Antwort: Nur die Wahrheit macht die Seele frei, auch wenn es schmerzt

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Geschrieben von Frank Büttner am 05. Februar 2010 23:04:44:

Als Antwort auf: ohne direkte Schuldzuweisung wird es besser ... ohne indirekter noch mehr .... geschrieben von Roberto am 04. Februar 2010 21:39:43:

Lieber Roberto,
es freut mich außerordentlich dass du dich auch zu Wort meldest, der Geist führt. Es ist schön, dass du dich meldest, (habe dich nicht extra erwähnt) dass Alois diese Liebesbemühungen aus eigenem Munde hören kann. Denn jahrelang gehen nun deine Liebesbemühungen schon.

Nun hast du wirklich gute Worte gegeben und sie zeugen von der großen Liebe die du hast und auch geben willst und ja auch tust. Was aber gesagt werden muss, dass muss gesagt werden Roberto, davor schrecke ich nicht zurück. Du weißt selbst dass fast ein Jahrzehnt bei Alois dahingeht und viele solcher Reden gekommen sind und doch keine Frucht getragen haben. Warum? Lag es an der Saat, dass sie vielleicht ohne Kraft war?
Lag es am Boden? Das er auf steinigen Grund gefallen ist?
Lag es am Sämann, der nicht zur rechten Zeit gestreut hat, da zuviel und dort zu wenig?
Lag es am Pflüger, der nicht tief genug gegründet hat, vielleicht gar nicht konnte oder zuviel geackert hat?
Oder lag es daran, dass der Herr kein Sonnenlicht und kein Wasser gegeben hat?

Lieber Roberto, im Menschen ist nicht nur Gutes, wir finden auch Schlechtes und dieses kann man nicht lieben, man kann keine zwei Herren dienen, das weißt du. Es bleibt eine Entscheidung, für was man sich entscheidet, einen goldenen Mittelweg gibt es nicht. Das meine ich jetzt in der Erkennung, denn natürlich gibt es Grenzbereiche die man kaum zuordnen kann und wie Mittelwege aussehen, dennoch sie nur Grenzbereiche, Tore bleiben. Der Mensch muss sich also entscheiden, welche Wege er gehen will, ebene, breite Wege die leicht zu gehen sind und zur Tiefe führen, oder schmale und steinige Wege, mit Hindernissen die viel Kraft brauchen zum gehen, weil sie zur Höhe führen.

Deine vielen Liebesbemühungen kenne ich lieber Roberto und verstehe sie nur allzu gut, und wem das Herz davon voll ist, der erkennt es auch. Die Liebe bringt das Licht hervor und beleuchtet die Wege, das Licht zeugt von der Liebe, verstehst du Roberto? Man kann das Licht, die Weisheit nicht von der Liebe trennen, sie ist der Ausfluß der Liebe. Das ist das Gesetz und das Leben. Wer nun das Licht scheut, das von der Liebe zeugt, scheut er nicht auch dann die Liebe?

Du sagst:

Was Einem erzählt wird, sollte nicht zu einer Verletzung führen.
Denn diese ist nachtragend und versteht auch nicht, da sie nichts sieht als sich selbst.

Wer kennt nicht das Rüstzeug Gottes, wer kennt nicht auch das zweischneidige Schwert, das aus dem Munde Gottes kommt? Kennst du nur die eine Sprache der Liebe? Kennst du nicht auch die Erziehung, die das Evangelium enthält? Kennst du nicht Ursache und Wirkung und kennst du nicht das Feuer, vor dem man die Kinder behüten will, bis sie Herr des Feuers geworden sind und damit umgehen können.
Der Herr hält Maß mit der Liebe und hält Maß mit der Weisheit. Baden wir nicht das Kleinkind im der richtigen Temperatur und im reinen Wasser? Erst später ändern sich da die Dinge und erst mit der Zeit lernt der Mensch wieder schwimmen, so er auch will. Ein Jünger Christi aber muss kämpfen lieber Roberto, er muss auch das Schwert führen und gegen Irrtum und Lüge ankämpfen, das ist die Pflicht jedes Gläubigen Menschen. Ansonsten der Satan leichtes Spiel mit den Kindern hätte, und wir wollen doch nicht die Kinder schutzlos lassen lieber Roberto. Haben unsere Väter gekämpft für ihre Kinder, sollen wir es lassen?

Es ist die Eigenliebe, die nachtragend ist und nichts sieht als sich selbst, sie ist der Gegenpol zur Gottesliebe, dass weißt du lieber Roberto. Ich aber weiß was du meinst, die Eitelkeit des Menschen, und wir alle sind davon nicht frei. Die Liebe Gottes ist unverletzlich, sie hat nichts an sich das verletzlich währe. Rücksicht nehmen auf der Eitelkeit des Menschen ist nicht gut, besser ist es dem Herrn zu gefallen, klar fällt man nicht mir der Tür ins Haus oder erlischt den glimmenden Docht nicht. Das hat auch viel mit Diplomatie zu tun, die aber letztendlich nicht das Ziel aus dem Auge lässt, das Gute. Und die Liebe kennt seinen Nächsten und geht mit ihm sanftmütig um. Aber das ist nur eine Seite der Geschicht. Klar macht auch der Ton die Musik und es gibt weiß Gott sehr verschiedene Musik und verschiede Gefallen darin. Bedenke immer was für einen Menschen du vor dir hast, wie sein Zustand ist, seine Reife und handle entsprechend weise. Die Liebe gibt dir den Impuls dazu. Die Liebe ist auch nicht töricht, verstehst du das Roberto? So hat Gott auch für jede Seele entsprechende Werkzeuge bereit, sie zu bearbeiten, zu einem herrlichen Bildnis.
Meinst du Alois verträgt keine feste Nahrung, nach all der Zeit? Es kann doch kein Haus einstürzen, dass auf festen Grund und solide gebaut ist, so der Sturmwind daran rüttelt. Und so fallen nur Gebäude die keinen Grund in sich haben.

Selbst so Wahrheit zugrunde liegt - und das tut und muss es - so ist es der Umgang, der es widerspiegelt, was in Einem wohnt bzw. aus ihr aufgenommen und weitergereicht wurde.

Ja, der Ton macht die Musik, darin hast du ja recht. Der Umgang mit dem Nächsten sollte friedfertig sein, darin hast du wohl auch sehr recht. Einer achte dem Anderen. Das sind Grundtöne der Liebe, sie sollten immer vorausgehen und haben es auch getan. Doch hat das Leben Bewegung lieber Roberto, denn wenn es lange Stillstandszeiten gibt, wenig Bewegung vorhanden ist, dann kommt Trägheit auf, selbst stille Wasser brauchen ihre Bewegung damit sie nicht faul werden. Manche Zustände erfordern eben starke Beben, manche scharfe Winde regen zu neuer Tätigkeit an. Und hat nicht jeder Sturm auch wieder seine Ruhe? Gott regt die Seele zu ständiger Arbeit an, das ist notwendig, die Liebe gibt, sie ruht nicht wenn sie gerufen wird. Du selbst hast mal ein ähnliches Beispiel gebracht wie das hier: Da sitzt ein Mensch im reißenden Strom auf einen kleinen Felsen auf dem der Ast eines Baumes noch etwas halt gibt. In kurzer Entfernung ein Wasserfall. Der Mensch ruft in seiner Not zu Gott, weil er vom Wasser erfasst worden ist und bangt um sein Leben, denn seine Kraft lässt nach und der Wasserstrom hält an. Am Ufer naht Hilfe, man reicht einen langen Ast, der schein dem Menschen zu schwach dass er ihn als Hilfe sieht. Zudem denkt er sicheren Halt noch zu haben. Eine Zeit vergeht und man holt ein Seil, und wirft es ihm zu, doch dieses zieht das Wasser weg, so dass ein kleine Kluft bleibt die zu überwinden ist. Es wird nicht ergriffen. Man hofft auf Rettung von oben, durch einen Hubschrauber. Ein Bot steht nicht zur Verfügung und könnte der Strömung auch nicht standhalten. Was meinst du, wird der Mensch gerettet? Nun, meist gehen solche Rettungsaktionen auch gut aus. Es liegt an den Menschen selbst wie sich die Situation gestaltet. Wie die Winde sich bewegen, wie die Ströme fließen. Verbindet der Mensch sich aber nicht wahrhaft mit Gott, wie will er dann von ihm gerettet und bedacht werden? Dann bleiben auch Hilfen unerkannt oder zu weit weg. Ist es aber dem Menschen ernst und ruft wirklich zu Gott, dann bleiben selbst Hubschrauber nicht aus.

Andere (insbesondere Außenstehende) müssen es aber nicht erkennen, was strahlt und werden es i.d.R. auch nicht (insbes. wenn sie "Partei" ergreifen), spielt aber auch keine Rolle für den Wahrheitssucher. Denn, was interessiert uns der anderen Bilderkennungsgabe, so wir selbst erkennen wollen?

Roberto, ich weiß was du meinst und was du ausdrücken willst, doch wirkt diese Wortwahl wie ein zweischneidiges Schwert. Für einen Außenstehenden nicht so erfassbar und kann darum auch abwertend wirken. In gewisser Weise ist man verpflichtet dem Nächsten eine bekannte Sprache zu geben, so dass er eben auch versteht. Was nützt es ihm sonst zur Lehre? Einem törichten Menschen aber sind die Augen und Ohren verschlossen.
Wer mit dem Herzen schaut, der erkennt, so das Herz gut ist. Da aber die Mehrheit nicht dem Geist der Wahrheit folgen kann und wenig Wert darauf legt, so entstehen Trugbilder. Wenn man vorgefertigte Meinungen leichtfertig übernimmt, dann entsteht Täuschung. Die wenigsten Menschen sind in der Wahrheit so gefestigt, dass sie daraus schöpfen können. Und so schöpfen sie aus dem, mit dem sie gefüllt sind, Trug und Wahrheit vermischt. Zerrbilder sehen sie, unerkenntlich, nicht mal unscharf.
Wenn das Herz in Liebe schlägt, dann schlägt es auch in der Nächstenliebe, stellt also Eigennutz hinter der Liebe, nicht davor. Selbstverständlich kann der Mensch dann immer nur geben, was er auch hat. Es ist aber auch so, wenn der Mensch noch zu sehr in seiner Eitelkeit gefangen ist, dass er den Eigennutz vor sich stellt und nicht hinter sich, dann man selbst der Nächste ist. Es steht aber im Gegensatz zu Gott. Die Welt ist der Gegensatz zum Himmelsreich. Wer die Welt mehr liebt als Gott, der befindet sich im reißenden Strom. In der Auseinandersetzung aber kann der „Zuschauer“ „Beobachter“ lernen, findet Hinweisschilder, sieht Rettungsanker, überwindet Ängste, schöpft neue Hoffnung, erhält Kraft. Es ist gut klare Signale zu senden und die Menschheit bedarf ständig das Licht aus dem Himmel, so wie ein Leuchtturm die Schiffe sicher zur Küste geleiten tut. Darum ist es gut, willige suchende Menschen klare Lichter zu senden.

Und was wollen wir für andere analysieren oder für uns die anderen? Schauen wir auf Menschen oder auf den Herrn? Bleiben wir unverletzt und ohne Angst. Sind wir nachtragend oder lieben wir?


Auch hierin verstehe ich dich Roberto, dass du es nicht gegen den Nächsten in dem Sinne meinst, doch Gott sendet immer Menschen die darin auch reifen sollen. In der Allgemeinheit geht man dem Wesentlichen aus dem Wege, weil es Angriffe in der Eitelkeit des Menschen sind. Die Probleme jedoch können nur gelöst werden, geht man ihnen auf dem Grund, und jegliches Unkraut muss man mit der Wurzel ausreisen, sonst treibt es immer wieder ins Kraut und bringt kann sich noch vermehren, so man es noch Samen treiben lässt. So gibt Gott immer wieder den Menschen Hilfe in seinen Leben, durch wen auch immer, und wie auch immer, damit der Mensch zu sich finden kann, zu Gott finden kann. In der Liebe stehend bleibt der Mensch immer unverletzt und ohne Angst, gegen jegliche Anfeindungen. Denn leicht sind die Hintergründe erkennbar in der Liebe. Der Mensch lebt nicht für sich alleine, lieber Roberto. Die Liebe will sich verschenken, dass ist das Wesen der Liebe. Sie will sich austauschen, in Schwingung geraten, Liebesschwingungen erfüllen erst die Seele mit Freude. Was ist denn der Herr anderes als solche Liebesschwingung? Die Liebe heilt und doch trägt sie unter ihren Gefieder ein Schwert das so manche Wunde schlagen kann. Verletzen tut sich der Mensch doch erst, achtet er die Liebe nicht und genau so steht es mit der Angst. Unsicherheit erfüllt dann den Menschen und diese Unsicherheit ängstigt. Verwundbarkeit ängstigt, aber immer ist nur das eitle im Menschen verwundbar. Die Liebe kennt keine Furcht, weil ihr die Sicherheit, die Vollkommenheit, die Unverletzlichkeit gegeben ist. Sie ist der Ursprung allen Seins, wer kann über ihr bestehen? Alles ist und kommt von ihr, sie ist Herr aller Herren. Sie ist ewig und unveränderlich, ewige bestehende göttliche Kraft. Nachtragend ist so eine Sache lieber Roberto. Erkennt der Nächste sein Vergehen und empfindet auch die Reue, dann schreibt die Liebe so manches in den Sand und löscht es damit. Hier geht es auch nicht um kleine Sünden, die jeder Mensch sich vergeben kann und auch ständig tut, je nach dem wie er die Liebe in sich trägt und da die Menschheit voller Eitelkeit steckt, bedarf es auch vieler Vergebung. Sünde aber wider dem heiligen Geist kann man nicht einfach in den Sand schreiben, denn sie beinhaltet das bewusste Auflehnen gegen Gott, gegen die Liebe selbst. Die aufgestellte Ordnung kann nicht umgestoßen werden, Gott kann sich nicht selbst umstoßen. Es erfordert die Sühne und nur selten kann und vermag überhaupt ein anderer Mensch dafür die Sühne abzutragen. Der Mensch muss also aus seiner Verfehlung auch die Lehre ziehen, eben weil seine Überheblichkeit es so gewollt hat. Nachtragend ist eine schlechte Eigenschaft, wenn das Übel bereits erkannt worden ist und dementsprechend auch bereut wurde. Dann frischt man verheilte Wunden nicht wieder auf, das währe völlig lieblos, man verletzte den Menschen damit mehr an der Seele, als man ihn heilen wollte. Man sollte viel Geduld zueinander haben, denn der Mensch ist schwach und Gott schaut auf den guten Willen, nicht auf die Schwäche des Menschen. Diese kennt er nur all zu gut. Doch muss auch Gott immer wieder die schlechten Eigenschaften hervorheben und zum Vorschein bringen, reagiert der Mensch nicht auf die Ablegung dieser Eigenschaften. Dann steigen die Erinnerungen wieder auf, alte Wunden brechen wieder auf. Das ist in gewisser Weise immer ärgerlich, doch schlecht ist es um den Menschen bestellt, der immer wieder Anlass zum Ärger gibt. Darin liegt die Erziehung und die Mahnung Gottes, ständig an der Vervollkommnung des Menschen zu arbeiten, nicht nachzulassen im Seelenheil. Es ist nicht leicht und ein ständiger Kampf der ausgetragen werden muss. Die Liebe erzieht den Menschen zur Vollkommenheit. Das aber ist der Sinn des Lebens, dass der Mensch seine Seele zur Reife auf Erden führt, die Erde ist Prüfstein für des Menschen Willen. Man kann die Materie überwinden, wenn man es denn auch will. Das Reich Gottes aber ist nicht von dieser Welt.

Schuldzuweisung ist nicht unser. Der, der es tut, ist nicht in der Liebe und hält Gottes Gesetz nicht.

Das ist Irrtum lieber Roberto. Schuld muss so beleuchtet werden, dass sie eindeutig zugewiesen werden kann. Ansonsten der Mensch sich nicht vervollkommnen kann, aus Unkenntnis seiner Schuld. Gott wirkt doch nicht außerhalb jeglicher Liebe, man kann Gott doch von der Liebe nicht trennen und ihm nur im Jenseits suchen, in den Träumen und Visionen. Er ist absolute Realität, im Himmel wie auf der Erde lieber Roberto, untrennbar. Die Liebe kann keine Schuld auf sich nehmen, weil sie niemals Schuld produziert. Nur was Liebe abweisen tut, nimmt Schuld auf sich, und was sich über der Liebe erhebt. Diese Eigenliebe, Eigensucht aber hat bei Gott keinen Bestand und muss vergehen, sie muss kenntlich gemacht werden, damit Gott, die ewige Liebe erkenntlich bleibt. Scheinlichter sind eben Scheinlichter. Gottwidriges muss erkannt und zugewiesen werden können, ansonsten der Mensch ständig fehl gehen würde und die Sünde kein Ende nehmen würde. Ungewaschen aber kann die Seele nicht ins Himmelsreich eingehen und wenn der Mensch Jesus nicht erkennt, und die Nachfolge nicht antreten tut, wie sollen dann die Kleider durch Jesus gewaschen werden? Auch wenn da so manches im Leben aussieht als ob es ungesühnt bleibt, so ist doch das Jenseits erst der eigentlicher Richter über alle Vergehen. Selig wer im Erdenleben schon seine Läuterung empfängt und der Liebe nachstrebt und sich nicht auflehnt gegen Gott wegen seiner Läuterung. Er wird das Himmelsreich schon auf Erden am Ende seiner Läuterung haben. Wer nicht überwindet, kann nicht in das Himmelsreich eingehen. Also lieber Roberto, ganz klar ist die Schuldzuweisung auch Menschensache und hat sogar ihr Gerichtswesen auf Erden darin, im Himmel ist es nicht viel anders. Wenn nun auf Erden ein Richter ein gerechtes Urteil fällt und damit die Schuld gesühnt werden kann, meinst du allen ernstes, dieser Richter handle nicht in der Liebe und hält nicht Gottes Gesetz? Natürlich findet der Mensch auch Barmherzigkeit und Vergebung seiner Schuld und muss nicht sühnen, aber es bedarf auch den Liebesbeweis zu Gott, bevor die Barmherzigkeit und Vergebung greifen kann.

Verdammungsurteile, Beschimpfungen (bzw. einander nicht ernst nehmen - was Hochmut ist) müssten nicht sein. Miteinander reden, ist ein anderes - und prägt die Herausforderung für uns. Ich wünschte, alle Menschen, wären fähig, so einander zu vergeben - dass die Geschichte von Abel und Kain, sich nimmer wiederholt.

Das ist nur eine Seite der Betrachtung Roberto. Wenn du allgemein es so siehst ist es in Ordnung, aber wenn du es speziell zu Alois so siehst, dann muss ich mich ernsthaft damit auseinander setzen und du mir diese Worte noch mal zuführen solltest, damit es nicht nur mir, sondern auch dem Betrachter zur Lehre werden kann. Zumindest von meiner Seite aus sind mir keine Beschimpfungen bekannt, habe das angesprochen was angesprochen werden musste nach dieser langen Zeit. Und Verdammungungsurteil im den Sinne ist nicht ausgesprochen worden, auch wenn ich gesagt habe, geh doch zum Teufel wohin du gehörst. Das sagt man so, wenn ein Mensch nicht auf gute Worte hört und Liebesbemühungen noch verunglimpft. Denn was da Alois geantwortet hat, war zum überwiegenden Teil üble Nachrede. Diesen Geist von ihm kenne ich und er hat nicht losgelassen von diesem üblen Geist, welcher zum Teufel gehört. So lange er aber davon nicht frei wird und diesem Geist nicht wehrt, ja mit Jesus Hilfe ihn nicht dagegen angeht, dann zieht es die ganze Seele mit in den Abgrund. Das dürfte dir klar sein Roberto, du als Wortempfänger solltest das wissen. Man kann doch nur einsichtig einander in Wahrheit vergeben Roberto. Was hat den Uneinsichtigkeit Gutes zur Folge? Auch wiederholt sich hier nicht die Geschichte von Kain und Abel, so wie du es siehst. Abel war gerecht lieber Roberto. Zwischen mir und Alois besteht keine Brüderschaft. Bruderschaft verlangt gleichgerichteten Willen, und man kann das Schlechte und das Gute nicht vorsätzlich vermischen, wie es Alois tut, gerade wenn es erkenntlich gemacht wurde. Solche Vorwürfe sind keine Beschimpfungen, lieber Roberto, auch wenn da mancher es als Beschimpfung auffassen tut, wer diese Bildnisse nicht erkennt ist blind. Mir liegt es nicht ferne an einer guten Beziehung, sondern habe eine Brücke gebaut, die er hätte nutzen können und nutzen kann solange sie erhalten bleibt. Das aber liegt alles im Herzen des Menschen begründet, was er will. Alois hat schon lange gewählt, ich kenne seinen Willen der sich nicht geändert hat. Du solltest ihn auch kennen, jetzt vielleicht noch besser, die vielen Jahre die du ihn umsorgt hast. Aber ich weiß darum, warum Gott solche Liebesbemühungen in diese Zeit gesetzt hat, ich weiß darum. Natürlich können Außenstehende solches nicht erfassen und würden die Tiefe dieser Sache nicht begreifen.

Klugheit aber hat noch nie geschadet. Es gibt Beschimpfungen und auch Verdammungsurteile, die ausgesprochen werden mit und ohne Berechtigung und haben je nach ihrer Berechtigung auch ihre Wirkung, je nach schwere des Vergehens. Ein Schimpfwort hat immer zwei Seiten an sich, einmal verletzt es seinem Nächsten stark (Eigensinn), und lässt durchaus daraus Hass erstehen und zum anderen Male spricht es auch gewisse Seelenzustände an. Diese können aber auch Rückspiegelungen eigener und vorangegangener Seelenzustände sein. Schimpfwörter und Urteile sollte man daher nicht einseitig beurteilen, dass sie der Liebe Gottes gegenüberstehen, sie können durchaus auch dazu führen, dass der Mensch daraus eine gewisse Lehre erhält, beachtet man diese Seelenzustände genauer. Vorurteile entspringen deshalb schnell wegen einseitiger Betrachtung, eigener Anschauung. Verdammung hat da schon eine schwere Tat zur Folge, ein schweres Vergehen geht diesem Wort voraus. Auch Jesus hat Urteile abgegeben, Aussagen getroffen, über Menschen geurteilt, wie sie sind. Verurteilt jedoch hat er keinen Menschen im eigentlichen Sinne, weil der Mensch immer sich selbst verurteilt. Jedoch ist es notwendig Seelenzustände erkenntlich zu machen, zum Heil des Menschen. Man kann sie wie Hinweisschilder betrachten. Wir kennen solche Urteile, wie bekannte Urteile zum Pharisäertum, zu den Schriftgelehrten und Hohenpriester, die Jesus zugleich mit einer Warnung verknüpft hat. Diese Warnung jedoch fällt sie auf fruchtbaren Boden, kann den Menschen zum Nachdenken anregen wie es in der Liebe in und um den Menschen aussieht. Auch im alten Testament finden wir viele Urteile, auch Verdammungsurteile. Zwar gibt es keine ewige Verdammnis, aber die Leidenszeit ist dann wie eine Ewigkeit. Das hat aber auch die Gerechtigkeit zur Folge, ohne Gerechtigkeit auch keine Ordnung gegeben wäre. Verstehst du lieber Roberto, warum die fünf törichten Jungfrauen, obwohl sie doch Jungfrauen waren, nicht in das Himmelsreich eingelassen werden können? Warum Jesus gesagt hat: „Wahrlich sage ich euch, ich kenne euch nicht!“ Darum wachet, wenn der Herr kommt. Also so einfach erwirbt man sich nicht das Himmelsreich, auch wenn man ein gläubiger Mensch ist, tote Liebe ist zu nichts nütze.

Oder lassen wir den Herrn mal durch Moses und die Propheten reden wie Michäas:
„Antworte mir mein Volk, was hab ich dir getan, womit bin ich dir lästig geworden? Aus dem Ägyptenlande habe ich dich geführt und aus dem Hause der Knechtschaft dich befreit. Wie der Adler sein Jungen zum Fluge locket und über ihnen schwebet, also hat der Herr seine Flügel ausgebreitet über dir und dich getragen auf seinen Schultern. Vergiltst du also dem Herrn, du töricht und unverständig Volk?“
in den Psalmen wird gesprochen: „Ein Fremdling bin ich gewesen unter meinen Brüdern“
Spricht Jesus: Wahrlich, wahrlich sage ich euch: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr, noch der Gesandte größer als der, welcher ihn gesandt hat. Wisset ihr dies, so seid ihr selig, wenn ihr danach handelt. Ich rede nicht von euch allen. Ich weiß, welche ich erwählt habe.“

Geht es nicht darum den Herrn auch Liebe zu erwidern? In der Wahrheit sollte man dieses auch tun und macht es aus freien Herzen, so die Liebe vorhanden ist. Der Mensch aber trachtet in eigenen Sinnen.
Lieber Roberto, ich weiß um diese große Liebe die du immer wieder ansprechen tust, man sie aber immer in ihrer Reinheit auch belassen soll. Unreine Liebe taugt zu nichts. Leider ist es so, dass die Menschheit sehr an dieser Eigenliebe hängt, die reine Liebe Gottes zu wenig anstrebt. Ich weiß dass du diese reine Liebe Gottes meinst und anstreben tust und auch in dir hast.
„Wenn ich die Sprachen der Menschen und Engel redete, aber die Liebe nicht hätte, so wäre ich wie ein tönendes Erz oder eine tönende Schelle. Und wenn ich die Gabe der Weissagung hätte, und wüsste alle Geheimnisse, und besäße alle Wissenschaft, und wenn ich alle Glaubenskraft hätte, so dass ich Berge versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Güter zur Speisung der Armen austeilte, und wenn ich meinen Leib dem brennendsten Schmerze hingäbe, hätte aber die Liebe nicht, so nützte es mir nichts.“
Nun sag lieber Roberto, kann man seinen Nächsten in seinem Leid belassen, so man dieses sieht? Oder lässt man seinen Nächsten in den Abgrund laufen, so man sieht dass er blind ist? Nur ein törichter Mensch nimmt keine Lehre an, nur ein boshaftes Herz wehrt sich gegen Liebesstrahlung. Das aber ist das Gesetz der Liebe und der Freiheit des Menschen, dass er sich frei entscheiden kann, welchen Geist er Gehör gibt und welchen nicht. Was zählt schon das Fleisch dabei, da hast dur recht damit, das ist vergänglich, das Augenmerk der Seele, wer denkt an dieser, die doch der Ewigkeit gewidmet ist? Es geht auch nicht darum alles Eigene aufzugeben, denn die Seele wird immer ihre eigene Identität behalten, nur die Unreinheit sollte der Mensch ablegen, will er selig werden. Die Unreinheit ist das Eigene im Menschen, das die Seele überschattet.

Es ist nicht schlau, in das Feuer zu greifen. So greife ich dennoch hinein. Und vielleicht ist ein Gebet auch größer.

Klug handelt der Mensch, wenn er mit der Liebe handelt, unklug wenn er dagegen handelt. Wenn nun der Geist Gottes dazu drängt, dann ist es immer klug auch diesem Drängen nachzugehen und nicht zu wehren. Auch wenn es dem Verstande vorerst verschlossen bleibt. Denn Gottes Weisheit ist nicht die Weisheit des Menschen. Wenn der Mensch aber nach Dingen greift, die Gott nicht aufgetragen hat, dann muss der Mensch sich nicht wundern wenn er sich mitunter die Hände verbrennt und das Feuer sogar noch übertragen kann. Ansonsten Gott dem Menschen immer behütet, ist die Liebe Anlass zur Tat. Ein schwacher Glaube aber an Gott und Zweifel im Herzen machen den Menschen verletzbar. Gebete erhört Gott immer, kommen sie aus dem Herzen und sind gut gesinnt. Gott fügt die Wege immer so, wie sie für die Seele nötig und gut sind, nicht wie der Mensch es für gut ansieht. Dadurch kann mitunter ein Gebet auch größeres erwirken, jedoch werden Wunder den Lebensweg nicht zwangsweise beeinflussen. Es kommt darauf an, wie offen die Herzen der Menschen sind, welche Menschen sich dem Dienst Gottes unterstellen. Dabei kann der Mensch in jeglicher Lebensstellung wirken.

Aber vor dem Gebet steht die Versöhnung mit dem Bruder bzw. dem Nächsten und das darüber unterhalten.

Ja im Grunde genommen ist es so, doch was der Mensch auch macht und anfängt sollte er mit Gott machen. Das Gebet ist eine Liebesbezeugung zu Gott und dem Nächsten und hilft dort, wo gute Worte keinen Eingang mehr finden. Man kann nicht sagen ich liebe Gott und vermag seinen Nächsten nicht zu lieben und darum verstehe ich deine Sprache so, dass man sich zuvor mit dem Nächsten versöhnt (so denn der Wille zur Versöhnung vorliegt und die Einsicht des Vergehens gegeben ist), dass dann die Liebe zu Gott bezeugt.

Vergebung heißt aber auch loslassen können; selbst so die Wege unterschiedlich aussehen.

Ja genau Roberto, wer aber lässt los von der Eitelkeit? Sie muss auch erkannt werden zum loslassen und die Einsicht des Loslassens muss vorhanden sein. Diese Einsicht aber gibt nur die Gottesliebe. Wer aber das Schlechte nicht loslassen will, oder loslassen kann, weil man gebunden und schwachen Willens ist, dann bringt es die Seele nicht weiter, auch wenn man vergibt. Der überwiegende Teil der Menschen ist blind und wissen nicht was sie tun, nur sehr wenige sind sehend und wenige wirken bewusst gegen Gott. Lieber Roberto, Gott hat Zeiten und Gesetz gegeben, dass die Menschheit eine Lehre hat, ein Ziel hat. Dahin bewegt sich alle Materie, dass sie zu Gott zurückkehrt geläutert. Es ist sehr wichtig dass eben das Vergängliche losgelassen wird und das Unvergängliche angezogen wird. Über Sünde und Vergebung habe ich mich aber bereits geäußert. Es geht um Erziehung zum Guten. Klar ist der Mensch unvollkommen und sündigt viel, mal mehr mal weniger. Wenn wir nicht gegenseitig ständig vergeben würden, die Sünden aufrechnen würden, es gäbe kein Ende. Also nicht sieben mal, sondern sieben mal ziebzig mal sollen wir unseren Nächsten vergeben. Doch dauernde Sünde kann und darf es nicht geben, genau so große Sünde wider den heiligen Geist. Jedes Ding hat Maß und Gewicht und die Lebensbücher werden damit gefüllt. Was dann auf der Waagschale kommt, ist entscheidend für die Seele. Dieser Gerechtigkeit kann kein Mensch entgehen. Man wird nicht durch Glauben an Gott alleine frei und ledig aller Sünden, nur durch Nachfolge, der lebendigen Liebe. Gott will den Beweis der Liebe auch sehen Roberto, leere Worte retten die Seele nicht.

Was ist schon unser menschliches Gesicht verglichen mit dem göttlichen Funken, der im Herzen strahlen und somit Wärme und auch Licht aussenden will. Was wir zuerst merken, ist aber die Wärme - so die Gnade Gottes es für uns möchte. Das Licht sehen wir i.d.R. zunächst eher nicht. Und ich spreche hier nicht nur bildlich.

Ja so ist es Roberto. Die Sonne spüren die Menschen, die Tiere und die Pflanzen, sie alle brauchen diese Wärme und wir sehen wie das Leben sich entfaltet, gerade jetzt wieder wenn der Frühling kommt und alles zum Leben erwacht. Die Kälte und der Frost dieser lebensspendenden Wärme weichen muss. Die geistige Sonne aber sehen die wenigsten dahinter, das strahlende Licht der Liebe. Und du hast recht damit, dieser göttlicher Funke im Herzen verhält sich wie eine Sonne. Es liegt im Willen jedes Einzelnen ob man diese Sonne aufgehen und erstrahlen lässt oder nicht. Du strebst ständig danach diese Sonne erscheinen zu lassen und du hast mir viele gute Dinge gelehrt, die Liebe gelehrt gezeigt und entgegengebracht und diese Lehre war eine gute Lehre. Dafür danke ich dir und Jesus Christus unseren Herrn.
Schau mal, Alois bezichtigt mich als Lügner und meint mich enttarnt zu haben. Doch mehrmals habe ich ihn darauf hingewiesen, wo meine Worte den so daneben liegen dass sie gegen die Lehre Gottes zeugen würden. Sicher unterlaufen einen immer wieder auch Fehler im Wort, aber der Kern der Aussage bleibt davon unberührt. Also kann er doch die Sache ansprechen, so wie ich es bei ihm angesprochen habe und belegt habe. Man kann doch alles nachlesen, im alten wie im neuen Forum, einiges habe ich gegeben. Und wenn Irrtum auftritt, dann soll dieser Irrtum nicht weiter verbreitet oder gar verherrlicht werden. Alois verherrlicht die RKK mit dem Papsttum, obwohl es eindeutig eine gottwidrige Lehre ist und alles gottwidrig ist, was dieses menschliche Aufbauwerk verherrlicht. Das sollte ein Mensch wissen, welcher das Evangelium kennt. Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen, das ist gottwidrig. Dafür aber mussten auch früher schon viele Menschen ihr Leben lassen, weil sie Luzifer nicht verherrlicht haben. Es geht nicht um die Biblische Geschichte und dem Evangelium Jesus dass die Kirche innehat, es geht um die Machtbereicherung der Kirche und die Täuschung der vielen Menschen die sich im blinden Glauben dahin gezogen fühlen. Um die falschen Auslegungen und die skrupellosen Machenschaften dieser Kirche und ihrer Töchter. Diese Kirche wirkt in Wahrheit nicht für Gott, sonder gegen Gott. Kann man dann solches für gut heißen? Soll man den Papst anbeten und als allein seligmachende Kirche annehmen? Was für eine Verirrung! Was für ein Blendlicht gegen den wahren Glauben, gegen die wahre Lehre. Soll da der Schrei der vielen Gerechten die ihr Blut hingegeben haben nicht erhört werden, wie lange noch soll dieses Blut in Stillschweigen liegen?
Und hat nicht Jesus es zu seiner Zeit schon angeprangert?

„Alsdann redete Jesus, während das ganze Volk zuhörte, zu den Scharen und zu seinen Jüngern in seiner Lehre und sprach:
Auf dem Stuhle des Moses sitzen die Schriftgelehrten und die Pharisäer. Darum haltet und tut alles, was sie euch sagen; nach ihren Werken aber sollt ihr nicht tun; denn sie sagen es wohl, tun es aber nicht. Sie binden schwere und unerträgliche Lasten auf und legen sie auf den Schultern der Menschen; sie aber wollen dieselben nicht mir ihren Finger bewegen. Alle ihre Werke tun sie, um von den Leuten gesehen zu werden; sie machen ihre Denkzettel breit und groß die Säume ihrer Kleider. Sie haben gerne die ersten Plätze bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen. Sie lassen sich gerne auf dem Markte grüßen und von den Leuten Meister nennen. Ihr aber sollt euch nicht Meister nennen lassen; denn Einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollet ihr Niemand auf Erden Vater nennen; den Einer ist euer Vater, der im Himmel ist. Und lasset euch nicht Lehrer nennen; denn Einer ist euer Lehrer; Christus.
Wer der Größte unter euch ist, der soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöhet, wird erniedrigt werden, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöhet werden.

Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gerne in langen Kleidern einhergehen und auf dem Markte gegrüßt sein wollen, die in den Synagogen die ersten Sitze und in den Gastmählern die ersten Plätze lieben. Sie verschlingen die Häuser der Witwen, unter dem heuchlerischen Vorwande langen andauernden Gebetes: andauerndes Strafgericht und um so größere Verdammnis wird über sie kommen.

Weh aber euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, weil ihr das Himmelreich den Menschen verschließet! Denn ihr selbst geht nicht hinein, und die hinein wollen lasser ihr auch nicht hinein.

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, weil ihr die Häuser der Witwen verprasset, indem ihr lange Gebete betet; eben darum wird ein um so schwereres Gericht über euch kommen!

Weh euch , ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, weil ihr Meer und Land durchstreifet, um einen Glaubensgenossen zu machen, und wenn er es geworden, so machet ihr ihn zum Kinde der Hölle, noch einmal so arg, als ihr seid!

Weh euch, ihr blinden Wegweiser, die ihr saget: Wenn Jemand beim Tempel schwört, das ist nichts; wer aber beim Golde des Tempels schwöret, der ist gebunden! Ihr Thoren und Blinde!

Was ist denn mehr, das Gold oder der Tempel, der das Gold heilig? Und wenn Jemand beim Altar schwört, das ist nichts; wer aber bei der Gabe schwört, die darauf liegt, der ist gebunden! Ihr Blinde!

Was ist denn größer, die Gabe oder der Altar? Welcher die Gabe erst heiligt. Wer also bei dem Altar schwört, der schwört bei demselben und bei Allem, was darauf liegt. Und wer bei dem Tempel schwört, der schwört bei demselben und bei dem, der darin wohnet. Und wer bei dem Himmel schwört, der schwöret bei dem Throne Gottes und bei dem, der darauf sitzt.

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Krauseminze, den Anis und den Kümmel verzehntet, aber das wichtige des Gesetzes, die Gerechtigkeit, die Barmherzigkeit und den Glauben vernachlässigt.
Dieses sollet ihr tun und Jenes nicht unterlassen – ihr blinden Wegweiser, die ihr eine Mücke durchseihet, aber ein Kamel verschluckt!

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, weil ihr den Becher und die Schüssel von Außen reinigt, inwendig aber voll des Raubes und des Unflates seid! Du blinder Pharisäer, reinige zuerst das Innere des Bechers und der Schüssel, damit das Auswendige rein werde.

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, weil ihr übertünchten Gräbern gleichet, welche zwar von Außen den Leuten schön erscheinen, inwendig aber mit Todengebeinen und allem Unflat angefüllt sind! Gerade so erscheint auch ihr, freilich gerecht vor den Menschen, inwendig aber seid ihr voll Heuchelei und Ungerechtigkeit.

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Prophetengräber erbauet, und die Denkmäler der Gerechten zieret und saget: Hätten wir in den Tagen unserer Väter gelebt, so würden wir nicht ihre Genossen gewesen sein am Blute der Propheten. So gebet ihr euch ja selbst das Zeugnis, dass ihr die Söhne der Prophetenmörder seid.

Machet es nur voll, das Maß eurer Väter! Ihr Schlangen, ihr Natterngezücht! Wie werdet ihr dem Gerichte der Hölle entrinnen?
Darum sehet, ich sende zu euch Propheten und Weise und Schriftgelehrte. Einige aus ihnen werdet ihr töten und kreuzigen; Einige von ihnen werdet ihr geißeln in euren Synagogen und von Stadt zu Stadt verfolgen, damit alles gerechte Blut, das auf Erden vergossen worden ist, über euch komme, vom Blute des gerechten Abels an bis zum Blute des Zacharias, des Sohnes Barachias, den ihr zwischen dem Tempel und dem Altare umgebracht habt.

Wahrlich ich sage euch:
Dies Alles wird über dieses Geschlecht kommen- Jerusalem, Jerusalem, welches du die Propheten mordest, und diejenigen steinigst, welche zu dir gesandt werden: wie oft wollte Ich deine Kinder versammeln, wie eine Henne ihre Küchlein unter die Flügel sammelt, und du hast nicht gewollt!
Siehe, euer Haus wird euch wüste gelassen werden. Denn Ich sage euch;
Von nun an werdet ihr Mich nicht mehr sehen, bis dass ihr saget:

Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.

Nun, wir wissen, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann, wenn wir es wollen.
Streben wir vielmehr nach dieser, dass das Wort als pure Liebe unser Feuer und Schwert wird. Alles andere taugt nichts dafür.

Ja, Roberto, du sagst es.

Nun, es ist die Welt, die mich hier oft traurig stimmt:

Der geistige Niedergang der Menschheit, das stimmt wirklich traurig.

Es ist dabei auch immer wieder mein eigenes Wesen, was mich zum gleichen Ergebnis führt.

Du musst nicht traurig sein Roberto, du hast allen Grund zur Freude, denn dein Herz ist erfüllt von der Liebe. Alles andere wird schon… Du hast deine eigene Führung, jedem ist etwas gegeben von Gott, dem Einen dieses, dem anderen Jenes. Aber diese üble Zeit erfordert auch eine Stärke, wenn die Jünger Gottes keine Stärke in dieser Zeit haben, wer soll sie dann haben? Und ich sehe dich als Jünger Jesus Christus, denn ich sehe diese wahre Liebe. Nicht aber wir sind stark, sondern in Gott sind wir stark. Über diese Schwäche brauchen wir nicht zu weinen lieber Roberto, dafür hat Jesus sein Leben hingegeben, dass wir in und durch ihm stark sind, nur lieben sollten wir ihn wahrhaft und dankbar sein dieser großen Liebe die er der Menschheit geschenkt hat. Dass die Menschheit wieder zu Gott finden kann, durch die Kraft unseres Herrn Jesus Christus, durch sein Wort, durch sein Blut sind alle Menschen gerettet, so sie an ihm glauben und ihm nachfolgen. Gnade über Gnade fließt auf die Menschen über wenn sie in dieser Zeit aufmerken und nicht schlafen. Das aber ist die Freude, dass der Herr schon unter den Seinen weilt, nur die Schlafenden werden es nicht merken.

Herzliche Grüße an alle. Seid besinnt und voll Liebe.
Leider mit sehr wenig Zeit und daher hier auch ohne Antwortgarantie - vielleicht aber im Geist der Liebe, wenn wir es schaffen
Und mittlerweile mit zwei kleinen Kindern um mich und im Familienleben stehend ...

Roberto

Auch an dir herzliche Grüße und eine Besinnung in der Liebe an alle Zuschauer und Beteiligten. Danke für die Anregungen und die Aufopferung deiner Zeit. Ich weiß dieses zu schätzen, denn du verbringst viel Zeit mit dem Herrn und die Schiffe die du versendest hast hatten immer auch eine gute Fracht an Bord. Außerordentlich freut es mich, dass du nun zum zweiten male Vater geworden bist, dafür herzlichen Glückwunsch an dich und deine Frau. Gesegnet ist das Kind unter solch einer Liebe. Wie schrecklich auch die Zeiten werden, der Herr ist mit den Seinen und weis sie zu behüten. Die Not wird zwar nicht spurlos an ihnen vorübergehen, doch wird sie nicht so empfunden.
Alles Gute
Frank




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