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Autor Thema: Was Kinder auch heute noch gelehrt werden sollten I  (Gelesen 1247 mal)
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« am: 04. März 2008, 23:03:16 »


Zitat

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*


  Das Büchlein zu den Kindern
(Aus dem vorletzten Jahrhundert
gesammelt von einem Jugendfreunde)



Glück auf, ihr lieben Mädchen und Knaben!

Hier komm' ich mit meinen bunten Gaben.

Schaut her! die Blätter breite ich aus,

Nehmt, was gefällig, nur frei heraus!


Die neuen Verse, Geschichten und Sagen

Die, denk ich, sollen euch wohl behagen.

S'ist drinnen enthalten manch' gute Lehr',

Die kommt wohl nimmer von ohngefähr;


Die tragen Engel zu guten Kindern,

Damit sie des Bösen Macht verhindern,

Und wer sie in seinem Herzen bewahrt,

Dem bringen sie Früchte der besten Art.


So nehmt mich denn hin, in Lieb' und Vertrauen

Und denket, bei dem Lesen und Schauen,

Dass Freundes Hand mich ausgesandt

In eure Kreise,  a l s   L i e b e s p f a n d !




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« Letzte Änderung: 05. März 2008, 21:30:12 von Aufsicht » Gespeichert
Frank B.
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #1 am: 05. März 2008, 10:20:00 »

Hallo Briefbote,
freue mich auf die Gaben die noch folgen werden, wird doch ein Gotteskind im Herzen niemals alt und so auch manchen älteren Menschen erfreuen dürfte.
Habe auch schon die Gedanken gehabt, etwas für Kinder hier zu schaffen, die verständliche Lehren brauchen.
Oder eine virtuelle Anlaufstelle für ihre Sorgen und Nöte und ihrer Freude finden können, oder man es schafft, dieses auch so zu publiziern. Die kapitalen Strukturen zertreten ja förmlich die Kinderherzen, Konsum und Spielsucht schafft die Zerrüttung, Lieblosigkeit und Verführung den seelischen Abstieg.
Alles Gute
Frank

Gespeichert
Maria
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #2 am: 05. März 2008, 11:35:01 »

Lieber Frank,

ich habe den Text des Briefboten ganz anders verstanden als Du.
Er schien mir eher ein Hinweis auf seine Texte, die er so reichhaltig eingestellt hat, zu sein.
Zitat
Die neuen Verse, Geschichten und Sagen

Die, denk ich, sollen euch wohl behagen.

S'ist drinnen enthalten manch' gute Lehr',

Die kommt wohl nimmer von ohngefähr;



Vielleicht irre ich mich da auch.

Es wäre auch ganz schön, wenn sich der Briefbote einmal bei uns vorstellt. Im Moment kommt er mir noch etwas geheimnisvoll vor.
Denn wenn wir die Menschen kennenlernen können, werden sie uns vertraut.

Liebe Grüße Maria

Und auch einen lieben Gruß an Dich, Briefbote.
Gespeichert
albamira
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #3 am: 05. März 2008, 13:48:23 »

Wenn wir uns treffen an diesem Ort,
finden nicht immer wir uns sofort,
denn zwischen den Zeilen lebt gar viel,
was tiefer greift als am Boot der Kiel,

so möge uns leiten der Regenbogen
und sicher führen durch hohe Wogen,
auf dass mit gefülltem Segel im Wind
wir bald schon am Ufer angelangt sind,
dort setzen wir ab das zarte Kind,

es darf hier spielen und gedeihen,
wenn wir das Ohr ihm gerne leihen,
wir alle können dabei gewinnen
und ziehen beglückt und froh von hinnen
 Lächelnd
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Aufsicht
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Beiträge: 53



WWW
« Antworten #4 am: 05. März 2008, 14:50:55 »





Das Meer ist tief, das Meer ist weit,
Doch gehet Gottes Herrlichkeit
Noch tiefer als des Meeres Grund,
Noch weiter als das Erdenrund.

So hoch die wilden Wogen gehn,
Und wenn er will geruhig stehn,
So weit führt seine treue Hand
Das Schifflein hin in's ferne Land.


W.Hey




Das Bild  GROSS


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Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #5 am: 05. März 2008, 20:36:30 »

Zitat




Einen freundlichen Gruss alle!

Als meine Aufgabe betrachte ich, "Briefe" zu überbringen,
Briefe aus der Vergangenheit, Briefe von irgendwoher,
ob auch noch solche aus der Zukunft, ist eher unwahrscheinlich.
Mit meiner eigenen Meinung als Briefbote möchte ich mich zurückhalten.

Mit herzlichem Segensgruss - der Briefbote.

Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #6 am: 05. März 2008, 21:45:38 »


Zitat

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*


  Kindlichkeit



Wenn die Kindlein betend lallen,
Hat der Vater Wohlgefallen;
Bete denn, wer beten kann!
Wenn sie Lieb um Liebe üben,
Sind sie selig schon im Lieben;
Liebe denn, wer lieben kann!

Wenn die Kindlein still sich freuen,
Schön in Gottes Huld gedeihen;
O, wie sind sie sorgenlos!
Warum sollten sie auch sorgen?
So am Abend, wie am Morgen,
Ruhen sie in Vaters Schoss.

Wenn die Kindlein bitter weinen,
Wird der Vater bald erscheinen,
Und mit ihm auch Hilf' und Trost.
Darfst in Schmerz, Gefahr und Mühen
Kindlein, nur zum Vater fliehen!
Heil dir, wenn du zu ihm flohst!

Lasst uns Kinder sein und bleiben!
Nichts müss' uns vom Vater scheiden!
Selig ist schon hier das Kind;
Sel'ger einst nach sel'gem Sterben,
Weil die Kinder Gottes Erben
Und Miterben Christi sind!

K. A. Döring


* * *


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Gespeichert
Briefbote
Aus der Ferne grüssend
« Antworten #7 am: 08. März 2008, 08:33:07 »


Zitat

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  Wanderers Abschied
von der Heimath



Nochmals durch die gold'ne Wolke
Bricht der Sonne Scheideblick,
Und sie wirft dem müden Volke
Treulich Lebewohl zurück.

Wie so lieblich deine Strahlen
Um die Elternhütte glüh'n;
Wie sich mild die Fluren malen,
Wie des Kirchleins Fenster sprühn.

Mutterhaus im Abendscheine,
Seh' ich dich zum letzten Mal;
Meine letzten Tränen weine
Scheidend ich dem Heimathsthal.

 Tiefer sinkt die Abendsonne,
Wölklein lächeln mild erhellt;
Und in immer sanft'rer Wonne
Lacht sie Lebewohl der Welt.

Und der Wandrer steht allein
Fern am Berg mit schwerem Sinn
Blickt er noch im Dämmerscheine,
Nach dem Mutterdörflein hin.

Sieht das Licht der Elternhütte,
Blicket betend himmelwärts,
Wendet traurig seine Schritte,
Kummervoll das schwere Herz.

 

Heinrich Näf




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