Re: Ist Rosi unser Papst?


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von LUZIFER Fürst der LÜGE 3 am 09. August 2007 07:08:01:

Als Antwort auf: Re: Ist Rosi unser Papst? geschrieben von Frank B. am 08. August 2007 22:32:51:


BD 3957
Sichtbare Schöpfung Reich des Gegners von Gott, der aber keine Macht darüber hat.

Obwohl alles Sichtbare Gottes Kraft und Schöpferwillen bezeuget, ist doch die Schöpfung Anteil des Gegners von Ihm, denn ihre Substanzen sind das von dessen Willen durchdrungene Geistige, das sich also gegen Gott eingestellt hat. Und so muß jegliche sichtbare Schöpfung zu seinem Reich gezählt werden, nur der Mensch kann, obzwar gleichfalls materielle Schöpfung, schon während seines Erdenlebens seinem Reich entfliehen, wenngleich sein Körper noch erdgebunden ist
und noch nicht restlos frei ist von Willensregungen, die seinen Einfluß erkennen lassen.

Die Seele des Menschen aber kann seiner Welt schon gänzlich entflohen sein und in dem Reich weilen, das ihre eigentliche Heimat ist, wo allein die Kraft und der Wille Gottes tätig ist und wo darum auch keine irdischen Schöpfungen mehr bestehen, die Gott-entgegengesetzten Willen in sich tragen.
Doch Gewalt über die sichtbaren Schöpfungen auf der Erde hat der Gegner Gottes nicht, obwohl es sein Reich ist.

Es sind ihm verwandte Substanzen, aus denen die Schöpfung sich zusammensetzt, doch seinem Einfluß völlig unzugänglich, weil der Wille Gottes allein diese Schöpfung regiert.

Und darum kann das in der Schöpfung gebundene Geistige ungehindert seinen geistigen Aufstieg fortsetzen, so es ihn einmal begonnen hat, es wird in keiner Weise vom Gegner Gottes in seinem Entwicklungsgang gestört werden können, denn er hat über die sichtbaren Schöpfungswerke nicht die geringste Macht.
Darum aber sucht er ständig auf den Willen des Menschen einzuwirken, weil ihm die Beeinflussung dessen gestattet ist und er seine Macht nun ausgiebig auszunützen sucht.

Sein Streben geht nun dahin, den menschlichen Willen so zu beeinflussen, daß er sich die Zerstörung von Schöpfungen jeglicher Art zum Ziel macht.
Und da dies zumeist die Auswirkung eines lieblosen Lebenswandels ist, sucht er also vorerst die Liebe im Menschen zu ertöten und in ihm den Hang zur Welt zu erwecken, der ihn antreibt, sich Genüsse zu verschaffen auf Kosten seiner Mitmenschen.

Sowie der Mensch sich einmal zu lieblosem Handeln hinreißen läßt, hat er sich in die Gewalt des Gegners von Gott begeben, und sein Denken und Handeln ist Gott-widrig.

Und dann wird er sich immer mehr jenem Einfluß öffnen und ihm ein williger Diener sein auf Erden. Die materielle Welt ist sein Reich, d.h., gebannt in ihr ist das Geistige, das noch seinen Willen in sich trägt, also Gott widersetzlich ist, das aber dennoch zur Höhe strebt im Mußgesetz.

Dieses Geistige nun sucht er zu befreien, auf daß es wieder zu ihm zurückkehre und seine Macht vergrößern helfe. Und darum sucht er den Menschen zur Zerstörung von Schöpfungswerken anzuregen aus Gründen der Lieblosigkeit. Denn auch auf ordnungsmäßigem Wege kann eine Zerstörung der Materie vor sich gehen und dem Willen Gottes entsprechen, so die Liebe Triebkraft jeglicher Tätigkeit des Menschen ist und eine Zerstörung der Materie nur den Zweck hat, neue Werke entstehen zu lassen, die von Nutzen sind und also zum Liebeswirken gerechnet werden können.

Dann wird dem Geistigen in der Materie nur zum weiteren Aufstieg geholfen nach Gottes Willen. Und dann ist auch die Zeit abgelaufen, die dem Geistigen in jeglicher Form gesetzt ist; während der Gegner Gottes vorzeitig diese Entwicklung abzubrechen sucht und er dazu den Willen des Menschen benötigt, weil er selbst keine Macht hat über das aus Gottes Willen und Seiner Kraft Geschaffene, das zur Aufwärtsentwicklung des von Ihm einst abgefallenen Geistigen dient.

Doch nur liebloses Handeln am Nächsten führt zur Zerstörung der Materie in seinem Sinne, und also hat der Gegner Gottes zweifache Pläne, die er durchzuführen sucht .... das Geistige zu befreien und es in der Aufwärtsentwicklung zu hindern und gleichzeitig auch den Menschen selbst zu gewinnen, indem dieser durch seine Willfährigkeit seine ganze Entwicklung zuvor zunichte macht und er im letzten Stadium wieder dem hörig wird, der Anlaß ist seines unvollkommenen Zustandes und der alle Kraft aus Gott sich zuzuleiten sucht, um seine Macht zu vergrößern.

Der Mensch selbst aber kann im freien Willen diese seine Pläne zunichte machen, so er durch Liebetätigkeit sich selbst in einen Vollkommenheitszustand versetzt und also sich ganz befreit aus der Gewalt seines einstigen Verführers und gleichzeitig auch zur Erlösung des unter ihm stehenden Geistigen beiträgt, so er in dienender Nächstenliebe die Materie umgestaltet zu nützlichen Dingen, indem er die Materie vor mutwilliger Zerstörung zu schützen sucht und ihr jederzeit die Möglichkeit gibt, ihre Bestimmung zu erfüllen, d.h., Menschen, Tieren oder sonstigen Schöpfungswerken Gottes zu dienen entsprechend ihrer Form.

Nichts ist ohne Sinn und Zweck, und jedem Schöpfungswerk Gottes liegt eine weise Bestimmung zugrunde;
und darum soll auch der Mensch in seiner Tätigkeit die Liebe und die Weisheit gelten lassen .... es sollen unter seiner Hand nur solche Schöpfungen entstehen, die dem Nächsten zum Besten gereichen, und zur Zerstörung anderer Schöpfungswerke, von Gott- oder Menschenhand hervorgegangen, soll er nur seine hilfreiche Hand bieten, wenn das neu zu Formende eine Weiterentwicklung für das in der Materie gebundene Geistige gewährleistet.

Mutwillige Zerstörungen jeder Art machen unsagbar viele geistige Wesenheiten frei, die je nach ihrer Reife oder Gottwidersetzlichkeit sich rächen oder Qualen erdulden müssen, bis sie wieder neu geformt werden und ihre unterbrochene Entwicklung fortsetzen können.

Oft aber äußern sich diese wider ihren Willen frei gewordenen Wesenheiten in einer die Menschen belästigenden Weise, zwar nicht körperlich spürbar, jedoch auf die Seele des Menschen einwirkend, sie übermäßig auf die Materie richtend und also in ihr Triebe und Begierden auslösend, die ihrer Aufwärtsentwicklung äußerst schädlich sind und den Feind der Seelen frohlocken lassen ob seines Erfolges.

Denn er läßt in dem Kampf um die Menschenseelen nicht nach, und er tritt ihnen mit allen Versuchungen nahe.
Doch die Liebe macht den Menschen frei, und wer in der Liebe lebt, dem wird auch nicht die Materie mehr begehrlich sein;
er wird rastlos tätig sein und durch seine Tätigkeit zur Erlösung dieser beitragen, und über ihn wird der Versucher niemals den Sieg davontragen.

Amen
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BD 8108
Was ist unter „Ewigkeiten“ zu verstehen.

Der einstige Abfall der Geister von Gott hat sich über endlos lange Zeiträume erstreckt.

Ewigkeiten vergingen, in denen die lichtdurchstrahlte Geisterschar in Seiner Nähe unaussprechlich selig war.

Ewigkeiten vergingen, bevor sich die langsame Wandlung in den Urgeistern vollzog, wo immer wieder die Liebekraft Gottes sie durchflutete und sie Ihm ergeben waren und dann wieder der freie
Wille sie zur Abkehr von Gott bewog.
Und wieder Ewigkeiten vergingen, bis sich diese Wesen zur endgültigen Abkehr von Gott entschlossen.
Jener Vorgang im Reiche der Geister ist mit menschlichem Verstand nicht zu erfassen, denn etwas höchst-vollkommen Erschaffenes verkehrte sich in seinem Grundwesen, es nahm ein völlig
gegensätzliches Wesen an, und es erstand dadurch eine Welt voller Unseligkeit, eine Welt der Finsternis und Qual die ebenfalls für menschliche Begriffe unfaßbar ist.

Aber es hat dieser Vorgang stattgefunden, und er war Anlaß der Schöpfung, die es wieder zuwege bringen soll, alle gefallenen Wesen zurückzuleiten zu Gott, von Dem sie ausgegangen sind. Doch auch der Erschaffungsakt hat endlos lange Zeiten benötigt, denn alle materiellen Schöpfungen waren gleichsam „auf-dem-Rückweg„-befindliches Geistiges, das genau so wieder zur Höhe steigen mußte, wie es einst in die Tiefe gefallen war das also keine Phase übergehen konnte und darum auch zum Erstehen der Schöpfung lange Zeit gebraucht wurde.
Jegliches Schöpfungswerk barg gefallenes Geistiges, in den verschiedenen Graden seiner Entwicklung.
Und auch die Zeit war endlos lang, bevor das gefallene Geistige, das sich zu fester Substanz verhärtet hatte, eingehülst und durch Gottes Willen zur Materie wurde, zu Formen, die nun sichtbar in Erscheinung traten.

Diese endlos langen Zeiträume sind gleichfalls unausdenkbar für menschlichen Verstand, weshalb also wohl von Ewigkeiten gesprochen werden kann, die schon vergangen sind, seit durch den Liebewillen Gottes Wesen erschaffen wurden, die Er als selbständig aus Sich herausgestellt hatte.

Und ebenso werden Ewigkeiten vergehen, bis alles Geistige den Rückweg zu Gott angetreten und das Ziel.
den Zusammenschluß mit Gott wiedererreicht hat. Aber daß dieser Vorgang des Abfalles der Geistwesen von Gott einmal stattgefunden hat, das soll den Menschen kundgetan werden die diese abgefallenen Geistwesen sind auf daß sie die Bedeutsamkeit ihres Erdenlebens erfassen lernen, auf daß sie Verbindung suchen mit ihrem Gott und Schöpfer von Ewigkeit und näher einzudringen suchen in das Wissen um ihren Urzustand, den zu erreichen Zweck und Ziel ihres Erdenlebens ist.
Denn das Wissen darum wird sie beglücken weil es schon ein Lichtzustand ist, darüber Kenntnis zu erlangen im Gegensatz zu der Finsternis, in der das gefallene Geistige sich noch befindet, das einst freiwillig das Licht der Erkenntnis hingab undtiefste Dunkelheit wählte.

Darum wird Gott denen ein Licht anzünden, die es begehren die aus der Dunkelheit heraustreten wollen. Und dieses Licht wird den Menschen Aufschluß geben über Fragen, die ihnen nicht von Menschen beantwortet werden können die zu beantworten Gott Selbst Sich vorbehält, aber jedem ein Licht schenkt, der es begehrt.

Der Mensch soll wissen, daß er sein Dasein einem Wesen verdankt, Das alles ins Leben rief, was ihm ersichtlich ist.
Und er soll wissen, daß dieses Wesen höchst vollkommen ist und darum auch alles, was Es schuf, tiefste Liebe, höchste Weisheit und unvorstellbare Macht zur Begründung hat.

Er soll wissen, daß er sich diesem Wesen hingeben darf und soll, um höchste Beseligung zu erfahren, weil jenes Wesen in Seiner Ursubstanz Liebe ist, Die immer und ewig Sich verschenken will.
Die Sich Wesen schuf in großer Zahl, um sie beglücken zu können immer und ewig.
Und es soll der Mensch wissen, daß er als ein Ebenbild Gottes geschaffen wurde, das nur freiwillig sich selbst verkehrte ins Gegenteil das aber die Rückwandlung ganz sicher einmal vollzogen haben wird, und daß es nun als Mensch die letzte Phase in der materiellen Schöpfung zurücklegt, die ihm wieder die Vereinigung mit Gott eintragen kann, wenn er selbst den Willen dazu hat.

Und der Wille wird angeregt werden durch das Wissen um alles dieses, das er aber auch wieder frei annehmen oder auch ablehnen kann.
Doch Gott will Sich in Seiner Wesenheit offenbaren, Er will von den Menschen erkannt werden als ein Wesen, Das in Sich Liebe, Weisheit und Macht ist, weil diese Erkenntnis auch Liebe erweckt in den Menschen und die Liebe den Zusammenschluß mit Gott bedeutet, Der Selbst die Liebe ist von Ewigkeit.

Amen
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BD 8621
Verschiedenheit des Abfalles von Gott.

Meinem Rückführungsplan liegt tiefste Liebe und Weisheit zugrunde, und ob ihr diese auch nicht immer zu erkennen vermöget.
Was euch aber nicht verständlich ist, veranlaßt euch zuweilen, an Meiner Liebe und Gerechtigkeit zu zweifeln und ihr stellet dann Fragen, die Ich euch wieder nur beantworten kann, indem Ich euch Aufschluß gebe über die Verschiedenheit des Abfalles von Mir.
Denn es waren die Wesen wohl alle sündig geworden durch ihre bewußte Gegnerschaft, durch die Abwehr Meiner Liebekraft und ihren Hochmut Meiner Liebe gegenüber.

Und doch bestanden Unterschiede in der Art der Auflehnung, entsprechend dem Grad der Abwehr von seiten Luzifers, den er besaß bei der Erschaffung der Wesen und je mehr seine Kraft nachließ, die ihm von Mir aus wohl ungeschmälert zuströmte, die er aber in seinem Hochmut nicht mehr annahm, weil er sie nicht mehr zu benötigen glaubte angesichts der großen Schar der aus ihm hervorgegangenen Wesen.

Doch genau wie sein Widerstand gegen Mich zunahm, so ließ auch seine Kraft nach, und seine vorhandene Kraft nützte er immer noch zum Erstehen neuer Wesen, die aber mehr und mehr seinen Mir-widersetzlichen Willen in sich hatten.
Entsprechend also waren sie geartet und mußten doch auch noch als göttliche Geschöpfe angesehen werden, weil es Meine Kraft war, aus der sie hervorgegangen waren.

Und auch sie konnten Mich erkennen als Gott und Schöpfer, auch sie hätten sich frei für Mich entscheiden können weil Ich es nicht zugelassen hätte, daß Luzifer ein Wesen zum Widerstand gegen Mich gezwungen hätte.
Jedes Wesen war frei und fähig, Mich zu erkennen und bei Mir zu verbleiben.
Doch die Wesen reagierten alle anders auf Meine ihnen zuströmende Liebe.
Es blieb Mir auch von jenen Wesen wieder ein Teil treu, sie erkannten Mich an, und sie blieben im Bereich Meiner Liebeausstrahlung.
Und wieder kehrten sich auch von den erst-geschaffenen Wesen viele von Mir ab und folgten ihm nach, die uranfänglich im höchsten Licht standen und deren Wille auch nicht geschwächt war durch Einwirken Meines Gegners.
Und so auch war die Einstellung aller gefallenen Wesen zu Mir als ihrem Gott und Schöpfer ganz verschieden.
Die Abwehr Meiner Liebekraft allein schon machte das Wesen sündig, doch der Widerstand gegen Mich steigerte sich bis zum tiefsten Haß.

Es nahmen unzählige Wesen die gleiche Beschaffenheit an, zu der sich Luzifer selbst gewandelt hatte.
Diese Geister fielen in endlose Tiefen und brauchen daher einen weit längeren Weg bis zu ihrer endgültigen Rückkehr.
Zumeist genügt für diese Wesen eine Entwicklungsperiode nicht, sie gehen durch mehrere Entwicklungsperioden hindurch.

Also gibt es auf der Erde auch Menschen, die schon viele solche Entwicklungsperioden hinter sich haben, die nun wohl durch das Erlösungswerk Jesu auch ihrer letzten Außenform ledig werden können wie aber auch wieder die Möglichkeit besteht, daß sie nicht die Vollendung auf Erden erreichen und wieder den Gang zurücklegen müssen in den Schöpfungen der Erde.

Und so ungerecht euch Menschen das erscheinen mag ihr könnet nicht die Größe eurer Schuld ermessen, denn immer müsset ihr bedenken, daß allen Wesen das Licht der Erkenntnis eigen war, daß sie vollbewußt sich gegen Mich aufwarfen,
daß ihnen aber auch wenn sie als Mensch über die Erde gehen die Gedanken kommen können, daß sie einer höheren Macht unterstellt sind, und sie können sich dieser Macht hingeben, und dann schon haben sie Mich wieder anerkannt, und sie können nach ihrem Tode in das jenseitige Reich aufgenommen werden, wo sie immer noch die Möglichkeit haben, zur Höhe zu gelangen.

Wenn ihr Menschen glaubet, Ungerechtigkeit zu entdecken Meinen Geschöpfen gegenüber, dann bedenket stets, daß selbst das härteste Los noch lange nicht die große Schuld des einstigen Widerstandes gegen Mich aufwiegt und wisset, daß auch diese Sünde des Abfalles von Mir in vielerlei Graden oder Abstufungen stattgefunden hat daß ihr niemals die Größe dieser Sünde ermessen könnet und daß zumeist ein Gang durch die Erdschöpfung nicht genügt.

Bedenket, daß auch ihr selbst schon (mehrmals) diesen Gang könnet zurückgelegt haben und immer wieder durch die Schöpfung hindurchgehen mußtet, bis ihr jenen Entwicklungsgrad erreichtet, daß ihr euch nun vollenden könnet, wenn ihr des Willens seid, endgültig frei zu werden aus der Form.

Doch wiederum besteht auch die Möglichkeit, daß primitive Menschen innerlich guten Sinnes und guten Willens sind, daß sie sich in keiner Weise auflehnen gegen die Macht, Die sie erschaffen hat, daß sie an eine Macht über sich glauben, ganz gleich, wie sie sich diese Macht vorstellen, und daß sie ihr Erdenleben zurücklegen in Erfüllung der Aufgaben, die ihnen in ihrer Umgebung gestellt werden.

Dann werden sie im jenseitigen Reich weitergeschult und können auch wieder zum Licht kommen, sie werden dann auch erkennen die Größe ihrer einstigen Schuld, sie werden zu Jesus finden und im
jenseitigen Reich nun emsig tätig sein und wieder denen helfen wollen, die sie in gleicher Lage wissen.

Genau so, wie sie einst trotz hellster Erkenntnis sich Mir widersetzten, können sie nach endlos langem Entwicklungsgang auch ohne tiefere Erkenntnis sich Mir hingeben, weil in eines jeden
Menschen Herz ein Liebefünkchen gelegt ist, das von innen wirksam sein kann und der Mensch Liebe ausstrahlt auf seine Umgebung, ganz gleich, welchen Glaubens er ist.

Und ist er noch völlig Mir-widersetzlichen Geistes, so wird er gleich vielen anderen, höher entwickelten Menschen wieder den Gang über die Erde (durch die Schöpfung) beginnen müssen, aber einmal wird auch dieser Urgeist zum Ziel gelangen und auch erkennen, daß sein einstiger Widerstand gegen Mich nicht anders gesühnt werden konnte und zuletzt einmal die Erlösung durch Jesus Christus auch von ihm angenommen werden mußte, sei es auf Erden oder auch im jenseitigen Reich.
Er wird einmal frei von seiner Schuld und sich frei zu Mir bekennen und wieder selig sein, wie er es war im Anbeginn.

Amen
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BD 8105
Beteiligung der Lichtwesen am Erschaffungswerk.

Das Wort, das euch von Mir aus zugeht, wird euch immer nur klarste Erkenntnis vermitteln, denn das bezwecke Ich damit, daß ihr in der Wahrheit unterwiesen werdet, daß euer Denken recht ist, daß ihr Aufschluß erhaltet in allen Fragen, die euch gedanklich bewegen, und daß ihr also selbst in der Wahrheit steht, um diese nun auch vertreten zu können euren Mitmenschen gegenüber.

Immer wieder suche Ich, eine irrige Auffassung der Menschen klarzustellen, und Ich konnte und kann dies nur tun, indem Ich einem völlig unwissenden Menschen ein Wissen erschloß, bevor er von jenem falschen Wissen Kenntnis nahm, das aber nicht Ich Selbst den Menschen zugeführt hatte, sondern durch eigene falsche Gedanken und Veränderungen sich ergab.

Ich suche immer nur, die Menschen in der Wahrheit zu unterweisen, kann es aber nicht verhindern, wenn die Menschen selbst diese wieder umformen und so zu einem falschen Denken gelangen.

Der Abfall der Geister .... der von Mir geschaffenen Wesen.
ist so vor sich gegangen, wie es euch immer wieder erklärt wurde, daß sich die Wesen, die als Meine Ebenbilder aus Meiner Liebekraft hervorgegangen waren, abwandten von Mir, Den sie aber in ihrer Lichtfülle erkannten als ihren Gott und Schöpfer.

Diese Wesen waren als völlig selbständig hinausgestellt worden von Mir, und wenn Ich sie als Meine Ebenbilder bezeichne, so waren sie also das Abbild Meiner Selbst in minimalster Form, wenn bei
geistigen Wesen überhaupt das Wort „Form“ anwendbar ist.

Doch die Wesen konnten sich selbst erschauen und erkennen, sie konnten sich durch das „Wort“ auch austauschen.
Es waren also selbständige Wesen, völlig unabhängig voneinander und auch unabhängig von Mir bis auf die ständige Liebedurchstrahlung
Meinerseits, die sie selbst zum Schaffen und Wirken im geistigen Reich befähigte.
Diese Liebedurchstrahlung also war gleichsam das Band, das uns vereinigte.
Und dieses Band haben die abgefallenen Wesen selbst zerrissen, indem sie sich abwandten von Mir und die Liebeanstrahlung zurückwiesen.
und folglich auch die Schaffenskraft verloren sowie auch zu jeder Tätigkeit unfähig wurden was Verhärtung ihrer geistigen Substanz bedeutete.

Diese Wesen hatte Ich aber herausgestellt aus Mir, sie waren isoliert von Mir, jedoch es war jedes einzelne Wesen ein von Mir ins Leben gerufener Urgeist ursprünglich also ein „Gott-gleiches-Wesen“

Verstehet es, daß es daher auch im freien Willen bestimmen konnte über sich und in keiner Weise von Mir aus beeinflußt oder gehindert wurde, weil es im Licht seiner Erkenntnis auch sehr wohl beurteilen konnte, was es wollte und tat.

Und doch wandte es sich von Mir ab und strebte im freien Willen der Tiefe zu was nun auch Verlust des Lichtes, der Liebekraft aus Mir und folglich Verlust jeglicher Erkenntnis bedeutete. Also entstand das Reich der Finsternis, das alle diese Wesen aufnahm, die sich
freiwillig von Mir getrennt hatten.
Daß Ich diese Wesen nicht ewig in der Finsternis belasse, ist euch auch immer wieder gesagt worden, denn Mein Wesen ist Liebe, und die Liebe gibt nichts auf die Liebe sucht immer wieder die Vereinigung mit allem, was aus der Liebe hervorgegangen ist.

Doch es muß jeder gefallene Urgeist im freien Willen zu Mir zurückkehren, bevor die Beseligung durch Meine Liebe wieder stattfinden kann. Das Gefallene aber ist völlig geschwächt, denn eswies die Kraft aus Mir zurück.
Und soll dieses Geschwächte den Weg aus der Tiefe zur Höhe zurücklegen, dann muß ihm geholfen werden.
Und zu dieser Hilfe ist alles lichtvolle Geistige bereit, das liebeerfüllt ist, weil seine Liebe also dem Schwachen, Gefallenen gilt bis zu seiner endgültigen Rückkehr zu Mir.
Und weiter müsset ihr wissen, daß alles lichtvolle Geistige, alles einstens bei Mir verbliebene Geistige, mit Mir zusammen schaffet und wirket in Meinem Willen.
Und so wird es euch auch verständlich sein, daß alle Schöpfungswerke erstanden sind in diesem gemeinsamen Wirken daß Ich alles aus Mir hervorgegangene Geistige beglücke, indem es unentwegt Kraft empfängt und diese verwendet, indem es Meinem Willen gemäß Schöpfungen erstehen läßt, die nun dem gefallenen Geistigen dienen sollen als Rückweg zu Mir.

Es wird euch verständlich sein, daß die liebeerfüllten Wesen sich ihrer gefallenen Brüder annehmen und also darin ihre Aufgabe sehen, sich erlösend zu betätigen.
Und so wird jeder einzelne Urgeist auch wenn er aufgelöst ist in unzählige Substanzen die Betreuung dieses lichtvollen Geistigen erfahren während seines ganzen Aufwärts-Entwicklungsgangs bis zur letzten Vollendung.

Denn die Liebe gilt immer dem Unseligen und sucht es zur Seligkeit zu führen, ganz gleich, ob von Mir direkt oder von den Lichtwesen die Liebe ausstrahlt, denn immer ist es Meine Liebeausstrahlung, die alle Lichtwesen durchströmt, die nun wieder als Kraft-Stationen die Kraft weiterleiten und verwerten nach Meinem Willen.

Diesen Wesen also sind die gefallenen Urgeister zur Betreuung übergeben, was soviel heißt, als daß sie ihnen den ganzen Gang der Aufwärtsentwicklung Hilfe gewähren, daß sie alle Voraussetzungen
schaffen, um den einzelnen geistigen Substanzen die Möglichkeit zum Dienen zu geben, und also immer in Meinem Willen irdische Schöpfungen erstehen lassen den geistigen Substanzen zur Hülle, in der nun das Ausreifen vor sich geht durch Dienen.

Und so steigt dieses Geistige langsam empor aus der Tiefe, durch das Stein-, Pflanzen- und Tierreich hinauf bis zum Menschen.
Und auch als Mensch bedarf der Urgeist .... nun dessen Seele der Betreuung durch die lichtvolle Welt.
Aber er würde nun keinen Schritt aufwärts schreiten können, weil diese Aufwärtsentwicklung nun im Menschen nur die Liebe zuwege bringt, die Seele aber völlig bar jeder Liebe ist, denn sie lehnte einstens Meine Liebeanstrahlung ab und muß nun freiwillig sich wieder der Liebeanstrahlung Meinerseits öffnen was jedoch nur geschehen kann, wenn schon ein kleines Fünkchen von Liebe in ihr ist.
Und dieses Fünkchen lege Ich Selbst bei Beginn der Verkörperung des Menschen in seine Seele.

Ein göttlicher Liebefunke aber ist immer untrennbar mit der Ewigen Liebe verbunden.
Also ihr Menschen könnet nun wohl sagen, daß ihr den Gott-Geist in euch habt, denn dieses Liebefünkchen ist Mein Anteil, es ist Geist von Meinem Geist es ist der göttliche Liebestrahl, der aber so lange noch unwirksam bleibt, wo ihr Mir noch Widerstand entgegensetzt der sich aber sofort entzündet, wenn ihr im freien Willen euch öffnet der Liebeanstrahlung aus Mir, d.h., wenn ihr euch gedanklich Mir zuwendet, wenn ihr euch bemühet, Mir zum Wohlgefallen zu leben, wenn
ihr im Gebet Mich anflehet um Meine Gnade, Meinen Geist und Meine Kraft wenn ihr also bewußt Mir wieder angehören wollet und euch Mir hingebt, so daß Ich euch also dann erfüllen kann mit Meinem Geist, daß die Bindung eures Geistesfunkens mit dem Vatergeist von Ewigkeit hergestellt ist, die dann euch wieder Liebedurchstrahlung sichert, die euch langsam zur Vollendung führt.

Diese Bindung Meines göttlichen Liebegeistes mit euch, die von eurem freien Willen angestrebt werden muß, ist dann auch eure völlige Willenswandlung. Ihr nähert euch wieder dem Urzustand und kehret dann bei eurem Ableben als vollendetes Urwesen wieder zu Mir zurück.

Das Wesen, das einst sich von Mir abwandte, hat freiwillig zu Mir zurückgefunden, und es erstrahlet nun wieder im hellsten Licht weil Meine Liebe es wieder durchstrahlen kann wie einst, als es noch bei Mir weilte im Reiche der seligen Geister.
Und alle Lichtwesen nahmen teil an der Seligkeit, wie sie auch teilnahmen an dessen Ergehen, als es noch unselig war.

Amen
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BD 3327
Folgen des Denkens und Handelns .... Willensentscheid.

Dem Menschen ist die Freiheit gegeben, zu denken und zu handeln nach seinem Willen. Folglich muß er auch die Auswirkung seines Denkens und Handelns auf sich nehmen, sein Denken wird ihm Wahrheit oder Irrtum eintragen, je nach seinem Willen, sein Handeln Lohn oder Strafe.

Und niemanden kann er dafür verantwortlich machen als sich selbst.
Auf daß nun aber sein Denken und Handeln die rechte Richtung nehme, die ihm Wahrheit und Lohn eintrage, kommt Gott in Seiner Liebe ihm zu Hilfe, indem Er ihm Anweisungen gibt, indem Er ihn von Seinem Willen in Kenntnis setzt, den sich der Mensch zur Richtschnur seines Denkens und Handelns machen soll.
Er setzt sich also in Verbindung mit dem Menschen durch Seine Diener auf Erden und im Jenseits, indem Er durch diese ihnen Sein Wort vermittelt, indem Er Seinen Dienern den Auftrag gibt, den Menschen Seinen Willen zu verkünden und ihnen das Wort Gottes zu predigen.

Er gibt ihnen also Aufklärung über Gut und Böse, über Recht und Unrecht, doch Er stellt es dem Menschen frei, wofür er sich entscheiden will.
Der Mensch ist anfänglich ohne jede Erkenntnis, was recht ist vor Gott, doch er kann diese Erkenntnis gewinnen, so ihm Gottes Wort vermittelt wird. Er wird aber nicht gezwungen zur Annahme dessen, sondern nur dazu angeregt, und wieder entscheidet sein freier Wille;
doch er kann niemals sagen, daß dieser sich nach einer Richtung entscheiden müsse, er kann niemals sagen, daß ihm jegliche Kenntnis mangelt vom Willen Gottes, denn Gott setzet ihn immer in Kenntnis, nur in verschiedener Weise.
Denn da Gott dem Menschen den freien Willen gab, gehört dazu unbedingt die Entscheidungsmöglichkeit, und diese setzt wieder ein Wissen um den Willen Gottes voraus, ansonsten der Mensch nicht zur Verantwortung gezogen werden könnte. Also wird Er ihm auch dieses Wissen um den göttlichen Willen nicht vorenthalten.

Doch wie er sich dazu einstellt, das steht ihm frei. Entsprechend ist aber auch der Zustand der Erkenntnis, der Grad der Wahrheit, in dem er sich nun befindet, und auch das Maß von Seligkeit im jenseitigen Reich, denn beides sind die Folgen seines freien Willensentscheides
also es ist der Mensch selbst Gestalter seines jenseitigen Lebens durch seinen Willen.

Amen
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BD 8332
Willensentscheid, Denkfähigkeit .... Stimme des Gewissens.

Das Stadium des Ichbewußtseins ist für euch die letzte Strecke auf dem Weg zur Vollendung, die ihr, die ihr den freien Willen besitzet, erreichen könnet aber auch euch wieder auf lange Zeit hinaus verscherzen könnet,wenn ihr euren Willen erneut verkehrt nützet.
In diesem Stadium des Ichbewußtseins, wo ihr als Mensch über die Erde geht seid ihr mit Verstand begabt, d.h., eure Denkfähigkeit gestattet es euch, mit allem, was ihr erlebet, euch auseinandersetzen zu können.
Und ihr tretet durch euer Denken nun mit geistigen Kräften in Verbindung, die eure Seelen zu bestimmen suchen, in gleicher Richtung zu wollen und zu denken wie sie selbst.

Und da negative und positive Kräfte um eure Seele kämpfen, werden also auch beiderlei Kräfte sich an euch versuchen, sie werden ihren Willen auf euch zu übertragen, d.h. sich in euer Denken
einzuschalten und euren Willen zu gewinnen suchen.

Und also müsset ihr wissen, daß ihr für euer Erdenleben eine Verantwortung traget, denn euch ist zu dem Zweck das Dasein als Mensch gegeben, daß ihr eure Gedanken in Gott-gewollter Ordnung beweget, und ihr könnet dies auch, denn ihr werdet von innen heraus zu rechtem Denken und Wollen gedrängt durch die Stimme des Gewissens.

Ein kleiner Mahner und Warner ist in euch, der euch Gut und Böse erkennen läßt und der euch immer zum Guten zu bestimmen sucht.
Die geringste Zuwendung zum Guten hat auch das Einschalten der guten Kräfte zur Folge, so daß auch eure Gedanken in die rechte Richtung gedrängt werden.

Und zudem wird auch von seiten Gottes dafür gesorgt, daß euch Sein Wort nahegebracht wird, daß ihr die Gebote der Gottes- und Nächstenliebe kennenlernet, daß euch ein wenn auch vorerst nur geringes Wissen zugeführt wird über euren Gott und Schöpfer.
Und an euch selbst liegt es nun, daß ihr zu Ihm die rechte Einstellung findet, daß ihr dem Einfluß der positiven Kräfte nachgebet, die eure Gedanken immer auf Gott und das geistige Reich lenken werden.
Gleichzeitig wird zwar auch der Gegner Gottes Einfluß auf euch zu gewinnen suchen durch Zusenden negativer Gedanken, und ihr selbst d.h. euer Wille entscheidet nun,wen ihr anhöret. Es ist euch aber von Gott aus die Denkfähigkeit gegeben worden, weil ihr euch selbst entscheiden sollet und weil ihr durch euren Willensentscheid euch selbst das Los schaffet für die Ewigkeit.

Euer Ich wird sich einst zu verantworten haben, denn dieses „Ich“ ist die Seele der einst gefallene Urgeist der als Mensch wohl die Fähigkeit hat, sich recht zu entscheiden ansonsten keine Verantwortung von ihm gefordert werden könnte.

Aber da diese Seele anfänglich als ein göttliches Geschöpf aus der Liebe Gottes hervorgegangen war, ist sie auch so beschaffen, daß sie die Rückkehr zu Gott vollbringen kann, weil ihr in jeder Hinsicht Hilfe geleistet wird.
Ob sie es aber will, das bestimmt sie selbst, und dafür muß sie sich auch verantworten.
Denn ob auch der Gegengeist ebenso um ihren Willen kämpft, so kann er sie doch nicht zwingen. Von Gott aus aber ist der Mensch so ausgestattet, daß er Liebe üben kann.

Und die Liebe garantiert ihm auch einen rechten Willensentscheid, und daß er darum weiß, dazu tragen die guten Kräfte im geistigen Reich ständig bei und leiten dem Menschen ein Wissen zu, das ihm die Auswirkung eines Liebelebens beweiset (enthüllt) und sich nur der Wille des Menschen zu entscheiden braucht, der aber frei ist und weder von Gott aus noch von Seinem Gegner gezwungen wird.

Und darum ist das Stadium als Mensch überaus bedeutsam für das Los der Seele im geistigen Reich, das sie nach dem Tode des Leibes betreten wird.
Denn wie sich der Mensch auf Erden entschieden hat, so wird die Seele beschaffen sein:
Gott zugewandt oder Seinem Gegner angehörend.
Und so wird sie also bedacht werden von Gott oder von Seinem Gegner. Das Erdenleben wird ihr immer wieder Gelegenheit bieten, ihren Willen in diese oder jene Richtung zu lenken.
Höret sie auf die innere Stimme, dann wird ihr Wollen und Denken recht sein, denn durch diese innere Stimme gibt Gott Selbst Sich einem jeden Menschen kund, und wer dieser Stimme achtet, wird auch sein Ziel erreichen, er wird sich bald mit Gott Selbst verbinden und Ihn nun bewußt um Seine Führung bitten, und dann kann er seines Zieles auch sicher sein, dann werden immer die positiven Kräfte das Übergewicht haben und alles verdrängen, was ungünstig auf die Seele einwirken möchte.

Das Ichbewußte, der Mensch, muß von sich aus darauf schließen, daß es von einem ichbewußten Wesen ausgegangen ist, Das in höchster Vollendung steht, und mit diesem Wesen sich zu verbinden suchen durch Gedanken und durch Liebewirken.
Dann wird es garantiert sein Ziel erreichen, den ständigen Zusammenschluß mit Gott bis in alle Ewigkeit.

Amen
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BD 6872
Wie weit reicht Luzifers Kraft.

Im Anfang war alles Wesenhafte lichtdurchstrahlt, denn es ging aus dem Ewigen Licht hervor und war in seiner Ursubstanz das gleiche wie Der, von Dem es ausgegangen war. Gott ist in Sich Licht und Kraft.

Und Er strahlte auch Licht und Kraft aus in die Unendlichkeit.
Er gab Seinen Ausstrahlungen aber Formen, Er stellte Wesen aus Sich heraus, die als Seine Ebenbilder geschaffen waren was nun zwar nicht so zu verstehen ist, daß diese Formen eng-begrenzte Gestalten waren, sondern es waren ichbewußte geistige Wesen, die auch wieder nach allen Richtungen hin ihr Licht und ihre Kraft ausstrahlen lassen konnten, die mit Denkfähigkeit und freiem Willen ausgestattet waren, die sich als Geschöpfe einer unendlich stärkeren Macht erkannten und die mit dieser Macht auch in Verbindung standen durch das Wort.

Sie standen in vollster Erkenntnis, weil Gott Selbst Sich ihnen offenbarte durch das Wort, da Seine Geschöpfe Ihn nicht schauen konnten, doch ständig um Seine Gegenwart wissen sollten, um
Seinen Willen und um ihre eigentliche Bestimmung.

Und ihre Seligkeit war unermeßlich, denn sie waren auch liebedurchflutet, und das Ziel ihrer Liebe war immer nur Gott, Der sie stets mehr beseligte. In dieser Seligkeit aber verblieben sie nicht denn das Wesen, das uranfänglich von Gott erschaffen wurde, das Sein Liebewille zuerst erstehen ließ, begnügte sich nicht damit, seinen Schöpfer nur zu hören es wollte Ihn auch schauen, und weil ihm dieses Verlangen nicht erfüllt werden konnte da das Licht- und Kraftzentrum von Ewigkeit nicht schaubar ist für die von Ihm ausgestrahlten Wesen erkannte es sich selbst als erste und oberste schaubare Wesenheit, die allen geistigen, ichbewußten Wesen also auch als solche erkennbar war, und es warf sich zu deren beherrschenden Macht auf.

Dieses Wesen wußte zwar, daß es selbst auch erst erschaffen wurde, und es mußte also auch die erschaffende Macht als über ihm stehend anerkennen, denn auch ihm selbst ertönte das Wort, das den Gott und Schöpfer bewies.
Es wußte auch um Dessen Willen, es stand selbst in hellster Erkenntnis. Aber es besaß auch freien Willen. Und dieser Wille richtete sich gegen Gott.
Das Wesen wollte nicht von einer höheren Macht abhängig sein, es wollte nicht seine Kraft von Gott beziehen, sondern es glaubte sich selbst in einem Maße kraftvoll, daß es die Kraft Gottes zurückwies.
Es zweifelte die Kraft Gottes an, weil Dieser Sich ihm nicht schaubar vorstellte. Und es suchte seinen Willen auch zu übertragen auf die Wesen, die sein Schöpferwille unter Nützung der Kraft aus
Gott hatte erstehen lassen.
Denn voll des Lichtes und der Kraft zu sein bedeutete auch, unbegrenzt schaffen und gestalten zu können.

Aber der Gott-entgegengerichtete Wille hatte zur Folge, daß Licht und Kraft nachließen, weil dieser Wille nun das Zuströmen der Liebekraft aus Gott verhinderte.
Folglich nahm auch das erstgeschaffene Wesen nun der Gegner Gottes an Licht und Kraft ab, je mehr es sich verausgabte durch Erschaffen immer neuer Wesen.

Solange er die Kraft Gottes in Anspruch nahm, war er also auch befähigt zum Erschaffen, als er sie jedoch zurückwies, war auch seiner Schöpferkraft ein Ende gesetzt je mehr sein Widerstand gegen Gott zunahm, desto mehr nahm seine Schöpferkraft ab.

Denn der Abfall von Gott war kein plötzlicher, sondern er spielte sich in endlos langem Zeitraum ab. Er begann mit kurzweiliger Abkehr und immer wieder Sich-Öffnen der Liebekraft Gottes und also auch fortgesetztem Erschaffen neuer Wesen, und er endete mit gänzlichem Widerstand gegen die göttliche Liebeanstrahlung was auch völlige Unfähigkeit zum Erschaffen bedeutete. Aber in der endlosen Schar durch seinen Willen gezeugter Wesenheiten ersah der Gegner Gottes nun seine Kraft. Denn mit abnehmender Kraft hatte auch das Licht der Erkenntnis abgenommen, so daß er verfinsterten Geistes nicht die Bedeutung seines Widerstandes gegen Gott zu erkennen vermochte.

Er ist bar jeder Erkenntnis und bar jeder Schöpferkraft aber er hat dennoch eine große Macht, denn sie besteht in seiner großen Anhängerschaft, die im Grunde des Grundes „Kraft aus Gott“ ist, sowie auch er selbst einst-ausgestrahlte Kraft ist. Seine und des Anhangs Kraft also besteht darin, Widerstand leisten zu können und somit Gott Selbst, Der keinen Widerstand gewaltsam bricht, daran zu hindern, Seine Geschöpfe zu beglücken. Gott ist die Liebe, und die Liebe schafft Seligkeit. Jene Wesen also glauben, Macht zu haben über Gott, weil sie Ihm Beschränkung auferlegen in Seinem Liebewirken.

Sie lehnen sich gegen Gott auf, und sie werden nicht in ihrem Vorhaben gehindert, weil die Liebe Gottes nichts sich erzwingt, sondern freiwillig angenommen werden muß. Ihre ganze Kraft also besteht darin, selbst Widerstand zu leisten und auch das nachgiebigere Geistige zu beeinflussen zu verstärktem Widerstand.
Und diese Kraft behalten sie auch, bis sie sich freiwillig ergeben und durch Liebeanstrahlung Gottes auch wieder in den Besitz von Schöpferkraft gelangen.
Aber sie werden niemals ihre Kraft gebrauchen können zum Erstehen-Lassen von Dingen irgendwelcher Art.

Die schöpferische Kraft fehlt ihnen, denn diese ist nur im Verband mit Gott wirksam;
sowie aber das Wesen sich außerhalb des Liebestromkreises von Gott stellt, kann es auch nicht mehr die „erschaffende“ Kraft beziehen und so auch der Gegengeist Gottes, der sich selbst durch seinen stets tieferen Absturz jener ihm zuströmenden Kraft beraubte. Seine Kraft reichte wohl vor dem Kreuzestod Jesu aus, seinen Anhang in Knechtschaft zu halten, also ihn zu hindern, Liebekraft aus Gott zu beziehen, um sich von ihm lösen zu können.

Denn er hielt sie in völliger Blindheit, und sie erkannten nicht die Ursache ihrer Schwäche und Blindheit. Aber auch diese Macht ist gebrochen worden durch Jesus Christus, und also können auch die einst gefallenen Wesen Erlösung finden.
Und nun konzentriert der Gegner seine ihm verbliebene Macht nur auf sein Gott-gegnerisches Wirken, daß er also zu zerstören sucht, was Gott erstehen ließ, daß er materielle Hüllen aufzulösen sucht, um das Geistige darin zu befreien im Glauben, es dadurch selbst wiederzugewinnen.
Aber auch zu solchen Zerstörungen reicht seine Macht nicht aus und jegliches Schöpfungswerk ist vor seinem direkten zerstörenden Einfluß sicher.
Und darum versucht er es auf Umwegen, indem er den Willen des Menschen seinen Plänen gefügig zu machen sucht.
Also muß dann der Mensch solche Zerstörungen ausführen, der über eine gewisse Kraft im Erdenleben wieder verfügt zwecks eigener Willenserprobung. Dennoch ist die Macht des Satans noch unvorstellbar groß, nur ebendiesem Anhang gegenüber, weshalb auch Jesus Christus am Kreuz gestorben ist, um dem einst Gefallenen Rettung zu bringen, um ihm Hilfe zu leisten wider jenen.

Wenn aber von dem Fall Luzifers gesprochen wird, so hat dieser Fall Äonen umfaßt, Zeiträume, für die euch jede Vorstellung fehlt. Und in diesen endlosen Zeiträumen wurden zahllose Wesen geschaffen, denn die Trennung Luzifers von Gott wurde nicht plötzlich vollzogen, und solange er also noch Verbindung hielt mit Gott, so lange bezog er auch noch die zum Erschaffen nötige Kraft aus Gott, weshalb also alle Wesen auch Gottes Anteil sind und Sein Rückführungswerk allen Wesen gilt.
Aber die erschaffenen Wesen wurden stets mehr auch Gott-gegnerischen Sinnes, je mehr sich ihr Erzeuger willensmäßig abwandte von Gott bis Luzifer die endlose Schar der geschaffenen Geister zur völligen Trennung von Gott bewog bis er selbst sich für den Kraftquell hielt und die erschaffenen Wesen im gleichen Sinn beeinflußte, so daß sie ihm blind folgten, als ihnen das Selbstbestimmungsrecht gegeben wurde, durch das sie sich auch hätte trennen können von ihrem Erzeuger und zu Gott sich wenden, Der Sich ihnen auch lichtvollst offenbarte, Den aber auch sie nicht zu schauen vermochten. Die zahllosen gefallenen Wesen aber brauchen ebenso Äonen zu ihrer gänzlichen Rückkehr.

Und darum auch müssen immer und immer wieder neue Schöpfungen erstehen, d.h., immer wieder wird verhärtete geistige Substanz, das zutiefst gesunkene Geistige, aufgelöst und in diesen Schöpfungen gebannt, um den Weg der Rückkehr zu Gott anzutreten.

Die Widersetzlichkeit des zuletzt Erschaffenen aber ist so stark, daß es noch endlose Zeiten in seiner Verhärtung zubringen muß, bevor es auch den Aufstieg in den Schöpfungswerken beginnen kann.
Also werden auch endlose Zeiten hindurch neue Schöpfungen erstehen, die der Wille Gottes, Seine Weisheit und Macht, hervorgehen lässet, und stets mehr wird die Macht und Kraft Seines Gegners abnehmen, weil jegliche Neuschöpfung ihm einen Teil seines Anhanges entwindet, wenn auch Ewigkeiten noch vergehen werden, bis auch das letzte Gefallene zur Materie geworden ist.

Aber das zutiefst Gefallene ist sich nicht des Seins bewußt und kann darum auch nicht das schon reifere Geistige bedrängen.
Es ist völlig außer Kraft gesetzt, und mit Blindheit geschlagen trägt es lediglich dazu bei, dem Gegner Gottes das Machtbewußtsein zu stärken weil auch er völlig erkenntnislos ist.

Erst wenn das Geistige einmal das Ichbewußtsein wiedererlangt hat und nun seinen Willen erneut verkehrt richtet, kann es im Auftrag seines Herrn seine Kraft in Anwendung bringen und verheerende Wirkung anrichten unter den Menschen.
Und das ist das von Gott Seinem Gegner zugebilligte Recht, um seinen Anhang zu kämpfen während der Zeit der Willensfreiheit als Mensch. Diese Zeit nützet er und auch seine Vasallen wahrlich gut, der Mensch aber hat in dem göttlichen Erlöser Jesus Christus eine ganz sichere Hilfe, und nützet er diese, so ist die Kraft und Macht des Gegners völlig gebrochen, dann ist er frei geworden von ihm und kehrt endlich wieder zurück in sein Vaterhaus.

Amen
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BD 7460
Satans Wirken als Engel des Lichtes .... (Fatima)

In der letzten Zeit kämpfet der Satan mit allen Mitteln, auf daß sich die Seelen ihm verschreiben und verlorengehen.
Und sein Trick ist, sie zu verstricken in Irrtum, sie glauben zu lassen, den rechten Weg zu gehen, und doch ihre Wege so zu verwirren, daß sie nicht merken, daß sie in die Tiefe führen, weil sie auch nicht das ernste Verlangen haben, den Weg zur Höhe zurückzulegen. Die Menschen lassen sich genügen daran, daß ihnen gesagt wird: „Der Weg führt zur Höhe“, aber sie selbst achten nicht darauf, ansonsten sie wohl bemerken würden, daß er bergab führt.

Und er bedienet sich zur Irreführung so vieler Mittel, die alle weit abweichen von der Wahrheit, die ein einziges Knäuel von Betrug sind, doch so gut getarnt, daß ebender Mensch aufmerksam sein muß, um ihm nicht zu verfallen.
Und das beste Mittel dünkt ihm die Mutter Jesu, die er vorerst den Menschen in den Vordergrund rückt, auf daß sie über ihrer Verehrung und Verherrlichung des eigentlichen Erdenlebenszweckes vergessen:
die Bindung mit Jesus Christus Selbst zu suchen, von der allein das Seelenheil des Menschen abhängig ist.

Es ist also scheinbar ein gerechter Liebeakt, den sie der Mutter Jesu gegenüber vollziehen, der aber Auswirkungen hat, die der Satan verfolgt verringerte Liebe zu dem göttlichen Erlöser Selbst, Der gleichsam zurückgestellt wird. Es ist aber die Erdenlebenszeit zu kurz, als daß das Erreichen des Zieles Umwege verträgt, und es gehen die Menschen lange Umwege, die nicht direkt zu Jesus Christus ihre Zuflucht nehmen zu jeder Stunde des Tages.

Die Verbindung mit Ihm ist so überaus wichtig, daß sie nicht oft genug hergestellt werden kann und daß schon aus diesem Grunde jede Verherrlichung der Gottesmutter ein Abweichen des eigentlichen Lebensbestrebens bedeutet, ebendiese Bindung mit Jesus Christus herzustellen, von der allein das Seelenheil eines Menschen abhängig ist. Und diese Bindung also sucht der Gegner Gottes mit allen Mitteln zu verhindern, was ihm am besten gelingt, indem er desto mehr die Gedanken der Menschen auf Maria zu lenken sucht und ihm dies auch möglich ist durch Erscheinungen ungewöhnlicher Art, deren Urheber er selbst ist, der aber unter der Maske eines Lichtengels sich sichtbar macht den Menschen, die besonders geeignet sind dafür, übersinnliche Dinge wahrzunehmen.

Durch diese Erscheinungen sagt er den Menschen Dinge voraus, die er wohl erkennt als kommend, und macht so den Eindruck von Glaubwürdigkeit geltend, obgleich dies nur ein Tarnungsmanöver ist, um desto größere Verwirrung zu stiften.
Und immer wird er sich in den Mantel des Geheimnisvollen hüllen, immer Verborgenes behaupten, immer mit dem Verbot, es öffentlich kundzugeben, weil dann seine Lügenhaftigkeit erkannt werden könnte.

Es sind immer nur versteckte Angaben, die er machen wird, weil ihm die genaue Kenntnis fehlt, aber auch er zuweilen in hellen Momenten den Ernst der Zeit erkennt, in der auch ihm selbst das
Handwerk gelegt wird.
Aber er kann es nicht lassen, für sich Ehre und Ruhm zu fordern, und tut dies durch den Mund jener getarnten Lichtgestalten, indem er also fordern lässet den Bau von Kirchen und Altären, wo ihm gehuldigt werden soll, denn er selbst hält sich versteckt hinter solchen Erscheinungen. Und das ist das sicherste Zeichen eines Ungeistes, daß von den Menschen gefordert wird, Ehre zu geben vor der Welt der, in deren Gewand sich die Finsternis getarnt hält.

Eine Lichtgestalt aus den Himmeln wird immer nur hinweisen zu Jesus Christus und Seines Erlösungswerkes Erwähnung tun, eine echte Lichtgestalt wird keine Äußerlichkeiten, keine Bauten von Kirchen und Altären fordern, sondern die Menschen veranlassen, sich selbst zu einem Tempel Gottes zu gestalten durch die Liebe, und sie wird auch nicht versteckte Andeutungen machen, sondern künden, was alle Menschen erfahren sollen:
daß das Ende nahe ist und daß die Menschen sich wandeln sollen.

Eine echte Lichtgestalt wird die Menschen auch nicht zu stundenlangen Formgebeten veranlassen, sondern sie zu lebendiger Verbindung mit Jesus Christus anregen, wo ewig allein nur das Heil zu suchen ist.
Ihr Menschen brauchet solche Ereignisse nicht ernst zu nehmen, denn es sind von Menschen-ausgeschmückte Ereignisse, die in primitiver Form auftraten und dann erst gestaltet wurden zu ungewöhnlichen Erlebnissen.
Es war ein guter Boden dafür vorhanden, weil die Menschen schon zu tief in ihrer Mutter-Gottes-Verehrung verwurzelt waren und daher schon kleine Ereignisse in ihnen fieberhaft arbeiteten und die Anlage schufen, immer unwahrscheinlicheren Dingen Glauben zu schenken. Aber es waren keineswegs göttlich-geistige Erscheinungen, die in den Menschen den Glauben an die Verehrung der Gottesmutter verstärken sollten, deren Wille es nicht ist, sich hervorzutun vor ihrem Sohn Jesus Christus, sondern die stets nur Ihn und Sein Erlösungswerk herausstellen wird, wenn sie jemals in Erscheinung tritt.

Denn das Ziel des Menschen ist die Vereinigung mit Gott in Jesus Christus, die zu jeder Stunde und an jedem Tag angestrebt werden soll und dies der rechte und einzige Weg ist, der auf Erden gegangen werden soll.

Amen
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BD 7841
Tarnung des Gegners als Lichtgeist .... Wunder?

In völliger Verkehrtheit des Denkens befindet ihr euch, wenn ihr die Machenschaften des Gegners als göttliche Wunder ansehet, denn sie sind zu erkennen, sowie ihr Menschen guten Willens seid und dann auch recht zu denken begehret.

Denn das ist das Zeichen Meines Wirkens, daß alles Liebe, Weisheit und Macht bezeugt und ihr darum nur zu prüfen brauchet, ob Liebe, Weisheit und Macht zu erkennen sind, wenn ihr von solchen angeblichen Wundern in Kenntnis gesetzt werdet.

Denn Mein Gegner tarnet sich auch unter Lichtgestalten, er tritt als Lichtgeist auf und irritiert die Menschen, die leichtgläubig sind, die Sensationen suchen und darum auch ungeprüft annehmen.

Ihr sollet nicht blind glauben, ein jeder prüfe und behalte, was ihm nach ernster Prüfung als annehmbar erscheint.
Und wird euch nun von Erscheinungen berichtet, die Mein „göttliches“ Wirken sein sollen, so wisset, daß Ich nicht außergewöhnlich wirke, um Menschen zum Glauben zu führen, weil der Glaube, der lebendig ist, nur durch Liebewirken gewonnen werden kann und weil vor Mir ein anderer Glaube wertlos ist.
Warum also sollte Ich euch ungewöhnliche Erscheinungen darbieten, und was sollte Ich damit bezwecken?

Was zu wissen euch not tut, erfahret ihr durch Mein Wort, dessen Zuleitung zwar eine ungewöhnliche Gnadengabe ist, die aber keinen Menschen zum Glauben nötigt, der nicht in der Liebe lebt Doch sie soll euch anregen zum Liebewirken, und dann wird auch euer Glaube fest und lebendig werden. Und ist ein Mensch in einer hohen geistigen Reife, dann wird er mitunter auch geistig zu schauen vermögen, doch das, was er geschaut hat, kaum seinen Mitmenschen wiederzugeben imstande sein.
Und dann kann nicht von „ungewöhnlichen Erscheinungen“ gesprochen werden, die von Mir ausgehen.
Doch Mein Gegner wirket oft, indem er die Menschen blendet und ihnen also Dinge vorgaukelt, die nur von Menschen wahrgenommen werden, die selbst seines Geistes sind, die nicht in inniger Verbindung stehen mit Mir, ihrem Gott und Vater von Ewigkeit.

Und es kann dies dann geschehen, wenn sich Menschen in verkehrtem Denken bewegen und dann selbst in sich den Boden zubereiten für verkehrte Bilder wenn sie also bereit sind, selbst einen Irrtum zu bekräftigen, indem sie dafür zeugen.

Sie sind jedem Irrtum zugänglich, weil sie nicht ernstlich nach der Wahrheit verlangen, und dann ist es für Meinen Gegner ein leichtes, auf diesem Irrtum aufzubauen und das Denken des Menschen stets mehr zu verwirren, so daß sie sehen und hören, was er ihnen vortäuscht, weil sie solches sehen und hören wollen.

Glaubet nicht, daß Ich Mich beweise oder zu offenbaren suche denen, die sich selbst nicht gestalten so, daß Ich Mich ihnen offenbaren kann aber dann geschieht dies auch nicht in so offensichtlicher Weise, die einen Menschen zum Glauben zwingen würden, der noch nicht einen bestimmten Reifegrad erreicht hat.
Und fraget euch, ob wohl den Menschen diese Reife zuerkannt werden kann, die für ungewöhnliche Erlebnisse oder Erscheinungen eintreten denn immer sind es Massen, die sich bluffen lassen, niemals aber ausgereifte Seelen, die ein offensichtliches Wirken Meines Gegners erfahren.

Wer blind glaubt, gerät immer mehr in die Fangnetze des Satans, denn bei diesen hat er ein leichtes Spiel.
Begehret ihr aber ernstlich die Wahrheit, dann wird er euch nicht täuschen können, dann werdet ihr ihn erkennen, was er auch tut.

Denn sein Wirken kommt aus der Finsternis und verdichtet nur die Finsternis.
Wo Ich aber wirke, da ist Licht.
Licht aber kann wiederum nur dort sein, wo Liebe ist. Und dieses Liebelicht kann nur von Mir ausstrahlen, aber es wird auch Helligkeit verbreiten und die Finsternis durchbrechen.
Darum suchet das Licht, suchet der Finsternis zu entfliehen und wendet euch an Mich als an das Licht von Ewigkeit.
Und ihr werdet leicht erkennen, wo sich Mein Gegner eingeschaltet hat, denn es wird dort weder Meine Liebe noch Meine Weisheit oder Macht erkannt werden können.
Es wird euch sein Treiben erkenntlich sein, der immer nur ankämpfet gegen das Licht und also auch gegen die Wahrheit.

Amen
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BD 4037
Tarnung des Satans .... Lichtgestalt.

Auch der Gegner Gottes hat seine Tarnung, wenn es gilt, die Menschen zu Fall zu bringen und zur Abkehr von Gott zu bewegen.
Er kommt gleichfalls als Lichtgestalt und blendet die Menschen, so daß sie nicht mehr das Rechte zu erkennen vermögen und sein falsches Spiel nicht durchschauen.

Er ist immer dort anzutreffen, wo die Menschen leichtgläubig sind, d.h. gedankenlos annehmen, was ihnen als Wahrheit geboten wird, und also auch nicht darüber nachdenken, wenn sich dunkle Kräfte äußern unter dem Truglicht des Frommen.
Doch auch dieses Ränkespiel ist zu durchschauen von dem, der ernst nach der Wahrheit sucht und verlangt.
Nur gibt es nur wenige, denen die Wahrheit so wertvoll ist, daß sie alles prüfen und nur annehmen, was ihnen glaubwürdig erscheint. Und so werden in der letzten Zeit diese dunklen Kräfte eifrig bemüht sein, das Denken der Menschen zu verwirren, indem sie sich zusammenschließen und vereint wirken, um Erscheinungen zustande zu bringen, die Engel des Lichtes vortäuschen sollen und doch Kräfte der Finsternis sind.

Und sie suchen auf leichtgläubige Menschen einzuwirken, ihnen Irrtum zu vermitteln und sie auf falsche Wege zu führen, und sie haben bei diesen auch zumeist Erfolg, weil sie sich keine Klarheit verschaffen in wichtigen Fragen, weil sie sich von unwissenden Lehrern belehren ließen und also irrige Lehren entgegengenommen haben, die von Gott wegführen, Der die ewige Wahrheit Selbst ist.

Und auf solche irrige Lehren bauen jene Kräfte auf, die sich als Lichterscheinung nun wieder äußern und den Irrtum verstärken, um die Menschen von Gott abzudrängen. Den Menschen fehlt zumeist das Urteilsvermögen, und sie können Irrtum von Wahrheit nicht unterscheiden, und so nehmen sie bedingungslos alles an, ohne sich gedanklich damit auseinanderzusetzen, um auf den Irrtum zu stoßen, ihn als Irrtum zu erkennen bei gutem Willen zur Wahrheit.

Es werden diese Lichtgestalten doch zu entlarven sein von tiefgläubigen Menschen, in denen der Geist geweckt ist, der ihn hellhörend und hellsehend macht.

Durch das Wissen um die Wahrheit, das durch die Stimme des Geistes ihm vermittelt wurde, ist er fähig, jeden Irrtum als solchen zu erkennen, und so wird er auch ablehnen sowohl den Irrtum als auch den Geber, den er unzweifelhaft als finstere Kraft erkennt, wenngleich er unter der Maske eines Lichtträgers sich verbirgt, denn der Geist aus Gott lehret anders, und was nicht mit diesem Geistesgut übereinstimmt, das kann unbedenklich als Unwahrheit verworfen und gebrandmarkt werden.

Zudem werden auch die angeblichen Lichtgestalten selbst nicht bestehen können vor denen, die vom Geist Gottes erfüllt sind, denn sie werden sehr bald durchschaut, weil keine Liebe aus ihnen spricht, sondern ihr Bestreben darauf hinausgeht, daß die Menschen sich zur Welt wenden, so sie den geistigen Weg schon beschritten haben, und daß die anderen gehindert werden, den rechten Weg zu erkennen, wozu ein Liebeleben nötig ist.

Daher achtet darauf, wie sich solche Lichtgestalten äußern, achtet darauf, ob sie auf Gott Selbst hinweisen, ob sie den direkten Verkehr mit Gott begünstigen oder Gott ausschalten, irdische Taten
erfüllt sehen wollen, die zur Erreichung der Seelenreife nicht beitragen;
achtet darauf, und ihr werdet alle nicht aus dem Lichtreich kommenden Geistwesen erkennen und abweisen, denn wer den Willen hat zur Wahrheit, der erkennt auch unbedingt alles, was gegen die Wahrheit gerichtet ist, und sein Blick wird hell und scharf werden, auf daß er Widerstand leistet und auch die Mitmenschen in die reine Wahrheit leiten kann, so diese dazu willig sind.

Jedoch der Gegner Gottes wird große Macht haben über die leichtgläubigen Menschen, und den in der Wahrheit stehenden und die dunklen Mächte erkennenden Menschen wird es große Mühe kosten, jene vom Irrtum zu überzeugen, und so wird es zu erklären sein, daß sich in der letzten Zeit auch die Erscheinungen häufen werden, die nicht in Gott ihren Ursprung haben, jedoch von vielen Menschen als göttliche Offenbarungen angesehen werden, wo der Gegner Gottes als Engel des Lichtes die Menschen zu gewinnen sucht, sie dadurch in die finsterste Nacht versetzend.

Denn seine Anhänger wollen nicht davon abgehen, sie wehren sich, so ihnen der Irrtum verständlich gemacht wird, und wenngleich sie keinen direkten Seelenschaden nehmen, sind sie doch unzugänglich für die reine Wahrheit. Und es ist dies so überaus wichtig, weil die Wahrheit allein zu Gott führt und weil eine jede Erscheinung aus dem geistigen Reich so gedeutet wird, wie es der Gegner Gottes beabsichtigt, denn seine Gedanken liegen der Auffassung der Menschen zugrunde, und er wird immer den Irrtum unter dem Deckmantel der Frömmigkeit verbreiten und doch niemals auf das Ende hinweisen, so daß die Menschen gehindert werden, sich vorzubereiten auf das Ende, wie es Gottes Wille ist.
Und darum soll eifrig dagegen angekämpft werden, gilt es doch, die vielen Menschen, die noch in der Finsternis wandeln, zu retten aus den Klauen des Satans.

Amen
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BD 5438
Macht des Satans .... Tiefste Finsternis .... Ewiges Licht.

Die Knechtschaft des Satans erstreckt sich über die ganze Erde, und darum ist über die ganze Erde Finsternis ausgebreitet, denn er ist der Fürst der Finsternis, und seine ununterbrochene Tätigkeit gilt
dem Verlöschen des Lichtes, das hier und da auf der Erde aufblitzet und die Finsternis zu verjagen droht.
Das Licht ist sein größter Feind, denn nur dort, wo Finsternis ist, kann er sich halten, dort kann er wirken und all seine Macht und List entfalten. Sein Reich ist diese Erde, sein Reich ist die Welt, die das unreife Geistige birgt, das aus seiner Knechtschaft frei werden soll.
In diesem Reich hat er so lange unbeschränkte Gewalt, wie dem Licht der Zugang verwehrt wird, denn ohne Licht findet das Geistige nicht den Weg, der aus der Knechtschaft herausführt.

Darum wird er zu hindern versuchen die Ausbreitung des Lichtes, was so zu verstehen ist:
Er untergräbt die Wahrheit, wo er nur kann, denn Wahrheit ist Licht, das von Gott seinen Ausgang genommen hat. Er steht also als Fürst der Finsternis im Kampf gegen Gott, Der das ewige Licht ist.

Wo das Licht einmal leuchten kann, ist seine Herrschaft zu Ende, und darum muß unentwegt Licht in das Dunkel getragen werden, es muß den Wesen die Wahrheit gebracht werden, die im Irrtum, in völliger Unkenntnis leben und darum auch so lange unter der Macht des Satans zu leiden haben, wie sie in der Finsternis sind.
Es kann sich wohl die Wahrheit durchsetzen, doch stets nur dann, wenn sich Menschen freiwillig zu Gott bekennen, zum ewigen Licht, und darum selbst Träger des Lichtes aus Gott werden. Dann hat der Satan jegliche Macht verloren.
Er gibt aber so leicht seine Machtstellung nicht auf, und er wird kämpfen gegen das Licht bis zum Ende.
Er wird überall gegen die Wahrheit vorgehen und auch große Unterstützung finden von seiten der Menschen, die selbst noch verfinsterten Geistes sind und sich willig von ihm führen lassen. Und da diese Menschen in der Mehrzahl sind, ist es nicht leicht, gegen den Irrtum und die Lüge vorzugehen.

Die Finsternis ist zu tief und das Licht noch zu schwach, um die Finsternis auf der Erde ganz zu verjagen. Es sind die Menschen in der Mehrzahl, die seine Anhänger sind.
Bedenket das, ihr Menschen, daß auf der ganzen Erde er noch die Macht hat, weil die Menschen selbst nicht dem Licht zustreben, sondern sich wohl fühlen in der Finsternis, dann werdet ihr auch verstehen, daß er seine Stellung gut ausnützet, daß er die Hülle immer dichter werden lässet, weil die Menschen selbst ihn unterstützen, weil sie selbst sich wehren gegen die Lichtstrahlung, daß also sein Bemühen ist, der Wahrheit dickste Lüge und Irrtum entgegenzusetzen, auf daß Gott nicht erkannt werden kann und Er Seine Anhänger verliert.

Es wird ein Kampf bleiben zwischen Licht und Finsternis; gering wird immer die Zahl derer sein, die Licht verlangen und daher auch Licht empfangen, während die Masse die Finsternis vorzieht und ihr die Unwahrheit noch so kraß geboten werden kann, ohne daß sie sich dagegen wehrt.

Denn der Satan hat die Masse hinter sich, während es nur eine kleine Schar ist, die dem Licht zustrebt und deren Ziel Gott Selbst ist, das ewige Licht.
Doch einmal wird das Licht durchbrechen mit siegender Gewalt.
Dann kann die tiefste Dunkelheit nicht standhalten, dann wird das ewige Licht Selbst in Erscheinung treten mit so strahlender Gewalt, daß alles vergeht, was sich Ihm widersetzet.
Dann wird die Unwahrheit aufgedeckt werden, und alles, was nicht die ewige Wahrheit anstrebt, wird der Zerstörung preisgegeben werden, der Satan aber wird seine Gewalt verlieren, er wird gefesselt werden, auf daß er nicht vergiften kann die reine Atmosphäre, die sich nun durch den Willen Gottes ergeben hat auf daß er dem Licht nicht die Leuchtkraft verringern kann, das nun erstrahlt für die Menschheit auf der neuen Erde, die sich im Licht der Wahrheit glücklich fühlen wird und die Finsternis lange nicht mehr zu fürchten braucht.

Amen
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BD 5427
Tarnung des Satans, wo Licht zur Erde geleitet wird.

Der Satan wirket mit viel List und Tücke, und er verkleidet sich, so daß er schwer erkannt werden kann, denn er wirket oft in gleicher Gestalt wie Meine Auserwählten, um Mein Wirken zu entkräften. Es ist seine ständige Arbeit, dort wo Ich Licht gebe, dessen Leuchten unwirksam zu machen, das Licht zu verlöschen oder zu verhindern, daß Mein Licht euch Menschen berührt.

Denn die Wahrheit ist für ihn die Gefahr, erkannt zu werden als Mein Gegner, und darum wird er sich oft des gleichen Mittels bedienen, um nun Anhänger zu gewinnen für sich, auf daß Meines sanften Lichtes nicht mehr geachtet wird.
Er ist immer darauf bedacht, Meinen Einfluß auf die Menschen zu entkräften, er stellt sich selbst in den Vordergrund und will, daß er als göttlich anerkannt wird, weil er dann sein Spiel gewonnen zu
haben glaubt, wenn er Mich entthronen und Meine Stelle in den Menschenherzen einnehmen kann.

Und er wird auch viel Erfolg haben, sowie sich die Menschen selbst ihrer Erkenntnis berauben, sowie sie nur einen dem Gegner verwandten Fehler haben, sowie sie überheblichen Geistes sind, also nicht in tiefster Demut Mir entgegenkommen, die dann auch sie schützet vor ungöttlichem Einfluß.

Mein Gegner verwirrt oft das Denken der Menschen, Mein Gegner überschüttet sie mit Lob- und Anerkennungsworten, die jegliche Demut verjagen, und wer nun solche Worte für sich in Anspruch nimmt, ist auch schon ihm unterlegen, er ist ihm in die Hände gefallen und ein willkommenes Objekt geworden für seinen Plan, die reine Wahrheit, das Licht von oben, zu gefährden durch scheinbar gleiches Wirken, das jedoch nicht in Mir seinen Ausgang nimmt, sondern von Meinem Gegner vorgetäuscht wird, um die Menschen zu verwirren und mit diesem Wirken zugleich auch das Wirken Meines Geistes abzulehnen, das die reine Wahrheit ist.

So werdet ihr nun auch Meine Warnungen vor falschen Propheten verstehen.

Denn da, wo rechte Propheten sind, werden auch immer falsche Propheten auftreten oder erkenntlich sein, die stets in gleicher Weise hervortreten und dennoch nicht von Mir gesandt sind.

Und das ist das sichere Erkennungszeichen für Meinen Gegner, daß er dort sich immer einfindet, wo eine große geistige Aktion eingeleitet wurde, wo also die Lichtwelt offensichtlich mit der Erde in
Verbindung tritt und wo göttliches Wirken unzweifelhaft zu erkennen ist. Dort macht sich auch der Gegner breit, und zwar reiht er sich selbst ein in den Kreis derer, die Mir zustreben, und er nimmt
gewissermaßen die göttlichen Gnadenzuwendungen für sich in Anspruch, um dann daran anzuknüpfen und langsam aber sicher Gegenarbeit zu leisten, bis es ihm gelungen ist, daß die Wahrheit zurückgedrängt und sein Wirken in den Vordergrund gestellt wird.

Die Wahrheit setzt sich wohl durch, zwingt jedoch nicht zur Annahme, wo der Wille nur schwach ist und darum sich erneut von dem Gegner gefangennehmen lässet. Der freie Wille, den Ich stets respektiere, macht es wohl möglich, daß auch Mein Gegner sich ausbreiten kann, weil ihm kein Widerstand entgegengesetzt wird, nimmermehr aber lassen sich Meine Kinder auf Erden blenden von einem Truglicht, das sie erkennen können, weil es kein rechtes Licht ausstrahlt.

Doch Ich habe euch gewarnet stets und ständig vor falschen Christis und falschen Propheten, darum achtet darauf, denn dadurch habe Ich Selbst sie auch bestätigt.

Sie werden kommen und sind schon da und in der Endzeit werdet ihr noch oft von solchen vernehmen;
doch wo falsche sind, müssen auch echte sein, und darum sollet ihr prüfen.

Und wieder sage Ich euch:
Leget den Maßstab an der Lichtfülle dessen an, was euch als göttliche Wahrheit geboten wird wenn ihr nachweislich etwas in Empfang nehmet, was euch Erkenntnis, also Licht, vermittelt, dann ist es von Mir ausgegangen, und dann sind die Propheten echt, d.h. in Meinem Auftrag tätig was euch aber unklare Begriffe gibt, was nur Scheinlicht ist, was wohl als Gleiches erscheint, doch bei ernster Prüfung sich als Blendwerk ergibt, das lehnet ab als Blendwerk des Gegners, der in der Endzeit mit erhöhtem Eifer einzuwirken suchet auf alle, die er zu verlieren fürchtet.

Denn er nimmt jede Gelegenheit wahr, wo er Mich aus den Herzen der Menschen verdrängen kann, aber er ist zu erkennen denn ihm fehlt die Weisheit, und daher entbehrt auch alles der Weisheit, was er als Truglicht aufleuchten lässet durch den Willen der Menschen, die ihm noch verfallen sind, weil sie seine Merkmale noch an sich tragen geistige Überheblichkeit, Weltsinn und Eigenliebe, und die darum eine Maske tragen, unter der sich Mein Gegner verbergen kann.

Amen
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5292
Haß und List des Satans, das Licht zu verlöschen.

In undurchdringlichem Geistesdunkel befinden sich die Menschen zur Zeit auf dieser Erde, die keine Verbindung haben mit Mir, Der Ich allein ihnen das Licht geben kann.

Überall, wo Finsternis über die Erde gebreitet liegt, ist auch Verwirrung unter den Menschen, und sie wird immer größer, je näher das Ende ist. Und der Kampf zwischen Licht und Finsternis wütet mit aller Kraft und wird fortdauern bis zum Ende.

Das Licht sucht durchzudringen, die Finsternis aber sucht es zu hindern, und sie ist in Übermacht, weil die Menschen selbst die Finsternis wollen und nicht nach Licht verlangen. Für die wenigen aber, die es begehren, sende Ich Lichtträger aus, die ihnen den Weg erleuchten, den sie gehen sollen, um zu Mir zu gelangen.

Dennoch gebiete Ich dem Treiben der finsteren Mächte keinen Einhalt, denn diesen Kampf in der Endzeit müssen die Menschen selbst ausfechten, sie müssen ihn selbst zum Austrag bringen, was sie auch leicht tun können mit Meiner Hilfe. Doch niemals lasse Ich es zu, daß denen, die Licht suchen, es verlöscht werde daß die Kräfte der Finsternis Macht gewinnen über Menschen, die dem Licht zustreben, daß also ein nach Licht und Wahrheit verlangender Mensch in Irrtum falle und somit von Meinem Gegner beherrscht und zum Abfall von Mir gebracht werde.

Und darum greife Ich Selbst ein, sowie ihnen Gefahr droht, von der Lüge und dem Irrtum umstrickt zu werden. Und Ich habe oft seltsame Mittel, die ihr zuerst nicht erkennet als Hilfe, weil ihr zuvor den Irrtum kennenlernen sollet, bevor Ich ihn bloßstelle.

Denn ihr selbst sollet tätig sein, ihr sollet Herz und Verstand anregen zu Prüfungen, ihr sollet sowohl gefühlsmäßig als auch verstandesmäßig ablehnen oder annehmen und darum euch innig an Mich anschließen, daß Ich euren Geist erhelle. Denn es tut not.

Ihr kennet nicht die List des Feindes eurer Seelen, ihr kennet nicht die Fallstricke, in denen er euch fangen will ihr kennet nicht seine Helfer, die Scharen unlauterer Geister, die euch bedrängen und euch von Mir abwenden wollen Denn er hasset, die im Licht dahinwandeln und ihn erkennen, er hasset, die Mir ergeben sind und Meinem Willen nachzukommen trachten. Und sein Haß ist so stark, daß er vor keinem Mittel zurückscheut, um die Meinen zu verderben.

Und Ich wehre ihm nicht, aber Ich schütze euch.
Ich lasse das Licht nicht verlöschen durch ihn, solange die Meinen im Licht stehen wollen, und wer einmal Mein geworden ist, der will das Licht nicht mehr missen.
Ich schütze sie und werde immer aufdecken das Spiel Meines Gegners, weil er seine Machtbefugnis überschreitet, weil er sich an dem vergreifen will, was Mir schon lange gehört, was im freien Willen
sich schon entschieden hat für Mich.
Er kann wohl noch Erfolg haben, wo noch Nacht ist, er kann dort verhindern, daß ein Licht angezündet wird, er kann den Lichtträgern den Zugang verwehren zu den Menschen, die im Dunkeln stehen doch der geringste Wille dieser nach einem Lichtschein macht sein Bemühen fruchtlos, denn dieser Wille sprengt jede Mauer, und das Licht dringt hindurch. Aber er sucht sich zu rächen, und er ersinnt in seinem Rachedurst allerlei Pläne, um Unfrieden zu stiften, Liebe zu gefährden und überall störend einzuwirken, wo sich ein Kreis von den Meinen zusammenfindet, um Erlösungsarbeit zu leisten an irrenden Seelen.
Denn er kämpfet um diese Seelen und will nicht, daß sie Mich finden und liebenlernen.

Diese aber haben Meinen Schutz, und Ich werde sie wahrlich nicht Meinem Gegner überlassen, so sie Mir dienen wollen.
Und daß sie Mir dienen wollen, bezeugt ihr Ernst und ihr Liebewille, den sie allen denen zuwenden, die in irdischer und geistiger Not sind. Ihnen stehe Ich bei, so sie selbst in Not geraten durch Bedrängung Meines Gegners, ihnen gebe Ich klare Erkenntnis, an welchen Klippen Gefahr des Scheiterns ist, ihnen gebe Ich Kraft und Gnade und halte sie mit starker Hand, daß sie nicht fallen, Ich schütze sie, daß er sie nicht in den Abgrund stürzen kann, Ich unterstütze alle und lasse Mein Licht leuchten, wo immer Licht begehrt wird.
Denn Meinem Gegner ist wohl gestattet, auf den freien Willen des Menschen einzuwirken, doch niemals darf er den Willen derer zwingen, die sich schon für Mich entschieden haben. Niemals wird es ihm gelingen, ein Licht zu verlöschen, das Ich Selbst entzündet habe, und niemals wird er zu hindern vermögen die Arbeit derer, die Ich als Lichtträger ausgebildet habe.

Amen
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BD 3191
Maske des Widersachers.

Es lassen sich die Menschen betören von der Maske des Widersachers, und sie erkennen sein Ränkespiel nicht.
Und darum gewinnt er überall an Boden, denn von Gott aus wird ihm keine Schranke gesetzt, solange der Mensch selbst ihm Macht einräumt über seinen Willen.
Diese Macht aber nützet er in jeder Weise, indem er zu immer größeren Blendwerken greift, um die Menschen irrezuführen. Diese wären wohl fähig, ihn zu durchschauen, wenn sie streben würden nach Recht und Gerechtigkeit.
Doch ein solches Streben liegt ihnen fern, ein jeder hat nur sich selbst und seinen Vorteil vor Augen und er fragt nicht danach, wieweit der Nächste das gleiche Anrecht hat. Es ist die Ichliebe, durch die sich der Mensch dem Gegner ausliefert und die ihn auch blind macht und unfähig, dessen Wirken zu erkennen.

So aber der Mensch sich nicht selbst wehrt, wird er dieser Macht verfallen, und jede Klarheit des Denkens geht ihm verloren.
Denn das ist das Ziel des Gegners von Gott, das Denken zu verwirren, so daß die Menschen immer mehr abfallen von Gott und sich aus eigener Kraft nicht mehr seinem Bann entziehen können, daß er wütet und hemmungslos ins Verderben reißet und dabei wenig Widerstand findet, denn der menschliche Wille allein ist bestimmend, dieser aber zu schwach.

Der Widersacher vertritt die Welt und ist somit der Freund derer, die der Welt zugetan sind. Er aber kommt unter dem Deckmantel der Frömmigkeit, und darum lassen sie sich von ihm betören. Er täuscht ihnen das Gute vor, und doch ist sein Wirken böse, denn es treibt die Menschen an zur Lieblosigkeit, zum Eigennutz, zum Streben nach irdischen Gütern, zu vermehrtem Wohlleben des Körpers, und alles dieses ist ein Rückgang der Entwicklung der Seele, es ist ein Außerachtlassen des eigentlichen Erdenlebenszweckes, des Ausreifens der Seele. Und die Menschen erkennen es nicht, denn sie sind jener Macht hörig, die sie von Gott zu trennen sucht.

Doch auch dieser Feind der Seelen trägt den Namen Gottes auf der Zunge, er hängt sich dieses Mäntelchen um, auf daß er unerkannt bleibe, und seine List gelingt ihm und ziehet zahllose
Menschen in seinen Bann.
Doch wehe ihnen, wenn seine List offenkundig wird, wenn die Maske abfällt und das wahre Gesicht zum Vorschein kommt.
Dann können sie sich nur schwerlich retten aus seiner Gewalt, denn sie haben Ihn hingegeben, Der allein Herr ist über die ganze Schöpfung, Der den Menschen erlösen kann, dessen Wille bereit ist, sich erlösen zu lassen. Doch des Feindes List zuvor ist, ihm den Glauben zu nehmen an die Hilfe des göttlichen Erlösers sowie an Dessen Gottheit Selbst.

Und die blind sind im Geist, folgen seiner Fahne und trennen sich willig von dem Retter ihrer Seelen. Die Menschheit aber erkennt nicht das Vorgehen der finsteren Macht, sie sieht Licht, wo tiefstes Dunkel ist, denn auch dieses ist ein Blendwerk des Satans, daß er Licht vorgaukelt, wo dunkle Nacht ist. Und dem wahren Licht entfliehen sie, und sie nehmen die Ermahnungen und Warnungen nicht an, die ihnen von berufener Seite aus zugehen.

Sie beten einen Götzen an, dessen Macht wahrlich nur darin besteht, den menschlichen Willen zu
schwächen, der aber machtlos ist, so dieser Wille sich Gott zuwendet. Und daran erkennet ihr diesen Götzen, daß er nichts tut, um den Glauben in euch zu stärken an einen liebenden, weisen und allmächtigen Gott, daß er zwar den Namen Gottes im Munde führt, jedoch ihn nicht zur Geltung kommen läßt im bewußten Anruf, daß er die Liebe außer acht lässet und darum von Gott, der ewigen Liebe, weit entfernt ist, und daß er Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, nicht anerkennt und darum ein offensichtlicher Gegner von Ihm ist, der die Menschen, denen die Erlösung not tut, aufs neue bannt, so sie ihm folgen und sich unter seine Fahne stellen.

Amen
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BD
Widersacher .... (Antwort auf Warnung von Geistlichen)

Dies soll euch kundtun Meinen Willen, daß in euch der Geistesfunke lebendig ward, daß ihr das Göttliche in euch erweckt habt und daher von Mir göttliche Gabe empfangen habt.

Und so bleibet denn in Meiner Liebe, und achtet nicht dessen, was von außen an euch herantritt, sondern folget nur der Stimme in euch, denn sie leitet euch auf rechter Bahn.

Wessen Herz soll Ich wohl bedenken, wenn nicht das des gläubigen, Mir ergebenen Erdenkindes? Welche Macht kann wohl Meinem Willen zuwiderhandeln, und welche Früchte zeitigt eine Mir
abgewendete Macht?
Sehet, so Ich dem Erdenkind beistehen will und sein gläubiges Gebet erhöre, wird niemals der Widersacher zu diesem Kind gelangen können, solange es Mir ergeben ist.
Und wonach sollte wohl der Widersacher streben?
Den Menschen göttliche Lehren zu verkünden?

Bleibet eingedenk dessen, daß ihr Jünger Meines Namens seid.
Ihr sollt für Mich und Meinen Namen streiten und stehet also in Meinem Sold.

Die Lehren der Finsternis aber verfolgen einen anderen Zweck den der endlichen Trennung von Mir. Ihr Meine Kinder müsset stark sein im Glauben und jegliche Prüfung bestehen, sollt ihr dereinst wirken können für Mich und Meinen Namen. Denn sehet, es werden noch viele Anfechtungen über euch kommen, es wird die Welt sich gegen euch stellen und euch niederzuzwingen suchen, und das auch kraft des Wortes, das ihnen der Widersacher eingibt.
Und dann sollt ihr bestehen können, ihr sollt sie bekämpfen durch das Schwert eures Mundes.

Ihr sollt ihnen Meine Worte kundtun ihr sollt Mir euren Mund leihen, auf daß Ich durch diesen reden kann.
Und darum müsset ihr felsenfest im Glauben stehen.

Ihr dürfet nicht wankend werden und dem Widersacher Gewalt einräumen über euch durch Zweifel oder schwachen Glauben. Kommet zu Mir, auf daß Ich euren Glauben stärke, und nehmet aus Meiner Hand entgegen, was euch widerstandsfähig macht gegen alle Anfeindungen von außen. Es ist dies Mein Wort, das euch Kraft und Gnade vermittelt.

So ihr in engstem Verband mit Mir steht, steht ihr auch im Stromkreis Meiner Liebe und Gnade, und diese lässet euch nicht fallen, so euer Trachten nur danach steht, Meinen Willen zu erfüllen.

Der Menschheit Denken geht noch sehr falsche Wege, und selbst, die Mir dienen wollen, sind des göttlichen Geistes in sich noch nicht innegeworden, und daher tappen sie noch im Dunkeln und lehnen doch das Licht ab, das ihnen Erhellung bringen soll.

Ich führe und lenke alle Meinem Wort entgegen, doch sie gehen einen anderen Weg und suchen und forschen in der Ferne, und Ich stehe ihnen so nahe und möchte Meinen Geist auch mit ihrem Geist verbinden, auf daß Ich Selbst sie belehren könnte.
In der geistigen Not der Menschheit ersehen sie noch nicht die Dringlichkeit Meiner Hilfe, und also erkennen sie auch nicht Mich Selbst, wo Ich dieser geistigen Not steuern möchte.

So sie jedoch in Mir den Geist der Liebe erkennen wollen, müßte es ihnen auch begreiflich sein, daß Ich Meine Erdenkinder nicht schmachten lassen kann und Ich ihnen also außergewöhnlich beistehen
muß, auf daß sie nicht des Glaubens an Mich verlustig gehen.
Und die Ich erwähle, stehen in Meinem Schutz.

Sie sollen nicht angetastet werden, bis sie ihre Mission erfüllt haben, sie sollen auch nicht zu leiden brauchen, so sie nur in aller Not gläubig zu Mir kommen und Meine Hilfe erflehen, denn die Meinen Willen erfüllen, sind Meine Kinder, und diese lasse Ich nicht in der Not der Seele.

Und ihr alle, die ihr noch nicht den Weg zu Mir gefunden habt, lasset euch sagen: Der im Himmel thront und Dem alles gehorchen muß, Der lässet Seiner nicht spotten und noch viel weniger lässet Er in Seinem Namen reden, die Böses wider Ihn im Schilde führen. Und Er lässet nicht ein Kind deren Opfer werden, das zum Vater im Himmel die Hände bittend erhebt und reinste Wahrheit begehrt.

Amen
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BD 2204
Blendwerk des Satans .... Maske .... Materie.

Es ist ein Blendwerk des Satans, wenn den Menschen etwas als Rettungsaktion vorgestellt wird, was in Wirklichkeit ein Werk größter Lieblosigkeit ist wenn die Menschen für recht halten, was bitterstes Unrecht ist wenn edelste Motive vorgetäuscht werden, wo niedrige, eigennützige Gedanken zugrunde liegen.

Es wird sich der Satan der Worte der Liebe bedienen, um die Menschen zu betören, und er wird großen Erfolg haben, weil die Menschen durch ihre Lieblosigkeit unfähig geworden sind, das falsche Spiel dessen zu erkennen, der sie ins Verderben stürzen will. Und immer wird er sich solcher Mittel bedienen, die scheinbar gut und edel sind.

Niemals wird er unter seiner wahren Flagge kämpfen, sondern sein wahres Gesicht unter der Maske des Guten verbergen. Und darum gilt es besonders wachsam zu sein, daß dieser Maske nicht die Menschen zum Opfer fallen, deren Wille ist, stets das Rechte zu tun. Nie soll der Mensch nur nach dem äußeren Schein urteilen. Wort und Tat muß übereinstimmen, und dort, wo wirklich die Liebe zu erkennen ist, braucht das Wirken des Gegners von Gott nicht befürchtet zu werden.

Der Satan aber wird niemals ein gutes Werk ausführen, denn sein Ziel ist, alles Gute und Edle zu bekämpfen, und daher sucht er, die Menschen zu bestimmen, einander zu schädigen. Niemals aber wird Gott untätig zusehen, wo sein Gegner das Denken der Menschen verblendet, um die Seelen von der reinen Wahrheit zurückzuhalten.

Und wo der Gegner Gottes also tätig ist, Irrtum zu verbreiten unter dem Deckmantel der Liebe und Menschenfreundlichkeit, dort gibt Gott gleichfalls Aufschluß über das wahre Wesen dessen, der nun die Menschheit beherrscht. Gott läßt ihm zwar noch eine Zeit volle Macht, die dieser ausgiebig nützet, jedoch ist die Zeit für sein verderbendes Wirken auf Erden begrenzt.
Denn es soll das wahre Gesicht des Satans enthüllt und sein Treiben entlarvt werden.
Wessen Wille Gott zugewandt ist, der wird das Blendwerk des Satans erkennen und sich voll Abscheu abwenden von ihm; doch viele werden sich täuschen lassen, und es wird ihnen schwerfallen, das Ränkespiel böser Mächte zu durchschauen.

Doch zur Warnung sei es allen gesagt, daß jedes Versprechen irdischen Vorteils auf das Wirken schlechter Kräfte schließen läßt daß also niemals gute Kräfte am Werk sind, wenn Dinge angestrebt werden, die zur Verbesserung des irdischen Lebens dienen sollen, denn dann würde Materie angestrebt werden, die im Erdenleben aber überwunden werden soll.
Es wird der Gegner Gottes dies aber als erstes bezwecken die Menschen mit der Materie zu verketten, sie anzuregen, diese zu begehren, um sie dadurch wieder in seine Gewalt zu bekommen. Und daran ist das Wirken des Satans zu erkennen, daß er suchet zu vermehren, was der Mensch willig hingeben soll.

Amen






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