Re: Ist Rosi unser Papst?


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von LUZIFER Fürst der LÜGE 4 am 09. August 2007 07:26:31:

Als Antwort auf: Re: Ist Rosi unser Papst? geschrieben von Frank B. am 08. August 2007 22:32:51:


BD 6864
Erde ist Stätte des Verderbens .... Teufel.

Der Gegenfürst setzet auch alle seine Vasallen ein, um im letzten Kampf auf dieser Erde den Sieg zu erringen, und die Finsternis aller dieser Wesen lässet sie glauben an einen Sieg.

Zwar hat er auf Erden bei den Menschen größeren Erfolg mit zunehmender Annäherung des Gerichtes, des letzten Tages dieser Erde.

Doch der scheinbare Sieg ist für ihn sicherer Verlust, denn die er gewonnen zu haben glaubt, werden seinem Einfluß wieder entzogen, um aufs neue gebannt zu werden in die Materie zwecks ihrer Aufwärtsentwicklung.
Und auch viele seiner Vasallen werden gebannt in der harten Form, weil sie so weit in die Tiefe hinabgesunken sind, daß die geistige Substanz sich verhärtet, also das Wesen wieder seines Ichbewußtseins verlustig geht und in einzelnen Partikelchen den nochmaligen Gang über die Erde gehen muß.

Es sind auch viele dieser niedrigen Wesen in der letzten Zeit auf Erden verkörpert, und es wurde dies zugelassen von Gott, denn es sollte auch ihnen eine Möglichkeit gegeben werden, doch noch Erlösung zu finden in ihrem Erdengang als Mensch.

Doch mit wenigen Ausnahmen nützen diese Wesen nur die Gelegenheit, auf die Mitmenschen im schlechten Sinne einzuwirken, also sie bekennen offen und frei ihre Zugehörigkeit zum Gegner Gottes, und es wird sie daher auch das gleiche Los erwarten wie ihn gebunden zu werden wieder auf endlos lange Zeit.

Es könnte wahrlich ein solches Wesen Erlösung finden, weil es auch auf Erden zur Kenntnis gelangt über Jesus Christus und sich nur Ihm zu ergeben brauchte, um von seinem bisherigen Herrn frei zu werden.
Aber sie sind bis in den Grund ihres Herzens schlecht und voll des satanischen Geistes.
Und mit diesen also arbeitet der Gegenfürst, und wahrlich erfolgreich insofern, als daß er die Rückkehr zu Gott für viele Menschen erschwert, daß ihr Einfluß weit größer ist als der der Lichtwesen, die im Auftrag Gottes gleichfalls unentwegt tätig sind auf Erden, direkt oder auch indirekt.

Denn auch viele Lichtwesen sind auf Erden verkörpert in Anbetracht der Zustände in der letzten Zeit. Denn beide Herren kämpfen um die Seele der Menschen, und beide Herren wenden auch alle Mittel an, die ihnen zu Gebote stehen, um also Einfluß zu gewinnen auf die Seelen.

Und so kommt die Zeit des Endes immer näher, und immer mehr werdet ihr Menschen bedrängt werden von der Gegenmacht, immer offensichtlicher wird das Wirken satanischer Kräfte zutage treten, und immer seltener wird Ruhe und Frieden unter den Menschen zu finden sein, denn selbst, die den Frieden suchen, die werden sich nicht schützen können gegen den Einfluß jener Mächte.

Aber sie sollen sich nicht hinreißen lassen, sie sollen ergeben tragen und nur immer Gott anrufen um Seinen Beistand.
Sie sollen sich vertrauend allem guten Geistigen übergeben, daß sie schlichten, wo Streit unvermeidlich scheint, denn das sind des Gegners Mittel, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen, sie in Erregung zu bringen, den Frieden zu stören, und er findet so viele Menschen, die es ihm gleichtun, die durch ihre Handlungsweise es beweisen, daß sie sein sind, die sich nicht wehren dagegen, daß sie von satanischen Kräften in Besitz genommen werden, und nun auch bereitwillig ausführen, was jene von ihnen verlangen. Und es sind Scheußlichkeiten, wie sie nur in der Hölle ausgebrütet werden können, so daß am Ende wahre Teufel die Erde beleben werden und für die wenigen guten, gläubigen und Gott-getreuen Menschen kein Platz mehr ist.

Die Erde ist eine Stätte des Verderbens geworden und muß darum von dieser Höllenbrut wiedergesäubert werden.
Denn sie soll als Ausreifungsstation dienen dem Geistigen, das kurz vor seiner Vollendung steht, und sie bietet dazu bald keine Möglichkeit mehr. Darum findet eine gewaltsame Reinigungsaktion statt, und was der Gegner gewonnen zu haben glaubt, wird seiner Gewalt entzogen.

die neuen Schöpfungen werden das Geistige aufnehmen, es wird der Gegner samt seinem Anhang gebunden.
Und es wird Friede sein auf der neuen Erde, die wahrlich als Paradies wieder erstehen wird für alle, die Gott treu verbleiben.

Amen
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BD 3437
Binden des Satans.

Keine Macht ist so stark, daß sie Mir Widerstand leisten kann, so Mein Wille sie zu brechen denkt, denn Ich bin der Herr über alles, und Mir untersteht auch das Reich dessen, der Mein Gegner ist.

Wenn Ich dennoch ihm eine gewisse Gewalt einräume, so nur zu dem Zweck, daß sich daran der Widerstand des Guten erprobe. Mißbrauchet er aber seine Gewalt insofern, daß er das Gute zu vernichten sucht, dann findet er in Meiner Kraft einen Widerstand, an dem seine Macht zerschellt.
Denn Ich bleibe der Herr des Himmels und der Erde bis in alle Ewigkeit. Eine kleine Weile noch lasse Ich ihn wüten, doch das Ende seiner Macht steht kurz bevor. Ich bringe ihn zu Fall, wenn er glaubt zu siegen;
Ich binde ihn, wenn er glaubt, vollste Freiheit erlangt zu haben. Doch bis dahin wird die Welt noch seine Macht spüren, d.h., die Menschen werden unter seinem wütenden Einfluß stehen und sich ihm fügen, weil sie mir noch zu fernstehen, um sich hilfesuchend an Mich zu wenden.

Doch Ich sende auch Meine Engel über die Erde, die von Meiner Kraft und Liebe zeugen, die den Meinen beistehen in ihrer Not und ihnen helfen, Widerstand zu leisten den Begehren des Satans. Ich nehme Anteil an der Not jedes einzelnen, und Ich lasse keinen ohne Schutz und Beistand, der Mir zustrebt, der zu den Meinen gehört, d.h. an Mich glaubt und zu Mir verlangt.

Ihnen stelle Ich Hüter zur Seite, die den Kampf aufnehmen mit der finsteren Macht, so sie sich gewaltsam Zutritt zu verschaffen sucht zu den Meinen. Und jene haben die Kraft von Mir, sie führen Meinen Willen aus. Und sie werden daher Sieger sein und euch vor jeglichem Schaden bewahren.

Mein Wille aber ist, daß ihr Menschen erkennet, welche Kraft ausgeht von denen, die an Mich glauben und Meine Gebote halten.

Ihr sollet erkennen, daß Meine Hilfe dort sichtbar ist, wo Mein Name heiliggehalten wird, wo die innige Verbindung mit Mir hergestellt wird und Ich als der Herr des Himmels und der Erde
erkannt und angerufen werde.
Und ihr sollt euch wandeln und gleichfalls Mir allein zustreben, ansonsten ihr der Gewalt Meines Gegners verfallet, aus der Ich euch nicht erretten kann, weil ihr selbst ihm Macht einräumt über euch. Ich helfe jedem, der seinen Willen dem Meinen unterstellt, doch auch nur diesen helfe Ich.

Und darum wendet euch aus freiem Willen Mir zu, rufet Mich, daß Ich euch errette aus eurer Not, und Ich will die Gewalt dessen brechen, daß er euch nicht mehr bedrängen kann. Und ihr werdet Meine Macht erkennen und Mich loben und preisen als den allein mächtigen Herrn und Schöpfer des Himmels und der Erde.

Amen
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BD 6873
Überschreiten der Machtbefugnis .... Bannung.

Geistiges Wirken wird niemals von Mir aus gehindert, solange es nicht die Grenzen übersteigt, die Ich dem Wirken gesetzt habe, das wider Mich gerichtet ist. Ihr müsset also auseinanderhalten:

ein Wirken, das ganz Meinem Willen entspricht, das also geistige Wesen ausführen, die Diener Meines Willens sind, die in Meinem Auftrag die ihnen zuströmende Liebekraft von Mir verwerten und ein Wirken, das gerade diesem Liebewirken entgegengesetzt ist, das also auch von geistigen Kräften ausgeht, die aber im Auftrag Meines Gegners handeln.

Und dieses Wirken ist bis zu einem gewissen Grade zugelassen, weil jegliches Wirken sowohl von guter als auch von schlechter Seite aus das Ringen um die Seelen der Menschen ist, die zu gewinnen Mein Ziel und auch das Ziel Meines Gegners ist. Da es nun um einen rechtmäßigen Kampf geht, weil jene Seelen ebenso Mein wie sein Anteil sind, ist auch Meinem Gegner das Recht zugebilligt worden, während des Erdenganges als Mensch auf die Seele einwirken zu dürfen.

Und dieses Recht nützet er auch in jeder Weise aus.
Er hat auch großen Erfolg, weil die Menschen in ihrer Unvollkommenheit noch viel seines Geistes in sich tragen und sich seinem Einfluß mehr öffnen als dem Einfluß von Meiner Seite aus;
aber da es um einen freien Willensentscheid der Seele geht, hindere Ich ihn nicht in seinem Wirken. Doch im gleichen Maß, wie er wieder Seelen für sich zurückgewinnt, entwinde Ich ihm Einst-gefallenes-Geistiges, um es zu binden in der Materie zwecks Beginn seiner Aufwärtsentwicklung.

Doch dieser Entwicklungsgang braucht Ewigkeiten, bis das Geistige im Stadium als Mensch angelangt ist. Und auch dann noch ist nicht die Gewähr gegeben, daß es nun im letzten Stadium die Willensprobe besteht.
Es kann auch wieder absinken zur Tiefe, und es können endlose Zeiträume vergehen, bis Ich das Ziel erreicht habe, das Ich verfolge, weil immer wieder die negative Einwirkung von seiten Meines Gegners zunichte machen kann, was Ich bisher erreichte.
Aber Ich lasse ihn dennoch wirken, denn auch er ging aus Meiner Liebekraft hervor, auch er war ein Kind Meiner Liebe, das mit Mir alle Seligkeiten teilen durfte, bevor es gefallen ist. Aber seiner einstigen Macht und Kraft sind Beschränkungen auferlegt .... die er innehalten muß, ansonsten Ich ihm sein freies Wirken unterbinde.

Ich habe in dem Willen des Menschen selbst diese Grenze errichtet, denn diesen darf er nicht zwingen. Der Mensch kann selbst entscheiden, ob er sich seinem Einfluß hingeben oder sich ihm entziehen will.
Und so gilt es auch als Willenszwang, wenn Mein Gegner in der Weise auf bestimmte Menschen einwirkt, daß diese den Mitmenschen eine Entscheidungsmöglichkeit nehmen .... daß also des Menschen Denken zwangsweise nur einseitig gelenkt und bearbeitet wird, daß jegliches
Wissen um Mich und Mein Erlösungswerk unterbunden wird.

Dann überschreitet Mein Gegner seine Macht, und dann schreite Ich Selbst ein, um ihn für eine Zeit gänzlich außer Kraft zu setzen. Dieses Außer-Kraft-Setzen des Gegners wird aber auch gleichzeitig das Binden seines Anhanges mit sich bringen, dessen geistiges Wirken dann auch ein unerlaubtes Maß angenommen hat, weshalb der Erlösungsprozeß ins Stocken geraten ist und unbedingt einer Neuformung bedarf.

Den Anhang zu binden heißt nun aber auch, die geistige Sphäre zu reinigen, so daß er nicht mehr in verheerender Weise auf die Seelen der Menschen einwirken kann. Da aber wiederum zum Willensentscheid eine zweiseitige Beeinflussung nötig ist, kann diese Reinigung der geistigen Sphäre nur dann möglich sein, wenn ein solcher Willensentscheid schon gefallen ist wenn also die Menschen auf der Erde sich frei für Mich entschieden haben trotz gegnerischem starken Einfluß. Und nur solche Menschen können dann die Erde beleben, wenn der Gegner und sein Anhang gebunden ist.

Und solange die Nachkommenschaft dieser Menschen, weil in geistiger Reinheit gezeugt, Mir völlig ergeben ist, hat auch Mein Gegner keinen Zutritt zu den Menschen den sie ihm aber in späterer Zeit wieder selbst gewähren durch erkennbaren Hang nach unten, der ihm seine Ketten löset.
Denn das Wissen um ihn und seine Macht, um sein Wesen und sein Ziel, besitzen auch die Menschen auf der neuen Erde, und kraft ihres freien Willens steht es ihnen jederzeit frei, sich ihm zuzugesellen willensmäßig.
Und wieder beschneide Ich nicht ihren Willen und lockere entsprechend auch seine Fesseln, auf daß er in Besitz nehmen kann, was zu ihm frei verlangt. Denn Ich übe keinen Zwang aus, auch nicht auf Meinen Gegengeist, dem Ich sein Recht nicht streitig mache.
Aber er muß sich Mir beugen, sowie er sein ihm zugebilligtes Recht mißbraucht.

Denn Ich allein bin der Herr des Himmels und der Erde, der lichtvollen und der finsteren Welt, Der wahrlich in Licht, Weisheit und Allmacht wirket und Der darum auch nach Recht und Gerechtigkeit regieret im Himmel und auf Erden.

Amen
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BD 3252
Anerkennen Jesu Christi .... Binden des Satans.

Der geistige Zusammenbruch ist unvermeidlich, so Christus nicht mehr anerkannt wird und die Menschen zu Gott nicht mehr das rechte Verhältnis herstellen, denn dann sind sie haltlos und in größter geistiger Not, weil sie ihrem Untergang entgegengehen.
Der geistige Niedergang hat auch den irdischen Zusammenbruch zur Folge, denn alles löset sich auf, sowie ihm die geistige Grundlage genommen ist.
Ohne Gott kann nichts bestehen, wo aber das Geistige völlig in den Hintergrund gedrängt wird, wird auch Gott nicht mehr anerkannt, und es ist dies das Schlimmste, was die Menschen tun können, daß sie Gott verleugnen, denn sie beschleunigen dadurch auch ihren eigenen Untergang, und sie schwächen oder verlieren vorerst ihre Erkenntniskraft, sie erkennen die Not nicht, in der sie sich
befinden.
Sie sind nur darauf bedacht, irdischen Anforderungen nachzukommen, und geben für die irdische Welt alles auf, was sie geistig zur Höhe führen könnte. Und die Folge ist ein geistiger und irdischer Zusammenbruch und ein schreckhaftes Ende leiblich und irdisch.

Der Glaube an Jesus Christus könnte dieses verhindern, doch ohne Ihn findet die Menschheit nicht mehr die Kraft, sich zu wandeln, und sie sinket immer weiter ab und zieht also das Ende unweigerlich heran, weil ohne Gott nichts bestehen kann.
Die Gewalt des Satan ist übergroß, weil die Menschen selbst ihm Macht einräumen über sich, doch es kann nur der Mensch siegen über ihn, der durch Jesus Christus über eine Stärke des Willens verfügt, dem nichts widerstehen kann. Wo aber der Glaube an Jesus Christus verlorengegangen ist, dort wütet der Gegner Gottes mit verstärkter Gewalt.

Und seine Waffen sind der Haß und die Lieblosigkeit, die zerstörend und vernichtend wirken in jeder Weise, jedoch immer nur durch den Willen des Menschen, da der Gegner Gottes über die anderen Schöpfungswerke keine Gewalt hat. Und also bedienet er sich des Willens der ihm hörigen Menschen, um zu vernichten und zu zerstören, um das von Gott in der Schöpfung gebannte Geistige frei zu machen wider den Willen Gottes. Und dieses frei gewordene Geistige, in einem tiefen Entwicklungsgrad stehend, übt nun auch verheerende Wirkung aus auf seine Umgebung, sei es die Naturwelt, Pflanzen und Tiere, oder auch die Menschen.

Es entsteht ein Chaos ohnegleichen, ein Chaos, das nicht geeignet ist zur seelischen Aufwärtsentwicklung des Menschen und auch des noch gebundenen Geistigen in der Schöpfung, und es würde dieses Chaos bis zur endgültigen Zerstörung dessen führen, was dem menschlichen Willen zugänglich ist, so nicht Gott Selbst Seine Macht geltend werden läßt und dem Treiben des Satans ein Ende setzt.

Von der Zeit an, da sich die Menschen vermessen, gegen Gott Selbst vorzugehen, d.h., allem Göttlich-Geistigen den Kampf anzusagen und insbesondere den Glauben an Jesus Christus unter den Menschen auszurotten, tritt auch das Wirken Gottes offensichtlich in Erscheinung, desto merklicher, je weiter dieser Kampf gegen Gott vorgeschritten ist.

Denn soll dem Menschen die Möglichkeit einer Höherentwicklung bleiben, so muß ihm auch das Wissen um Gott, Der im Menschen Jesus zur Erde niederstieg, um die Menschheit zu erlösen, erhalten bleiben, ansonsten die Menschen völlig schutz- und kraftlos dem Wüten des Satans ausgeliefert wären und unweigerlich untergehen müssen, geistig und auch irdisch.

Die Entscheidung, die Zweck des Erdenlebens ist, könnte von ihnen nicht mehr verlangt werden, da sie nur das eine, das Böse, kennenlernen und ihnen das Gute, Göttliche, verborgen blieb. Sowie aber der Satan gegen Gott Selbst vorgeht, lässet Gott ihn Seine Macht fühlen.

Er entwindet ihm die seine und bindet ihn auf lange Zeit.
Und dieses Binden geschieht in der Weise, daß er mit den ihm hörigen Menschen, die seine Knechte waren auf Erden, die in Haß und Lieblosigkeit ausführten, was er von ihnen forderte, wieder in die neue Schöpfung gebannt wird, in die härteste Materie, die seine Kerkerhaft bleibt, damit er das gute Geistige nicht bedrängen kann, dem nun der Weg zur Höhe erleichtert ist für lange Zeit.

Die geistige Aufwärtsentwicklung erfordert zwar Kraft und Widerstand, sie erfordert Entscheidung zwischen Gut und Böse, und also muß dem Guten auch immer das Böse entgegengesetzt sein, auf daß die Menschen sich entscheiden können, auf daß sie ihren freien Willen tätig werden lassen können.
Jedoch auf der neuen Erde stehen die Menschen alle unter dem Zeichen des Kreuzes, sie sind aus tiefstem Herzen Anhänger Christi, sie stehen in engster Verbindung mit Gott, sie haben sich schon entschieden durch die überaus schwere Kampfzeit zuvor, in der sie Ihm treu geblieben sind, und benötigen vorerst keine Gegenkraft, wider die sie sich behaupten sollen.

Und solange sie in dieser innigen Verbindung mit Gott bleiben, ist auch der Gegner Gottes gebunden, dessen Fesseln erst wieder der Wille des Menschen lockert. Denn sowie die Verbindung mit Gott nachzulassen beginnt, wenden sich die Sinne des Menschen wieder der Materie zu, die das gefallene Geistige in sich birgt und mit ihrem Verlangen lockern sie dessen Bande, und so tritt langsam der Gegner Gottes durch den Willen des Menschen wieder in Aktion.
Und es beginnt der geistige Kampf, der Kampf zwischen Licht und Finsternis, wieder von neuem.

Und immer muß Jesus Christus im Mittelpunkt stehen, soll der Kampf gegen die Finsternis siegreich enden;
denn das Lichtvolle auf Erden und im Jenseits ist das durch Jesu Christi Blut erlöste Geistige, und zum Licht kann unwiderruflich nur der gelangen, der Jesus Christus als Erlöser der Welt und Gottes Sohn anerkennt, ansonsten die Macht des Satans so groß ist über ihn, daß er ihn in die Finsternis hinabzieht zum ewigen Verderben. Und immer wird das Verleugnen Christi zum Zusammenbruch irdisch und geistig führen, weil dann die Menschheit einen Pakt schließt mit dem Gegner von Gott, weil sie sich gänzlich von Gott entfernt und dies Auflösung jeglicher Form bedeutet, die nun ihren Zweck, den Zweck der Höherentwicklung der Seele, nicht mehr erfüllt und darum durch Gottes Willen vergeht, d.h. sich in sich verändert, so ihr Gott wieder eine neue Bestimmung zuweiset.

Denn Gottes Macht wird jede gegnerische Macht überwinden, Er wird den Gegner binden, so seine Stunde gekommen ist.

Amen
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BD 3181
Binden des Gegners von Gott .... Mißbrauch der Macht.

Gottes Macht ist unbeschränkt, und sie erstreckt sich auch in das Reich dessen, der Sein Gegner ist.

Auch diese geistige Welt ist Ihm untertan, und dennoch läßt Er Seinem Gegner große Freiheit, indem Er ihm die Gewalt nicht nimmt über die Seele des Menschen, doch nur bis zu einer gewissen Grenze.

Es ist der Mensch nicht schutzlos der Gewalt des Bösen ausgeliefert, denn er kann ihm seinen Willen und seine Liebe entgegensetzen, und dann ist der Gegner Gottes völlig machtlos. Und Gott steht dem Menschen in jeder Weise zur Seite, so er sich an Ihn wendet um Hilfe. Doch es behält jener die (Macht) Gewalt über den Menschen, so dieser selbst sie einräumt.

Gott aber läßt dies zu, weil der Mensch selbst tätig werden muß, will er vollkommen werden. Es müssen ihm sowohl nach oben wie nach unten die Wege frei bleiben, er muß das Böse aus eigenem Antrieb meiden und dem Guten zustreben.
Darum muß auch das Böse ihn beeinflussen können und kann deshalb nicht gänzlich verbannt sein in der Welt. Doch so der Wille des Menschen zu schwach ist und er keine Unterstützung durch Gott erbittet, liefert er sich selbst der Macht des Bösen aus, und dieser nützet sie in einer Weise, daß er Gott gänzlich zu verdrängen sucht, daß er alles Wesenhafte auf der Erde in seinen Bann zu schlagen sucht und in einer Weise tätig ist, die Gott nun bestimmt, Seine Macht dagegenzusetzen und Seinen Gegner zu schlagen auf lange Zeit, ihn zu binden, d.h., ihm seine Macht zu nehmen.

Denn Ihm untersteht das gesamte geistige Reich, und auch das muß sich Seinem Willen und Seiner Macht beugen, was sich Ihm nicht freiwillig unterstellt.
Und so die Zeit gekommen ist, wird ihm jegliche Macht genommen. Seine Gegnerschaft erstreckt sich darauf, das Geistige von Gott zu trennen, es in endlose Ferne zu versetzen und es in seine Gewalt zu bekommen.

Das Geistige aber muß aus eigenem Willen Gott zustreben, will es in Dessen Nähe kommen. Gezwungen wird es weder von Gott, noch kann es der Gegner Gottes gezwungenerweise sich zuleiten, sondern eine jede Macht sucht es für sich zu gewinnen, nur mit entgegengesetzten Mitteln.
Und es hat der Gegner von Gott auch die Zulassung bekommen, das Wesenhafte, die Seele des Menschen, zu beeinflussen, jedoch immer unter der Voraussetzung, daß der Mensch auch Kenntnis hat von der ewigen Gottheit und von Ihrem Walten und Wirken und sich daher frei entscheiden kann für eine der beiden Mächte, für Gut oder Böse.

Sowie aber der Gegner Gottes diese Zulassung mißbraucht insofern, als daß er der Menschheit das Wissen um Gott und Sein Wirken entziehen will, tritt die unbegrenzte Macht Gottes in Aktion, und Er nimmt ihm nun jegliche Macht für eine Zeit, auf daß das Gott-zustrebende Geistige ungehindert ist, also wieder zurückkehren kann zu Dem, von Dem es ursprünglich ausgegangen ist.

Gottes Macht ist unbeschränkt, und ob auch der Gegner seine Macht entfaltet und scheinbar Erfolg hat, so ist doch diese Macht ihm erst von Gott gegeben, und Er kann sie ihm nehmen, wie und wann Er will. Es regieret nur ein Wille über Himmel und Erde, und dieser regieret in aller Weisheit und Liebe.

Die Macht aber, die sich äußert der Weisheit und Liebe
entgegengesetzt, ist niemals göttlich und daher auch nicht von Bestand sie muß sich beugen vor dem Höchsten, so Dieser ein Unterwerfen verlangt, so die Willensfreiheit mißbraucht wird in einer Weise, die über seine Befugnis geht so der Gegner Gottes gegen Ihn Selbst vorgeht und alles Geistige mit sich ziehen will.
Dann läßt Gott ihn Seine Macht fühlen, Er bindet ihn und macht ihn unschädlich auf lange Zeit.

Amen
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BD 7778
Der Gegner überschreitet seine Machtbefugnis.

Dem Wirken des Gegners wird Einhalt geboten werden, sowie die Stunde gekommen ist, da Ich richten werde die Lebendigen und die Toten.
Einmal muß dieses Richten wieder stattfinden, ist doch alles aus der Ordnung herausgetreten und daher eine Aufwärtsentwicklung des Geistigen nicht mehr gewährleistet.

Die Menschheit setzt dem Wirken Meines Gegners keinen Widerstand mehr entgegen, sie ist völlig seinem Willen hörig, und er mißbrauchet seine Macht in einer Weise, daß es selbst Meinen Anhängern schwergemacht wird, bei Mir zu verbleiben.

Er überschreitet seine Machtbefugnis, indem er Mich völlig aus dem Gedächtnis der Menschen zu verdrängen sucht und darum auch Anhänger genug findet, die seinen Willen ausführen: einen offenen Kampf zu führen gegen den Glauben.
Und ihr Menschen seid auf Erden, um euch zu entscheiden zwischen zwei Herren, und ihr müsset darum auch um beide Herren wissen Er aber suchet das Wissen um euren Gott und Schöpfer zu unterbinden, er sucht euch jeglichen Glauben zu nehmen und wendet Gewaltmittel an, indem er die irdischen Machthaber veranlaßt, rigoros vorzugehen gegen den Glauben und also gegen die Meinen, die Meinen Namen bekennen vor der Welt.

Und darum wird ihm nicht viel Zeit bleiben, denn er wird gebunden werden am Tage des Gerichtes. Wenn ihr Menschen also dieses Beginnen verfolgen könnet, wenn ihr sehet, wie der Kampf gegen den Glauben offen entbrennen wird, dann könnet ihr auch mit Gewißheit die Zeit des Endes für gekommen erachten, denn dann überschreitet er seine Machtbefugnis, und er verfällt unweigerlich dem Gericht.

Denn seine Macht ist groß, und er mißbrauchet sie.
Aber Ich werde ihm Einhalt gebieten, auf daß nicht alle Menschen ihm verfallen, auf daß die Meinen Mir treu bleiben können bis zum Ende.
Noch könnet ihr Menschen sein Wirken verfolgen und euch absondern von denen, die ihm angehören;
noch könnet ihr, die ihr Mein seid, euch zusammenschließen und euch stärken und trösten, wenn aber Mein Gegner zum letzten Kampf auf dieser Erde antreten wird, dann werdet ihr euch zurückziehen müssen, ihr werdet nicht mehr offen reden können, weil ihr dann angefeindet werdet von der Welt und denen, die der Welt angehören.
Doch dann gilt es, Mich offen zu bekennen.

Und ihr brauchet euch auch nicht zu fürchten, denn euch wird die Kraft von Mir zuströmen, so daß ihr Mir die Treue halten könnet, daß ihr euch freudig zu Mir bekennet und eure Kraft sich desto mehr äußert.
Denn Ich habe euch diese Zeit vorausgesagt, und sie wird kommen, wie es verkündet ist;
ihr werdet es erfahren, daß ihr immer mehr Gegner findet, daß sich der Haß gegen euch, die ihr Mein Wort verkündet, vergrößern wird, und ihr werdet dann gut daran tun, den Feind zu meiden, auf daß ihr euch nicht mutwillig in Gefahr begebet.
Dann sollet ihr klug sein wie die Schlangen und sanft wie die Tauben aber verraten sollet ihr Mich nicht.
Denn wer außer Mir könnte euch wohl mit Kraft versehen, wer außer Mir könnte euch beschützen und aus allen Nöten wieder herausführen?
Auch Mein Gegner wird gebunden von Mir, wenn die Zeit erfüllet ist, und sein Wirken wird ein Ende nehmen.
Und darauf könnet ihr bauen, daß Ich Selbst Mich eurer annehme, wenn die Zeit des Endes gekommen ist, wenn ihr euch entscheiden müsset, welchen Herrn ihr anerkennen wollet.

Denn die Mein sein wollen, die wird er nicht stürzen können, weil Ich Selbst an deren Seite kämpfe und weil er Meiner Macht wahrlich nicht gewachsen ist.
Und er wird gebunden werden wieder endlos lange Zeit und mit Ihm sein Anhang, auf daß wieder eine Zeit des Friedens anbreche für die Menschen, die nicht mehr von ihm bedrängt werden können.

Aber es wird diese Zeit des Friedens erst auf der neuen Erde sein, denn zuvor muß erst die Ordnung hergestellt werden, es muß erst das Geistige „gerichtet“ werden.
Dann erst wird die Aufwärtsentwicklung ihren Fortgang nehmen, dann erst wird Friede sein im Himmel und auf Erden.

Amen
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BD 4607
„Der Satan geht umher wie ein brüllender Löwe ....“ „Wachet und betet.“

Wo Ich ein Kind in Not weiß, ist Meine Liebe zu jeder Hilfe bereit, und Ich werde es erretten aus der Gewalt dessen, der Mein Gegner ist und der Feind Meiner Kinder. Wo eine Seele ringet und Meinen Willen zu erfüllen trachtet, dort brauchet wahrlich nicht die Macht Meines Gegners gefürchtet zu werden, denn Ich nehme Mich fürsorglich derer an, die zu Mir hindrängen. Und Ich verlasse Meine Kinder nicht in ihrer Not, und Ich werde eine Mauer um sie errichten, die niemand übersteigen kann, es sei denn, Ich Selbst öffne das Tor und führe sie euch zu.

Es geht der Satan umher wie ein brüllender Löwe, und er suchet, wen er verschlinge.

Gedenket dieser Worte und wundert euch nicht, denn die Zeit des Endes ist gekommen, wo er weiß, daß er nicht mehr viel Zeit hat, und wo er mit allen Kräften arbeitet am Untergang Meiner Geschöpfe, wo er Mittel anwendet, die ihm zum Erfolg verhelfen sollen. Und Ich sage euch, daß ihr wachen sollet und beten, auf daß ihr dem Versucher nicht in die Hände fallet.

Wie oft habe Ich euch hingewiesen auf die Gefahren, in denen ihr schwebet, denn es setzet ein heftiger Kampf ein zwischen den Kräften des Lichtes und der Finsternis. Ihr alle werdet diesen Kampf zu spüren bekommen, besonders aber diejenigen, die ein geistiges Leben führen neben dem irdischen. Denn diese tragen sich mit Gedanken an Mich und fordern daher die Feindseligkeiten Meines Gegners besonders heraus, und diese will er zum Erliegen bringen.

Seine Kampfesweise ist oft erfolgreich, weil er die Schwächen der Menschen kennt und dort einsetzet, um sie zu bezwingen. Euch Menschen aber stehen Gnaden zur Verfügung ungemessen. Ihr könnet den Sieg über ihn erringen mit Meiner Hilfe. Fürchtet ihn nicht, sondern tretet ihm mutig entgegen;
wisset, daß ihr stark seid und unangreifbar, so ihr Mich liebet und einen stillen Gedanken zu Mir sendet, daß Ich bei euch bleibe im Kampf wider ihn.

Und er wird fliehen vor euch, weil er Meine Nähe nicht ertragen kann. Ihr seid stärker als er, sowie ihr mit Mir in den Kampf ziehet.
Ich habe keinen Anteil an dem, was aus der Unterwelt hervorgeht. Ich bleibe bei Meinen Kindern, und wenn nur diese Meine Kinder, die sich dem Vater freiwillig zur Verfügung stellen, Ihm gehorsam sind, sowie Er ihnen Seinen Willen unterbreitet, der die Arbeit in Seinem Weinberg betrifft.
Meine Kinder nenne Ich, die die Stimme des Vaters erkennen und Seines Rufes achten und so Ich ihnen Aufgaben stelle, immer bereit sind, sich für Mich einzusetzen, also lehrend tätig zu sein, sowie Ich sie als lehrende Kraft ausbilde. Wer nun als Mein Kind angenommen werden will, der muß nun auch wie ein Kind zum Vater kommen und sich von Ihm die Anweisungen holen für seinen Lebensweg.
Und so Ich nun fordere, daß Meine Lehre verbreitet werde, so Ich Selbst durch die Stimme des Geistes Meine Lehre zur Erde gelangen lasse, so muß ihm diese Lehre heilig sein und er sie als reinste
Wahrheit aus den Himmeln annehmen und hoch schätzen.

Dann aber wird sie ihm auch stets das Beste und Heiligste bleiben, das er nicht mehr hingibt, weil es Kraft ist von oben, die unwillkürlich auch nach oben zieht. Meine Gabe aber hinzugeben bedeutet einen schärfsten Verstoß gegen den Gehorsam, den Mir ein Kind schuldet, und kann folglich nicht von Segen sein.
Und dann könnet ihr den Einfluß des Gegners erkennen, und ihr müsset euch schützen davor.
Daher mache Ich euch aufmerksam und gebe euch die Zeichen an, an denen ihr ihn erkennen könnet:
Er wird als Engel des Lichtes erscheinen bei denen, deren Glauben noch schwach ist, und sie blenden, und ihre Augen werden schwächer und schwächer werden und zuletzt das Rechte nicht mehr erkennen, weil sie ihn allzu willig anhörten und sich von seiner Maske täuschen ließen.

Er hat aber nur dann Gewalt über euch, sowie ihr zweifelt an der reinen Wahrheit.
Dann nützet er eure Unsicherheit und führt euch in die Irre.
„Denn er geht umher wie ein brüllender Löwe und suchet, wen er verschlinge.“
Ihr aber sollt wachen und beten, damit ihr nicht in der Versuchung fallet.

Amen
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BD 6842
Gottes Wille tritt hervor, wenn Gegner Grenzen überschreitet.

Dem Willen Gottes könnet ihr Menschen keinen Widerstand entgegensetzen, wenn Er ihn tätig werden lässet. Sein Wille regieret im Himmel und auf Erden, im Lichtreich wie auch im Reiche der Finsternis.
Doch Er wird Seinen Willen immer nur dann in Anwendung bringen, wenn der Gegenwille so völlig aus der Ordnung tritt, daß er außer Kraft gesetzt werden muß, um nicht das noch willensschwache Geistige zu gefährden, das noch nicht gänzlich dem Fürsten der Finsternis verfallen ist.

Im Lichtreich gilt nur der Wille Gottes, und alles Geistige gleicht sich liebenden Herzens diesem Willen an und findet in der Ausführung des göttlichen Willens seine Seligkeit.

Auf Erden nun hat sich der Wille des Geistigen der Menschen noch nicht restlos entschieden, ob er sich dem Willen Gottes beugen oder vom Fürsten der Finsternis gefangennehmen lassen soll und wenngleich der Wille Gottes immer bestimmend ist, wird Dieser doch dem Menschen gegenüber sich still verhalten, d.h., Gott wendet keinen Willenszwang an, sondern Er sucht auf anderem Wege das zu erreichen, was Er Sich zum Ziel gesetzt hat:

daß der Mensch freiwillig sich Seinem Willen unterstellt.
Sein Ziel ist und bleibt die Einordnung des Wesenhaften in das göttliche Gesetz von Ewigkeit.

Für Gott ist es zwar ein leichtes, das Wesen in jene göttliche Ordnung zu versetzen, doch dies genügt Ihm nicht. In völliger Willensfreiheit soll diese Einordnung vor sich gehen, dann erst wird
das Wesen für das Lichtreich tauglich, wo nur der Wille Gottes regieret. Darum aber ist die Erde eine Entwicklungsstation, wo chaotische Zustände neben göttlicher Ordnung zu finden sind, wo die
Menschen selbst es bestimmen, was sie aus ihrem Erdenleben machen, in welcher Sphäre sie leben und welchen Entwicklungsgrad sie erreichen.

Der Wille Gottes bestimmt den Menschen nicht, sondern Er läßt auch das zu, was Seinem Willen oder Seiner ewigen Ordnung nicht entspricht, doch Er weiß darum und lässet auch solches wieder
zum Mittel werden, das heilsam sein kann und die Aufwärtsentwicklung fördert. Gott ist mächtig und weise.

Er wendet Seine Macht an, wo Seine Weisheit die Zweckmäßigkeit erkennt. Und Er zieht Seinen Willen zurück, wenn der Wille des Wesens sich frei entscheiden soll, um die Vollkommenheit zu erreichen.
Und so auch lässet Er die Wesen in der Finsternis toben und wirken, doch immer dann Einhalt gebietend, wenn von jener Seite aus ein Übergriff auf den freien Willen des Menschen auf der Erde vorgesehen ist.
Und es wird ein solcher Übergriff immer vor dem Ende einer Erlösungsperiode stattfinden und auch nun wieder zu erwarten sein, der darin besteht, daß es dem Menschen unmöglich gemacht werden soll, einen freien Willensentscheid zu treffen insofern, als daß einmal zwangsweise auf die Menschen eingewirkt wird, den Glauben an Gott
dahinzugeben, und zum anderen Mal den Menschen durch Zwangsmaßnahmen das Wissen um Gott und um das Erlösungswerk vorenthalten werden soll.

Solange dem Menschen noch die Möglichkeit einer freien Willensentscheidung bleibt, ist er selbst dafür verantwortlich, wie er sich entscheidet.
Wenn ihm aber diese Möglichkeit genommen wird, dann setzt sich der Wille des Gegners von Gott durch, und dann findet der Gegner in Gott seinen Meister, Der alles regieret im Himmel und auf Erden.

Dann wird der Wille Gottes auch Seinem Gegner die Freiheit nehmen und ihn binden, auf daß nicht völlig die göttliche Ordnung umgestoßen wird. Dann wird sich Seine Macht beweisen allem gegenüber, das sich feindlich einstellt zu Ihm. Und es währet nicht mehr lange, bis dieser Übergriff von seiten des Gegners offensichtlich wird, denn es ist die Zeit gekommen, wo die Willensschwäche der Menschen keinen Widerstand mehr leisten kann, wo der Gegner ein leichtes Spiel hat und wo er jegliches Ausreifen der Menschen unmöglich machen würde, wenn ihm nicht ein Stärkerer seine Macht nimmt.
Denn Gott ist wohl langmütig und geduldig, und Er sieht sehr lange zu, wie Sein Gegner wütet unter der Menschheit, aber Er läßt ihm nicht den Sieg.

Er hilft dem Schwachen, das sich jenem nicht widersetzen kann, und Sein Wille genügt, seinem Treiben ein Ende zu setzen, wenngleich es lange Zeit scheinet, als erreiche der Gegner sein Ziel. Denn Gott allein regieret im Himmel und auf Erden, im Lichtreich und auch in der finsteren Welt.

Amen
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BD 8558
Überschreiten der Machtbefugnis des Gegners und Ende.

Des Gegners Wirken ist einbezogen in Meinen Heilsplan der Vergöttlichung, denn Ich ersah es von Ewigkeit, daß er sich nicht vorher wandeln wird, bis er gänzlich seines Anhanges beraubt ist.

Und das wird noch Ewigkeiten dauern, denn die Unzahl der einst gefallenen Geistwesen benötigt Ewigkeiten bis zu ihrer Erlösung aus der Materie.
Und so lange wird Mein Gegner Mir den Widerstand bieten, an dem sich die Wesen erproben sollen im Stadium ihrer Verkörperung als Mensch.

Doch niemals wird Mein Gegner die Oberherrschaft gewinnen, denn sowie er seine Machtbefugnis überschreitet, wird er gebunden und gänzlich an seinem Wirken gehindert. Und das „Überschreiten der Machtbefugnis“ besteht darin, daß er den Menschen jegliches Wissen um Mich vorenthalten will, daß er sie hindern will an ihrem freien Willensentscheid, indem er ihnen die Begriffe verwirrt, daß sie nicht mehr erkennen, zwischen wem sie ich entscheiden sollen.

Denn sie müssen Kenntnis haben, sowohl von Mir als auch von Meinem Gegner, und sie müssen frei wählen können, darum aber auch um beide Partner wissen um ihre Existenz und um ihr Wesen und ihre Ziele.
Dann erst können sie für ihren Entscheid zur Verantwortung gezogen werden.
In der letzten Zeit vor dem Ende nun geht Meines Gegners Vorhaben und Wirken so weit, den Menschen den Glauben an die Existenz eines Gottes zu nehmen die Menschen in völligen Unglauben zu stürzen an eine Macht, Die sie erschaffen hat und vor Der sie sich einst verantworten müssen nach dem Tode ihres Leibes.

Er geht so weit, daß er den Menschen auch jedes Fortleben als irrig hinstellt, daß er nichts gelten lässet, was mit einem höheren Wesen, Das liebevoll, weise und mächtig ist, zusammenhängt, und er untergräbt vor allem das Wissen und den Glauben an das Erlösungswerk Jesu Christi.

Er tut also alles, um den Menschen jeglichen Verkehr mit Mir (die Rückkehr des Menschen zu Mir) zu verhindern, der (die) Zweck und Ziel ihres (seines) Erdenlebens ist.
Und da sich die Menschen nicht wehren können ohne jegliches Wissen um den Einen, Der ihnen helfen könnte in ihrer Not, geht also das Wirken Meines Gegners weit über seine Machtbefugnis hinaus. Denn er hat wohl das Recht, seinen Einfluß auf die Menschen auszuüben und sie für sich zu gewinnen, doch er hat nicht das Recht, Meine Existenz gänzlich den Menschen unglaubwürdig hinzustellen oder sie daran zu hindern, davon Kenntnis zu nehmen, daß es einen Gott gibt, mit Dem der Mensch im engsten Zusammenhang steht.

Dann also ist sein Binden notwendig, er muß für eine Zeit völlig unschädlich gemacht werden, was Meiner Macht jederzeit möglich ist, auf daß die Menschheit nicht in die Gefahr gerät, gänzlich verlorenzugehen.
Denn Mein Bemühen wird immer sein, den Menschen zu helfen, einmal das Ziel zu erreichen, zurückzukehren zum Vater, von Dem sie ausgegangen sind. Ich wußte es seit Ewigkeit, bis zu welchem Grade die Menschheit durch das Einwirken Meines Gegners absinkt, und dann greife Ich unerbittlich ein, ihn an seinem Wirken zu hindern, und setze die Menschheit erst wieder in den Stand, ungehindert durch ihn Mir zuzustreben.

Und Ich weiß auch, wann Ich sein Wirken wieder zulasse, wenn es gilt, den Willen der Menschen zu erproben und ihn wieder vor seine Entscheidung zu stellen.

Mein Plan ist festgelegt seit Ewigkeit, weil Mir alles bekannt ist, die Willensrichtung der Menschen, die Kraft zum Widerstand gegen den Feind und die Beschaffenheit des Glaubens der Menschen der nur lebendig zu sein braucht, um auch zum rechten Erfolg zu führen.

Hat jedoch alles den niedrigsten Tiefstand erreicht, dann greife Ich auch mit Meiner Macht ein und führe eine gewaltsame Wandlung herbei
sowohl der äußeren Schöpfungen, die zum Ausreifen des Geistigen beitragen, wie auch des Menschengeschlechtes, das wenn es versagt wieder erneut den Gang durch die Schöpfung zurücklegen muß.

Und dann muß auch Meinem Gegner für eine Zeit sein Wirken unmöglich gemacht werden, auf daß jene Menschen Mir ungehindert zustreben können, die Mir ihrem Willen nach angehören, die sich gelöst haben von ihm und die durch das Kreuzesopfer Jesu und Seine dadurch erworbenen Gnaden auch frei wurden von ihrer Sündenschuld und nun Anwärter sind des Reiches, in dem Ich allein herrsche, an dem Mein Gegner keinen Anteil hat.

Er hat wohl auch ein Anrecht an den Seelen der Menschen, jedoch darf er nicht sein Recht überschreiten, daß er die Menschen hindert, zu ihrem Ziel zu gelangen, denn der freie Entscheid ist jeder Seele zugesichert, den Ich ihr garantiere und den auch Mein Gegner zu achten hat.

Die Menschheit steht kurz vor dem Ende, denn das Wüten Meines Gegners hat ein Ausmaß angenommen, daß seine Stunde bald gekommen ist, wo er erneut gebunden und ihm jeglicher Einfluß auf die Menschheit genommen wird.

Und dann wird eine Zeit des Friedens und der Eintracht sein, dann wird allein die Liebe regieren, weil für lange Zeit das Böse keinen Einfluß mehr hat auf die Menschen, weil sie Mir inniglich verbunden sind und nun auch ihr Aufstieg gesichert ist und sie endgültig zurückkehren zu Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit.

Amen
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BD 5610
Wesen des Satans .... Fall und Erlösung.

Die ungeheuer weite Entfernung dessen, der sich einst wider Mich erhob, von Mir als der alles belebenden Kraft hat auch die Kraftwirkung ungeheuer verringert, und so hat das Geistige, das
einstmals voller Leben und Kraft war, sich selbst der Kraft beraubt und zuletzt sich zu härtester Substanz gebildet, weil auch die geistige Substanz verhärtet, so sie in dieser endlos weiten
Entfernung von Mir von Meiner Liebekraft nicht mehr berührt wird.

Es ist der Vorgang der Verhärtung geistiger Substanz gleichbedeutend mit Erstehen irdischer Materie, die durch Meinen Willen zur Form wurde.
Die gesamte Schöpfung nun ist im Grunde des Grundes solche verhärtete Substanz, ehemalig von Mir ausgegangene geistige Kraft, die aber als etwas höchst vollkommenes Wesenhaftes von Mir ausging.

Dieses Wesenhafte wurde in seiner Vollkommenheit ständig durchstrahlt mit Meiner Liebekraft und dadurch zu unbegrenztem Schaffen und Wirken gleich Mir fähig. Ich bin der Urquell aller Kraft, und von diesem Kraftquell ist alles Bestehen abhängig. Es besteht nichts außer Mir, was selbständig über Kraft verfügt, und ein Loslösen von Mir und Meiner Kraft bedeutete also auch völliges Vergehen, da von keiner anderen Seite her eine Kraftzufuhr möglich wäre.

Es ist aber auch ein Lösen von Mir nicht möglich, weil Meine Kraft ewig nicht vergehen kann und auch ewig nicht teilbar ist;
doch endlos weit entfernen kann sich das aus Meiner Kraft Hervor-Gegangene von Mir, und Entfernung bedeutet, daß die Kraft an Wirkung verliert, also gleichsam das Sich-Entfernende regungslos bleibt und sich verdichtet zu fester Substanz, zur Materie, die also verhärtete geistige Substanz ist, der die Fähigkeit zur Tätigkeit fehlt, weil sie aus dem Bereich Meiner Liebekraftstrahlung herausgetreten ist.

Dies also ist das Schicksal des von Mir abgefallenen Geistigen, das in weitester Entfernung von Mir steht und doch ewig unvergänglich ist.
Es ist dieses alles aber doch im Grunde des Grundes etwas Wesenhaftes, das einst in höchstem Grade denkfähig war, in der Erkenntnis stand und freien Willen hatte und doch durch seinen Fall alle diese Göttlichkeitsbeweise verlor.

In unzählige Partikelchen lösten sich durch Meinen Willen diese geistigen Wesenheiten auf, um in einem von Mir als erfolgreich erkannten Heilungsprozeß sich langsam wiederzufinden, wenn ein bestimmter Reife- oder Läuterungsgrad erreicht ist.
Ich band also das Wesenhafte, das einst frei geschaffen wurde durch den Willen Meines erstgeschaffenen Wesen unter Nutzung Meiner Kraft.

Was aber wurde aus diesem erstgeschaffenen Wesen?
Dieses Wesen irrt seit seinem Fall als Kraftfunke hin und her und sucht mit seiner ihm verbliebenen Kraft alles das anzustrahlen, was Mein Wille ihm entwunden hat doch nicht, um es zu beleben, sondern um seine Kraft zu vermehren, damit sie Mich Selbst, d.h. Meine Kraft, übertreffe.

Das durch Meinen Willen Gebundene reagiert nicht auf diese Anstrahlung, eben weil sie ihm kein Leben gibt.
Sowie es aber wieder zu dem Wesen geworden ist nach endlos langem Gang durch die Schöpfung, wenn sich die einzelnen Partikelchen alle wiedergefunden haben und nun als ein Ganzes sich in der menschlichen Form verkörpert und dadurch das Ichbewußtsein wiedererlangt, reagiert es auch wieder auf die Bemühungen jenes erstgeschaffenen Wesens, Meines Gegengeistes.

Es läßt sich von dem Funken blenden, denn dieser Funke gibt kein Licht, sondern er ist nur ein Truglicht, das das Auge blendet, um es so völlig zu verdunkeln wie auch seine Kraft wirkungslos wurde durch den Abfall, durch die endlos weite Entfernung von Mir. Sein Wesenhaftes aber ist geblieben, es hat das Ichbewußtsein nicht verloren, und es kann daher noch einwirken auf gleichfalls Ichbewußtes, also den Menschen ganz und gar mit seiner Wesenheit erfüllen, ohne jedoch dadurch nur an einen Menschen gebunden zu sein.

Er kann also überall da seinen Einfluß ausüben, wo Menschen sind, die sich ihm willensmäßig zuwenden durch ihre Gesinnung und also seine Kraft durch Zusammenschluß mit ihm vermehren.

Er nützet seine ihm verbliebene Kraft nur noch zum Wirken gegen Mich, er sucht sie ständig zu erhöhen mit Hilfe der Menschen, die sich ihm ergeben. Also wirket dieser Gegengeist wohl ganz
offensichtlich, er kann auch ganz offensichtlich einen Menschen gänzlich beherrschen, doch nur, solange dieser die Willensprobe auf Erden ablegen soll.

Hat er nun sein Ziel erreicht, daß er die Menschen für sich gewonnen hat, dann hat er jedoch wieder nur die Verhärtung geistiger Substanz gefördert und sich seiner Kraft entäußert, so daß er selbst gleichsam völlig leblos ist, sowie er nicht mehr an Menschen sich festklammern kann, die ihm ihre Lebenskraft schenken.

Und es ist dies dann der Fall, wenn eine Erlösungsperiode zu Ende geht, wenn er den größten Teil der Menschen in die Tiefe gezogen hat und die anderen Mir voll und ganz ergeben sind. Dann ist er selbst seiner Kraft beraubt, dann ist auch er in einem gebundenen Zustand, er liegt in Ketten so lange, bis er wieder an Menschen die gleichen Versuche anstellen kann, bis die Menschen selbst wieder in dem Zustand sind, daß sie seine Kraft stärken, bis sie ihm gleichsam selbst die Ketten lösen durch ihren verkehrten Willen, der wieder der Materie gilt, der dem WillenMeines Gegners gefügig ist und so also seine Machtstellung wieder hebt, was in jeder Erlösungsperiode immer offensichtlicher wird, je näher es dem Ende zugeht.

Darum wird jede Erlösungsperiode mit friedvoller Harmonie, mit einemwahren Paradies auf Erden beginnen und enden mit satanischem Wirken, so lange, bis Meinem Gegner auch das letzte Wesenhafte entwunden ist, bis er selbst so kraftlos ist, daß er nach Kraft aus Mir verlangt bis er selbst zu Mir zurückkehren wird in sein Vaterhaus das er einst freiwillig verlassen hat.

Amen
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BD 6245
Erlösung Luzifers .... Widerstand zur Willensprobe.

Die Welt mit allen ihren Schöpfungen birgt Geistiges in sich in verschiedenem Entwicklungsgrad stehend, der nun auch die Beschaffenheit der verschiedenen Schöpfungen bestimmt.

Ausgereiftes Geistiges, das im Licht steht, bedarf keiner materiellen Schöpfungen mehr, während das unreife Geistige materielle Schöpfungen zu seinem Aufenthalt benötigt, um darin auszureifen.

Und so kann wohl davon gesprochen werden, daß die sichtbaren Schöpfungen das Reich Meines Gegners sind, weil sie ebenjenes Geistige in sich bergen, das ihm noch willensmäßig angehört.

Dennoch kann er es nicht bestimmen, nach seinem Willen zu wirken, weil ihm die Macht über das in den Schöpfungen gebundene Geistige entzogen ist. Und darum ist es auch möglich, daß in den
Schöpfungswerken eine Aufwärtsentwicklung des Geistigen vor sich geht, ohne von Meinem Gegner verhindert werden zu können, und daß einmal für das Geistige der Zeitpunkt kommt, wo es sich wieder im Besitz des freien Willens entscheiden kann, wem es angehören will.

Mir oder Meinem Gegner, was aber niemals möglich wäre, wenn dieser unbeschränkten Einfluß hätte zuvor auf das Geistige im Zustand des gebundenen Willens. Und so geht daraus hervor, daß die Macht Meines Gegners schon gebrochen ist und sich nur auf den Menschen erstreckt
also eigentlich nur der Mensch Besitztum ist des Gegners, wenn er sich nicht helfen lässet von Mir.

Die Schöpfung war erst die Folge der Gesinnung des erstgeschaffenen Wesens, sie war die Folge des Mißbrauches seines Willens.
Denn Ich nahm Mich aller von ihm verführten Geschöpfe an und bahnte einen Weg an, der aus der Tiefe zurückführte zur Höhe.
Ich entzog sie seiner Macht und band sie in die Schöpfungen
doch den Einfluß auf den Menschen muß Ich ihm lassen, weil es um eine freie Entscheidung für Mich oder Meinen Gegner geht und weil ihm angehört, was im freien Willen bei ihm verbleibt. Zudem war das erste Wesen aus Meiner Liebe hervorgegangen, Ich habe es als Mein Ebenbild hinausgestellt als freies Wesen, und Ich werde niemals diesem Wesen sein Recht streitig machen.

Ich werde aber auch niemals dem in gleicher Vollkommenheit aus Mir hervorgegangenem Wesenhaften das gleiche Recht verwehren, sich frei zu entscheiden.
Und darum mußte Ich es seinem Einfluß entziehen so lange, bis es selbst fähig ist zum freien Willensentscheid. Und darum ließ Ich die Schöpfung erstehen.
Ich gestaltete gleichsam das gefallene Geistige um da es seine anfängliche Bestimmung nicht erfüllte, ließ Ich die einstmals zum Erschaffen der Wesen ausgeströmte Kraft anderweitig wirksam werden
in scheinbar toten und in lebenbezeugenden Schöpfungen, die nun ihre Bestimmung erfüllen mußten nach Meinem Willen der Wille Meines Gegners also nun völlig ausgeschaltet war, bis sich die Kraft wieder sammelte und allmählich wieder zu dem von Mir einst ausgegangenem Wesen wurde.
Dieses Wesen aber muß nun wieder die volle Entscheidungsfreiheit haben und darum auch dem Einfluß Meines Gegners ebenso ausgesetzt sein wie dem Meinen und im freien Willen seinem Ziel zusteuern.

Nun also regiert Mein Gegner wieder in seiner Welt denn das Wesen gehört ihm noch so lange, bis es sich freiwillig von ihm abwendet und Mir zustrebt.

Die Gegnerschaft zwischen Mir und dem erstgeschaffenen Wesen besteht seit seinem Abfall von Mir und wird so lange bestehenbleiben, wie es noch seinen Anhang hat, der einstmals in ihm die Herrschergelüste aufkommen ließ. Erst muß dieser Anhang erlöst sein, bevor auch Mein Gegner zu Mir zurückkehrt, also er nicht mehr Mir als Feind gegenübersteht.

Denn würde Mein Gegner sich zur Rückkehr entschließen, so wäre auch die Rückkehr alles Geistigen gewährleistet, weil es dann im Stadium des freien Willens nicht mehr dem Einfluß Meines Gegners ausgesetzt wäre und der im Mußzustand erreichte Reifegrad auch ein weiteres Zustreben zu Mir garantieren würde. Eine Vergöttlichung der Wesen aber kann nur ein freier Willensakt zustande bringen die Vergöttlichung setzt einen Widerstand voraus, der im freien Willen überwunden wird.

Und diesen Widerstand bietet in stärkstem Maß Mein Gegner, und er wird ihn Mir bieten noch endlose Zeiten.
Und solange auch wird es irdische Schöpfungen geben, solange wird eine Erlösungsepoche die andere ablösen, denn sein Sturz in die Tiefe war so endlos, daß er ewige Zeiten benötigt, um samt seinem Anhang zur Höhe zu gelangen.
Das Schöpfungswerk aber war ein Gnaden- und Erbarmungsakt an dem gefallenen Geistigen dem auch der erst-gefallene Geist sich hätte unterwerfen können, wenn er seinen Willen aufgegeben und sich gleichfalls hätte ziehen lassen von Mir zur Höhe.

Doch seinen Willen band Ich nicht, denn er war frei und als Mein Ebenbild aus Mir herausgestellt worden, und diese Freiheit ließ Ich ihm während das aus seinem Willen und Meiner Kraft hervorgegangene Wesenhafte Meiner Hilfe bedurfte, weil Mein Gegner schon in dieses Wesenhafte den Mir abgewandten Willen gelegt hatte, der darum gefesselt werden mußte so lange, bis das Wesen wieder in einem Reifegrad stand, daß es sich völlig frei entscheiden konnte. Denn es war ein Unterschied zwischen dem erstgeschaffenen Wesen und denen, die unser beider Liebewille erstehen ließ.

Darum ist auch der Akt der Rückkehr zu Mir unterschiedlich, und von seiten Meines Gegners wird die Rückkehr erst erfolgen, wenn er, gänzlich seiner Kraft und Macht beraubt, hilflos und schwach am
Boden liegen und er dann jeglichen Widerstand gegen Mich aufgeben wird im Verlangen nach Meiner Liebe, die er einst zurückwies, die ihm aber im gleichen Maß wieder zuströmen wird, so er sich Mir freiwillig ergibt.
Der Erlösungsakt des einst Gefallenen spielt sich in endlos langer Zeit ab nach dem Gesetz ewiger Ordnung, er wird mit Sicherheit einmal zu Ende geführt sein, denn die Vergöttlichung der erschaffenen Wesen ist und bleibt Mein Ziel, das Ich verfolge und auch sicher erreiche.
Doch Ewigkeiten werden noch vergehen, bis der verlorene Sohn heimkehrt in sein Vaterhaus, Ewigkeiten noch wird der Kampf zwischen Licht und Finsternis wüten, doch das Licht wird die Finsternis überwinden und einst erstrahlen in vollster Kraft.

Amen
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BD: 6459
Fürbitte für Luzifer.

Keinem Wesen entziehe Ich Meine Liebe, und ob es noch so tief gesunken ist, ob es noch so weit entfernt ist von Mir.
Denn es ist einst von Meiner Liebe ausgegangen und wird ewiglich in Meiner Liebe verbleiben.

Und es gilt dies auch für das erst-geschaffene Wesen, dessen Sündhaftigkeit es unendlich weit von Mir entfernte dessen Überheblichkeit den Sturz in die tiefste Tiefe zur Folge hatte und das ewige Zeiten benötigt, bis es wieder zurückgefunden hat zu Mir bis es wieder in sein Vaterhaus zurückkehren und als Mein Sohn von Mir wiederaufgenommen wird bis auch seine Liebe Mir wieder voll und ganz gehört.
Dieses Wesen war von Ewigkeit berufen zur höchsten Seligkeit, und darum war es als Mein Ebenbild geschaffen worden, das über Licht und Kraft verfügen konnte unbeschränkt und darum auch seine Seligkeit unbegrenzt war.
Daß dieses Wesen gefallen ist, machte es sündig in einem Maß, für das euch Menschen jede Vorstellung fehlt, denn es stand in der höchsten Erkenntnis, es sündigte bewußt wider seinen Schöpfer und Vater, Den es auch erkannte als seinen Ausgang, jedoch nicht anerkennen wollte.

Dies war seine Sünde, weil es durch die Aberkennung Meiner Selbst Meine Liebe zurückwies und so also die abgrundtiefe Entfernung von Mir herstellte. Es warf sich bewußt zu Meinem Gegner auf, zu Meinem Feind, und kämpfte fortan wider Mich.
Eine Rückkehr dieses Wesens braucht Ewigkeiten, weil es denselben Weg zurückgehen muß, um zu Mir zu gelangen, und weil auch die Abkehr von Mir Ewigkeiten erfordert hat, weil der Aufstieg auch bei ihm Stufe für Stufe zurückgelegt werden muß und nicht willkürlich übersprungen werden kann.

Eine plötzliche Willenswandlung dieses Wesens ist darum nicht möglich, weil es sich nicht gefangennehmen ließ wie alle anderen gefallenen Wesen, denn ihm als Meinem erst-geschaffenen Lichtträger ließ Ich die Freiheit, als er sich weigerte, den gleichen Gang durch die Schöpfung zu gehen. Aber diese Weigerung wurde ein Dienst für Mich sowie für das durch seine Schuld in die Tiefe gefallene Wesenhafte.
Er diente Mir nun als Gegenpol im freien Willensentscheid jener Gefallenen.
Auch ihm ist jede Möglichkeit zur Rückkehr ins Vaterhaus erschlossen worden, weil auch ihm Meine nie-endende-Liebe gilt. Doch keines Wesens Willen zwinge Ich, Mir gefügig zu sein.

Dies ist der Unterschied, daß Ich niemanden durch Meine Macht binde, während er seine Wesen gefesselthält.
Wenn Ich das Wesenhafte binde in den Schöpfungswerken und ihm den freien Willen nehme, dann ist dies ein Werk Meiner Liebe zu dem Unglückseligen, das Ich nur seiner Gewalt entreiße, um es fähig zu machen, sich einmal frei entscheiden zu können.

Er selbst aber befindet sich in keiner Gewalt, er ist frei, und alles, was er tut, ist sein innerster Trieb, und dieser ist wahrlich schlecht.
Und er wird niemals seinen Widerstand gegen Mich aufgeben, solange er stark ist, erst wenn er vor Schwäche am Boden liegt, wird er rufen nach Mir.
Anders aber verhält es sich mit den Wesen, die er in die Tiefe gestürzt hat, die durch die Entfernung Meiner Liebekraft verlustig gingen, wenngleich Ich Selbst ihnen nicht die Liebe entzog, und die durch seine Macht ewig in der Tiefe festgehalten würden, wenn Ich dem völlig Kraftlosen nicht beistehen und es so lange seinem Einfluß entziehen würde, bis es wieder so viel Kraft besitzt, um sich frei entscheiden zu können in der Wahl seines Herrn.

Dann allerdings fordert Mein Gegner sein Recht, das Ich ihm nicht verweigere, weil die Wesen einst freiwillig ihm gefolgt sind. Dann also im Stadium als Mensch findet der geistige Kampf statt, die Beeinflussung des freien Willens des Menschen durch gute oder schlechte Kräfte.
Und diesen Kampf bringt die Liebe zur Entscheidung. Die Liebe wird und muß immer den Sieg davontragen.
Und ihr werdet es nun verstehen, daß und warum liebende Fürbitte für dieses ringende Geistige von größtem Erfolg ist.
Ihr werdet es verstehen, daß Meine Macht nicht eingreifen darf, weil Ich kein Wesen zwinge daß Meinem Gegner immer nur Liebe entgegengesetzt werden kann und daß das die einzige Waffe ist, der er erliegt, die ihn schwächt, so daß er das ihm Gehörende freigibt. Das größte Liebewerk für die Erlösung des Unfreien brachte Jesus Christus dar und entwand dem Gegner dadurch alle die Seelen, die unter Sein Kreuz flüchteten. Um aber den Weg zum Kreuz zu nehmen, dazu brauchen viele Wesen auch noch Hilfe, die ihnen also durch liebevolle Fürbitte von seiten schon freier Menschen geleistet werden kann.

Fürbitte in Liebe ist ein großer Faktor bei der Erlösung der in der Gewalt Meines Gegners sich befindlichen Seelen der das einzige Wesen ist in der ganzen Unendlichkeit, das herrschen will und Zwang ausübt auf das uranfänglich in vollster Freiheit erschaffene Geistige, der aber nicht unter Meiner Gewalt steht insofern, als daß Ich ihn bestimme zu seinem Denken, Wollen und Handeln. (( 666 ))

Von Mir aus ist auch dieses Wesen völlig frei.
Zu wem also wolltet ihr nun bitten für dieses Wesen?
Und was wollet ihr durch euer Gebet wohl erreichen?
Daß Ich seinen Willen wandle?
Daß Ich seinen Haß sänftige?
Daß Ich ihn zur Umkehr bewege, die er freiwillig antreten muß?
Ihm stehen alle Wege offen, Ich hindere ihn nicht, aber Ich übe keinerlei Zwang aus auf ihn, selbst keinen Liebezwang, weil sein Fall etwas anderes war und ist als der Fall der Wesen, die er ins Leben rief mit Meiner Kraft.
und weil er deren Feind ist und als Feind an ihnen handelt, weil er es verhindert, daß diese Wesen wieder zu Glück und Seligkeit gelangen wie einst.

Er steht Mir als Gegner gegenüber, und er ladet Sünde um Sünde auf sein Haupt, solange er seine Macht mißbraucht und das Wesenhafte im Stadium des freien Willens so bedrängt, daß ihm die Rückkehr zu Mir eben nur möglich ist durch die Hilfe Jesu Christi.

Nur Liebe erlöset aus seiner Gewalt und wolltet ihr ihn erlösen, dann müßtet ihr ihn lieben, und das bedeutet, euch mit ihm zu verbinden.
Eure Hilfe, die ihr leisten könnet, besteht nur darin, seinen Anhang zu erlösen, auf daß er geschwächt werde, denn niemals wird er sich wandeln, solange ihm noch Geistiges gehört;
erst wenn er allein steht, wenn alles von ihm einst Gestürzte wieder die Höhe erreicht hat, wird er seinen Haß, seinen Hochmut und seinen Mir widersetzlichen Willen aufgeben, und dann kann Meine Liebe ihn erfassen, und Ich kann ihm wieder ein liebevoller Vater sein.
Denn dann begehret er wieder Meine Liebe, wie es war zu Anbeginn.

Amen
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BD 7838
Rückkehr des Gegners.

Auch die Rückkehr des Gegners zu Mir kann nur in gesetzlicher Ordnung vor sich gehen.

Und da sein Abfall von Mir ein Vergehen war, so ungewöhnlich schwer, daß ihr Menschen es nicht zu fassen vermögt, gehören Ewigkeiten dazu, bis er dieses Vergehen entsühnt hat bis er selbst seinen Willen gewandelt hat und er sich Mir wieder hingibt, wie es war im Anbeginn.

Er, den Meine übergroße Liebe erstehen ließ, er war zu Meinem Gegner geworden, und das bedeutete, daß er alles in sich verkehrte ins Gegenteil daß er sich selbst gestaltete zu einem Wesen, das im krassen Gegensatz stand zu Mir daß er zum Gegenpol der Ewigen Gottheit wurde, wenngleich er von Mir Selbst ausgegangen war.

Und dieses „Verkehren“ zu einem Mir gänzlich-entgegen-gesetzten Wesen hat ewige Zeiten erfordert, und es kann daher auch die Rückkehr nicht in weniger langer Zeit sich vollziehen, denn er muß den gleichen Weg zurückgehen, er muß sein Wesen ebenso wieder verkehren in sein Urwesen, und er steht noch im härtesten Widerstand gegen Mich, er ist als Feind und Gegner noch in der größten Abwehrstellung und wirket ständig wider Mich.

Und doch dienet er Mir in diesem Widerstand unbewußt als Gegenpol in Meinem Rückführungsplan, denn zwischen Mir und ihm müssen sich alle Wesen einmal frei entscheiden, weil die Rückkehr zu Mir nicht im Zwang stattfinden kann, sondern im freien Willen angetreten werden muß, so wie einst im freien Willen auch der Abfall von Mir vor sich gegangen ist.
Mein Gegner aber hat durch seinen Sturz zur Tiefe jegliche Erkenntnis verloren er hat sich abgewandt von Mir als dem Ewigen Licht, er ließ sich nicht mehr von Meinem Liebelicht durchstrahlen, und durch seine immer größer werdende Entfernung von Mir ging ihm jegliches Licht
verloren er wurde verfinsterten Geistes, befand sich in verkehrtem Denken, er erkannte nichts mehr, aber er hielt sein verblendetes Denken für Wahrheit.

Und sein Wirken besteht darin, die Finsternis überallhin zu tragen, jegliches Licht zu verlöschen und gegen die Wahrheit anzukämpfen, weil er sie als ein Licht aus Mir empfindet.

Er schuf also ein Reich der Finsternis, in das er seinen Anhang hineinstürzte und ihn also beherrschte. Und weil sein Anhang übermächtig groß ist, wird es Ewigkeiten benötigen, bis vorerst diesem Anhang Licht gebracht werden kann, was jedoch Mein Plan von Ewigkeit bezweckt, alles wieder mit Meiner Liebe anzustrahlen, bis es wieder im hellsten Licht der Erkenntnis steht.

und dann also auch zu Mir zurückgekehrt ist. Doch wenn sein Absturz Ewigkeiten erforderte, bis er in der tiefsten Tiefe gelandet war, wenn er den gleichen Gang wieder zurückgehen muß, so ist daraus ersichtlich, daß noch lange nicht an eine Rückkehr des Gegengeistes zu denken ist, weil der gesamte Anhang zuvor erlöst sein muß, ehe er selbst sich so schwach fühlt, daß er freiwillig zu Mir zurückkehrt.

Aber so lange wird er auch an den Menschen seine Kraft und Macht zur Anwendung bringen, die ihm noch verblieben ist, denn diese gehen über die Erde im Besitz des freien Willens, der sich nun bewähren soll, d.h., der sich entscheiden muß zwischen Mir dem Herrn, Den das Wesen einst nicht anerkennen wollte und ihm, dem Herrn, dem sie freiwillig zur Tiefe gefolgt sind. Also dienet er Mir unbewußt und ungewollt als Gegenpol.

Und Ich ersah dies von Ewigkeit voraus und baute auf dem verkehrten Willen Meines erstgeschaffenen Wesens Meinen gesamten
„Erlösungs„plan auf, oder auch: den Plan zur Schaffung von „Kindern“, die eben jene Willenserprobung ablegen mußten, die das Werden zu „Kindern Gottes“ voraussetzt.
Da zahllose Wesen durch seinen Willen unter Nützung Meiner Kraft erschaffen wurden, so gehören auch Ewigkeiten dazu, bis diese Wesen wieder als Meine Kinder bei Mir angelangt sind.
Und ebensolange wird der erstgeschaffene Geist, Luzifer, Mir als Gegenpol dienen ebensolange wird er seine Rückkehr zu Mir hinausschieben, denn um sein völlig verkehrtes Wesen zu wandeln, sind Ewigkeiten nötig.

Doch einmal ist auch seine Rückkehr gewiß.
Ihr Menschen aber sollet euch nicht irreführen lassen, wenn euch gesagt wird, er befände sich auf dem Wege der Rückkehr wohl sein Anhang, doch nicht er selbst, dessen Haß gegen Mich abgrundtief ist, aber auch gegen alles Geistige, das ihm angehört, denn er kennt keine Liebe, er sucht alles zu verderben, und auch einen Anhang sucht er zu hindern daran, daß er selig wird, weil er selbst urböse ist, seit er sich selbst und sein Wesen verkehrte und ebenso seinen Wandel an sich selbst vollziehen muß, daß er wieder als der verlorene Sohn zum Vater zurückkehrt, von Dem auch er einst seinen Ausgang nahm.

Amen
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BD: 6276
Erlösung Luzifers .... Heimkehr des verlorenen Sohnes.

Welten werden noch erstehen und wieder vergehen, immer wieder wird Mein Schöpferwille tätig werden, immer neue Formen werde Ich schaffen, die das zu Mir emporstrebende Geistige bergen sollen und immer wieder werde Ich sie auflösen, um das Geistige darin zu erlösen.

Ein Werden und Vergehen wird sein noch Ewigkeiten hindurch, bis Ich Mein Werk als vollendet betrachten kann, bis alles Geistige zu Mir zurückgekehrt ist und Ich auch Meinen Gegner gewonnen habe für Mich, wenn er bar jeder Kraft sich freiwillig Mir zuwendet, Der Ich sein Gott und Vater bin.
Und er wird von Mir Liebe erbitten und sie empfangen im Übermaß.

Bis aber dies eintritt, vergehen noch Ewigkeiten, denn solange es noch unerlöstes Geistiges gibt, wird es auch Schöpfungen geben und solange es also Schöpfungen gibt, ist die Erlösung des Gefallenen noch nicht bewerkstelligt.

Und so lange bleibt auch der Mein Gegner und Feind, der selbst gefallen ist und den Fall unzähliger Wesen verschuldet hat
dessen Liebe zu Mir geschwunden ist, als er sich des Übermaßes von Kraft bewußt wurde, die ihn durchströmte, und als deren Quell er Mich anerkennen sollte und sich dagegen wehrte.

Und darum muß er das Gefühl seiner Kraft erst verlieren, bevor er sich als selbst geschwächtes Wesen Mir wieder ergibt und Mich dann auch wieder lieben wird wie im Anbeginn.

Er kann nicht zuvor seine Gefühle zu Mir wandeln, er kann seinen Widerstand zuvor nicht aufgeben, weil er sich noch im Besitz von Kraft wähnt, solange es noch unerlöstes Geistiges gibt, das ihm gehört.
Denn dieses Kraftbewußtsein war die Ursache seines Falles in die Tiefe.
Ihr Menschen wisset nicht, was er Mir war und was er Mir noch ist.

Ihr wisset es nicht, daß er ungewollt mitarbeitet an der Vergöttlichung der von Mir erschaffenen Wesen, es aber in seiner Verblendung und in seinem Haß gegen Mich nicht merkt, daß Ich auch
ihn zu einem Werkzeug Meines Planes gemacht habe, der aber nicht in seinem Willen liegt daß Ich das aber nur konnte, weil Ich um seinen abgrundtiefen Haß wußte ihn aber für Meine Zwecke niemals genützt hätte, wenn nur die geringste Aussicht bestanden hätte auf eine vorzeitige Rückkehr, auf den Wandel seines Willens und seiner Empfindung gegen Mich.

Nur seinen freien Willen habe Ich Mir dienstbar gemacht um den Ich aber weiß seit Ewigkeit. Die Möglichkeit einer Willenswandlung hätte Ich wahrlich mit allen Mitteln unterstützt eben weil er das erstgeschaffene Wesen war, dem Meine ganze Liebe gehörte und das Ich gewißlich auch hätte erretten wollen aus der Tiefe. Doch sein Widerstand ist ungebrochen und wird es noch Ewigkeiten bleiben.

Und auf diesen Mir wohlbekannten Widerstand baute Ich Meinen Plan der Vergöttlichung des „Geschaffenen“ auf und konnte das deshalb tun, weil Ich es ersah, daß eine Wandlung seines Willens völlig ausgeschlossen ist.

Daß aber dennoch Meine ungeteilte Liebe auch diesem erstgeschaffenen Wesen nun Mein Gegner gilt, geht daraus hervor, daß Ich seinen Willen respektiere, daß Ich ihm volle Freiheit lasse in seinem Wirken gegen Mich, solange dies in dem ihm zugebilligten Maße geschieht.

Überschreitet er aber die Grenzen seiner Machtbefugnis, so binde Ich ihn, was immer am Ende einer Erlösungsperiode geschehen wird, daß Ich ihn erneut in Fesseln schlage, auf daß das Freiwillig-Mir-Zustrebende nicht gefährdet ist um ihn aber stets wieder daraus zu befreien, wenn er Mir wieder dienen soll, wenn auch unbewußt, daß das Geistige zur letzten Reife gelangt.
Denn wahrlich sage Ich euch: Himmel und Erde dienen Mir in Meinem Plan von Ewigkeit, und auf daß Mein Gegner nicht das Übergewicht behielt, das er anfangs über die Schar der gefallenen Geister hatte, sandte Ich „Meinen Sohn“ zur Erde.

Der nun im gerechten Kampf wider Meinen Gegner siegte.
Der die Macht dessen brach, so daß seinem Willen sich nun der Wille des Wesens widersetzen konnte unter Inanspruchnahme der Gnaden des Erlösungswerkes.

Durch den Kreuzestod Jesu nahm die Kraft des Gegners ungemein ab, er wurde besiegt aber er bäumte sich nun desto heftiger auf, weil das Licht der Erkenntnis ihn verlassen hatte, weil der Sturz in die Tiefe auch Finsternis seines Geistes bedeutete und er darum immer nur blindlings wütet, vom Haß getrieben ohne zu erkennen, wohin sein Haß führt daß immer wieder ihm das noch-gehörende Geistige entwunden und in den Schöpfungen gebannt wird und er dadurch stets mehr an seiner Kraft verliert, denn das Gefallene allein ist sein Kraftbestand und die Erlösung des Gefallenen bedeutet ständige Abnahme seiner Kraft.
Und daß diese Erlösung möglich ist, dafür starb Ich Selbst am Kreuz.

Meine Liebe machte diese Erlösung möglich, und Meine Liebe ruhet nicht eher, bis alles von Mir Abgefallene wieder in Meinem Besitz ist bis es freiwillig zu Mir zurückgefunden hat und nun auch Mein Gegner, seiner Kraft beraubt, sich Mir ergeben wird bis auch er nach Erlösung verlangt, die Meine endlose Liebe ihm nicht verwehrt bis der verlorene Sohn heimgekehrt ist in sein Vaterhaus, zu Mir, von Dem er einst seinen Ausgang nahm.

Amen
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BD 0821
Gott ist die Liebe.

Bleibet der alten Lehre treu, die euch mahnet, Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie euch selbst. Und so höret denn:
Nichts in der Welt wird das Wort Gottes zunichte machen können, denn es ist von Ihm Selbst gegeben und hat somit Bestand bis in alle Ewigkeit.

Und dieses Sein Wort lehrt euch, in der Liebe zu leben, und so ihr diesem Gebot nachkommt, werdet ihr in das Himmelreich eingehen.
Und somit müsset ihr auch Den anerkennen, Der die Liebe Selbst ist von Ewigkeit, Der Sich Selbst für die Menschen zum Opfer brachte aus übergroßer Liebe, um sie zu erlösen aus tiefster Sündenschuld. Und wer in der Liebe lebet, der folget Ihm nach.

Und es wollen die Menschen den Sohn Gottes verleugnen, weil die Liebe nicht mehr in ihren Herzen wohnt, denn wer da liebet, hat in sich den göttlichen Heiland, und sein Herz wird Ihn freudig bejahen.
Und in dieser bejahenden Lebensfreude kann er nicht anders, als auch den Nächsten zu lieben, denn die Liebe, Die da ist Gott Selbst, erfüllet sein Herz mit solcher Gewalt, daß alles davon ergriffen ist, was mit Ihm in Berührung kommt. Die Liebe ist der Wunder größtes.

Sie hat erlöset die Menschheit vom Tode, Sie ließ erstehen alle Schöpfung, Sie beglückt zeitlich und ewig. Sie ist Leben und Kraft. Sehnen und Erfüllung.
Sie ist der Inbegriff alles Göttlichen und verbindet Himmel und Erde miteinander.
Und so ihr Menschen in der Liebe lebet, werdet ihr vollkommen werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist, denn in der Liebe wurzelt alles, Sie geht von Gott aus und führt wieder zu Gott zurück denn Gott ist die ewige Liebe Selbst.

Amen





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  Endzeitprophetie