Bemessung widerspricht dem Glauben, Liebe und Vertrauen

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Geschrieben von Epidophekles am 12. Dezember 2009 10:23:39:

Als Antwort auf: Ivo Sasek und seine Erdenfesseln geschrieben von Epidophekles am 28. November 2009 21:09:34:

Göttliche Wahrheit ist:
"Fleiß und Verstandesarbeit bringen nicht die Ergebnisse zustande,
die Glaube, Liebe und Demut des Herzens zeitigen."


Ivo Sasek schreibt im Büchlein "Charagma" zu den Bedingungen, seiner OCG beitreten zu können:

"Es ist eines der schwerwiegendsten Irrtümer, die besagen, dass die OCG scharf darauf sei, möglichst viele Anhänger zu haben. In Tat und Wahrheit ist das pure Gegenteil der Fall; denn wenn du meine Bücher aufmerksam liest, wirst du erkennen, dass jedes neue, verbindliche Glied für uns eine existentielle Herausforderung bedeutet. Denn zu einem verbindlichen Organismus mit andern zu werden, ist in etwa so anspruchsvoll wie zu heiraten. Die Heirat ist nicht zufällig das Schattenbild auf diese verbindliche Organschaft in Christus. Das heisst, man wird zusammengefügtu mit allen Stärken, aber auch mit allen Schwächen!"

"In der OCG kann daher nur verbindlich mitwirken, wer es, unbeeinflusst von aussen, aus eigenem Herzensantrieb von selber begehrt. Wenn irgendeiner nicht beweisen kann, dass sein Verbindlichkeitswunsch allein aus seinem eigenen Herzen gewachsen ist und er auch gründlich verstanden hat, was organische Verbindlichkeit für alle Beteiligten für Konsequenzen hat, verwehrt jeder OCGer ihm die Verbindlichkeit."

"Bemessung bedeutet darum im tiefsten Sinn, beweisen können, dass man in Christus auf eigenen Füssen steht und die alles überragende Kostbarkeit eines lebendigen Organismus von landläufiger Frömmigkeit unterscheiden kann."
(Seite 64, 2. Auflage 2008)



Allein zu dieser Aussage gäbe es viel einzuwenden.
Der letzte grosse Besuchertag zeigte nämlich, dass es Ivo echt um die Erhöhung der Mitgliederzahl geht. Sein ganzes Konzept dieses Anlasses war es, gegen die Feinde ein Rezept zu präsentieren, um nicht so viele Interessenten zu verlieren, wie es durch deren Kritiken immer wieder bewirkt wird. Ivo nannte "Tausende", die zunächst Interesse hätten, aber nach der Konfrontation mit kritischen Kommentaren in den Medien wieder davon Abstand nähmen. Ivo schreibt hier also nicht die Wahrheit, sondern wertet die Strategie seiner Rechtfertigung höher als die Wahrheit. Und das kommt immer wieder vor. Die Anti-Genozid-Bewegung hätte rein gar nichts mit der OCG zu tun, schreibt Ivo im selben Absatz, obwohl sie durch ihn ins Leben gerufen wurde und er lange Predigten darüber führt. Solche falschen Behauptungen kommen immer wieder vor! Anfangs akzeptiert man das, weil ja der Hauptantrieb sehr gut zu sein scheint und man nicht jedes Wort beim Buchstaben festnageln soll. Doch mit der Zeit und bei genauem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild: Ivos Bestreben gilt nicht so sehr der reinen Wahrheit, sondern der Erfüllung seines Willens, seiner verstandlichen Überlegungen und Berechnungen. Dazu studiert er auch die heiligen Schriften, um nicht allzu weit vom Wort Gottes abzuweichen. Wenn er zu stark kritisiert wird, versucht er seine Strategie zu ändern, löscht auch früher Gesagtes oder unterbindet deren Verbreitung. Entweder sprach er damals nicht die Wahrheit oder zuviel ....

Zuviel möchte Ivo beweisen, was aber gegen den Glauben und gegen die Liebe gerichtet ist, welche die grundlegensten Elemente des christlichen Glaubens sind. Wer glaubt und liebt, darf auch der Führung Gottes vertrauen.

ES besteht nun die Gefahr, dass Ivo alle meine Kritik und die Wahrheit aus Bertha Dudde in seine Strategie einbaut und noch schwieriger zu erfassen ist, weil er sich der Wahrheit nähert, aber aus berechnender Absicht, nicht aus echtem Glauben an den Herrn aller Könige, den Vater aller Schöpfung, den Erlöser aus den Banden des Widersachers, und nicht aus Liebe zur Wahrheit. Es wäre unbedingt nötig, dass Ivo eine Pause einlegt und in sich geht und genauestens prüft, was vom HERRN kommt und was davon abweicht.

Ich stelle Ivo nun Bertha Dudde entgegen, und jeder kann sich selbst fragen, ob das gut so sei:
(Ein Auszug von Kundgabe Nr. 600)




Glaube ....

(Jesus spricht)
Siehe, Mein Kind, volles Vertrauen mußt du Mir entgegenbringen, soll Ich an dir das Wunder vollbringen und dich zum Lehrer Meines Wortes ausbilden, denn die Kraft Meines Wortes kann nur dann dich erfüllen, wenn du es annimmst in tiefstem Glauben.

Siehe, was sich dir offenbart, ist immer nur Mein Geist. Wie kann Ich aber in einem Herzen Wohnung nehmen, ehe es sich Mir in tiefstem Glauben öffnet. Mein Geist soll doch völlig lebenswahr empfunden werden von dir .... jedes Wörtchen soll dir Kunde geben von Meiner Liebe, nur dann wird sich das Wesen der Gottheit dir offenbaren, und nur dann wirket die Kraft Gottes in dir. ....

Ein rechtes Gotteskind nimmt alles aus der Hand des Vaters mit Ergebung entgegen, es glaubt und vertraut und ist somit niemals ohne Hilfe. Und so ist Glaube und Vertrauen das erste, was errungen werden muß vom Menschen, dann erst kann er darauf alles geistige Wissen aufbauen.

Daß Mein Wille euch lenkt, ist gleichfalls nur durch den Glauben zu verstehen .... wie anders möchtet ihr dies beweisen?

Ihr müsset durch den Glauben gewiesen werden auf Meine Liebe und Meine Sorge um euch .... ihr habet wieder keine Beweise dafür, nur den festen Glauben .... Es ist der Glaube das Erste und das Letzte, der Anfang und das Ende. Denn ohne Glauben erkennet ihr nicht euren Ausgang und lebet auch nicht für die Ewigkeit .... sondern ihr sehet nur das Leben in seiner realen Beschaffenheit, die euch nur höchst unzufrieden macht während eures Erdendaseins. Doch durch den Glauben wird auch das tiefste Weh gemildert, das größte Leid gelindert und die Hoffnungslosigkeit in Zuversicht verwandelt. Darum werdet ihr Mich auch dann erst liebenlernen in aller Inbrunst, wenn ihr glaubt aus ganzem Herzen.

Was anderes ist der Glaube als die Anerkennung Meiner Selbst .... Glaubet ihr, daß Ich bin, so seid ihr mitten in der Erkenntnis .... und dann wird euch alles andere leichtfallen .... ihr werdet Mir die Achtung und Ehre bezeugen, indem ihr Meinen Willen zu erfüllen trachtet und Meine Gebote haltet .... ihr werdet Mir Liebe entgegenbringen, und euer heißester Wunsch wird sein, mit Mir vereint zu werden ....

Aber alles dies erreichet ihr nur durch Mein Wort .... nehmet Mein Wort an .... lasset nichts anderes in euch wirken als dieses Mein Wort .... Dann müsset ihr glauben und somit auch lieben, und dann werdet ihr Meine Kinder sein auf ewig. Denn so ein Erdenkind in Mir den Vater sieht, ist sein Glaube nicht leicht zu erschüttern .... jedes Wort, das ihm zugeht, nimmt es auf ohne Zweifel, denn der Vater bedenkt Sein Kind wahrheitsgemäß. Er wird es nicht auf falsche Bahn führen oder falsche Wege gehen lassen ....

Darum Mein Kind, lasse deinem Willen die Tat folgen, versenke dich in Mein Wort und glaube, daß Ich ein jedes Meiner Kinder schütze vor aller Gefahr des Leibes und der Seele, wenn dieses Kind von Verlangen nach seinem Vater erfüllt ist .... und achte stets auf die innere Stimme, die lieblich klingt denen, die Mich lieben, weil Meine Liebe ihnen offenbart, wie sie zu Mir gelangen und Mein verbleiben bis in alle Ewigkeit.

Amen




Um der Liebe das Vaters folgen zu können, braucht es keine Bemessung. Das ist nur rein menschliches Beginnen.

Ich muss mich ja selbst auch korrigieren, weil ich mich gegenüber einem Kritiker der Bemessung für diese einsetzte. Der Wille ist wichtig, das Streben nach Liebe und Wahrheit, das erstmalige Vertrauen in den Grundantrieb eines Menschen, dass er es gut meint. Wenn sich dann Ungereimtheiten einstellen, muss man auch bereit sein, genauer hinzuschauen und sich korrigieren können. Ich bin nicht unfehlbar, schon oft habe ich das gesagt und muss nichts verleugnen. An mir kann man das Wachstum in der Erkenntnis gut mitverfolgen und ich brauche nichts zu löschen, was unvollkommen war.

Liebe Grüsse und Gottes Segen!
Epidophekles



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