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Autor Thema: Ein vernachlässigter Wortempfänger - Zum Trost  (Gelesen 4420 mal)
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #45 am: 16. Dezember 2008, 04:31:29 »



Wessen Teiles seine Treue, erforsche jeder an sich, damit er erkenne, was ihm fehle.


Mein heutiges Wort betrifft eine Hauptsache, die in jeder Weise auf euer Leben einflußnehmend und - ausschlaggebend ist. Es ist dies die Treue, die ihr dem Herrn und Vater, dem Erlöser und treuesten, besten Freund schuldet, und ohne welche ihr Ihn nie und nimmer verstehen und in Vollverbindung mit Seinem tiefinnersten Wesen gelangen könnt.

So hört denn, Meine Kinder!

Die Treue ist jene herrliche Himmelsblume, die zu den seltensten gehört, die auf eurer Erde gedeihen und die herrliche Früchte bringt. Diese Blume ist diejenige, die unter allen Blumen Mir eine der liebsten und teuersten ist. Sie ist eine jener Tugenden und leuchtenden echten Edelsteine, die berufen sind, die Verdienste der Menschen zu einer besonderen Höhe zu steigern.
So hört, wie Ich, euer Erlöser, dieses meine.

Treue ist ein hohes, hehres, heiliges Gut, so dieselbe einen würdigen Gegenstand betrifft und mit derselben auch Höheres, Bedeutenderes, Wertvolleres und Bleibendes angestrebt und bewirkt wird.
Treue einer unwürdigen Person oder Sache gegenüber ist vielfacher Deutung möglich und kann Zustände schaffen, die den Menschen entwürdigen und verderben.
Einem unwürdigen Menschen gegenüber, der sein besseres Selbst leichtsinnig oder gewissenlos opfert, Treue zu halten, um ihn zurückzubringen zur Zucht, zur Ordnung, zu einem harmonischen Sein, ist eine Aufgabe und Betätigung von höherer Bedeutung.
Treue der Menschen untereinander ist nur zu oft dem Wandel unterworfen, doch - wird diese auf edler Grundlage und um höherer Gotteswerte willen geübt, dann zeitigt sie auch höhere Früchte und Werte.
Aber Treue dem Herrn allen Lebens gegenüber, der euch von allem Anfang an in Liebe zugetan war und dessen Liebesgesetz ihr alle das Leben und Sein zu danken habt, diese Treue ist eine der ersten Bedingungen, mit welcher ihr eure Lebensaufgabe im höheren Sinne lösen könnt.
Täuscht euch aber darüber nicht, daß diese Treue einer Änderung fähig ist, und daß Liebe ohne Treue dem Herrn unannehmbar ist. Nein, Liebe ohne Treue ist ein häßliches Zwitterwesen, das vom Herrn verachtet und verworfen wird; und Treue ohne Liebe, das ist ein ganz undenkbares Ding. Dabei ist jedoch zu bedenken: Das Böse, ja, das ist treu (in seiner Art), wo es auch nicht liebt, und so sich der Mensch demselben ausgeliefert hat, da findet sich die häßliche Doppelnatur auch im Menschen.

„Haltet den Begriff der Treue in Seinem (des Vaters) Sinne hoch, vertieft euch in das Wesen dieser hochwertvollen und auf dem Wiedergeburtsweg außerordentlich und allererst wirksamen Kraft, dann werdet ihr auch die Segnung derselben empfinden und weiter daraus hohe Friedens- und Kraftgüter, Läuterung, Trost, Friede und Seligkeit schöpfen können!"

Merkt wohl, was dieses alles besagen will, und verändert diesen Wert nicht in einen Weltwert, der sich an Unwürdiges kettet. Betrachtet immer den Wert dieser Himmelsblume in bezug auf die Wirkung für ein höheres Leben und Gedeihen, nie aber in Hinblick auf eine unwürdige Grundlage oder ein Phantom eurer Sinne oder falschen Vorstellungen, denn nur was sich im Herrn treu bewährt in Seinem Sinne, das ist des Lichtes und der Kraft voll, einer Kraft, die in alle Unendlichkeiten verbindet, was da von Ihm gutgeheißen wird und darum hundertfachen Heilssegen erfährt aus eurem liebenden Erlöser und Vater.

Lichtstrahl 51
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #46 am: 17. Dezember 2008, 04:57:37 »

Empfangen am 1. 5. 1905.

Für euch sei der erste Mai der Tag des Friedens, der Tag der höheren Weihe!

Nicht allein dieses ist es, Meine Lieben, sondern der Weckruf eures Herrn und Meisters, der zugleich an euch erschallt:
„Ich bin für euch erstanden! - Ich bin um euch! - und selig diejenigen, die nicht sehen und doch glauben! denn ihnen soll wesenhaft werden, was da im Geiste und in der Wahrheit ragt über alle Wesenheiten!"


So soll euch der erste Mai zeigen, daß das hochzeitliche Kleid der Natur seinen Schmuck aus dem Frühling des Werdelebens nimmt; daß er die Signatur jedes höheren Seins und Entwickelns an sich trägt und mit dieser auch hinweist auf den göttlichen Werdewillen, der in euch zum Baum des Lebens ausreifen muß, der seine Äste ausbreitet bis in das Heiligtum Meiner Liebe!
Die Strahlen aus ihm brechen sich in eurem Leben, sie wirken ebenso sehr auf den (materiellen) wie auf den geistigen Werdeprozeß in eben dem Maße entscheidend, als neben eurer Willenstätigkeit der göttliche Wille in euch - bis jetzt - unbegreiflicher Weise tätig ist und gar oft ganz andere Wirkungen - zu eurem wahren Heile bezweckt, als sie von euch erwartet wurden, andererseits wieder Unerwartetes eintreten läßt, das ganz aus dem Bereich eures Eigendenkens entstand. Im Bereich dieser heiligen Wechselwirkungen kann nach und nach der neue Mensch entstehen, wenn er zum Bewußtwerden und Bewußthalten dieser gelangt und danach sein Leben einrichtet.

Ein Arbeitsjahr ist für euch, für euren Geschwisterkreis vorübergegangen, ein Jahr, welches vieles gebracht und vieles ausgetilgt hat, welches Höhen und Tiefen gezeigt, Licht- und Finsterniswalten gefördert oder bekämpft und den Acker eures Innenseins ganz besonders umgearbeitet hat, damit ihr erseht, was es heißt: „Im Herrn stehen" oder „im eigenen Willen selbsttätig sein!" d. h. demselben ein absolutes Recht auch in verkehrten und irrigen Dingen einzuräumen.
Die Gegensätze also waren es, welche euch in manchen entfremdeten, damit selbe brach liegen, erkennbar und in ihren Folgen doppelt fühlbar sind, daß sie somit das Sehnen nach Herstellung eines geordneten Friedenskraftwirkens erwecken und dadurch zu Kraftäußerungen im wirklichen und wahrhaftigen Heilssinne umgewandelt werden. Dadurch kommt ihr mehr zum Denken über euch selbst und über den Zweck des geistigen Wirkens, als es sonst möglich gewesen wäre, und ihr empfandet an euch und an andern gar lebhaft, was euch vor allem nottut, was euch gebricht, was in euch schief steht und zum Widerstand gegen die bessere und gegen die höhere Einsicht reizt. Ihr erfuhrt das Unzulängliche in vielem Denken und Gehaben, und den oft gar hart treffenden Mangel an Stichhaltigkeit der Logik eures Tuns und eurer Voraussetzungen; und die daraus erwachsenden Stunden des Kampfes und der inneren Bedrängnisse schufen jene innere lebhafte Betätigung in den wichtigsten Fragen eures Lebens, die unbedingt nötig ist, um einen Wandel in euch zum Lichte und zur Lichttreue hin zu bewirken!

Von dem Strauß, den euer Erlöser (in der Stiftshütte) gebunden sehen wollte, fielen manche Blüten und Stämmchen ab; - aber - der Kern desselben blieb unberührt und setzte neue, heilige Knospen an, die sich stille, entwickeln können; während die geistige Umgebung desselben sich in euch bisher unbekannter Weise erweiterte.

Die in Meinem Namen und Willen bemerkten Heilungen allein schon schufen Meiner heiligen Sache einen bleibenden Anhang, damit wurden in die Herzen der Betreffenden neue Lebenskeime gelegt, deren Treiben nicht aufgehalten werden kann, d. h. - deren Entwickeln zwar durch Schwäche, Gegenwillen und Unachtsamkeit eingeengt, aber - nicht gehemmt werden kann. So Ich euch dieses sage, erhaltet ihr damit einen überaus trostreichen Wink, wie es mit euren Angelegenheiten in eurem Geschwisterkreise und Gebetsheilskreise steht, andererseits aber auch einen gar vielsagenden Hinweis, daß das vergangene Arbeitsjahr kein verlorenes war.

Schon gestern sagte Ich euch, daß trotz des scheinbar äußern und innern Abbröckelns von dem vor einem Jahr bestehenden Geschwisterkreis an dem Innern desselben von Mir weitergearbeitet wurde, und daß somit nicht nur kein Stillstand eintrat, sondern eine triebkräftigere Auswirkung auf die Zukunft vorbereitet wurde.
So steht ihr in einem neuen Geistesfrühling, der nach schweren erkältenden Winterfrösten eingetreten ist und euch Erquickung, neue Kraft und neuen Segen spenden soll.

0 Meine Lieben, glaubt es endlich eurem Erlöser, daß Er bei euch ist alle Tage eures Lebens, wenn ihr in Ihm steht, und haltet treu an Seinen Geboten fest und öffnet eure Türen weit dem Heilande, damit Er eintreten kann jederzeit zu euch, der euch so tiefsinnig Seinen Gruß entbietet:

„Friede sei mit und unter euch!"

Ja, Friede sei mit und unter euch als Beweis dafür, daß ihr eines guten Willens seid. Dieser Friede hebt sich von dem meist faulen, trügerischen Weltfrieden ab, wie die Sonne von einem trüben Erdenlicht!

„Friede sei mit euch!" rufe Ich euch aus nächster Nähe zu, jener Friede, der Kraft aus Mir, der Segen von Mir, der Licht aus Mir ist!

Friede sei mit euch, damit die Stickluft des Lebens aus der Sünde in euch sich nicht sammeln kann, jener Friede, der aus dem unaufhörlichen, aber auch würdevollen Kampf mit den Gegenkräften hervorgeht mit einer Sicherheit, die euch von Gott gegeben wird zum Lohn für die Heilsarbeit und für die liebevolle, unermüdlich tätige Treue!
„Friede sei mit euch und unter euch!", damit Mein Reich unter euch Kraft gewinne alle Zeit, und das neue Arbeitsjahr fruchtbar sei. Amen.

Lichtstrahl 56
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #47 am: 18. Dezember 2008, 12:21:32 »

Empfangen am 6. 6. 1906 (Pfingsten)

Keiner Seele Anteil liegt und gründet tiefer als der ursprünglichste, der da sein Feuer hat aus dem göttlichen Geiste!

Was wärt ihr ohne das, was eure Form zur Trägerin des Göttlichen in euch macht? Keines Wesenteiles Ursprung kann dessen entbehren, darum vermögt ihr als organisch höchststehende Wesen eurer Erde und trotz eurer materiellen Vergänglichkeit (d. i. Wandelbarkeit) Unendlichkeit zu denken und des Unvergänglichen zu gedenken.

Da ihr aber in eurem Leben dieser höchsten Gabe gar oft keinen Entwicklungsraum gestattet und diese ihrer Würde entkleidet, indem ihr damit Mißbrauch treibt und durch euer Denken und Tun statt einer Gottannäherung eine Gottentfernung und Gottentfremdung bewirkt, ging die höchste Liebe, nachdem das Erlösungswerk vollbracht war, dahin in ihr urewiges Verklärungsreich und sandte von dort als höchstes Gnadengeschenk und damit die Menschheit nicht verlorengehe, wie zu ihrer Erneuerung den Geist des Lichtes und der Kraft, auf daß der Weg geöffnet sei zu den Wohnungen, die der Vater allen Seins Seinen Kindern durch die fleischgewordene und wieder zurückgekehrte Liebe bereitete. Es brach für die ganze Menschheit ein neuer Geistesfrühling, ein neues Sein an; der bis an die äußerste Grenze gelockerte Kontakt mit eurem Schöpfer wurde befestigt. Die Wogen des göttlichen Geistes strömten durch alle Schöpfungsgebiete, zerrissen die Finsternis und hoben die Unglücklichen, die Kämpfenden, die Ringenden und im versengenden Sündenbrand Stehenden aus den Abgründen und zahllosen Wirrnissen empor, damit sie aufs neue an die höchste Quelle des Lichtes glauben und sich an derselben erlaben!

Ihr begeht die Erinnerungsfeier dieser göttlichen Neubelebung jährlich „im Pfingstfeste".
Die Jugend soll getaucht werden aus dem Geiste in die Fülle der göttlichen Gnaden, die der höchste Geist der Liebe derselben dadurch eröffnete und bereitete. Das junge Reis, die junge Menschenpflanze, soll den Lichtkuß des höchsten Geistes auf die Stirn und die Lichteskraft in Herz und Hirn empfangen, auf daß die Seele des jungen Menschen dadurch geweiht wird als Mitempfängerin des göttlichen Strahles!

Aber die Jugend soll auch geziemend vorbereitet werden durch das menschliche (geistige oder geistliche) Lehramt (durch Geweihte und Erleuchtete), daß dadurch der Wert, die Wichtigkeit, der Zweck und das Ziel der geistigen Erneuerung, Bereicherung und Befruchtung (soweit nur möglich) im jungen Menschen zum Verständnis, zum Durchdenken und zur Würdigung gebracht und derselbe hierdurch ein- und vorgeweiht wird, denn:

Das Geistfest in seiner hohen Wirkung, das da ist die geistige Taufe, soll im Begeher und Empfänger auf keine unbestimmte, unklare Vorstellung dieses Festes treffen, sondern ein klar bewußtes Aufnehmen finden.

Wohl zu den allerwichtigsten Festen, Weihen und Segnungen eures Lebens sollt ihr das Pfingstfest zählen, und glücklich preisen (dürft ihr) denjenigen (oder diejenige), der (oder die) von demselben gestärkt, gehoben und getragen wird zu einem höherführenden Vaterkindschaftsleben. Der natürliche Mensch wird dadurch über sich und durch den Geistes- und Pfingstsegen auf eine höhere Lebensbasis geführt. Er knüpft an das Übersinnliche, Übernatürliche und doch Höchstnatürliche: „an des göttlichen Lebens tiefste Ursache" und sieht sich (im richtigen Erkennen) in den Kreis eines ewigen Wirkens gestellt, in welchem sein unsterblicher Teil immer größerer Gottesnähe teilhaftig wird. Die daraus hervorgehende Segnung fördert die sich fortsetzende geistige Wiedergeburt des Menschen, ohne welche ein Fortschritt unmöglich ist. Der geistige Organismus des Menschen wird dann immer unabhängiger von den Einwirkungen der umgebenden stofflichen Substanzen, durchdringt dieselben immer mehr, bis dieselben (nach und nach immer reiner, klarer, veredelter) umgebildet werden im Dienste der immer mehr durchgeistigten Ausgestaltung der Form.

Dieser Umwandlungsprozeß vollzieht sich ununterbrochen in immer höherem Maße gesetzmäßig und dem Entwicklungsgang angemessen, bis das Geistige die vollkommene Herrschaft über den Gesamtorganismus angetreten und letzteren zu seinem Eigentum gemacht hat. Daran reihen sich in euch unabsehbarer Weise die weiteren Entwicklungen des Geistigen, und leuchtend setzt sich Blatt an Blatt und Zweig an Zweig an den neuen Stamm eines neuen Lebens und höheren Werdens.


So sei euch dieses Pfingst- und Geisteswort ein gesegnetes Förderungs- und Geleitwort auf dem weiteren Fortschrittsweg; ein treuer Führer am höheren Erkenntnissein, ein Lichtstrahl, der euch immer inniger verbindet mit eurem allertreuesten himmlischen Vater.

Lichtstrahl 71
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #48 am: 19. Dezember 2008, 06:42:01 »

Empfangen am 9. Juni 1906


Dominica Trinitatis

Das Dreifach-Eine spannt den Bogen über Zeit und Raum,
der sich da wölbt über oben und unten
und in sich birgt der Erlösung befreiende Kraft,
deren Strahlen (aus dem Dreiwinkel) alles Geschaffene in Geist und Stoff durchdringen!


Was in und aus Mir ist, wird im Laufe der Zeiten und Ewigkeiten keinem Wesen verborgen bleiben, steht doch alles im Kreise der Wirkungen desselben und ist davon durchdrungen.
Daß aber Meiner höchsten Einheit dreifach Wesen euch, Meinen Kindern, wie allem Geschaffenen, unerläßlich nötig ist, auf daß alles durch die der Erlösung heiligende Kraft sich immer mehr dem göttlichen Lichte nahen und endlich von demselben aufgenommen werden kann, soll euch in dem heutigen Lichtstrahl geoffenbart werden.

Der Vater allen Seins mit dem Sohn und Geist ist eins (I. Joh. 5, 7), und in diesem Einen der Herr der Heerscharen schuf das sichtbare und unsichtbare All und über allen Erdgeschöpfen den vom Geist befruchteten Menschen. Der letztere, der durch Mich ursprünglich Macht und Einfluß über die drei Schöpfungsreiche hatte und in direkter Verbindung mit Mir stand, trat durch Mißbrauch des Willens und Geringschätzung des göttlichen Gebotes aus der Gottesgemeinschaft und war in Kampf, Not und Tod gestellt.

Der Herr des Alls, der oberste Gebieter streckte zürnend die Hand aus über das ganze sündige Geschlecht, welches sich selbst in Tod und Verderben gestürzt hatte; doch durfte das göttlich Geschaffne nicht geopfert und preisgegeben werden. Die Gottheit entfaltete ihr dreifach Wesen, und der Vater hielt die Hand des Allgebieters zurück und gedachte des verlorenen Sohnes (das ist die ganze Menschheit), der zurückkehren soll; und hernieder stieg zu euch der neugeborene göttliche Sohn, die Weisheitdurchtränkte göttliche Liebe wirkte fleischgeworden unter euch das Werk der Erlösung.
Eine neue Menschheit blickte dem Heilandslicht entgegen und erquickte sich an der neuen Segnung.

Das göttliche Lehramt zerteilte die Finsternis,
indem die himmlische Liebe das Kreuz hinanstieg
und das höchste Opfer vollbrachte.

Mit durchbohrtem Herzen,
durchbohrten Händen und Füßen,
mit Blut und Wunden bedeckt,
entrang sie sich dem Verweslichen
und kehrte zurück zum Vater,
in dessen Hause sie Wohnung bereitete
für alle, die den Erlösungsweg gegangen.

Und diese Liebe wurde Eigentum der ganzen Menschheit;
und diese Liebe war es, die euch die dritte der göttlichen Wesenheit, den Geist, sandte,
der Sein Licht in die tiefsten Abgründe gleiten ließ
und mit Seiner Kraft die Erneuerung der Geschlechter bewirkte.

So wirkten Vater, Sohn und Geist in Ihrer Wesenheit am Einheitswerke der Erlösung, der Befreiung, der Festigung; und diese Trias wirkt dieses heute und in allen Ewigkeiten aus dem Einen heraus, der da ist Jehova der alttestamentlichen Zeit und der Vater, Sohn und Geist aller Zeiten der Zeiten und in ihrer besonderen Entfaltung die Segnungen ausgießend in die erneute Menschheit, in die neutestamentliche Entwicklung.

Begeht ihr sohin das Fest der dreifachen Einheit, so nehmt wohl mit eurem tiefinnersten Wesen daran teil.

Bedenkt, daß der Vater keines Seiner Kinder vergißt, und daß die erlösende Liebe des Sohnes unausgesetzt bei allen am Werke ist; endlich, daß der Geist der Tröster, Kraft- und Lichtspender unter euch immer in jenem Maße wirkt, als ihr euch dafür aufnahmefähig zeigt, und daß ihr dadurch steht für alle Zeiten und Ewigkeiten im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu Mir, dem euch allertreuest mit unzähligen Gnadengaben beschenkenden und stützenden Vater, Erlöser und Beseliger! Amen.

Lichtstrahl 72
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #49 am: 20. Dezember 2008, 12:44:08 »

Empfangen am 26. 12. 1904 durch Schr. A. D.

Über Erholung

Vom Tode zum Leben muß jeder streben, der Christo im Herzen!

Euer Christfest, welches nun bald in die Zeit des Jahresschlußes überleitet, soll nicht vorübergehen ohne ein Liebeswort von Mir, eurem Erlöser und Heiland, der euch in Kindesgestalt nahe gekommen und in Überwinderherrlichkeit bei euch ist, so ihr Ihn ruft und behaltet. - Ich sage euch in tiefinnigem Vatertone, in erlösender Barmliebe nochmals:
„Wenn ihr Ihn behaltet!"

Dazu gehört weit mehr, als ihr euch bisher dachtet und überhaupt denken könnt; denn wenn man das Beste zu eigen bekommen und behalten will, dann muß man sich dieses auch verdienen mit seinem besten Vollwillen, mit allen seinen Kräften und mit dem ganzen Einsatz all seiner Fähigkeiten.

Um dieses aber auch voll tun zu können, ist es für euch gut und lehrreich, auf jene hinzusehen, die immerdar bestrebt waren, den echten, wahren Heilandsweg zu wandeln, die im Leben schon den Preis eines wahren Vaterkindschaftsseins im innigen Vollgefühl der Vaterangehörigkeit erhalten haben; die keine Mühe und keine Arbeit, kein Verzichten und Aufgeben ihrer Weltwünsche scheuten, um in ihrem Denken und Tun immer eingedenk zu sein, was sie im Sinne und Vorbild ihres Heilandes, Erlösers und besten Freundes in Gedanken, Worten und Werken unablässig zu pflegen hatten.

Wie oft habe Ich euch schon in Meinen Vaterliebesworten, Lichtstrahlen und Eröffnungen darauf hingewiesen und den Heilsweg nach vielen Seiten, Höhen und Tiefen beleuchtet, daß ihr schon ein Großteil davon wißt; aber - noch immer steht ihr der wahren Vaterkindschaftsbildung sehr befangen gegenüber; ja, wie gerne schlagt ihr den Ich- und Selbstweg ein, um zeitweise der anstrengenden Mühe und Plage der Vaterarbeit enthoben zu sein, um euch - nach eurem Sinne und Willen - erholen zu können!

Seht, Meine Kinder! Es gibt wohl niemanden im ganzen All, der euch die wahre Erholung, Erquickung und Stärkung mehr gönnt als Ich, der euch so gerne dabei behilflich sein möchte, wenn ihr euch mit eurem irdischen Besserwissen-Wollen nicht immer dagegen stellen würdet!

Zum Zwecke eines erneuten Hinweises: „In was eure wirkliche und wahrhaftige Erholung bestehen sollte", - komme Ich heute zu euch und breite segnend die Hände über euch, damit von euch genommen wird die Weltbinde vom geistigen Auge und der Weltreif vom Herzen, auf daß Ihr Mich verstehen könnt, wie Ich alles weitere meine.

          In allem Leben und Sein
          ist Ruhe nach Arbeit,
          Erholung nach Mühe und Plage,
          Licht nach Dunkelheit,
          Befreiung nach Kampf und Sorgen,
          Gesundheit nach Krankheit,
          klares Sehen nach weltlichem Erblinden,
          Entsündigung nach Weltverblendung,
          Reinigung nach Beschmutzung und Verschlammung,
          Erlösung nach Lebensnot, Prüfung und Gefahren
          - ein notwendiges, unabweisbares Erfordernis des weiteren Bestehens,
          des weiteren Werdens im Lichte, des Höherstrebens und Gottähnlichwerdens
          - durch euren tätigen Willen und durch die göttliche Gnade und Kraft.

Erholung erwächst auch daraus, wenn ihr von vornherein all euer Denken und Tun in des Höchsten Hut und Willen stellt, so daß dieses, statt zu ermüden, kräftigt. - Tut ihr so, dann werdet ihr auch alle weiteren Lebenskämpfe derart nutzbringend für euch zu deuten und zu verwerten wissen, daß aus denselben doch jedesmal ein Neues, Kräftigendes in euch entsteht „durch das Überwinden"! Dieses „Neue" ist eine herrliche, wahrhaft göttliche Kraft, die in demselben Maße ersteht, als ihr überwindet, d. h. als ihr euer Bestes dazu einsetzt.

Seht, so kann euch die Arbeit und der ehrliche, heilige Kampf um ein höheres Sein und Leben an und für sich schon Stärkung, Ermutigung, Stählung und Widerstandsfähigkeit - in immer erhöhter Weise zutragen.

Nun weiß aber euer erster Führer und Erlöser, euer bester Freund und Halt, euer treuester Helfer, Erfreuer und Stärker gar wohl, daß ihr Menschen seid, mit vielen Mängeln, Schwächen, Verkehrtheiten, mit viel Eigensinn, Rückfälligkeiten und Gegenwillen behaftet, aber Ich weiß auch, daß ihr - so ihr dieses euch jederzeit zum Bewußtsein bringt und den redlichen Vollwillen einsetzt, euch ganz in das Herz eures besten himmlischen Freundes und himmlischen Förderers zu geben - jederzeit und unablässig abstoßt, was euch hemmend entgegensteht.

Dadurch ist aber etwas sehr Wichtiges für eure Erholung gegeben.
Eure Erholung, wie ihr sie oft sucht, denkt und wünscht, ist gewiß nicht das, was euch förderlich ist, euch Erquickung und Kräftigung gewährt und gibt.

So hört: ihr bereitet euch für die Erholung so recht vor, wenn ihr stets trachtet, jedes Vorgehen, Denken, Wollen und Tun, alle eure Bestimmungen und Vorkehrungen früh strengstens einer Selbstprüfung (im Lichte des Vaterwollens) zu unterwerfen. Diese Selbstprüfung fordert keineswegs eine Askese, die euch in Zwang und Unfreiheit legt, nein keineswegs, aber sie soll bewirken Befreiung des Willens von allem, was euch die geplante Erholung zum Gegenteile wandelt.

Der größte Feind der wahrhaften Erholung ist die Lockung und Verlockung, der sündige Drang in euch, nur das zur Erholung zu wünschen und zu suchen, was euch mit euch und vor allem mit eurem Erlöser in Zwiespalt setzt und euch zu Lüge und Verstellung führt.

Meine Kinder, es ist so, und ihr könnt nicht aus diesem selbstgenetzten Garn kommen, wenn ihr nicht ernstlich brecht mit allem, was euch lockend rührt, was euch dann aber die Gottesferne desto herber empfinden läßt.
Ihr könnt wohl eine Zeitlang darüber wegphilosophieren und wegscherzen, bis zur Zeit, wo euch die Gegenwirkung mit teuflischer Gewalt plötzlich aus der Bahn schleudert und der sengenden Gluthitze der Weltsonne preisgibt.



Darum habt wohl acht, wie ihr euch erholt, und geht dabei höchst einfach zu Werke.
Ruhen Kopf und Hände von der Tagesarbeit, oder sind die Sabbatzeiten und Festtage dafür gekommen - dann wünscht euch vorerst, daß der Herr von dieser Zeit voll Besitz ergreife und euch darin an die Hand gehe.

Erholt euch vorerst durch einfache, klare, erbauliche, göttlich durchleuchtete Lesungen und Betrachtungen; pflegt mit bewährten, reinen, gottergebenen Familienangehörigen, Verwandten und Gesinnungsgenossen zu passender Zeit Gedankenaustausch, aber nur solchen, aus welchem ihr heiligen Gewinn ziehen könnt. -

Trachtet öfter nach innerer Sammlung, die euer Herz durch Vereinigung mit Gott erfreut und stärkt, aber keineswegs nach solcher, die euch erhitzt und Wünsche in euch weckt, die eurem Gottkindschaftswerden hemmend entgegenstehen.



Bedenkt immer, daß das Auge eures ersten Führers und Erlösers all euer Denken, Tun und Wesen allezeit voll durchdringt, und zieht daraus die heilige Lehre, daß all euer Wählen, Wollen und Tun vor Ihm zu verantworten ist, und daß ihr dem nie und nimmer entgehen könnt.
Glaubt ja nicht, daß ihr den Vaterwillen mit irgend welchem Vorbehalt erfüllen könnt, indem ihr euch immer ein Pförtchen für eure irdischen Gelüste, Wünsche und Verkehrtheiten offenlaßt. Nein, so würde nur ein Kind vorgehen, das mit dem Heiligsten ein frevelhaftes, verruchtes Spiel triebe, - vielmehr haltet hoch die Wahrheit, daß die wahre Erholung nur in der völligen kindlichen Hingabe an das Gottliebe, Gottrechte und Gottwerte liegt.

Seht doch, wie sich ein unschuldiges Kind erfreut; es fühlt sich so herzensfroh und holt sich ein Stückchen Himmel auf die Erde herab; es springt, es singt, es jauchzt und ist der wahren, reinen Herzensfreude voll! An diesem Kinde sollt ihr lernen, wie ihr euch erholen sollt. Werdet zu Kindern, freut euch mit dem Herrn, jubelt ihm zu und erfreut euch an einer heiligen, reinen Lebensführung, dann wird diese Freude in euch zur Kraft, zu einem mächtigen Faktor, der alles Gegenwollen energisch abstößt und euch dadurch einen hohen Schutz gewährt.
Seht, Ich meine jene Kindlichkeit in eurem Denken, Fühlen und Walten, die der Reife der ernsten Lebenserfahrung bedarf, um sich in verklärender Weise über euer ganzes inneres und äußeres Tun und Sein zu breiten und euch ungeahnte Segnungen, Stärkungen und eine hohe innere Seelenfreudigkeit zu schenken.

0 denkt darüber nach, Meine Kinder,
wie Ich dieses von euch aufgefaßt
und durch eine freudige, kampfbereite
und göttlich bewährte Lichttätigkeit
ins Leben übersetzt sehen will.

Es erfordert gewiß kein großes Wissen, noch ein übersteigertes Können - nichts von alledem -, aber eines erfordert es vor allem:
Ein treues, kindliches Herz, ein Aufgeben all dessen, was euch verkehrt und verstellt, was euch untüchtig macht, kurz: ein wahres, freies (d. h. ein sündenfreies), lichtes, klares Sein und Leben in schlichter Einfachheit, und dadurch in wahrer Lebensfreudigkeit.

Euer Herr, Erlöser und bester Freund will euch dieses als wahre Heilandseröffnung und Lichtgabe zur Neige des Jahres zu einem vollkommen neuen Licht- und Liebesleben ans Herz gelegt haben, damit ihr ganz und voll zu eigen werdet eurem ersten Leiter, Lenker, Förderer, Heiler und Heiliger, eurem Jesus, Amen!

Lichtstrahl 49
Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #50 am: 30. Dezember 2008, 07:27:12 »


Lichtstrahl 50
Empfangen am 28. 12. 1904 durch Schreiber Adolf Doppler


Seht immer, wieviel es an der Zeit ist!

Es ist ein gar ernstes und wohlmeinendes Liebeswort, welches ihr heute, nahe der Jahreswende, erhaltet. -

Ihr seht gar oft auf die Uhr; bedenkt ihr dabei wohl immer, warum, zu welchem Zweck, in welcher Absicht und zu welchem Vollbringen?
Ja, Meine Kinder, darum handelt es sich ja doch vor allem, daß ihr immer wißt - an und in welcher Zeit ihr seid; wie ihr diese einteilt und ob ihr sie auch so verwertet, daß sie euch bleibenden Nutzen schafft und ewige Werte bringt.
Bedenkt wohl, unter welchen Umständen, Hoffnungen, Erwartungen, Beängstigungen, Befürchtungen, Ermüdungen, Hemmungen und Fesselungen ihr die Zeit meßt und benützt.
Es wird für euch in den meisten Fällen wohl kaum möglich gewesen sein, den wahren Wert der unwiederbringlichen Zeit so recht und voll einzusetzen. Daran will Ich euch nun in Liebe und Treue erinnern.

Die Zeit, die euch zugemessen, wird von euch als euer Eigentum betrachtet. Doch irren sich die meisten Meiner Kinder, da sie nur die Welt-Zweckwende im Auge behalten, dabei aber der Einsicht entbehren, daß die Zeit in erster Linie Eigentum und Gnadengeschenk des Herrn ist.
Was habt ihr aus diesem Bewußtwerden abzuleiten und was muß euch daraus klarwerden, damit ihr den höheren Wert der Zeitläufe einsehen lernt und eine entsprechende Neuordnung und Verwertung eintreten laßt?

Denkt einmal, wie ihr die Zeit in euren hauptsächlichsten Lebensabschnitten verwendet habt, dann, wie es mit eurem Zeitgebrauch bezüglich eurer Lebensforderungen, Wünsche und eures Verlangens bestellt ist, endlich welche Folgerungen euch aus all diesem Zeitgebrauch erwuchsen! So seid ihr euch wohl in den wenigsten Fällen nicht klar gewesen, ob ihr die Zeit auch richtig, d. h. im besten Sinne im Hinblick auf euren Schöpfer, Erhalter, Erlöser und Vollender genutzt habt.

In diesen Tagen, die in rascher Folge zum Ende des Jahres führen, lege Ich euch besonders nahe, darüber eingehend nachzudenken!

Ihr würdet, wenn ihr dabei ehrlich und gewissenhaft vorgeht, zu ganz eigentümlichen Betrachtungen und zu oft erschreckenden Wahrnehmungen gelangen. Nehmt einmal nur eine Lebenswoche, ja sogar nur einen, euch angenehm scheinenden Tag, sogar noch weit geringere Zeiträume, eine Stunde, eine Viertelstunde, einige Minuten, die ihr verlebtet, vor euer geistiges Auge und prüft dieselben in jeder Beziehung auf das eingehendste und genaueste. Wie müßt ihr dann gewahr werden, wie schwarz oft diese Zeiten sich im Blicke des Selbstgerichtes zeigen, wie ganz anders ihr diese kostbaren Minuten, Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre hättet verwenden und verwerten sollen!

Seid ehrlich mit euch, Meine Kinder, und zieht bei eurer Selbstprüfung einmal gründlich die Blende der Selbsttäuschung von eurem bisherigen Denken und Tun zurück; ihr werdet sehr viel dabei lernen und Großes gewinnen, wenn ihr dabei ganz grundklar, ohne Selbstbeschönigung und Bemäntelung, vorgeht und dadurch einmal gründlich aufräumt.

Ich überlasse es euch, Meine Kinder (denn ihr habt ja die Willensfreiheit und diese soll euch nicht genommen werden), die logischen Folgerungen aus all eurem Zeitgebrauch und den damit verbundenen Geschehnissen, aus vielen schweren Irrungen, vielfachen Verblendungen und Verkehrungen zu ziehen! Ich habe euch damit einen nützlichen Wink gegeben, der euch erwecken, dann befreien, durch ein (anderes) gottzugewandtes Leben in Zukunft aber beseligen, stärken, heilen und heiligen soll. Erinnert euch aber dabei wohl, wie vielfach ihr gegen die maßgebenden Winke, Lichtstrahlen, Vaterworte und Heilsoffenbarungen verstoßen habt, wie namenlos tief ihr die Dornen eures Lebens, Irrens und Sündigens und die Stacheln eurer oft maßlosen Verkehrtheit in das Haupt und Herz eures Erlösers gedrückt, ja, wie ihr oft, sehr oft, die Liebe, das Vertrauen und die Geduld, Langmut und Barmherzigkeit eures Vaters geradezu mit Füßen getreten habt, euch dabei aber sehr wohl geschehen ließt in eurer Ich- und Weltverblendung!

Denkt darüber oft und anhaltend nach, Meine Kinder, insbesondere über das Wann, Wie, Warum und Wodurch eures Lebens, und sammelt und prüft dann die Erfahrungssumme dessen mit größter Offenheit und ohne jede Beschönigung und Selbstgerechtigkeit; dann, ja dann werden sich euch andere Aussichten und Verheißungen für ein neues, gesegnetes Leben eröffnen. Es erweitert sich eure Sehe um ein bedeutendes, so ihr euch eurem Selbst ohne Schonung gegenüberstellt und dadurch klar, ohne Vorbehalt, ohne Bemäntelung seht. Dann wird in euch, so der Läuterungs- und Besserungswille in und bei euch kräftigst tätig wird, ein anderes Leben emporsprossen, ein Leben, welches auch der höheren Gnaden nicht entbehren wird, so es in unentwegter Treue zu eurem Erlöser steht!

So sollen die Glockentöne, die bei euch das Scheiden des alten und das Anbrechen des neuen Jahres künden, euch erwecken, rühren und zur treuesten Selbstprüfung, zur Einkehr und Buße, sodurch zu einem „neuen Leben" führen, welches für das Höchste, Heiligste und Reinste lebt und wirkt, für euer höchstes Gut: euren Erlöser und Vater. Amen!





Damit sollten nun alle 72 Lichtstrahlen des vernachlässigten Wortempfängers Adolf Doppler vollständig im Netz sein.
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