ihr einen Gott und Vater erkennet, auf daß ihr an Ihn glaubet und getreu in diesem Glauben verharret. Aber das Ende kommt unwiderruflich, denn Mein Wort ist Wahrheit und erfüllet sich, und die Stunde des Endes ist festgelegt seid Ewigkeit! -

     Darum nehmet Mein Wort auf in eure Herzen - und wollet nur, daß ihr selig werdet. - Und Ich werde euch nicht verlassen, Ich werde euch Kraft geben, auszuharren bis an das Ende. Ich werde den Meinen ein starker Schutz und Schirm sein - und euch stärken, wenn es gilt, daß ihr Mich bekennet vor der Welt. -

Amen         




Diese Worte vernahm Bertha Dudde
am 7. Mai 1960
aus göttlichem Munde
 - in ihrem Herzen -
in aller Stille.

Mit dem Auftrag, sie für uns alle niederzuschreiben.



BD 7596, empfangen 7.5.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             

« Letzte Änderung: 02. Oktober 2010, 11:28:14 von Epidophekles » Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #2 am: 01. Oktober 2010, 23:49:27 »



Freiwerdung geistiger Substanzen
durch Zerstörung


     Lasset euch nur von Mir leiten, und ihr werdet die Wege gehen, die von Erfolg sind sowohl für euch als auch für eure Mitmenschen, für die Seelen, die es zulassen, daß an ihnen Hilfsarbeit geleistet wird. Und Ich stelle wahrlich Meine Diener an den rechten Platz, an den Platz, wo sie erfolgreich wirken können für Mich und Mein Reich. Aber es ist auch die Arbeit ganz verschieden, die Ich von ihnen verlange, weil die Fähigkeiten Meiner Diener verschieden sind und weil ein jeder dort wirken soll, wo seine Fähigkeit benötigt wird zum Dienst für Mich.

     Es ist eine große Erlösungsarbeit im Gange, und das ganze Universum ist davon betroffen, denn alles Geistige spürt die kommende Wende und stellt sich dazu ein. Es wütet das schlechte Geistige mit vermehrter Kraft, d.h., sein böser Wille verstärkt sich, und es sucht Schaden anzurichten, wo es nur kann, - aber auch das gute Geistige ist unablässig tätig, jenes Wirken zu entkräften. - Und Ich unterstütze, was Meinen Willen auszuführen trachtet, sowohl auf Erden als auch im geistigen Reich. -

     Reifes und unreifes Geistiges kämpfet gegeneinander, und der Kampf wird auch auf Erden offensichtlich, doch immer zum siegreichen Ende dort, wo Ich als Heerführer den Meinen beistehen kann. Und dieser geistige Kampf wird auch von den Menschen gespürt, die selbst geistig streben und sich den guten Kräften erschließen, denn die Strömungen finden überall Einfluß, wo Ich Selbst das Ziel des Strebens eines Menschen bin.


Und das Ende wirft seine Schatten voraus! -


     Zerstörungen werden stattfinden, die niemand zuvor für möglich hielt, die aber dennoch räumlich begrenzt sind - bevor das Total-Umgestaltungswerk der Erde stattfinden wird. - Denn der Feind der Seelen sucht durch materielle Zerstörungen Geistiges zu befreien, um es für sich zu gewinnen, wie er glaubt, und er bedienet sich dazu der Menschen, da ihm selbst jegliche Zerstörung von Materie unmöglich ist. - Aber das frei gewordene Geistige gerät nicht in seine Gewalt, sondern es wird erneut gebunden in der Form. Doch die Zerstörungen werden stattfinden und viel Elend über die Menschen bringen. -

     Und es muß das so kommen um des vielen gebundenen Geistigen willen, das noch vor dem Ende eine Wandlung seiner Außenform erfährt und dann schon in leichtere Formen eingezeugt werden kann auf der neuen Erde. Aber auch die Menschen sollen aufgerüttelt werden aus ihrem Todesschlaf, was immer nur solche Geschehen bewirken werden, die ungewöhnlich sind in ihrer Art und ihrem Ausmaß.

     Die Menschen selbst tragen viel dazu bei, Schöpfungswerke zu zerstören, und sie befreien dadurch unzählige geistige Substanzen aus ihrer Gebundenheit, aber sie bedenken nicht, daß diese noch unausgereift ihre Form verlassen müssen und sie keinen guten Einfluß ausüben, solange sie frei sind, - daß also die Menschen sich bedrängt fühlen werden und die Ursache ihrer Unruhe nicht erkennen. - Und sie würden noch weit mehr unter deren Einfluß leiden müssen, wenn Ich nicht bald wieder dieses Geistige binden möchte in neuen Formen. -

     Es geht dieses Zerstörungswirken von Meinem Gegner aus, der die Gier der Menschen nach der Materie auszunutzen versteht und sie veranlaßt zu solchen Zerstörungswerken, um das darin gebundene Geistige frei zu bekommen. - Aber er gewinnt nichts dabei, sondern verliert noch weit mehr, weil der Mensch in seinem Aufbaudrang selbst wieder zur Neuverformung dieses Geistigen beiträgt, wenn auch in rein materiellem Sinn.

     Ihr, die ihr Mir dienen wollet, ihr sollt wissen um alle diese Vorgänge, und ihr sollt nichts weiter tun, als die Mitmenschen vom rein materiellen Wege hinzuführen suchen auf den geistigen Weg, was viel Mühe und Arbeit von euch erfordert, aber immer ein gesegnetes Beginnen sein wird, ganz gleich, in welcher Weise ihr dieser Aufgabe nachkommt. - Eurer Fähigkeit gemäß wird die Tätigkeit sein, die ihr leistet für Mich und Mein Reich, aber daß ihr sie leisten wollet, trägt euch schon Meinen Segen ein, und mit Meiner Kraft werdet ihr sie auch leisten können. Und alle Wesen des Lichtes stehen euch bei, weil auch sie Erlösungsarbeit leisten im All und sie immer dort tätig sein werden, wo ihre Hilfe gebraucht wird. -

Amen         

BD 7595, empfangen am 6.5.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

« Letzte Änderung: 02. Oktober 2010, 11:25:33 von Epidophekles » Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #3 am: 02. Oktober 2010, 00:36:05 »



Geistige Dürre


     Die geistige Dürre hat sich erschreckend ausgebreitet - und überall wird dem Zufluß des lebendigen Wassers gewehrt. - Und ob auch Meine Boten überallhin Mein Wort verbreiten, es dringt nur selten ein in die Herzen und befruchtet sie, es wird oft nur mit den Ohren angehört oder den Buchstaben nach gelesen, aber das Herz bleibt unberührt davon.

     Es ist große geistige Not, die Äcker liegen brach, es gedeiht kein Pflänzchen darauf, weil es nicht vom Lebenswasser befruchtet wird. - Und darum bleibt auch Mein Wort tot, es erweckt nicht zum Leben ohne die Liebe. Und die Menschen gehen dem Ende entgegen. Sie wissen nicht, was diese große geistige Not für sie bedeutet, sie wissen nicht, daß die Seele zum Leben gefunden haben muß, wenn des Menschen Leibesleben beendet ist, ansonsten sie im Todeszustand verbleibt wieder endlose Zeiten hindurch. - Die geistige Dürre ist erschreckend - und könnte doch so leicht behoben werden, denn Ich lasse fortgesetzt das lebendige Wasser strömen, und alle Stätten könnten es aufnehmen und zu einem Garten Eden werden, denn Mein Lebenswasser besitzet diese Kraft, dürre Stätten in fruchtbares Land umzuwandeln. - Aber die Menschen fühlen sich wohl in der Dürre, sie entbehren nichts und nehmen daher auch nichts an, was zu einer Wandlung beitragen könnte.

     Und Mein göttlicher Liebestrom fließet unentwegt, aber wenige nur stehen unter seiner Kraftwirkung, wenige nur tauchen unter in diesem Liebestrom und gesunden zu neuem Leben. Wo aber Meinem Liebestrom gewehrt wird, dort wird auch seine Kraft unwirksam bleiben, und es wandelt der Mensch in trockener Steppe dahin, und er vermag nirgends einen erfrischenden Trank zu schöpfen. Denn der Satan geht durch die Welt, und er hindert die Menschen, die Segnungen Meiner Liebe in Empfang zu nehmen. Er vertritt ihnen den Weg, der hinführt zum Quell .... er stellt ihnen eine Fata Morgana vor Augen - der sie zustreben und niemals zum Ziel kommen. -

     Mein Gegner bestimmt den Willen der Menschen, und sie gehorchen ihm, wo sie ihm auch widerstehen könnten. Und wenn Meine Boten das Lebenswasser anbieten, dann flüstert er ihnen leere Worte ins Ohr, und sie achten dessen nicht, was ihnen Meine Boten bringen. - Und er hat diese Macht über die Menschen, weil sie ohne Liebe sind, ansonsten sie auch die Kraft besäßen zum Widerstand und ihnen schon geholfen wäre, wenn sich ihr Wille von ihm abwendete.

     Und in dieser geistigen Not möchte Ich ihnen wieder zu Hilfe kommen - wie einstens, als Ich zur Erde niederstieg. Ich möchte nur die Augen der Menschen hinlenken auf das Erlösungswerk, auf den Tod Jesu am Kreuz, Ich möchte, daß sie Seiner gedenken und Zuflucht nehmen zu Ihm, Der allein ihnen helfen kann. Denn Ich habe auch für diese Menschen das Erlösungswerk vollbracht, und Ich möchte auch ihnen zum Leben der Seele verhelfen. - Aber ihr eigener Wille ist erforderlich; sie müssen ihre geistige Dürre als quälend empfinden und nach dem Lebenswasser verlangen, sie müssen rufen zu Mir in Jesus Christus, sie müssen Kenntnis nehmen von Meinem Wort und sich also anreden lassen von Mir. Sie müssen wollen, daß in ihren Herzen der Same aufgehe und Frucht bringe. Sie müssen wollen, daß sie selig werden, daß sie nicht im Tode verbleiben, sondern zum Leben gelangen. Sie müssen wollen, daß sie „auferstehen von den Toten“. -

     Sowie dieser Wille sie erfüllt, werden sie sicher dem Tode entgehen, weil Ich dann einwirken kann auf ihre Gedanken, weil sie sich dann in Gedanken befassen werden mit dem Leben nach dem Tode und weil sie dann auch nicht mehr am Quell des Lebenswassers vorübergehen werden, sondern die Seele verlangen wird nach dem sie zum Leben erweckenden Trank. -

     Und dann ist die geistige Dürre behoben, dann wird die Seele nicht zu fürchten brauchen, dem ewigen Tode zu verfallen, dann wird sie gespeist und getränkt werden, sie wird zum Leben kommen und dieses Leben nun ewig nicht mehr verlieren. -

Amen         

BD 7578, empfangen am 16.4.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

« Letzte Änderung: 02. Oktober 2010, 11:34:51 von Epidophekles » Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #4 am: 02. Oktober 2010, 11:12:51 »



Kraftumleitungsprozeß
Gotteskindschaft


     Unzerstörbar ist das Geistige in euch, eure Seele, denn sie ist Geist von Meinem Geist, sie ist Kraft, von Mir ausgegangen, sie kann ewiglich nicht mehr vergehen, weil ihre Ursubstanz das gleiche ist wie Ich, Der Ich bin von Ewigkeit zu Ewigkeit - nur mit dem Unterschied, daß ihr einen Anfang hattet, während Ich von Ewigkeit bin.

     Die von Mir ausgestrahlte Kraft war Liebe. - Liebe ist also eure Substanz. Und die von Mir einst ausgestrahlte Liebekraft kann nicht vergehen, sondern sie kehrt immer wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurück. Also müssen auch alle Wesen, alle Urseelen, die fern sind von Mir, wieder zu Mir zurückkehren, weil das Grundgesetz ist von Ewigkeit, daß die ausgestrahlte Kraft wieder zurückströmt zum Kraftquell. -

     Es ist also das Ausstrahlen Meiner Kraft gleich dem Erschaffen: Was Ich wollte, das stellte Ich aus Mir heraus - und es erstand - und es kann nicht mehr vergehen, weil Meine Kraft unvergänglich ist. - Es findet also gleichsam nur ein Kraft-Umleitungsprozeß statt, der Mir Seligkeit bereitet, weil Kraft immer wirksam werden muß und diese Wirksamkeit der Kraft Ursache unzähliger Schöpfungen ist, teils geistiger, teils irdisch materieller Art.

     Alle Schöpfungen beseligen Mich, ganz gleich in welchem Stadium, denn alles birgt Meine Kraft in sich, alles ließ Mein Wille erstehen, und alles beweiset Meine endlose Liebe, die sich Gefäße sucht zur Aufnahme Meiner Kraft.

     Zahllose Schöpfungen aber wandeln sich dauernd, die darin sich bergende geistige Kraft zwar entflieht bei jeder Umwandlung und sucht sich ein neues Gefäß nach Meinem Willen - doch die von Mir einst ausgegangenen Wesen bleiben ewiglich, was sie waren, wenn sie einmal den Umwandlungsprozeß durch die Schöpfungen durchgemacht haben und wieder zu dem Urwesen geworden sind, das sie waren im Anbeginn. Dann aber bestehen sie ewig als Meine Ebenbilder, als Mir-gleiche vollkommene Wesen, die nun selbst einen Wirkungskreis haben, weil sie Träger sind Meiner immerwährend ausstrahlenden Liebekraft und den Kraft-Umleitungsprozeß nun auch selbst führen, der sie fortgesetzt beseligt.

     Als „Wesen“ besitzt das Geistige nun auch wieder das Ichbewußtsein, denn Ich ließ einstens ichbewußte Wesen aus Mir hervorgehen, die Mich erkannten als Gott und Schöpfer - und die Mich auch endlich als Vater erkennen, wenn sie den endlos langen Wandlungsprozeß zurückgelegt haben. - Und weil sie sich nun als ewig unvergängliche Wesen selbst erkennen, sind sie auch selig, denn sie können nun auch Kraft, Licht und Freiheit verwerten nach eigenem Willen und die gleiche Seligkeit empfinden, die Mich zum Erschaffen aller Wesen und aller Dinge in der Unendlichkeit bewog. - Sie können, Göttern gleich, wirken und schaffen, denn sie sind vollkommen geworden, wie ihr Vater im Himmel vollkommen ist. -

     Und Ich will euch alle Geheimnisse enthüllen, wenn ihr in diesem vollkommenen Reifezustand angelangt seid, und ihr werdet Einblick haben in Mein Walten und Wirken, es wird euch Mein Wesen immer verständlicher werden, ihr werdet in Seligkeit schwelgen, denn ihr werdet erkennen, daß die Liebe des Vaters keine Grenzen kennt, daß ihr selbst Ihn ständig anstreben werdet, daß Er Sich euch verschenkt und euch alles erfüllt. -

     Und ihr werdet dennoch niemals Mein Wesen ergründen können, denn auch das gehört zur Seligkeit, daß ihr ständig Erfüllung eures Sehnens findet und doch euer Sehnen kein Ende nimmt, wie auch die Beglückung durch Mich kein Ende finden kann. Und es wird dieser Zustand ewig währen, ein ewiges Verlangen nach Meiner Liebe und ein ständiges Erfüllen, denn für das Vollkommene gibt es keine Begrenzung, und immer neue Seligkeiten erschließen sich euch, weil Ich euch ewiglich beglücken will. Und Meine ständige Nähe ist eurer Seligkeit höchster Grad, denn Meine Kinder empfangen von Mir die Kraft direkt, die sie dann wieder weiterleiten zu ihrer eigenen Beglückung.

     Und wenn ihr Menschen glaubt, daß euer Ich vergeht, dann stehet ihr noch in tiefer geistiger Finsternis, und dann ist der Weg zu Mir noch endlos weit. - Wenn euch aber einmal Mein Liebestrahl berührt hat, dann erkennet ihr auch euren Ausgang, und dann strebt ihr auch sicher zum Ziel zurück, denn es ist dann ein Ahnen in eurer Seele, woher sie gekommen ist - und es zieht sie unwillkürlich nach dort zurück. - Meine Liebe vermag diese Erkenntnis in ihr auszulösen. -

     Doch Ich weiß es, ob und wann Ich eine solche Seele berühren kann, weil Ich es weiß, welchen Grad sie erreicht hat. - Dann wird von „ungewöhnlicher Gnade“ gesprochen, und es ist auch in gewissem Sinne eine Gnade, von der Ich jedoch weiß, daß sie angenommen und richtig ausgewertet wird. Denn es ist die Liebe zu Meinen Geschöpfen endlos, und sie läßt keinen aus. - Nur muß sie auf Erwiderung stoßen, und dann wird ihre Kraft alles vermögen, auch den Aufstieg einer Seele zur höchsten Höhe. -

     Und dann kehrt die Seele in ihren Urzustand zurück, sie wird wieder, was sie war im Anbeginn, sie hat sich zu Meinem Kind gewandelt und wird nun ewiglich in höchster Seligkeit in Meiner Nähe sein .... Sie hat die Gotteskindschaft erreicht und Ich Mein Ziel, das Ich Mir bei der Erschaffung alles Wesenhaften gesetzt habe: daß Ich Kinder neben Mir habe, die schaffen und wirken können und überaus selig sind. -

Amen     

BD 7576, empfangen am 13.u.14.4.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #5 am: 03. Oktober 2010, 00:34:00 »



Zeit des Glaubenskampfes


    Noch dürfet ihr ungehindert Weinbergsarbeit verrichten... aber es wird die Zeit kommen, wo ihr verfolgt werdet, die ihr Mir dienen wollet, wo man eure Arbeit zu verhindern sucht, wo man gegen alles feindlich gesinnt ist, was als Arbeit gilt für Mich und Mein Reich. Und dann werdet ihr euch behaupten müssen insofern, als daß ihr mutig Mich und Meinen Namen bekennet vor der Welt. Ihr sollt dann zwar sanft sein wie die Tauben und klug wie die Schlangen, ihr sollt vorsichtig zu Werke gehen, aber dennoch Meine Lehre verkünden und den Menschen Meinen Willen immer wieder kundtun, über den Ich durch Mein Wort euch Menschen unterweise. -

     Ihr sollt nicht die Menschen fürchten, die eurer Seele keinen Schaden antun können, und ihr sollt eures Amtes walten, in das Ich euch eingesetzt habe. Und dazu gehört die Verbreitung Meines Wortes, die wichtig und nötig sein wird bis zum letzten Tage, weil immer noch Menschen gerettet werden können vor dem Verderben.

     Und darum ermahne Ich euch auch immer wieder dringlich, soviel Weinbergsarbeit zu leisten, wie es möglich ist, bevor diese Zeit kommt. - Ihr sollt die Äcker schon zuvor urbar machen und reichlich mit Saatgut versehen, auf daß schon die Saat aufgegangen ist und nun auch ihre Früchte tragen kann. Denn es kommt der Kampf gegen den Glauben, der Kampf gegen alles Geistige, der Kampf gegen jeden, der noch an Mich glaubt in Jesus Christus - denn diesen Glauben will man ausrotten.

     Das ist der letzte Kampf, das letzte Werk Meines Gegners, der immer noch glaubt, Mich stürzen zu können, bevor seine Zeit um ist - der dann die Grenzen seiner Machtbefugnis überschreitet, wenn er gegen Mich Selbst vorgehen wird, wenn er versuchen wird, den Menschen das Wissen um ihren Gott und Schöpfer zu nehmen und also auch eure freie Entscheidung unmöglich zu machen. Dann ist die Zeit gekommen, wo er erneut gebannt wird, wo er in Ketten gelegt und gänzlich seiner Macht beraubt wird auf lange Zeit.

     Und ihr, Meine Getreuen, ihr sollet darum wissen, wenn der Kampf gegen den Glauben beginnen wird, und ihr sollet nicht die Menschen fürchten, die wohl euren Leib, aber nicht eure Seele töten können. - Und ihr sollt wissen, daß Ich dann an eurer Seite streite, daß Ich euer Heerführer sein werde und der Kampf immer siegreich für euch ausfallen wird. Denn der Glaubenskampf wird nicht lange währen, weil Ich die Tage verkürze um der Meinen willen, daß sie dem Gegner nicht zum Opfer fallen.

     Ihr, die ihr Mir dienen wollet, ihr werdet eine Mauer um euch bauen durch starken Glauben, den Ich immer wieder aufs neue kräftigen werde, denn Ich werde Selbst bei den Meinen sein im Geist - und zuweilen auch sichtbar, wenn es die Not erfordert. Und ihr werdet ungewöhnlich gestärkt werden, auf daß ihr ausharren könnet bis an das Ende. Denn Ich lasse die Meinen nicht in der Not, Ich stehe ihnen offensichtlich bei, und Ich werde sie fähig machen zum Widerstand, so daß sie laut bekennen werden vor der Welt, wem sie angehören, und durch ihren Bekennermut auch noch Seelen aus dem feindlichen Lager gewinnen werden. - Denn Ich ringe um eine jede einzelne Seele, daß sie noch vor dem Ende zu Mir findet und nun ewiglich gerettet sei.

     Kurz nur ist noch die Zeit bis zum Ende, und dennoch kann noch viel Arbeit geleistet werden in Meinem Weinberg, bevor ihr Menschen in die letzte Phase eintretet, die der Glaubenskampf für euch bedeutet. - Dann könnet ihr täglich Mein Kommen erwarten, ihr könnet hoffen, daß Ich bald komme - und Ich werde euch nicht enttäuschen - Ich werde euch holen hinweg von der alten Erde, wenn der Tag des Gerichtes gekommen ist. -

Amen     

BD 7574, empfangen am 12.4.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

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Epidophekles
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« Antworten #6 am: 03. Oktober 2010, 00:51:38 »



Anregung zur Weinbergsarbeit


     Ihr sollet künden Mein Wort, und ihr sollt jedem Menschen Kenntnis geben von Meinem ungewöhnlichen Wirken an euch, den Ich euch in den Weg führe. Denn es tut not, daß die Menschen erfahren von Meiner Liebe und Gnade, die Ich Meinen Geschöpfen zuwende; sie sollen wissen, an wen sie sich halten sollen, wenn die große Not an sie herantritt, die Ich euch ständig ankündige.

     Und immer wieder sollt ihr ihnen sagen, daß Mein Reich nicht von dieser Welt ist, daß es um das geistige Reich geht, das ihr Menschen anstreben sollet; ihr sollt ihnen sagen, daß sie ihrer eigentlichen Erdenaufgabe gedenken sollen, die darin besteht, Mein Reich zu suchen, das nicht von dieser Welt ist.

     Die Gedanken der Mitmenschen hinzulenken auf dieses Reich wird immer eure Aufgabe sein, die ihr Mir dienen wollet, denn die Menschen bewegen sich immer nur in dieser Welt, und sie beachten nur das, was ihrem Körper dienet zum Wohlbehagen; ihr Streben ist rein irdisch gerichtet, und geistige Gedanken sind ihnen fern. - Aber ihr sollet sie immer wieder hinweisen auf jenes Reich, das nicht von dieser Welt ist.

     Und darum sollet ihr ihnen auch Kunde geben, daß aus jenem Reich die Stimme des Vaters ertönt, Der alle Menschen ansprechen will und Sich eurer bedienet, daß ihr Seine Ansprache weiterleitet. Die Menschen sollen erfahren, daß ihr Gott und Schöpfer zu ihnen spricht aus der Höhe. Sie werden es nicht glauben wollen, und doch soll des ungewöhnlichen Vorganges Erwähnung getan werden, wo immer sich die Gelegenheit bietet. Und es werden sich immer wieder Menschenherzen öffnen, die nur noch eines Anstoßes bedürfen, um den Weg zu nehmen, der ins geistige Reich führt.

     Verbreitet Mein Wort, und Ich werde dafür sorgen, daß es angenommen und wieder weiterverbreitet wird. - Denn Meine Wege sind wunderbar, ihr kennet sie nicht, Ich aber weiß es, wo hungrige Seelen der Nahrung harren, die ihnen Mein reines Wort ist - Ich weiß es, wo Seelen darauf warten, von Mir angesprochen zu werden, und Ich füge es so, daß ihnen nun auch das Wort zugeht, das ihr ausstreuet in Meinem Namen. Ihr sollt nur nicht untätig sein, wenngleich es euch scheinet, als seien alle Gelegenheiten erschöpft, die euch ein Verbreiten Meines Wortes ermöglichen. -

     Mein Wort ist mit Meiner Kraft gesegnet, Mein Wort ist Kraft in sich, und wo es nur das Herz eines Menschen berühren kann, dort wird auch die Seele zum Leben kommen, sie wird die Kraft spüren und aus Meinem Wort eine heilsame Nahrung entgegennehmen für sich.

     Ich will durch Mein Wort noch viele Menschen ansprechen, und Ich werde eure Gedanken den Weg gehen lassen, der zu solchen Menschenherzen führt, die ihr versorgen könnet mit geistiger Nahrung, mit dem Brot des Lebens, an dem sich die Seele laben kann. Aber werdet nicht gleichgültig, denn die Menschen sind in Not, die noch nicht Mein Reich gefunden haben, das nicht von dieser Welt ist. Es soll aus diesem Reich ihnen nun Mein Wort ertönen und ihre Herzen berühren, dann werden sie auch selbst dem Reich entgegengehen. - Und dazu sollet ihr ihnen verhelfen, daß sie dieses Wort hören, ihr sollt Meine Verkünder sein, die ihr Amt ernst nehmen, und immer wieder Mein Wort aus der Höhe ihnen zuleiten.

     In der Verbreitung dieses Wortes allein sollet ihr eure Aufgabe sehen, und das erfordert ständige Weinbergsarbeit, zu der Ich euch immer wieder ermahne, weil sie sehr wichtig ist. Aber ihr werdet auch niemals ohne Hilfe gelassen, Ich Selbst weise euch die Arbeit zu, ihr werdet von Mir geführt, eure Gedanken und euer Wille werden von Mir gelenkt, so daß ihr immer erfolgreich werdet tätig sein für Mich und Mein Reich, das nicht von dieser Welt ist. Und seid ihr bereit, für Mich zu arbeiten, so werdet ihr diese Arbeit auch ausführen können und niemals zu fürchten brauchen, untauglich dafür zu sein - gebet Mir nur euren Willen zu eigen, und Ich werde euch führen dahin, wo eure Arbeit nötig ist. - Ich werde Selbst euch die Arbeit zuweisen, und sie wird immer erfolgreich sein, weil Ich jede Tätigkeit segne, die ein hilfswilliger Mensch für Mich und Mein Reich leisten will, auf daß noch viele Seelen Erlösung finden, auf daß auch sie streben nach dem Reich, das nicht von dieser Welt ist. -

Amen     

BD 7561, empfangen am 28.3.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                              

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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #7 am: 03. Oktober 2010, 01:05:50 »



Sorget nicht, was ihr reden werdet


     Sorget nicht, was ihr reden werdet. - Es wird die Zeit kommen, da ihr euch verantworten müsset für eure geistige Tätigkeit. Dann aber gedenket Meines Wortes, daß Ich euch die Worte in den Mund legen werde, daß es euch der Geist aus Mir geben wird, was ihr redet und wie ihr handelt. Denn er wird euch führen, d.h., immer werde Ich Selbst bei euch sein, wenn es gilt, zu reden für Mich und Meinen Namen, wenn es gilt, die Arbeit für Mein Reich zu verteidigen, die überaus wichtig ist in der letzten Zeit vor dem Ende. Dann werdet ihr frei und offen reden, und kaum eines wird man euch widerlegen können, denn euren Ausführungen wird niemand gewachsen sein. Ihr werdet eintreten für die Wahrheit, die euch nicht widerlegt werden kann, und es wird möglich sein, auch denen Mein Wort vorzutragen, die bisher keine Gelegenheit hatten, es zu hören. - Und je nach ihrem Willen werden sie es annehmen oder ablehnen.

     Es wird eine Zeit kommen, wo euch die Weinbergsarbeit untersagt werden wird, wo es schwer sein wird, sie zu leisten, weil der offene Kampf gegen alles Geistige einsetzt. - Und dann soll schon viel Arbeit getan worden sein, auf daß nun der Same Wurzel schlagen kann und das Pflänzchen sich ausbreitet, auf daß die Widerstandskraft des einzelnen so stark ist, daß er Mir treu bleibt in dieser Kampfzeit. Und jeder, der es ernst meint, wird Meine Stärkung erfahren, und er wird nicht zu fürchten brauchen, daß er versagt, daß die Feinde stärker sind als er - er wird den rechten Halt finden bei Mir, Den er nur anzurufen braucht, um die nötige Kraft zu empfangen, für seinen Glauben zu kämpfen.

     Es wird die Zeit nur kurz sein, da Mein Gegner offen hervortritt, um gegen Mich Selbst vorzugehen, denn um Meiner Auserwählten willen werde Ich die Tage verkürzen. Sie sollen nicht fürchten müssen, schwach zu werden im Kampf, und darum werde Ich ihn schnell beenden.

     Ich werde mit allen sein, die Mir treu bleiben wollen, und Ich werde sie mit ungewöhnlicher Kraft versehen. - Und wenn sie sich verantworten müssen, werde Ich Selbst es sein, Der durch sie redet, und wahrlich so, daß sie nichts werden zu erwidern imstande sein. -

     Aber der Gegner wird auch kämpfen mit List und Tücke, denn er weiß, daß das Ende nahe ist und daß es dann aus ist mit seiner Macht. - Daher wird er zuvor wüten und in Meinem Lager Verwirrung stiften wollen, aber er wird gegen feste Mauern anrennen, die Meine Engel bilden um alle Meine Getreuen. - Und dann werde Ich Selbst kommen in den Wolken und die Meinen zu Mir holen - es wird der Tag des Gerichtes anbrechen, der alle Not der Meinen beenden und eine neue Zeit einleiten wird. - Und es wird kommen, wie es verkündet ist durch Wort und Schrift! -

Amen     

BD 7555, empfangen am 21.3.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #8 am: 03. Oktober 2010, 01:23:39 »



Wille garantiert die Kraft
zur Weinbergsarbeit


     Wem Ich ein Amt gebe, dem gebe Ich auch die Fähigkeit, es zu verwalten. - Und wen Ich erwählt habe zur Arbeit in Meinem Weinberg, der wird auch solche leisten können, denn er empfängt von Mir alles, was nötig ist dazu - er empfängt ein rechtes Saatgut und auch die Kraft, um damit zu arbeiten nach Meinem Willen. Nur muß er selbst sich Mir zum Dienst angetragen haben, denn wider seinen Willen wird kein Mensch eine solche Arbeit zu leisten brauchen, weil diese dann zwecklos wäre. Denn nur, wo Liebe wirket, ist auch Erfolg zu verzeichnen.

     Und so soll ein rechter Weinbergsarbeiter seine Arbeit mit Liebe verrichten - es soll dem Verkünder Meiner Lehre die geistige Not des Mitmenschen zu Herzen gehen, und dieser Not soll er abzuhelfen suchen. - Dann wird er wahrlich einen guten Erfolg verzeichnen können, dann wird seine Arbeit ihm wohlgelingen und Segen bringen.

     Und es wird jeder schaffen und wirken können nach seiner Fähigkeit, denn Ich werde einen jeden dahin versetzen, wo er ein rechtes Arbeitsfeld findet, das er nun auch bewältigen kann. Darum ist nur der ernste Wille nötig, für Mich in Meinem Weinberg tätig sein zu dürfen, und ihm wird nun auch die Arbeit zugewiesen, wie er sie bewältigen kann, wie es seiner Fähigkeit entspricht. Und es soll auch jeder Arbeiter in Meinem Weinberg abwarten, bis Ich ihn rufe zur rechten Tätigkeit - denn Ich weiß es, wann für ihn Tag und Stunde zur Arbeit gekommen ist, und dann rufe Ich Selbst ihn - und er wird gern seiner Arbeit nachkommen.

     Ich brauche euch alle, ihr Meine Diener auf Erden, denn es ist große geistige Not, und es muß noch viel des guten Samens ausgestreut werden, mit dem Ich euch zuvor versorge, auf daß ihr daran nicht Mangel leidet.

     Und Mein Samen ist Mein Wort, das euch aus der Höhe zugeht. Wer dieses Mein Wort weiterträgt, wer dafür sorget, daß es Verbreitung findet, der ist Mir ein guter Arbeiter, und er wird wahrlich gesegnet sein, denn die Menschen brauchen Mein Wort, es muß ihnen das Evangelium verkündet werden, sie müssen um Meinen Willen wissen, um Meine Gebote, um ihre Aufgabe auf Erden und um alles Schwere, dem sie entgegengehen. - Sie müssen wissen, daß sie nahe vor dem Ende stehen und daß sie nichts vordringlicher tun sollen, als an ihren Seelen zu arbeiten, weil nicht mehr lange Zeit ist.

     Dies ist Aufgabe eines jeden Dieners auf Erden, der sich Mir zur Arbeit in Meinem Weinberg angetragen hat. Ein jeder soll seine Mitmenschen aufmerksam machen auf das Wort aus der Höhe, ein jeder soll künden von der großen Liebe des Vaters, Der Seine Kinder zurückgewinnen will, ein jeder soll die göttliche Liebelehre weitertragen, die ihnen Meinen Willen kundgibt. Dann wird er ein guter Knecht sein, und Ich werde seine Arbeit lohnen. - Und es braucht keiner zu fürchten, daß er dieser Arbeit nicht gewachsen sei, denn ein jeder wird auch Gelegenheit dazu haben, denn Ich führe ihm seine Mitmenschen so in den Weg, wie sie willig sind, Mein Wort entgegenzunehmen, und es wird sich dann von selbst ergeben, ob sie Mein Wort annehmen oder nicht.

     Aber ihr Meine Diener auf Erden, ihr müsset Mittler sein, durch die Ich Selbst die Menschen anreden kann, die eine direkte Ansprache noch nicht zulassen. Und so brauchet ihr nur zu wollen, daß ihr Mir dienet, und alles tritt so an euch heran, daß ihr Mir also dienet - bewußt oder unbewußt. Denn für Mich ist es wahrlich ein leichtes, euch die Gabe des Redens zu geben, wenn ihr diese benötigt, wenn Ich durch euch einen Mitmenschen ansprechen will. Aber Ich muß euren Willen besitzen, der frei ist. - Und dessen Willen segne Ich, wenn er Mir gilt und beitragen will zur Erlösung des Unfreien. -

     Und Ich werde euch auch immer so viel Kraft zukommen lassen, wie ihr benötigt für eure Weinbergsarbeit. - Ihr werdet sie stets zu leisten imstande sein, weil diese Arbeit das Wichtigste ist und es darum auch Mein Wille ist, daß ihr wirket mit Meiner Kraft.

     Darum fürchtet niemals, untauglich zu werden für eine Arbeit, die in der letzten Zeit vor dem Ende ganz besonders dringend ist und die im freien Willen ausgeführt werden muß, denn Ich erhalte Mir Meine Diener leistungsfähig, solange Ich ihre Dienste benötige. - Und Ich weiß es auch, wie lange ihr Mir noch dienen sollet und welche Aufgabe Ich einem jeden setze in der letzten Zeit vor dem Ende - und so lange versorge Ich euch mit Kraft und halte schützend Meine Hände über euch - und so lange werdet ihr auch euer Amt versehen, das Ich euch zugewiesen habe. -

Amen     

BD 7553, empfangen am 19.3.1960
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

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Epidophekles
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« Antworten #9 am: 15. Oktober 2010, 12:27:58 »



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