Re: Einladung zum Hochzeitsmahl - Innigkeit mit Jesus


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von Sapientia -Weisheit am 15. August 2007 08:18:

Als Antwort auf: Re: Einladung zum Hochzeitsmahl - Innigkeit mit Jesus geschrieben von Ingo am 14. August 2007 20:10:


Sapientia, lateinische Bezeichnung und Personifikation der Weisheit.

Sapientia - (Das grosse Kunstlexikon von P.W. HartmannSapientia ), lateinisch, "Weisheit", personifiziert durch eine männliche oder weibliche Figur. Griechisch heißt Sapientia * Sophia.


Weisheit (sophia, sapientia) ist jenes Maß von theoretisch-praktischem Wissen, welches zu einer möglichst vollkommenen, rationellen Lebensführung befähigt. -
Der »Weise« ist das Ideal der indischen Philosophie, er ist auch das Ideal der Stoiker. Er ist vollkommen, hat alle Tugend, ist frei, gleicht dem Gotte (vgl. Seneca, De prov. l. Plut., Adv. Stoic. rep. 33). - Das »Buch der Weisheit« bezeichnet die Weisheit (sophia, hagion pneuma) als »das Hauchen der göttlichen Kraft« (Weish. 7, 25 f.).
Die Weisheit Gottes ist vor allen Dingen.

Das Wort Gottes ist der Brunnen der Weisheit, das ewige Gebot ihre Quelle (Jes. Sir. 1, 4 f.). Nach BASILIDES emaniert die Sophia (s. d.) mit der »Dynamis« aus dem Logos bezw. der Phronesis (bei Iren. II, 24, 3). - THOMAS bestimmt: »Sapientia in cognitione altissimarum causarum consistit« (Contr. gent I, 94). »Sapiens« ist einer, »inquantum ordinat humanos actus ad debitum finem«

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WiBiLex.de: Bibellexikon: Sapientia SalomonisSapientia Salomonis. → Weisheit Salomos ...

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S300
Swedenborg, Emanuel
Sapientia angelica de Divino amore et de Divina sapientia / opus Emanuelis Swedenborg. Cujus editio princeps exiit Amstelodami, anno MDCCLXIII. [Editor: Samuel H. Worcester. Norman Ryder]. - Reprinted courtesy of the Swedenborg Foundation.
London : Swedenborg Foundation, 1982. - VIII, 214 S., [2] Bl.
Beigedruckt: Swedenborg, Emanuel: Sapientia angelica de Divina providentia.
(Hyde 2037.)

42/2806

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Deutsch
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S301
Swedenborg, Emanuel
Die Weisheit der Engel betreffend die göttliche Liebe und die göttliche Weisheit / bekanntgemacht durch Immanuel Swedenborg. Aus der zu Amsterdam 1763 gedruckten lateinischen Urschrift verdeutscht durch Joh. Fried. Immanuel Tafel.
Tübingen : Zu-Guttenberg in Comm., 1833. - [1] Bl., 372 S.
Hyde 2085. SM.
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BD 7650
Aus dem Feuer der Liebe strahlt das Licht der Weisheit.

Die Liebe allein ist der Schlüssel zur Weisheit .... und es wird schwer sein, den Irrtum von der Wahrheit zu trennen, für den, der die Liebe nicht hat, denn er selbst befindet sich außerhalb der Wahrheit, und er kann diese nicht erkennen.

Es wird aber wiederum möglich sein, zur Wahrheit zu gelangen, wenn der ernste Wille dazu vorhanden ist und wenn der Mensch um die Auswirkung der Liebe weiß.

Die Liebe ist das Licht selbst, und ein liebewilliges Herz wird vom inneren Licht erleuchtet .... denn die Liebe erweckt den Geist zum Leben, der, weil Anteil des Vatergeistes von Ewigkeit, auch alle Weisheit in sich trägt und sie dem Menschen nun von innen heraus vermitteln kann.

Das Feuer der Liebe strahlt das Licht der Weisheit aus.

Wenn ihr Menschen doch diese tiefe Wahrheit zu fassen vermöchtet, daß es kein wahrheitsgemäßes Wissen .... also Weisheit .... geben kann, wenn die Liebe nicht im Menschenherzen erglüht ist.

Denn nur wo Liebe ist, kann der Mensch eindringen in die tiefsten Tiefen göttlicher Weisheit, und dann wird er auch das Wissen des Mitmenschen weit überflügeln, weil er .... wenn er die Liebe in sich hat .... Gott Selbst in sich birgt und von Ihm nun eingeführt werden kann in alle Wahrheit.

Der Mensch sollte sich dessen immer bewußt bleiben, daß er in sich selbst alle Weisheit birgt .... daß er in seinem Urzustand im hellsten Licht gestanden hat und also in vollster Erkenntnis, und daß dieses Licht nur verschüttet wurde durch seinen Sündenfall, aber jederzeit wieder zur Oberfläche gelangen kann, wenn er frei ist von seiner Sündenschuld, wenn er erlöst ist durch Jesus Christus und nun durch ein Liebeleben den Geist in sich zum Erwachen gebracht hat.

Und dann wird er auch unterscheiden können Irrtum von Wahrheit. Er wird ein weises Urteil fällen können, sowie sich Streitfragen ergeben, die geistiges Wissen betreffen. Und dieser soll angehört werden, wenn es gilt, zu prüfen, ob ein Geistesgut der Wahrheit entspricht.

Aber es werden viele Menschen von sich aus behaupten, ihren Geist zum Erwachen gebracht zu haben, es werden viele Menschen sich zu den Erweckten im Geist zählen, und man wird voneinander-abweichendes Gedankengut als Wahrheit vertreten, das aber niemals Wahrheit aus Gott sein kann, wenn es voneinander abweicht.

Und die Menschen selbst können auch nicht den Liebegrad des Mitmenschen ermessen, und es gibt dann nur den einen Ausweg .... zu Gott Selbst zu gehen und Ihn um Aufklärung zu bitten, Der Selbst die „Ewige Wahrheit“ ist.

Denn das sei euch gesagt, daß auch der Gegner Gottes sich tarnen kann unter dem Deckmantel der Liebe .... daß dann aber nicht von uneigennütziger Nächstenliebe gesprochen werden kann, sondern Liebe geübt wird um eines Vorteiles willen, den der Mitmensch zumeist nicht merkt. Aber es besteht diese Gefahr, und dann kann nicht von Übermittlung der Wahrheit, von der „Weisheit“ gesprochen werden, von dem Licht, das aus dem Feuer der Liebe ausstrahlt.

Und darum sollet ihr Menschen prüfen und euch nicht beirren lassen von Lehren, die euch schwer anzunehmen dünken. Dann werdet ihr innerlich gewarnt, denn wer die Wahrheit begehrt, der braucht nicht zu fürchten, dem Irrtum zu verfallen, er wird ein rechtes Empfinden haben für Abwehr, wenn ihm zuweilen Geistesgut geboten wird, und er wird auch erkennen, wenn sich der Gegner eingeschaltet hat und wo er sich einschalten kann. Und er soll sich nur desto inniger an Gott anschließen und Ihn bitten um Schutz vor Irrtum und um rechtes Erkennen .... Und sein Denken wird recht sein, er wird in seinem Urteil nicht irren.

Amen




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