Re: Welch eine grosse Liebe! Welcher Ernst! - Beste Vorbereitung:
Endzeitprophetie
Geschrieben von Wirken des Gegners: Abwehr gegen Gottes Wort am 15. August 2007 06:44:
Als Antwort auf: Welch eine grosse Liebe! Welcher Ernst! - Beste Vorbereitung: geschrieben von Sapientia am 15. August 2007 02:08:
BD 6182
Wirken des Gegners: Abwehr gegen Gottes WortDaß die Menschen sich ablehnend verhalten gegen Gottes Wort, ist darum verständlich, weil der Gegner Gottes sie so lange beeinflussen kann, wie sie sein Reich anstreben, also durch das Verlangen nach irdischen Gütern ihm selbst die Macht über sich einräumen, die er gut nützet, indem er sie beeinflußt gegen alles Wahre, Lichtvolle, Gute so daß sie auch dem Wort Gottes Abwehr entgegensetzen, das jedoch auf Erden das Wertvollste ist, das sie anstreben müßten.
Die irdische Welt ist noch das Machtbereich des Gegners von Gott, denn sie besteht aus dem von Gott Abgefallenen, aus dem in den irdischen Schöpfungen, in der Materie, gebundenen Geistigen, das willensmäßig noch dem Gegner Gottes zugewandt ist, nur nicht von diesem gezwungen werden kann, den Willen des Gegners zu erfüllen.
Der Mensch aber ist im Zustand des freien Willens für ihn ein geeignetes Objekt, das er nun seinem Willen gefügig zu machen sucht. Denn er will, daß dieser sich wieder ihm voll und ganz zuwendet, daß er seinen Widerstand gegen Gott aufs neue bekundet. Und da der Mensch noch schwachen Willens ist, da er sich noch nicht fest entschieden hat für Gott, Dessen Reich er nicht sieht, locket jener ihn mit seinem Reich, das für die Menschen weit mehr Anziehungskraft besitzet, weil ihnen alles vor Augen gestellt wird.
Durch Gottes Wort aber werden sie hingewiesen auf die Vergänglichkeit des Irdischen .... durch Gottes Wort wird ihnen vorgehalten, wie sich ein Lebenswandel auswirken kann, wenn er recht oder falsch genützt wird .... durch Gottes Wort wird der Mensch gewarnt und ermahnt. Und er kann sein Ziel mit Leichtigkeit erreichen, wenn er sich das Wort Gottes zur Richtschnur seines Denkens und Handelns macht.
Das aber sucht der Gegner Gottes zu unterbinden, um das ihm Gehörende nicht zu verlieren. Er weiß es, daß Gottes Wort .... als die ewige Wahrheit .... auch die Kraft hat, die Menschen recht zu beeinflussen, und sie dann endgültig für ihn verloren sind.
Darum gilt sein ganzes Bemühen immer nur dem, die Menschen an der Entgegennahme des göttlichen Wortes zu verhindern, und darum flößt er ihnen das Gefühl der Abwehr ein, und sie hören auf ihn, weil gleichzeitig die Welt mit ihren Gütern locket.
Wer sich schon mehr von der Materie gelöst hat, der wendet seine Aufmerksamkeit eher dem geistigen Reich zu, und er läßt sich auch von dem Wort Gottes eher gefangennehmen .... selbst wenn er anfangs nicht bewußt das Verlangen hat nach dem Reiche Gottes .... aber er nimmt widerstandslos an, und es wird dann auch seinen Eindruck nicht verfehlen auf ihn, weil das Wort Gottes die Kraft in sich birgt, sowie der Widerstand aufgegeben ist.
In der Endzeit wird um jede einzelne Seele gerungen, und der Gegner Gottes hat großes Übergewicht, weil die Menschen ihm dieses selbst zubilligen, weil sie in einem Maß materiell sind, daß alles Geistige für sie verblaßt, daß sie nicht erst prüfen, sondern schon darum nichts wissen wollen von Göttlich-Geistigem, weil sie dann die Welt zurückstellen müßten .... die ihnen aber endlos mehr gilt.
Und doch ist das Wort Gottes die einzige Rettung für die Menschen, weil es sie aufklärt und gleichzeitig Licht und Kraft gibt .... doch die Freiheit ihres Willens wird nicht angetastet, und darum entscheidet der Mensch selbst, wem er sich zuwendet. Und also schafft er sich auch selbst sein Los in der Ewigkeit.
Amen
---------------------------------------------------------------------------------BD 6429
Ablehnen des Gotteswortes .... Reue.Schwer wird es euch dereinst belasten, die ungewöhnliche Gnadengabe nicht angenommen zu haben, die euch dargeboten wurde von Mir, eurem Gott und Vater von Ewigkeit.
An viele Menschen bin Ich herangetreten, und Ich reichte ihnen eine Gabe dar, die sie wohl hätten erkennen können als etwas Ungewöhnliches, ihnen zum Vorteil Dienendes, wenn ein Verantwortungsbewußtsein sie zum Prüfen veranlaßt hätte.
Doch dieses Verantwortungsbewußtsein mangelte ihnen.Einmal aber werden sie es bitter bereuen, wenn sie erfahren, was ihnen geboten wurde. Ich Selbst habe sie angesprochen und konnte es nicht deutlicher tun ihrer Willensfreiheit wegen, aber sie
konnten Meine Stimme erkennen bei gutem Willen wenn sie nur einen Gedanken emporgesandt hätten zu dem „Gott“, Den sie als Verstandesmenschen nicht leugnen konnten. Und dieser Gott hätte ihnen wahrlich das Gefühl verschärft für Sein eigenes Wort.Doch die Menschen haben keine Verbindung mehr mit Mir, die sie bewegen könnte, bei Mir sich Rat zu holen in jeder sie beunruhigenden Frage. Sie hören, lächeln und wenden sich ab.
Und dies wird sich bitter rächen, denn zu dem Mangel an Erkenntnis kommt nun das Bewußtsein eigener Schuld, die Reue über ungenützte Möglichkeiten zum Ausreifen der Seelen. Es kann endlose Zeiten dauern, ehe sie im jenseitigen Reich zu dieser Erkenntnis gelangen, daß ihnen einmal Licht in Fülle angeboten wurde, das sie verschmähten.
Es können aber auch die Seelen von der Erde-Abgeschiedener durch liebende Gedanken der Menschen in das Lichtbereich derer gelockt werden, die auf Erden ihnen schon Mein Liebelicht schenken wollten. Und dann kann die Reue über ihr Verhalten bewirken, daß das Licht sie wieder anstrahlt und sie bewahrt vor dem Absinken zur Tiefe. Und dennoch erkennen sie, daß sie etwas versäumt haben, was nicht mehr wieder nachgeholt werden kann. Denn wenngleich sich ihr Dunkelheitszustand langsam wandelt und sie immer helleres Licht erstrahlen sehen, werden sie niemals den Lichtgrad erreichen können, den sie sich auf Erden erwerben konnten unter der Einwirkung Meines Wortes, das Ich Selbst ihnen zuleiten wollte und dem sie im freien Willen gewehrt haben.
Es sind überaus viele Menschen, die Meine Gnadengabe in Empfang nehmen konnten und sie völlig unbeachtet ließen, es sind auch viele Menschen, die sich davon berühren ließen und seine Wohltat empfanden und doch nicht ernstlich sich beeinflussen ließen, weil sie die volle Wirkung nicht spürten der Welt wegen, die stärkere Wirkung verzeichnen konnte.
Und es sind viele Menschen, die sich vorübergehend sonnten in Meinem Liebestrahl, deren Herzen aber nicht Feuer fingen, die zuwenig Liebe übten und darum kalt blieben trotz Meiner Anstrahlung .... die also Mein Wort sich anhörten, ohne danach tätig zu werden, und deshalb die Wirkung Meines Wortes auf ihre Seelen unterblieb. Sie alle hätten einen reichen Schatz heben können, ihnen allen stand ein Reichtum zur Verfügung, mit dem sie arbeiten konnten für ihr Seelenheil. Sie achteten seiner nicht und werden es doch einmal wissen, was sie sich entgehen ließen.
Ein unsagbares Glück bedeutet es für die Seelen im Jenseits, wenn sie Meine Ansprache vernehmen. Im Lichtzustand macht es ihre Seligkeit aus, wenn sie Licht und Kraft direkt von Mir empfangen können.
Doch einer Seele niedrigen Reifegrades kann Mein Wort nicht unmittelbar ertönen .... und selig ist sie darum, wenn es ihr vermittelt wird .... wenn ihr das vermittelt wird, was ihr überreich angeboten wurde im Erdenleben.
Dazu gehört aber schon eine besondere Gnade Meinerseits, daß Ich sehr viele Menschen vorzeitig abrufe, die auf Erden Meiner Gnadengabe keine Beachtung schenkten. Denn Ich nütze wahrlich jede Möglichkeit, um Meinen Geschöpfen Licht zuzuführen, die noch in tiefster Dunkelheit stehen; und so Mir dies auf Erden nicht gelingt, so trägt die Lichtlosigkeit im Jenseits viel dazu bei, in ihnen das Verlangen nach Licht erstehen zu lassen, und dann nehmen sie dankbarer an, was sie auf Erden überreichlich hätten empfangen können.
Doch gesegnet, die sich im Jenseits ihrer Abwehr erinnern und es bereuen. Dann werde Ich sie versorgen nach ihrem Begehren, und ein winziger Lichtstrahl schon wird genügen, sie ihr Vergehen erkennen zu lassen, und sie werden bitten und empfangen und nun der Finsternis entfliehen können. Denn Meine Liebe will retten, nicht aber ewig verdammen.
Amen
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BD 6442
Ablehnen des direkten Wortes.In kirchlichen Kreisen werdet ihr selten Anhänger finden, denn sie glauben es nicht, daß Menschen eine so innige Verbindung mit Mir herstellen können, daß sie Meine Stimme zu hören vermögen. Sie glauben auch nicht, daß Ich Selbst Mich kundgebe, daß Ich die Menschen direkt anspreche, wenn sie in das Kindesverhältnis eingetreten sind, das Vorbedingung ist für diese direkte Ansprache.
Sie predigen wohl einen Gott der Liebe, aber ihr Glaube an Meine Liebe ist so klein, daß sie Mir nicht einmal den Liebebeweis zugestehen, Mich zu offenbaren, daß die Menschen auf Erden Meine Liebe auch erfahren an sich selbst. Es sind leere Worte ohne Leben, die sie verkünden, wenn sie Mich als Gott der Liebe predigen, und sie beweisen ihre Leblosigkeit eben durch die Ablehnung Meines Wortes, das aus der Höhe durch euch ihnen dargeboten wird.Und weil sie dieses Wort ablehnen, können sie auch niemals recht aufgeklärt werden, sie können niemals Licht empfangen, d.h. ihre Erkenntnisse erweitern, sie wandeln im Dunkel des Geistes dahin, weil sie selbst auch die Liebegebote nicht so ernst nehmen, die Ich ihnen gab weil sie die Liebe nicht ausleben, selbst wenn sie ihnen gepredigt wird.
Mein Wort könnte große Lücken in ihrem Wissen ausfüllen, es könnte sie zum Leben erwecken, weil in den kirchlichen Kreisen auch Menschen sind, die ernsthaft nach Vollendung streben und weil diesen durch die Wahrheit Meines Wortes auch der rechte Weg aufgezeigt wird. Doch solange sie Meine Stimme nicht erkennen als Stimme des Vaters, so lange haben sie auch noch nicht die enge Bindung mit Mir hergestellt, sie sind also noch nicht in das rechte Kindesverhältnis eingetreten .... sich völlig Mir hinzugeben und sich lenken zu lassen von Mir .... nicht von denen, die sich dieses Recht anmaßen, ohne von Mir dazu berufen worden zu sein.
Ich Selbst will Der sein, zu Dem sie sich wenden in jeder Not des Leibes und der Seele. Und tun sie das ernstlich, dann führe Ich ihnen zu, was sie brauchen für Leib und Seele. Und da Mein reines Wort die rechte Nahrung ist für ihre Seele, werde Ich es ihnen auch zuführen, sowie diese Bitte an Mich vordringlich gerichtet ist.
Solange sie aber Mein reines Wort, aus der Höhe dargeboten, nicht annehmen, ist dieser Ruf um rechte Seelennahrung noch nicht an Mich ergangen, sondern die Menschen sind zufrieden mit dem, was wieder Menschen ihnen bieten. Sie verlangen nicht mehr und kommen daher auch nicht weiter in ihrem Erdenleben, denn eines ergibt sich aus dem anderen ....
Jede ernsthafte Bitte beweiset die Liebe zu Mir und findet in Meiner Liebe Erfüllung .... und das Beste, was Ich einem Erdenkind bieten kann während seines Erdenlebens, ist Mein Wort ....
Wohl kann Mein Wort auch einem ernsthaft verlangenden Menschen überall ertönen, und er kann es auch in jenen Kreisen entgegennehmen. Aber dieser wird niemals abwehren, wenn ihm Mein reines Wort durch euch dargeboten wird .... Er wird voller Freuden und Verlangen sich sättigen an der Kost, die er als kräftigend für seine Seele erkennt .... Er wird dankend sich Meines Liebebeweises erfreuen, aber ihn nicht zurückweisen, weil die Liebe in ihm auch seinen Geist erleuchtet und Mein Wort für ihn als ein Licht erstrahlt, das er nicht mehr missen möchte.
Solange ihr Widerstand findet, wenn ihr Mein Wort verbreiten wollet, habt ihr es immer nur mit Formchristen zu tun, die noch tot sind im Geist, die keinen lebendigen Glauben haben, die erst zum Leben erwachen müssen .... und dazu ihr Wille nötig ist, mit Mir eine enge Verbindung anzuknüpfen durch Liebewirken oder auch ... wenn ihr Liebewille noch zu schwach ist .... durch gedankliche Verbindung, durch ein Gebet um Hilfe in geistiger Not zu ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit. Dann werde Ich Mich als Vater offenbaren und ihren Seelen geben, was sie brauchen, und dann erkennen sie klar, daß der Vater sie anspricht zu ihrem Heil.
Amen
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BD 1867
Geistige Überheblichkeit Grund zur Ablehnung.Der Widerstand, den die Menschen des öfteren dem göttlichen Wort entgegensetzen, ist die Folge einer gewissen geistigen Überheblichkeit. Nur der Mensch, der sich wissend glaubt, lehnt sich dagegen auf, nun ein anderes Wissen entgegenzunehmen. Er will sich nicht von seiner bisherigen Anschauung trennen, diese entspricht aber nicht dem durch wissende Kräfte den Menschen vermittelten Wort Gottes.
Je Gott-ferner der Mensch ist, desto ablehnender stellt er sich dazu ein .... und desto mehr weicht dieses Wort von seiner Ansicht ab, und er ist nicht leicht bereit, diese dahinzugeben und das göttliche Wort in Empfang zu nehmen .... Also fehlt es vorerst am Wollen ....
Bei ernsthafter Prüfung würde der Mensch wohl erkennen, daß sein Wissen noch lückenhaft ist .... und also nicht standhalten könnte den geistigen Übermittlungen .... Jedoch wo der Wille zu einer ernsthaften Prüfung fehlt, dort ist auch eine klare Beweisführung unangebracht und zwecklos .... Was ganz verständlich ist und klar, erscheint ihm unverständlich, denn die Kraft des göttlichen Wortes teilt sich nur dem Menschen mit, der auch den Willen hat, das Geschenk Gottes anzunehmen. Diese Kraft bringt es zuwege, daß jegliches Wort das menschliche Herz berührt, der Mensch also Gott Selbst spürt in einer jeden Niederschrift, im Wort, das Gott Selbst den Menschen gibt, die Ihm ergeben sind ....
Der Widerstand aber macht das menschliche Herz unfähig zum Urteilen .... Es nimmt der Mensch zwar den Verstand zu Hilfe, dieser allein aber wird zu keinem rechten Ergebnis kommen. Wenn er selbst also unfähig ist, das Vernommene als Wahrheit entgegenzunehmen, so sollte er Gott Selbst um Erleuchtung bitten, und sonnenklar wird ihm das enthüllt werden, was ihm bisher als unannehmbar erschien, denn Gott gibt jedem Menschen Erkenntnis, der Ihn darum bittet ....
Zumeist aber traut es sich der Mensch selbst zu, urteilen zu können, und es ist dies eine gewisse geistige Überheblichkeit, denn eigentlich kann der Mensch nichts, er kann nichts, ohne Gottes Hilfe dazu erbeten zu haben .... Er setzt dem reinen Wort Gottes menschliches Wissen und menschliche Erfahrungen gegenüber, die je nach seiner Einstellung zu Gott mehr oder weniger irrig sind .... Jede Richtigstellung empfindet er als persönlichen Angriff, und er tritt ihm entgegen in Kampfstimmung, er vertritt nun eifrig seine Meinung, schenkt aber der gegnerischen Meinung fast keine Beachtung. Und folglich kann auch die Kraft des göttlichen Wortes nicht wirksam werden und seinen Geist erleuchten .... Also bleibt er im Dunkeln, trotzdem ihm das Licht nahegebracht wird .... denn das Wissen um die reine Wahrheit ist Licht.
Wer aber seine Augen schließet, so ihm Licht geboten wird, dem kann keine Aufklärung gegeben werden, er verharrt in der Ablehnung und ist erst dann von der Wahrheit des ihm Gebotenen zu überzeugen, so er selbst den Willen und das Verlangen hat nach der Wahrheit.
Amen
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BD 2120
Wort Gottes Speise des Himmels .... Ablehnen der Menschen.Achtlos gehen die Menschen vorüber an dem Kostbarsten, was ihnen geboten wird .... sie spüren nicht den Odem Gottes, der sie streift, sie spüren nichts von Seiner Kraft, und also achten sie auch dessen nicht, was Seine Liebe ihnen darreicht. Sie empfinden weder Hunger noch Durst nach geistiger Nahrung, und darum verlangen sie nicht nach der Speise des Himmels ....
Und die göttliche Liebe trägt ihnen immer wieder Sein Wort an, weil sie es bitter benötigen .... Denn wer das Wort Gottes nicht kennt, wer es nicht hört, der weiß nichts von der Liebe Gottes, von Seinem Willen und von Seinen Verheißungen .... und er geht völlig unwissend daher.
Darum bringt Gott immer wieder den Menschen Sein Wort nahe, weil Er will, daß sie Ihn erkennen lernen. Und immer wieder ist Seine Liebe um die Menschen bemüht, denn es sind Seine Kinder, die in großer Not sind, so sie Ihn nicht erkennen und lieben. Er möchte ihnen Seine Liebe vermitteln und kann dies erst, so sie selbst liebetätig sind .... Er möchte sie die Liebe lehren, doch sie nehmen keine Lehren an .... Er möchte ihren Geist erwecken, Er möchte sie hinweisen auf die Ewigkeit .... Er möchte ihnen ihre Sündhaftigkeit vorstellen und sie hinweisen auf das Erlösungswerk, auf Seinen Tod am Kreuze .... Er möchte ihnen den Sinn und Zweck des Erdenlebens kundtun, und deshalb benötigen die Menschen Sein Wort, das sie hören, annehmen und befolgen sollen ....
Doch die Menschheit weiset es ab ....
Das Kostbarste wird ihr geboten, doch nicht erkannt als göttliche Gabe .... Achtlos lassen es die Menschen an ihrem Ohr vorübergleiten, lächelnd gehen sie darüber hinweg, so davon Erwähnung getan wird ....
und also kann es nicht an ihnen wirksam werden, sie können nicht die Kraft erproben, die das reine Wort Gottes ausströmt auf jene Menschen, die es sehnend und hungernd begehren ....Und immer dringender wird die Zuwendung dessen, soll die Kraftlosigkeit unter der Menschheit nicht ständig zunehmen. Und darum äußert Sich Gott nun so offensichtlich, daß die Menschen aufmerken sollen, die davon Kenntnis erhalten.
Und es werden sich die Zeichen und Wunder mehren, denn Gott will Sich den Menschen kundtun, weil sie Ihn nicht mehr anerkennen. Er naht Sich ihnen in Liebe und will Liebe erwecken, Er will die Menschen wissend machen und lässet daher ein Lichtlein aufflammen, das so hell leuchtet, daß es einen hellen Schein verbreitet .... Und einem jeden Menschen steht es frei, sich des Lichtes zu bedienen ....
Doch wer es meidet, wer seinem Lichtstrahl ausweicht, der muß weiter seinen Weg wandeln in Dunkelheit, denn er weiset die göttliche Liebe von sich, die ihm helfen will in seiner Not .... Denn Gott trägt wohl einem jeden Seine Liebe an, doch unwirksam bleibt diese Liebe, so der Mensch sich widersetzet und Gottes Liebe außer acht läßt. Dessen geistige Not kann nicht behoben werden, und er schmachtet weiter in dunkler Geistesnacht ....
Amen
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BD 1356
Falsche Einflüsterungen .... Achtsamkeit.Vergeblich ist das Bemühen der jenseitigen Freunde, euch fremde Einflüsterungen fernzuhalten, so euer Wille nicht gleichzeitig diesen widersteht.
Der euch das Wissen um überirdische Dinge verborgen hält, solange ihr Menschen die Reife der Seele noch nicht habt, Der wird den Zeitpunkt wohl erkennen, da euch solches geboten werden darf. Und es ist daher der Mensch erst dann fähig zu einer Beurteilung, so sein Geist sich vereint mit den belehrenden Wesen im Jenseits.
Unvorstellbare Begriffe sind es, die des Menschen Sinn nachdenklich werden lassen, und das Verlangen nach Klärung wird euch erfüllen, doch der Geisteszustand des Menschen schließt eine hinreichende Erklärung aus, so nicht geistiges Schauen den Menschen einführt in jenes Reich.
Alle Bedenken müsset ihr fallenlassen, so der Herr Sich euch kundgibt .... doch auch alle Vorsicht walten lassen Erklärungen unvollendeter Geistwesen gegenüber .... und ihr könnet dies prüfen und also euch dem Urteil vertrauend überlassen; so euch belebend und freudig das Gebotene anmutet, so wisset ihr, daß der Herr Selbst euch jene zugehen ließ. Doch innere Unzufriedenheit, das Gefühl der Unsicherheit, eine stille Abwehr oder Verneinen des Gebotenen ist immer eine stille Warnung derer, die euch nur reinste Wahrheit vermitteln wollen und über allem Denken von euch wachen, daß es nicht falsch geleitet werde.
Und so müsset ihr immer trennen die reine Wahrheit von dem, was wohl in bester Absicht empfangen, jedoch unkontrolliert aus dem Reich des Jenseits geboten wurde.
Ihr müsset nicht glauben, daß sich das Jenseits enthülle den Menschen, in denen das Verlangen nach Aufklärung sich nur auf das Schicksal der Abgeschiedenen konzentriert. Dem Herrn in Liebe dienen heißt nicht, den Lohn und die Schrecknisse des Nachlebens zu enthüllen und also durch solche Beschreibungen den Menschen zum rechten Wandel auf Erden zu bestimmen. So der Mensch in der Liebe lebt, wird ihm sein Geist selbst verkünden den Willen Gottes, doch es läßt Gott nicht zu, daß sich widerrechtlich Einblick verschaffe in das jenseitige Leben, der nimmer den Drang nach Wahrheit in sich verspürt .... Also wird sich der Geist des Gott-wahrhaft-Suchenden alles das zu eigen machen, was Gott Selbst ihn als Wahrheit erkennen lassen will, und es wird sonach belanglos sein und ohne Wert, was im Menschen nur die leiseste Ablehnung auslöst.
In stummer Ehrfurcht verharren dem göttlichen Wort gegenüber und horchen auf die innere Stimme verbürgt reinste Wahrheit .... Doch was von anderer Seite dir geboten wird, stelle nicht in den Kreis deiner Betrachtungen, auf daß es den klaren Blick nicht trübe und dem Darbieten der reinen Wahrheit hinderlich werde.
Amen
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BD 1605
Lebendiges Wasser .... Wort Gottes.Das lebendige Wasser strömt unaufhaltsam aus den Lenden dessen, der Gott in inniger Liebe zugetan ist und Ihm dienen will mit ganzem Herzen. Denn es fließet den Menschen zu, um sie zu laben; und also darf es in Empfang nehmen, wer es nur innig begehret.
Das lebendige Wasser aber ist das Wort Gottes, geboten von Ihm Selbst .... das lebendige Wasser ist der Heilstrank, der immer und ewig den Wesen dargereicht wird, die noch kranken an ihrer Seele .... das lebendige Wasser ist eine Gnadengabe Gottes, der Menschheit geboten zur Stärkung auf dem Weg nach oben ....
Denn es bedarf das Wesen der Kraft und Stärke zu seiner Erdenaufgabe, und so öffnet sich ihm der Quell göttlicher Liebe und lässet Kraft und Stärkung unaufhaltsam daraus entströmen, jedem Menschen zugänglich und ihm köstlichste Erquickung verheißend ....
Und Jesus Christus kündigte auf Erden diesen Gnadenakt an mit den Worten: „Wer von dem Wasser trinken wird, das Ich euch gebe, den dürstet nimmer in Ewigkeit ....“
Und also war es Sein Wille, daß die Menschen den Trank, den Er Selbst ihnen bietet, entgegennehmen und sich daran laben sollen. So ist es auch Sein Wille, daß sich die Menschen so gestalten, daß sie das lebendige Wasser, das Wort Gottes, empfangen können, das Er Selbst ihnen bietet. Es ist Sein Wille, daß sie es begehren und durch starken Glauben selbst zu einem Fels werden, dem das lebendige Wasser entströmet.
Sie müssen es sich zur Aufgabe machen, zu horchen nach innen, und es wird ihnen lieblich erklingen, was Gott Selbst zu ihnen spricht.
Und es ist das Wort Gottes unentbehrlich für den Erdenwanderer, gleichwie ein Trunk aus frischem Quell den Wanderer erfrischt und ihm Kraft gibt, seinen beschwerlichen Weg fortzusetzen. Und so der Mensch im Erdenleben verzagen will und ihm der Mut zum Leben verlorengeht, bedarf er eines stärkenden Trunkes. Nimmt er nun dürstend entgegen, was Gott Selbst ihm zufließen läßt, so wird er wunderbar gekräftigt seinen Erdenweg fortsetzen können, denn er nimmt Kraft aus Gott entgegen ....
Und jederzeit darf sich an dem lebendigen Wasser laben, wen danach dürstet .... jederzeit darf der Mensch sein Herz öffnen, und Gott Selbst teilet Sich ihm mit ....
Und so erfüllet sich die Verheißung Christi an dem Menschen, sofern dieser begehrt den Trank, der aus der Höhe ihm geboten wird .... Dessen Lenden entströmet das Wasser .... Er kann das Wort Gottes, das er in Empfang genommen, weitergeben, denn es ist vorhandenes Geistesgut, das, so es einmal empfangen wurde, bestehenbleibt und also auch vermittelt werden kann gleich dem Wasser, das unaufhaltsam weiterfließt und erquickt alle, die davon trinken .... Wer davon trinket, der wird nimmer dürsten in Ewigkeit .... Er verlanget nach nichts anderem mehr als nach dem lebendigen Wasser, denn Gottes köstlichen Labetrunk einmal genossen zu haben läßt jegliches irdische Verlangen schwinden.
Es hat Gott den Menschen den Quell des ewigen Lebens zugänglich gemacht, Er hat ihnen Erquickung und Stärkung versprochen auf ihrem Lebenswege und eines jeden Menschen Zustimmung dazu gefordert, denn nur dann kann ihm diese zugehen, so sein eigener Wille sich dafür entschieden hat ....
Amen
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BD 7226
Kraft des göttlichen Wortes.Es sind nur wenige Menschen, die sich dem von oben euch zugeleiteten Wort aufschließen, die es annehmen als Meine direkte Ansprache, die sich im Herzen davon berühren lassen und die daraus auch den Segen ziehen, den Mein Wort ausströmt auf jeden dankbaren Zuhörer oder Empfänger.
Aber es besteht doch die Möglichkeit, daß durch diese Hörer Mein Wort weitergetragen wird, daß sich überall kleine Kreise bilden, die sich ebenfalls angesprochen fühlen von Mir, wenn ihnen dieses direkt vermittelte Wort verkündet wird ... denn Mein Wort hat große Kraft, nur erfordert es ein Sich-Öffnen und wird sofort wirkungslos, wo es auf Widerstand stößt.
Würden die Menschen nur ohne innere Abwehr Mein Wort anhören, dann würde es auch nicht seine Kraft verfehlen, die Herzen würden angerührt werden, und die Menschen würden es empfinden, daß ihnen eine göttliche Gabe geboten wird. Doch ebendieses bewußte Öffnen ist nötig.
Der Mensch aber verharrt lieber in Abwehr, als daß er einmal nur prüfen würde, wenn ihm die Gabe von oben angeboten wird ....
Wer es aber einmal angenommen hat, der wird es nicht mehr missen wollen .... Und dieser erst hat nun laufend den Segen von oben zu erwarten, denn ihn rede Ich immer an so, wie es seiner Seele dienet, daß sie aufwärtsschreitet in ihrer Vollendung .... Denn Ich weiß um den Reifegrad jeder einzelnen Seele, Ich weiß um die Willigkeit und den Lichtgrad und kann daher das Licht austeilen oder vermehren nach dem Grade seiner Entwicklung, was durch Meine ständige Ansprache geschieht, wenn ihm Mein Wort durch Meine Diener auf Erden zugeleitet wird.
Nur willig anzuhören braucht Mich der Mensch, und wahrlich, ihm geht Speise und Trank zu ganz seiner Bedürftigkeit entsprechend, weil Ich ihn nun nicht mehr auslasse und das Licht der Erkenntnis in ihm erhöhen will, soweit das nur möglich ist ....
Darum kann sich der Mensch wohlgesegnet nennen, dem Mein Wort mittelbar oder unmittelbar dargeboten wird, denn er steht in direkter Bindung mit Mir, ansonsten er Meine Ansprache nicht vernehmen würde.
Und auch alle Hörer und Leser Meines direkt vermittelten Wortes werden von Mir direkt angesprochen, sowie sie willig sind, Kenntnis zu nehmen von Meinem Wort, das ihnen durch Boten vermittelt wird.
Nur der Wille ist nötig, Mich anzuhören, von Mir Selbst angesprochen zu werden .... und Mein Wort ertönet ihnen auch, ganz gleich, in welcher Weise ....Und das Wort ist das sicherste Zeichen der Bindung zwischen Mir und Meinen Geschöpfen, die zu Meinen Kindern werden wollen und den Weg zu Mir suchten oder gegangen sind. Wer Mein Wort hört oder liest, wer es direkt oder indirekt empfängt, der ist die Bindung mit Mir eingegangen und der wird auch die Kraft spüren, die von Meinem Wort ausgeht, insofern, als daß er stets mehr sich zu Mir hingezogen fühlt, daß er sich stets weniger Meinem Wort zu entziehen vermag, sondern mit vermehrtem Hunger Speise und Trank begehrt und auch ständig empfangen wird.
Und es wird der Mensch auch Meine Liebe spüren und Mir die Liebe erwidern, denn auch das ist die Wirkung Meines Wortes, daß es Liebe erzeugt, weil es selbst Liebekraft ist ....
Es ist dem Menschen nicht mehr möglich, unbeeindruckt zu bleiben, sowie er einmal ernstlich Mich zu sich sprechen ließ, daß nicht nur die Augen oder die Ohren das Wort annahmen, sondern es den Weg zum Herzen des Menschen fand, das nun auch reagiert in der Weise, daß es Liebe empfindet, sowohl zu Mir, Der Ich ihn anspreche, als auch zu seinen Mitmenschen, denen er das gleiche weiterleiten möchte, was ihn selbst beglückt und liebewillig macht.
Mein Wort ist Kraft, und die Kraftwirkung wird immer vermehrtes Liebewirken sein ....
Darum ist es ein großer Vorteil, wenn einmal nur der Mensch Mich Selbst zu sich sprechen läßt ohne inneren Widerstand .... denn dann wird er schon die Kraftwirkung Meines Wortes an sich erfahren .... Widerstand aber macht auch das Wort wirkungslos.
Und jeder Mensch sollte den Versuch machen und seinen Widerstand aufgeben, und er wird es wahrlich nicht bereuen, sich in den Stromkreis Meiner Liebe begeben zu haben, aber er muß dies im freien Willen tun, und er wird wahrlich den Segen Meines Wortes erfahren ....Amen
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BD 1845
Liebe zu Gott .... Erkennen Seines Wortes.Die Bereitwilligkeit, Gott zu dienen, setzt die Liebe zu Ihm voraus, denn es erkennt der Mensch über sich ein Wesen, Dem er sich untertan fühlt, Dem er aber auch ergeben ist und alles zu tun für dieses Wesen bereit ist, er also Liebe für Gott empfindet.
Da nun der Mensch in völlig freiem Willen Gott seinen Dienst anbietet, ist dies ein bewußtes Zuwenden und Nach-Ihm-Verlangen. Es ist ein Bewußtsein seiner Zugehörigkeit zu Gott, und somit ist die Trennung von Ihm schon überwunden, wenngleich der Mensch noch nicht den Vollkommenheitszustand erreicht hat, den zu erreichen ihm auf Erden möglich ist .... die Liebe zu Gott aber ist in ihm erwacht und der Wille, Ihm zum Wohlgefallen zu leben ....
Es sind keine besonderen Merkmale, die rein äußerlich schon die Gottverbundenheit erkennen lassen, denn alles nach außen hin Wirkende hält nicht stand den vielen Prüfungen, die Gott zur Stählung des Willens gerade über jene Erdenkinder kommen läßt, die in Seinen Dienst treten wollen.
Diese Prüfungen sollen das innere Verlangen nach Gott erhöhen, es soll der Mensch in größter Not sich Ihm anvertrauen und allzeit in Ihm seinen Vater sehen, seinen Ausgang und auch sein Ende. Und das alles kann er nur, wenn er tief innerlich ist, wenn ihm alles Äußere nicht anhängt, wenn ihn nur das erfüllt: die Sehnsucht, mit Gott vereinigt zu sein ....
Also muß die Liebe zu Gott ihm innewohnen, sie muß ihn bestimmen zu allem Handeln, Denken und Reden. Und ein Erdenkind, das in der Liebe steht, d.h., das Gott im Herzen trägt, wird nun auch nicht anders als liebetätig sein können, und dadurch wird das Band der Liebe immer inniger geknüpft ....Gott Selbst bewertet das Gefühl, das der Mensch für Ihn im Herzen trägt, und Er weiß es wahrlich am besten, wieweit das Herz des Menschen gestaltet ist zur Aufnahme des göttlichen Herrn.
Der Mensch legt zwar viel Wert auf eine sichtbare Äußerung Gottes .... Er will immer wieder Beweise haben und glaubt daher erst dann, wenn sich so offensichtliche wunderbare Zeichen mehren, daß ein Zweifel ausgeschlossen ist .... Gott aber will nicht, daß der Mensch erst dann glaubt, so Er Zeichen und Wunder wirkt .... Er will, daß das göttliche Wort angenommen werde ohne Zeichen, Er will, daß der Mensch es erkenne als das Wort Gottes, denn es ist der Verdienst des Menschen unstreitbar höher, wenn er die Wahrheit aus den Himmeln annimmt, ohne daß sie ihm bewiesen wird durch Zeichen ....
Es ist der Mensch dann auch leichter geneigt, zu glauben, daß seine Liebe noch nicht groß genug ist, um von Gott des inneren Wortes gewürdigt zu werden.
Es sieht der Herr auf die Herzen der Seinen, und welches Er nun ohne Fehl findet, das wird Er unsagbar beglücken, indem Er Selbst darin Wohnung nimmt .... denn Er hat dies den Menschen zugesichert, als Er auf Erden wandelte, daß Er kommen wird, um auf Erden mit den Seinen vereinigt zu sein ...
Und die Seinen werden Ihn auch erkennen, so Er kommen wird ....
Doch zuvor muß ihr Glaube so stark sein, daß sie den Herrn erkennen im Wort, denn dann sind sie schon innig verbunden mit Ihm, und so Er Selbst erscheinet, wird ihre Liebe gekrönt werden, die sie Ihm zuvor schon bewiesen haben ....
Amen
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BD 2247
Erkennen der Wahrheit verpflichtet, dafür einzutreten.In einer Welt der Spötter und Lästerer wird sich die Wahrheit schwerlich Bahn brechen können, denn sie verneinen alles Göttliche und somit auch die Wahrheit, die von Gott kommt.
Es ist aber dennoch die Pflicht eines jeden Menschen, der selbst in der Wahrheit steht, also diese erkennt, auch dafür einzutreten, selbst denen gegenüber, die stets die Wahrheit bekämpfen wollen .... denn ihnen gegenüber von der Wahrheit abzuweichen wäre gleichbedeutend, wie dem Gegner der Wahrheit zu Willen zu sein ....
Es wird die Wahrheit stets bekämpft werden, denn sie kommt von oben .... die materiell eingestellten Menschen aber wollen nur das anerkennen, was von unten, also von der Welt ist, und das wird der Wahrheit immer widersprechen ....
Soll nun die Wahrheit auf der Erde verbreitet werden, dann darf ihr Vertreter keineswegs die Welt lieben, und er darf die Menschen nicht fürchten, die ihn hindern wollen am Verbreiten der Wahrheit, sondern er muß unter völliger Verzichtleistung auf irdische Vorteile lieber sein Leben hinzugeben bereit sein, als die Wahrheit zu verschweigen oder wider seine Überzeugung zu reden .... Es ist dies wohl eine Forderung, die nicht so leicht erfüllt werden kann, ist doch das Leibesleben dem Menschen noch zu wertvoll, als daß er es hingeben möchte um der Wahrheit willen, die von den Mitmenschen nicht begehrt, sondern eher abgewiesen wird ... und dennoch stellt Gott diese Forderung, sowie er die Menschen gewürdigt hat, die Wahrheit von Ihm zu empfangen .... das Erkennen der reinen Wahrheit verpflichtet ihn auch, diese weiterzugeben und dem Unwissenden Kenntnis zu geben vom Wirken Gottes.
Und so dieser Gabe von seiten der Menschen feindlich entgegengetreten wird, so soll der Mensch nicht zaghaft werden und ängstlich reden oder schweigen, sondern auch dort furchtlos für die Wahrheit eintreten, wo die herrschende Gewalt ein Schweigen fordert .... denn was der Mensch vertritt, ist ja Gott Selbst .... Und nimmer soll der wissende Mensch Gott verleugnen, was er jedoch tun würde, so er von der Wahrheit abweicht, d.h. wider besseres Wissen etwas sagt, was der Wahrheit nicht entspricht, oder es duldet ohne Widerrede, daß die Unwahrheit verbreitet wird, so er sie als solche erkennt.
Sowie der Mensch Gott verleugnet, wird er kraftlos, so er hingegen die Wahrheit vertritt, wird ihm auch Kraft zufließen, jeder feindlichen Gegenrede standzuhalten. Und er wird Sieger bleiben über die Spötter und Lästerer, die nur der Lüge hold sind und daher stets die Wahrheit bekämpfen werden ....
Amen