ZUR EINKEHR
01. November 2014, 06:12:35 *
Willkommen Aus der Ferne grüssend. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: « 1 2  Alle   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Sünde wider den Heiligen Geist  (Gelesen 4483 mal)
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #15 am: 19. März 2010, 15:29:36 »

Hallo Freunde, Leser und Leserinnen!

Bitte nicht falsch verstehen - und auch ich darf nicht etwas falsch verstehen.
Es ist der Anspruch von Ivo, dass nur über seine Lehre und seine OCG die Christusenergie fehlerfrei umgesetzt werden kann - oder durch Leute, die wie er orientiert sind.

Wir sehen bei den Zusammenkünften nur die schöne Seite, die allermeisten sind darauf ausgerichtet und freuen sich am Kontakt und stehen in derselben Erkenntnis, dass diese Welt geändert werden und der Glaube wieder aufleben und viel ernsthafter gepflegt werden muss. Das ist doch gut und finde auch ich sehr angenehm, weshalb ich auch gerne hingehe.

Diese Gemeinschaft ist aber nur eine Landschaft im Universum Gottes, bzw. im christlichen Erleben. Wir sind alle auf dem Weg oder/und wir bilden uns eine Wohnstätte mit Land und Garten, wo es uns gefällt. Die Sehnsucht nach Gott, nach dem himmlischen Vater darf aber nicht unterschätzt und in keiner Weise abgetötet werden. In der Sehnsucht nach höherem Frieden, nach sinnvollem Leben, frohem Tätigsein in Liebe sollte uns beglücken - und das Verharren in der Unvollkommenheit macht uns zugleich traurig. So wächst die Liebesfähigkeit, die allein zum Schöpfer, zum Vater zurückführt, Dem Jesus sich voll und ganz verbunden hat. Der Vater bekam ein Gesicht durch Jesu Hingabe und Einigung mit dem Vater, der unvorstellbare Gott ist uns nicht mehr eine ferne, undefinierbare Grösse und Kraft, sondern in Jesus offenbar geworden. Geben wir doch zu, dass wir noch weitab stehen und noch viel lernen müssen. Das gemeinsam tun zu können, wäre ein schönes Ideal, doch die Menschen sind hier zu verschieden geworden durch die verschiedensten Reize und Verlockungen der Welt.

Manchmal hoffe ich, dass es doch einen Weg aus der Sackgasse geben müsste und man bei genug scharfsinnigem Denken und der Hilfe Gottes alles wieder zurecht richten können müsste, es so erklären können müsste, dass es zu einer neuen "Politik" führen müsste, eine Politik mit göttlicher Selbstverantwortung, mit neuem Verständnis, mit neuen Zuordnungen je nach Fähigkeit und Reife der einzelnen Wesen. Das ist aber allzu irdisch gedacht und es haftet daran viel Kurzsichtigkeit und eigenes Vorstellungsvermögen und Beharren in eigenen Grenzen. Wir haben die göttliche Lehre, wir haben Gottes lebendige Gegenwart in Seinem Wort, nicht das alte vermorkste und verunreinigte, sondern Sein Geisteswirken, das schier unscheinbare Wirken, das aber am Inhalt erkannt werden kann und nichts erzwingen will. Das sollte unser Anliegen sein, dass wir wirklich das reine Wort Gottes erkennen wollen und dann auch merken, wenn uns eine scheinbar göttliche, aber fremde und verstellte Stimme am Höhenflug der Sehnsucht nur aufhalten und schliesslich vom Wachstum abtreiben will.

Mir träumte, dass ich mit meinen Lieben auf einem Höhenweg unterwegs war. Wir verliessen die hohe Ebene und kamen den Bergen näher. Der Weg wurde enger, links ging es steil in die Tiefe. Ziemlich tief unten war ebenes Land mit bewohnbaren Wiesen, die mit Sümpfen und kleinen Weihern durchsetzt waren. Die Sonne schien über die gesamte Landschaft und unten schien es unter den wenigen Familien friedlich und einfach zu und her zu gehen. Wir hier oben mussten nun aber sehr aufpassen, dass wir nicht einen Schritt daneben taten und uns schön rechts hielten, wo der Hang weiter anstieg, aber nicht mehr so steil, wie er links stellenweise senkrecht in die Tiefe stürzte. Ich ging voraus und beabsichtigte, die Schwester mit dem Kinderwagen und dem Kleinkind und die weiteren Freunde aus einiger Distanz zu fotografieren und den schmalen Weg sichtbar zu machen, den wir hier oben gingen, mit der Sicht auf die steile Wand, die fernen Berge, den tiefen Taleinschnitt usw. Ständig musste ich sehr aufpassen, dass ich nicht einen Schritt daneben tat und dass es mir nicht schwindlig wurde. Der Fotoapparat liess sich dann auch nur schwer bedienen, ich sah irgendwie im Sucher nicht das Bild, das ich aufnehmen wollte .....

Dieser Traum soll mir auch als Lehre dienen und relativiert die krasse Ansicht (die nicht meine Ansicht ist), dass alle Mitläufer einer unreifen Person, die sich selbst überschätzt, verloren seien. Wir dürfen froh sein, so einen grossen Überblick zu haben, sollen aber bescheiden bleiben, denn es geht noch weiter hoch und wir sind noch auf dem Weg, immerhin in einer schönen Gegend und in friedlicher Gemeinsamkeit. Die steilsten Stellen waren bald überwunden und auch bei uns oben wurde die Landschaft wieder bewohnbar, aber der Blick in die tiefer gelegene, etwas seltsam fremde, dürftige und doch friedvolles Leben bergende Gegend ging verloren.

Diese Schilderung könnte noch weiter geführt werden, Betrachtungen über Für und Wider, über Verfehlungen, Irreführungen, Wege nach oben, glückseliges Empfinden, Hoffnung und Zuversicht, Liebe und Erfüllung usw.

Vor zwei Tagen besuchten wir einen Vortrag von Ronald Zürrer, dessen Hauptbestreben es ist, die Reinkarnationslehre zu rechtfertigen und über Karma, Dharma und den Willen Gottes zu reden. Solche fast wahren und doch irreführenden Lehren beschäftigen mich, und das Thema weist zu einem Teil in eine ähnliche Richtung wie Saseks Glaube. Was aus dieser Richtung kommt, ist aber ein allzu irdisches Ziel mit eingebildetem Glückseligkeitsstreben. Einerseits wird die Verantwortung genommen, dann wieder auf sich selbst zurückgeworfen, dann auf einen neuen Guru übertragen, nur nicht Jesus darf der Erlöser sein, weil allzu mysteriös für Leute, denen es an wahrer Liebe mangelt und die Wahrheit oft eine eng begrenzte ist, die das Ego sich aneignen will ....

Liebe Grüsse
Epidophekles

Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #16 am: 19. März 2010, 17:55:46 »

BD 1439, empfangen 27.5.1940

Verschiedene Äußerungen des Lebenswillens ....

Der Lebenswille der Menschen äußert sich ganz verschieden. Es hat der Mensch oft zu kämpfen mit Unlust und Hemmungen jeder Art, und dies drückt seinen Lebenswillen stark danieder, ebenso sind andere wieder von einem so starken Lebenswillen erfaßt, und es zeigt sich dies in Frohsinn und Freude am Leben. Es brauchen nicht immer gute oder schlechte Verhältnisse bestimmend sein für eine so verschiedene Äußerung des Lebenswillens, sondern es sind dies zumeist die Regungen der Seele, die sich dem Erdenleben weniger gut oder auch besser anpaßt, aber im Inneren ihre Zwangslage auf Erden, ihren unfreien Zustand mehr oder weniger empfindet und dies also im Willen oder Unwillen zum Leben zum Ausdruck kommt.

Deshalb muß so manche Seele einen sehr harten Kampf durchfechten, ehe sie erlöst ist, obwohl sie dem Willen Gottes gemäß zu leben bestrebt ist. Sie hat mitunter Leid zu tragen, das äußerlich nicht als solches erkennbar ist, sie ist außergewöhnlich trüben Stimmungen ausgesetzt, sie muß ihre ganze Willenskraft aufbieten, um dieser gedrückten Stimmungen Herr zu werden. - Während andere Menschen wieder unter seelischen Depressionen wenig zu leiden haben und nur dann gedrückter Stimmung sind, wenn wirkliche Leiden und Sorgen an sie herantreten; doch auch solche überwinden sie schnell und sind immer leben-bejahend. Diese Seelen fühlen sich wohl auf Erden, sie lassen sich aber auch gefangennehmen von den Reizen dieser Welt und stehen oft in der Gefahr, ihr zum Opfer zu fallen.

Der seelische Reifezustand spielt nun auch hier eine große Rolle. Ein Mensch in höherer Reife findet auf Erden keine Erbauung, seine Seele sehnt sich hinweg ihrer wahren Heimat entgegen. Sie ist sich zwar ihrer Sehnsucht nicht recht bewußt, doch das Leben auf der Erde ist für sie ein Qualzustand, und die Unfreiheit lastet sehr auf ihr. Ein solches Erdenkind muß sehr oft die Zuflucht nehmen zum Gebet, ansonsten sie ihr Leben auf Erden schlecht ertragen kann. Es muß immer und immer wieder um Kraft bitten für den Gang durch das Erdental, und es muß in tiefer Gläubigkeit auch alles Schwere auf sich nehmen aus Liebe zum Heiland; die Menschen müssen unentwegt dem Geistigen zustreben, dann wird das Erdenleben für sie leichter tragbar sein, sie werden sich geduldig fügen in eine jede Schickung von oben und der Stunde der Erlösung aus Körperfesseln sehnend entgegensehen, und der Austritt der Seele aus der Körperhülle wird ihr Befreiung sein aus aller Not ....

Amen
Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #17 am: 19. März 2010, 18:48:02 »

BD 1587, empfangen 29.8.1940

Reinkarnation .... Geistiges Schauen ....

Sehet euch die Sterne des Himmels an, betrachtet das Firmament, und lasset eure Gedanken schweifen in das unendliche Weltall, das Schöpfungswerke birgt in unfaßbarer Zahl ....

Es ist der Mensch diesen Schöpfungswerken gegenüber nur ein winziges Geschöpf .... So hat es wohl den Anschein, und doch ist die gesamte Schöpfung dazu bestimmt, das Wesen erst zu dem Aufenthalt auf Erden als Mensch vorzubereiten, es ist also die gesamte Schöpfung für den Menschen gewissermaßen das Mittel zum Zweck.

Es mußten die Schöpfungswerke erst das Geistige zu einer bestimmten Reife bringen, damit es dann Aufenthalt nehmen konnte im Fleisch und mit diesem Stadium seinen Erdengang beenden darf. Es war dies ein unendlich langer Weg auf Erden, der nun aber seinen Abschluß findet, ganz gleich, wie die Gestaltung der Seele sich entwickelt hat, ob sie in hohem oder niedrigem Reifezustand am Ende des Erdenlebens steht. Es hat das Wesen seine Erdenaufgabe erfüllt, doch mit welchem Erfolg, ändert nichts mehr an der Tatsache, daß der Erdengang nun endgültig zurückgelegt worden ist, so der leibliche Tod die Seele von dem Körper trennt. Nun geht die Seele in das jenseitige Reich ein, das nun für sie das Reich des Lichtes sein kann, aber auch ein lichtloser Aufenthalt, so das Erdenleben nicht genützt wurde.

Es wäre nun ein Akt unendlicher Grausamkeit, würde die Seele durch Ewigkeiten hindurch in ihrem lichtlosen Zustand belassen, wenn ihr also keinerlei Gelegenheit mehr geboten würde, das auf Erden Versäumte nachholen zu können, so der freie Wille sich dafür entschlossen hat, den lichtlosen Aufenthalt mit helleren Regionen zu vertauschen. Und also wird der Seele auch im Jenseits Gelegenheit geboten, sich selbst zu befreien. Es ist ihr freigestellt, sich einen Wirkungskreis zu suchen, der ihr die gleichen Möglichkeiten zur Höherentwicklung der Seele gibt, wie auf Erden, oder auch nun eine jede solche Möglichkeit zurückzuweisen und im lichtlosen Zustand zu verharren.

Es hat Gott unzählige Schöpfungen eben zum Zweck der Weiterbildung solcher unvollkommenen Seelen erstehen lassen, fernab vom menschlichen Wissen und auch diesem verstandesmäßig niemals ergründbar. Und wenn also von einer Reinkarnation gesprochen wird, so ist dies wohl richtig, jedoch wird niemals diese auf der gleichen Erde stattfinden, welche die Seele des Menschen einmal frei gegeben hat. Die Schöpfungen Gottes bergen allesamt Wesen, welche noch zur Höhe streben .... Erst die vollkommenen Wesen, die Wesen des Lichtes, bedürfen keiner Schöpfungswerke mehr zu ihrer Aufgabe oder beglückenden Tätigkeit. Nur solange das Wesen noch gebunden ist, d.h. sich noch nicht gelöst hat von der Materie, ist sein Aufenthaltsort von Gott sichtbar ins Weltall gestellte Schöpfung, je nach seinem Reifezustand, jedoch immer außerhalb der Erde, denn der Aufenthalt auf dieser ist mit dem leiblichen Tode beendet.

Die göttlichen Schöpfungen sind in so undenklich vielen Variationen entstanden, daß alles unvollkommene Wesenhafte seinem Reifezustand entsprechend die Möglichkeit hat, ständig an sich zu arbeiten und das Werk der Selbsterlösung, das auf Erden begonnen oder versäumt wurde, fortzusetzen oder in Angriff zu nehmen. Es wird immer nur darauf ankommen, wie stark der Wille dieser Wesen ist nach dem Licht, wieweit also das Wesen Verlangen trägt, dem derzeitigen Zustand und der Umgebung zu entfliehen, um in lichtere Sphären zu gelangen. Nur ist die ungenützte Zeit auf Erden insofern nicht mehr einzuholen, als daß der Aufenthalt auf Erden in recht genütztem Willen dem Wesen den Grad der Gotteskindschaft einträgt, was andererweise nicht mehr möglich ist, obgleich die Erlösung aus der Dunkelheit und das Eingehen in Lichtsphären für das Wesen gleichfalls ein unvorstellbarer Glückszustand ist, nur die Aufgaben dieser Wesen andere sind als die der wahren Gotteskinder ....

Wenn nun durch geistiges Schauen die Menschen Einblick nehmen in das Wirken ringender und auch erlöster Wesen, so vermögen sie doch nicht den Lichtgrad zu ermessen und noch viel weniger den Aufenthaltsort zu erkennen, in denen sich die Seelen nun bewegen. Es sind also die Seelen in Tätigkeit, sofern sie zur Höhe verlangen, und es wird diese Tätigkeit irrtümlich als irdische Tätigkeit erachtet, also daraus der Schluß gezogen, daß sich diese Wesen wieder auf Erden befinden. Es sind keine wesentlichen Merkmale, die den nunmehrigen Aufenthaltsort kennzeichnen; es sieht der Geistig-Schauende mehr die eigentliche Tätigkeit der Wesen als ihre Umgebung, und diese Umgebung ist dem Schauenden nur schemenhaft erkennbar; sie entspricht auch dem Lichtzustand des Wesens und ist sonach ganz verschieden, immer jedoch dem Reifezustand und dem Verlangen des Wesens angepaßt. So also das Wesen noch sehr erdgebunden ist, d.h. noch mit allen Sinnen an der Erde und deren Gütern hängt, wird auch die Umgebung solche Formen annehmen, denn es schafft sich das Wesen diese Umgebung selbst seinen Begierden entsprechend. Und es kann daher die Seele wohl in irdischen Gefilden weilen, ohne jedoch mit der Erde noch verbunden zu sein. Es wird sich die Umgebung seinem Verlangen und Reifezustand angleichen, jedoch immer nur in seiner Vorstellung, die aber der geistig Schauende als Wirklichkeit ansieht und daher zu dem irrigen Denken gelangt, daß diese Wesen wieder zur Erde zurückkehren und sich also wieder verkörpern dürfen auf der Erde.

Es können niemals unvollkommene Wesen sich eigenmächtig rückversetzen auf die Erde, so sie den Erdenweg durch undenklich lange Zeiten zurückgelegt haben und nun als Mensch mit dem Leibestod das Erdendasein beschlossen haben. Was sie nachher zu erwarten haben, ob in reifem oder unreifem Seelenzustand, ist geistiges Erleben völlig außerhalb der Erde, denn das ganze Weltall hat Schöpfungen aufzuweisen, die wieder dazu bestimmt sind, das Geistige im Universum zu bilden, auf daß es sich von allem frei machen kann, was noch lastend das Geistige umschließt. Und so das Erdenleben diese Erlösung nicht dem Wesen gebracht hat, muß es durch Gottes weitere Schöpfungen gehen, auf daß es endlich zu Licht gelange und in Gottnähe ewige Glückseligkeit genießen kann ....

     Amen


     Sundar Singh: Gesichte aus der jenseitigen Welt


Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #18 am: 20. März 2010, 02:27:56 »

(Es spricht der HERR JESUS CHRISTUS durch eine IHN liebende Magd in Italien)

Der Mensch fühlt sich oft allein in einem unbekannten Universum. Obwohl er viele Mitmenschen im Umkreis hat, fragt er sich: „Wer bin ich?“ Er versucht sich eine Antwort zu geben, er wendet sich an seinen Nächsten und stellt ihm die Frage. - Welche Antwort kann er jedoch von Seinesgleichen erwarten?

Wenn der Mensch eine Antwort will, muss er sich an Mich wenden, an Mich, Der Ich der Urheber des Lebens bin. Er muss sich an Mich wenden mit der Demut eines Kindes, mit seinem frischen und unschuldigen Herzen, um die ausführliche Antwort zu erhalten. Ich, Gott, schenke Verständnis und Urteilsfähigkeit dem, der wissen und erkennen will. Ich schenke einen Tropfen Meiner Weisheit, um begreifen zu können. Dies wirke Ich für den, der Mir vertraut, der offen ist für Meine Liebe. Der von Mir geleitete Mensch fällt nicht in die Finsternis der Einsamkeit, er fällt nicht in die Verzweiflung; er begreift, dass er von der Liebe geführt ist auf seinem Lebensweg. Ich bin der unendliche Ozean der Liebe, in Den jeder Mensch eintauchen muss, um auch auf Erden ein wenig glücklich zu sein und sich auf den Himmel vorzubereiten, wo seine Verwirklichung vollständig sein wird.

Geliebte Braut, begreifst du, warum der Mensch ständig unruhig ist auf Erden, stets auf der Suche nach seiner wahren Identität? Er ist es, weil er nicht Mich, Gott, fragt, er traut Mir, Meinen Worten, nicht, er erforscht da und dort, sucht eine Antwort bei Seinesgleichen, zählt nur auf die menschlichen Kräfte und lehnt sich nicht an Mich, der Ich der Fels bin, Der keinen Einsturz kennt.

Du sagst Mir:
„Unendliche Liebe, dies habe ich an Deinem Licht schon seit meiner zarten Kindheit gut verstanden. Ich habe mich wirklich nie in langen Gesprächen verloren mit meinen Mitmenschen, jeder gab in der Tat eine andere Erklärung, die mich nie wahrhaftig zufrieden stellte, ich suchte immer bei Dir, Hocherhabener Gott, die Antworten auf meine Fragen. In liebevollster Weise mit einfachen Worten hast DU, ALLERHÖCHSTER, mich Vieles begreifen lassen und im stillen Zuhören habe ich vieles gelernt. DU, HEILIGSTER, sprichst, und Dein kleines Geschöpf hört glücklich zu, wie es das kleine Kind macht, wenn der Vater ihm etwas erklärt und sein Herz selig pocht.

Ich möchte, dass jeder Mensch begreifen würde, dass es Deine Worte sind, Die wirklich zählen, Die gehört, betrachtet, überlegt und dann gelebt werden müssen. Wer Dein ist im Herzen und im Sinn, in jeder Faser seines Wesens, dem fehlt wahrhaftig nichts, er kann es wagen, zu behaupten glücklich zu sein, auch in einer ständig unruhigen und friedlosen Welt, wo die Hoffnung häufig nur ein rauchendes Lichtlein ist.

O Gott der Liebe und der Zärtlichkeit, die Menschen sind nicht glücklich, sie haben keinen Frieden und sie erkennen den wahren Sinn ihres Lebens nicht, weil das Herz fern von Dir, LIEBSTER, ist, und der Verstand zerstreut. Wenn alle begreifen würden, dass das Geheimnis der wahren Freude leicht zu erforschen ist, da Du Selbst es offenbarst! - Das Geheimnis besteht darin, Dir das Herz und den Sinn zu öffnen, Dich zu lieben mit jeder Faser des eigenen Seins, die tiefe Sehnsucht aufzugreifen. Nur wer Dir wahrhaft gehört, kann glücklich sein in seinem gänzlichen Sein, in dem jede Faser DIR zustrebt.

Der Mensch ist geschaffen um Dich zu lieben, der Mensch sehnt sich nur nach DIR in seinem tiefsten Inneren; diese Sehnsucht aber taucht nicht auf, wenn er sich in den leeren Verlockungen verliert, wenn er sich fesseln lässt vom Bühnenbild der Welt. Wenn jeder Mensch dies begreifen würde, lebte er auf Erden mit dem Herzen stets dem Himmel zugewandt. Angebeteter Jesus, gewähre den gegenwärtigen menschlichen Wesen, die so verwirrt und im Nichts verloren sind, die Gnade, dass sie die Augen der Ewigkeit öffnen, die Du vorbereitet hast für sie, und jeder begreife den wahren Sinn des Lebens, der darin besteht, DICH immer tiefer zu erkennen, DIR immer besser zu dienen, Dich Tag und Nacht, jeden Augenblick anzubeten und sich auf die Ewigkeit mit Dir und mit der Süßesten Mutter vorzubereiten.“


Liebe Braut, seit zwanzig Jahrhunderten sage Ich dies zu jedem Menschen der Erde, aber wenige haben verstanden.
Wer sich Meiner Liebe öffnet wird an der Hand zur glücklichen Ewigkeit geleitet, aber wer sich verschließt, ist wie jener, der sich vorbereitet, seinen Wettkampf zu verlieren.
Geliebte Braut, jeder ist frei in seinen Entscheidungen: was er will, das empfängt er, und was er wählt, das wird er haben.

(Text nach Sapienza vom 07.12.07)
Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #19 am: 20. März 2010, 08:26:34 »

BD 1507, empfangen 6.7.1940

Quell des Wissens .... Köstlicher Labetrunk ....

Unerschöpflich ist der Quell des Wissens und unvorstellbar die Kraft, die ihm entströmt. Und so ihr Menschen nur schöpfen wollt, werdet ihr euch laben dürfen an diesem Quell. Doch dürsten muß es euch danach, denn es ist der Labetrunk zu köstlich, als daß er unbegehrt den Menschen zufließen könnte. Was Gott Selbst euch bietet, kann nicht anders als köstlich sein. Und darum sollt ihr es begehren aus tiefstem Herzensgrund, ihr sollt keinem anderen Verlangen in euch Raum geben und nur nach der göttlichen Gabe euch sehnen. Und ihr werdet gar bald nur noch vom Himmel gespeist zu werden verlangen, denn nichts kommt der Speise und dem Trank von oben gleich. Und ihr müsset das Sehnen danach über Hindernisse zu verstärken suchen, es muß ein jedes Hindernis euch zu erhöhter Sehnsucht treiben.

Es kann darum euer Leben, die ihr die Gaben des Himmels in Empfang nehmen wollt, nicht eintönig und ungestört vorübergehen. Der Weg zum Quell, der euch laben soll, ist mühselig, verheißt aber euch herrlichsten Lohn, so ihr nicht ermüdet und trotz Hindernissen vorzudringen versucht. Nie dürfet ihr vergessen, daß Gott Selbst euch diesen Quell erschließt, daß Er es ist, Der euch laben und stärken will auf dem Weg durch das Erdenleben; daß Seine unendliche Liebe für euch das Köstlichste bereithält und es euch zuwenden will und nur eure Empfangswilligkeit fordert, um euch ungemessen bedenken zu können.

Es muß der Mensch opfern, um empfangen zu können. Alles, was in ihm nach irdischer Erfüllung verlangt, muß bekämpft werden, er muß sich jede leibliche Freude versagen, will er geistig bedacht werden .... Er muß alles hingeben wollen, um alles empfangen zu können, denn dann erst löst er sich gänzlich von der Materie und kann nun auch ungehindert eindringen in das geistige Reich, das ihm nun die Erfüllung seines Sehnens ist.

Begehrt der Mensch Irdisches, so muß es ihm um seiner Seele willen oft versagt bleiben, begehrt er jedoch Geistiges, so wird sein Begehren ungemessen erfüllt. Denn Gott setzt keine Grenzen, Er gibt immer, so Seine Gabe begehrt wird ....

Doch diese Gabe in ihrem ganzen Wert erfassen und in aller Köstlichkeit empfinden zu können ist erst dann möglich, wenn jedes irdische Verlangen erstickt ist, wenn sich der Menschen Sinn ganz dem Geistigen zugewandt hat und also seine Seele sich mit dem Geist vereint hat, denn nun strömt das lebendige Wasser unaufhaltsam aus dem Quell und ist Labung und Erquickung der dürstenden Seele ....

Amen
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #20 am: 21. März 2010, 06:48:41 »





     Nun ist das Treffen vorbei und wir an bedeutenden Erlebnissen reicher.
     Wir waren zuerst einmal von der schönen Lage am Bodensee überrascht.
     Das Wetter war für diesen Anlass in einem Saal günstig.
     Ein ausführlicher Bericht würde sehr lange und könnte ungemütlich werden,
     obwohl ich von einigen Dingen auch beeindruckt war.
     Vorerst nur ein kurzer Anklang.


Ich hatte etwa neun Begegnungen mit Interaktionen.
Die erste Begegnung gründete auf meiner Initiative, die letzte kam auf uns zu.
Dazwischen waren unterschiedliche, aber immer nur durch Zulassung und Zufall.

Meine Begleiterin und ich begaben uns zuerst an das Seeufer und wir kehrten dann zurück zum Saal, ich etwas später und auf einem etwas andern Weg als meine Freundin. Da begegnete ich einem mutterseelenallein gelassenen Rollstuhl mit einem schwer behinderten Jungen, dem unbedingt die Nase von einem dicken über die Oberlippe herabtriefenden Eiterauslauf gereinigt werden sollte. Ich kenne mich im Umgang mit behinderten Menschen durch mehrjährige Betreuungs- und Pflegearbeit aus, wollte aber nicht mein Stoffnastuch verwenden und ging hin, um nach einem papiernen Taschentuch zu suchen. In einiger Entfernung fragte ich eine Gruppe OCG-ler danach und ich bekam die gewünschten zwei Taschentücher. Das Foto zeigt den Jungen nach der Reinigung der triefenden Nase. Die Hände waren kalt. Ich versuchte sie etwas zu wärmen und sprach zum Jungen, dass Jesus ihn lieb habe. Da kam eine ältere Frau daher und fragte, ob der Junge kalt habe. Meine Frage, ob sie zum Jungen gehöre, verneinte sie. Sie legte dann den Pullover, der sich hinter der Lehne des Rollstuhls befand, vorne um den Jungen, was wiederum mir nicht in den Sinn gekommen war, weil mir der Pullover gar nicht aufgefallen war. Mich freute die Begegnung und die Gelegenheit, jemandem eine nützliche Liebetat erweisen zu können, und ich bedankte mich bei Jesus für den guten Tagesbeginn. Aber ich fragte mich auch, warum man wohl den Jungen so allein gelassen hat ...





Der Junge sass regungslos da, konnte nur die Augen etwas bewegen, sonst bemerkte ich keinerlei Gemütsregung und Reaktion.
Ich weiss nicht was er wahrgenommen hat und ob er die Sprache versteht.

----------------------------

Die letzte Begegnung fand ganz am Schluss statt, als wir das erhaltene Nachtessen einnahmen. Es gesellte sich ein Mann - ebenfalls mit einem Teller Gersten-Gemüse-Poulet-Salat in der Hand ausgerüstet - zu uns. Wir kannten uns vom Besuchertag in Buchs, als wir nebeneinander sassen. Jetzt kam er also zu uns und wollte mit mir reden. Diese Begegnung drückte schliesslich schwer auf mein Gemüt und meinen Frieden, den ich bisher empfand. Ich hatte zwar bereits vor über einer Stunde meiner Freundin mitgeteilt, dass ich glaube, dass das der letzte Besuch bei Ivo Sasek sei, und diese Begegnung bestärkte mich darin. Über den Inhalt unserer Unterhaltung vielleicht später mehr.

Dazwischen lagen zwei spezielle Begegnungen. In einer Pause begegnete ich einem Naturburschen mit Rucksack, der ein Blatt verteilte. Weil er so ärmlich aussah, wandte ich ihm zu und fragte ihn, was das sei und warum er das tue und über seine Absicht und Herkunft. Wir kamen schnell ins Gespräch, wurden aber abgelenkt durch eine Frau, die zu mir hintrat und mich fragte, ob ich der Alois vom Internet sei. Sie wollte mir mal eine E-Mail schreiben, verschob es aber und wolle es jetzt bald einmal nachholen .... ich würde Ivo falsch verstehen ....

Einen schönen Sonntag wünsche ich allen Lesern!
Vielleicht mit ein paar Gedanken zur Liebe und Güte Gottes und zur einmaligen Gelegenheit, hier Jesus kennen zu lernen.
Diese Erlebnisberichte stellen einen ziemlich starken Gegensatz zur schwerlastigen Verstandesarbeit von Ivo Sasek und seiner Gottesvorstellung dar.

Gottes Segen und Jesu erwärmenden Gnadenfluss wünschend
grüsst Epidophekles



Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #21 am: 22. März 2010, 15:28:46 »

Am Ende der Versammlung verkündete der Organisator Frank einen Missbrauch der OCG-Zusammenkunft durch einen Mann, der A4-Blätter unter die Leute verteilt habe, und erinnerte daran, dass das nicht akzeptiert werden kann und an Hausfriedensbruch grenze. Dieser Mann war genau derjenige, den ich als "Naturburschen" erwähnte und mit dem ich mich unterhielt. Ich sah ihn draussen auf dem Gelände, und als ich ihn später in der Versammlung wieder suchte, um tiefer mit ihm ins Gespräch zu kommen, fand ich ihn nicht.

Erst im Nachhinein bemerkte ich gestern, dass er sogar im vorhergehenden Bild zu sehen ist:



Und auch sein Dokument kann ich zur Überprüfung vorlegen (anklicken):



Ob ich auch sein Internet-Profil veröffentlichen soll?
Ich tue es im Moment nicht, obwohl er öffentlich wirken möchte.
Er ist zu finden im Forum unter: http://www.christpark.de/
Ist er keine Zelle am Leib Christi, wie in der Beteuerung in "Herr, hier bin ich" zu vernehmen ist?
Warum wird er ausgestossen, wenn er für Jesus wirkt aber nicht direkt für Ivo?


Was dieser Angriff des Organisators als Zeugnis gegen Christus und gegen ihre eigene Devise bedeutet, dass man Leute für das Evangelium gewinnen solle, damit das Kleid zum Leuchten komme, wird sich im Laufe der weiteren Auseinandersetzung mit der Lehre von Ivo Sasek in seiner OCG klarer herausstellen. Man schaue und lese dazu die Beiträge zum Thema "Hochzeitskleid" des Christgläubigen.

Siehe alle meine Dokumente zum prophetischen Treffen in Arbon.

Höre eines der Gebete an.

Unsern Platz zu finden hatten wir keine Mühe. Einen Stuhl schräg neben uns nahm später ein OCG-Mitglied Platz, das wir früher persönlich kennen lernten und dessen Stimme im Lied "Herr, hier bin ich" schön herauszuhören ist. An dieser Stelle grüsse ich die Beiden, E. und P. aus W. - herzlich, möchte ich sagen, doch meine kritische Beobachtung bringt das sicher nicht zum Ausdruck.

Ein kleiner Abstecher zu Ivos Reinkarnationslehre zeigt etwas auf von seiner Ansicht, wie der Mensch alles selbst abbüssen muss. Davon redete ich mit meinem letzten Gesprächspartner, der mir den inneren Frieden an diesem Tag brach. Der Hauptinhalt war seine Kritik an mir, der ich mich selbst nicht an die Lehre von Bertha Dudde halten würde. Ich musste ihn mehrmals auffordern, mir mitzuteilen, was er konkret damit meine, denn so könne ich seine Bemängelung nicht annehmen. Es war dann etwas diffus, so dass ich nun nicht einmal mehr genau weiss, was er dann dazu sagte. Es war einiges, wo er ständig ins Leere traf. Er wollte mir vorwerfen, dass ich den Zeitpunkt mit meiner Vorlesung der Kundgabe über die Wahrheit am letzten Besuchertag nicht traf, dass ich die Gemeinschaft störe, wenn ich hier Hefte verteile und weiss ich was noch. Aber hört gut zu:

Ich habe dieses Mal bei keiner Person versucht, etwas von Bertha Dudde weiterzugeben, weil sich niemand dazu anbot. Beim letzten Mal meldete sich ein Mann auf eigene Initiative, ob ich noch ein solches Heft "Was ist Wahrheit?" bei mir hätte, denn er möchte es an eine interessierte Person weitergeben. Dieser Mann sass eine Versammlung früher direkt neben mir und wir kamen damals ins Gespräch. Er ist selbst kein Mitglied bei der OCG, geht aber schon seit langer Zeit an die Versammlungen; irgend etwas gefällt ihm nicht - und doch steht er ganz dafür ein. Während des Gesprächs erzählte ich von meinem Glauben und übergab ihm das kleine Heftchen mit 64 Seiten und 38 Kundgaben in Kleinschrift. Wie sich bei der späteren Begegnung herausstellte, ward er vom Inhalt der Dudde-Kundgaben ergriffen, kam aber vielleicht schon wieder davon ab, als er die Kritik Ivos und der ganzen Versammlung am Zeitpunkt meiner Vorlesung hörte. Ich sah ihn nämlich hier in Arbon wieder, aber er liess sich nichts anmerken, ob er mich gesehen habe.

Der erwähnte Mann, der das Gespräch mit uns suchte, heisst Christian. Wir sassen, wie andernorts schon geschildert, beim Besuchertag in Buchs nebeneinander und kamen miteinander ins Gespräch, so dass ich auch ihm ein Büchlein "Was ist Wahrheit?" gab. Er war Zeuge meiner Vorbereitung und weiteren Überlegungen zum Auftritt bei der OCG in Buchs bei der Vorlesung der Kundgabe Nr. 5700: http://gloriadei.info/buecher/wiw/text/Was_ist_Wahrheit.htm#5700 . Ich nahm meine Hefte nur mit für den Fall, dass mir Menschen zugeführt werden, die für Bertha Dudde aufgeschlossen sein könnten. Ich war nicht keineswegs offensiv.

Im Moment fällt mir nichts weiteres zur Begegnung ein, weil sie mich heute noch unwohl sein lässt und ich mich nicht laufend selbst verteidigen möchte. Doch, eben jetzt erinnere ich mich an den Hauptvorwurf: Warum ich mich nicht beim Podium gemeldet hätte, dass ich nicht mit allem einverstanden sei, als die Möglichkeit dazu bestand. Ja, man hatte die Gelegenheit - und alle Stimmen, die zu hören waren, hoben das Wohlbefinden der Teilnehmer, weil sie ein einziges Lob für diesen Anlass und Ivos Worte waren. Beim letzten Mal erlebte die Versammlung das Gegenteil allein durch das Vorlesen der Kundgabe (zum falschen Zeitpunkt? - wie mir vorgeworfen wurde). Ich sollte jene Tonaufnahme mal anhören und zum Hören geben. Jedoch höre ich mich selbst nicht so gerne reden, weil meine Stimme nicht so poliert und melodiös ist, wie ich es gerne hätte. Unsere ganze Familie hat einen strengen Ton in der Sprache, weil die Eltern streng katholisch waren und sich selbst sicher stets unter Kontrolle haben mussten, wahrscheinlich entgegen der inneren Empfindungen, nur damit sie nicht gegen die Gebote der Kirche verstiessen ....

Ich ging an diese Zusammenkunft nach vielen Gebeten und schweren inneren Kämpfen, damit ich nichts falsch machen würde. Ich wusste nicht, ob ich reden oder schweigen und wie ich mich verhalten sollte. Ich wollte keinen Plan machen, weil ich mich vom Geist Jesu lebendig führen lassen wollte. Nun hatte ich nicht den geringsten Antrieb, mich zu Wort zu melden, fand den Frieden der Versammlung selbst angenehm und war nicht inspiriert, diesen noch weiter zu heben, sondern befürchtete im Gegenteil, dass dann wieder Unruhe aufkommen würde.

Ich kann mir das auch erklären, dass es so richtig war. Die Leute sind informiert, die wichtigsten Leute zumindest. Christian machte mir auch noch den Vorwurf, dass ich falsch vorgegangen sei, denn ich hätte mich zuerst mit Ivo verbinden und auf Bertha Dudde aufmerksam machen sollen, ja sogar anschreiben müssen. Ich konnte ihm sagen, dass ich das alles getan hätte, bei einem Anti-Zensur-Konferenz früher und mit E-Mails darauf hin. Die E-Mail ging zwar nicht direkt an Ivo, aber ich gab meinen Bedenken Ausdruck und überliess es Bettina Bösch, das weiter zu leiten. Am Besuchertag war ich auch recht zuversichtlich, dass nun die Zeit gekommen sei, wo ich die Versammlung mit Bertha Dudde bekannt machen könnte. Und der gewählte Text scheint mir der passendste bis heute zu sein. Was soll ich noch weiter darum herumhacken, wo die Verantwortlichen für die Gemeinschaft darüber informiert sind. Das aber warf mir Christian auch noch vor, dass ich aus Liebe zu all den Leuten hätte mit der Wahrheit herausrücken sollen .... Ihnen, den Wissenden, obliegt die Verantwortung über die Konsequenzen und sie dürfen nicht mir Vorwürfe machen, dass ich nicht genug getan hätte. Nach zweimal Schlafen überlege ich mir aber bereits, ob ich nicht doch wieder hingehen und dann reden soll (in Kreuzlingen)....

Wahrheit und Irrtum liegen manchmal so nahe beieinander, dass man sie gerne verwechselt. Ich zweifle manchmal auch an mir, doch klärt sich das jeweils wieder. Noch habe ich in einigen Belangen keine klare Durchsicht, finde einiges an Ivos Auslegungen sensationell gut - und sehe andererseits wieder klare Irrlehren, wie jetzt z.B. über die Reinkarnation. Darüber muss ich wohl irgendwann noch etwas schreiben, obwohl die Kundgabe weiter oben schon viel darüber aussagt und erklärt. Schon oft habe ich mich gefragt, warum gegen das Ende hin selbst die Auserwählten gefährdet sind und die Zeit abgekürzt wird, damit sie nicht den Verführungen und Angriffen des Feindes unterliegen. Wir müssen einfach klar feststellen, dass wir hier auf der Erde sind und das Reich Gottes nicht von dieser Welt ist. Wer es hier installieren will, und zwar durch raffinierte Vorgehensweise und Organisation, der versteht den Geist Gottes nicht, so sage ich es mal. Immer sind es nur einzelne, denen das Wort Gottes wirklich zu Herzen geht und die in die innere Zwiesprache mit Jesus finden. Jesus führt viel mehr unsichtbar und über den Weg des Geistes in der Seele des Menschen, und schon gar nicht durch die Überbetonung äusserer Hilfsmittel, wie sie mit Hilfe der modernen Bild- und Stimm-Technik auf die Spitze getrieben wird. Auch wird Er unser Heil nicht abhängig davon machen, ob wir die weiten Reisen unternehmen und mitwirken oder nicht. Bald wollen sie sich in St.Pölten bei Innsbruck treffen - und Bedingung für diejenigen, die sich verbindlich am Mitwirken bei der OCG verpflichten mussten, bis sie aufgenommen wurden, ist, dass sie sich stets zur Verfügung stellen, so gut es geht, auch wenn es Überwindung kostet.

Matthäus 24,23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus, oder dort, so glaubt es nicht!
Markus 13,21 Und wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! oder: Siehe, dort!, so glaubt es nicht.

Wie wird es den Leuten ergehen, wenn die Infrastruktur zusammenbricht? Wie abhängig voneinander werden sie dann sein - und stehen allein und einsam da, wenn sie sich nicht im Stillen zubereitet haben und nicht den persönlichen Kontakt mit Jesus über die irdische Körperschaft der OCG gestellt haben?

Da ist denn doch das Zeugnis der einstmaligen modernen Hexe über die wunderbare Begegnung mit dem Herrn Jesus als König des Himmels und des ganzen Universums, wie es weiter oben verlinkt ist, viel lieber! Aber solches in die OCG-Versammlung zu tragen, würde einigen vielleicht den Frieden mit Ivo rauben, was als Kennzeichen einer falschen Botschaft beurteilt wird.

Es gäbe ja so vieles zu sagen, vieles zu hinterfragen, auch bei sich selbst, auch bei mir. Doch ohne Schritte vorwärts, werden wir stehen bleiben und nichts lernen. Wer die Wahrheit liebt, grosses Verlangen nach ihr hat, weil er sich nur so wirklich finden kann und aufgehoben fühlt, muss sich selbst aufs Spiel zu setzen und alles dafür hinzugeben bereit sein.

Liebe Grüsse - und Gottes Segen!
Epidophekles, "der Alois aus dem Internet".
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #22 am: 22. März 2010, 21:38:14 »


Du hast zur Zeit die Möglichkeit, Deine Einwände, Fragen oder eigene Beobachtungen im Forum 999 mitzuteilen:
http://gloriadei.info/forum999/messages/843.htm

Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #23 am: 23. März 2010, 09:25:44 »


         Es schlägt eine sehr ernste Stunde!
         Überlegt Euch, was es heisst: Liebe Gott über alles! (Gott ist die Wahrheit)
         Und überlege Dir, was es auch noch heissen kann: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst".




Neuer Eintrag im Forum 999

Beitrags-Titel: Ivo ist ein Antichrist und müsste andernfalls sein Bekenntnis ändern
http://gloriadei.info/forum999/messages/844.htm

Name: Alois Kälin
Text:
Ich schäme mich, dass ich so Schwierigkeiten hatte, die falsche Lehre Ivos zu erkennen.
Vielleicht hat das mit dem zu tun:
Saddhu Sundar Singh:
"Die Haltung eines guten Menschen ist von Natur aus eine ganz andere als die Verkehrtheit menschlichen Sündenwesens. Er ist ganz von selbst geneigt, an einer schlechten Aussage zu zweifeln und einer guten Glauben zu schenken, weil diese Haltung am besten dem Guten in seinem Wesen entspricht."

Es steht ein neuer Ordner bereit mit Hör-Dokumenten vom Besuchertag in Buchs SG Ende November 2009:
http://gloriadei.info/001a/docs/isasek/OCG_091128/

Irgendwo sagt Ivo, dass Scheisse und Galle auch zum Aufbau des Gottesreiches gehören. Es ist in der DVD "Revolution der Unterscheidung" zu hören. Aber auch irgendwo in meinen Aufnahmen, nur weiss ich im Moment nicht, wo er von Sch..... spricht. Weiter will er jetzt das Reich Gottes sichtbar auf Erden gründen und predigte am Samstag in der Hauptsache nur für den sichtbaren Körper, der sich mit dem Inhalt von Seele und Geist zu Gott verwandeln kann und selbst Gott wird. Jesus sei vorausgegangen und aufgefahren, nun ist Er weg - oder lebt nur noch in verwandelter Form in den Leibern der auf der Erde inkarnierten Auserwählten. Anstelle des von einem echten Christen geliebten Herrn tritt nun die Eigenliebe und man ist selbst wie dieser "Christus".

Man höre sich die Gebete am Anfang der Begegnung an und überlege sich, warum diese nicht erhört worden sein sollen.
Hört selbst, und holt selbst heraus, was für Euch wichtig erscheint. Im Moment werden weitere Dateien vom PC auf den Server übertragen, dann sind dort noch mehr Gebete zu finden, denen man Glauben schenken kann, dass sie sich durch meinen bescheidenen und sehr zurückhaltenden Auftritt erfüllt haben. Dass ich scheinbar nicht auf deren Fragen und Forderungen eingegangen bin, hat damit zu tun, dass ich sie auf die Irrtümer aufmerksam machen und mich nicht von Ivos Strategie davon abhalten lassen wollte. Es hätte gut sein können, dass ich mich in Demut ihren Forderungen gefügt hätte, dann aber nicht hätte mitteilen können, was ich eigentlich wollte. Es ist nun für alle zum Anhören bereit, was ich alles sagen konnte, wenn es auch nicht sehr viel war, aber immerhin sehr Wichtiges und Entscheidendes.

Ich meine, ja, ich bin sicher, dass die Gebete der gutwilligen und wohlgesinnten Beter erhört wurden, doch nicht in der Weise, wie die vorgefassten Wünsche und von Ivo eingeprägten Vorstellungen es erwarten liessen. Unsere Auseinandersetzung dauerte länger als eine Stunde. Ich beharrte darauf, dass Gott sich offenbart und die Wahrheit verkündet, und ich meinte damit in erster Linie mittels der Kundgabe "Was ist Wahrheit - Wo ist sie zu finden", dann aber auch im aktuellen Geschehen durch meinen Auftritt. Der Inhalt der Kundgabe würde sehr wohl auch zu Ivo passen, wenn er die Wahrheit verkündigte. In dieser Hoffnung begann ich sie vorzulesen. Doch er hielt dieses Wort für unplatziert und unterbindet Gottes Wirken, resp. bestimmt selbst die Zeit, wann Sich Gott und wie Er Sich zu offenbaren hat.

Meiner Vorlesung gingen noch einige wenige Worte voraus, die bei der Tonaufnahme verpasst wurden.

Ich fordere hiermit alle Neuoffenbarungsfreunde, die dies lesen, auf, sich zu Wort zu melden und andere Freunde darüber zu informieren und ebenfalls dazu aufzufordern. Es geht nicht an, dass man glaubt, das Wort Gottes zu erkennen und im Weinberg des Herrn tätig zu sein, und doch schweigt, wenn etwas so Wichtiges und Entscheidendes wie nun - die Auseinandersetzung mit Ivo auf der Basis der Endzeitoffenbarung - zur Debatte steht. Es stehen hier vor aller Öffentlichkeit zwei konträre Meinungen über die Wahrheit des Gotteswortes zur Debatte, und wer hier schweigt und nicht mithilft, dass alle Suchenden und wir miteinander völlige Klarheit bekommen, muss sich fragen, ob er lau und gleichgültig sei oder einen annehmbaren Grund hat, sich zurückzuhalten. Z.B. darf, wer noch am Anfang seiner Entwicklung steht, sicher schweigen. Wer sich aber als fortgeschritten ansieht, der sollte nun unbedingt Stellung nehmen. Ich vermute, dass diese Worte, dieser Aufruf, von sehr Vielen nicht gern!
 e gehört wird, und es zeigt die Zerstrittenheit in den eigenen Reihen an. Wer diese Zerstrittenheit beheben will, soll sich endlich die Mühe nehmen und wieder mitarbeiten und nicht eigene Schleichwege abseits des Hauptgeschehens gehen!

Ich bin bereit, über längere Zeit zu schweigen und zuzusehen, was nun in der Folge geschieht, und nur in dringenden Angelegenheiten mitreden, denn ich habe schon viel selbst geschrieben und erklärt. Es muss ja unter euch auch solche geben, die beste Auskunft bei Fragen geben können. Und doch sehe ich mich ein bisschen dem Ivo ähnlich, was die Aufrechterhaltung einer gewissen Ordnung anbelangt.

Wer bricht das Schweigen? Und wer bleibt hartnäckiger Feind und Verleugner meiner Tätigkeit für die Wahrheit aus Jesus Christus?

Selbstverständlich sind auch Verteidiger und Freunde von Ivo eingeladen, ihre Haltung vorzustellen. Niemand, der von diesem Aufruf Kenntnis hat und mit der Möglichkeit ausgestattet ist, hier zu schreiben und eine eigene Meinung hat, kann sich nun herauswinden. Und doch überlasse ich alles Jesus Selbst. Sagt mir, wo ich in meinen Überlegungen, Überzeugungen und Annahmen falsch liege. Helft mit, die Gemeinde Jesu zu stärken. Für mich wäre Stillschweigen oder eine nur schwache Teilnahme ein weiteres Zeichen für die sehr weit fortgeschrittene Endzeit, sowie für Schwäche, Gleichgültigkeit, Furcht oder Überheblichkeit der sogenannten "Neuoffenbarungsfreunde"! Fürchtet Euch doch nicht vor mir, sondern vor der Lüge und dem Feind der Wahrheit. Helft mit! Ihr könnt auch schreiben, ob ich mich täusche ....

Ernste, sehr ernste Grüsse an alle!
Alois Kälin


Editiert am 30. August 2010, 13:05
 

« Letzte Änderung: 30. August 2010, 13:07:43 von Epidophekles » Gespeichert
Seiten: « 1 2  Alle   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.7 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS