Neues Leben kehrt zurück und das alte vergeht

999

Geschrieben von Epidophekles am 18. September 2009 05:42:31:

Als Antwort auf: Und neues Leben kehrt zurück geschrieben von Epidophekles am 16. September 2009 13:14:32:

Einen wunderschönen neuen Tag!

Eine wunderschöne "Nacht" brachte vieles ans Licht. Ich würde gerne davon erzählen aus lauter Dankbarkeit und reiner Freude an der Führung Gottes. Es ging zwar um Dinge, die für viele sehr unangenehm sind, doch für diejenigen, die sich dem Plan Gottes fügen, ist Leben und Licht angesagt.

Am Abend machte ich Bohnen aus und hörte dazu die gelesene Botschaft des Jeremia. Auf diese Weise kommt viel mehr in kurzer Zeit zusammen, als wenn ich es selber lesen würde. Da fiel mir auf, dass Gott durch Jeremia sehr "prophetisch" spricht, fast durchgehend warnt und droht und mahnt. Vieles darin sollte ich noch extrahieren und der Neu-Offenbarung gegenüberstellen. Da müssten ja die Ohren schallen, es würde jedoch auch aufzeigen, dass diejenigen der Bibelfundis verschlossen sein, wenn sie die Botschaft nicht hören, wie der Gott Abrahmas, Isaaks und Jakobs ein lebendiger Gott ist, der immer wieder zu uns spricht und niemals nur in alten Texten. Dieses Bewusstsein fehlt den meisten. Bei Jeremias wir deutlich gesagt, dass Gott kaum je im Verborgenen geredet hat, sondern offen und klar. Nur treten viel mehr falsche Propheten auf und das Volk hört lieber das was sie sagen: "Es wird euch gut gehen ... Gott wird euch niemals strafen, er ist ein gnädiger und barmherziger Gott und sieht über alles hinweg ... er hat es nicht nötig, sich zu beweisen usw. " Und der "Gläubige" glaubt auch allzuleicht, dass für ihn alles getan sei und er nur glauben und sich nicht mehr anstrengen muss, die Botschaft Gottes recht zu verstehen und sein Leben wahrhaft zu ändern und in uneigennütziger, aufopfernder Liebe tätig zu werden. Allein die Frage nach der rechten Art gottgefälliger Liebetätigkeit gäbe genug Stoff zu demütigem Nachdenken über den Willen Gottes ....

Seit dem Anhören des Propheten Jeremia sehe ich mich wieder in guter Gesellschaft mit seinen Aufrufen. Ich bin gar nicht zu hart, eher noch zu unbestimmt und leider noch zu sehr auf mich selbst bezogen, auch viel kleiner als Jeremia und wohl eher nicht mit ihm vergleichbar. Und Gott spräche wohl noch deutlicher, nur muss Er es durch Menschen tun, weil eine offenkundige Ansprache Gottes zu zwingend wäre. Jeremia hat sehr gelitten darunter, dass er immer so viel Unheil verkünden musste, und ich leide darunter, dass ich so unangenehm kritisch sein muss, dass sich niemand mehr zu widersprchen getraut. Doch das sollte mich nicht kümmern ....

Gerade heute sollte viel mehr bekannt sein, was in Jeremia geschrieben steht, denn es ist sehr aktuell und gilt gerade für die Menschheit von heute. Aber man versucht das Gegenteil: man versucht den alten Gott abzuschaffen, ihn als den Feind des gütigen Gottes hinzustellen und überhaupt die Bibel als überholt darzustellen.

Auch darf man nie vergessen, dass Gott nicht nur warnt und mahnt und droht, sondern auch Verheissungen ausspricht und den Gehorsamen Trost, Kraft und Heil verspricht -und das auch einhält. Wie soll ein so gewaltiger Schöpfer seine Geschöpfe zu bewusstem Leben bringen? Lernen wir doch verstehen, dass dazu sehr wohl gewaltige Kräfte vonnöten sind, grosse Spannungen zwischen Zuspruch und Tadel, die aber nicht zwingend wirken sollen, sondern dergestalt, dass das Geschöpf dazwischen wählen kann und sehr selbständig bleibt. Der Eigensinnige verurteilt die Warnungen und Drohungen und glaubt nicht an die Verheissungen, das Kind Gottes sieht die Liebe Gottes darin und versteht.

Warum widersetzen sich so viele einer Neugestaltung der Erde? Warum sehen sie nur die Panikmache und verurteilen sie? Es wird eine neue Erde, eine paradiesische neue Erde geschaffen, wo aller Unfriede für lange Zeit verbannt ist und ganz neues Leben erblüht. Gott ist der Souverän und schafft keine Halbheiten. Er räumt gründlich auf, wenn die Zeit der Barmherzigkeit für die Widerspenstigen abgelaufen ist und nur noch das Gericht Ordnung schaffen kann.

Nun komme ich schon den Trauminhalten dieser Nacht näher. Das war jedoch so viel und in derartigen Bildern erlebt, dass das viel zu viel und zu schwierig darzustellen ist.

Bei Jeremia gelten zwar Träume nicht viel. Aber es wird dort auch sehr viel über die falschen Propheten geredet und manche meinen dann, jeder Prophet könne nur ein falscher sein. Doch Gott Selbst spricht durch Propheten - und viele wollen es Ihm gleich tun, ohne dazu berufen zu sein, und diese Zahl ist viel grösser. Jedes Individuum darf Freude an seinem Sein haben, doch immer im Aufblick zum Schöpfer. Doch die meisten schalfen, sind sich der Grösse Gottes nicht bewusst, sondern empfinden nur ihre eigene Grösse, da sie ihr Sein zu wenig in Bezug auf die Grösse Gottes und der ganzen Schöpfung setzen. Darum wird Demut gefordert, darum müssen Weckrufe stattfinden, müssen Schicksale den Menschen zum Nachdenken bringen und zu rechtem Denken veranlassen. Doch der Verdrängungsmechanismus funktionert gut und die Illusionen haben eine grosse Gestaltungskraft und befähigen zu unglaublichen Einbildungen, die wie Staub verfliegen, wenn die Realität zum Zuge kommt.

Ich glaube, noch nie so umfassend viel in so kurzer Zeit geträumt zu haben wie letzte Nacht. Eines kann ich davon erzählen: Es geht schnell dem Ende zu. Gleichzeitig tat ich einen Blick auf die neue Erde und die dann inkarnierten Wesen. Die Natur ist sehr lebendig und spricht in schnellen Abfolgen. Die Menschen jedoch wollen sie ruhig stellen und sehen sie in einem toten Zustand und schreiben deren Äusserung blinden Kräften zu. Ich erkannte sehr vieles, das mir leider für das irdische Tagesbewusstsein wieder entfallen ist; doch empfindungsmässig ist es noch vorhanden. Es geht also sehr schnell, was immer das auch heissen mag .... Es hat mit dem freinen Willen des Menschen zu tun, dass also sich die Zeit zum Gericht hin beschleunigt und stets mehr Gestalt annimmt, ohne dass der Mensch lange Zeit hätte, sich vertandesmässig damit auseinanderzusetzen und Anpassung zur Schau zu tragen. Wer sich widersetzt und seine Sündhaftigkeit, Eingebildetheit und Gottwidersetzlichkeit nicht erkennt, wird keine Rücksicht mehr erwarten dürfen. Nur Demut hilft, die Liebe Gottes zu verstehen und befähigt den Menschen, zum wahren Leben geführt zu werden.

Gott sei Lob und Dank, dem Herr der Heerscharen!

Epidophekles

Verknüpfung



Antworten:

999