Begegnungen auf dem Wege - Schwierige Stationen

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Geschrieben von Epidophekles am 01. Dezember 2009 05:18:13:

Als Antwort auf: Ivo Sasek und seine Erdenfesseln geschrieben von Epidophekles am 28. November 2009 21:09:34:

Jesus hilft mir, ich lebe nur aus und in IHM.
Ich habe Ihn innig gebeten, mir Sein Leben zu geben.
Dies nicht erst jetzt für dieses Schreiben, sondern seit langer Zeit.

Es geht darum, dass ich auch ständig vollkommener werde und hier auf der Erde auf dem Wege dazu bin. Das stimmt mit Seinem Wort überein.

Meine Aufgabe habe ich zugeteilt bekommen, und ich habe sie ergriffen. Was ich hier tue, ist so gewachsen und sinnvoll für den Geist dieser Zeit als Hilfe zur Orientierung. Die Zahl der Menschen, die sich davon angesprochen fühlen, ist für mich nicht entscheidend. Wenn ich mich damit beschäftige und stets in Gedanken mit dem Wort Gottes, dem Sinn des Lebens und unserm Ziel beschäftigt bin, ist das ein geistiger Vorgang, der nicht isoliert vonstatten geht und nur irdisch festzustellen ist, wenn ich davon spreche oder schreibe, sondern die Gedanken sind geistiger Natur und so auch von Wesen zu lesen, die nicht auf der Erde weilen. Es gibt viele Verstorbene, die noch nicht am Ziel sind, die noch umherirren und nach geistiger Hilfe suchen. Für sie sind Menschen, die sich mit Lebensproblemen, mit dem Wort Gottes und der Erlösung aus Not und Elend befassen, eine grosse Hilfe, sofern der Suchende bereits an Jesu Hand geht.

Ich schreibe dies im Hinblick darauf, dass ich erklären möchte, wie es in mir selbst ein Wachstum gibt, in welchem ich mich mitteile, um andere anzuspornen, mit zu gehen. Darum schreibe ich wieder über den derzeitigen Erkenntnisstand in Bezug auf die Sasek-Organisation, aber nur soviel, als ich zu erklären vermag, denn inwendig verstehe ich mehr als mir bewusst ist. Ich kann das sagen, weil ich meiner Intuition in dieser Richtung schon sehr stark vertrauen kann, denn ich habe bemerkt, dass mein Geist durch die Aufnahme von Gottes reinem Wort, das uns durch Bertha Dudde (z.Teil auch durch andere) wieder geschenkt wurde, stark gereinigt und meine Seele geläutert wurde. So kann ich mich wirklich auf das Empfinden verlassen, wenn ich alle meine eigenen Wünsche und Absichten zurückstelle und zunächst abwarte und erst dann einem Antrieb folge, wenn er erhalten bleibt. Ich lege dann meine Schwäche und Unkenntnis dem Herrn zu Füssen und sage, dass er mich nun leiten und mein Tun segnen möge. Wir haben vielleicht oft eine falsche Vorstellung, wie der Weg eines Menschen, sein Erkennen und Tun zu sein hat, wenn er mit Gott verbunden ist. Solange wir auf Erden weilen und wir uns für die Ewigkeit vorbereiten, indem wir in der Liebe wachsen wollen, geht das Meiste über den Glaubensweg, und nur ab und zu finden wir Bestätigung dessen, was uns verheissen ist. Ansonsten ist auch das Leben eines Glaubenden meist unspektakulär und er geht tastend seinen Weg im Vertrauen auf die Führung Gottes. Beweise kommen selten vor oder sie sind nicht zwingende, können auch als "Zufall" befunden werden.

Jetzt tritt mir in diesem Moment etwas anderes vor Augen, und darum schreibe ich zuerst davon und verlasse den Weg, den ich hier eigentlich beschreiten wollte.

Im Zug nach Buchs setzte sich ein Mann zu mir und meiner Partnerin, der aufgrund meiner Lektüre darauf schloss, dass wir auch nach Buchs zum Besuchertag reisen wie er. Er hatte ja recht. Es ergab sich eine interessante Begegnung bis zum Eintreffen im Gebäude der Zusammenkunft. Vielleicht erzähle ich ein anderes Mal davon, denn die Begegnung hatte es in sich und der Mann war von besonderem Geist beseelt, die Wahrheit zu finden und völlig neutral von jeglicher Glaubensrichtung, jedoch christlicher Gesinnung. Er nahm gerne BD-Hefte mit, die ich in meiner Mappe mitführte. Auch zur Bewegung von Ivo Sasek äusserte er sich und über die Meinung seines religiös stärker engagierten Bruders, die nicht mit der seinen übereinstimmte.

Beim Treffen selbst sah ich wieder einen Mann, neben dem wir das letzte Mal bei der AZK-Konferenz sassen und dem ich ein Büchlein "Was ist Wahrheit?" übergab. Als ich nun am Samstag auf Platzsuche war und an ihm vorbeikam, hielt er mich auf und fragte, ob ich noch mehr solche Büchlein hätte. Gerne gab ich ihm solche und noch ein anderes dazu. Dazu muss man wissen, dass es höchst selten ist, dass sich jemand freiwillig für die Kundgaben interessiert, sozusagen alle 5 Jahre eine Person oder noch weniger ....

Ich musste nun gerade kurz überlegen, ob da nicht auch noch etwas gewesen sei. Ja, zuerst fand meine Partnerin einen Platz, der frei zu sein schien, und ich fand weit hinten auch einen freien Platz, wo ich mich hinsetzte. In der hintersten Reihe war es auch günstig für mich zum Fotografieren, bzw. filmen, denn ich nahm niemandem die Aussicht. Die Videos sind denn auch von jener Stelle aus aufgenommen, und ich finde, das Video mit dem Lobpreis und den lebendig erhobenen Händen des Bewegungskranken hätte kaum irgendwo anders so eindrucksvoll aufgenommen werden können. Noch wichtiger war sicher die Stelle, an der meine Partnerin Platz genommen hatte. Nach etwas mehr als zwei Stunden, kurz vor der ersten Pause ging ich mal in ihre Nähe und sah, dass da noch freie Plätze waren, obwohl sie vorher reserviert waren. Der Mann dort winkte mir zu und bot mir einen Platz neben sich an. Mit ihm kam ich denn auch ins Gespräch und erfuhr einiges über die Vorstellungen der Sasek-Gemeinde zum Friedensreich. Darum konnte ich nachher bei der Konfrontation mit Ivo genau die wichtigsten Punkte treffen, die gegen die Erwartungen auf ein in dieser Zeit eintreffendes irdisches Friedensreich sprechen. Er nahm auch zwei BD-Hefte entgegen.

Nun bin ich erst an der Stelle angelangt, über die ich eigentlich anfangs schreiben wollte: eine momentane Zusammenfassung wichtiger Erkenntnisse, was sich da abspielte, als ich mich zu Wort meldete, warum das so war und was der Zweck und Sinn war.

Es ging mir darum, dass ich nun eine Stellungnahme Ivos zur Neuoffenbarung von Bertha Dudde wollte. Ich musste mich nicht im geringsten Masse aufdrängen, sondern die Zeit war günstig, als er aufrief, dass sich auch solche melden sollen, die etwas Besseres anzubieten hätten als er. Ihm ging es aber vor allem darum, dass er prüfen wollte, wer sich in seine Gemeinde einfügen wolle und wer nicht dazu geeignet sei. Das nennt er dann Bemessung. Wer also innerlich einen Drang im Sinne Ivos nach oben spürte und sich mitteilen wollte, war aufgerufen, sich zu Wort zu melden. Weil sich zu Beginn des Bemessungsrituals lange niemand meldete, benützte ich die Gelegenheit und bekam das Mikrophon. Was sagte ich, werdet ihr euch fragen. Was wollte ich? Ich wollte Jesus sprechen lassen. Ich hörte in mich, lauschte auf die Gedanken und mein Empfinden. Eigentlich war ich nur bereit, aber ich wusste nicht, wie ich mich mitteilen könnte. Aufgrund dessen, wie Ivo vorher geredet hatte, fand ich eine ihn bestätigende Kundgabe als geeignet zum Vorlesen, was ich dann auch tat. Die Kundgabe habe ich in einem andern Beitrag erwähnt: Nr. 5700 "Was ist Wahrheit?". Schliesslich passte ihm das nicht und er hätte lieber gehabt, wenn ich mich als Interessent für seine OCG gemeldet hätte. Mein Beitrag war anders gerichtet, und zwar so, dass ich etwas Grösseres geben wollte und mich nicht in seine Organisation einbinden lassen wollte, ohne dass er mit Bertha Dudde einverstanden war. So prüfte ich also ihn und all die anwesenden Leute. Ivo beharrte darauf, dass ich auf seine Vorgaben eingehen müsse und nun nicht etwas ganz Eigenes, Individuelles aufdrängen solle. Er möchte unbedingt seinen Organismus vergrössern und filtert alles heraus, was nicht dazu passt. Das ist der Sinn der Bemessung, dass kein krankes Glied sich hinein schmuggeln kann. Dass er selbst auf die Probe gestellt würde, konnte oder wollte er sich wohl nicht vorstellen. Er liess vorerst nicht locker und warf mir immer wieder vor, dass ich völlig an den Leuten vorbei reden würde und nicht verstünde, was er bezwecken wolle. Ob meine Anteilnahme so schwach sei und ich alle die Leute in ihrem Unwohlsein im Stich lassen wolle? Ich sah es anders und ich wollte nicht ihnen nach ihrem Sinn und ihren Wünschen dienen, sondern allein meinen Auftrag erfüllen, der mir sehr wichtig war. Dies genauer herauszuschälen und zu schildern, wird mein Anliegen sein. Vielleicht aber gibt es auch hier ein Halt, bevor die "Beweise" vollkräftig dargestellt sind, denn es könnte ein verfrühtes Gericht für die OCG sein. Ja, vielleicht. Aber wenn ich es verschiebe, befürchte ich, dass der Schwung verloren geht, bzw. die noch bevorstehende Ausfilterung der Tonaufzeichnungen später schwieriger wird und ich wieder von vorne beginnen muss. So will ich mich also führen lassen und zu nichts zwingen. Dadurch mag Stück für Stück der Begegnung, der Wahrheit und des Irrtums ans Licht kommen.

Klar ist die gegensätzliche Vorstellung betreffs des Friedensreiches: Ivo verkündet ein irdisches Friedensreich, das er jetzt gründet; in seinem Organismus soll es zum Erstehen kommen. Ich bin der Ansicht, dass diese Welt gerichtet werden muss, damit die Gottesordnung wieder Fuss fassen kann. Es geht nicht nur um eine geistige Wende zum Friedensreich hin, sondern auch um die Erlösung der geschundenen Kreatur! Und dazu hilft nur eine vollständige Umwandlung der Erde. Weitere Widersprüche werden später vielleicht benannt.

Dem himmlischen Vater in Jesus Christus sei Dank, dass Er uns helfen will, zur Liebe zu finden und zum wahren Leben zu gelangen!

Epidophekles



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