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Autor Thema: Die Gedankenwelt  (Gelesen 2445 mal)
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #15 am: 09. Mai 2009, 09:22:13 »

BD 1362  empfangen 30.3.1940
Kreuzestod Jesu ....

Mit aller Innerlichkeit sich den Kreuzestod Jesu vorzustellen ist so unendlich segensreich für die Seele, die zur Höhe strebt.

Es ist der Tod Jesu am Kreuz von so unfaßbarer Bedeutung für die Menschen, und doch findet dieses größte Werk der Liebe und Barmherzigkeit so wenig Beachtung .... Nur der in der Liebe stehende Mensch vermag die Größe dessen zu ermessen, doch den Menschen ohne Liebe ist der Tod Jesu bedeutungslos, denn ihnen mangelt jegliches Gefühl dafür, welches Opfer Jesus Christus gebracht hat in übergroßer Liebe.

http://gloriadei.info/licht/index.php?topic=126.msg612#msg612

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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #16 am: 10. Mai 2009, 08:10:23 »

B.D. 5484                empfangen am  10.u.12.9.1952

Gedanken sind Verbindungsströme vom Jenseits und der Erde ....

Die Bindung von der Erde zur geistigen Welt kann jederzeit bestehen, weil die Gedanken hin und her gehen können, d.h., weil die Gedanken im Grunde die Verbindungsstrahlen sind, die im geistigen Reich ausgesendet werden und von den Menschen auf der Erde aufgefangen und auch wieder in anderer Form zurückgesendet werden können.

Also besteht gleichfort die Verbindung von oben zu unten, die nicht geleugnet werden kann. Doch zumeist sind diese Verbindungen noch unbewußt dem Menschen, denn solange er noch nicht gläubig ist und durch die Liebe zu einer gewissen Erkenntnis gelangt ist, weiß er noch nicht um den Zusammenhang der geistigen mit der irdischen Welt. Und darum kann er auch nicht kontrollieren, mit welchem Reich er in Verbindung steht durch sein Denken ....

Denn sowohl aus dem Reiche des Lichtes als auch aus dem Reiche der Finsternis können die Gedankenströmungen kommen, die er aufnimmt, die er aber selbst bestimmen kann durch seinen Willen. Sowie er gläubig ist, verlangt er auch nach Licht, sein Wille ist Gott als dem ewigen Licht zugewandt und wird ihm nun auch die Zuleitung aus dem Reiche des Lichtes sichern.

Sein Denken wird gut sein, denn er nimmt bewußt gute Gedankenströme auf, und er wehret ab, was aus dem Reiche der Finsternis ihm zugetragen wird. Sein Wille bestimmt das Herz, aufzunehmen und dem Verstand weiterzugeben, was als Gedankenströmung aus dem Reiche des Lichtes ihn berührt ....

So also ist das gute, Gott-gewollte Denken zu erklären, das unweigerlich der Mensch von sich geben wird, der im Glauben und in der Liebe lebt. Das Verlangen, Gott zu dienen, wird nun einen solchen recht denkenden Menschen dazu treiben, seine Erkenntnisse, seine Gedanken, dem Mitmenschen mitzuteilen, ihn gleichsam in das gleiche Denken zu leiten, weil es ihn selbst beglückt. Und dieser Wille ist Gott wohlgefällig ....

Und er wird auch stets Unterstützung finden, denn ein rechter Wille ist das erste, um die Menschen zur Höhe gelangen zu lassen.

Es hat nun jeder gute Gedanke gleichsam bei Gott seinen Ursprung, er kann niemals als widergöttlich abgetan werden, er ist die von Gott ausgehende Kraft, die von Lichtwesen aufgefangen und weitergeleitet wird, bis er das Herz des Menschen berührt und von diesem angenommen wird ....

Und solche guten Gedanken werden auch niemals ihre Wirkung verfehlen auf die Mitmenschen, die eines guten Willens sind ....

Es ist aber dennoch ein großer Unterschied zwischen dem durch Verstandestätigkeit gewonnenen Gedankengut .... also dem Nützen geistiger Kraft durch den Verstand .... und dem direkten Zuleiten geistigen Gedankengutes durch Gottes große Liebe .... (11.9.1952)

Es stellt der Verstand für die Zeit des Zuleitens seine Tätigkeit ein, dafür aber tritt die Seele als Empfangsgerät in Tätigkeit. Das geistige Ohr öffnet sich, und die Gedankenströme aus dem geistigen Reich ergießen sich, und sie werden aufgefangen. Die Strahlungen aus dem Lichtreich berühren das geistige Ohr, dieses leitet es der Seele zu, sie fühlt sich angesprochen, sie „empfängt“, gibt es weiter an den Verstand, der es mechanisch aufnimmt, die körperlichen Organe in Tätigkeit setzt, es festzuhalten, und nachher erst sich mit dem Empfangenen auseinandersetzt, d.h. durch eigenes Nachdenken, durch Verstandestätigkeit, zu geistigem Eigentum werden lässet. Empfangen setzt immer einen Geber oder Sender voraus, im Gegensatz zur Eigenproduktion, zu einem Ergebnis durch eigene Arbeit, in diesem Falle reger Verstandestätigkeit.

Gott Selbst will etwas geben, was die Menschen nicht besitzen und auch sich nicht selbst schaffen können ....

Darum leitet Er Sein Wort zur Erde und durch das Wort ein Wissen, das der Wahrheit entspricht, das kein Mensch aus eigener Kraft erstehen lassen könnte, das nur angenommen zu werden braucht, um es zu besitzen. Gott belehrt den Menschen, die Lichtwelt belehrt ihn .... immer aber durch den Geist, der in dem Menschen selbst untätig ruht so lange, bis der Wille des Menschen ihn bestimmt, sich zu entäußern .... bis das geistige Reich dem Menschen mehr gilt als das irdische Reich .... bis der Mensch die Bindung eingeht mit Gott und dadurch Zugang findet zu dem Reich, von dem ihm die Wahrheit kommt .... (12.9.1952) So Gott Selbst aber den Menschen belehrt, wird ihm die Wahrheit, als das rechte Wissen, gegeben ....

Es wird nicht von ihm verlangt, eine Verstandesarbeit zu leisten, sondern aus dem Herzen steigen die Gedanken empor, die der Geist im Menschen erweckt .... der, weil er Anteil ist des göttlichen Vatergeistes, nur wahrheitsgemäße Gedanken erzeugen kann, die das Seelenohr vernimmt und sie anerkennet, sie darum anerkennen muß, weil dem Menschen zugleich mit der Wahrheit auch die Urteilsfähigkeit gegeben wird für das Rechte und Wahre.

Es kann sich wohl auch der Mensch als von Gott gelehrt betrachten, dessen Verstand eifrig tätig ist durch inniges Gebet zu Gott um Seine Erleuchtung ....

Dann glaubt er, das gedankliche Ergebnis sich selbst erarbeitet zu haben, es ist ihm aber dennoch durch seinen Geist zugegangen, doch in nicht ungewöhnlicher Weise. Anders aber ist es, wenn die Wahrheit von Gott zur Erde geleitet wird, wenn Gott einen Menschen belehret durch das innere Wort ....

Dann empfängt dieser unmittelbar durch wörtliche Übertragung ein umfangreiches Wissen, das er zuvor nicht besaß, das nicht als Unterbewußtsein in ihm schlummert und das er nicht durch Gedankenarbeit gewinnt ....

Und doch kommt es von innen, denn es ist der göttliche Geist im Menschen, der zu ihm spricht, der ihm das Wissen so vermittelt, daß es als gesprochenes Wort die Seele berührt, daß es im Herzen als Gedanke auftaucht, der nicht vom Menschen geformt wird nach eigenem Willen, sondern der sich selbst formt zu Worten tiefster Bedeutung, die der Mensch als bereitwilliger Empfänger, so wie vernommen, niederschreibt ....

Es ist dies ein ungewöhnlicher Vorgang insofern, als daß kein anderer Quell zu entdecken ist als das Innere des Menschen; es ist das lebendige Wasser, das dem Leib dessen entströmt, den Gott Selbst belehret durch Seinen Geist ....

Denn der göttliche Geist ist der Urquell, der wahrlich des Lebenswassers hat in Fülle ....

Doch die Menschheit geht daran vorüber, nur sehr wenige erquicken sich an dem Wasser des Lebens, nur sehr wenige Menschen wissen um die reine Wahrheit aus Gott und stärken sich daran und stehen dadurch auch in Verbindung mit der geistigen Welt, aus der das Licht kommt, die Wahrheit und das Leben ....

Amen
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #17 am: 03. Oktober 2009, 07:26:51 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  28.7.1949 
 

4700   Das Hören des göttlichen Wortes .... Gedanken ....

Nur durch das innere Wort kann euch Aufklärung werden in Fragen, die irdische Wissenschaftler nicht beantworten können. Es gibt wohl eine Instanz, die zuständig ist für geistig Fragen, jedoch den Weg zu ihr gehen die Menschen selten. Daher wird auch selten nur die der Wahrheit entsprechende Antwort empfangen werden, die eben nur der Eine geben kann, Dem nichts fremd ist, Der um alles weiß, Der auch euch Menschen das Wissen zuleiten will, auf daß Er erkannt wird von den Menschen. Durch das Wort also äußert Sich Gott und wer es hören will, muß sich Gottes Liebe erringen, er muß Ihn sich geneigt machen, indem er selbst alles tut, was Gott von ihm verlangt .... dann tritt Gott euch so nahe, daß ihr Seine Stimme vernehmen könnet, denn Er äußert Sich durch Sein Wort, Er gibt Sich Selbst euch kund, Er redet mit euch Menschen in leicht verständlicher Sprache, Er spricht durch euer Herz zu eurem Verstand und geht auf jede Frage ein, die ihr aussprechet oder in euren Gedanken bewegt. Er antwortet euch .... Sein Wort ist also ein Zeichen der Verbundenheit von Ihm zu euch, denn nur dann könnet ihr Sein Wort vernehmen, so ihr euch mit Ihm zusammenschließet gedanklich oder durch Liebeswirken ....

Und so hat Gott immer zu den Menschen gesprochen, solange die Erde besteht, nur ist Er leichter verstanden worden bisher, während nun sehr selten Seine Sprache verstanden wird. Diese wenigen Menschen aber bedenket Er mit einem Maß, das unbegrenzt ist. Ihnen will Er alles erklären und begründen, auf daß sie das so gewonnene Wissen ihren Mitmenschen vermitteln können zu deren Seelenheil. Und auf daß sie nicht weiter in Zweifel fallen, lässet Er sie Einblick nehmen in Seinen ewigen Heilsplan, und Er zündet so ein Licht in ihnen an, daß sie ewiglich nicht mehr in die Dunkelheit zurücksinken .... Er tritt im Wort den Menschen nahe, die sich belehren lassen wollen.

Und so bleibt das Wort stets und ständig die Brücke zwischen Gott und den Menschen, die der Mensch aber nur betreten kann, so er sich zurückzieht von der Welt, so er die breiten Wege meidet, die seinen Augen reizvoller erscheinen und ihn zum Beschreiten locken .... (29.7.1949) Nur in der Einsamkeit vernimmt er die Stimme Gottes, d.h., er muß die Welt meiden und seine Gedanken schweifen lassen in das geistige Reich. Dann tut er das, was er zuvor tun muß: Er verbindet sich in Gedanken mit Gott, er hält Zwiesprache mit Ihm, er legt Ihm die Fragen vor, die ihn bewegen, indem er den Gedanken freien Lauf lässet .... Und diese Gedanken sind schon Ausstrahlungen aus dem geistigen Reich.

Denn es kann der Mensch nichts von sich aus hervorbringen. Es ist wohl der Verstand fähig, die ihm zuströmenden Gedanken aufzunehmen und zu verarbeiten, doch der Gedanke selbst entsteht nicht im Menschen, sondern er berührt sein Herz, entströmt aber dem Reich, das außerhalb irdischer Sphären liegt .... Der Gedanke ist Geistesprodukt, also eine Kraft, die eine bestimmte Form annimmt, sowie sie vom Verstand aufgenommen wird, worin also der Verstand vom Herzen beeinflußt wird, in Tätigkeit zu treten, indem er die ihm zugeleiteten Gedanken nun formt und ihnen eine gewisse Ordnung gibt. Die Verstandestätigkeit ist das Festhalten der Gedanken, die wellenartig das Herz berühren und auch keinen Widerhall finden können, wenn der Wille des Menschen durch das Treiben der Welt die Gedankentätigkeit nur für weltliche Dinge beansprucht und geistigen Strömungen keine Aufmerksamkeit schenkt. Geht aber der Mensch in die Stille und wendet er der Welt den Rücken zu, dann berühren geistige Strömungen sein Herz, die es wohltätig empfindet und die dann der Mensch begierig entgegennimmt. Dann formt sich durch diese Empfangswilligkeit das Wort, d.h., es kommt dem Menschen sinnvoll und verständlich zum Bewußtsein, was Gott Selbst ihm sagen will.

Er hört also Seine Stimme im Herzen, die Gedankenwellen werden vom Herzen aufgenommen und dem Verstand zugeleitet, und der Mensch als solcher vermag das empfangene Geistesgut auch verstandesmäßig anzueignen und es auch dem Mitmenschen verständlich zu erklären. Es ist dies ein Vorgang, der an sich einfach und unkompliziert ist, nur von den Weltmenschen nicht begriffen wird, weil er für Empfindungen der Seele kein Verständnis hat und er deshalb auch die Gedankentätigkeit nur rein organisch sich zu erklären sucht. Doch wo der Gedanke im Grunde seinen Ausgang nimmt, das ist ihm fremd, und eine Erklärung darüber ist ihm unannehmbar, weil er Geistiges überhaupt nicht anerkennt, weil er nur das anerkennt, was er sehen oder greifen kann.

Gott aber gibt immer wieder einen Beweis von Kräften, die der menschliche Verstand nicht zu erklären vermag, und über alles gibt Er Aufschluß durch Sein Wort .... Wer das Wort Gottes zu sich sprechen lässet, der wird über ein umfangreiches Wissen verfügen, denn es gibt nichts, was dem Menschen fremd bleibt, der durch das Wort sich von Ihm belehren lässet, und so kann der Mensch sein Wissen erweitern, er kann eindringen in alles und sich Aufschluß holen, worüber er Aufschluß begehret. Denn von Gott aus sind dem Menschen keine Grenzen gesetzt, sowie er sich mit dem Geber des Wissens und der Wahrheit in Verbindung setzt und sich von Ihm belehren lässet .... sowie er glaubet, daß Gott Selbst zu ihm redet durch das Herz ....

Amen
 
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #18 am: 04. Oktober 2009, 07:18:31 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  17.5.1941 
 

1921   Gedanke .... Parallele ....

Vor der Erschaffung der Welt war Gott, denn Er ist von Ewigkeit, und Er wird sein bis in alle Ewigkeit. Dieses Mysterium wird den Menschen ein Mysterium bleiben, denn Wesen, deren Dasein inmitten des Materiellen sich abspielt, können das nicht fassen, was außerhalb der Materie, also völlig unabhängig von dieser, ist. Doch die materielle Schöpfung ist nur ein kleines Reich der Wesenheiten, welche Form-gewordene Dinge benötigen, um wieder dem geistigen Reich sich angliedern zu können .... Das geistige Reich aber hat keine Raum- und Zeitbegrenzung .... es ist immer und überall .... denn in ihm ist Gott, und Gott ist immer und überall ....

Die einzige Erklärung, die euch Menschen zu geben wäre, ist, den Gedanken als Parallele dazu hinzustellen, der Gedanke, der nichts Schaubares und nichts Greifbares ist und doch das Größte im menschlichen Dasein ausmacht .... Was wäre der Mensch ohne Denken .... ein maschinenhaftes Wesen, das trotz äußerer Tätigkeit tot genannt werden müßte .... Der Gedanke ist erst das Lebendige im Menschen, und doch ist es etwas, wofür sich der Mensch auch keine Erklärung geben kann. Es ist der Mensch gleichsam durch seine Gedankentätigkeit erst ein freies Wesen geworden, denn weder Zwang noch Einfluß von außen kann den Gedanken des Menschen bestimmen ....

Der Gedanke ist sein Alleingut, das ihm niemals genommen werden kann; denn der Gedanke ist etwas Geistiges, etwas, was mit der Materie an sich nichts zu tun hat, was daher auch bleibt, wenn das Wesen frei von jeglicher Materie geworden ist.

Es kann also der Mensch inmitten der Materie sein und doch alles um sich ausschalten und im Geistigen weilen, sowie er seinen Gedanken freien Lauf läßt. Selbst wenn sich der Gedanke irdischen Dingen zuwendet, bleibt er dennoch etwas Geistiges, denn der Gedanke an sich ist nichts Materielles, er ist geistige Kraft, die nur falsch genützt wird. Sowie nun der Mensch, unbeeindruckt von seiner irdisch materiellen Umgebung, die Gedanken schweifen läßt, ganz gleich wohin, bewegt sich das Wesenhafte im Menschen im geistigen Reich, und also wird es nun verständlich sein, daß alles Materielle, alles Sichtbare, schwinden kann und doch das Eigentliche bestehenbleibt .... daß das denkende Wesenhafte keine materielle Umgebung benötigt .... daß nur von Bedeutung ist, welchem Ziel sich das Denken des Wesens zuwendet ....
 
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #19 am: 04. Oktober 2009, 07:24:07 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  12.3.1939 
 

0807   Fernwirkung der Gedanken ....

In der Fernwirkung der Gedanken erkennt der Mensch am ehesten eine übersinnliche Kraft, denn er muß dann alles Zutun des Menschen ausgeschaltet sehen und zugeben, daß etwas am Werk ist, das er sonst verneinen möchte. Wenn nun aber offensichtlich etwas zutage tritt, was den sonstigen Ablehnungswillen gründlich erschüttert .... wenn ein Mensch gedanklich beeinflußt wird, etwas auszuführen, was seinem eigenen Willen gar nicht entspricht, so ist dadurch der Beweis gegeben, daß sich eine andere Kraft des Willens des Menschen bedient, um sich zum Ausdruck zu bringen.

Es wird auch dies zwar gern abgestritten, und man versucht, die Erklärung so zu geben, daß die Willensschwachheit des Menschen ein krankhafter Zustand sei, der benützt werde von dem willensstarken Partner. Selbst diese Erklärung scheidet aber nicht aus, daß eben doch der eine Mensch gedanklich auf den anderen einwirken kann, sondern ist eher noch eine Bestätigung dessen .... denn beide, der Schwache wie auch der willensstarke Mensch, stehen als völlig gesonderte Einzelwesen, rein äußerlich gesehen, in der Schöpfung, was jedoch nicht ausschließt, daß eine Kraft sie bestimmen kann, irgendwie tätig zu sein, und daß diese Kraft, so sie in großem Umfang angefordert wird, auch vermittelt werden kann.

Es ist jeder Gedanke geistige Kraft, er kann daher erbeten, empfangen und weitergegeben werden .... und (es = d. Hg.) könnte dies auf Erden von Mensch zu Mensch noch weit mehr genützt werden, wenn den Menschen die Liebe innewohnen und durch einen gewissen geistigen Reifezustand ein Mißbrauch dieser Kraft ausgeschaltet würde. Wo aber in geistiger Reife diese Kraft genützt wird, kann das Gedankenleben eines Mitmenschen stark beeinflußt werden schon auf Erden .... Dies erkennend, muß der Gedankenübertragung große Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn es ist diese ein Beweis des Wirkens einer Kraft, die man, menschlich oder irdisch gesehen, ableugnen möchte ....

Am
en
 
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #20 am: 04. Oktober 2009, 09:09:43 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  16.6.1952 
 

5414   Im Anfang war das Wort ....

Im Anfang war das Wort .... und es wird sein bis in alle Ewigkeit, denn das Wort bin Ich Selbst, Der Ich ohne Anfang bin und ohne Ende und dennoch das Wort aussprach im Anbeginn alles dessen, was aus Mir herausgestellt wurde, worin sich Meine Kraft äußerte. Für das, was Ich schuf, ertönte Mein Wort, d.h., es vernahm in sich Meine Ansprache, es erkannte seine Denkfähigkeit, es konnte sich austauschen mit gleichem Erschaffenen, und das, was als Gedanke in ihm lebendig wurde, war Mein Wort, das Übertragen Meines Willens, Meines Wissens und Meiner Liebe auf das Wesenhafte, das in Mir seinen Ausgang genommen hatte ....

Ich war von Ewigkeit, für Mich gab es keine Begrenzung, aus Mir strahlte unvorstellbar Licht und Kraft, doch Mein Wort, die Entäußerung Meiner Gedankenfülle, fand keinen Widerhall, weil außer Mir nichts Wesenhaftes war, das fähig war, das Mir Entströmende aufzunehmen, das gleichsam die Resonanz bildete für Mein Wort, das aber wiederum nicht anders hätte sein können, wie Ich Selbst war, weil es sonst Meine von Mir ausstrahlende Liebeglut nicht hätte ertragen können.

Es war daher der Akt des Erschaffens eines Mir gleichen Wesens ein Meinem Urwesen entsprechendes Bedürfnis, denn die Liebe, der Inbegriff Meines Wesens, wollte geben, beglücken, die ihr inne-wohnende Kraft verschenken. Und die Liebe schuf sich daher ein Gefäß, in das sie sich verströmen konnte .... Meine Liebe schuf ein Wesen, in gleicher Vollkommenheit, und nun entäußerte Ich Mich, indem Ich Meinen Willen, Mein Denken und Meine Liebe auf dieses Wesen übertrug, und das Übertragen dessen, was in Mir seinen Ursprung hatte, war "Mein Wort ...." Ich Selbst ging in das von Mir geschaffene Wesen ein, und dieses Wesen konnte nun denken, wollen und handeln gleich Mir, weil Mein Wort es belehrte, weil Mein Wesen sich in diesem von Mir geschaffenen Wesen wiederfand.

Im Anfang war das Wort .... Erst durch Mein Wort erkannte sich das erstgeschaffene Wesen, und es erkannte auch Mich; es war überhaupt durch Mein Wort, durch die Entäußerung Meiner Selbst, erst fähig, sich als ein Wesen zu erkennen, es war fähig, eigene Gedanken zu prägen, die aber wieder erst von Mir Selbst ihm zugeleitet wurden, die das von Mir in ihm gesprochene Wort waren, das unsere Zusammengehörigkeit bekundete. Denn Ich war die erschaffende Kraft, Die Wesen schaffen konnte nach Meinem Ebenbild, Ich war das Urzentrum, Das Seine Kraft ausstrahlte in die Unendlichkeit und sie verwerten konnte nach Seinem Willen. Das "gebende" Prinzip in Mir also verlangte nach einem "empfangenden" Wesen, um es beglücken zu können.

Dieses Wesen aber mußte Mich erkennen können, und Ich gab Mich ihm zu erkennen durch das Wort .... das das gleiche war wie Meine Liebeausstrahlung, die dem Erschaffenen das Leben gab, die es befähigte, als frei hinausgestelltes Wesenhaftes zu wirken in Weisheit und Macht .... zu erkennen Mich Selbst und aus dieser Erkenntnis heraus auch Meinen Willen in sich zu tragen .... Denn das Wort ist der geprägte Gedanke, der von Mir ausgeht und dem Wesen vermittelt wird und der es bestimmt zu seinem Wirken ....

Das Wort war im Anfang .... Erst das von Mir Erschaffene benötigte das Wort, das Übertragen Meiner Gedanken in einer von dem Wesen aufzunehmenden Form, durch das es nun in ständigem Kontakt blieb mit Mir und auch in ständiger Seligkeit. Und da das von Mir ins Leben Gerufene in Ewigkeit nicht mehr vergehen kann, so wird auch Mein Wort nicht vergehen .... Es wird stets die Äußerung Meiner Selbst sein gegenüber Meinen Geschöpfen, es wird nie und nimmer verändert werden .... es werden Himmel und Erde vergehen, aber Mein Wort wird bestehenbleiben bis in alle Ewigkeit ....

Amen
 
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #21 am: 18. Oktober 2009, 07:42:52 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  14.4.1939 
 

0863   Geistige Beeinflussung .... Direkte Verbindung .... Gedankenübertragung ....

Auf das Denken der Menschen einzuwirken erfordert große Liebe und Geduld von seiten der hierzu beauftragten geistigen Wesen. Je ferner die Menschen geistigen Problemen stehen, desto schneller weisen sie auch plötzlich auftretende Gedanken, die das Äußern jener Geisteskräfte sind, von sich und wenden sich hastig wieder solchen Gedanken zu, die sich mehr auf ihr irdisches Leben beziehen.

Es hat sonach die geistige Kraft wenig Einfluß auf solche Menschen .... Ihre Obliegenheit ist es, nur auf geistigem Gebiet zu wirken, nur rein geistige Gedanken und Lehren den Menschen zu übertragen, und gerade diese stoßen in den meisten Fällen auf bestimmte Ablehnung. Und es muß daher mit größter Liebe und Geduld dieses Amtes gewaltet werden, soll irgendwelcher Erfolg zutage treten.

Es kann ein geistiges Wesen nicht immer in direkter Verbindung vom Jenseits zur Erde sich äußern und wird daher auch nur selten bewußt angehört. Die Gedankenübertragung aber ist weit schwerer durchzuführen, denn es wehrt sich oft der Mensch, weil er gerade eine geistige Unterweisung ablehnt, solange er sich nicht bewußt damit befaßt. Der denkende Mensch stellt oft Fragen an die Gottheit und darf auch jederzeit die Antwort in Empfang nehmen, doch in anderer Art, als es unter Menschen üblich ist, und es gehört Glaube und Gottvertrauen dazu, diese Antwort, die ihm in Form von Gedanken zugeht, auch als göttliche Antwort anzunehmen. Wer wirklich die Wahrheit begehrt, dem wird auch die Wahrheit werden .... Und wer in Gott höchste Allmacht und Liebe erkennt, der wird nicht daran zweifeln, daß ihm Antwort kommt von oben, von wo allein dem Menschen Aufklärung werden kann.

Es ist vieles so einfach und dokumentiert nur die innige Liebe des himmlischen Vaters zu Seinen Kindern. Doch der menschliche Verstand zerpflückt alles so, daß das Einfache ebendann nicht mehr recht erkannt werden kann. Es sucht der Mensch dann, höchst umständlich zu ergründen, worüber ihm leicht und verständlich Aufschluß gegeben werden kann, wenn er nur seiner Gedanken achtete, die ihm wahrlich in schnellster Weise die rechte Antwort darlegen. Denn es nützet die geistige Kraft die Empfangswilligkeit des Erdenkindes, d.h., sie ist sofort zu geben und zu wirken bereit, wo die geringste Frage, Geistiges betreffend, auch den Willen des Menschen verrät, zur Wahrheit zu gelangen. Die geistigen Wesen begrüßen es überaus freudig, wenn sie sich betätigen können und ein wahrheitshungriges Herz unterweisen dürfen.

Nur wird, was den Menschen gedanklich offenbart wird, selten als reine Wahrheit verbreitet werden .... Es bildet sich wohl mancher Mensch auf Grund dieser gedanklichen Beeinflussung ein Urteil, das auch der Wahrheit entspricht, er wird aber höchst selten diese seine Gedanken, die vermeintlich eigenes Produkt seines Grübelns sind, anderen Menschen als Wahrheit übertragen können, weil der Mensch auch alles Denken als unzuverlässig hinstellt, somit niemals für die geäußerten Kundgaben ein Beweis der Wahrhaftigkeit erbracht werden kann. Nur in der direkten Verbindung vom Jenseits zur Erde liegt eine Möglichkeit, den Ungläubigen einen glaubwürdigen Beweis geben zu können, d.h., auch nur dann, wenn sie ernstlich nach der Wahrheit verlangen.

Und ein solcher Beweis für die Menschheit soll dieses Werk werden, es soll ein jeder Einblick nehmen können, der das geringste Verlangen in sich trägt nach der göttlichen Wahrheit. Und so er erkennt, daß eines Menschen Können und Wissen nicht genügt, um fortlaufend solche Kundgaben niederzuschreiben, wird er selbst ein höheres Walten daraus (darin) erkennen .... er wird nun auch mehr und mehr die geistige Beeinflussung ihm wohlgesinnter Geistwesen spüren und gleichfalls in die Wahrheit geleitet werden, denn es ist sein Wille, der nach der göttlichen Wahrheit verlangt ....

Amen
 
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