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Autor Thema: Das Leben in der irdischen Substanz  (Gelesen 3209 mal)
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« am: 24. August 2008, 22:33:48 »


Gottfried Mayerhofer:

19. Kapitel – Das Leben.
12. August 1872

Sehet, unter diesem Wort liegt wieder so viel Geheimnisvolles, so viel falsch Aufgefaßtes und schlecht Bewiesenes von euren Gelehrten, Naturforschern und Medizinern, daß Ich Mich bewogen fühle, euch wieder ein Licht anzuzünden, das in Ewigkeit leuchten soll, euch und allen künftigen Geschlechtern!

„Was ist denn das Leben?“ Nun, wenn Ich diese Frage erörtern wollte, wie sie euch von euren studierten Männern gegeben wird, so würde Ich ebenfalls so wie sie falsch schließen müssen; denn alle insgesamt nehmen die Wirkung für die Ursache, nehmen das Produkt für die Faktoren, indem sie nur nach dem urteilen, was ihnen sichtbar oder greifbar ist.

Wollte Ich euch das Leben nach einem früheren Wort in seiner dortigen Beziehung wiedergeben, wo es heißt: „Wo Licht da ist Wärme, wo Wärme Leben!“, so würde Ich wieder die sichtbare Wirkung oder Erscheinung des Lebens für das Produkt aus Licht und Wärme erklären; Ich will aber mit diesem heutigen Wort euch weder das eine noch das andere sagen, sondern Ich will euch das Leben von tieferer und höherer geistiger Seite zeigen, um manchen Zweifler und Gottesleugner faktisch seines Unglaubens zu überweisen (überführen), damit auch er, von den triftigen Gründen überzeugt, nicht anders kann, als zu glauben oder zu ahnen, was er bis jetzt mit so großer Hartnäckigkeit verleugnet hat.

Nun zur Sache; die Frage heißt also: „Was ist Leben?“

Sehet, wenn Ich die Sache so nehme, wie es euren Sinnen sich kundgibt, so ist „Leben“ überall da, wo eine Veränderung, ein Wechsel, eine Bewegung sich kundgibt; ihr sagt: die Pflanze, dieses Tier, dieser Mensch lebt; dort, wo das Leben nicht sichtbar, euren Gefühlen nicht bemerkbar ist, wie im Mineralreich, da nehmt ihr kein Leben mehr an, sondern höchstens einen gesetzmäßigen Stoffwechsel, gemäß welchem auch der Stein, wenngleich langsam oder unmerklich, einer Veränderung entgegengeht; jedoch, wie ihr glaubt, einer unwillkürlichen, einer von den Einflüssen anderer Elemente auf ihn bedingten. So betrachtet ihr das Leben. Eure Botaniker beweisen euch durch ihr eifriges Studium die Zirkulation der Säfte in den Pflanzen, sagen euch, soweit ihre Mikroskope und sonstigen chemischen Analysen reichen, wie und aus was der Baum, das Blatt, die Blüte und die Frucht bestehen, erklären euch die Fasern und Kanäle und das Mark der Bäume und Pflanzen; erklären euch aber mit diesem nur die Träger und Leiter des Lebens, aber nicht das Leben selbst.

Eure Anatomen zerschneiden lebende und tote Tiere, suchen bei den Martern der ersteren oder bei Leblosigkeit der letzteren, freilich auf verkehrtem Wege, wenn das Leben entflohen ist, dessen Wirkungen; sie erklären euch die Nerven, die weiße, die graue Masse, als Gefühls- und Bewegungs-Faktoren, sie erklären euch das organische Leben und das tierische Leben im Menschen, finden auch zum Teil den Mittelpunkt, von wo alles Leben ausgeht, erklären euch endlich auch das Gehirn mit seinen Windungen, Verzweigungen, seinen Sympathisierungen und seiner Abhängigkeit von dem andern Nervensystem, als von den will- und unwillkürlichen Nerven, erklären euch die Struktur der Nerven als Leiter des Willens und der Lebenskraft; aber das Leben selbst wissen sie nicht zu ergründen. Warum der Nerv wie ein Telegraphendraht den menschlichen Gliedern den Willen der Seele oder des inwohnenden Lebens kundgibt, das wissen sie nicht; sie sagen bloß: der Nerv sei so gebaut und geschaffen als Leiter zu dienen; aber das Fluidum, welches diesen Telegraphen belebt, die Lebenspotenz selbst ist ihnen unbekannt und wird es, so lange sie bloß mit dem Verstande suchen, auch bleiben; denn den Gedanken, der in den Windungen des Gehirns bis zur Zunge oder schreibenden Feder fortgeleitet wird, diesen imponderablen (unkörperlichen) Faktor werden sie nie, obwohl durch das Gehirn kommend, mit diesem ergründen können!

Der Gedanke ist Geistes-Produkt, und das sieht und begreift nur der tiefer sehende Geistes Mensch, wie und warum er entsteht.

Dieses Leben, das höher noch als das organische und tierische steht, ist ebendeswegen noch weniger erklärbar; denn weder die Masse des Gehirns noch die daraus entspringenden Nerven werden ihm je sagen können, wer oder was sie zu dem fähig machte, die Innenwelt der äußern kundzugeben, oder von letzterer die Eindrücke im Innern aufzunehmen und zum weiteren geistigen Aufbau des Seelenmenschen zu benützen!

Umsonst plagen sich manche Materialisten ab, alle Bewegungen und Erscheinungen im menschlichen wie auch im tierischen oder pflanzlichen Leben auf die chemischen Assimilationsgesetze zurückzuführen, es ist und bleibt ein ewig falscher Schluß; denn wenn eure Gelehrten euch alle Elemente hersagen, aus denen euer Körper oder der eines Tieres oder einer Pflanze besteht; wenn sie nachweisen, daß dieses oder jenes aus Phosphor, Kalk, Eisen, Salz usw. besteht, so will Ich ihnen nur sagen: Nehmet alle diese primitiven Elemente und vermischt sie, ob sich daraus eine Arterie, eine Vene, ein Nervenstrang oder gar ein pulsierendes Herz je bilden wird?

Sehet, ihr schwachen blinden Gelehrten, ihr könnt wohl sehen, daß im organischen Leben gewisse Grundelemente in ihren Mischungen Verbindungen eingehen und wieder andere Stoffe höherer Ordnung erzeugen; aber das ganze chemische Laboratorium wird aus allen diesen Stoffen keinen Grashalm zuwege bringen, viel weniger ein mit organischem Leben bedachtes lebendes Wesen! Zu diesem gehört eine andere Kraft, die die rohen Materialien der Stein- und Mineralwelt nach anderen Gesetzen als denen der Attraktion (Anziehung) oder der Abstoßung verarbeitet und daraus Organe als Träger organischen Lebens bildet. Hierher gehört ein anderes Gesetz, ein anderes Leben, und eben dieses Leben ist euch und so vielen ein Geheimnis, und der Zweck Meiner heutigen Worte.


(Fortsetzung folgt)


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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #1 am: 24. August 2008, 22:48:44 »


Die Liebe zu euch hat Mich bewogen, euch Mein Wort immer wieder zugehen zu lassen. Und so steht ihr in der großen Gnade - und achtet dieser nicht.

Ich bin euer Gott von Ewigkeit, Ich bin euer Schöpfer, euer Vater und bin gleichzeitig auch der Mensch-gewordene Erlöser für euch .... Und wer dies erkennt und an Mich glaubt, der ist auf Erden von Meiner Liebe betreut bis an sein Ende.

Ich kenne die Meinen, und die Meinen kennen Mich .... und wohl denen, die in Mir ihren Heiland und Erlöser sehen, die Mein Wort haben und sich daran aufrichten können.

Was ist das Leben des Menschen auf Erden ohne diesen Glauben; wie verlassen wähnt er sich in großer Herzensnot, denn er geht ohne Hoffnung auf Hilfe seinen schweren Erdengang und wird sich seiner Einsamkeit erst recht bewußt, so er durch Leid und Trübsal gehen muß. Ich bringe ihm dann stets Mein Wort nahe, Ich weise ihm in Liebe und Sorge den rechten Weg ....

Und Ich gebe auch nun wieder den Menschen auf Erden den Hinweis, Verbindung zu suchen mit Dem, Der aller Schicksal in Seinen Händen hält ....

Doch wer hört Meine Worte, wer achtet der Zeichen, wer gibt Mir die Ehre und verlangt nach Meiner Liebe?

Es sind nur wenige, die des Lebens Sinn voll erfassen, und diese wenigen sollen Mir Hilfskräfte sein auf Erden, Diener, durch die Ich wirken will, und Wegebereiter, die für Meinen Namen kämpfen sollen. Die Menschheit will sich lossagen von Mir und sieht nicht das Unheil, das dieses Vorhaben nach sich zieht .... sie wähnt sich wissend und irrt doch unsagbar .... sie glaubt, fortschrittlich zu sein, und geht geistig ständig rückwärts.

Und Ich bin darum allerorten tätig und verkünde Mein Wort denen, die im Glauben an Mich Verbindung suchen mit Mir. Und Ich sehe ihre Herzen, die empfangsbereit sind, und bedenke sie unausgesetzt, auf daß, wer in Not ist und erkennen will, sich aufrichten soll an diesem von oben empfangenen Wort, auf daß sich Weisheit daraus holen soll, der solche begehrt.

Es soll die Labung aus den Himmeln in so reichem Maß den Menschen auf Erden zufließen, daß sie wahrlich genüge, die geistig Schwachen zu beleben und ihnen Kraft zu geben für ihren Wandel auf Erden. Denn nur Mein Wort wird die Menschen schützen in größter Not, nur in Meinem Wort ist das wahre Heil zu finden, und nur im Wort ist der Vater zu erkennen, denn Sein Wort ist immerwährend das gleiche .... es ist die Liebe, die Wahrheit und das Leben .... es ist das Wort Ich Selbst ....

Amen




BD 0823  empfangen 22.3.1939
"Vaterworte .... Gottes Wort Labung aus den Himmeln .... "
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #2 am: 25. August 2008, 02:29:17 »

(Fortsetzung von Gottfried Mayerhofer)


Dieses Leben, was im Stein zu seiner Verwandlung drängt, was ihn entstehen, vergehen oder in andere Elemente auflösen macht; dieses Leben, welches bei der Pflanze ihre Organe baut, bei den lebenden Tieren ihren instinktmäßigen Führer macht, und beim Menschen alles frühere Leben des Steines und der Pflanze zusammenfassend, eben daraus das Geistige für eine andere und ewig dauernde Welt entwickelt; dieses Leben läßt sich nicht mit chemischer Analyse, nicht mit dem Mikroskop, nicht mit dem Seziermesser finden und klassifizieren; dieses Leben steht höher, als ihr schwachen Forscher glaubt: denn dieses Leben ist nicht ein Produkt der Materie, sondern „ein Ausläufer Meines eigenen, ewigen, nie endenden Lebens!“

Wie wollet ihr endliche, schwache Geschöpfe das Leben des unendlichen Gottes bemessen? Ihr seht sichtbar Seine Wirkung in allem, was euch umgibt, ihr könnt es ahnen, wenn ihr nur euer eigenes Ich betrachtet, welches für so viele ein Rätsel ist und bleiben wird! Überall werdet ihr finden, daß es noch eine andere Potenz gibt als alle Luftarten, als Magnetismus und Elektrizität; denn alle diese sind nur da, um das Leben zu verbreiten und die ganze sichtbare Welt zu bauen, zu erhalten, und so einem geistigen, höheren Ziel entgegenzuführen.

Alle Absurditäten der Herren Materialisten werden noch von ihnen selbst bereut und verflucht werden, wenn der Moment herantritt, wo der Sarg sich öffnet und das so viel gerühmte materielle Machwerk, der Körper, nolens volens in selben hineingelegt der Erde übergeben wird, um wieder das zu werden, aus dem er hervorgegangen ist. Dort an dieser Brücke der Ewigkeit wird es ihnen schaudern vor der trostlosen Aussicht, welche sie sich und andern haben weis machen wollen, als existiere sie nicht, und die nun doch auch an sie herantritt! Allein, dort wird es „zu spät“ sein, sie werden in ein erbärmliches Jenseits kommen, in ein „Nichts“, wie sie sich's gedacht haben; dort wird ihnen dann Zeit gelassen werden, bis sie ihre materialistischen Schöpfungs-Gedanken abgestreift haben und nach und nach ein wenig Geistes-Licht ertragen können! Das wird ihr Schicksal sein, ein Schicksal, das nicht Ich, sondern sie sich selbst bereitet haben. Sagte doch einst der Apostel Paulus: „Wie der Stamm fällt, so bleibt er liegen!“ Ungläubig fielen sie, und ungläubig werden sie auch dort wieder erwachen! Das Gehirn- und Verstandesleben haben sie mit dem Apparate dazu der Erde übergeben müssen, und das geistige Leben, was sie während ihres Erdenwandels leugneten, ist auf Null herabgesunken; welch trostloser Zustand sie dort erwartet, Meine Kinder, begreift ihr nicht und könnt es auch nicht fassen!

Doch lassen wir sie mit ihrem Weisheitsdünkel nur fortarbeiten und kehren wir zu unserm Wort „das Leben“ zurück; denn Ich will nicht das Los der Ungläubigen, sondern jenes der Gläubigen schildern. Dieses wird euch in Aussicht gestellt, das erstere ist jedem selbst anheimgestellt, daß er es sich selber so oder so bereiten kann, wie es ihm gut dünkt.

Nun sehet also, das Leben, wie Ich es euch gezeigt habe, als „Ausfluß Meines ewigen unvergänglichen Lebens“ ist es allein, welches die ganze Schöpfung durchwebt, im Lichte bis in die weiteste Ferne dringt, dort durch Vibration die Wärme hervorbringt, und dann nach Meinen unumstößlichen Gesetzen die primitiven Elemente zuerst antreibt, sich miteinander zu verbinden, von Grad zu Grad höhere Stufen im unorganischen Leben erringend, endlich langsam ins organische Leben übertritt, wo vermittels der Organe alle früheren Elemente zu andern Zwecken und durch andere Prozesse, vom Festen ins Flüssige umgewandelt, dem neugestalteten Leben nur dienen können. So wird der frühere, scheinbar „leblose Stoff“ ein lebendiger, bei den Tieren ein seelischer, und endlich beim Menschen als Geistiges verarbeitet.

Das angenehme Einatmen der Frühlingsluft ist nicht das Produkt von Sauer- oder Kohlenstoff, wie ihr sie nennt, sondern es ist das geistige, neu aus dem Winterschlaf erwachende Leben, welches die eine Halbkugel der Erde überkommt, während die andere ihrem Ruhepunkte auf einige Monate entgegengeht oder -eilt. Es ist nicht bloß materielles Wohlsein oder materieller Einfluß, den die Gebirge auf den Wanderer äußern, wenn er zwischen ihnen wandelt, wenn er rauschende Waldbäche von schroffen Felswänden herabstürzen sieht, oder verwitterte Steinmassen und Schneefelder ihn aus unübersteigbarer Höhe anblicken; es ist ein weit größerer, geistiger Zug des geistigen Lebens im Menschen, welcher ihn beschleicht, ihn ahnen läßt, daß hoch über der stummen Materie in der Natur noch ein anderer Geist weht, welcher freundlich zu ihm spricht: „Siehe, kleiner winziger Wanderer! Das was du siehst und was du fühlst hier in meiner Nähe, ist Gottes Stimme, welche zu dir spricht und welche hier im ewigen Walten, zum Besten von euch, mit wenigen Mitteln Zufriedenheit, Ruhe und Glückseligkeit unter euch verbreiten und euch sagen möchte:

„Verlieret euch nicht so, ihr Menschen, in materiellen Interessen, die nur auf diese kurze Spanne Zeit des irdischen Lebens Bezug haben! Achtet mehr auf eure geistige Ausbildung! Wir alten Zeugen einer vorweltlichen Natur, die wir waren, ehe ihr den Fuß auf diesen Erdball gesetzt habt, wir zeugen euch stets von Gottes Größe, von Seiner Allmacht, von Seiner Liebe! Schließet euch an uns an! Seid einfach und stets gleich wie die Natur, und euer physisches, wie euer geistiges Leben wird nicht wie unsere Gewässer, rauschend und tobend sich zwischen Felsen und Engpässen Bahn brechen müssen, sondern wird langsam und sanft dann zwischen blumigen Wiesen und schattigen Wäldern seinem Ziel entgegengehen! Betrachtet das Leben als Ausfluß aus eures Schöpfers Geist, durch Dessen mächtigsten Willen auch wir gehoben wurden, um einst wieder verwittert zur Tiefe herabzusinken; als hartes Gestein stehen wir da, Wind und Wetter trotzend, bis auch unsere Elemente, unser Leben, zur höheren Stufe reif geworden, in ein anderes, höheres übergehen kann.“ So sprechen die Berge zu euch, so spricht das geistige Leben in ihnen zu eurem Geiste, der im herabfallenden Wasser nicht Wasser, im bedeckten Schneehaupt eines Berges nicht kalten Schnee, sondern geistige Entsprechungen lesen kann, welche Speise für seine Seele und Nahrung für seinen Geist sind!

Dieses Leben kultiviert, und so fasset das Leben auf, welches wohl durch Gefäße und Nerven geleitet euch Kunde gibt von etwas Höherem, Größerem, als bloß von Anziehen und Abstoßen oder Assimilierung (Angleichung) verwandter chemischer Elemente, und ihr werdet dann leichter begreifen, daß euer Gehirn mit seinen Windungen wohl dasein muß, um euch das Leben mitzuteilen und es zu erhalten; aber daß alles dieses nur Leiter, Behälter und Verbreiter eines höheren Lebens ist, welches dem tierischen wie dem organischen und unorganischen Leben den Impuls zur Manifestation gibt, aber doch nicht das Leben selbst ist!

Bedauert alle, welche die Äußerungen des vegetativen Lebens für Hauptsache halten und kein höheres, über alle Mißzustände des Lebens erhabenes Geistiges anerkennen wollen! Arme Geschöpfe! Sie plagen sich mit der Materie, die ihnen nichts gewähren, nichts ersetzen kann; sie müssen eine große Masse von seligen Eindrücken und Stunden entbehren, die derjenige genießt, welcher, ein höheres Leben anerkennend, sich mit selbem trösten kann, wann gerade das Irdische, Materielle ihn so recht in den Staub ziehen will, aus dem er geboren wurde!



Parallel dazu ein Vortrag über das Leben in den Lebens-Mitteln:
http://www.youtube.com/watch?v=CvCVM3eGGBk&feature=related

Und wie Paracelsus dazu aufruft, Gottes zu gedenken und unser Herz zu erheben:
http://gloriadei.info/licht/index.php?topic=194.msg945;topicseen#msg945

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #3 am: 25. August 2008, 02:56:49 »

In aller Einfalt den göttlichen Geist begehren trägt höhere Erfolge ein als wissenschaftliche Studien ohne den rechten Glauben.

In einer Zeit des Forschens auf jedem Gebiet wird vor der Welt im Ansehen stehen, wer wissenschaftlich vorgebildet ist und über große Kenntnisse verfügt, die er jedoch auf dem Wege ordnungsmäßigen Studiums sich angeeignet hat. Je eifriger er sein Ziel verfolgt, das in sich aufzunehmen, was an Geistesgut schon vorhanden ist, desto weiser glaubt sich der Mensch. Und doch kann ihm ein Erdenkind an Weisheit weit überlegen sein, das sich in tiefer Gläubigkeit an Gott Selbst wendet, um von Ihm unterwiesen zu werden. Denn dieses wird an Weisheit jeden verstandesmäßig-Forschenden weit übertreffen.

Es gibt Probleme, die mit dem Verstand allein nicht gelöst werden können und doch auch lösbar sind, so Gott Selbst um die Lösung derer angegangen wird. Und es gehört dazu nur die demütige Hingabe eines Menschen an Ihn und die vertrauensvolle Bitte um Aufklärung, denn dieser fordert das Wirken des Geistes an, und der Geist aus Gott leitet ihn in die Wahrheit. Und ebenso wird ein gläubiger Mensch, der verstandesmäßig die Wahrheit zu ergründen versucht, es klar erkennen, wenn schon bestehende Aufklärungen irrig sind.

Es wird der tiefe Glaube ein besserer Lehrmeister sein als irdisch Lehrende, denen der Glaube mangelt. Darum können die Ergebnisse weltlichen Forschens auch der Wahrheit nahekommen, so solche wohl verstandesmäßig, jedoch im tiefen Glauben gewonnen wurden. Denn solchen Forschern hat die göttliche Geisteskraft gleichfalls beigestanden und sie ins rechte Denken geleitet.

Doch weltliches Forschen kann ganz umgangen werden, verbindet sich der Mensch in aller Einfalt, d.h. in der schlichtesten, ungeziertesten Weise, mit Gott, Der die ewige Wahrheit Selbst ist. Dessen Glaube befähigt ihn zur Entgegennahme des göttlichen Wortes, und es ist sonach Gott Selbst der Lehrmeister eines gläubigen Erdenkindes, und Er gibt ihm an Weisheit mehr, als ihm irdisch-Lehrende je geben können.

Wissenschaftliche Schulungsausdauer, Fleiß und Verstandesarbeit bringen nicht die Ergebnisse zustande, die Glaube, Liebe und Demut des Herzens zeitigen. - Gott hält alle Weisheit bereit für die Erdenkinder, die solche begehren und Ihm dienen wollen. - Und Er übermittelt ihnen jegliches Wissen, so sie ihre Herzen bereitwilligst öffnen, um die Weisheit aus Gott zu empfangen. Doch der Welt ist dieser Vorgang nicht glaubhaft zu machen. Sie läßt nur gelten, was mit dem Verstand zu erklären ist, weist jedoch ab, wofür sie weltlich keine Erklärung geben kann. Und wer mit weltlichen Augen sieht, findet auch keine Erklärung. Doch der gläubige Mensch weiß, daß bei Gott kein Ding unmöglich ist. Und also macht Gott zunichte den Verstand der Verständigen, und Er verwirft die Weisheit der Weisen - doch unbeschränkt bedenkt Er mit Seinem Wort, die sich hingebend Ihm anvertrauen, und Er redet durch den Mund derer zu allen, die Ihn hören wollen ....

Amen




BD 1763  empfangen 3.1.1941
Begehren des göttlichen Geistes in aller Einfalt .... (1. Kor. 1, 19-21)


Überhebliche Geister:
http://gloriadei.info/001a/forum/reli/29698.htm
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #4 am: 25. August 2008, 03:14:39 »


Roberto: » Das Gebet - nun nach meiner Prüfung vom 19.08.2008 abends - ist korrekt mit: "Und führe uns nicht in Versuchung". «
http://gloriadei.info/001a/forum/reli/29694.htm

BD 5373:
»Eure Willensschwäche nützt Mein Gegner, und ihm seid ihr wahrlich ausgeliefert, so Ich euch nicht helfe, weil ihr zu schwach seid. Und so müsset ihr in ständigem Gebet bleiben um Hilfe wider den Einfluß eures Feindes, und dieses Gebet wird euch wahrlich die Kraft eintragen, euch von ihm frei zu machen. Ich Selbst will Mich ihm stellen, und er wird fliehen vor Mir, er wird wohl mit einer großen Schar der Finsterlinge wiederkommen, sowie ihr euch schwach zeiget, doch er wird euch nicht mehr beherrschen können, Ich werde ihm den Einfluß verwehren, solange ihr Mich und Meine Liebe ersehnet, solange ihr wünschet, daß Ich Selbst in euch weile.

Und so sollet ihr immer beten: „Führe uns in der Versuchung und erlöse uns von allem Übel ....“ Ihr sollet immer Mich anrufen und durch diesen Ruf euer Verlangen nach Meiner Gegenwart beweisen, und kein Ruf, der eurem Seelenheil gilt, wird ungehört an Meinem Ohr verhallen.«

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #5 am: 25. August 2008, 09:38:54 »

(Fortsetzung von Gottfried Mayerhofer)

Ja, Meine Kinder, es gibt ein höheres Leben, ein Leben, das weit über alles Vergängliche hinausreicht, das selbst im Steine unendlich ist; denn auch er verändert nur die Form und seine chemischen Verhältnisse, aber zu nichts wird auch er nicht; und was im Steine schon, weil von Mir kommend, unendlich ist, was im Pflanzen-, Tierreich und im Menschengeschlecht noch mehr ausgedrückt ist, dieses unvergängliche Etwas, dieses ist das Band, welches die materielle mit der geistigen Welt und beide mit Mir verbindet! Je mehr das Gefühl vorhanden ist, daß das, was das pulsierende Herz treibt, das, was die Seele zum Denken drängt, nicht mechanische Kraftanstrengung als Produkt von materiellen Faktoren ist, desto mehr erhebt sich das Bewußtsein eines höheren, geistigen Lebens, welches über diese vergänglichen Kraftäußerungen des tierischen und organischen Lebens noch weiter hinausreicht und wo alle Materie aufhört noch fortdauert.

So fasset das Leben, dieses Drängen nach vorwärts auf, und ihr werdet in den kleinsten Monaden oder Infusions-Tierchen noch ein höheres Leben entdecken, das nicht von den Bestandteilen dieses winzigen Geschöpfes abhängt, sondern ihr werdet begreifen, daß alle, wenn auch euch nicht sichtbaren Organe dieses Tierchens, ebenso wie die größten Welten von der nämlichen Kraft belebt und durchdrungen sind, welche diese Tierchen zur Vervollkommnung treibt. Dieses geistige Leben äußert sich natürlich durch das Vegetative, durch das Organische, weil es anders nicht möglich ist; aber es ist nicht dieses selbst, sondern steht höher und ist dauernder als alles andere. Das organische Leben äußert sich bloß, solange Organe vorhanden, solange diese tüchtig sind, ihre Funktionen zu erfüllen. Sind die Organe nicht mehr tätig, so entschwindet zwar scheinbar das Leben in ihnen; aber der Trieb, welcher sie zur Tätigkeit drängte, hat nicht aufgehört, er ist eben nur wegen der Unfähigkeit der Organe, ihn in sich aufzunehmen, nicht sichtbar. Mein geistiges Leben hat nicht aufgehört; denn kann es so nicht weiterschreiten, so führt es die Materie durch deren Auflösung wieder in neue Kombinationen, wo auf höheren Stufen und in andern Verhältnissen das Leben von neuem beginnt, um so dem Ziele, der einstigen Rückkehr zu Mir, näher zu kommen!

So ist das Leben als ewig ausfließender Geistesfunken aus Mir dasjenige, welches den ersten Atomen im großen Äther die Kraft mitteilte, sich zu verdichten, aus ihnen Welten und Sonnen machte, diese mit allen Wundern der Schöpfung ausstattete, sie bevölkerte und sie einst auf demselben Wege zurückführen wird, um aus den gebliebenen Überresten wieder andere, geistige und höhere Wohnungen für freiere, größere Geister aufzubauen.

Das Leben aus Mir ist unendlich, und sein Wirken ebenfalls! Wer sein eigenes oder das Leben der ihn umgebenden Welt nicht in diesem Sinne versteht, der begreift nicht, was Gott, was Schöpfer heißt, der faßt nicht den Gedanken eines liebenden Vaters, der ja alles tut und tat, um von Seinen Geschöpfen geliebt, geehrt und auch gekannt zu werden, der begreift nicht, warum Ich eben gerade jetzt mehr als sonst Kundgebung auf Kundgebung, Licht auf Licht auf euch herabsende, damit ihr nicht im Finstern wandeln sollt, nicht mit Vorurteilen und falschen Begriffen kämpfen, sondern das eigentliche Licht des wahren Lebens recht erkennen möget, welches doch aus jedem Schlage eures Herzens euch zuruft, daß jeder Pulsschlag eine Gnade, ein Ausfluß jenes göttlichen Lebens ist, das nie Anfang noch Ende haben wird.

Nehmt euch diese Worte zu Herzen! Da verwahret und verdauet sie; denn da ist der Sitz, wo geistiges Leben, durch organisches getragen, in euren Körper einströmt und Gesundheit, Segen und Frieden euch verleihen kann. So sollten alle Meine Worte nach und nach alle Lücken ausfüllen, alle Zweifel verdrängen und euch stets mehr die Gewißheit geben, daß ihr nicht in einer materiellen, sondern in einer Geisterwelt schon jetzt lebt, wo die Materie nur die rohe Überkleidung ist, die wechselt, während das eigentlich Geistige, Höhere sich als Leben manifestierend stets und ewig bleibend ist.

Es gibt keine abstrakte Materie, sondern nur gebundenes Geistiges, und dieses ist es, welches zur Verwandlung der ersteren drängt, sich in Formen äußert, vom Unorganischen zum Organischen, und von dem zu seinem eigentlichen Ursprung, zum Geistigen übergeht.

Es ist also alles nur Mittel zum Zweck, was in der sichtbaren Welt euren Sinnen entgegentritt; die Ursache liegt tiefer und ist nur als geistiges Leben mit geistigen Sinnen zu ahnen und teilweise zu fassen. Dort liegt der Herd eines nie versiegenden Lebensborns; dort ist die große elektrische Batterie, welche durch ihre Telegraphendrähte an alle Welten ihre Impulse aussendet, um alles zum Fortschritt, zur Vervollkommnung anzutreiben; dort liegt das Leben, das geistige Grundelement, welches ewig wie Ich Selbst nur Geistiges zum Ziele hat, nur Geistiges anstrebt, wenn es gleich je nach den Organen sich materieller Mittel bedienen muß. Dieses geistige Leben wird sich dieser Mittel so lange bedienen, als es ihrer bedarf; ist einst alles vergeistigt, dann wird auch sein Wirken intensiver und mächtiger werden, und was jetzt auf langsamem, materiellem Wege geschehen muß, wird dort in kurzer Frist und mit ganzer Macht ausgeführt werden, so wie Ich mit Meinem Willen auf einmal Welten entstehen lassen oder vernichten kann, wenn es Mein großer Plan erheischt und Ich nicht den Weg der langsamen Entwicklung beibehalten will.

Ihr kennt die Kraft dieses Geistlebens nicht, ahnen möget ihr es, und dazu euch zu führen sollen diese Worte dienen, damit ihr stets im Auge haben möget, daß ihr „Kinder einer Geisterwelt“ eben Geistiges in euch habt und zu dessen Ausbildung mehr verwenden sollt als ans Materielle, Irdische, Flüchtige, welches nur für kurze Dauer ist, während das andere mit euch ewigen Geschöpfen ewig bleiben wird. So hat euer Lebenswandel einen Zweck, und euer einstiger Hingang in das andere Leben ein gewisses Ziel, nämlich mit Benutzung der Zeit das in euch gelegte Lebenskapital so auszubeuten, daß es euch im Jenseits die gerechten Zinsen und Früchte tragen möge!

Amen!



          Wunderbar, herrlich, tröstlich, erhebend, eindrücklich!
          Hab Dank liebster, gütigster, starker, erhabener Vater!


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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #6 am: 25. August 2008, 10:22:49 »


Gottes Beschluß ist unabwendbar ....

Daß ihr vor einer Wende steht, die irdisch und auch geistig sich vollziehen wird, ist gewiß. -
Und sowie ihr euch nur das irdische Weltgeschehen sowie den geistigen Tiefstand betrachtet, muß es euch auch verständlich sein, daß nur in einer solchen Weise Abhilfe geschaffen werden kann, daß eine völlig neue Ordnung hergestellt wird, daß die Ordnung wiederhergerichtet werden muß, die Gesetz ist von Ewigkeit.

Die Menschen haben diese göttliche Ordnung umgestoßen, und das in den Menschen verkörperte Geistige, das seine Aufwärtsentwicklung abschließen sollte und auch konnte, hat völlig versagt, und es müssen daher neue Möglichkeiten geschaffen werden, die Entwicklung fortzusetzen oder gar den ganzen Gang der Entwicklung von neuem zu beginnen. Irdisch ist ein Chaos festzustellen, denn die Menschen sind durch den Hang zur Materie völlig aus der Ordnung getreten, sie stehen unter dem Einfluß dessen, dem die irdische Welt angehört, und sie sind daher auch geistig in einem Tiefstand angelangt, der ihr Erdenleben vergeblich werden läßt, und es ist unwiderruflich die Zeit gekommen, die als irdischer und geistiger Wendepunkt betrachtet werden kann, denn irdisch wird sich alles verändern, weil die alte Erde eine totale Umgestaltung erfährt und auch eine gänzliche Scheidung der Geister stattfindet .... daß die Menschen, die versagten, wieder in der Materie gebannt werden und daß das noch in der festen Materie Gebundene frei wird, um auch den Entwicklungsgang weiter fortsetzen zu können in Neuschöpfungen der Erde.

Es kann der alte Zustand auf der Erde nicht bestehenbleiben, ansonsten es keine Möglichkeit geben würde für eine Weiterentwicklung des Geistigen. - Es muß alles erst wieder neu gerichtet werden, es muß alles Geistige dahin versetzt werden, wo es seiner Reife nach hingehört, und so muß auch der nur nach der Materie verlangende Mensch in den Zustand zurückkehren, den er schon längst überwunden hatte, jedoch seine erreichte Freiheit mißbraucht hat und daher wieder abgesunken ist zur Tiefe. - Es wird dann wieder die göttliche Ordnung sein auf der neuen Erde, und auch die Menschen werden sich in göttlicher Ordnung bewegen, denn die neue Erde ist von denen belebt, die auf der alten Erde einen Reifezustand erlangt haben, der ein Versetzen auf die neue Erde rechtfertigt. -

Und sowohl die Erde wird gänzlich erneuert werden als auch die Menschheit, die in geistiger Reife eine neue Erdperiode beginnt und auch allem in den Schöpfungen gebundenen Geistigen zur Aufwärtsentwicklung verhilft, die sich wieder in gesetzlicher Ordnung vollziehen wird.

Ihr Menschen dürfet nicht glauben, daß auf dieser Erde eine geistige Wende eintreten wird, daß sich die Menschen ändern, d.h. bessern werden und dadurch nun ein Wandel geschaffen wird - diese Möglichkeit schaltet aus, denn die Reinigung dieser Erde kann nur ein Gewaltakt noch zuwege bringen. - Es müssen die Böcke von den Schafen geschieden werden, es muß von Gott aus eine Wandlung geschaffen werden, denn die Menschen sind nicht mehr dazu fähig, sich selbst in ein anderes Fahrwasser zu steuern - sie sinken stets weiter ab, je länger ihnen Zeit bleibt. Darum ist auch die Zeit festgesetzt im Heilsplan Gottes, und diese wird eingehalten, denn was Er in Seiner Weisheit als nötig erkannt und beschlossen hat, das ist feststehend und wird niemals eine Änderung erfahren, denn Seine Weisheit ist unübertrefflich, und Seine Beschlüsse sind unwandelbar.

Darum können auch von Seiner Seite alle Geschehen den Menschen offenbart werden, die mit jener Wende zusammenhängen. Und es kann den Prophezeiungen Glauben geschenkt werden, die immer wieder den Menschen verkündet werden durch Seher und Propheten.

Daß das Letzte Gericht und die Neugestaltung der Erde keine Parallele findet in den bisher von den Menschen erlebten Geschehen, berechtigt jedoch nicht zu der Annahme, daß diese Prophezeiungen irrig sind - doch die Menschen sollten damit rechnen, was ihnen verkündet wird und bevorsteht, und sich darauf vorbereiten, denn noch ist eine kurze Gnadenzeit, die noch genützt werden könnte, wenn nur der Wille des Menschen es anstrebt, auf Erden seiner Aufgabe gerecht zu werden, und dann brauchte er auch nicht das Ende zu fürchten, denn Gott wird einem jeden helfen, der nach Ihm ruft. Und darum gibt Er Sich immer wieder den Menschen zu erkennen durch Sein Wort  - - -  Er kündet die Geschehen an, doch Er belässt jedem Menschen den freien Willen, der darum auch dessen Los entscheidet ....

Amen




BD 8370  empfangen 2.1.1963

Vergleiche dazu die Aussage von Jalux: ( http://gloriadei.info/001a/forum/reli/29515.htm )
"Von Mayerhofer habe ich einiges gelesen und nichts grundlegend falsches entdeckt. Ich halte die Quelle für rein.
Wo stimmen die betreffenden Texte mit den abwegigen Kernaussagen von BD (Neubannung von Milliarden innerhalb weniger Stunden, Totalzerstörung der Erdkruste) überein??"


       
                         Jalux


    Es grüsst der Briefbote mit einem Bild
          aus seiner Zeit als Student
              am Abendtechnikum:

           

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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #7 am: 27. August 2008, 20:09:12 »


Wegen Jalux' Initiativen verknüpfe ich zu Wolfgang Eggert.
Wer das Video schauen und die Rede anhören kann, dem sei dieses empfohlen:
http://www.nuoviso.de/filmeDetail_eggert.htm

Diese Erklärungen erleichtern den Schritt zur Vorsicht gegenüber Männern wie Jalux.
Ab der Minute 16 empfehle ich für diejenigen, die nur kurz hineinhören wollen.
Zum Kaukasus, Amerika und Russland ab ca. der Minute 36.

Warum meidet Jalux den Begriff "Antichrist"? Er verwendet stattdessen oft das Wort "Antimessias".
Warum macht uns Jalux Hoffnung auf ein kommendes Friedensreich und beschwichtigt den Ernst der Prophezeiungen?
Steht irgendwo in der Bibel (Jesaias?) nicht geschrieben, dass das falsche Propheten seien, die uns verkünden: "siehe, es wird euch gut gehen" ?
Jalux meidet alles, was auf ein wirkliches Gottesgericht hinausläuft und verschiebt es in eine Zeit, die mit uns nichts mehr zu tun hat.
Einerseits argumentiert er, dass Gott gewisse Dinge sicher nicht tun wird, dann verschiebt er sie plötzlich auf später.
Ist Jalux Freimaurer oder Jude oder Handlanger? Die Frage, wer ihn bezahlen würde, habe ich auch schon bestellt.
Angehörige solcher Kreise finden leicht auch zu 'eindrücklichen' Inspirationen ....

Zwei neue von Jalux angeschnittene Themen:
Bibelstellen zum Bedenken
Essentielle Fragen zu biblischen Begriffen
- wobei auch auf Elias Erdmann zu achten ist, der irdische Geschehen
nur symbolisch auslegt und die Geschichten um Jesus in Wirklichkeit leugnet.
Zu Kohle und der Theosophie von Alice A. Bailey schrieb ich schon an anderer Stelle.

Ich rechne auch mit okkulten Kräften, welche Tätigkeiten wie die meine unterbinden wollen!
Doch nicht ich bestimme meinen Erfolg und habe nichts zu verlieren, wenn ich mich an Jesus Christus halte.
Die Möglichkeit, dass mich okkulte Mächte bedrängen, lässt mich nun auch einiges besser verstehen:
Ob mein Erlebnis mit dem freundlichen George W. Bush über einen solchen Weg initiert wurde?
Auch körperliche Beschwerden und andere Behinderungen könnten damit zusammenhängen.
Doch muss mich solches nicht zu sehr kümmern und ich will alles Jesus übergeben,
was entsprechende Früchte zeitigen wird - auf beiden Seiten.

Wer das Video mit Wolfgang Eggert nicht anschauen kann, möge sich über Texte zu Wolfgang Eggert erkundigen.
Zum Beispiel hier: http://www.wahrheitssuche.org/eggert.html
oder einfach über Google

Das alles ermahnt mich zu grösserer Vorsicht und fortwährender Selbstkritik und Demut.
Jesu Kraft, Gnade und Segen sei und bleibe mit uns!

Epidophekles


 Zum Beitrag von Zhenja im Zukunftsforum

« Letzte Änderung: 27. August 2008, 22:46:03 von Epidophekles » Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #8 am: 27. August 2008, 21:07:13 »


Gottfried Mayerhofer "Lebensgeheimnisse"
1. Kapitel – Licht, Leben und Liebe.

30. Juni 1870

Nur ein Teil des Ganzen:

Mit dem Licht beginnt das Leben, mit dem Leben die Liebe. Das Licht repräsentiert die schöpferische Kraft, die ewig Neues gebärt, immer ausströmend nach allen Richtungen der Unendlichkeit, Leben erweckend, das Finstere verscheuchend und dann durch die Liebe das Erhalten des Geschaffenen und immer neues Schaffen bedingend!

Mit dem Licht entwickelt sich die Wärme, die Wärme entspricht dem Leben; denn wo Kälte herrscht, hört das Leben auf, da hat die Liebe keinen Anhaltspunkt mehr; denn auch die Liebe ist nichts anderes als der entzündete Eifer, alles vollkommen glücklich und gesättigt zu sehen. Wo also das Licht mit seinen sanften Strahlen die zerstreuten Elemente zur Anziehung und Abstoßung anregt, da erzeugt sich durch dieses Regen und Assimilieren die Wärme oder, wo es sich regt, da ist Leben.

Das Leben aber will gesättigt, will alles in allem sein, und das kann es nur durch die Liebe werden.
Die Liebe will das Leben erhalten, während der Haß es zerstören will.

Wo ihr hinblicket, dort werdet ihr diese Elemente im Kampfe mit den Gegenpolen finden.
Licht hat den Kampf mit der Finsternis, Leben mit dem Tode und Liebe mit dem Haß als Gegenpol zu führen.

        So sehr die ersteren alles erhalten und anziehen wollen,
        ebenso wollen die anderen alles abstoßen und zerstören.



Ihr seht also in dem Vereine der ersten drei Meine Gottheit, als ewigen Erhalter alles Geschaffenen,
und in den letzten drei den Gegenpol, den Satan mit seiner Kälte und seiner Zerstörungswut.

So zieht sich der Kampf vom Engel angefangen bis zum letzten, härtesten und gebundensten Geist in der Materie hindurch;
stets kämpfend erringt die Liebe durch das Licht das Leben - und zerstört die Finsternis mit dem Tode und dem Haß.

Hier habt ihr also in diesen drei Worten mit ihren Gegensätzen das einzige Erhaltungsprinzip für alles Geschaffene. –


http://www.jesusoffenbarungen.ch/Lorber/LebensGeheimnisse.htm
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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #9 am: 27. August 2008, 21:34:14 »


Als Ich, das Licht Selbst, Mich entschloß, auch außer Mir Geister zu schaffen, die Mich lieben, Mich verstehen und Mir nach und nach gleichkommen sollten, da ward der erste Impuls gegeben des Werdens; deswegen leset ihr in den mosaischen Büchern: „Alles war wüst und leer, und der Herr schuf das Licht!“ –


(Betrifft wohl die irdische Schöpfung, die Rückgewinnung des Gefallenen. Das Licht enspricht dann der "Inspiration" nach Paracelsus.)

Mit dem Licht erwachte die Tätigkeit der Elemente, und Geister begannen sich ihrer selbst bewußt zu werden, sich anzuziehen, sich abzustoßen. Es begann mit dem Licht das Leben; denn auch der Zerstörung, so scheinbar grausam sie oft ist, liegt der höhere und schönere Zweck zugrunde, dem allerhöchsten Licht näherzukommen, indem die niederen Formen verlassen werden, um höhere, dem allgemeinen Lichte näherstehende anzunehmen.

Sobald also Licht und Leben erwacht war, sobald das Geschaffene anfing seines Daseins sich zu freuen im Glanze des ewigen Grundlichtes aus den Himmeln, da ward der dritte Gedanke erweckt, der alle diese Geschöpfe der sicht- und unsichtbaren Welt vereinen sollte; es war die Liebe, der Grundgedanke des Lichtes und des Lebens, der alles, was sich nun seiner Existenz freute, stets vervollkommnend ewig erhalten wollte.


(Nun wird ein Sprung zurück gemacht zur Urschöpfung - aber zugleich zur Aufgabe herüber gewechselt, welche den nicht gefallenen Engeln obliegt)

So wurden die reinsten Engel, die Liebe in Person, mit dem größten Lichte ausgestattet und des intensivsten Lebens halber ausgesandt, von der Fülle ihres eigenen Ichs allen andern lebenden Wesen von dem Gnadenstoff mitzuteilen, den sie in solchem Maße zur Verfügung erhalten hatten. Die andern Wesen, dadurch gestärkt, erleuchtet und erwärmt, vereinten sich, erkannten ihr hohes Ziel, und jubelnd und kämpfend streben sie demselben nun entgegen. Freudig zerbricht der niedere Geist seine Hemmschale, die ihn hinderte, vorwärtszuschreiten; er zerstört seine eigene Existenz, um zu einer höheren zu gelangen, wo er mehr Licht, mehr Leben und mehr Liebe von dem alleinigen Urquell all dessen einsaugen kann.

(Dir Rückkehr des verlorenen Sohnes)

Das also, was ihr blindlings Zerstörung nennt, ist nichts anderes als ein Sichfreimachen zu einer höheren Stufe, da ein Geist schon seit seiner Gefangennehmung in der Form die Materie dulden mußte und nur den Moment abwartet, wo diese Fesseln fallen, und er, einzeln oder vereint durch das Band der Liebe mit tausend andern Gleichgesinnten, im großen Kreise der Schöpfungen einen höheren Platz einnehmen kann.

Die Liebe, die allbeseligende Wärme, die dem Urlicht entströmt, sie ist es, die den Geist antreibt, sein Geschick selbst zu vollenden und so stufenweise zurückzukehren zum Urquell des Lichtes, von Dem er ausgegangen ist.


So ergeht es allen Engelsgeistern. Nannten ja doch schon eure Vorgänger den einen, obwohl jetzt gefallenen Engel, „Luzifer“ Lichtträger.
(Ausgestattet wie kein anderer!)

Ja, er war ein Lichtträger durch alle weiten Räume Meiner Schöpfung; aber weil er, sich seiner unermeßlichen Gnade von Mir aus bewußt, mit einer Macht sich ausgestattet sah wie kein anderer, so verwandelte sich seine durch sein Licht zu entwickelnde Wärme in zu großer Heftigkeit in das Entgegengesetzte der Liebe, in Haß, gerade gegen Den, Der ihn mit so vieler Macht bekleidet hatte; und noch jetzt ist er, ein gefallener Engelsfürst, Mein eifrigster Gegner, der nur noch eine kurze Zeit frei bleiben, dann aber genau wird wählen müssen, ob er Meine ersten drei großen Worte der Schöpfung annehmen oder bei ihren Gegenpolen verharren will!

(Vor allem jetzt leben in dieser Zeit der Entscheidung.
Lucifer wird noch viel unternehmen, um dem wahren Licht zu wehren und Hass, Tod und Zerstörung bewirken)


Mittelwege zu wählen und geschicktes Ausweichen gegen Mein Drängen, zu Mir zurückzukehren, wird ihm nicht lange mehr gelingen;
er wird bald sich kategorisch erklären müssen, ob er zum ewigen Leben des Lichtes und der Liebe oder zum ewigen Tode der Finsternis und der Kälte sich wenden will. –


(Wir werden auch noch einiges von dieser Kälte, von Tod und Finsternis erleben müssen.
Nur wenn wir uns dem HERRN geweiht haben, unsere Herzen zu IHM erheben, werden wir wohlbehütet hindurchfinden.)


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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #10 am: 27. August 2008, 23:07:34 »

Wer das Video mit Wolfgang Eggert nicht anschauen kann, möge sich über Texte zu Wolfgang Eggert erkundigen.
Zum Beispiel hier: http://www.wahrheitssuche.org/eggert.html
oder einfach über Google

Das alles ermahnt mich zu grösserer Vorsicht und fortwährender Selbstkritik und Demut.
Jesu Kraft, Gnade und Segen sei und bleibe mit uns!

Epidophekles

Zitat aus http://www.wahrheitssuche.org/neueweltordnung.html :
"Und je mehr der einzelne Bürger über die Hintergründe der Geschehnisse weiß, um so mehr wird der Druck gegen „Die Neue Weltordnung“ erhöht! Deshalb heißt die Devise für alle, die dazu beitragen wollen, daß sich die Illuminati nicht etablieren und mit Ihren Plan für den 3. Weltkrieg durchsetzen können: INFORMATION! Geben Sie diesen und andere Texte zu diesem Thema an so viele Menschen wie möglich weiter, helfen Sie mit den „Gegenkräften“ den Rücken zu stärken. Geben Sie INFORMATIONEN weiter!
Dies alles aber, wie bereits zu Beginn geschrieben, unter folgender Prämisse: KEINE PANIK, KEINE AGRESSION UND KEINE ANGST!"



... wobei zu beachten ist, dass der allgemeine Glaubensabfall, die Selbstüberheblichkeit und die eingebildete eigene Kraft zum Chaos führt.
Aufklärung und Hinführung zu Jesu Botschaft der Liebe und Wahrheit aber hilft allezeit!

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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #11 am: 30. August 2008, 15:25:47 »

1. Teil aus Gottfried Mayerhofer, Lebensgeheimnisse 2. Kapitel


2. Kapitel – Himmel, Hölle, Erde
9. Juli 1870

Du hast Mich um drei Worte gebeten, und deren Erklärung dazu, das versteht sich von selbst. Nun, Ich gab dir diese drei inhaltschweren Worte: Himmel, Hölle und Erde. Jetzt wollen wir sehen, was sich aus diesen drei Worten Erhebendes, Erbauendes und Belehrendes für euch und die ganze Menschheit ziehen läßt. Das erste der drei Worte ist das das Größte bezeichnende, so daß selbst ihr bei dessen Aussprache den Ton erheben und die Sprachmuskeln in eine größere Spannung bringen müßt, wollt ihr dieses Wort aussprechen, wie es verdient ausgesprochen zu werden.

Wißt ihr aber, was ihr bei diesem Worte eigentlich aussprecht? Nein, das wißt ihr nicht, sondern ihr könnt es nur ahnen; denn sehet, – „Himmel“ ist und bezeichnet den höchsten Wohnort, als Aufenthalt der höchsten Geister, und auch Meine mehr bleibende Wohnstätte; Himmel ist die höchste Potenz aller Seligkeiten, wo die Geister im reinsten Licht, ohne Leidenschaften, ohne Fehler, ohne anderen als nur Meinen höchsten, Mir eigentümlichen Eigenschaften nachkommend, sie alle ein Leben der Seligkeit führen, das ihr hier nie begreifen und kaum ahnen könnt! Es gibt zwar auch an diesen Orten verschiedene Stufen der Vervollkommnung; ja die Vervollkommnung hört nie auf, weil Ich stets Neues schaffend, neue Wirkungskreise sich entwickeln lasse.

Von dem Himmel aus gehen alle Lebensfunken aus Mir durch Meine größten Engelsgeister bis in die untersten Schichten, wo nur noch ein Funke Meines Ich schwach in schwere Materie eingeschlossen glimmt. In den Himmeln, die weit über alle Hülsengloben und materiell erschaffenen Sonnensysteme hinaus liegen, strahlt ewige Ruhe, ewige Liebe, dort ist – aus Liebe zu Mir Meine Befehle und Wünsche zu vollführen – das erste Grundprinzip des hohen geistigen Lebens, Meinen Eigenschaften nachzukommen – die größte Seligkeit. Dort in den höchsten Himmeln, wo ewige Harmonie der Geister ist, dort ist auch Einfalt, Demut und die Nächstenliebe in ihrer höchsten Stufe, deren Ausdruck ja Ich Selbst bin. Dort habe Ich Mir Meinen Aufenthalt so eingerichtet, wie es Meinen Gedanken und Wünschen nach in der ganzen Schöpfung sein sollte, und auch wohl nach namenlosen Zeitläufen sein wird, wann alles geistig Verlorene sich wiederfindend, durch Prüfungen geläutert, kämpfend zu Mir zurückgekehrt sein wird. Wenn das der Fall ist, dann werden, wie Ich es schon einmal sagte, alle Welten umgestaltet; denn dann haben sie alle als Prüfungs- und Läuterungs-Schulen ihren Zweck erfüllt und alles vollendet, und müssen natürlich dann für höhere geistige Wesen auch anders eingerichtet und mit größerem Glanz, Pracht und Seligkeiten ausgestattet sein, damit dann eben diese geläuterten Geister wieder neuen Stoff zu ihrer weiteren Vervollkommnung, zu ihrer höheren geistigen Reife finden; denn unendlich ist der Raum, unendlich sind die Stufen der Vollendung, und unendlich bin Ich Selbst – als Höchstes All in allem!



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Dieser geistige Himmel, wo ewiges, mildes Gnadenlicht aus Mir in alle Geister einströmt, wo die reinsten Harmonien den geistigen Ohren die größte Sehnsucht nach Mir in die Herzen einhauchen, ist der Inbegriff Meiner unbegrenzten Liebe, in Tönen, Farben und Worten ausgedrückt. Dort lebt alles in allem, und jeder sieht sich nur glückselig in der Seligkeit des andern! Die größte Erhebung – sei es im Gebet, im Gedicht oder im Gesang, deren ihr Menschen auf dieser Erde fähig seid, und die euch, wie ihr euch ausdrückt, „bis in die höchsten Himmel erhebt“, und so euch den Vorgeschmack eines besseren Seins bietet – ist dort in Meinen Himmeln die unterste Stufe der Seligkeiten, und zwar als ein bleibendes und kein vorübergehendes Gefühl.


Ich kann es euch nicht erklären und noch weniger fühlen lassen – wie es einem Geiste dort zumute ist; denn ihr ertrüget es in irdischer Hülle nicht, und dann würde euch alles auf dieser Erde anekeln, wenn ihr nur eine Sekunde solche Seligkeit in der Erinnerung behalten könntet; auch hier sage Ich es euch nur, um euch anzuspornen, damit ihr begreift, welche Genüsse euch einst erwarten, die dann dem Geprüften zum Lohn für seine Ausdauer und für seine Liebe zu Mir bereit sein werden.

Was Ich euch hier von den höchsten Himmeln sage, wo kein Tag mit Nacht, nicht Kälte mit Wärme, nicht Leben mit dem Tode wechselt, wo ein gleiches, stetiges, ewiges Lichtmeer die seligen Geister umgibt und alles ihrer Umgebung beleuchtet, dort ist auch ebenfalls alles Erschaffene der anderen Welten wieder geistig dargestellt, wie zum Beispiel – ihr sehet eine Blume, deren Farbe euer Auge ergötzt, deren Geruch eure Nerven angenehm berührt, aber ihr wißt ihre geistige Bedeutung nicht, ihr kennt nicht ihre geistige Substanz, aus der sie besteht, nicht – was Geistiges in ihren Röhrchen oder Äderchen auf- und abströmt als lauter Ausflüsse einer höheren Natur, die von der Sonne, deren Licht die Mutter dieser Blumenfarben und Gerüche ist, bis hinauf zu den höchsten und feinsten Potenzen in Verbindung steht.

Seht, diese Blume befindet sich auch in Meinen Himmeln, als geistiger Spiegel alles Erschaffenen; würdet ihr diese Blume dort sehen können – in Form nur Licht, in Farbe nur Leuchtfarbe, und ihr Geruch in höchst geistiger Entsprechung ein ewiges Loblied ihres Schöpfers! Dort würdet ihr erst begreifen, was das sagen will – geistige Anschauung, und würdet erst recht erkennen, wie stumpf eure Sinne auf dieser Welt sind; aber seid nicht beunruhigt über diesen Zustand eurer Sinne auf dieser Erde, bedenket, nur die weise Hand eures liebevollsten Vaters hat es so eingerichtet, und Seine Zwecke, wenngleich ihr diese hier nicht begreift, noch je sie ganz begreifen könnt, sind doch der Art, daß sie immer die höchste Weisheit und Liebe zum Grunde haben, und daß triftige Ursachen vorhanden sein müssen, daß dies alles euch erst nach langen Kämpfen und Zeiträumen, und auch dann nicht allen, sondern nur einzelnen (ihrer Liebe gemäß), solche Glückseligkeit, zuteil wird.

Meine lieben Kinder, wollte Ich euch dies alles auf einmal genießen lassen (was Ich nur denen aufbehalte, die Mich wahrhaft lieben, und also auch mit allem Ernste danach gestrebt haben, Meine Kinder zu werden), so wären ohne Kampf diese unaussprechbar großen Seligkeiten ohne großen Wert und ohne dauernden Reiz; denn ihr hättet solche ja nicht selbst errungen, sondern gleichsam nur geschenkt bekommen, und zwar ohne Mühe, weshalb dann deren Wert nur halb und von kurzer Dauer wäre.

Nur was man mit Kraftaufwand erkämpft, das genießt man erst im vollen Maße, wie es dem Verdienste auch gebührt! Ein Fürst oder König, der als Königssohn geboren ist, wessen kann sich dieser rühmen, wenn einst sein Haupt eine Krone ziert? Seid versichert, es ist ihm bei weitem gleichgültiger, als die unter ihm Stehenden es glauben; was ist so ein Geburtskönig gegen einen Menschen, der mit allen Leiden, körperlichen und geistigen, gekämpft, und doch endlich sein Ziel erreicht, das er nie aus den Augen gelassen! Er ist eine Geistesgröße, während der andere vielleicht gar keine Größe, sondern auf seinem hohen Posten manchmal eine wahre Null ist.


(Men denke z.B. auch hier an Paracelsus oder aktuell vielleicht auch an US-Präsidentskanditat Barak Obama)


Deswegen, wer Mein Kind werden will, für das Ich die größten Seligkeiten aufbewahrt habe, der muß sich auch diesen Namen verdienen, dann erst wird er alle Leiden und Kämpfe segnen, die ihn zu der Stufe der Seligkeit führten, wo erst das Geistige alles Seins ihm begreiflich zu werden anfängt, und dort, eben in der Ausführung und Ausübung aller Engelspflichten, die höchste Seligkeit für einen geschaffenen Geist beginnt. Da Ich aber einst gesagt habe, daß jeder Mensch das ganze Universum in sich trägt, so trägt er auch, obwohl im Kleinsten nur, diesen eben beschriebenen Himmel in sich. Bei jeder guten Tat, mit jedem über seine Leidenschaften errungenen Sieg, dringt ein Lichtstrahl dieses kleinen Liebehimmels aus der Sphäre seines Geistes in seine Menschenbrust. Es ist ein vorübergehender Strahl, ein Ahnen, ein Aufjauchzen der Seele, aber (leider) nicht bleibend, es ist nur ein Moment, wo der Geist dem Menschen zeigt, was er in sich trägt, was ihm dereinst wird, wenn er treu aushält auf dem schwierigen Wege des Lebens. Der Geist im Menschen läßt der Seele nur ein sanftes Nachwehen davon zurück, sonst nichts. Der Strahl aus den Himmeln war nur ein Mahnruf, der sagen will:

 
Wanke nicht und harre aus! Einst wirst du bleibend haben, was hier mit Blitzesschnelle nur an dir vorüberstreift!



Deswegen nicht verzagt, Meine Kinder, der Himmel steht euch offen. Soweit es eure körperliche und geistige Konstitution erlaubt, lasse Ich euch denselben auch manchmal fühlen, um euch aufzumuntern. Mehr könnt ihr ja nicht ertragen, und würde auch einer von euch imstande sein, mehr zu ertragen, so wäre er inmitten der andern Menschen unglücklich, und statt mit Eifer auf seiner Bahn fortzuschreiten, würde Ermattung und Verzweiflung ihn zu Boden drücken. Deswegen bedenket, daß Ich, euer Vater, alles wohlweislich so gestellt habe, wie Meine Kinder es ertragen und auch Nutzen davon ziehen können. –


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Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #12 am: 03. September 2008, 22:14:02 »

Fortsetzung von Gottfried Mayerhofer:

Jetzt wollen wir zur Hölle übergehen.

Was Ich euch von den Himmeln gesagt habe, ungefähr dasselbe könnt ihr von der Hölle annehmen, aber – wie es sich von selbst versteht – im entgegengesetzten Sinne.

Ich werde euch aber von der Hölle, ihrer Einrichtung und Beschaffenheit nicht soviel kundgeben, weil es Mir Selbst kein Vergnügen macht, an sie zu denken, und auch wenig Nutzen bringt, sie genau beschrieben zu haben. Euch genügt zu wissen, daß sie wirklich besteht, und zwar zu Meinem und eurem Schaden. Doch, um euch wenigstens etwas von diesem Gegensatz Meiner Himmel zu sagen, so will Ich euch bloß andeuten, daß sie besteht, und zwar ebenfalls in mehreren Abteilungen und Stufen, welche so die Bosheit in verschiedenen Graden vorstellen, in deren Zentrum der Sitz des Satans selbst ist!

Der Satan, als personifiziertes Böse, ist als Gegensatz zu Mir der Ausdruck aller Leidenschaften, die Meinen Eigenschaften entgegengesetzt sind; so zum Beispiel, indem Ich aus Liebe alles erhalten will, möchte er aus Haß gegen alles Geschaffene alles zerstören, weil es erstens von Mir geschaffen, und zweitens, weil es überhaupt geschaffen ist. Er würde, ginge es nach seinem Willen, stets Geschöpfe aller Gattung erzeugen, nicht aber um sich an ihrem Bestehen, sondern nur um sich an deren Zerstörung wieder zu freuen, und sodann wieder neu schaffen, um das Spiel stets von vorne anzufangen. Seine untergeordneten Geister, die von Mir als lebende Wesen erschaffen, sich so weit verfinsterten, daß sie nur an der Finsternis eine Freude haben, wie Meine Engel am Licht, sind je nach der Intensität ihrer Bosheit dem Satan näher oder ferner gestellt und in verschiedenen Abteilungen in und auf der Erde verteilt, wo sie ihren Vergnügungen nachjagen, sich bestrebend, ihrem Herrn zu gleichen soviel als möglich, und so haben sie die größte Freude, wenn sie durch alle möglichen Vorspiegelungen die Menschen vom guten oder bessern Wege abwenden, und sie auf ihre breite Heerstraße bringen können. Da in ihnen wie in ihrem Herrn nur satanische Liebe ist, so freut es sie, dieselbe auch in die Herzen der Menschen einzupflanzen, die ihren Einflüssen Gehör geben wollen. Dort ermangeln sie nicht, ihren Opfern die Welt und ihre Vergnügungen so angenehm als möglich vorzustellen, ihnen nur an List, Trug, Wollust und allen niedrigen Leidenschaften Geschmack einzuprägen, und sie so reif zu machen, ihre würdigen „Brüder“ zu werden.

Ihr werdet mich fragen – „aber wie konntest Du, Schöpfer, denn so mächtige Horden böser Geister nebst ihrem Herrn fortbestehen lassen? Warum vernichtest du nicht mit einem Machtspruch solche Wesen, die den sanften Trieben Deiner Liebe und Deiner göttlichen Eigenschaften so entgegenstehen, und noch dazu – warum hast Du sie gerade in und auf die Erde gebannt, während doch Millionen anderer Erden und Sonnen in der Unendlichkeit umherkreisen, deren Bewohner ungestört ihrem Besserungs- und Läuterungswandel entgegengehen können, ohne solcher Plage ausgesetzt zu sein, und nur wir, die Du uns ,Deine Kinder‘ nennest, derentwegen Du gerade auf diesen kleinen Erdball gekommen bist, daselbst ihretwegen gelitten und geduldet hast, warum sind denn gerade wir diejenigen, die auf einer Seite die Bevorzugten, auf der andern Seite aber gerade die am meisten Geplagten und allen Verführungen und Versuchungen ausgesetzt sind?“

Meine lieben Kinder, dieser Vorwurf, den ihr Mir da macht, ist von eurer Seite, als von Menschen dieser eurer Erde gedacht, ganz natürlich, und Ich muß Mich bei euch deswegen rechtfertigen, damit ihr, wenngleich der Anschein nicht dafür zeugt, doch erkennt, daß Ich stets der liebevollste und gütigste Vater bin, und alles nur zu eurem Besten von jeher angeordnet habe, und auch stets alles zum Wohle Meiner Kinder leiten werde.

In einem früheren Worte tat Ich schon Erwähnung von einem gefallenen Engel, der auch eine Unzahl anderer Geister in seinem Falle mitzog, und in der „Haushaltung“ erklärte Ich euch auch, daß dann aller Stoff aus seinem ganzen Seelischen, in Parzellen geteilt und in die Materie gebunden, von ihm genommen ist und nun auf der Vervollkommnungsstufe nach und nach wieder zu Mir zurückkehrt; ferner, daß alles Geborene auf Erden, sofern nicht Geister von anderen Welten zum Probeleben behufs Erreichung Meiner Kindschaft hierher verpflanzt wurden, alles übrige Teile von dem Gefallenen sind, die dann auch den nämlichen Weg wie alle in die Materie gebundenen Geister machen müssen. Ferner sagte Ich noch, daß eben dieser gefallene Engelsgeist dorthin verbannt wurde, wo eben Meine Pflanzschule für Meine Himmel ist, in die Erde, daß er dort am meisten wirkt, zum Trotze gegen Mich und Meine Anordnungen.

Sehet, dieses alles habe Ich euch schon früher erklärt, und auch das „Warum“ – warum gerade da die größten Versuchungen und Gefahren sein müssen, wo Geister und Seelen es sich zur Aufgabe gemacht haben, Mein Reich zu erwerben und mitten durch Hölle und Verdammnis das Kreuz der Duldung und der Liebe zu Meiner Ehre und zur Schande Meines großen Gegners zu tragen; und daß trotz aller Verführungen und aller so scheinenden Annehmlichkeiten, mit denen der Satan seine künftigen Zöglinge überhäuft, um sie in sein Netz zu ziehen und später jede Vergnügung und jede Annehmlichkeit mit tausend Qualen der Hölle zu vergüten, es doch Seelen gibt auf dieser Erde, die allen seinen Versuchungen Trotz bieten, allen seinen großartigen Versprechungen den Rücken kehren, unter Leiden und Kämpfen das Banner des Glaubens, der Demut und der Liebe hochhalten und einst nicht ihm, sondern ganz allein Mir angehören wollen! –

Als der Satan sich von Mir trennte, mußte Ich ihm und seinem ganzen Gefolge die eigene Freiheit belassen, die jeder Geist haben muß, um als freier Geist Meiner je würdig werden zu können. Die Umkehr zu Mir muß von innen her und aus freien Stücken, nicht mit Zwangsmaßregeln geschehen; ebendarum muß Ich das Gebaren dieses Meines größten Gegners nebst seiner Brut geschehen und sie schalten und walten lassen, wie sie wollen, so lange sie nicht Meine festgestellte Ordnung beeinträchtigen. Daß aber von alledem, was sie tun, das Resultat immer gerade das Gegenteil und das Entgegengesetzte zur Folge hat von dem, was sie bezwecken wollen, das ist der Triumph der guten Sache, da auch das Böse, ja das Ärgste, was die Schöpfung aufzuweisen hat, nur zu seiner eigenen Besserung und zur Weiterbeförderung des Guten im allgemeinen beitragen muß und kann. Ebendeswegen ist der Satan auch mit seinem Reich dorthin verbannt, wo ihm Gelegenheit gegeben ist, alles zu versuchen, was ihm nur möglich, um seine Lebenstheorie gegen die Meinige geltend zu machen; ja, es wurde ihm sogar erlaubt, Mich Selbst während Meines Erdenwandels persönlich zu versuchen, der Ich nicht ein geschaffener Geist, sondern der Schöpfer alles Geschaffenen war. Weil Ich ihm nicht aus dem Wege ging, als er Mich als Mensch, allen menschlichen Leidenschaften ausgesetzt, antraf, so wagte er auch an dem Allerhöchsten den Versuch, welches ihm auch zugelassen wurde; – doch mit welchem Erfolg, das wisset ihr, damit er dann im Großen wie im Kleinen mit der Zeit erkennen möge, daß all seine Mühe umsonst ist, und er durch so viele Zeitläufe vergeblich Widerstand geleistet hat, und zwar gegen Denjenigen, welcher ihn erschuf, und Der, wenn er heute reuig zurückkehren wollte, ihn mit offenen Armen wie einen „verlorenen Sohn“ aufnehmen würde, so wie Ich es euch in den Zwölf Stunden schon einmal kundgegeben habe, wie es nicht auf einmal, sondern nach und nach geschieht und auch geschehen wird.

Was Ich von Meinen Himmeln sagte, daß ein jeder Menschengeist sie im Kleinen in sich trägt, ebenso ist auch der Keim der Hölle oder die Lust zu sündigen und gegen Meine Ordnung zu handeln, oder die Hölle im Kleinen in eines jeden Menschen Brust. Sie ist deswegen dort, weil Tugend ohne die Erkenntnis ihres Gegensatzes, das Laster, keine Tugend und Liebe ohne das Entgegengesetzte keine Liebe wäre! Wäre nicht die Finsternis, ihr wüßtet das Licht nicht zu schätzen, wäre nicht der erstarrende Eindruck der Kälte, ihr begriffet nicht das Wohlgefühl der nach und nach einfließenden Wärme.

Es mußte also, wo Meine „Kinder-Pflanzschule“ ist, auch die Schule der Überwindung und Bezähmung aller Leidenschaften sein!

Was wäre das Leben ohne Kampf? Ein einförmiges Dahinschwinden der Zeitabschnitte, ohne sich dessen bewußt zu sein, wie einer kommt und der andere geht. Das Leben hätte keinen Zweck, keine Würze!

So wie das Salz in allen euren Speisen, in allen Kräutern, Metallen, Pflanzen, selbst in der Luft und auch in eurem Magen wegen der richtigen Verdauung einen wichtigen Bestandteil ausmacht, der zum Leben reizt und dieses eben durch solchen Reiz fördert, – ebenso ist das Salz des geistigen Lebens, die Versuchung oder die Tendenz, anders zu denken und anders zu handeln, als man eigentlich tun sollte. Eben durch diesen Gegensatz oder dieses Anreizmittel wird der bessere Teil eures Ich gekräftigt, das körperliche und geistige Leben in euch wird durch diese Nahrung erhalten, sein Fortbestand befestigt und der Genuß erhöht, wieder eine neue Stufe der Vervollkommnung errungen zu haben, und zwar mit Kampf und durch Entsagung errungen zu haben, während ihr im Gegenteil bei dem Fortschreiten ohne Hindernisse euch des Fortschrittes gar nicht bewußt wäret. Wenn die Sonne des Morgens die ersten Strahlen über die Fluren eurer Erde herniedersenkt, wie jauchzt ihr die ganze lebende Natur entgegen! Alle Wesen, jedes in seiner Art zwitschert, girrt oder sumset seinen Lobgesang dem Licht und seinem Geber entgegen; selbst der Tautropfen, der am Blatt einer Moospflanze hängt, bekleidet sich mit Diamantenschimmer, spiegelt die große über ihm gewölbte Licht-Halbkugel ab und leuchtend freut er sich gleichsam des nach der Finsternis wiederkommenden (Tages-)Lichtes! – und warum? – weil von einem Abend bis zum nächsten Morgen die Nacht oder Finsternis alle lebenden Kreaturen den Wert des Lichtes fühlen ließ!

So ist es auch in geistiger Hinsicht! – Das süße Bewußtsein geistiger Liebe, geistigen Fortschritts und geistigen, höheren Seelenlebens erkennt die Seele eines geschaffenen Wesens erst dann, wenn sie die Abgründe und Irrwege kennenlernte, welche ihr auf ihrem Prüfungswege drohen; erst dann, wenn die Seele eine kleine Stufe errungen hat, freut sie sich derselben und erneuert alle Kräfte zur Gewinnung einer nächsten; und so steigt der Reiz, der Genuß und die Seligkeit nicht so sehr mit dem besseren Zustande, den man errungen, sondern wegen der Hindernisse, die man besiegt hat.

Seht ihr, Meine Kinder, was wären alle Himmel ohne die Hölle! Wie viel entbehren andere Geschöpfe in andern Sonnen und Erden an Seligkeit, die nur Meinen Kindern vorbehalten ist, weil die andern Geschöpfe in andern Sonnen und Welten nur Licht und wenig oder gar keine Finsternis kennen. – Habt ihr Mir nun noch Vorwürfe zu machen, warum die Hölle so nahe bei euch und sogar in euch liegt? Oder möchtet ihr nicht, Mir dankend, vielleicht Mich um mehr Hölle bitten, damit ihr noch mehr kämpfen, noch mehr leiden könntet, nur um den Namen „Meine Kinder“ in reicherem Maße zu verdienen?! –

Seid deswegen ruhig, Ich weiß, was euch zur Probeschule not tut, verlanget nicht mehr, als euch von Mir gegeben wird, und seid versichert – ihr habt genug mit dem, was Meine liebende Hand euch auferlegt; wäre es mehr, so würde es eine strafende Hand sein, und diese habe Ich als euer Vater nicht!

Jetzt habe Ich euch also gezeigt, wie selbst das ausschließliche Böse, ja Böseste in der ganzen Schöpfung, mit seinem Treiben und Tun doch von Mir zum Segen alles Lebenden verwendet und ausgebeutet wird, und wie der Satan mit seinen Gehilfen, statt Mir zu schaden, im ganzen gerade zum größten Segen beitragen muß!

Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #13 am: 05. September 2008, 07:21:36 »


Jetzt wollen wir also zu eurem Wohnort, als dem dritten, oben gegebenen Wort „die Erde“ übergehen, damit ihr auch da wieder die Liebe und die weise Umsicht eures Vaters in ihrer ganzen Herrlichkeit sehen mögt!

Beim Aussprechen des Wortes „Himmel“, wo ihr eure Stimme erhöhen und bei dem Worte „Hölle“ dieselbe vertiefen müßt, werdet ihr schon bemerkt haben, daß zur Aussprache eines jeden dieser Worte eine andere Muskelbewegung im Sprachorgan stattfindet, und sehet, bei der Aussprache des Wortes „Erde“ ist diese Muskelbewegung wieder verschieden, indem ihr dazu den Mund breit öffnen müßt. Sehet, es ist beim Aussprechen dieser drei Wörter in eurer Sprache und den dazu gehörenden Bewegungen des Sprechorgans alles so geordnet, daß Geister, die die Entsprechungsformeln der Schöpfung besser kennen als ihr, in den Bewegungen der Muskeln im Munde schon alles aufgeschrieben und aufgezeichnet finden, was das eine oder andere ausgesprochene Wort zu bedeuten hat. Bei dem Wort „Himmel“ habt ihr gesehen, wie die Erhebung der Stimme mit der näheren Beschreibung desselben zusammenhängt, bei dem Worte „Hölle“, wo der Mund bei der Aussprache gleich einer Höhle geschlossen werden muß, wird euch die enge Verbindung dieser Muskelbewegung und der Beschreibung der Hölle nicht entgangen sein, wo noch nebenbei das Wort „Himmel“ mit dem Aufblick nach oben und das der „Hölle“ mit dem Blick nach unten – und gewiß nie nach oben – und endlich „die Erde“ mit der Öffnung des Mundes in der Breite gerade vor sich hin ausgesprochen wird. Die ersten beiden haben wir erörtert, jetzt bleibt uns nur noch das letzte breitausgesprochene Wort und dessen geistige Entsprechung und die Erde selbst als euer Aufenthalt übrig, um sie einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

Daß zu dem Wort „Erde“ den Mund breit dehnen, ja daß man beim Aussprechen dieses Wortes die Lippen in die Höhe ziehen und die weißen Reihen der Zähne zeigen muß, bedeutet, daß bei der geistigen Bedeutung der Erde, wie dort die Lippen als Vorhänge in die Höhe gezogen und die Zähne gezeigt werden, bei der Erde im geistigen Sinne das Weichere, nämlich das Fleisch zurückgezogen und die festeren, kompakten Teile – das Moralische, oder die Zähne – in Anbetracht zu ziehen sind.

Nun sehet, Meine lieben Kinder, in der geistigen Entsprechung bedeuten die Zähne, als feste, knochenartige Teile, den bleibenden und ersten Halt, im Menschen sowohl als in der Erde, der – erstens – dem Angesicht des Antlitzes eine schöne Form gibt, die das moralisch Schöne dem ganzen Äußeren des Menschen, und zweitens in der Erde selbst als Körper, seine innere Lebenskraft, die Schöne der Oberfläche der Erde erzeugt. Die Zähne bedeuten nebenbei auch noch das Moralisch-Seelische, das erste geistige Verdauungsorgan, das im weltlichen Leben das Gute vom Schlechten sondern sollte; und wie im Munde zum Zerquetschen der Speisen durch die Zähne das Salz im Magensafte des Speichels sich dazumischt, ebenso ist das Salz entsprechend der Reiz, stets gegen das Gute zu handeln. Und diesem Reiz entgegenzukämpfen und darin am Ende auch zu siegen, ist eure Hauptaufgabe.

Hier, auf dieser Erde empfanget ihr alles gemischt, Gutes mit Schlechtem, Liebe mit Haß, und Leben mit Tod; das heißt, es wechselt beides leicht miteinander, oder es verkehrt sich jedes leicht in seinen Gegenpol. Habt ihr genug Kraft, um das Böse und Schlechte auszuscheiden, so kann das Böse, sooft es auch an euch herantritt, in eurer Seele doch keinen bleibenden Eindruck machen, und im Jenseits gänzlich verschwindend, wird nur das Gute euer eigentlicher Wert sein!

Daß ihr beim Aussprechen des Wortes „Erde“ euren Mund breit in horizontaler Richtung öffnen müßt, bezeichnet in Entsprechung, daß eure Erde in geistiger Hinsicht, obwohl körperlich klein, weit über alle Sonnengebiete, ja bis zu Meinen Himmeln reicht; indem dieser kleine Planet erstens der Wohnort Meiner Kinder, und zweitens auch der Meinige ward, wo Ich durch Leiden und Sterben den Sieg über das Böse errungen habe. Würdet ihr diese Geistersprache etwas besser kennen, ihr würdet in jedem Wort, das auf Mich bezug hat, den wichtigen und weit größeren geistigen Sinn entdecken und euch nicht mit dem Verständnis des Wortes – gleich der Rinde – begnügen, sondern an dem inneren Gehalte mehr Freude und Glückseligkeit empfinden, als euch je in den Sinn gekommen ist. Ihr würdet nebenbei dann auch finden, daß ein jedes Volk, je nachdem es in seiner geistigen Stufe hoch, höher oder am höchsten steht, sich in seinen Mich bezeichnenden Worten und Ausdrücken offenbaren wird, oder glaubt ihr denn, die Sprachen sind erfunden worden, wie es eure Sprachforscher nachzuweisen glauben? O da seid ihr in großer Irre! Die Worte sind nicht immer mit den erfundenen Gegenständen und neuen Bedürfnissen eines Volkes gemacht worden, sondern die Sprache – als ein geistiges Produkt – ging stets parallel mit der geistigen Anschauung eines Volkes. Ihr könnt es ja selbst aus der Geschichte der Nationen sehen, wie mit dem geistigen Steigen oder Sinken einer Nation ihre Sprache ebenfalls sich erhob oder sank und mit dem Aufhören einer Nation auch ihre Sprache (als lebend) ganz erlosch.

Die Sprache ist der Ausdruck der Seele, je höher und schöner die Sprache, desto größer die Intensität ihrer Ausdrücke, was aber nur Geister zu würdigen wissen oder Geweckte durch Meine Liebe und Gnade, die dann hinter den verschiedenen Wendungen der Mund- und Kehlmuskeln, zwischen den zwitschernden, schnalzenden, trillernden und pfeifenden Tönen, die so und so zusammengestellt das eine oder andere Wort ausmachen, einen höheren, geistigen Sinn entdecken, der euch wie Hieroglyphen eines verlorenen Paradieses unbegreifbar geworden ist! So ist die Erde auch darin verschieden von vielen anderen Welten. Während in diesen nur eine Ausdrucksweise herrscht und alle Geschöpfe nur einen und denselben Weg gehen, gibt es auf der Erde Tausende von verschiedenen Sprachen, als Abarten einer einzigen; und so ist auf diese Art dem Bewohner dieser Erde neben vielen Prüfungen seiner Geduld und Ausdauer noch diese auferlegt, daß er, wenn er mit den Brüdern anderer Nationen verkehren will, er ihre Sprache erlernen muß, um ihnen begreiflich zu machen, was er denkt und fühlt, oder will er von seinem fremden Bruder etwas erlernen oder ihm selbst etwas kundgeben, er sich in jener Sprache verständlich machen muß.

Soweit ihr die Erde betrachtet, von den wildesten Völkern bis auf euch zivilisierte Nationen, so seht ihr die kleine Erde mit ihren unruhigen Geistern sich über alles Bekannte ausbreiten. Freilich ist auch überall beim Haufen der Eigennutz der Haupthebel; allein dieses führt doch die Völker zusammen, da lernen sie sich kennen, einer den andern schätzen und lieben.

 Die Forschenden in der Natur, in den Sternen, im Innern und auf der Oberfläche der Erde, geben ihre Erkenntnisse der Menschheit als Gemeingut hin, was Ich aus Gnade den einzelnen finden ließ; sie vollführen, auch ohne es zu wissen, nur Meine, und nicht ihre Pläne, und so erziehe Ich die Seelen dieser Erde, welche einst auf kurze Zeit auch Mein Aufenthalt war, zu einem besseren Leben.

Jetzt eilen die Gedanken der Menschen mit Blitzesschnelle von einem Pol zum andern, und sie selbst rollen auf eisernen Wegen gleich einer Windsbraut von einem Ort zum andern. Die Wege sind von Eisen und die meisten darauf Fahrenden haben auch das Herz von Eisen (wenigstens für ihre Menschenbrüder); aber das tut nichts zur Sache. Meine Zwecke werden doch durch die schnelle Verbindung von Städten und Dörfern und dem Zusammenkommen der darin wohnenden Menschen mehr gefördert, als alle Eisenbahnbauer und Eisenbahnbesitzer glauben. Hier habe Ich – Himmel, Hölle und Erde, oder geistig gut, böse oder materiell denkende Menschen in einem Wagen oft zusammengestopft. Beim Einsteigen waren sie noch so ziemlich in ihrer Meinung ein jeder für sich, beim Aussteigen hat vielleicht die Hölle sich an dem Himmel und der Erde einen bleibenden Funken der Belehrung aus der Unterhaltung herausgezogen, der dem Betreffenden in seinem ganzen Leben nicht mehr aus dem Sinn kommen wird. So vollführe Ich Meine Pläne, auch dieses zusammen Fahren benutzend, – was früher durch starr abgegrenzte Kreise getrennt war, da lasse Ich Vergessenheit der Vorurteile eintreten, und wenngleich Eigennutz, der Trieb nach Genuß und Geld das Veranlassende ist, warum die Menschen zusammenkommen, in andere Länder reisen, sich Gefahren aller Art aussetzen, so habe dann Ich doch auch Meinen Zweck erreicht, nämlich den Zweck der Verbrüderung. Jetzt gehört nur noch ein mächtiger Stoß und geistiger Impuls dazu, und die Menschen stehen wie Brüder da, vereint, Mir als dem Ewigen Hirten zu folgen! Dann ist die geistige Bedeutung der Erde auch erfüllt, – dann ist die Zeit, daß Ich persönlich unter euch wiederkommen werde, nachdem die Widerspenstigen entfernt, und nur die Willigen geblieben sind.

Und so, Meine lieben Kinder, sehet ihr, wie Himmel, Hölle und Erde, im Großen wie im Kleinen, nur den Zwecken der Liebe, der Grundidee Meiner Schöpfung folgen müssen.

Rechnet jedoch nicht nach Jahren, bei dem was Ich soeben euch hier sagte, bei Mir gibt es keine Zeit! Ich kenne weder Tag noch Nacht, um Zeitabstände zu messen, bei Mir ist es stets Tag, stets glänzt die Sonne der Liebe, die allen leuchtet und leuchten wird, bis alle den Weg zu Mir, ihrem liebevollsten, gütigsten Vater, gefunden haben werden. –

Jetzt glaube Ich, daß auch du mit dieser Beigabe zufrieden sein kannst; sie ist wieder eine Leuchte in den großen Tälern Meiner Schöpfung. Bedenket es wohl, welche Liebe und Gnade Ich euch angedeihen lasse, daß Ich euch soviel geistiges Brot reiche, damit ja kein Zweifel in eurer Brust mehr aufsteigen möge, als wäre nicht alles, was ihr sehet – von Vaters Hand!

Dies zum Troste mit Meinem Segen! Amen!

 


Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #14 am: 05. September 2008, 17:02:51 »

Zitat von: EDU-Zeitung
(Textauszug)

Der Biologe Prof. Conklin von der Princeton Universität hat die Wahrscheinlichkeit einer zufälligen Entwicklung des Lebens für jedermann veranschaulicht so ausgedrückt:


        «Die Wahrscheinlichkeit, dass das Leben durch Zufall entstanden ist,
        ist vergleichbar mit der Wahrscheinlichkeit, dass ein vollständiges Wörterbuch
        das Ergebnis einer Explosion in einer Druckerei ist.»


Kein vernünftiger Mensch glaubt, dass sich der Eiffelturm von selbst entwickelt hat. Es ist offensichtlich, dass ein solches Bauwerk nicht ohne Wille, Intelligenz, Planung, Berechnung und Ausführung entstehen konnte. Wie viel mehr trifft dies für Menschen, Tiere und Pflanzen, Erde und Weltall zu, die unendlich komplizierter und wunderbarer geschaffen sind.


Einstein, weltberühmter Physiker und Nobelpreisträger:


        «Ich glaube an einen persönlichen Gott, und ich kann mit gutem Gewissen sagen,
        dass ich niemals in meinem Leben einer atheistischen Lebensanschauung gehuldigt habe.
        Schon als junger Student lehnte ich den wissenschaftlichen Standpunkt der achtziger Jahre ab,
        und ich betrachtete Darwins, Haeckels und Huxleys Entwicklungslehren als hoffnungslos veraltet.
        Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls nahe liegen, weil er sich nicht
        vorzustellen vermag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm
        zum erstenmal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos
        überlegene Vernunft. Die gängige Vorstellung, ich sei Atheist, beruht auf einem grossen Irrtum.
        Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen.»



Es ist kein Naturgesetz bekannt, das ein Konzept beschreibt, wonach «tote» Moleküle bestrebt sind, sich zu Leben zu organisieren ...
Der Kybernetiker D.M. McKay charakterisierte eine solche Denkweise wie folgt:


        «Es ist unmöglich, nach einer Orientierungsmarke zu segeln,
        die wir an den Bug unseres eigenen Schiffes genagelt haben.»



Mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnung verwirft die Zufallserklärung der Evolution völlig. Um derart hochkomplizierte und räumlich komprimierte Programme herzustellen, bedarf es höchster Intelligenz und eine zweckdienliche planende Persönlichkeit. Wo immer wir Codierung, Ordnung und Plan beobachten, wissen wir aus übereinstimmender Erfahrung, dass irgendwo Intelligenz am Werk gewesen war. Ein Gedanke war immer zuerst gedacht, dann erfuhr er durch Einkleidung mit Materie seine Verwirklichung. Unvereinbar ist das Konzept eines allgemeinen Prozesses zunehmender Ordnung vom Molekül bis hin zum Menschen .... Statt zu einer Höherentwicklung, wie die Evolutionisten propagieren, kommt es in Tat und Wahrheit zu einer Abwärtsentwicklung...

(Markus Hofmann)


Der ganze Text:
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