Verschiedene Meinungen über andere Prophetinnen
Endzeitprophetie
Geschrieben von Alois am 17. August 2007 04:51:
Als Antwort auf: Re: Die Menschheit soll aufgeklärt und zur Eile gedrängt werden geschrieben von AndreRademacher Andre am 16. August 2007 19:14:
Lieber André,
danke für die ausführliche Antwort!Ich möchte manchmal einfach nicht mehr viel dazu schreiben,
aber dennoch Beispiele von anderen geben, wie sie zu Jesus stehen.
Gemäss BD gibt es noch andere Propheten unserer Zeit.
Es drängt mich, nach ihnen zu suchen; jetzt gab ich 'Prophetin' und 'portugiesisch' ein.
So stosse ich aber auch auf verschiedene andere Texte, die mich interessant dünken.
Jeder soll sich seine eigenen Gedanken dazu machen.Heute habe ich Folgendes gefunden:
Suche nach 'Prophetin' und 'portugiesisch':http://www.alexanderseibel.de/eindruecke_einer_suedbrasilienreise.htm
Eine Prophetin erklärte sinngemäß: Die "Logoszeit" (offensichtlich die Epoche des geschriebenen Wortes, der Bibel) habe aufgehört, jetzt sei "Rhemazeit" (also die direkte Eingebung von angeblichen Worten Gottes). Deswegen seien die gegenwärtigen neuen Offenbarungen nicht in der Schrift.
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Diese Entwicklung, bei der neue Offenbarungen und außerbiblische Phänomene ihren "langen Marsch" durch die christlichen Kreise bzw. Gemeinden antreten und systematisch das Wort Gottes verdrängen, ist weltweit zu beobachten. John Wimber gemeinsam mit Jack Deere erklärte schon vor Jahren, als sie große Konferenzen in Australien abhielten, es sei eine Dämonenlehre zu behaupten, Gott rede nicht mehr in direkter Weise durch Offenbarungen außerhalb seines Wortes. Das "Sola Scriptura" der Reformatoren war somit eine Eingebung Satans.===========================
http://www.horst-koch.de/joomla_new/index.php?option=com_content&task=view&id=18&Itemid=111
In der Seelsorge erlebt es der Evangelist und Reichgottesarbeiter manchmal, daß Menschen während der Aussprache plötzlich ihre geistlichen Erlebnisse wie Wahrträume, Gesichte, Erscheinungen, Visionen erzählen wollen. Diese Dinge mahnen stets zur größten Zurückhaltung und Vorsicht. Ohne Zweifel gibt es vom Wort Gottes und Geist Gottes gewirkte Erlebnisse. Echtes Geschehen auf diesem Gebiet weist sich aber stets durch eine geistliche Keuschheit aus. Wer daraus eine geistliche Sensation macht oder gar zum geistlichen Marktschreier wird, der beweist damit die Unechtheit seiner Erlebnisse. Die Beobachtung der evangelistischen Seelsorge lehrt, daß leider die unechten geistlichen Erlebnisse die Oberhand haben. Sie verhalten sich gewöhnlich zu den echten Erlebnissen wie neun zu eins. Wir leben in einer von Gott abgefallenen Welt. Das Böse, das Dämonische, das Satanische hat größten Spielraum. Mit zwingender Gewalt drängt sich in der Gegenwart die Überzeugung auf, daß wir in einer besonderen Offenbarungsepoche des falschen Propheten der Endzeit leben. Es erfüllt sich mit unheimlicher Wucht und Schärfe die Warnung des Apostels Paulus (2. Kor. 11, 14-15): „Selbst der Satan verstellt sich zum Engel des Lichtes. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit, deren Ende sein wird nach ihren Werken." Auf dem Gebiet des Spiritismus zeigt sich die Berechtigung und Aktualität dieser Warnung mit offenkundiger Deutlichkeit.----------
Alfred Millen war Schauspieler am Garrick-Theater in London und nahm manchmal an den Gottesdiensten der spritualistischen Kirche seines Wohnbezirkes teil. Die Gestaltung war dem christlichen Gottesdienst ähnlich. Es wurden christliche Lieder gesungen und Abschnitte aus der Bibel gelesen. Anstelle der Predigt betätigte sich eine Frau als Wahrsagerin und Prophetin. Gleich beim ersten Besuch zeigte diese „Prophetin“ auf Millen und erklärte: „Wissen Sie, daß Sie große Fähigkeiten haben?“ Millen war erstaunt und gab keine Antwort. Dann fing diese Frau an, ihm seine Vergangenheit und Gegenwart zu deuten. Millen erschrak. Dieses Medium wußte seine innersten Geheimnisse. Sie konnte ihm die Erlebnisse auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen berichten. Als sie die erstaunten Augen Millens wahrnahm, erklärte sie: „Sie haben die gleichen Fähigkeiten wie ich. Sie wissen es nur nicht. Mir ging es genauso. Ich wußte auch nicht, daß ich ein Medium sein konnte, bis mir ein anderes Medium das offenbarte.“
Nach dem Gottesdienst blieb Millen zu einem persönlichen Gespräch mit dem Medium zurück. Er bat es um Auskunft, wie man ein Medium werden könnte. Die Frau antwortete: „Besuchen Sie einen guten spiritistischen Zirkel, dann ergibt sich alles andere von selbst.“ Auf die Frage Millens, wo ein solcher zu finden sei, erhielt er die Auskunft: „Bleiben Sie gleich hier, nach jedem Gottesdienst findet hier ein solcher Zirkel statt.“
Als Neuling wurde Miller in diese spiritistische Sitzung eingeführt und erlebte dort die zweite Überraschung. Man sagte ihm, er solle sich auf weiße und blasse Farben konzentrieren und versuchen, an nichts zu denken. Miller war nun Adept, Jünger einer okkulten Bewegung geworden. Sein Atem ging schwerer und schwerer. Er bekam das Gefühl, als wollte seine Seele den Körper verlassen. Gleichzeitig spürte er eine ihm fremde Macht auf sich zukommen. Es wurde ihm unheimlich dabei, darum rief er plötzlich aus: „Stop, ich mache nicht mehr mit.“ Sofort wurde sein Geist wieder klar. Er hatte wieder Gewalt über sein Denken und Fühlen. Er hörte, wie andere Zirkelteilnehmer sagten: „Schade, das hätte ein guter Erfolg werden können.“ In diesem Augenblick hörte Millen, wie andere Medien in fremden Sprachen redeten, die keiner verstand und dolmetschen konnte.
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http://www.stjosef.at/dokumente/birgitta_vortrag_drfux.htm
Am 1. Oktober 1999 hat der Heilige Vater die hl. Birgitta zur Mitpatronin Europas ernannt, gemeinsam mit der hl. Katharina von Siena und der hl. Edith Stein. Im Motuproprio, das mit den Worten beginnt: “Die Hoffnung auf den Aufbau einer gerechteren und menschenwürdigeren Welt...”, betont Johannes Paul II., daß die Gnade auch heute unverzichtbar notwendig sei. Wenn nicht der Herr das Haus Europas baut... (vgl. Ps 127,1).
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Was nun die hl. Birgitta im besonderen betreffe, so können sich mit ihr nicht nur Personen des geweihten Lebens identifizieren, sondern auch alle, die sich um die Heiligung ihres Familienlebens bemühen. Denn Birgitta, “eine vorbildliche christliche Gattin”, gehörte in ihrer ersten Lebenshälfte dem Laienstand an und war glücklich verheiratet (n.4). Sie habe sicher und entschlossen zu Fürsten und Päpsten gesprochen und der Kirche in einer äußerst kritischen Phase ihrer Geschichte die größten Dienste erwiesen. Schließlich sei sie seit dem 16. Jahrhundert bis auf den heutigen Tag zu einem wertvollen ökumenischen Band zwischen Katholiken und Lutheranern geworden (n.5)
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Zeitgenossen berichten, Birgitta habe sich gegen alle sanft und freundlich betragen und stets ein lächelndes Gesicht gezeigt. Dabei hatte sie aber rasch die wahre Situation der Stadt und der Kirche erfaßt und scheute sich nicht, in einer letzten Offenheit und Härte das Böse beim Namen zu nennen. Mit dem Instrumentarium eines alttestamentlichen Propheten und durchdrungen vom timor Domini, von der Furcht des Herrn, geißelte sie den Klerus.
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Die “merkwürdigste Frau der Geschichte” (F. Heiler), die erste “grande Dame” der Renaissance in Italien (G. Kranz), hat ein reiches schriftliches Erbe hinterlassen, wobei die “Offenbarungen” (“Revelationes caelestes”) die Hauptmasse der Texte ausmachen. Neben drei umfangreicheren Visionstexten zählt man etwa 600 kürzere Offen-barungstexte, die ursprünglich in altschwedischer Sprache niedergeschrieben wurden, im Original aber nur fragmentarisch erhalten geblieben sind.
Die Verbreitung der Offenbarungstexte, zumeist Auditionen, geschah auf göttliche Anordnung:
Ich rede mit dir nicht nur deinetwegen, sondern auch wegen des Heiles anderer.
Sie selbst nannte sich einmal einen einfachen Boten, der eines hohen Herrn Brief trägt, in dem wichtige Angelegenheiten behandelt werden.
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Jesus selbst weist einmal darauf hin, daß seine göttlichen Worte an Birgitta ein menschliches Kleid hätten:Ich bin wie ein Schreiner, der im Wald Holzstücke fällt, sie nach Hause trägt und ein schönes Schnitzwerk daraus verfertigt, das er mit Farben und figürlichen Konturen schmückt. Wenn seine Freunde nun sehen, daß das Schnitzwerk mit noch schöneren Farben geschmückt werden könnte, so setzen sie auch noch ihre Farben darauf und malen dieselben darüber. So habe ich, Gott, aus dem Wald meiner Gottheit Meine Worte gehauen und sie in dein Herz gelegt. Meine Freunde haben nach der Gnade, die ihnen gegeben war, diese Worte zu Büchern zusammengefügt, sie bemalt und verziert.
... Mein Geist überläßt zuweilen Meine Auserwählten sich selbst, damit sie Meine Worte in ihrem Herzen wie auf einer Waage abwägen und erörtern, auch nach langem Überdenken dieselben deutlicher auslegen und das Beste herausholen.
Es kam auch vor, daß Birgitta nach eigener Auskunft die gehörten Worte vergaß und nur deren Inhalt im Gedächtnis behielt.Es verwundert nicht, daß die Seherin und mit ihr ihre Offenbarungen schon zu Lebzeiten Zeichen oft heftigen Widerspruchs waren. Der Dominikanerprior Kettilmund von Skänninge etwa verkündete von der Kanzel, was er von diesen Offenbarungen hielt; sie seien nichts als Täuschung, Träumerei und Einbildung. Henrik Schück, ein Autor des 20. Jahrhunderts, sprach von einer krankhaft erhitzten Phantasie, die durchaus zu heilen gewesen wäre, hätte sich Birgitta an eine passende Diät gehalten, und der Dichter Strindberg sieht in ihr eine ungebärdige Frau, eine herrschsüchtige Emanzipierte... Manche rieten Birgitta schon damals wohlmeinend, sie sollte mehr schlafen und besser essen und trinken. Sie solle zuhause bleiben, sagten andere, anstatt Unfrieden zu stiften. Wenn Gott sich offenbaren wolle, gäbe es dafür nicht genügend Priester und Mönche? König Magnus II. sagte einmal zu Birgittas Sohn Birger, er sei gespannt, was seine liebe Verwandte wohl heute Nacht wieder geträumt habe. Die Söhne der Herzogin Ingeborg nennen sie einmal eine “geschäftige Hexe”. In Rom wurde sie einmal damit bedroht, sie verbrennen zu lassen; auf Zypern hieß, sie sei una mente capta (eine Verrückte). Nach ihrem Tod predigte ein Dominikaner gegen die Revelationes und verlangte, sie müßten verbrannt werden. Allerdings hatte Birgitta die schwedischen Dominikaner ihrerseits einer scharfen Kritik unterzogen; sie warf ihnen Pflichtverletzung und ehrgeiziges Streben nach Kirchenämtern vor.
Heute sind sich so gut wie alle darüber einig, daß diese ganz praktisch veranlagte Hausfrau und Mutter von 8 Kindern alles andere war als der Typ einer Hysterikerin oder Neurotikerin.
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Schon eine erste Begegnung mit den diesbezüglichen Textstellen im Gesamten der Offenbarungen zeigt, daß das Herz Jesu in engster Verbindung mit dem Herzen Mariens gesehen wird. In einer Anrede der Gottesmutter an Birgitta offenbart Maria, daß sie die Glieder Jesu fast wie ihre eigenen Glieder betrachtet hätte und sein Herz wie ihr Herz.
Denn wie andere Kinder unter dem Herzen ihrer Mutter zu sein pflegen, so war Er unter meinem Herzen, aber in viel tieferer Weise... Er war wirklich wie mein Herz. Darum hatte ich, als Er von mir geboren worden war, die Empfindung, als ob gewissermaßen die Hälfte meines Herzens geboren worden und von mir gegangen wäre ...
Maria identifiziert sich dann ganz mit ihrem leidenden Sohn:
Sein Schmerz war mein Schmerz, weil Sein Herz mein Herz war.
Christus bestätigt dies, indem Er sagt:
Ihr Herz war gleichsam Mein Herz. Darum kann ich wohl sagen, daß Meine Mutter und ich die Menschen gleichsam mit einem Herzen erlöst haben; Ich durch Mein inneres Leiden im Herzen und durch Mein äußeres Leiden im Fleisch, - sie aber durch den Schmerz des Herzens und durch die Liebe.
Diese Herzenseinheit im Wollen dauert im Himmel fort.
- Re: Verschiedene Meinungen über andere Prophetinnen AndreRademacher Andre 17.8.2007 19:02 (0)
- 'SCIVIAS' von Hildegard von Bingen Alois 17.8.2007 05:09 (0)
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