Antwort: Gottes Segen!
Geschrieben von Frank Büttner am 30. Januar 2010 19:55:24:
Als Antwort auf: Gottes Segen! geschrieben von Alois am 24. Januar 2010 00:04:43:
| Geschrieben von Alois am 24. Januar 2010 00:04:43: Als Antwort auf: Antwort: Wahr sein geschrieben von Frank Büttner am 23. Januar 2010 22:50:16: So gefällst Du mir, lieber Frank!
Dieses glaub ich dir Alois, ein leichtes ist es solch eine Sprache zu führen und doch hast du sie nicht verstanden. - wenn wir auch noch immer nicht so genau wissen, was du nun falsch interpretiert hast. Nun habe ich dir etwas Zeit gelassen damit du dich auch entsprechend informieren kannst, so du in einigen Dingen noch unkundig bist und doch hast du nicht geantwortet. Mit anderen Worten, du kannst meine Worte nicht entkräftigen, meine Pflicht geht aber nicht dahin, dir alles auszubreiten. Der Mensch muss zuvor etwas tun und dann prüft Gott. Es liegt also noch eine gehörige Strecke Weges vor dir, den du auch gehen kannst, wenn du willst. Lass die vielen Gnadengaben nicht unbeachtet Alois, es währe eine große Dummheit.
Aber lassen wir das jetzt, wir können es vielleicht erahnen. Dann schreibst Du noch etwas dazu: Du hättest einen guten Pfarrer abgegeben, meiner Ansicht nach weit darüber hinaus, eigentlich müsstest du mit in Rom sitzen, deine Fähigkeiten sind eben nicht erkannt worden. Hättest dich mehr hervorheben sollen, oder frühzeitig danach ausrichten sollen. Das korrigiere ich. Du solltest nicht so grosse Ausschläge in Deiner Beurteilung von Menschen machen! Ich wäre vielleicht auch Einer von denen geworden, die du nicht magst - ein Papst-Höriger und Verblendeter. Schau Dir zum Beispiel nochmals meine Begegnung mit den "Zeugen der Wahrheit" an. Auch dieses hat einen tieferen Sinn Alois, der dich auf dein Fehlverhalten hinweisen sollte. Denn du hast "römische" Fähigkeiten, die aber nicht gut sind für den Menschen. Herrschsucht ist nicht gut Alois, du weißt es und doch lässt du nicht davon los. Nun Alois, du weißt doch warum du gescheitert bist, eben weil man dann hörig sein muss, was dir nun weniger gefallen hätte. Nicht nur deine Herrschsucht, auch deine geistige Überhebung sind eben selbst in solch einem Unternehmen äußerst hinderlich. Es ist schlimm Alois, man hört ja die Hilferufe der Seele und dennoch kann man keinen Zwang ausüben, du willst auf der einen Seite das Gute, aber wenn dann dunkle Seiten von dir sichtbar werden tust du nichts daran dieses Unkraut zu jäten. Du erschlägst sozusagen deine Freunde, Alois. Offensichtlicher kann ich dir es nicht mehr bringen und wenn nicht die Zeit so währe, dann würde ich es auch so nicht bringen. Eines aber ist nötig, das Übel muss der Mensch selbst überwinden und Gott führt den Menschen immer wieder in solche Situationen, die er überwinden soll, das Schwache im Menschen muss stark werden. Satan kennt nur allzu gut die Schwächen des Menschen und versucht ihn immer wieder darin. Der Mensch aber benötigt dringend die Kraft aus Gott um zu bestehen. Alois, damit möchte ich es belassen, so die Zeit da ist werden wir sehen. Ich habe schon ein- oder mehrmals irgendwo in einem der Foren geschrieben, dass mich im Alter von etwa 12 Jahren der Beichtvater gefragt hat, ob ich nicht Priester werden wolle. Ich war überrascht, offenbarte ihm aber, dass ich mich auch schon mit diesem Gedanken herumgeschlagen hätte. Zuhause erzählte ich das meiner Mutter, aber sie schlug mir diesen Gedanken aus dem Kopf, weil ich mein Verhalten denn doch noch stark verbessern müsste - was mir unmöglich schien. Und damit war es vorbei mit dem Priesterberuf.
Ja Alois, früh übt sich wer ein Meister werden will, die Jugend ist so wie sie ist, daran ändert der Mensch wenig. Auch im mittleren Alter hängt der Mensch noch vielen weltlichen Dingen an, hat viele Eitelkeiten an sich, die anhaften wie Teer. Mir kommt es manchmal so vor, dass du in den Brunnen springst um deine Eitelkeiten zu fröhnen, alleine dieser Sprung in die Weisheit Gottes ist schon gewagt, geschieht es aus unreinen Herzen. Viele Menschen sind blind in können nur aus dieser Blindheit auch wandeln, aber immer ist es ein leidvoller Weg. Wenn ich nun geschrieben habe, dass man nicht alle Menschen unter einem Kamm scheren kann, dann bedeutet es eben auch, dass ein Mensch so er reinen Herzen seinen Weg geht, ohne falsch ist wie die Tauben dennoch überhäuft wird vom Golde des Lebens, wie einfältig des Menschen Wege auch sind. Doch Klugheit hat noch niemals Leid eingetragen. Nun unterstelle ich dir nicht, dass du keine Liebe in dir hättest, du hast eine große Liebe in dir, und sicher damit auch gute Absicht, doch dein Ego geht darüber hinaus. Du sprichst von Demut und kannst dich nicht demütigen, die sprichst von Liebe und demütigst deine Nächsten die sich dir in Liebe nahen. Was du aber tust am grünen Holze, was soll mit dem dürren werden?
Schade, dass schon wieder ein anregender Gedankenaustausch verloren geht. Ja Alois, es gibt nicht mehr viel zu sagen, du selbst weißt es und das Leben liegt ja in der eigenen Hand des Menschen. Darüber solltest du dir ernsthaft Gedanken machen, warum du so alleine bist. Wenn man den Herrn folgen will, dann muss man so manches hinter sich lassen. Ändert sich der Mensch nicht in seinem Wesen, eben macht man sich nicht frei von den Dingen die von der Liebe abhalten, wie will es dann Licht in und um den Menschen werden? Immer wieder wolltest du den Weg weisen und meintest dass du die Erkenntnis darain hast und erkennst dich doch kaum selbst. Und wenn du erkennst dann magst du es nicht zugeben. Und wenn du einiges zugeben magst, dann willst du dich nicht bessern. Dabei ist das Leben doch gar nicht so schwer und die Liebe doch so leicht zu geben. Wer ist denn schon vollkommen, man zieht doch nicht aus seinem Nächsten einen Splitter aus dem Auge, wenn man selbst Balken im eigenen Auge hat, oder wolltest du dich zu Heuchlern zählen lassen? Rein wird man nur in der Liebe Alois, sie steht über alle Eitelkeiten des Menschen. Und eine Erklärung dafür, warum ich mich an geschützterer Stelle (ohne mich hervortun zu wollen) höheren Zielen zuwende, als nur immer korrigieren zu müssen.
Alois, doch nur um deine Eitelkeit zu fröhnen... In solch einer Sackgasse gibt es nur eine Richtung, darum habe ich dich auch gefragt, wohin willst du noch gehen? Meinst du nicht auch, dass Gott auch Herr über jegliche virtuelle Welt sein kann? Es ist wie in einem Labyrint, wenn man sich verlaufen hat und kommt nicht weiter, dannn kann man nur den Weg zurückgehen.
Ich kann ja von dort ein Beispiel unserer Beschäftigung bringen: Möge uns diese Antwort und des Vaters Liebe stets gegenwärtig sein! Alois
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