ZUR EINKEHR
01. Oktober 2014, 01:53:57 *
Willkommen Aus der Ferne grüssend. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
 
   Übersicht   Hilfe Suche Einloggen Registrieren  
Seiten: « 1 2 3  Alle   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Himmelsbrot ....  (Gelesen 4205 mal)
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #30 am: 27. September 2009, 09:28:33 »

Herzlichen Dank, liebe Maria, für Deine ausgesuchten Kundgaben!
Es gibt einige, die kommen mir vor, als hätte ich sie noch nie gelesen, z.B. 5402.
Da wusste ich nicht, ob sie auf mich und Sapienza gemünzt sei, oder wie. Aber ich muss das von Dir aus nicht wissen, sondern ich bete und achte auf meine Gedanken und Empfindungen, ja auch auf die Träume. Z.B. hatte ich wieder sehr, sehr schöne Erlebnisse, als ich mich so verteidigend vor Sapienza stellte. Bertha Dudde aber schreibt schon viel inhaltsreicher, präziser und aussagekräftiger, nur können aus der Liebe, die in den Sapienza-Zwiegesprächen zum Ausdruck kommt, viel lernen, wenn wir uns an die Sprache gewöhnen und in der "Süsse" wirklich echte, tiefe Liebe sehen. Unsere Sprache ist meist ganz unzulänglich, um die tiefe, reine Liebe Gottes ausdrücken zu können. Doch zwischen den Zeilen nehme ich öfter etwas davon wahr, auch bei Bertha Dudde, aber in etwas anderer Weise. In Bertha Dudde geht es eher um Nüchternheit, Kraft und tiefes Wissen, bei Sapienza um mehr empfindungsmässige, praxisnahe Liebe.

In der letzten Kundgabe Nr. 357 sollte es vielleicht etwas anders heissen.
Anstelle von "es wird leuchten alles Licht" müsste 'Licht' wohl klein geschrieben werden:
"Es wird alles leuchten licht," das heisst, in hellstem Licht erscheinen. Ich kenne Ähnliches in abgeschwächter Form, ausser Jesus, Der so hell leuchtete, als ich Ihn einmal kurz sehen durfte. Alles Licht ist nämlich gar nicht zu ertragen, schon gar nicht für einen Menschen, der noch im Irdischen tätig zu sein hat. Bertha Dudde hat im Original 'Licht' auch gross geschrieben.

Nun wünsche ich Allen einen gesegneten Sonntag und viel neue Freude im Wort des Herrn!
Seine kostbare Gnade geleite Euch, begleitet von Seinem Segen!

Epidophekles
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #31 am: 29. September 2009, 16:17:50 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  31.5.1952 
 

5403   Wort-Vermittlung den Seelen auf Erden und im Jenseits ....

Vermittelt allen Mein Wort, die es anhören wollen, und ihr erfüllet Meinen Willen, ihr erfüllet eure Mission, ihr seid für Mich und Mein Reich tätig, dann machet ihr es möglich durch euren Willen, daß Ich Selbst den Menschen und auch den Seelen im Jenseits nahetrete, daß Ich Selbst zu ihnen sprechen kann, was ohne dieses euer Mitwirken nicht geschehen kann, weil sie Mir noch zu fern stehen und darum Meine direkte Ansprache nicht vertragen würden oder sie auch nicht erkennen als solche.

Meines Geistes Wirken ist diesen Seelen fremd, denn sie glauben kaum an Mich Selbst, noch weniger aber daran, daß Ich Mich einem Menschen kundgeben könnte durch die Stimme des Geistes.

Und daher ist es gut, wenn ihr zu ihnen sprechet und euch Meines Wortes bedienet, das euch zwar auch durch Mich zugegangen ist, das aber auch von den Menschen als euer eigenes Gedankenerzeugnis angesehen werden kann, die nicht glauben wollen. Und doch ist die Kraft Meines Wortes so stark, daß sie, so sie einmal das Herz berührt hat, nicht ohne Wirkung bleibt.

Es gibt der Seele Licht, das ihr bisher mangelte und das sie überaus wohltuend empfindet.

Denn Ich spreche ja Selbst die Seele an, so sie Mein Wort entgegennimmt, wenngleich es eurem Mund entströmet ....

Ich Selbst komme zu der Seele und bringe ihr etwas Köstliches, Ich bringe ihr eine Nahrung, die sie bisher entbehren mußte und die sie doch braucht, um leben zu können .... Und was euch als nur Verstandesmenschen durch euer Reden nicht gelingt, das werden Meine Worte erreichen .... rechtes, der Wahrheit zugewandtes Denken, das nun die Seele zum Erkennen führt. Mein Wort kann eine große Umwandlung hervorbringen, wo nur der geringste Wille vorhanden ist, wahrheitsgemäß unterwiesen zu werden, und darum ist eure Aufgabe, Mein Wort überallhinzutragen, wo ihr Menschen wisset, die noch ohne Erkenntnis sind, wo Ich Selbst keinen Zugang habe und doch die Seele nach Wahrheit verlangt.

Wer Aufklärung sucht, der wird sie auch finden in Meinem Wort, denn ihn unterweise Ich Selbst, obwohl ihr es seid, die da reden. Bedienet euch stets Meines Wortes, wollet ihr größere Erfolge haben .... Ihr könnet wohl auch in der Erkenntnis der Wahrheit diese mit eigenen Worten vertreten, doch es wird weit schwieriger sein, Seelen zu gewinnen, als so ihr Mich Selbst reden lasset, indem ihr den Mitmenschen das euch von Mir direkt vermittelte Wort vortraget, das dann schon in sich selbst die Kraft trägt und daher nicht ohne Einfluß bleibt.

Ihr habt einen unnennbaren Schatz, mit dem ihr arbeiten könnt .... ihr habt in allen Fragen Aufklärung, immer bin Ich Selbst bereit, die Lücken eures Wissens auszufüllen, und darum werdet ihr stets austeilen können, wo Hunger und Durst die Seelen zu euch führen .... Mein Wort ist eine wahre Labsal für diese, Mein Wort gibt Kraft und Licht, Mein Wort bezeuget Mich Selbst und lässet den Glauben an Mich neu erstehen, der verloren war, wie es aber auch diesen festigt, wo er noch schwach ist. Mein Wort muß auch diese Kraft in sich tragen, weil alles, was von Mir ausgeht, Kraft in sich ist und die Wirkung von jeder willigen Seele gespürt werden kann, die ihren Widerstand aufgibt gegen Mich, die nach Licht verlangt, das Ich keiner Seele versage .... Darum traget Mein Wort hinaus in die Welt .... Lasset Mich reden durch euch, wo eine verlangende Seele sich einstellt, um die Wahrheit zu vernehmen .... Dann erfüllet ihr eure Mission auf Erden, dann seid ihr treue Knechte in Meinem Weinberg, und ihr dienet Mir nach Meinem Willen ....

Amen
 
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #32 am: 30. September 2009, 06:35:46 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  22.7.1952 
 

5445   Gott als Lehrmeister .... Wahrheit - Licht ....

Ich bin euer Lehrmeister, und Ich unterweise euch wahrlich recht. Ich gebe euch Licht .... Und also geht von Mir aus der Kampf gegen die Finsternis, denn Licht hineintragen in die Finsternis bedeutet, gegen die Finsternis anzugehen, sie zu vertreiben mit hellstrahlendem Licht, das bis in alle Winkel hindurchdringt, so ihm der Zutritt nicht verwehrt wird.

Licht bringen aber heißt die reine Wahrheit denen bringen, die noch im Irrtum, in der Finsternis des Geistes schmachten.

Von Mir geht die Wahrheit, das ewige Licht, aus und richtet sich gegen den, der ein Feind der Wahrheit ist, der Irrtum und Lüge in der Welt verbreiten will, um Mich zu entthronen. Es wird ihm ewiglich nicht gelingen, weil das Licht eine so starke Leuchtkraft hat, daß es jedes Vorhaben Meines Gegners aufdeckt. Es wird die reine Wahrheit ganz klar und deutlich aufdecken alle Zusammenhänge und also auch den Kampf zwischen Licht und Finsternis und seine Ursache, und das desto eher dort, wo der Menschheit die Wahrheit gebracht wird, die allen denen annehmbar erscheinen wird, die wissen möchten, was ihnen zuwenig erklärt wurde .... über Sinn und Zweck des Erdenlebens und ihre Erdenaufgabe .... Dieser öffnet sich, und das Licht kann in sein Herz scheinen. Er nimmt die Wahrheit an, die Ich ihm gebe durch Meine Diener, deren Lehrmeister Ich Selbst bin.

Ich Selbst bringe sonach die Wahrheit denen, die sie verlangen, auch wenn sie diese von einem Menschen empfangen .... Doch Ich Selbst bin es, Der durch diesen Menschen spricht. Und weil die Finsternis sehr dicht über die Erde gebreitet liegt, muß Ich allerorten Lichtlein anzünden, d.h. in vielen Menschen im Geist Aufenthalt nehmen, um die Menschen anzusprechen, und Ich tue das überall, wo gläubige, Mir ergebene und liebetätige Menschen für Mich reden, sei es in Gemeinden, sei es in kleinen Kreisen .... wo immer Meines Namens Erwähnung getan wird, wo gleichsam Ich Selbst durch den Willen derer unter ihnen weilen kann, dort kann Ich Mich auch äußern durch den Mund des einen oder des anderen, und dieser wird dann geisterfüllt reden können und nun für Mich und Mein Reich sprechen, und was er redet, wird lautere Wahrheit sein.

Denn wo zwei oder drei in Meinem Namen versammelt sind, bin Ich mitten unter ihnen, und Ich werde es wahrlich zu verhindern wissen, daß Mein Gegner Oberhand gewinnet, so einer dessen Vertreter wäre .... Die Wahrheit wird überall Zugang finden, doch ob die Menschen sich in hell erleuchteten Räumen wohl fühlen, ist ihnen selbst überlassen .... Viele ziehen sich wieder in die Dunkelheit zurück, weil sie glauben, das Licht, die reine Wahrheit, entbehren zu können. Denn auch Mein Gegner kämpfet mit Zähigkeit und allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Er scheut sich auch nicht, scheinbar die Wahrheit anzunehmen, sich hinzustellen als gleichfalls Diener von Mir, um bei erster Gelegenheit einen Strick zu drehen und um deutlich zum Gegenteil überzugehen .... alles zu verwerfen, was er zuvor vertreten hatte .... Überall, wo noch Finsternis ist, wo Unklarheit herrschet und Unverständnis, dort ist Mein Licht noch nicht durchgedrungen, dort ist Mein Gegner am Werk. Wo dagegen lichtvollste Aufklärung gegeben werden kann, dort wird die Wahrheit vertreten, dort reden die Menschen für Mich, Der Ich die ewige Wahrheit bin, und diese sollet ihr anhören.

Unwahrheit, Irrtum und Lüge wirket sich widergöttlich und folgenschwer aus im Jenseits, weil die Seele keine klare Erkenntnis hat, weil all ihr Denken und Wollen verwirrt ist und sie nicht aus der Finsternis herausfindet ohne Hilfe. Nur das Licht der Wahrheit ist in diesem Reich wegweisend, und wer dieses nicht besitzet, ist arm und unselig .... Darum will Ich euch Menschen noch auf Erden belehren und euch die reine Wahrheit zuführen, auf daß ihr nicht in der Finsternis umherirret auf Erden schon und noch mehr im geistigen Reich, wo ihr die Wahrheit noch schwerer annehmet als auf Erden .... Ihr könnet aber nur durch die Wahrheit selig werden, denn Wahrheit ist Licht, und Licht ist Seligkeit ....

Amen
 
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #33 am: 02. Oktober 2009, 05:28:37 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  9.3.1952 
 

5333   Gott - Licht - Wahrheit - Leben ....

Aus Meiner Lichtfülle strömt euch Licht zu, weil ihr ohne Licht nicht selig seid, weil Finsternis der Seele gleich ist dem Tod, denn nur wo Licht ist, ist Leben.

Das göttliche Wahrheitslicht vertreibt jegliche Finsternis, und darum muß es angenommen werden, so es euch Menschen von einem Lichtträger angeboten wird, denn es ist ein Geschenk von Mir, das euch Meine Liebe gibt, weil Mich euer verfinsterter Zustand erbarmt.

Nun bedenket, daß Ich um diesen finsteren Zustand weiß und euch helfen möchte, bedenket, daß Ich euch der Finsternis entreißen möchte, daß Ich euch zu einem Zustand verhelfen will, der euch beglückt, und daß Ich vor allem möchte, daß ihr Mich sehen könnet, Der Ich aber in der Finsternis nicht schaubar bin, wohl aber im Licht .... Bedenket, daß Ich Selbst Licht bin .... also unmöglich in der Finsternis weilen kann, ansonsten schon die Finsternis verjagt wäre ....

Bedenket ferner, daß Licht auch stets Wahrheit bedeutet, daß Ich Selbst auch die ewige Wahrheit bin .... Und dann werdet ihr verstehen, daß die Unwahrheit, Irrtum oder Lüge, niemals zu Mir führen kann, weil sie das Produkt dessen ist, der über die Finsternis herrschet. Ihr könnet niemals annehmen, daß ihr auch durch Unwahrheit Mich erreichet, ihr könnet nicht annehmen, daß Ich Mich finden lasse von Menschen, die der Wahrheit ausweichen und weiter im Irrtum verharren wollen. Wer die Finsternis vorzieht, bleibt in ihr, wer Licht will, muß auch Mich Selbst wollen und kann nicht Meinem Gegner zu Willen sein ....

Ihr müsset euch ernstlich entscheiden für Mich oder für ihn. Alles, was nicht mit der reinen Wahrheit übereinstimmt, ist sein Werk, und so ihr ihn anerkennt, verschreibt ihr euch auch ihm und könnet unmöglich zu Mir gelangen, zur Wahrheit und zum ewigen Leben. Seid ihr nun auf Erden beharrlich, indem ihr die Wahrheit nicht annehmen wollet um dessentwillen, was euch von Meinem Gegner dargeboten wurde, dann nehmt ihr die Finsternis mit hinüber in das jenseitige Reich .... Und dort wird sie euch erst richtig bewußt werden, weil das Licht aus Mir nicht in euch leuchten kann und außer Mir alles dunkel ist ....

Und diese jenseitige Finsternis ist äußerst qualvoll, doch euch nicht zu nehmen ohne den Willen zur Wahrheit, der aber noch schwerer aufzubringen ist als auf Erden, wo Ich euch immer wieder in den Weg trete, wo Meine Lichtträger ständig in euch das Licht anzünden wollen und nur eure Bereitwilligkeit fordern, um Meinen Auftrag ausführen zu können. Ihr müsset euch in der Wahrheit bewegen .... Also kann Ich nur euch die Unwahrheit beleuchten durch Gegenüberstellen der Wahrheit den Irrlehren, durch Aufklärung und immer wieder in euch auftauchenden Zweifeln, die nur die reine Wahrheit verjagen kann. Bedenket, daß Wahrheit Licht ist .... daß das Licht von Mir ausgeht und daß ihr Mich nur finden werdet, so ihr dem Licht nachgeht, so ihr die Wahrheit in euch aufnehmet, die Mich offenbart .... daß Ich aber außerhalb der Wahrheit nicht zu finden bin, weil dort schon das Reich Meines Gegners ist, wo die reine Wahrheit verunstaltet ist, weil er euch von Mir zu trennen suchet ....

Amen
 


http://gloriadei.info/licht/index.php?topic=158.0
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #34 am: 05. Oktober 2009, 16:17:34 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  11.6.1949 
 

4665   Die Welt will Wunder sehen und sieht das größte Wunder nicht ....

Es berührt euch eigenartig, daß Ich nicht mit aller Glorie in Erscheinung trete, d.h., daß Ich Mich nicht durch ungewöhnlich ins Auge fallende Erscheinungen kenntlich mache, sondern schlicht und ohne Prunk nur durch Mein Wort Mich äußere dort, wo Ich gegenwärtig sein kann. Die Welt will Wunder sehen, die Meinen aber sehen Wunder überall und erkennen Mich daher auch im schlichtesten Gewande, weil sie Meinen Geist spüren, der sich nicht als Blendlicht erweiset, jedoch einen sanften, aber hellen Schein verbreitet, der von innen heraus leuchtet, aus dem Herzen, wo Ich Selbst weilen kann.

Die Welt will Wunder sehen und sieht das größte Wunder nicht .... Denn ist es nicht ein Wunder, daß ihr die Stimme Gottes vernehmen dürfet, daß Ich Selbst mit euch rede, wie ein Vater mit seinen Kindern redet? Ist es nicht ein Wunder, daß Ich Selbst euch Aufklärung gebe über Fragen, die einen denkenden Menschen bewegen und die er doch nicht sich selbst zu beantworten vermag? Ist es nicht ein Wunder, daß ihr selbst den Lehrmeister in euch traget, Der euch in der reinsten Wahrheit unterweiset und euch wissend macht? Ihr, die ihr Gott in der Ferne suchet, werdet dieses Wunder niemals fassen und daher auch nicht glauben können, denn ihr lasset Mich ja nicht wirken in euch, also kann Ich Mich euch auch nicht zu erkennen geben.

Doch die Meinen, die Mir verbunden sind durch ihre Gedanken, die Mich stets neben sich fühlen, sind von dem Wunder beeindruckt, nur verbirgt sich das Wunder selbst vor ihnen, d.h., sie können es nicht in der ganzen Tiefe fassen, was sich an ihnen selbst vollzieht, weil sie unbefangen bleiben sollen im Verkehr mit Mir, auf daß sie Mich als Freund und Bruder ansprechen und sich Mir empfehlen, ohne übergroße Scheu vor Mir zu empfinden.

Und Ich bin ihnen darum näher als denen, die Mich verstandesmäßig erforschen wollen und doch nicht finden können. Doch auch offensichtlich werde Ich einigen erscheinen, und diese werden dann zeugen können von Mir und Mich als wahrhaft seiend darstellen und durch ihren Glauben auch die Menschen gläubig machen, die noch schwach sind, doch nicht glaubenslos. Mein Wort wird für sich selbst sprechen und Mich der Welt beweisen. Der Inhalt dessen, was aus der Höhe zur Erde geleitet wird, ist ein augenscheinlicheres Wunder als jeder außergewöhnliche Vorgang, den die Menschen als "Gott-beweisend" erleben möchten.

Meine Diener auf Erden, die schlicht bleiben und ohne Verzückung Mein Wort entgegennehmen, die es ebenso schlicht wiedergeben, wie sie es empfangen haben von Mir, werden zwar nicht innerlich erregend berührt, doch ihre Seelen empfinden das gnadenvolle, ungewöhnliche Erleben und stehen im Licht, selbst wenn es der Mensch als solcher nicht außergewöhnlich empfindet. Ich weiß auch, warum Meine Diener diese scheinbare Unempfindlichkeit haben müssen, und so ist auch dieses Mein Werk, doch nicht zum Nachteil für die Seele, sondern eher zum Vorteil. Und darum lasset euch nicht durch solche Gedanken den Wert der Kundgaben schmälern, sondern wisset, daß Ich Selbst euch gegenwärtig bin, so ihr Meine Stimme vernehmet, und daß diese Meine Gegenwart wahrlich das größte Wunder ist, das aber nur wenige Menschen glauben oder bewußt erleben. Denn die Welt will sehen und staunen, nicht aber still hören und danken für jede noch so heimliche Offenbarung, die aber die Vermittlung Meines Wortes von oben für die Menschen bedeutet ....

Am
en
 
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #35 am: 22. Oktober 2009, 16:44:43 »

Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  2.7.1952 
 

5431   Kraft des lebendigen Wortes ....

Das lebendige Wort, das Wort, das im direkten Verkehr mit Mir empfangen wird, ist als direkte Ausstrahlung von ungeheurer Wirkung, und darum wird es auch als überaus kraftspendend empfunden, wo der Wille vorhanden ist, Mich Selbst sprechen zu hören, so daß das Wort gläubig werden lassen kann, wo es ohne Widerstand angehört wird. Und diese Kraft wirket in einer Weise, daß sie das Menschenherz berührt und weich und nachgiebig macht .... Das Herz nimmt an, was ihm geboten wird, und lässet es auf sich einwirken ....

Denn Ich Selbst berühre das Herz mit Meinem Wort. Fasset es, Ich berühre es, und es spürt die Wohltat Meiner Berührung, und es gibt sich Mir ohne Widerstand hin, doch nur dann, wenn der Wille bereit ist, Mich anzuhören, wenn es keinen eigenen Widerstand mehr leistet gegen das Licht, das ihm zugetragen wird ....

Wie unsagbar belebend und erweckend kann Mein Wort sein in diesem Falle, es kann einem noch toten Wesen das Leben geben, es kann die Dunkelheit des Geistes plötzlich wandeln in strahlendes Licht, es kann dem Wesen Verständnis geben für alles, was ihm zuvor unbegreiflich war.

Und darum kann durch Mein Wort eine völlige Wandlung in dem Menschenherzen stattfinden, vorausgesetzt, daß durch den Willen die Wirksamkeit Meines Wortes zugelassen wird, daß Meine Liebeausstrahlung die Seele treffen kann und diese sich völlig widerstandslos verhält, sie also gewissermaßen bereit ist, sich formen zu lassen von Meiner liebenden Hand .... Was tausend Worte eines Menschen nicht vermögen, kann Mein Wort zuwege bringen .... daß es dem Wesen wie Schuppen von den Augen fällt und es plötzlich in lichtvollstem Wissen steht, weil es Meine Liebekraft ist, die nun an ihm wirksam wird, und diese Liebekraft nicht überboten werden kann.

Wenn Ich darum euch Menschen sage, Mein Wort ist mit Meiner Kraft gesegnet, so verstehet, daß es eine direkte Kraftausstrahlung Meinerseits ist und immer seine Wirkung haben muß, wenn nicht der Mensch selbst die Wirkung aufhebt durch Widerstand, denn des Menschen Wille allein entscheidet dessen Wirksamkeit, weshalb jedoch Mein Wort niemals an Kraft verliert, sondern stets belebende Wirkung zu erkennen ist, sowie nur der Mensch sich dieser hingibt.

Wird nun den Seelen im Jenseits dieses Mein Wort nahegebracht und sie lassen es willig auf sich einwirken, so können sie oft plötzliche Erhellung ihres Geistes finden, sie können sich überaus stark beeindruckt fühlen, sowie sie dieses Wort nur aufnehmen im Willen, sich unterweisen zu lassen oder Erklärung zu erhalten über Fragen, die sie beschäftigen. Mein Wort übt einen gewaltigen Eindruck aus auf alle Seelen, die im freien Willen danach verlangen. Und darum könnet ihr Menschen den Seelen im Jenseits keinen größeren Liebedienst erweisen, als daß ihr ihnen Mein Wort zuleitet, das ihr selbst von Mir empfangen habt. Die Kraft Meines Wortes werden alle Seelen an sich erfahren, die sich bei euch einfinden, um es zu hören .... Zu ihnen spreche Ich Selbst durch euch, und so sie guten Willens sind, erkennen sie Mich Selbst, und ihr Aufstieg im jenseitigen Reich ist gesichert, denn die Kraft Meines Wortes hilft ihnen empor ....

Amen
 
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #36 am: 05. November 2009, 05:09:44 »


Der HERR SELBST erklärt die Einsetzungsworte


Es wird euch immer zum Segen gereichen, wenn Mein Gnadenstrom euch berührt, denn nichts bleibt ohne Wirkung, was Mir entströmt, wenn es willig angenommen wird. Und eine willige Annahme ist garantiert, wenn ihr euch Mir zuwendet im Gebet, wenn ihr begehrt, von Mir gesegnet zu werden .... wenn ihr Meine Ansprache begehret.

Und so will Ich, daß ihr erfahret, wie Ich Mein Wort verstanden haben will: „Tuet dies zu Meinem Gedächtnis .... “ Denn ihr habt daraus eine Handlung abgeleitet, daß ihr buchstäblich Brot und Wein austeilet und nun davon überzeugt seid, Mich Selbst in euch aufzunehmen, wenn ihr dieses Brot esset und den Wein trinket .... Meiner Worte rechter Sinn aber ist von euch nicht verstanden worden. Und doch ist gerade die Entgegennahme von „Brot und Wein“ überaus wichtig, worunter Ich aber Mein Wort mit seiner Kraft verstanden haben will.

Ihr könnet nicht selig werden, wenn ihr nicht Mein Wort höret, das Brot des Lebens, das Manna, das vom Himmel kommt ....

Ihr müsset euch von Mir ansprechen lassen, Der Ich Selbst das Wort bin, Das für euch Menschen Fleisch geworden ist ....

Als Ich über die Erde wandelte, teilte Ich das Brot des Lebens aus mit vollen Händen; Ich sprach alle Menschen an und gab denen, die guten Willens waren, Nahrung für ihre Seelen .... Ich gab ihnen Brot und Wein, Mein Wort, das Ich mit Meiner Kraft gesegnet hatte .... Ich unterwies Meine Jünger und machte sie zu rechten Verkündern Meines Wortes, weil sie Mein Wort in die Welt hinaustragen sollten .... denn alle Menschen brauchten Nahrung für ihre Seelen, alle Menschen sollten „Mein Fleisch essen und Mein Blut trinken“, allen Menschen sollte Mein Wort nahegebracht werden so, wie es von Mir Selbst ausgegangen war; sie sollten reinste Wahrheit empfangen, die ihnen nur die Ewige Wahrheit Selbst geben konnte.

Doch Mein Wandel auf dieser Erde währte nur kurze Zeit. Und in dieser Zeit bereitete Ich Meine Jünger für ihr Lehramt vor .... Und als dann die Stunde Meines Abschieds nahe war, als Ich mit Meinen Jüngern das Abendmahl nahm vor Meinem schweren Gang nach Golgatha .... da gab Ich ihnen nun den Sendeauftrag .... Ich wies sie hin auf ihre Mission, der Welt Kunde zu geben über Mich, über Meine Lehre und auch über das, was noch vor Mir lag, und Ich sprach darum die Worte: „Gehet hinaus in die Welt .... “ Ich brach das Brot und reichte es ihnen, wie auch den Becher mit dem Wein .... und Meine Jünger wußten, daß Ich das Brot und den Wein als „Fleisch und Blut“ bezeichnete, daß Ich in Bildern zu ihnen sprach, und sie verstanden Mich, daß Ich von ihnen verlangte, Mein Wort den Menschen zu bringen, auf daß sie Meiner gedachten und Mich ewiglich nicht mehr aus ihrem Gedächtnis lassen sollten. Sie wußten es, daß sie austeilen sollten an ihre Mitmenschen, genau wie Ich Selbst ihnen das Brot und den Wein austeilte ....

Und so setzte Ich wohl Meine Jünger ein in ihr Amt, für das Ich sie ausgebildet hatte .... Doch niemals setzte Ich eine solche Abendmahlsfeier ein, wie ihr Menschen aus diesen Meinen Worten entnommen habt. Niemals war es Mein Wille, daß ihr Menschen eine Handlung vollführt und euch eine Auswirkung davon erhoffet, die jedoch andere Voraussetzungen erfordert als nur die Entgegennahme von Brot und Wein ....

Verstehet das, es war der Auftrag für Meine Jünger, in die Welt hinauszugehen und das Evangelium zu verbreiten .... Mein Wort den Menschen zu künden, das in Wahrheit Mein Fleisch und Mein Blut ist, das Brot ist aus den Himmeln und unersetzlich ist und bleiben wird für die Menschen, die den Zusammenschluß suchen mit Mir und ihn dann auch gefunden haben, wenn Ich sie direkt ansprechen kann, wenn Meine Kraft direkt in sie einströmen kann und nun die Vereinigung stattfindet, die Zweck und Ziel im Erdenleben ist.

Erste Voraussetzung aber ist, daß sich der Mensch zur Liebe gestaltet, denn Mich Selbst .... Mein Wort, Mein Fleisch und Mein Blut .... kann er nicht in sich aufnehmen, wenn ihm die Liebe fehlt ....

Ich Selbst bin die Liebe. Ich kann Mich wieder nur mit der Liebe vereinen. Es ist also nicht möglich, daß Ich in eines Menschen Herz einziehen kann, der die äußere Handlung vollzieht, der Brot und Wein zu sich nimmt, dessen Herz aber bar jeder Liebe ist .... Denn unter „Liebe“ verstehe Ich nicht eine gefühlsmäßige Erregung, die Mir in dem Moment entgegenschlägt, sondern Ich verstehe darunter eine niedergekämpfte Ichliebe, die sich äußert in der Liebe zum Nächsten und die Mir nun auch die Liebe zu Mir unter Beweis stellt.

Das also ist dann eine wahre Vereinigung mit Mir, in der Ich ihn nun ansprechen kann, in der ihm Mein Fleisch und Mein Blut geboten wird, Mein Wort mit seiner Kraft.

Und dann wird der Mensch auch ständig Meiner gedenken, er wird alles beginnen und beenden mit Mir, er wird ständig in Meinem Willen zu leben sich bemühen, und er wird den Weg der Aufwärtsentwicklung gehen .... er wird zum Ziel gelangen, zum ewigen Leben und zur Seligkeit ....

Amen


BD 7666
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #37 am: 05. November 2009, 05:32:48 »


„Einsetzungsworte“ des Abendmahls



Es werden euch noch oft Fragen gestellt werden, die ihr nun wahrheitsgemäß beantworten sollet, und immer müsset ihr euch dann an Mich wenden, daß Ich euch belehre durch Meinen Geist, daß Ich euch die rechten Gedanken eingebe, daß ihr die rechten Worte aussprechet, wenn dies von euch gefordert wird.

Da Ich aber will, daß die Wahrheit den Menschen zugeleitet wird, werde Ich Meine Lichtträger auch stets erleuchten, Ich werde es nicht zulassen, daß sie irriges Gedankengut entgegennehmen, Ich werde ihre Abwehrkräfte und ihren Abwehrwillen stets unterstützen und ihr Empfinden für die reine Wahrheit verstärken und so auch immer bereit sein, Probleme zu lösen, die Anlaß von Meinungsverschiedenheiten und Debatten geistiger Art sein können. Denn alles ist Mir bekannt, und jeder zweifelnde oder fragende Gedanke ist Mir ersichtlich, weshalb Ich auch immer wieder den Menschen auf der Erde und auch den Seelen im Jenseits Gelegenheit gebe, sich jeder Zweifelsfrage zu entäußern, um sie ihnen dann auch wahrheitsgemäß beantworten zu können. Denn im geistigen Reich werden noch weit mehr solche Fragen gestellt als auf Erden, wo die Menschen noch zu sehr durch irdische Gedanken und Ziele abgelenkt werden und solche Gedanken nicht oft an sich herankommen lassen. Aber sie sind auch wieder oft Anlaß der großen Verflachung auf geistigem Gebiet, weil Irrtum von denkenden Menschen abgewiesen und auch oft nun jegliche Glaubenslehre damit abgelehnt wird .... also Irrtum zu völliger Glaubenslosigkeit führen kann. Wahrheit aber kann solche Zweifler nachdenklich werden lassen, und auch zum Glauben können sie wieder kommen, wenn sie guten Willens sind ....

Und so ist es von besonderer Wichtigkeit, immer wieder Aufschluß zu geben über die „Einsetzungsworte des Abendmahls“, die ihr Menschen zum Anlaß nehmet, eine allen Menschen sichtbare Handlung als Meinen Willen hinzustellen, deren Außeracht-Lassung ihr als Sünde, als strafbare Unterlassung brandmarket und euch nun völlig das Verständnis dafür verlorenging, was jene Meine Worte bedeuteten ....

Der eine kommt nun mit allem Eifer den von Menschen erlassenen Vorschriften und Gebräuchen nach, der andere erkennt sie als sinnlos und verwirft nun völlig Meine Worte, deren Sinn aber doch so bedeutungsvoll war und ist und bleiben wird, weil Ich durch jene Worte nur euch Menschen gemahnen wollte, den innigen Zusammenschluß mit Mir herzustellen, der Sinn und Zweck eures Erdenlebens ist .... Denn nur durch diesen innigen Zusammenschluß macht ihr euch fähig, von Mir Licht und Kraft in Form Meines Wortes entgegenzunehmen, die euch zur Vollendung verhelfen.

Ihr Menschen nun glaubet, in enge Bindung mit Mir zu treten durch einen rein äußerlichen Vorgang, durch die Entgegennahme von Brot und Wein, die ihr als „Mein Fleisch und Mein Blut“ betrachtet .... Und immer wieder muß daher euer irriges Denken berichtigt werden ....

Ich kann Mich nicht mit euch verbinden, bevor ihr euch nicht zur Liebe gestaltet habt .... Die Liebe erst stellt den Zusammenschluß mit Mir her, und dann erst kann Ich mit euch das Abendmahl halten, Ich kann euch sättigen mit dem Brot des Himmels, mit Meinem Wort, mit Meinem Fleisch und Blut ....

Meine Einsetzungsworte nun „Tuet dies zu Meinem Gedächtnis“ waren die Aufforderung an Meine Jünger, gleicherweise auszuteilen, wie Ich ihnen ausgeteilt hatte, denn das, was Ich ihnen darbot .... Brot und Wein .... das hatten sie reichlich von Mir empfangen, denn Ich habe sie gelehrt und ihnen ein Wissen vermittelt. Ich hatte ihnen Mein Wort in Fülle dargeboten, und sie sollten nun Mein Evangelium hinaustragen in die Welt .... Sie sollten Mein Wort weitertragen, auf daß die Menschen Kenntnis erhielten von Mir, auf daß sie Mich nicht aus ihrem Gedächtnis verloren, denn die Menschheit mußte von Mir und Meinem Erlösungswerk unterrichtet werden, weil sie nur durch den Glauben an Mich zur Seligkeit gelangen konnte ....

Ich habe also Meinen Jüngern durch diese Einsetzungsworte „Tuet dies zu Meinem Gedächtnis“ den direkten Auftrag erteilt, Mein Wort den Mitmenschen darzubieten, das Brot des Lebens, das Manna, das vom Himmel kommt .... Und Ich reichte ihnen als Zeichen der den Menschen so dringend nötigen geistigen Speise irdisches Brot und irdischen Wein ....

Meine Jünger aber verstanden Mich, weil Ich oft in Entsprechungen zu ihnen redete, weil Mein Geist ihnen das Verständnis dafür erschloß.

Ich reichte ihnen Brot dar mit den Worten: „Das ist Mein Fleisch“, und Ich ließ sie den Wein trinken mit den Worten: „Das ist Mein Blut ....“, und Ich meinte damit Mein Wort mit seiner Kraft, denn Ich Selbst bin das Wort, Das Fleisch geworden ist für euch Menschen ....

Die Bedeutsamkeit, mit Mir das Abendmahl zu nehmen, von Mir Selbst gespeist zu werden mit Meinem Wort, das allein die rechte Seelennahrung ist, das der Seele zum Leben verhilft, ist von den Menschen völlig verkannt worden, die sich damit begnügten, bildlich nur den Gang zum Tisch des Herrn zu gehen, denn Mich Selbst können sie niemals durch eine solche äußerliche Handlung veranlassen, Mich mit ihnen zusammenzuschließen, wenn nicht die erste Voraussetzung vorhanden ist, daß sich der Mensch zur Liebe gestaltet hat .... Und zum zweiten muß der Mensch von ganzem Herzen begehren, Mein Wort zu hören, dann erst begehrt er, gespeist zu werden, und dann erst kann ihm die Nahrung für seine Seele geboten werden. Dann also „esset ihr Mein Fleisch und trinket Mein Blut“ .... Das Fleisch-gewordene Wort Selbst schenkt Sich ihm, und reichlich fließet ihm nun die Nahrung für seine Seele zu, denn nun wird er an Meinem Tisch gesättigt und getränkt werden, er wird Mein Gast sein, und Ich Selbst halte mit ihm das Abendmahl, wie Ich es verheißen habe ....

Als Ich zur Erde niederstieg, kam „das Wort Selbst“ zur Erde .... Ich brachte den Menschen, was sie nötig brauchten, und weil Ich nur beschränkte Zeit auf Erden weilte, bildete Ich Mir Selbst Meine Jünger aus, ihnen Mich durch Mein Wort offenbarend und ihnen dann das Amt erteilend, an Meiner Statt den Menschen Mein Wort zuzuleiten, das die Menschen dann, wenn sie es auslebten, in den Zustand versetzen sollte, mit Mir in engste Verbindung zu treten und das Brot des Himmels von Mir zu begehren ....

Fleisch und Blut ist etwas Lebendes, und etwas Lebendes nur kann eure toten Seelen zum Leben erwecken ....

Auch Mein Wort kann für euch nur leere Buchstaben sein, und dann wird es euch nicht zum Leben erwecken .... Erst wenn ihr Fleisch und Blut genießet .... wenn ihr euch an Meinem Tisch von Mir Selbst laben lasset, werdet ihr das Leben und die Kraft dessen spüren, was Ich Selbst euch biete, und dann esset ihr Mein Fleisch, und dann trinket ihr Mein Blut, und ihr werdet gesunden und leben ewiglich.

Die Bedeutung aber, die ihr Menschen Meinen Worten unterlegt habet, kann keinen nachdenkenden, ernstlich nach Wahrheit strebenden Menschen befriedigen, denn sie schafft Verwirrung und Dunkelheit, sie schenkt kein Licht .... Und das Einhalten äußerer Formen wird keinen geistigen Fortschritt bringen. Wo aber innige Liebe zu Mir und zum Nächsten die Voraussetzungen schafft, dort wird auch die Bindung mit Mir hergestellt, und der Vorgang des Abendmahles braucht dann keine leere Form mehr zu sein, weil Ich Selbst dann der Seele die Nahrung verabreiche und weil sie in Meinem Wort nun eine Stärkung erfährt, die ihr auch das Bewußtsein des Lebens schenkt .... weil Mein Fleisch und Mein Blut in Wahrheit von dem Menschen genossen wird, mit dem Ich das rechte Abendmahl nun halten kann ....

Amen


BD 6717
Gespeichert
Epidophekles
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #38 am: 05. November 2009, 06:11:36 »

Eine der frühren Kundgaben, die Bertha Dudde empfangen hat.
Hier steht die Sprache noch näher bei der Ausdrucksweise von Sapienza.
Daraus kann man ersehen, dass alles langsam zum rechten Verständnis geführt werden muss.
Alles echte Wachstum geht langsam und das Erwachen zum Leben geht kaum merklich vor sich.
Bertha Dudde war aber nicht so katholisch geprägt wie Sapienza, und trotzdem
wird hier vom "allerheiligsten Sakrament des Altars" gesprochen ...


Abendmahl ....


Das Geleitwort deines Lebens soll sein:
„In allen Dingen dem Herrn zu dienen, will immer ich bemühet sein ....“,
und Sein Segen wird dich begleiten auf allen deinen Wegen.


Vernimm, was dir der Vater zugedacht hat:

Das allerheiligste Sakrament des Altars ist ein von Gott eingesetztes, doch muß der Sinn auch weise verstanden werden. Nun umgibt dich eine Schutzwand geistiger Freunde, die alles Falsche und Irrige von dir fernhalten, gilt es doch, durch dich den Menschen Klarheit zu geben in einer Frage, die sehr oft zur Streitfrage geworden ist.

In das rechte Denken der Menschen hat sich mit der Zeit eine ganz falsche Ansicht eingeschlichen, die wiederum Anlaß gab zu Konflikten und getrennten Meinungen. Ohne die Zustimmung des göttlichen Herrn und Heilandes zuvor erbeten zu haben, ist eine Verfügung erlassen worden, die im Widerspruch steht zur göttlichen Lehre.

Die lebendige Darstellung des heiligen Abendmahles ist allemal die Aufnahme des Wortes Gottes mit dem Herzen ....

Wer Mein Fleisch ißt .... d.h. wer Mein Wort in sich aufnimmt mit hungrigem Herzen .... und Mein Blut trinkt .... d.h., mit Meinem Wort die Wahrheit aufnimmt und gänzlich in der Wahrheit nach Meinem Wort lebt .... der nimmt Mich auf. In diesem Sinn sind Meine Worte zu verstehen: Das ist Mein Fleisch .... das ist Mein Blut ....

So, wie der Mensch zum leiblichen Wohle des Brotes benötigt, so ist das reine Wort Gottes nötig zur Erhaltung des ewigen Lebens .... Und wie der Wein Kraft gibt dem Schwachen, so soll die Wahrheit aus Gott die Seele stärken, so sie diese in sich aufnimmt.

Und wenn von einer Verwandlung des Brotes und des Weines, in Mein Fleisch und Blut gesprochen wird, so ist dies rechtlich zu verstehen, daß Mein Wort gleichsam Mich Selbst dem Menschen nahebringt, so es befolgt .... d.h. gegessen und getrunken wird, und daß sonach der Mensch mit Meinem Wort Mich Selbst in sich aufnimmt, denn Mein Wort lehret Liebe, und die Liebe bin Ich Selbst .... Wer Mich liebt, nimmt Mich ganz und gar in seinem Herzen auf und wird sonach an Meinem Tisch gesättigt werden mit Meinem Brot und Meinem Wein .... mit dem Wort der Wahrheit und des Lebens.

Es ist der Sinn wohl richtig verstanden worden, doch wollte man zeremoniell den Eindruck Meiner Worte vertiefen und legte nun aber der Zeremonie die größere Bedeutung bei, so daß, wer diese nicht erfüllt, alles Segens verlustig erklärt wurde. Und so war zunächst das Äußere erhalten, doch der tiefe Sinn ging verloren, das Abendmahl ward immer mehr zur Form, es fand das Wort, die göttliche Wahrheit, nicht mehr Eingang in den Herzen, dagegen wurde die Form gewahrt bis heutigen Tages, und es glaubt der Mensch, vollauf seiner Pflicht genügt zu haben, so er gläubig zum Altar des Herrn geht ....

Wie aber kann Ich in einem Menschen Wohnung nehmen, der nicht zuvor zur Liebe sich gewandelt hat, der nicht Mein Wort befolgt und Meine Gebote hält?

Wer danach trachtet, Mich leiblich und geistig aufzunehmen und im Herzen zu tragen, muß Mein Brot essen und Meinen Wein trinken .... er muß das Brot des Lebens, das vom Himmel kommt, begehren als Speise, und er muß trinken den Wein, die lebendige Wahrheit, die zufließt dem danach Dürstenden. Dann erst ißt er Mein Fleisch und trinkt Mein Blut und wird leben in Ewigkeit, denn er ist dann in Mir, und Ich bin in ihm ....

So nur und nicht anders ist das Abendmahl zu verstehen, das Ich eingesetzt habe mit jenen Worten, das ihr Menschen euch aber nach eigenem Gutdünken ausgelegt habt und ihr den tiefen Sinn Meiner Worte nicht erkanntet.

Je eifriger ihr nur die Form zu erfüllen trachtet und je mehr ihr nur rein äußerlich Mein Brot und Meinen Wein empfanget, desto weniger werde Ich Selbst zugegen sein, und ihr werdet sonach nicht Mich Selbst empfangen, sondern nur in eurer Vorstellung Mir nahe sein, denn Ich bin nur dort, wo tiefste Liebe zu Mir sich äußert, durch Erfüllung Meiner Gebote und Leben nach Meinem Wort .... denn der isst Mein Fleisch und trinkt Mein Blut.

Wer Meinen Willen erfüllt und Mir dient .... wer sich zu Mir bekennt vor aller Welt, der wird wahrlich Mein Jünger sein, mit dem Ich das Abendmahl nehmen will und den Ich sättigen will, dem Ich geben will sein Anteil .... er wird gespeist werden von Mir und empfangen das Brot des Himmels bis in alle Ewigkeit ....

Amen

BD 0764
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #39 am: 15. November 2009, 07:29:15 »

  Ich Spreche Euch an
... durch Bertha Dudde   -  23.7.1951

5177   Gott spricht .... Vorgang und Bedingung ....

Das Einfließen geistigen Gedankengutes aus dem unerschöpflichen Born göttlicher Weisheit kann nur dann stattfinden, wenn sich die Seele des Menschen bereitwillig öffnet, d.h. darauf achtet, was der göttliche Geistfunke im Menschen ihr vermittelt als Beweis seiner Zugehörigkeit zum ewigen Vatergeist.

Die Verbindung zwischen diesem und dem Geistesfunken im Menschen besteht gleichfort, auch wenn der Mensch noch völlig unerweckten Geistes ist. Doch dann schlummert er noch im Menschen und ist doch gewissermaßen außerhalb des Menschen stehend, da alles, was vollkommen ist, noch nicht mit dem Unvollkommenen sich verbinden kann. Doch der Vorgang des bewußten Horchens nach innen gibt dem göttlichen Funken im Menschen den Willen kund, mit ihm in Verbindung zu treten, und dieser Wille veranlaßt ihn, sich der Seele gegenüber zu entäußern, anfangs zwar nur der Seele hörbar und verständlich, doch es kann auch später der Verstand des Menschen davon Kenntnis nehmen, was ihm die Seele vermitteln will.

Dieser Vorgang des Sich-verständlich-Machens des Geistes ist also auch dann der Beweis, daß sich der Vatergeist von Ewigkeit einschaltet und also dann eine regelrechte Verbindung von diesem zum Menschen stattgefunden hat. Der Ausdruck "Gott Selbst spricht zu einem Menschen" hat seine volle Berechtigung, weshalb das empfangene Geistesgut nur lauterste Wahrheit sein kann und muß.

Eine eigene Gedankenarbeit erfordert eine umfassende Kenntnis in allen Gebieten, um in kurzer Zeit gedankliche Ergebnisse niederschreiben zu können.

Wo aber diese Kenntnisse nicht vorhanden sind, ist das Wirken Gottes klar ersichtlich, weil der Gegner Gottes nicht einem Menschen ein Wissen vermitteln kann, das er selbst nicht besitzt, und weil er auch nicht auf die Gedanken eines Menschen so einwirken kann und wird, daß dieser Gott anerkennt und sich Ihm willensmäßig ergibt .... Denn der Gegner Gottes verfolgt andere Ziele, er erstrebt den Abfall des Menschen von Gott, und sein Einfluß wird immer anstreben, Ihn und Sein vollkommenes Wesen zu verleugnen, um die Menschen in Irrtum zu führen.

Göttliche Offenbarungen aber weisen immer wieder darauf hin, daß Gott erkannt werden will von allen Menschen als überaus vollkommenes Wesen, Das pur Liebe ist und unübertreffliche Weisheit besitzt und mit Seinen Geschöpfen in Verbindung zu treten sucht.

Und darum äußert Er Sich Selbst im Menschen durch Seinen Geist, durch Seine Ausstrahlung, die im menschlichen Herzen ein Gefäß sucht, um darin gesammelt zu werden ....

Ein Fünkchen Seiner Liebeausstrahlung ist in jedem Menschen eingezeugt, und dieses Fünkchen ist immer und ewig im Verband stehend mit dem Kraft- und Lichtquell von Ewigkeit, mit dem Born aller Weisheit und dem Inbegriff der Liebe ....

Darum ist die einfachste Erklärung, daß der Mensch alle Weisheit in sich trägt, eben durch den göttlichen Funken im Menschen, und darum auch der Mensch von innen heraus belehrt werden kann, wenn die Seele bereit ist, die Belehrung entgegenzunehmen, und sie auch dem Verstand zuleitet, der nun verarbeitet, was ihm aus dem Urquell der Weisheit zugeführt worden ist ....

Amen
Gespeichert
Seiten: « 1 2 3  Alle   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.7 | SMF © 2006, Simple Machines LLC Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS