Liebe albamira, guten Tag.
Hier sind einige der wichtigsten Menschheitsfragen zusammengefasst
und beschäftigen uns seit Jahrtausenden und scheinen noch nicht geklärt zu sein:
- Was ist der Wille Gottes und wie komme ich ihm nach?
- Worin besteht der freie Wille des Menschen?
- Was ist "Leben"?
Das Prinzip des Lebens, wie es sich so darstellt:
Die Natur zeigt uns wie viele Formen nebeneinander möglich sind, dass
sie sich zum Teil gegenseitig unterstützen in ihrer Entwicklung und gerade weil sie verschiedene Nahrung brauchen
sich dadurch ergänzen und aufbauen. Es kommt dabei keine Einseitigkeit auf, ein Geben und Nehmen findet statt,
das dafür sorgt, dass ein Gleichgewicht ausbalanciert wird.
Das gilt zuerst einmal dem unbewusst dahin Vegetierenden und ist ein göttliches Gesetz, damit Erlösung stattfinden kann.
Erlösung heisst Erwachen im Geiste Gottes, was gleichzusetzen ist mit Liebe-Erwachen.
Und was wiederum ist Liebe-Erwachen? Auch eine ewige Streitfrage und in vielen Vorstellungen variabel.
Der eigenwillige Mensch möchte sich nicht gern daran halten und fällt immer wieder aus der Ganzheit des Lebens,
was dann für die ganze Erde Folgen hat. Wir brauchen die gute geistige Hilfe, um nicht dauernd vom Weg abzukommen
und nicht nur eine Last für alles andere Leben zu sein.
Ja, in der Eigen-Willigkeit äussert sich die Liebe, denn die Liebe äussert sich als Willenskraft.
Die Frage ist nur, wie sich dieser Wille in den Heilsplan Gottes einfügt.
Einerseits sind wir auf Hilfe angewiesen, um zu wachsen und zu reifen.
Andererseits ist hier unser Wille mitbeteiligt, denn echte Hilfe drängt sich nicht auf.
Letztendlich geht es um die Gestaltung unserer Liebe und die Wiedergeburt im Geiste.
Je näher wir dem sind, umso mehr verändert sich unsere Aufgabe
und die Hilfsbedürftigkeit wandelt sich in Hilfsbereitschaft und Hilfs
willigkeit.
Dazu gehört auch eine Art Schutzfunktion für das Schwache, also Einsatz gegen Schädlinge.
Es begegnen uns verschiedene Kräfte, gute und schlechte,
um uns zur Reife zu bringen - oder uns zu verderben.
Schlechte Kräfte können uns unsere Verlorenheit bewusst machen,
gute Kräfte heben uns in Liebe auf und führen oder drängen zum Leben hin.
Nur niedere Bewusstseinsformen wissen nichts von Gut und Böse.
Verdrängung dieser beiden Einflusskräfte ist etwas anderes.
So wie ich es sehe wirkt Jesus durch alle Menschen, die offen dafür sind und waren. (Dabei spielen Zeiten keine Rolle).
Diese Offenheit gälte es noch zu definieren.
Jesus erwartet nicht nur Offenheit, sondern Liebe.
Liebe äussert sich im Willen, wie oben erwähnt.
Wir sollten uns also Jesus bewusst zuwenden und ins Gebet finden.
Diese Zuwendung darf aber keineswegs erzwungen werden oder aus Berechnung geschehen, sondern eben aus wahrer Liebe.
Was aber ist wahre Liebe?
Das zu klären, dazu dient unser Erleben und Lernen hier auf der Erde.
Jesus lässt frei und spricht zugleich liebevolle und ermahnende Worte.
Unser irdisches Leben ist begrenzt und kann gut oder böse enden.
Wir tragen durch unsere Wachheit oder Bequemlichkeit dazu bei.
Zeit spielt diesbezüglich sehr wohl eine Rolle.
Vielleicht nicht bei Jesus, aber für uns!
Und um uns geht es ja.
Ich empfinde es so, dass Jesus wie als weisses Licht, das alle Farben beinhaltet, sich schenkt an die Menschen,
die sich ihm zuwenden und öffnen. Es werden dabei unzählige Farbschattierungen geschaffen, die ganz spezielle und
eigene Wirkungen und Aufgaben haben. Die Menschen sind auch so vielgestaltig, dass das nötig ist.
Ja, so ähnlich sehe ich es auch, doch mit Einschränkungen.
Die wahre Betrachtung zu diesen Erscheinungen liegt aber noch offen.
Was ist das Licht in geistiger Beziehung - und was zeigt es im irdischen Bereich?
Hier wechseln Licht und Schatten, Tag und Nacht, Helligkeit und Dunkelheit.
Wie ist es im Reingeistigen? Sind wir so weit, solches annäherungsweise recht verstehen zu können?
Sehen wir dort Jesus als weisses Licht oder als Freund, Vater und Bruder?
Erleben wir Seine Gegenwart als höchstes aller Gefühle, das zu höchster Liebe erglüht
und dadurch zu ungewöhnlicher Willenskraft führt, zu Leben in höchstem Masse?
Dürfen oder sollen wir uns darüber keine Gedanken machen?
Wozu treibt uns unsere derzeitige Beschaffenheit unserer Liebe?
Es ist ja nicht so,
dass nur diejenigen von Gott erhört werden, die z.B. die Schriften von Bertha Dudde lesen und schätzen, sondern all
jene, die ein reines Herz haben, entsprechend leben und sich entfalten als lichtvolle Blumen, die zu ihm aufsehen.
Schon klar. Es gilt auch hier zu unterscheiden.
Ein reines Herz erkennt die Stimme Gottes umso mehr, je reiner und wacher es ist.
Es geht weniger darum, dass uns irgendein überzeugender Buchstabe Kopfarbeit auflastet,
sondern darum, ob unser Herz die Liebewahrheit aus göttlichem Geist zu erkennen beginnt.
Dieses muss nun jeder selbst für sich erarbeiten und die Garantie dafür kann kein Mensch auf einen andern übertragen.
Es sei denn Jesus Christus, der Glaube an Ihn und Sein Wort, das zunehmende Verständnis Seiner unfassbaren Liebe.
Das Wort Gottes spielt im Heilsplan Gottes eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Nur weil das immer wieder unterschätzt wird, gehen die Menschen ihre eigenen Wege und suchen ihr eigenes Glück.
Und wer andererseits das Wort Gottes an sich reisst, um daraus ein "Geschäft" zu machen, geht ebenfalls fehl.
Wo dieses Wort zu finden ist, wird uns gezeigt, aber das Wort ist von unaufdringlicher Gestalt, jedoch erkennbar.
Wenn uns das Wort Gottes dazu gegeben ist, uns zum Leben zu führen, dann führt Missachtung zum Tod.
Wer die Liebe Gottes zu erkennen beginnt, versteht immer besser, was es mit Seinem Geist (Wort) auf sich hat.
Und er weiss, dass wir Träger dieses Liebegeistes sein dürfen und es weiterleiten sollen an diejenigen, die verirrt sind.
Die Liebe sollte uns diese Erkenntnis geben, nicht blosse Einsicht.
Das Wort Gottes redet klar und kompromisslos, wenn auch sanft, bzw. nicht zwingend.
Ein Mensch kann auf das Wort Gottes immer wieder hinweisen, auch wenn das unerwünscht ist.
Als Wort Gottes wird wohl vieles angeboten, das es nicht ist oder zu Menschenwort geworden ist.
Darum werden wir auch durch Erleben und Führung Hilfe erfahren, dass es uns möglich wird, lichte Klarheit zu bekommen.
Immer wieder sind wir gefordert, alle! Es kommt nur darauf an, in welcher Weise
unserer Beschaffenheit und unserem Werden am besten gedient ist.
Ich bin dafür bekannt, dass ich Bertha Dudde als Wort Gottes erkenne und vertrete. Dazu habe ich viel geschrieben, viel erklärt, viel erlebt.
Sicher müssten wir in uns selbst die Stimme Gottes hören, doch hilft uns zuvor das äusserliche Wort Gottes, den Weg zu finden.
Wer nur innerlich vertraut, aber doch ein Mensch ist mit Denkvermögen und im Getriebe dieser Welt mitmacht, muss sehr aufpassen. Das Gotteswort in Rede und Schrift ist uns Leitwort und Hilfe zur Urteils- und Entscheidungsfindung. Wer ohne dieses auszukommen gedenkt, unterliegt einer schwerwiegenden Täuschung. Die Grundursache dazu erklärt uns das Wort Gottes Selbst, das aber meist nicht zu Rate gezogen wird. Menschenwort und Menschenweisheit - esoterisches Gedankengut - steht hinter diesem weit zurück und lullt uns ein, täuscht uns, spricht uns einschläfernd Glück und Liebe zu, das Recht für alle, und lässt uns derweil ins Unglück treiben. Es ist also nicht direkt böse, zeugt aber von fehlender Liebe im Sinne des göttlichen Schöpfers. Je mehr wir aber darauf hingewiesen werden und je weiter unser Werden fortschreitet, umso stärker lastet die Verantwortung auf uns, entweder ist es Verantwortung im Sinne wahrer Liebe oder Verantwortung für unser eigenes Verharren und unsere Distanziertheit.
Dass die Welt in argem Zustand ist und nicht immer so war wie jetzt, ist offensichtlich. Bloss nur zu hoffen und zu vertrauen, dass das Leben immer wieder Wege zum Durchbruch findet, ist in Bezug auf unsere Verantwortung etwas leichtfertig. Gott findet wohl immer wieder Wege und Sein Leben siegt über allen Tod. Wir sind aber unterwegs und sehen und erleben diese vorüberziehende Welt. Je mehr wir uns mit ihr verhaften, umso schwerer wird die Erfahrung des Todes auf uns lasten. Wir heften uns an diese vorüberziehende Welt auch dadurch, dass wir mehr auf sie achten als auf den Geist Gottes, der alles höher führt. Der Geist Gottes äussert sich in verschiedener Weise, für den Menschen mit Geistbewusstsein ist es aber insbesondere das Wort. Nicht? - Welches Wort denn? - das ist entscheidend!
Nicht alle können so viel Zeit und Verständnis aufwenden, um die heiligen Texte zu lesen und die Zusammenhänge
nachzuvollziehen, doch sind sie deshalb nicht verloren, sie bekommen dann die Nahrung, die sie verdauen können,
die sie gesund erhält und wachsen lässt.
Nicht alle
wollen so viel Zeit und Verständnis aufwenden.
Nicht alle zieht eine so grosse Liebe zur Wahrheit dahin, die Zusammenhänge erfassen zu wollen,
d.h. den Weg, den die Seele gehen soll, aufgezeigt zu bekommen.
Die Zeit des Sommers ist eine andere Zeit als die des Frühlings, des Herbstes oder Winters.
Die Menschheit erlebt diese in ihrem Werdegang ebenfalls; es gibt diese verschiedenen Zeiten.
Die Zeit spielt sehr wohl eine entscheidende Rolle. Einmal im einzelnen Menschenleben,
aber auch in der Menschheitsgeschichte.
Nun sind wir im Herbst angelangt, es ist Zeit der Ernte.
Die Blätter fallen, der Saft zieht sich zurück.
Wirre Geister umschwirren uns.
Viele wollen ernten, wo sie nicht gesät haben.
Fürchten sich vor dem Winter, wo sich das Leben mehr inwendig vollzieht.
Wer ewigen Sommer nur zugunsten des eigenen Wohlergehens erhalten will, wird schwer belastet werden.
Viele von denen, die sich falsche Hoffnungen auf ihr eigenes Glück und ihre Macht machten, werden wütend.
Sie werden zornig und machen sich kein Gewissen mehr, sind immer mehr verblendet und plagen ihre Mitmenschen.
Ducken wir uns, flüchten wir uns in Sicherheit - oder bleiben wir draussen und zeigen wir die Grenzen auf?
Sollen wir jeden Kampf allein Gott überlassen oder ist er allein Angelegenheit des Bösen?
Ich verstehe es einfach nicht anders, als dass unsere Liebe auch Mut beweisen soll.
Mein Leben besteht wohl darin zu kämpfen, obwohl ich auch lieber - eine Zeit lang - das Leben gerne geniesse.
Ich lebe hier, um etwas zu bewegen, auch in mir zu reifen - und dann von hier Abschied zu nehmen.
Ich lebe auf die Zukunft hin, auf die Verheissungen Jesu hin, weil ich Seinen Geist und Sein Wesen liebe.
Epidophekles
Ein Wort, das dazu passt aus Kapitel 18 des Matthäus-Evangeliums:
http://www.bibel-online.net/buch/40.matthaeus/18.htmlEs geht mir darum, aufzuzeigen, dass das Böse, bzw. der Müssiggang auch seinen Sinn hat, dass das aber nicht dazu verführen soll, die Zwischenstationen für das Erwachen des Lebens als Dauerzustand zu verteidigen, d.h. das Wohlbehagen einer Kartoffel in guter Erde mit Mist als das höchste aller Gefühle zu bezeichnen. Wir dürfen auch gar nicht meinen, dass Mist unbedingt nötig ist, um die rechten Nährstoffe zu erhalten. Es kommt darauf an, als welche Frucht wir reifen wollen, wohin unsere Liebe zielt und welche Nahrung uns dahin führt. Sicher nicht das Böse. Es dient lediglich dazu, das Verhärtete und selbstgefällig dahin Schmarotzende aufzuschrecken. Was das Böse in schlechter Absicht tut, kann aber das Gute in weiser Absicht ebenfalls ausführen in anderer Weise, auch erweckend ... und in missverstandener Weise oft auch erschreckend.
Die Kinder Gottes suchen Seine Güte und Zuwendung, sie nähern sich Ihm und nehmen Sein Wort dankbar entgegen.
Wahre Größe im Reich der Himmel - Warnung vor Verführung zur Sünde - Gleichnis vom verlorenen SchafZu derselben Stunde traten die Jünger zu Jesu und sprachen: Wer ist doch der Größte im Himmelreich?
Jesus rief ein Kind zu sich und stellte das mitten unter sie und sprach: Wahrlich ich sage euch: Es sei denn, daß ihr umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen. Wer nun sich selbst erniedrigt wie dies Kind, der ist der Größte im Himmelreich. Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist.
{Lukas.17,1: Er sprach aber zu seinen Jüngern: Es ist unmöglich, daß nicht Ärgernisse kommen; weh aber dem, durch welchen sie kommen!} Weh der Welt der Ärgernisse halben! Es muß ja Ärgernis kommen; doch weh dem Menschen, durch welchen Ärgernis kommt!
So aber deine Hand oder dein Fuß dich ärgert, so haue ihn ab und wirf ihn von dir. Es ist besser, daß du zum Leben lahm oder als Krüppel eingehst, denn daß du zwei Hände oder zwei Füße hast und wirst in das höllische Feuer geworfen. Und so dich dein Auge ärgert, reiß es aus und wirf's von dir. Es ist dir besser, daß du einäugig zum Leben eingehest, denn daß du zwei Augen habest und wirst in das höllische Feuer geworfen.
Sehet zu, daß ihr nicht jemand von diesen Kleinen verachtet. Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen allezeit in das Angesicht meines Vaters im Himmel. Denn des Menschen Sohn ist gekommen, selig zu machen, das verloren ist.
Was dünkt euch? Wenn irgend ein Mensch hundert Schafe hätte und eins unter ihnen sich verirrte: läßt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das verirrte? Und so sich's begibt, daß er's findet, wahrlich ich sage euch, er freut sich darüber mehr denn über die neunundneunzig, die nicht verirrt sind. Also auch ist's vor eurem Vater im Himmel nicht der Wille, daß jemand von diesen Kleinen verloren werde.
Sündigt aber dein Bruder an dir, so gehe hin und strafe ihn zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.
Hütet euch! So dein Bruder an dir sündigt, so strafe ihn; und so es ihn reut, vergib ihm. Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund. Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht, so halt ihn als einen Zöllner oder Heiden.
Wahrlich ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein.
Weiter sage ich euch: wo zwei unter euch eins werden, warum es ist, daß sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind
in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.