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Autor Thema: Himmelsbrot ....  (Gelesen 4435 mal)
Maria
Aus der Ferne grüssend
« am: 12. Juli 2008, 16:31:17 »

B.D. 3613                empfangen am  25.11.1945

Gottes Wort ....

Himmelsbrot ....

Fleisch und Blut ....

Fortlaufend wird euch die Gnade zuteil, das Wort Gottes entgegennehmen zu können, das Gott in Seiner Liebe zu euch zur Erde leitet, um euch zu helfen in jeder Gefahr des Leibes und der Seele. Und da ihr also ständig den Beweis Seiner Liebe empfanget, soll euer Streben nur darauf gerichtet sein, euch dieser Liebe würdig zu zeigen; ihr sollt einen gerechten Lebenswandel führen, euch befleißigen in Werken uneigennütziger Nächstenliebe, ihr sollt demütig, sanftmütig und geduldig sein, barmherzig jedem in Not befindlichen Mitmenschen gegenüber, ihr sollt friedfertig nebeneinander leben und Gott ständig die Ehre geben, Ihn zu eurem Führer erwählen .... ihr sollt bewußt an eurer Seele arbeiten, auf daß auch ihr zur Liebe werdet, um mit der ewigen Liebe euch vereinigen zu können.

Gott gibt euch Sein Wort, Er lässet euch nicht darben, sondern speiset euch fortgesetzt mit dem Himmelsbrot, das euch die Kraft gibt, zu wandeln nach Gottes Willen.

Und diese Gnade sollt ihr allezeit erkennen und dankbar sein, denn Sein Wort ist auch ein Beweis Seiner Gegenwart, weil Er Selbst das Wort ist und also im Wort zu euch herniedersteigt.

Darum lasset Ihn nicht vergeblich an euer Herz pochen, so Er Einlaß begehrt, so Er euch Sein Wort bringen will und nur geöffnete Ohren und Herzen benötigt, auf daß Sein Wort wirksam werden kann ....

Ihr, die ihr Sein Wort direkt empfanget, suchet auf die Mitmenschen einzuwirken, gebet ihnen Kunde von Seiner übergroßen Liebe und von Seinem Verlangen, in eure Herzen einziehen zu können; suchet sie zu bewegen, die Tür des Herzens weit aufzumachen, auf daß Er ungehindert Eingang findet und auch sie beglücken kann mit Seinem Wort, das, direkt empfangen, unermeßlichen Segen und Gnadenschatz bedeutet für den Empfänger.

Horchet, was Er zu euch spricht, und bewegt es in euren Herzen, und lasset sonach die große Gnadengabe an euch wirksam werden ....

Lasset euch sättigen vom Himmelsbrot, das väterliche Liebe euch bietet, und tretet in innige Berührung mit Dem, Der das Wort Selbst ist, Der euch Sein Fleisch und Sein Blut darbietet ....

Sein Wort und mit ihm die Kraft ....

Es ist Himmelsnahrung, die euch zugeht und die darum die köstlichste Speise ist, die ihr empfangen könnt, die jegliche Schwäche von euch nimmt und euch fähig macht, alles Schwere auf Erden zu überwinden, die nicht zu vergleichen ist mit irdischer Speise, denn sie stärkt und erquicket nicht nur den Körper, sondern auch die Seele und gibt ihr Kraft, sich zu entfalten, sich zu einen mit dem Geist in sich und dadurch den Zusammenschluß zu finden mit dem Vatergeist von Ewigkeit, von Dem sie einst ausgegangen ist und zu Dem sie wieder zurückkehren soll ....

Gott Selbst rufet die Seele durch Sein Wort, Er gibt ihr Kraft durch Sein Wort, und Er verbindet Sich mit ihr durch Sein Wort, weil Er Selbst das Wort ist von Ewigkeit und also im Wort zu den Menschen kommt, die hungern und darben und Kraft und Stärkung benötigen und begehren ....

Denn Seine Liebe ist unendlich, sie gilt Seinen Geschöpfen bis in alle Ewigkeit ....

Amen






Panis angelicus
fit panis hominum;
Dat panis coelicus
figuris terminum:
O res mirabilis!
manducat Dominum
pauper, servus et humilis.
Te trina Deitas
unaque poscimus:
Sic nos tu visita,
sicut te colimus;
Per tuas semitas
duc nos quo tendimus,
Ad lucem quam inhabitas.
Amen.

   Das Engelsbrot
wird zum Brot der Menschen;
Das Himmelsbrot
setzt ein Ende den Symbolen:
O wunderbare Sache!
Es verspeist den Herrn
ein Armer, Sklave und Geringer.
Dich, dreifache Gottheit
und Eine, bitten wir:
So besuche uns,
wie wir dich verehren.
Durch deine Wege
führe uns, wohin wir uns sehnen,
zum Licht, in dem du wohnst.
Amen.



Das obige Musikstück, panis angelicus, hörte ich das erste Mal in ganz jungen Jahren und war begeistert von seiner Schönheit, kannte aber nicht den Inhalt der Worte. Erst viel später, als ich schon die Lorberwerke und später das Duddewerk kennenlernte, bekam ich die Übersetzung der Worte und wußte dann, dass mir hier in Form der Musik schon gesagt wurde, welch köstliches Gut das Wort Gottes ist. Es ist wahrhaft ein Himmelsbrot.
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #1 am: 22. August 2008, 09:44:45 »

B.D. 5274                empfangen am  16.12.1951

Das lebendige Wort ....

Alle Meine Worte sind Leben ....

Denn Ich Selbst bin in jedem Wort, das aus der Höhe zu euch herniedergeleitet wird ....

Ich will Verbindung haben mit Meinen Geschöpfen und schaffe diese Verbindung durch Mein Wort. Ich Selbst kann Mich euch durch Mein Wort offenbaren, und ihr erlangt durch Mein Wort Kenntnis von Mir. Jedes Wort von Mir strahlt Meine Liebe aus, die euch, Meinen Geschöpfen, gilt seit Ewigkeit. Mein Wort ist Leben und lässet wieder Leben erstehen ....

Denn alles Erschaffene wird erst wahrhaft lebendig durch Mein Wort, weil dieses die erschaffenen Wesen zur Tätigkeit antreibt und freie Tätigkeit Leben bezeuget. Ich bin euer Lehrmeister, Ich will euch verständlich zu machen suchen, wie ihr wollen, denken und handeln sollet, um zum wahren Leben zu gelangen, und Ich kann dies nur, indem Ich zu euch spreche, indem Ich Meinen Willen in euch zu pflanzen suche durch Mein Wort, das euch Kenntnis gibt von Meinem Wesen, Meiner Liebe, Weisheit und Kraft, von Meinem Willen, den auch ihr euch zum eigenen Willen machen sollet. Mein Wort soll eine völlige Wandlung vom Tode zum Leben bewirken ....

Tot nenne Ich aber nicht in diesem Falle etwas völlig Leb-loses, sondern nur das von Mir Erschaffene, das sich selbst lebendig gestalten soll, um höchste Vollkommenheit zu erreichen ....

Denn Leben ersteht durch eine im freien Willen recht genützte Kraft, und diese Kraft, die euch zum Leben erwecken soll, ist Mein Wort ....

Ich rede wie ein Vater zu seinen Kindern und ermahne sie, das oder jenes zu tun um eines Zieles willen. Es muß Mein Wort auch seine Wirkung haben, doch Ich stelle es Meinen Geschöpfen frei, ob sie dessen Wirkung an sich verspüren wollen. Denn auch das gehört zum wahren Leben, daß es kein Zwangsmittel ist, dem sich Mein Geschöpf nicht entziehen kann. Ich komme im Wort immer und immer wieder zu den Menschen, zu den Geschöpfen, die Meine Kinder werden sollen ....

Ich stelle ihnen immer und immer wieder ihren derzeitigen Zustand vor und das herrliche Ziel, für das sie bestimmt sind, und Ich suche durch Mein Wort das Verlangen in ihnen zu erwecken, jenes Ziel zu erreichen.

Darum spreche Ich mit Meinen Geschöpfen, weil sie sonst nicht ihren freien Willen gebrauchen würden, weil sie sonst ewig wohl Meine Geschöpfe blieben, doch zum eigenen Leben als Meine rechten Kinder niemals kommen könnten.

Meine Worte aber bergen das Leben in sich, und wer sie aufnimmt in das Herz, der wird auch bald eine Umwandlung seiner selbst spüren, er wird die Wiedergeburt seiner Seele erleben, er wird ein neues Leben eingehen, er wird die Bindung mit Mir ununterbrochen bestehenlassen, er wird sich in einen großen geistigen Lebensprozeß einschalten, wo ständige geistige Tätigkeit neues Leben erzeugt, er wird selbst das ewige Leben gewinnen, er wird mit dem „Wort von Ewigkeit“ innigste Fühlung nehmen .... er wird in und mit Mir leben in Ewigkeit ....

Amen
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #2 am: 22. August 2008, 17:22:07 »

B.D. 5792                empfangen am  18.10.1953

Wirkung des lebendigen Wortes ....

Ein lebendiges Wort zu euch gesprochen wird auch seine Wirkung nicht verfehlen, weil ihr in seinen geistigen Sinn eindringet, weil euer Herz dadurch angesprochen wird, das es nun auch in sich bewegt und ihm die Kraft entzieht, mit der Ich Mein Wort gesegnet habe. Würdet ihr nur Mein Wort lebendig zu euch sprechen lassen, so wäre wahrlich keine geistige Not unter euch, denn wessen Stimme ihr willig anhöret, dessen Begehren kommet ihr auch nach, und also würde die Erfüllung Meines Willens gewährleistet sein und damit auch die Ordnung wiederhergestellt, die Urgesetz ist seit Ewigkeit ....

Darum spreche Ich euch immer wieder direkt an, darum suche Ich den Weg zu eurem Herzen durch Mein Wort ....

Darum trete Ich euch Selbst nahe und suche euch durch Meine Stimme aus einem tatenlosen Zustand aufzurütteln, Ich durchdringe gleichsam die Stille der Untätigkeit mit Meiner Stimme ....

Ich spreche euch an ....

Ich kann nur durch Mein Wort auf euch einwirken, und euer Wille selbst muß das Wort verwerten ....

Mein Wort klingt aber der Seele wie himmlische Musik, sowie sie es nur zu hören vermag ....

Und hören wird sie es dann, wenn der Mensch Mein Wort annimmt, darüber nachdenkt, wenn er es selbst zu sich sprechen lässet, wenn es bis zum Herzen dringen kann, was gleichbedeutend ist, daß es die Seele vernimmt ....

Worte, die nur am Ohr verhallen, Worte, die nur das Auge streifen und sie nicht zum Bewußtsein kommen lässet, sind tote Worte ohne Geist und Leben ....

Lebendig aber wird Mein Wort, so ihr euch zuvor in Verbindung setzet mit Mir, so ihr von Mir angesprochen zu werden wünschet und dann leset oder lauschet, was Ich euch zu sagen habe ....

Dann höret ihr gleichsam Meine Stimme direkt, auch wenn ihr sie dem Buch entnehmet, das Mein Wort in sich birgt ....

Ich spreche euch auch dann direkt an in diesen Worten, weil ihr begehret, Kraft von Mir zu empfangen, weil dieses Begehren euch veranlaßte, Mein Wort zu lesen oder zu hören. Jeder, der verlangt, von Mir angesprochen zu werden, steht auch schon im Segen und in der Kraft Meines Wortes ....

Jeder, der willig sein Ohr öffnet, wo Mein Wort zu vernehmen ist, der wird von Mir Selbst angesprochen, und in ihm ist Mein Wort wahrhaft lebendig, und es hat eine belebende Kraft .... es treibt an zur Tätigkeit, die Meinem Willen entspricht; es treibt an zum Liebewirken und zum Gebet: ....

Denn wer einmal Mein lebendiges Wort vernommen hat, der wird es nicht bewenden lassen damit, er wird in Verkehr treten mit Dem, Der zu ihm Worte der Liebe und der Gnade spricht, und er wird diesen Verkehr nimmermehr abbrechen ....

Er hat einen Freund gefunden, Den er nicht mehr missen will, mit Dem er reden kann jederzeit in Worten oder in Gedanken und Der auf alles eingeht und antwortet, Der ihm nun Kraft zuführt, das Wort auch ausleben zu können, nicht nur Hörer, sondern Täter des Wortes zu sein, das als Zeichen Meiner Gegenwart jedem ertönen wird, der zum Leben erwachen will ....

Amen
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #3 am: 30. August 2008, 07:41:47 »

B.D. 8141                empfangen am  1.u.3.4.1962

„Und das Wort ist Fleisch geworden ....“

„Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt ....“ Ich Selbst, das Ewige Wort, stieg zur Erde und nahm Fleisch an ....

Es war ein Akt übergroßer Liebe und Barmherzigkeit, daß Ich Mich bewogen fühlte, die Verbindung aufzunehmen mit den Menschen, die endlos weit sich von Mir entfernt hatten, die nicht mehr fähig waren, Meine Stimme zu vernehmen, die Mein Wort in sich nicht mehr zu hören vermochten, die keinerlei Bindung mehr hatten mit dem Wort von Ewigkeit ....

Sie hatten selbst diese weite Entfernung von Mir verschuldet, und niemals mehr wäre es ihnen möglich gewesen aus eigener Kraft, diese weite Entfernung von Mir aufzuheben, niemals mehr wäre es ihnen möglich gewesen, Mein Wort so zu hören, wie es war im Anbeginn, als Ich Mich mit allen Meinen von Mir ins Leben gerufenen Geschöpfen austauschen konnte durch das Wort ....

Darum hat Meine Liebe Selbst die weite Entfernung überbrückt ....

Ich kam Selbst zur Erde und nahm Fleisch an und suchte nun, in Verbindung zu treten mit Meinen Geschöpfen, um sie wieder anzusprechen und ihnen eine Brücke zu bauen, die zu Mir zurückführte in das Reich des Lichtes und der Seligkeit ....

Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit, doch Ich hätte keinen Menschen offensichtlich aus der Höhe ansprechen können, um sie nicht in einen Zustand des Zwanges zu versetzen, die als freie Geschöpfe einst von Mir ihren Ausgang genommen hatten. Sie sollten die Brücke zu Mir in aller Willensfreiheit betreten, und das konnte Ich nur erreichen durch Meine Ansprache, die aber nicht ungewöhnlich ertönen durfte, sondern wie ein von Mensch zu Mensch gesprochenes Wort klang. Und darum nahm Ich Fleisch an ....

Ich bezog die menschliche Hülle Jesu und sprach nun in dieser die Menschen an ....

Aber es war Mein Wort, das ihnen nun ertönte, und Ich konnte durch dieses Wort den Menschen den Weg aufzeigen, Ich konnte sie belehren und ihnen Meinen Willen kundtun, Ich konnte ihnen das Evangelium verkünden, die göttliche Liebelehre, die ihre Seelen wieder in den Zustand versetzen sollte, daß jeder Mensch selbst Mein Wort in sich vernehmen konnte, wenn dies sein ernster Wille war ....

Doch zuvor mußten die Menschen erlöst sein von Sünde und Tod, zuvor mußte die einstige Sündenschuld des Abfalles von Mir getilgt sein, auf daß dann die Bindung mit Mir gekrönt werden konnte mit der „Ausgießung Meines Geistes“ .... auf daß dann der Mensch selbst Meine Stimme wieder in sich vernehmen konnte, wie es war im Anbeginn .... „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt ....“ Wie wenige Menschen verstehen den Sinn dieser Worte; das Ewige Wort stieg Selbst zur Erde, denn die Menschheit war in größter Not, sie wußte nichts von ihrem elenden Zustand, von ihrer Lichtlosigkeit, von der geistigen Finsternis, in der sie wandelte ....

Sie stand völlig abseits von Mir und tat nichts, um diesen weiten Abstand von Mir zu verringern. Und es konnte den Menschen nur geholfen werden durch Belehrungen, die der Wahrheit entsprechen ....

Sie mußten erfahren von dem Willen ihres Gottes und Schöpfers, und dieser Wille mußte ihnen von Mir Selbst verkündet werden ....

Ich Selbst mußte sie ansprechen und konnte das nur durch einen Menschen ....

Also verkörperte Ich Selbst Mich in diesem Menschen, und so nur war es möglich, in aller Wahrheit die Menschen zu unterweisen, sie auf ihren verkehrten Lebenswandel aufmerksam zu machen, ihnen Meinen Willen kundzugeben und ihnen das Leben vorzuleben, das sie selbst führen sollten, um wieder aus ihrer geistigen Finsternis herauszugelangen, um den Weg zu gehen, den Ich den Menschen aufzeigte, auf daß sie wieder zum ewigen Leben gelangen konnten. Denn sie waren von Meinem Gegner beeinflußt, der sie ständig zur liebelosen (3.4.1962) Lebensführung bewog, in der sie dann auch kraftlos waren und blieben und nichts für ihren Aufstieg gewinnen konnten. Ich habe Selbst ihnen den Beweis geliefert, daß sich die Liebe als Kraft auswirkte. Ich habe die Kranken geheilt und auch andere Wunder gewirkt, die nur die Kraft der Liebe zustande bringen konnte ....

Ich habe ihnen auch über die Folgen eines liebelosen Lebenswandels Aufschluß gegeben ....

Denn Ich mußte den Menschen als erstes erklären, warum sie sich in körperlicher und geistiger Not befanden ....

Ich mußte sie davon in Kenntnis setzen, daß ihr Zustand als Mensch kein seliger genannt werden konnte und was sie also tun sollten, um zur Seligkeit zu gelangen ....

Und alles dieses mußten sie aus dem Munde Gottes vernehmen .... Mein Wort mußten sie vernehmen können, und also stieg das Wort Selbst zur Erde hernieder und nahm Fleisch an ....

Im Urzustand ertönte das Wort in einem jeden Wesen und war Anlaß unermeßlicher Seligkeit ....

Und diese Seligkeit gaben die Wesen selbst hin, weil sie sich freiwillig entfernten von Mir und so also auch Mein Wort nicht mehr vernehmen konnten, weil dieses Wort eine direkte Liebeanstrahlung Meinerseits war, welche die Wesen aber nun zurückwiesen. Die übergroße Not der Menschen auf Erden bewog Meine Liebe und Barmherzigkeit, Mich Selbst ihnen zu nähern und ihnen trotz ihrer Abwehr im Wort entgegenzutreten ....

Und wer nur ein Fünkchen Liebe in sich entzündete, der erkannte Mich auch und nahm Mein Wort an ....

Er erkannte auch in Mir die Gottheit, und er folgte Mir nach ....

Doch zumeist sah man in Mir nur den Menschen und wertete also auch Mein Wort nur als das eines Menschen ....

Ich war mitten unter ihnen, und sie erkannten Mich nicht ....

Dennoch konnte Ich das Evangelium der Liebe verkünden, Ich konnte die göttliche Liebelehre den Menschen immer wieder vorstellen, und Ich konnte Mir Meine Jünger ausbilden und sie dann mit dem Auftrag hinaussenden in die Welt, Mein Evangelium zu verkünden und von Mir Selbst zu zeugen ....

Es war das „Wort Selbst“ zur Erde gekommen, und Es hatte Fleisch angenommen zum Segen der Menschheit ....

Und immer, wenn Mein Wort ertönet, neigt Sich Meine endlose Liebe und Erbarmung nieder zur Menschheit und verstrahlt Ihre Liebe in die Menschenherzen, die willig Mein Wort entgegennehmen, die es anhören und als Stimme ihres Vaters erkennen und die Mir dankbar sind für die große Gnadengabe ....

Denn Ich Selbst bin das Wort von Ewigkeit, und wer Mich anhöret, der tritt mit Mir Selbst in engste Verbindung, und er wird auch sein letztes Ziel auf dieser Erde erreichen, er wird den gänzlichen Zusammenschluß finden mit Mir, seinem Gott und Vater, zu Dem er endgültig nun zurückgekehrt ist und ewig selig sein wird ....

Amen
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #4 am: 02. September 2008, 17:31:45 »




B.D. 4695                empfangen am  22.7.1949

Das Wort Gottes Beweis Seiner Liebe ....

Nichts kann euch Meine Liebe zu euch mehr beweisen als Mein Wort.

Und daher könnet ihr auch nichts Verwerflicheres tun, als Mein Wort zurückzuweisen, weil ihr damit auch Meine Liebe zurückweiset. Was letzteres bedeutet, fasset ihr Menschen noch nicht, doch eure Kraftlosigkeit, euer geistiger Tiefstand, ist ein Beweis dessen, daß ihr ohne Meine Liebe, ohne Mein Wort nicht in eurer Entwicklung aufwärtssteigen könnet.

Wo Mein Wort entgegengenommen wird durch Hören oder Lesen oder auch direkt von Mir, dort werden auch die Menschen Kraft aus ihm schöpfen, denn Ich Selbst rede zu ihnen und verströme Meine Kraft auf den Empfänger, und diese äußert sich in sich steigerndem Verlangen nach Mir und Meiner Gegenwart, sie äußert sich in geistigem Streben, in Liebetätigkeit, in Abkehr von der Welt, sie äußert sich ferner in zunehmender Erkenntnis, also in rechtem, wahrheitsgemäßem Denken und Wissen um Anfang und Bestimmung und also in einem Lebenswandel nach Meinem Willen. Alles dieses bringt Meine Kraft zuwege, die ihr mit Meinem Wort entgegennehmet ....

Also ist das Zuleiten Meines Wortes auch ein Beweis Meiner Liebe, die euch in jeder Weise beglücken will und helfen, daß ihr zur Vollendung gelanget. Denn durch Mein Wort soll euch das Streben nach oben leicht werden, durch Mein Wort sollet ihr einen Einblick gewinnen in Mein Walten und Wirken und Mir näherkommen willensmäßig und durch Wirken in Liebe.

Und da ihr selbst durch eure Unvollkommenheit als Mensch unwürdig seid, von Mir angesprochen zu werden, Ich es aber dennoch tue, habt ihr wieder einen Beweis Meiner Liebe zu euch, denn Ich gebe euch mit Meinem Wort ein Gnadengeschenk von unschätzbarem Wert und unverdient.

Doch euer Wille ist zu schwach, um nach Meinem Wort zu verlangen, und daher teile Ich Mich euch mit im Wort unaufgefordert, doch wirksam kann es erst werden an euch, wenn ihr es entgegennehmet im freien Willen, d.h., die Kraft des Wortes werdet ihr erst spüren, so der Wille bereit ist zur Entgegennahme. Und so kann auch Mein Wort völlig ohne Erfolg bleiben bei Menschen, die es wohl hören, doch keinen Gebrauch machen, für die es nur ein leerer Schall ist, weil sie es nicht ins Herz aufnehmen, sondern nur mit den leiblichen Ohren hören.

Diese empfinden keine Kraftwirkung und können sonach auch nicht Meine Liebe daraus erkennen, weil sie selbst ein verhärtetes Herz haben, das keiner Liebe fähig ist. Diese kennen Mich nicht und verlangen nicht nach Mir, denn ihre Liebe gilt noch der Welt und der Materie, und sie mißachten, was aus dem geistigen Reich zu ihnen kommt. Doch es liegt dann nimmermehr an Meinem Wort, daß sie leer ausgehen, sondern an ihnen selbst, weil Meine Gnadengabe verlangend und dankend angenommen werden muß, um wirksam zu sein und den Menschen Meine Liebe zu bezeugen ....

Amen
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #5 am: 02. September 2008, 17:36:12 »

Herr, dein Wort, die edle Gabe



1. Herr, dein Wort, die edle Gabe,
diesen Schatz erhalte mir;
denn ich zieh es aller Habe
und dem größten Reichtum für.
Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn?
Mir ist's nicht um tausend Welten,
aber um dein Wort zu tun.

2. Halleluja, Ja und Amen!
Herr, du wollest auf mich sehn,
daß ich mög in deinem Namen
fest bei deinem Worte stehn.
Laß mich eifrig sein beflissen,
dir zu dienen früh und spat
und zugleich zu deinen Füßen
sitzen, wie Maria tat.


(Lied, Autor: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760))
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #6 am: 02. September 2008, 18:31:02 »

B.D. 5001                empfangen am  17.u.18.11.1950

Gott spricht immer wieder ....

O ihr Toren, die ihr glaubet, die Liebe eures Gottes bestimmen zu können .... ihr Blinden im Geist, die Mich noch nicht erkannt, die Meine Gegenwart noch nicht gespürt haben und die darum nicht verstehen können, daß Ich Mich kundgebe denen, die nach Meinem Wort verlangen. Ihr Toren, die ihr nicht wisset, daß Ich das ewige Wort Selbst bin und sonach reden muß, wenn Ich euch gegenwärtig bin und euch diese Meine Gegenwart beweisen will. Ihr sprechet wohl nach, was Ich einst geredet habe, als Ich auf Erden wandelte, doch solange Ich Selbst euch nicht gegenwärtig bin, sind es nur tote Buchstaben, die ihr verbreitet, die erst dann lebendig werden, wenn ihr sie als Zeichen Meiner Gegenwart empfindet, weil ihr Mich dann Selbst sprechen höret, Der Ich Mich durch den Geist in euch offenbare. Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott .... (und Gott ist das Wort). Mein Wort bin Ich Selbst, und Mein Geist ist in jedem Wort, das von Mir zeuget. Ich spreche zu den Menschen, und das an jedem Ort und zu jeder Zeit, sowie der Mensch Mir sein Ohr öffnet, sowie er Mich zu hören begehrt und lauschet auf die Äußerung Meiner Liebe. Und niemals wird diese Liebe sich verausgaben, wie darum auch niemals Mein Wort aufhören kann, zu erklingen im Herzen der Menschen, die Mich lieben. Wer also glaubt, daß Ich nur einmal Mich den Jüngern kundgetan habe, wer glaubt, daß Ich nun schweige und niemals mehr mit den Menschen in so inniger Verbindung stehe, daß sie Mich zu hören vermögen, der ist in einem großen Irrtum stehend, der für ihn selbst sehr zum Nachteil ist, weil er niemals Meine Stimme hören kann, so er es nicht glaubt, daß Ich Mich offenbare, daß Meine Liebe euch Menschen gegenüber sich äußern und euch ein Zeichen geben will, daß Ich euch gegenwärtig bin. Weil Ich eine wesenhafte Gottheit bin, muß Ich auch von Meinem Wesen Zeugnis geben können und also zu euch Menschen reden. Auch ihr könnet ein anderes Wesen nur erkennen, wenn dieses sein Denken, Wollen und Empfinden zum Ausdruck bringen kann, ansonsten es für euch tot und unerkannt bleibt. Und da Ich will, daß ihr Menschen Mich erkennen lernet, muß Ich zu euch reden. (18.11.1950) Welcher Vater, der seine Kinder liebt, würde wohl stumm bleiben, so er sie in Not weiß? ....

Welcher Vater wohl würde ein Gelübde machen, nur einmal zu seinen Kindern zu reden, um dann für immer stumm zu bleiben? Ihr Menschen kennet euren Vater im Himmel nicht, so ihr Ihn euch vorstellt als unbarmherziges Wesen mit Prinzipien, die jeglicher Liebe entbehren. Wie eine Henne ihre Küchlein lockt, um sie zu schützen vor der Gefahr, so auch bin Ich stets und ständig ein Rufer und Mahner und wie anders als durch Mein Wort, das Mich Selbst und Meine Liebe und Sorge um euch bezeuget? ....

O ihr Toren, die ihr glaubet, daß Meine Liebe geringer würde, daß sie sich jemals verausgaben könnte .... daß Ich, das Wort von Ewigkeit, einmal schweigen könnte, weil Ich schon einmal gesprochen habe zu euch ....

Bedenket, wie schwach doch euer Glaube ist und wie ihr Mich messet mit irdischem Maß, wie ihr Mir die Schwächen und Mängel eines Erdenmenschen anhanget, dessen Liebe begrenzt ist, weil er noch unvollkommen ist. Mein Wort wird stets ertönen, und jeder Mensch wird es hören können, der sich gestaltet nach Meinem Willen, der sein Herz zu einer Wohnung bereitet, in der sein Herr Aufenthalt nehmen kann ....

Und so Er bei ihm ist, so Er ihm gegenwärtig ist, wird Er Sich auch äußern und zu ihm Worte der Liebe und der Weisheit sprechen, wie Ich es verheißen habe. Und nimmermehr sollet ihr daran zweifeln, ansonsten auch Mein auf Erden gesprochenes Wort hinfällig wäre, das euch Meinen Geist verkündet hat bis an das Ende der Zeiten: „Ich bleibe bei euch bis an der Welt Ende ....“ „Mein Geist wird euch in die Wahrheit leiten ....“ Und so ihr einen tiefen lebendigen Glauben besitzet, werdet ihr Mich nicht ansehen als einen fernen Gott, sondern als einen überguten liebevollen Vater, Der immer mit euch verbunden sein und bleiben will und Den ihr dann auch vernehmen könnet, Der zu euch spricht immer, so ihr Ihn zu hören begehrt ....

Amen
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #7 am: 22. Oktober 2008, 16:42:32 »

Auszug aus: Die Geistige Sonne 01, Kapitel 45
                 empfangen durch Jakob Lorber


45. Kapitel – Essen und Trinken der himmlischen Geister in der Entsprechung. Die
himmlische Ehe.

[GS.01_045,01] Nun sehet, die ziemlich große Gesellschaft ist uns schon nahe; betrachtet nun
die lieben Kinder, wie da eines himmlisch schöner ist als das andere! In eines jeden
Physiognomie stellt sich euch eine andere Schönheit dar. Die männlichen Engel sind
jugendlich kräftig, in ihrer Gesichtsbildung ist ein überaus weicher Ernst zu schauen. Ihre
Augen sind groß, besagend, daß in ihnen viel Lichtes ist, ihre Nasen wohlgebildet und
überaus zart gestellt. Diese besagen, daß sie einen überaus zarten und sehr scharfen
Gefühlstakt haben. Ihr Mund ist weich und zumeist geschlossen, was besagt, daß die Weisheit
verschwiegen ist. Ihr Kinn ist ebenfalls sanft und ohne Bart. Solches besagt, daß die
eigentliche Weisheit offen ist und sich nicht umhüllt mit einem rauhbuschigen Mystizismus.
Glatt und rund ist ihr Hals; solches besagt, daß die Wahrheit, nach ihrem Grundsatze
betrachtet, etwas wohl Aufzunehmendes und in sich abgerundetes Ganzes ist. Sehet ferner die
Weichheit ihrer Hände! Solches besagt, daß die Weisheit alles mit guter Vorordnung ergreift
und nichts Unvollkommenes antasten mag.

[GS.01_045,02] Ihr saget hier: Es ist merkwürdig, daß sich hier das männliche Wesen nahe
ebenso wie das weibliche in der schönsten abgerundeten Form zeigt, so zwar, daß man am
Ende kaum weiß, woran man als selbst männlicher Geist ein größeres Wohlgefallen finden
könnte, ob an der überaus herrlichen männlichen Gestalt, oder an der weiblichen? Solches hat
seinen Grund, meine lieben Freunde, in der wahrhaften himmlischen Ehe, und das zwar
demzufolge, weil es in der Schrift heißt, daß der Mann und das Weib ein Fleisch sein sollen.
Darum unterscheiden sie sich hier auch nur wenig und sind, wie es der Herr gesagt hat, alle
gleich den Engeln Gottes!

[GS.01_045,03] Ihr fraget zwar, ob bei den Geistern hier nicht ein geschlechtlicher
Unterschied obwalte? Ich sage euch: Solches ist hier ebensogut der Fall wie auf den
Erdkörpern, und die Geister essen und trinken auch hier und verrichten daher auch ihre
Notdurft. Ferner genießen diese himmlischen Eheleute auch also wie auf der Welt die
„ehelichen Freuden“; aber solches alles gestaltet sich hier, vom Gesichtspunkte der
Bedeutung aus betrachtet, ganz anders denn auf den Erdkörpern.

[GS.01_045,04] So besagt das Essen und Trinken die Aufnahme des Göttlichguten und
Göttlichwahren; und derjenige Akt, den ihr sinnlichermaßen als den Begattungsakt kennet,
besagt die Vereinigung des Liebeguten und Glaubenswahren zu einem liebtätigen Ersprießen.
Die ganze Sache verhält sich hier so wie Ursache, Wirkung und Zweck. Wer alsdann wirken
will, der muß ja zuvor das wirkende Prinzip als eine Grundursache in sich aufnehmen; und
solches wird hier verstanden unter dem Insichnehmen der Nahrung.

[GS.01_045,05] Das Verdauen dieser Nahrung bewirkt und unterstützt das fortwährende
Leben der Geister. Das Leben aber will nicht und kann nicht als ein isoliertes für sich allein
dastehen, sondern es ergreift das ihm zusagende und entsprechende Objekt und teilt sich
demselben also mit, daß dadurch aus gewisserart zwei Leben vollkommen eines wird. Dieses
kann man unter dem Gesichtspunkte des Zweckes betrachten. Der Zweck aber wird dann zum
Ersprießen, indem ein vereintes Leben ein in allem mächtiger wirkendes ist als ein für sich
allein geeinzeltes, welches nicht als ein vollkommenes Leben betrachtet werden kann, weil
sich in ihm unmöglich ein Zweck und sonach auch kein Ersprießen ausspricht. – Versteht ihr
solches?

[GS.01_045,06] Ihr saget: Lieber Freund, einesteiles wohl; aber ganz klar will uns die Sache
noch nicht werden. Nun gut; ich will euch die Sache noch ein wenig näher beleuchten. Ihr
habt auch auf der Erde schon einen entsprechenden Akt, der da ähnlich ist dem
Begattungsakte der Geister.

[GS.01_045,07] Was geschieht wohl, wenn ein lebensstarker Mann irgendein weibliches
Wesen, von euch so genannt, magnetisch behandelt? Hier geschieht nichts anderes, als daß
der Mann mit seinem kräftigen Geiste in den schwächeren Geist des Weibes eindringt, ihn
dadurch aufweckt und mit seiner Kraft unterstützt, indem er sich mit demselben auf eine
Zeitlang rapportierlich und zum Teil „fluidal“ vereinigt oder vielmehr mit demselben einen
„geistigen Ehebund“ eingeht.

[GS.01_045,08] Was ist die Wirkung dieses Bundes? Wenn ihr nur einigermaßen die
vielfachen Erscheinungen auf diesem Gebiete betrachtet, so könnet ihr unmöglich etwas
anderes sagen als: Der schwache weibliche Geist ist durch die mit ihm vereinigte Kraft des
männlichen Geistes in einem sehr erhöhten Zustande kräftig geworden und kann in solchem
Zustande Dinge leisten, die ein isolierter Geist im naturmäßigen Zustande wohl höchst selten
und dann nur sehr schwer zu bewirken vermag. Das Hellsehen, das sich und andere
durchschauende Erkennen und, kurz gesagt, das kräftig helle geistige Durchdringen in sonst
unerforschliche Schöpfungstiefen ist der Erfolg solcher Vereinigung.

[GS.01_045,09] Nun sehet, gerade also artet hier geistig der sogenannte Akt der Begattung.
Diese ist ein Sichergreifen zweier sich innig verwandter geistiger Potenzen, und der Erfolg
solches Ergreifens ist eben auch ein dem euch bekannten Akte entsprechender, den wir
soeben besprochen haben. Nun saget ihr wohl, daß euch dieses klar ist; aber ihr fraget noch,
auf welche Weise dieser Akt hier vollzogen wird der erscheinlichen Form nach. Ich sage
euch, solch ein Akt wird der Erscheinlichkeit nach auf dieselbe Weise vollzogen, wie er bei
den Ehegatten vollzogen wird; aber es ist dabei von irgendeiner Sinnlichkeit nie die
allerleiseste Spur.

[GS.01_045,10] In der ersten Kirche, welche die adamitische war, wurde ein solcher
Zeugungsakt von jenen Menschen, die damals mit den Himmeln in beständigem Verkehr
gestanden sind, ebenfalls viel mehr auf eine geistige Weise denn auf eine sinnliche begangen.
Bei Gelegenheit eines solchen Aktes wurden die beiden Ehegatten mehr denn sonst vom
göttlichen Geiste durchdrungen, gerieten dadurch in einen leiblichen Schlaf, erweckten sich
bald aus diesem naturmäßigen Schlafe und wurden dann im Geiste eins und sonach auch
völlig in den Himmel entrückt. Allda erst verrichteten sie den Akt der Zeugung und wurden
nach demselben wieder sobald wie geschieden in die naturmäßige Welt leiblich versetzt.

[GS.01_045,11] Aus dieser Ursache wurde damals dieser Akt auch der Einschlaf, Mitschlaf,
auch Beischlaf benamset. Da aber mit der Zeit die Menschen durch allerlei Weltgenüsse
naturmäßiger und sinnlicher geworden sind, so fingen sie auch an, ohne geistige Vorbereitung
in ihrer naturmäßigen Sphäre den Weibern rein tiermäßig beizuwohnen, gerieten dabei in
keinen geistigen Schlaf mehr oder vielmehr in einen natürlichen Schlaf, damit der Geist frei
würde. Darum wurden aber auch die Früchte als Zwecke der Ursache und Wirkung, wie eben
die Ursache und Wirkung selbst bestellt war. Ihr saget ja selbst: Ex trunco non fit Mercurius.
Wie ist es demnach wohl möglich, auf dem rein tierischen, naturmäßigen Wege Früchte des
Geistes zu zeugen? Ich meine, wenn ihr diese wichtige, althistorische, vollkommen wahre
Darstellung nur ein wenig beachtet, so werdet ihr euch nun auch den rein himmlischen
Begattungsakt richtiger und würdiger vorstellen können, als ihr solches sonst vermocht hättet,
indem ihr diesen Akt zufolge seiner gegenwärtig rein sinnlischen Erscheinung, und zufolge
des eben aus diesem sinnlichen Grunde erfolgten mosaischen Gesetzes, hinsichtlich der
Unkeuschheit, notwendig als einen unlauteren und somit auch unheiligen betrachten müsset.

[GS.01_045,12] Dieses wüßtet ihr nun. Was aber besagt denn die der naturmäßigen ähnliche
geistige „Notdurftverrichtung“ der Geister? Was besagt denn die naturmäßige? Sie besagt
nichts anderes, als die Hinwegschaffung der formellen Äußerlichkeit, wenn diese als Trägerin
lebenhaltender Substanzen eben diese Substanzen abgegeben hat. Nun sehet, das Leben kann
sich unmöglich anders manifestieren und kundgeben als nur unter einer ihm entsprechenden
Form. Diese Form entspricht aller äußeren häutigen Umfassung der Dinge. Sind auch diese
Früchte, die ihr hier sehet, nichts als lauter lebendige Entsprechungen ursprünglich der Liebe
und Weisheit des Herrn, – und dann aber, wie hier erscheinlich, auch Entsprechungen vom
Glaubenswahren und Liebtätigkeitsguten, so können sie dennoch nicht ohne die erscheinliche
Form dargestellt werden, so wenig als ein Gedanke ohne Wort darstellbar ist.


[GS.01_045,13] Wenn ihr demnach Worte höret, so esset ihr geistige Früchte; die Worte als
Formen werden von euch gar bald wieder geistig hinweggeschafft, aber der Sinn der Worte
bleibt in euch. Sehet, solches entspricht völlig dieser geistigen Notdurftverrichtung.


[GS.01_045,14] Die Formen sind die Träger des Lebendigen. Da aber das Lebendige pur
Göttliches ist und somit das Allerinwendigste und sonach allerreinst Geistige, daher kann es
auch von keinem äußeren Geiste ganz rein für sich aufgenommen werden. Darum erschafft
der Herr dann entsprechende Liebformen, welche da Träger sind Seines Lebens. Wollen wir
demnach dieses Leben in uns aufnehmen, so müssen wir es samt der Form aufnehmen. In uns
erst wird die Form als der Lebensträger zerstört; das Leben wird dadurch frei und vereinigt
sich sobald mit dem ebenfalls göttlichen Leben in uns, dasselbe lebendig stärkend und
erhaltend. Die Form selbst, als zerstörte Hülse, aber wird dann nach der Ordnung des
Schöpfers aus unserer ganz lebendigen Wesenheit hinausgeschafft.


[GS.01_045,15] Bei euch auf der Erde nennt man solches den „Unrat“; hier aber wird solches
die Scheidung genannt. Bei euch ist die Form grobmateriell, bei uns ebenfalls geistig, daher
alsogleich flüchtig und gänzlich verschwindend. – Da ihr nun solches alles wisset, so wollen
wir uns denn nun wieder zu unserer zahlreichen überschönen Gesellschaft wenden.

[GS.01_045,16] Sehet, unser früheres Urgroßelternpaar steht schon bei uns, und er naht sich
mir und spricht: Mächtiger Bewohner des ewigen Morgens, der du sicher ein gar lieblicher
Freund des Herrn bist, siehe, wir haben nun alles verlassen und alle unsere Habe und unsere
Kostbarkeiten hintangegeben nach deinem Rate. Du siehst, daß wir unser viele sind, und
dennoch ist nicht eines darunter, das da hätte einen andern Sinn denn ich. Hier stehen wir nun
demütigst vor dir, der du hier bist im Namen des Herrn; sage, was du willst, das da ist der
Wille des Herrn, und wir wollen es tun!

[GS.01_045,17] Nun spreche ich zu ihnen: Liebe Brüder und liebe Schwestern! Lasset euch
nicht gereuen euern Vorsatz in der Liebe zum Herrn und folget uns in Seinem Namen! –
Sehet dorthin, jenseits dieses Stromes, allda ihr auf mehr unwirtbar scheinenden Hügeln in
gerechten Entfernungen unansehnlich kleine Häuschen erschauet; dahin will ich euch führen
und jeglichem geben seine Wohnung. Ihr werdet dort freilich wohl nicht so angenehm und
herrlich wohnen, als ihr da gewohnt habt in diesem herrlichen Palaste. Aber sehet, ihr müßt
euch solches angewöhnen, denn im ewigen Morgen in der beständigen Gegenwart des Herrn
wohnt man nicht in solchen Palästen, sondern in gar einfachen, kleinen Hütten. Auch ist man
nicht so herrlich gekleidet wie hier, sondern die wahren Kinder des Herrn gehen beinahe ganz
nackt einher. Dort darf niemand müßig sein, sondern der Herr weiß Seine Kinder fortwährend
vollauf zu beschäftigen.

[GS.01_045,18] Hier hattet ihr „selige Ruhe“ und den herrlich friedlichen Genuß alles dessen,
was euch in so reichlicher Fülle ward; – dort aber wird man nicht also gehalten, sondern man
muß sich förmlich gar eifrig und tätig das tägliche Brot verdienen.

[GS.01_045,19] Hier durftet ihr um nichts bitten und für nichts danken, denn frei aus Sich gab
euch der Herr alles in der größten Überfülle, dort aber werdet ihr allzeit den Herrn und den
Vater bitten und Ihm danken müssen.

[GS.01_045,20] Hier hatte ein jeder wie ein Herr für sich seinen eigenen Tisch und konnte da
essen und trinken nach seinem Wohlgefallen. Dort aber hat niemand einen eigenen Tisch,
sondern alle müssen zum Tische des Vaters kommen.

[GS.01_045,21] Hier könnt ihr essen, was ihr wollt, dort aber wird es heißen: Esset, was euch
aufgesetzt wird auf den Tisch.

[GS.01_045,22] Seid ihr mit diesem Austausche zufrieden, so folget mir! Jedoch sei dadurch
eurem Willen nicht der allergeringste Zwang angetan.

[GS.01_045,23] Nun höret, die ganze Gesellschaft spricht: O großer, lieber Freund des Herrn,
besäßen wir hier tausend solcher Paläste, so würden wir sie verlassen, wenn wir nahe der
Wohnung dieses großen, heiligen Vaters nur als die allerletzten und allergeringsten Diener
sein dürften! Alle Bedingungen, die du uns gesetzt hast, sind ja zu groß und zu erhaben für
uns. Wenn wir nur der Brosamen vom Tische des Herrn gewürdigt werden, so wären wir
dadurch ja schon namenlos glücklicher denn hier, da wir bei all dieser großen Herrlichkeit
gerade dessen entbehren müssen, was allein die allerhöchste Seligkeit aller Engel ausmacht,
und dieses ist die Anschauung des Herrn, der da ist ein heiliger Vater derjenigen gar
vorzüglich, die bei Ihm im Morgen wohnen.

[GS.01_045,24] Wir sind zwar auch hier des Herrn ansichtig in der heiligen Gnadensonne
über uns; aber den Vater unter Seinen Kindern können wir nicht erschauen! –

[GS.01_045,25] Also führe uns nur, wohin du willst, und bestelle uns nach deiner
himmlischen Ansicht; wir wollen dir folgen!

[GS.01_045,26] Nun spreche ich: Also folget mir über diesen Strom in jenes Hügelland.
Scheuet nicht die Wogen, die sonst euch nicht zu tragen vermochten; weil eure Grundlage
nicht der eigentliche „Grund des Lebens“ war, nämlich die Liebe zum Herrn. Nun aber ist
diese eure Grundlage geworden, und so wird euch das Gewässer des Stromes tragen; denn es
besagt ja eben solchen Grund. Nun sehet, wie sie uns alle folgen, und wie das Gewässer des
Stromes sie trägt als ein fester Grund!

[GS.01_045,27] Und so denn wollen wir gemeinschaftlich uns auf jenes Hügelland begeben
und allda unsere Gesellschaft placieren, und dann ein wenig zusehen, was da alles vor sich
gehen und wie sich die Gesellschaft alldort zufrieden finden wird.
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #8 am: 14. November 2008, 16:05:40 »

 
Johannes 1,1-3
"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Dasselbe war im Anfang bei Gott.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst"

http://www.way2god.org/de/bibel/johannes/1/1/?hl=1#hl




Auszug aus BD 5001
Gott spricht immer wieder


O ihr Toren, die ihr glaubet, dass Meine Liebe geringer würde, dass sie sich jemals verausgaben könnte .... dass Ich, das Wort von Ewigkeit, einmal schweigen könnte, weil Ich schon einmal gesprochen habe zu euch ....

http://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/5/5001.html


Jakob Lorber
Haushaltung Gottes Band 1 Kap. 64 

12] So hört denn: Wie aber die Form aller Dinge in ihrer größten Verschiedenheit ist ein Ausdruck der natürlichen Wärme in der Verbindung des Lichtes und sich nur nach der Fähigkeit der Aufnahme von mehr oder weniger Licht oder mehr oder weniger Wärme unterscheidet, so ist auch die Sprache des Menschen eine gebildete Form der geistigen Wärme, welche die göttliche Liebe im Herzen ist, und des geistigen Lichtes, welches die göttliche Gnade im Menschen ist.

   13] Wie möchten wir verständige Worte sprechen, wenn sie nicht als ewige Formen des Geistes uns gegeben wären?! Da wir aber alle Dinge benennen können, sagt, wer lehrte uns das?

   14] Gott allein konnte das, da Er allein nur der ewige Inbegriff aller Formen ist, weil Er das Leben und Licht oder die Liebe und Weisheit Selbst und als die ewige, unzertrennliche Verbindung der beiden die Urform aller Formen oder das Urwesen aller Wesen oder demnach das ewige Wort Selbst ist!

   15] Wenn demnach jemand das Wort gefunden hat äußerlich und hat es verstanden und angenommen, so hat er ja kein Ding, sondern ein geistiges Leben im Vollbestande gefunden, da jegliches Wort eine Form ist, entstehend aus geistiger Wärme und geistigem Lichte. Was wundert uns dann die Rede unseres Asmahael?!

  16] Oder gleichen wir in solchen Fragen nicht den Fischen, die mitten im Wasser dasselbe nicht sehen, und wir, von der Luft umgeben, die Luft nicht, so wir in der Fülle des Lebens aus Gott uns erstaunen ganz betroffen über die wahre Empfindung Asmahaels?!

   17] O Väter, es hat aber alles seinen Grund! Sehet, das Leben haben wir zwar unzerstörbar im eigenen Worte selbst; aber es gleicht dieses Leben noch dem im Samenkorne verschlossenen! Wenden wir unser Herz der Welt zu, dann ist es bei uns Winter, und das zu kurz dauernde Gnadenlicht vermag da die Geisteswärme in uns nicht zu lösen; so wir aber unsere Herzen beständig nach oben zum Herrn kehren, da wird das lange, ja fortwährende Gnadenlicht die geistige Lebenswärme in uns bald entbinden, und wir selbst werden dann als lebendige Form oder lebendiges Wort uns erheben zum ewigen Wachsein im Lichte des Herrn.

   18] Wer aber desgleichen nicht tut, der ist ein Räuber und Dieb und wird sich gestalten zum Unkraute, Ungeziefer und zur greulichen Unform des Lebens gleich denen in der Tiefe.

   19] Wer also das Wort hat, der hat auch das Leben ewig; aber je nachdem das Wort ist, also wird auch das Leben sein!

   20] Das ist das Verständnis Asmahaels. Amen.«






Auszug aus BD 5274

Meine Worte aber bergen das Leben in sich, und wer sie aufnimmt in das Herz, der wird auch bald eine Umwandlung seiner selbst spüren, er wird die Wiedergeburt seiner Seele erleben, er wird ein neues Leben eingehen, er wird die Bindung mit Mir ununterbrochen bestehenlassen, er wird sich in einen großen geistigen Lebensprozeß einschalten, wo ständige geistige Tätigkeit neues Leben erzeugt, er wird selbst das ewige Leben gewinnen, er wird mit dem „Wort von Ewigkeit“ innigste Fühlung nehmen .... er wird in und mit Mir leben in Ewigkeit ....

Amen



http://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/5/5274.html
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #9 am: 15. November 2008, 05:22:59 »

B.D. 7316                empfangen am  25.3.1959

Empfindungen von Körper

und Seele beim Wortempfang ....

Der weltlich gerichtete Mensch fühlt nur mit körperlichen Sinnen, der geistig Strebende dagegen mit geistigem Sinn, und obgleich dies nicht dem Körper bewußt ist, befindet sich die Seele in einem Zustand der Glückseligkeit, sowie sie die Verbindung herstellt mit Mir, um Mein Wort zu vernehmen.

Und der Seele diesen Zustand recht oft zu verschaffen, das soll euer ständiges Streben sein, ihr solltet jede freie Minute dazu verwenden, ins geistige Reich eure Gedanken zu senden, und es wird eure Seele wahrlich großen Nutzen davon ziehen, selbst wenn ihr körperlich nichts von einer Erhebung der Seele spüret.

Wäre aber letzteres der Fall, so würde schon der Verkehr mit Mir einem leisen Zwang unterworfen sein oder mehr einem egoistischen Triebe entspringen, weil sich der Körper Wohlempfinden schaffen möchte und um dessentwillen er nur den Austausch zwischen Mir und ihm ersehnte. Aber der Wille soll völlig frei sich entscheiden, und darum wird auch jeder Austausch immer eine Bereitwilligkeit voraussetzen zu einem kleinen Opfer, solange der Mensch selbst nicht von einem so starken Verlangen erfüllt ist, Mich und Mein Wort zu hören, daß ebenjenes Verlangen ihn antreibt zur Verbindung mit Mir.

Dieser Zustand ist zwar der rechte, in dem Ich allzugern Mich Meinem Kind mitteile, jedoch Ich lasse Mir auch genügen, wenn es Mir überhaupt die Möglichkeit gibt, Mich euch Menschen gegenüber zu äußern, weil Ich die Bedeutsamkeit und Dringlichkeit erkenne, daß den Menschen das reine Evangelium wieder verkündet werde, und weil dazu ebenjene innige Bindung Voraussetzung ist, die der Mensch im freien Willen herstellen muß. Er kann nicht dazu gezwungen werden, er kann auch nicht willkürlich von Mir in einen Zustand versetzt werden, wo er mechanisch nur Meinen Willen erfüllt und Mein Wort aus der Höhe entgegennimmt ....

Er muß völlig frei aus sich heraus Verbindung mit Mir suchen und wollen, daß Ich ihn anspreche zum Segen aller, denen er nun Mein Wort weiterleiten will. Und Ich werde ihn belehren und ihm immer wieder geistige Nahrung zuführen für sich selbst und für alle Seelen, die sich sättigen wollen an dem Brot des Himmels. Und ob auch seine Sinne nichts spüren von einer Vereinigung, aber die Seele ist beglückt und bereichert und ergötzt sich an den Gaben, die ihr reichlich zufließen als Beweis Meiner Liebe, welche die Seele fühlt.

Immer wieder muß der Mensch aus eigenem Antrieb die Bindung suchen mit Mir, um immer wieder neu gestärkt werden zu können von Meiner Kraftzufuhr, doch einmal wird sie den Segen dessen erfahren, daß der eigene Wille stark genug war, die Bindung mit Mir herzustellen und sich von Mir ansprechen zu lassen. Den Lohn wird sie empfangen, niemals aber darf der Lohn so offen spürbar sein, daß nur um des Lohnes willen die Bindung hergestellt wird. Und darum geht jedem Wortempfang auch immer erst die Tätigkeit des Willens voraus, der sich bereit erklären muß, zu lauschen und also entgegenzunehmen das Brot des Himmels, die rechte Speise und den rechten Trank für die Seele ....

Und diese wird großen Segen erfahren und ständig reifen können, denn Mein Wort ist nicht ohne Wirkung, Mein Wort ist mit Meiner Kraft gesegnet, die euch allen zur Vollendung verhilft ....

Amen
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #10 am: 15. November 2008, 05:32:08 »

B.D. 7316                empfangen am  25.3.1959

Empfindungen von Körper

und Seele beim Wortempfang ....


Dieser Zustand ist zwar der rechte, in dem Ich allzugern Mich Meinem Kind mitteile, jedoch Ich lasse Mir auch genügen, wenn es Mir überhaupt die Möglichkeit gibt, Mich euch Menschen gegenüber zu äußern, weil Ich die Bedeutsamkeit und Dringlichkeit erkenne, daß den Menschen das reine Evangelium wieder verkündet werde, und weil dazu ebenjene innige Bindung Voraussetzung ist, die der Mensch im freien Willen herstellen muß. Er kann nicht dazu gezwungen werden, er kann auch nicht willkürlich von Mir in einen Zustand versetzt werden, wo er mechanisch nur Meinen Willen erfüllt und Mein Wort aus der Höhe entgegennimmt ....



Hier sehen wir den tiefen Wunsch des Vaters, sich seinem Kinde  im Wort zu nahen, wenn das Kind es nur will!
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Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #11 am: 15. November 2008, 06:15:43 »

32. Kapitel


Auszug aus: Großes Evangelium Johannes 02_032,01

[GEJ.02_032,01] Sage Ich: „Mein Freund, du hast ganz richtig geurteilt; aber eines hast du
dennoch vergessen, und das besteht darin, daß bei Gott gar viele Dinge möglich sind, die die
Menschen als unmöglich erachten. Siehe und zähle Meine Jünger! Es sind wenig
Schulgebildete darunter; Ich aber habe sie zuerst durchs Wort geweckt und an Mich gezogen
und habe sie darauf erst die vorgesagte Macht des göttlichen Wortes tatsächlich erfahren
lassen. Eine Wundertat aber nach dem vorangegangenen reinen Worte ist kein Gericht mehr,
sondern nur eine Bekräftigung des Wortes.


[GEJ.02_032,02] Aber Ich setze die Beweise dennoch nicht in die Wundertaten, die Ich
verrichte, sondern in das Licht des Wortes selbst und sage: Wer völlig nach Meinem Worte
leben wird, der wird es erst in sich zur lebendigen Überzeugung bringen, daß Meine Worte
keine leeren Menschen-, sondern Gottesworte sind!


[GEJ.02_032,03] Wahrlich, wer in seinem Herzen nicht diesen nun ausgesprochenen Beweis
überkommen wird, dem werden alle andern Beweise wenig oder nichts nützen! Denn Meine
Worte sind selbst Licht, Wahrheit und Leben.


[GEJ.02_032,04] Wer daher Mein Wort hört, es annimmt und danach lebt, der hat Mich
Selbst in sich aufgenommen; wer aber Mich aufnimmt, der nimmt auch Den auf, der Mich in
die Welt gesandt hat, aber dennoch vollkommen eins ist mit Mir. Denn was Ich will, das will
auch Er! Und Er ist kein anderer denn Ich und Ich kein anderer denn Er bis auf die Haut, die
uns beide umgibt. In wem aber, wie in Mir, Liebe und Weisheit in einem Herzen wohnen, der
ist wie Ich und Der, der Mich in diese Welt gesandt hat zur Heilung und Beseligung aller, die
an den Sohn des Menschen glauben werden! – Verstehet ihr das?“


[GEJ.02_032,05] Sagen viele: „Ja, Herr!“; aber einige sagen: „Herr, dies ist zum ersten Male
eine etwas harte Lehre, und wir fassen ihren Sinn kaum. Wie kannst Du und Dein Wort ein
und dasselbe sein?“

[GEJ.02_032,06] Sage Ich: „Wenn ihr das nicht zu fassen vermöget, was so klar wie die
Sonne des Mittags vor euch leuchtet, wie werdet ihr dann Größeres fassen? Wenn ihr das
Irdische nicht begreift, wie werdet ihr dann Himmlisches fassen? – Was und wer ist denn der
Vater? Sehet und vernehmet: Die ewige Liebe in Gott ist der Vater! – Was und wer ist denn
der Sohn? Was aus dem Feuer der Liebe hervorgeht, das Licht, welches da ist die Weisheit in
Gott! Wie aber Liebe und Weisheit eines ist, so sind auch Vater und Sohn eins!


[GEJ.02_032,07] Wo ist denn jemand unter euch, der in sich nicht hätte irgendeine Liebe und
nicht irgendeinen entsprechenden Grad Verstandes? Ist er aber darum zweifach in seinem
Wesen? Oder so da brennt eine Lampe mit einer hellen Flamme, die doch sicher Feuer ist,
muß er denn überall eine Flamme anzünden, wo er in der Nacht in einem und demselben
Zimmer etwas sehen will? Oder beleuchtet nicht eine helle Flamme dasselbe eine Zimmer so
gut, daß man im ganzen Zimmer hell genug hat? Geht denn nicht das Licht von der Flamme,
die ein Feuer ist, aus? Und weil es von der Flamme ausgeht, ist es darum etwas anderes als
die leuchtende Flamme selbst? – O ihr Blinden! So ganz natürliche Dinge vermöget ihr nicht
zusammenzubringen, – wie wollt ihr hernach Himmlisches begreifen?

[GEJ.02_032,08] Darum, wer aus euch an Mir sich irgend ärgert, der ziehe heim und tue und
glaube, was ihn gut und recht dünkt! Denn dereinst wird jeder seines Glaubens leben, und die
Taten, die er nach dem Glauben aus seiner Liebe verrichtet hat, werden seine Richter sein!

[GEJ.02_032,09] Denn Ich werde niemanden richten, sondern jedes Menschen Richter wird
seine eigene Liebe sein – nach diesem Meinem Worte, das Ich nun zu euch geredet habe!“


[GEJ.02_032,10] Nach dieser Erklärung treten die, welche früher Meine Rede nicht
verstanden haben, zu Mir und bitten Mich, daß sie bleiben dürfen; denn es finge nun bei ihnen
an, schon heller zu werden, und sie würden sich alle Mühe geben, Mein Wort klarer zu
verstehen, als es bisher der Fall gewesen sei!

[GEJ.02_032,11] Und Ich sage: „Habe Ich euch doch nie fortgeschafft, sondern nur den Rat
erteilt allen, die sich an Mir ärgern möchten, daß sie um ihres Heiles willen lieber gehen
sollten, als sich etwa noch fürderhin zu ärgern! Da Ich euch sonach nicht fortgeschafft habe,
warum solltet ihr nicht bleiben dürfen? Bleibet, so ihr ärgerlosen Herzens seid!“ – Nach
solchem Bescheide treten sie zurück und sind damit ganz zufrieden.
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #12 am: 19. November 2008, 15:58:28 »

B.D. 8293                empfangen am  6.10.1962

Speisung der Seele ....

Was euch dargereicht wird an Speise und Trank für eure Seelen, das wird ganz gewiß nicht ohne Wirkung bleiben; es wird eure Seele gesunden, wenn sie krank ist, sie wird gestärkt werden, wenn sie schwach ist, und sie wird ausreifen und zur Vollendung gelangen noch auf Erden. Denn es ist wahrlich Mein Wort ein Brot aus den Himmeln, es ist ein rechter Wein, der euch stärken wird ....

Es ist Mein Wort Mein Fleisch und Mein Blut, das Ich Selbst euch darreiche, wie Ich es Meinen Jüngern auf Erden dargeboten habe, als Ich mit ihnen das Abendmahl hielt ....

Denn dieses Abendmahl war das Sinnbild dessen, wozu Ich Meinen Jüngern den Auftrag gab: Mein Wort, das sie von Mir empfangen hatten, weiterzugeben an alle hungernden und dürstenden Seelen ....

So wie Ich sie irdisch sättigte, so auch sollten sie geistige Speise weitergeben ....

Und sie verstanden Mich auch, wenngleich ihnen die letzte Erkenntnis erst geschenkt wurde durch die Ausgießung des Geistes über Meine Jünger ....

Und so auch werdet ihr Menschen Mein Wirken und Handeln und auch die Handlung des Abendmahles erst verstehen, wenn auch über euch Mein Geist sich ergießen kann, denn zuvor beachtet ihr nur den Buchstabensinn, und ihr verstehet nicht, was Ich durch diese Worte zum Ausdruck bringen wollte ....

Ihr müsset aber auch den Geist in euch zum Leben erwecken, denn zuvor seid ihr noch tot im Geist, und ihr werdet dann auch nicht Meinen Willen befolgen, ihr werdet nicht Mein Wort anhören so, daß es wirklich Speise und Trank ist für eure Seele ....

Denn das Wort soll eindringen in euer Herz, dann erst bin Ich Selbst in euch, und dann esset ihr in Wahrheit Mein Fleisch, und ihr trinket Mein Blut ....

Ihr entnehmet Meinem Wort die Kraft, die ihr benötigt, um ausreifen zu können noch auf Erden. Und so werdet ihr auch die Dringlichkeit eurer Weinbergsarbeit erkennen, gilt es doch, den Menschen Mein Wort zuzuführen, auf daß sie selbst die Bindung herstellen mit Mir und Mein Wort nun auch in ihnen wirken kann. Keines Menschen leibliches Leben könnte bestehen, wenn der Körper nicht ständig Nahrung empfangen würde, und dasselbe gilt von der Seele, die zwar nicht vergehen kann, die aber in einem erbärmlichen Zustand sich befindet, wenn ihr nicht die Nahrung zugeführt wird ....

Und doch denken die wenigsten Menschen daran, die Bedürfnisse der Seele zu stillen, wenngleich Ich gesagt habe: „Esset Mein Fleisch und trinket Mein Blut ....“ Ich Selbst bin das Fleisch-gewordene Wort, und Ich biete Mich Selbst euch an, also fordere Ich euch auch auf, Mein Wort anzuhören und es zu befolgen, denn erst, wenn ihr nicht nur Hörer, sondern Täter Meines Wortes seid, werdet ihr den Segen dessen erfahren ....

Immer wieder sage Ich zu euch: „Nehmet hin und esset, das ist Mein Fleisch, nehmet hin und trinket, das ist Mein Blut ....“ Und immer wieder rede Ich euch an und verlange nur, daß ihr Mich anhöret, daß ihr also das Abendmahl einnehmet, das Ich Selbst bereitet habe für Meine Gäste, die Meiner Einladung Folge leisten ....

Und ist der Wille in euch, von Mir angesprochen zu werden, dann könnet ihr auch Mein Wort überall entgegennehmen, denn euer Wille bestimmt nun auch das Geistesgut, das in euer Herz einströmet, weil Ich Selbst dann einen jeden anspreche und er nun auch nur das annehmen wird, was als Mein Wort ihm nun zugeht ....

Verstehet es, daß das Verlangen des Menschen selbst ihn schützet davor, irriges Geistesgut anzunehmen, wenn euch solches durch Prediger geboten wird, die noch unerweckten Geistes sind und nur formgemäß predigen ....

Denn Ich Selbst werde den Hörer segnen und ihm helles Erkennen schenken, sowie er rechte Nahrung für seine Seele begehret. Kann Ich Selbst aber die Menschen ansprechen, dann werden sie in Wahrheit Mein Fleisch essen und Mein Blut trinken, denn dann ertönet ihnen das Wort aus der Höhe, durch einen von Mir erwählten Diener, der Mich Selbst durch sich reden lässet, der von Mir reinste Wahrheit empfängt und diese nun auch weiterleiten kann ....

Ich lade alle ein, teilzunehmen an dem Abendmahl, das Ich Selbst für euch bereite, weil Ich weiß, was eure Seelen benötigen, um auszureifen, und weil Ich eines jeden Menschen Reifezustand kenne. Und wenn er nun das rechte Himmelsbrot, das Wasser des Lebens, aus Meinen Händen empfangen will, dann wird es ihm auch zugehen unbeschränkt, und es wird seine Seele das Ziel erreichen und zur Vollendung gelangen ....

Amen
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #13 am: 30. Mai 2009, 08:28:53 »

B.D. 3241                empfangen am  2.9.1944

Mission der Diener, die das direkte Wort empfangen ....

Wenigen nur kann Mein Wort direkt zugeleitet werden, weil nur wenige glauben, daß Ich Selbst mit den Menschen spreche, und weil der Glaube unbedingt nötig ist, daß Ich Mich dem Menschen gegenüber äußern kann ....

Der Glaube an Mein Wirken, an Meine Allmacht und Liebe fehlt den Menschen, und so kann Ich Mich ihnen auch nicht erkenntlich machen im Wort, denn um Mein Wort hören zu können, muß der Geist im Menschen lebendig sein, dieser aber ist Mein Anteil, und also kann er sich nicht kundgeben im Wort, wo Ich nicht anerkannt werde, wo der Glaube mangelt an Mich. Doch die Mein Wort hören, zu denen Ich direkt sprechen kann, die benötige Ich auf Erden, denn sie haben eine große Mission zu erfüllen ....

Sie sollen den Glauben an Mich unter den Menschen neu erstehen lassen, sie sollen den noch schwachen Glauben bestärken, sie sollen Mich verkünden, von Meiner Liebe, Allmacht und Weisheit reden, sie sollen Mich den Menschen nahebringen und sie hinweisen auf das Wort, das sie selbst zu hören vermögen.

Und also sollen sie reden an Meiner Statt, wo Meine Stimme nicht mehr vernommen wird ....

Ich Selbst will durch sie reden, weil göttliches Wirken nicht anerkannt wird, es aber dringend notwendig ist, daß die Menschen von Meinem Willen unterrichtet werden, daß sie ermahnt werden zu einem Leben nach Meiner Ordnung, daß ihnen die Gefahren vorgestellt werden, die ein Lebenswandel entgegen Meiner Ordnung ihnen eintragen, und daß ihnen ständig die Liebe gepredigt wird, auf daß sie die Ferne von Mir verringern und also fähig werden, zu glauben und Mein Wort selbst zu vernehmen.

Die Zahl der Arbeiter in Meinem Weinberg ist nicht groß, denn die Menschen suchen irdischen Lohn für ihren Dienst; die aber in Meinem Dienst stehen, müssen für geistigen Lohn arbeiten, und ein solcher Lohn reizet jene nicht. Doch die wenigen, die Mir dienen, empfangen weit mehr, als sie aufgeben, denn sie dienen einem Herrn, Der über alle Schätze des Himmels und der Erde verfügt, Der alles zu geben mächtig ist und Der in Seiner Liebe die Seinen überreich bedenket mit Gaben, die unvergänglich sind und an Herrlichkeit alles überstrahlen, was die Erde nur aufweisen kann.

Die Mir dienen wollen, können Meiner Liebe gewiß sein, und Ich beweise ihnen diese Meine Liebe, indem Ich zu ihnen rede, wie ein Vater mit seinem Kind spricht, jedoch auch, wie es seiner Seele zuträglich ist. Denn nicht alle Menschen vermögen Mein liebendes Wort zu ertragen, so Ich Meine ganze Liebefülle in dieses hineinlegen möchte, nicht alle haben die Reife, daß sie Mich tönend vernehmen könnten; doch schon ihr Wille, Mir zu dienen, befähigt sie, auch Mein Wort zu erfassen, in welcher Form Ich es auch auf sie übertrage.

Mein Wort ist das Zeichen Meiner Liebe, Mein Wort ist aber auch der Beweis Meiner Allmacht für den, der noch schwach im Glauben daran ist. Denn Ich, Der euch Menschen unsichtbar ist, gebe Mich kund durch Mein Wort, das ewige Wahrheit ist und als solche auch erkannt wird, sowie ihr gläubig seid.

Dem Ungläubigen aber will Ich durch das Wort gleichfalls einen Beweis geben, indem Ich Dinge voraussage, die sie erleben werden und also Meine Wahrheit daran zu erkennen vermögen. Damit beweise Ich ihnen auch Meine Allmacht, weil das, was geschieht, nicht Menschen zuwege bringen, sondern allein Mein Werk ist, und sonach vielen Menschen zum Glauben an Mich verhelfen kann. Und darum weise Ich Meine Diener an, überall Meiner Voraussagen Erwähnung zu tun, denn Meine Liebe gilt denen, die unfähig oder schwach sind im Glauben, und um ihnen zu helfen, äußere Ich Mich offensichtlich nach vorheriger Ankündigung.

Mein Wort zu hören ist ein Gnade, die Ich denen zuwende, die sie empfangen wollen, die Mich und Mein Wort begehren voller Innigkeit und die sich demütig Meinem Willen unterstellen. Durch die Gnade aber kann der Mensch reifen, so er sie wirksam werden lässet an sich ....

Und Mein Wort ist das wirksamste Gnadenmittel, denn wer Mein Wort hat und danach lebt, dessen Seele muß ausreifen schon auf Erden.

Und darum sollt ihr dankbar sein, so ihr Mich vernehmen dürfet durch einen Menschen, der Mich zu sich sprechen lässet, d.h., der an Mich glaubt, an Mein Wirken, Meine Liebe und Allmacht und der darum horchet nach innen, was Ich zu ihm rede. Ihr sollt nicht ihn hören, sondern Mich in jedem Wort, das zu euch dringt, ihr sollt die Gnade auf euch wirken lassen, ihr sollt im Glauben erstarken und eure Mitmenschen zum Glauben zu bewegen suchen, indem ihr ihnen Kenntnis gebt von der Sorge des himmlischen Vaters zu Seinen Kindern, die sich von Ihm entfernt haben und Seine Stimme nicht mehr zu hören vermögen. Meine Diener aber sollt ihr aufnehmen als Meine Boten, die euch den Gruß ihres Herrn vermitteln wollen, die euch den Frieden bringen wollen, sowie ihr selbst guten Willens seid ....

Achtet ihrer Worte, und ihr höret Meine Stimme, befolget sie, und ihr unterwerfet euch Meinem Willen ....

Meine Diener aber segne Ich, und Ich mache sie tauglich zur Arbeit in Meinem Weinberg ....

Amen
Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #14 am: 31. Mai 2009, 07:26:40 »

B.D. 8830                empfangen am  16.7.1964

Gott will Sein Wort anders verstanden haben ....

Wenn ihr die reine Wahrheit, die von oben euch zugeht, den Lehren entgegensetzet, die bisher als Mein Wort galten, so müsset ihr den großen Irrtum gewahr werden, in dem ihr wandelt. Und es ist eure Pflicht, offen dazu Stellung zu nehmen. Ihr könnet nicht euch einverstanden erklären, daß man so und so eine Sache betrachten kann, sondern Mein Wort wird immer die gleiche Bedeutung haben und auch mit dem Wort von oben übereinstimmen, nur von Menschenverstand anders ausgelegt werden.

Und diesen menschlichen Verstand hat Mein Gegner sich zu eigen gemacht und Verwirrung hineingetragen, denn verstandesmäßig waren alle Auslegungen möglich. Ich aber habe euch eine geistige Auslegung gegeben, und Ich konnte dies nur einem Geistig-Geweckten gegenüber, der nun aber auch voll und ganz orientiert ist, wie Mein Wort zu verstehen ist, und er sich auch dafür einsetzen soll, um gegen falsche Auslegungen vorzugehen. Er soll die Menschen aufmerksam machen und sie in dem Sinne unterweisen, wie Ich es getan habe und noch ständig tue, damit sie in der Wahrheit wandeln, die allein zur Seligkeit führt. Sie sollen hingewiesen werden, daß Ich alles anders verstanden haben will, daß die Menschen geistig Meine Worte verstehen und also auch geistig erfüllen sollen. Mit Meiner direkten Ansprache gebe Ich ihnen schon die Erklärung des Abendmahls ....

Sie sollen sich speisen und tränken lassen von Mir Selbst, und es ist dazu die Liebe zu Mir und zum Nächsten unbedingt nötig, weil sie sonst nicht die Gnade Meiner Ansprache erfahren können, weil sie sonst nicht als „Zeichen Meiner Anwesenheit“ Mein Wort vernehmen können ....

Es nützen euch also keine äußeren Zeichen und Gebräuche, um Meiner Anwesenheit in euch sicher zu sein. Es ist nur die Liebe, die in euch sein muß, denn nur durch die Liebe ist Meine Gegenwart gesichert. Dann aber werdet auch ihr Mein Wort empfangen und also gespeist werden mit Meinem Himmelsbrot, mit dem Wasser des Lebens, mit Meinem Fleisch und Meinem Blut. Und so ihr euch mit dieser Auslegung auseinandersetzet, werdet ihr auch keinen Widerspruch finden zu Meinem Wort, das Ich gesprochen habe, als Ich auf Erden wandelte ....

Ich teilte Meinen Jüngern aus das Brot und den Wein, die aber auch wußten, daß Ich darunter Mein Wort verstanden haben wollte, das sie ihren Mitmenschen austeilen sollten ....

Mein Gegner aber suchte die Menschen zu verwirren, indem er ihnen eine andere Auslegung unterschob, die sie aber eifrig beachteten und langsam von dem eigentlichen Sinn Meines Wortes abkamen. Und so müsset ihr euch alle Meine Worte geistig zu erklären suchen ....

Es gibt nicht ein Wort, das ihr so verstehet, wie Ich es verstanden haben will .... weil Mein Gegner ganze Sache gemacht hat, daß er den Geist der Menschen verwirrte, daß aber jederzeit die Meinen von Mir belehrt wurden und diese immer in der Wahrheit wandelten. (indem er den Geist der Menschen verwirrte. Die Meinen aber wurden jederzeit von Mir belehrt und wandelten immer in der Wahrheit.) Und wer diesen folgte, gehörte der von Mir gegründeten Kirche an ....

Die Auslegung Meiner Worte hat zu den verschiedensten „Heiligungs“-Mitteln geführt .... zu den Sakramenten, die alle den Menschen Heiligung bringen sollen. Doch wie kann solches geschehen, wenn die Liebe den Menschen fehlt? Der Mensch ist nur zum Zwecke der Umgestaltung zur Liebe auf der Erde ....

Wie kann ein Mensch durch den Taufakt allein frei werden von der Erbsünde, wozu ein in der Liebe gelebtes Erdenleben gehört? Wie kann ein Mensch durch ein äußerliches Lippenbekenntnis frei werden von Sünden jeglicher Art, wenn nicht die tiefste Liebe zu Gott ihm dieses Bekenntnis abringt? Und wie kann ein Mensch durch solche Heiligungsmittel befreit von seiner Schuld in das jenseitige Reich eingehen, der nur nach dem Grade der Liebe gewertet wird? ....

Durch Mein Wort, durch die Belehrungen von oben, werden euch alle irrigen Lehren aufgedeckt, und ihr könnet selbst dazu Stellung nehmen. Denn diese eine Gewißheit müsset ihr haben, daß ihr von einer Seite aus reinste Wahrheit zugeführt bekommet und daß diese Quelle der Wahrheit Ich Selbst bin, daß Ich euch auch Aufklärung geben kann, wie Ich Mein Wort verstanden haben will, daß Ich aber auch jede Gelegenheit erfasse, wo dies möglich ist, denn Mein Gegner hat es gut verstanden, euch alle in seinen Bann zu ziehen.

Und ihr wehret euch nicht durch den eigenen Willen zur Wahrheit, ihr nehmet unbedenklich an, was euch vorgesetzt wird, und wendet euch nicht einmal an Den, Der Ursprung allen Wissens ist, ihr wendet euch nicht einmal an die höchste Instanz, Sie bittend um die Wahrheit, die Sie euch sicher nicht verweigern wird, denn Ich warte nur auf diesen Ruf, auf daß Ich die Wahrheit in reinster Form austeilen kann und die Menschen aus dem Netz von Irrtum in die Wahrheit führe. Denn die Menschen haben freien Willen, den Ich nicht antaste, mit dessen Hilfe sie aber auch den Gegner abdrängen können, wenn sie nur die reine Wahrheit begehren ....

Amen
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