Re: 'Lateinische' Texte noch nicht gefunden?
Endzeitprophetie
Geschrieben von wirken des heiligen GEISTES im menschen2 am 08. August 2007 08:55:
Als Antwort auf: Re: 'Lateinische' Texte noch nicht gefunden? geschrieben von Frank B. am 07. August 2007 23:14:
BD 8896
Berichtigung von Irrlehren.Wie bedeutungsvoll es ist, daß ihr zu Mir eure Zuflucht nehmet in jeder geistigen Not, das muß Ich immer wieder betonen, denn damit gebt ihr Mir volle Berechtigung, euch zu schützen vor Meinem Gegner, der alles versuchen wird, um wieder seine Macht über euch zu erlangen.
Ihr aber könnet unbesorgt sein, er hat kein Anrecht mehr an euch, und seine Bemühungen sind fruchtlos.
Und so auch könnet ihr dessen überzeugt sein, daß ihr nicht in falsches Denken geraten könnet, wenn ihr selbst euch Mir übergebet.
Ihr könnet dessen gewiß sein, daß Ich Selbst euch belehre und Mein Wort Wahrheit ist.Denn Ich allein bin das Licht, wer zu Mir kommt, der wird auch im Licht stehen, und ihm werde Ich Selbst Mich offenbaren .... d.h., Ich werde ihn wahrheitsgemäß unterweisen, weil Ich allein die Gefahr einer Irrlehre übersehen kann und weil Ich alles tue, um die Menschen zur Wahrheit zu führen.
Glaubet es doch, daß ihr die Wahrheit annehmen und euch von Irrtum frei machen müsset, wenn ihr zur rechten Erkenntnis gelangen wollet, die immer nur in der Wahrheit zu finden ist.Die große Gefahr irrigen Denkens erkennet ihr nicht, doch keine Irrlehre bleibt ohne Folgen, sie zieht stets weitere Irrlehren nach sich, und ihr geratet so in ein Fangnetz dessen, der alles versucht, um euch zu verwirren, der aber keine Macht hat über euch, wenn ihr in geistiger Not zu Mir flüchtet und um Schutz bittet vor ihm.
Dann könnet ihr euch getrost Meiner Führung überlassen, Ich werde euch Aufklärung geben in jeder Frage, die euch bewegt.
Und Ich werde es wahrlich nicht versäumen, euch auch die Gründe anzugeben, warum ihr die Wahrheit vom Irrtum nicht zu unterscheiden vermögt:
Ein jeder Mensch soll nachdenken über ihm zugeführtes Geistesgut ....
und er soll Mich bitten um Erhellung des Geistes.Dann wird er auch stutzig werden über eine irrige Lehre, die nicht von Mir sein kann, weil Ich stets nur die Wahrheit austeile.
Euch aber genügt es, zu wissen, daß ein Mensch von Mir Geistesgut empfangen hat, und also nehmt ihr es bedenkenlos an im Glauben, daß es nur „Wahrheit“ sein kann, was durch ihn nun den Menschen zugeführt wird.Ihr bedenket aber nicht, daß auch jener Mensch schwachen Fleisches gewesen ist und daß sich dann auch Mein Gegner seiner bedienen konnte .... und es auch getan hat, wenn die Möglichkeit bestand, wieder einen Schleier zu breiten über das helle Licht, das von Mir ausging.
Ich habe ihm nicht gewehrt, und Ich konnte ihm auch nicht wehren, weil dies sein gutes Recht war.
Doch jeder denkende Mensch hätte den Irrtum erkennen müssen, wenn er in der innigen Bindung mit Mir ihn zur Kenntnis nahm.
Denn auch Mein Knecht stand nicht unter Willenszwang, auch er war frei, und er hätte nur die Bitte um Schutz vor Irrtum zuvor an Mich richten sollen, was er aber nicht getan hat.Und Ich ließ es zu, weil Ich auch nun wieder die Bedingung stellte an die Leser, allen Ernstes nach der Wahrheit zu verlangen, um sie den Irrtum als solchen erkennen zu lassen.
Denn es genügt nicht die gedankenlose Übernahme von Geistesgut, es bleibt zu allen Zeiten das Verlangen nach der Wahrheit maßgebend, ob sich die Menschen darin bewegen.
Und daß Ich immer wieder solche Irrlehren berichtigt habe, wenn ein Mensch daran gezweifelt hat, das wird ein jeder selbst bestätigen können, der ernsthaft diese Frage an Mich gestellt hat .... weshalb Ich auch nun wieder den wenigen Aufklärung gebe, die daran Anstoß nehmen, daß sie in Mir Selbst nicht den Ausgang des Bösen sehen wollen (sollen) und weil sie darum eine Lehre nicht annehmen wollen, die ihnen das Bild eines vollkommenen Gottes und Schöpfers als zweifelhaft hinstellt.
Ein jeder aber kann zu der Ansicht gelangen, daß Mir die Vollkommenheit nicht abgesprochen werden kann, was aber Mein Gegner zu erreichen sucht durch die Verbreitung einer irrigen Lehre.Amen
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BD 7637
Erklärung über Geistwirken.Wenn ihr wollet, daß ihr durch Meinen Geist angesprochen werdet, dann müsset ihr Meine Gebote halten.
Ihr müsset in der Liebe leben.
Denn Mein Geist ist Mein Anteil, und er äußert sich nur dann, wenn sich der Mensch durch Liebewirken Mir verbindet, also sein Geistesfunke von Mir angesprochen werden kann, von seinem Vatergeist von Ewigkeit.
Ich aber habe euch diese Verheißung gegeben, daß Ich Mich offenbaren will dem, der Mich liebt und Meine Gebote hält.
Und Ich stehe zu Meinem Wort, es erfüllt sich jede Verheißung, sowie ihr nur die Bedingungen erfüllt, die Ich daran geknüpft habe.Ihr müsset .... um Mich hören zu können durch die Stimme des Geistes .... mit Mir so eng verbunden sein, daß Mein Wort also von eurem Geistesfunken vernommen werden kann und dieser durch das Herz es euch weitergibt, ihr also vernehmet, was der Geist zu euch spricht.
Es ist dies ein ganz einfacher und erklärlicher Vorgang, daß der Geist in euch von seinem Vatergeist angesprochen werden kann und ihn auch versteht.
Aber für diesen Vorgang hat fast kein Mensch mehr Verständnis.
Er wird abgelehnt als Wirken niederer Geister, er wird sogar von denen gestritten,die Mir zu dienen vorgeben.Er wird darum abgestritten, weil sie selbst es noch nicht ermöglicht haben, daß Mein Geist sich äußern konnte.
Und sie haben es deshalb noch nicht ermöglicht, weil ihnen der Glaube und die Liebe fehlt.Der Glaube an ein solches „Wirken Gottes im Menschen“ durch den Geist mangelt ihnen gänzlich, und der Mensch macht darum auch keinen Versuch, obwohl es ihm möglich wäre, wenn die Liebe entzündet ist im Menschenherzen.
Und dann kann sich Mein Geist nicht äußern, denn es setzt eine solche vernehmbare Äußerung immer den Glauben voraus, daß Meine Liebe zu euch Menschen so groß (ist = d. Hg.), daß diese sich offenbart.
Das Verhältnis von den Menschen zu Mir muß so sein, daß Ich wie ein Vater zu Meinem Kind sprechen kann.
Und ein Kind wird volles Vertrauen haben zum Vater und Seine Ansprache erwarten.
Und dann erst kann Ich reden, und Mein Kind kann Meine Stimme vernehmen.
Die „Ausgießung des Geistes“ ist für die Menschen zu einem unverständlichen und unglaubwürdigen Begriff geworden,sie wissen nicht mehr, was sie darunter verstehen sollen, ansonsten das Wort, das euch Menschen von oben ertönet durch Meinen Geist, nicht zurückgewiesen würde, ansonsten es mit größtem Jubel und mit tiefster Dankbarkeit angehört und befolgt würde.Aber es kann auch die Ausgießung des Geistes nicht anders bewiesen werden, als daß der Mensch sich selbst zur Liebe gestaltet, das innige Verhältnis eines Kindes zu Mir herstellt und im gläubigsten
Vertrauen auf Meine Ansprache lauschet, weil der Geistesfunke im Menschen zum Vatergeist drängt und dadurch Mich Selbst zur Gegenwart in des Menschen Herz veranlaßt .... und Meine Gegenwart muß sich immer so auswirken, daß Ich rede zu dem Menschen mit Worten der Liebe und des Trostes und mit Worten der Weisheit ihm ein Wissen vermittle, das nur der Geist im Menschen von dem Gottgeist empfangen kann.Als Ich auf Erden wandelte, habe Ich immer wieder den Menschen Meinen Geist verheißen, wenn Ich nicht mehr unter ihnen weilen würde.
Ich habe klar und deutlich ihnen das Wirken Meines Geistes angekündigt mit den Worten:
„Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit, der wird euch einführen in alle Wahrheit und euch erinnern alles dessen, was Ich euch gesagt habe.„ Und wenn er nun euch offensichtlich die Wahrheit bringt, dann lehnet ihr das euch Dargebotene ab ... weil ihr nicht Mein Wort versteht, weil ihr nicht darüber nachdenkt, was diese Worte wohl bedeuten könnten.
Und ihr habt sonach auch nicht die Ausgießung des Geistes über Meine Jünger recht verstanden, ansonsten ihr nicht zweifeln würdet, sondern glaubtet .
Aber Ich habe eine Bedingung gestellt:
„Wer Meine Gebote hält, der ist es, der Mich liebt ....zu ihm will Ich kommen und Mich ihm offenbaren.
„ Und ihr lebet nicht mehr in der Liebe, ansonsten euch diese Meine Worte so klar verständlich wären und ihr bedenkenlos Mein Wort annehmen möchtet, das Ich zur Erde niederleite
„durch Meinen Geist“
Und ihr würdet euch dann auch bemühen, euch selbst zum Aufnahmegefäß Meines Geistes zu gestalten, ihr würdet .... so ihr glaubtet an Mein „Wirken in euch“
danach streben, weil ihr dann auch eingeführt werdet in die Wahrheit, wie Ich es verheißen habe. Doch ihr achtet Meiner Worte nicht, die Ich sprach, als Ich über die Erde wandelte.Ihr achtet ihrer nicht, weil sie euch unverständlich sind;
und sie sind euch unverständlich, weil ihr nicht mehr in der Liebe lebt, die euch garantiert auch das Verständnis erschließt.
Und so nützet euch auch das Lesen der Schrift nicht viel, wenn ihr nicht die Liebe in euch habt, die euch erst den rechten Sinn Meines Wortes erschließet. Denn auch dieses Verständnis dafür ....
das rechte Denken .... ist Geistwirken in euch, das aber nur in einem liebeerfüllten Herzen möglich ist. Erst müsset ihr Meine Gebote halten und also in der Liebe leben, dann erst kann Ich Mich euch offenbaren durch Meinen Geist.
Und das Wissen darum ist euch Menschen verlorengegangen, was die Abwehr von seiten derer beweiset, die sich zusammengeschlossen haben zu kirchlichen Gemeinschaften oder Organisationen, die sich auf das „Buch der Bücher“ stützen und doch dessen Inhalt nicht recht verstehen.und sie müssen erst von Meinem Geist belehrt werden, bevor ihnen jenes Verständnis gegeben werden kann. Dann erst werden sie auch glauben können, daß Ich euch Menschen „den Tröster sende, den Geist, der euch einführen wird in alle Wahrheit .... „
Amen
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BD 6857
Zulassung des Geisteswirkens.Dem Geist im Menschen wehre Ich nicht, und auch ihr dürfet ihm nicht wehren, wenn er sich äußern will, ansonsten ihr Gefahr laufet, daß ein anderer in und durch euch spricht, der dann Besitz von euch ergreifen kann und der euch in eurem Denken völlig verwirrt.
Der Geist in euch ist Mein Anteil, der nur so auf euch einwirkt, daß eure Rückkehr zu Mir gewährleistet ist, wenn ihr ihm Gehör schenkt.
Denn der Geist aus Mir weiset euch fortgesetzt zu Mir hin und zeiget euch den Weg auf, der zu Mir führt.Der Gegengeist aber suchet auch Einfluß zu gewinnen auf euch, wird aber niemals durchdringen, solange Mein Geistesanteil in euch wirket, weil er neben Mir nicht bestehen kann.
Wehret ihr aber dem Geist in euch, dann öffnet ihr freiwillig dem anderen die Tür, weil ihr gleichsam Mich Selbst abdränget, was Besitznahme eures Ichs durch den anderen bedeutet.
Mein Geist ist immer zu geben bereit, ständig könnet ihr Aufklärung anfordern durch Meinen Geist .... ganz einfach gesagt:
Ihr könnet stets beten zu Mir um Aufschluß, um Meine Führung, um Meinen Schutz.
Und immer wird euch von innen heraus Aufschluß werden, es werden euch Weisungen zugehen, denn Ich Selbst wirke durch Meinen Geist auf euch Menschen ein.
Verbindet ihr euch durch inniges Gebet mit Mir, dann lasset ihr auch das Wirken Meines Geistes in euch zu, ihr übergebet euch Mir im Gebet, und Ich lohne euch euer Vertrauen .... ihr werdet folgerichtig denken und handeln in Meinem Willen, den ihr auch empfindet als Äußerung Meines Geistes.
Und daß nun Mein Gegner alle diese Möglichkeiten auch ausnützet, wenn er über euch Macht gewinnt, ist verständlich.
Die Macht aber räumt ihr selbst ihm ein, wenn ihr euer Erdenleben allein geht, wenn ihr Mich ausschaltet, wenn ihr keinerlei Verbindung mit Mir habt.
Ihm brauchet ihr euch nicht bewußt zu verbinden, aber ihr seid ihm schon verfallen, weil ihr ihm angehöret, solange ihr nicht bewußt die Trennung von ihm wollet, wozu eben die Bindung mit Mir nötig ist.Eine Äußerung des Geistes machet ihr unmöglich, weil der Geistesfunke in euch untrennbar mit Mir verbunden ist .... also er nichts tut ohne Mich, ohne Meinen Willen, den ihr euch aber zuvor erst geneigt machen müsset durch bewußte Anerkennung und Hingabe an Mich.
Es kann dann in euch ein Licht aufleuchten, das so hell ist, daß es alles durchdringt, daß ein falsches
Denken oder falsches Reden und Handeln einfach nicht mehr möglich ist.Dann ist Meines Geistes Wirken offensichtlich, dann habe Ich euch ganz gewonnen für Mich, und dann wird sich auch Mein Gegner nicht mehr einschalten können, weil er das Licht scheut und nur dort wirken kann, wo noch Finsternis ist, weshalb er die Finsternis stets mehr zu verbreiten und zu verdichten sucht.
Immer nur kann Ich euch zurufen:
Wehret nicht dem Geist in euch durch widergöttliche Gesinnung und sündhaftes Handeln, denn dann machet ihr selbst ihn unwirksam, und ihr öffnet euch für allen schlechten Einfluß.
Und ihr wandelt in völliger Blindheit, in Erkenntnislosigkeit über diese Erde und könnet nicht zum Licht gelangen.
Ein Lichtfunke schlummert aber in euch, der zu einem hellen Feuer werden kann, zu einem Licht, das alles erleuchtet und euch unsagbar beglückt.
Entzündet ihn und verjaget den Fürsten der Finsternis aus euch, auf daß dann das Ewige Licht Selbst in euch Wohnung nehmen kann und ihr ewig nicht mehr die Finsternis zu fürchten brauchet .... auf daß Mein Geist in euch nun wirket und euch erfüllet mit Licht und Kraft und Seligkeit.Amen
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BD 7130
Verständnis für die Ausgießung des Geistes.Es ist das Wirken Meines Geistes für die meisten Menschen ein unverständlicher Begriff geworden, und auch das ist ein Zeichen der tiefen geistigen Finsternis, die über die Erde gebreitet ist.
Die eigentliche Bedeutung der Ausgießung Meines Geistes verstehen sie nicht, und immer nur ist es die „Ausgießung des Geistes über Meine Jünger“ das,was sie darunter verstehen.
Ein Geschehen, das allen Menschen angekündigt wurde, das alle Menschen selbst erleben könnten, das begrenzen sie nur auf Meine ersten Jünger.
Und dadurch machen sie sich selbst untauglich dafür, daß Mein Geist sich über sie ergießen kann.
Es geht ihnen das Verständnis ab für diesen Vorgang, der bei den ersten Jüngern nur das erste Mal in Erscheinung trat, aber von Mir zuvor angekündigt wurde mit den Worten:
„Ich will euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit ....“
Und alle Worte, die Ich sprach, waren auch zu allen Menschen gerichtet;
sie galten nicht nur Meinen Jüngern, sondern allen denen, die gleich Meinen Jüngern Mir nachzufolge n bemüht sind, die Meine Gebote der Liebe erfüllen, ansonsten Ich nicht hätte sagen können:
„Wer Meine Gebote erfüllet, der ist es, der Mich liebet .... zu ihm will Ich kommen und Mich ihm offenbaren ....“Ich Selbst aber konnte Mich nur ankündigen „im Geist“, weil Mein Erdenwandel als Mensch beendet war mit Meinem Tod am Kreuz und Meine Auffahrt zum Himmel deutlichst den Abschluß Meiner Mission auf Erden bildete.
Aber Ich hatte denen, die an Mich glaubten, Meinen Geist
versprochen, Ich wollte „im Geist“ immer bei ihnen sein.Und diesen Ausspruch verstehen die meisten Menschen nicht, ansonsten ihnen auch das „Wirken Meines Geistes“ nicht unbekannt oder unwahrscheinlich wäre.
Denn gerade dieses Wirken des Geistes ist es, was überall Zweifel oder Ablehnung hervorruft, weil es einerseits nur selten möglich ist und andererseits nicht dort zum Vorschein kommet, wo die Menschen sich als Nachfolger jener Jünger ausgeben .... die aber in Wahrheit nicht die rechten Nachfolger sind, die auch nicht die Bedingungen erfüllen, die ein Wirken des Geistes nach sich ziehen.
Denn auch diese angeblichen „Nachfolger“ oder „Vertreter Gottes“ sind in völliger Unkenntnis über die Bedeutung der „Ausgießung des Geistes“.
Der Geist aus Mir ist Mein Anteil, er sieht alles, weiß um alles und wird sonach Licht und Helligkeit verbreiten, Aufklärung geben über Dinge, die des Menschen Wissen ihm nicht enthüllt.Der Geist aus Mir ist die Kraft, die auch den Menschen erfüllen kann, wenn Mein Geist ihn durchströmt. Der Geist aus Mir also führt alles aus der Ordnung Getretene in die rechte Ordnung, er ordnet auch das Denken des Menschen, er öffnet ihm die Augen, zu schauen bisher Nie-Gesehenes .... er öffnet die Ohren, zu hören, was er nie zuvor vernahm.
Und diese Ausgießung des Geistes habe Ich den Menschen verheißen, wenn sie nur nach Meinem Willen leben, d.h. Meine Gebote der Liebe erfüllen.
Ist nun aber diese Ausgießung des Geistes an einem Menschen ersichtlich, daß er aus sich heraus berichtet über Dinge, die der Menschheit verborgen sind, daß er klar und verständlich Aufklärung
geben kann über vieles, was den Menschen bisher unbegreiflich war, dann erkennen die Mitmenschen es nicht, daß sich Mein Geist äußert, daß Meine Verheißung sich erfüllt, sondern sie lehnen alles ab und bezeichnen jenen Menschen nur als Phantasten oder Lügner und geben damit sich selbst nur das Zeugnis, in völliger Unwissenheit und von Meinem Geist keineswegs erfüllt zu sein.Sie können auch nicht den geringsten Grad von Geistwirken an sich verzeichnen, ansonsten ihr Denken insoweit recht geleitet wäre, als daß sie ehrfurchtsvoll Meinem ungewöhnlichen Wirken
gegenüberstehen würden und ernsthaft darüber nachdenken möchten.Und es ist gerade die Ausgießung Meines Geistes Anlaß gewesen zu endlos vielen Verfolgungen und Anfeindungen derer, die als rechte Nachfolger Meiner ersten Jünger Mir zu Aufnahmegefäßen wurden, in die Ich Meinen Geist ausgießen konnte.
Es sind zahllose Verbrechen verübt worden von seiten derer, die für sich das Recht in Anspruch nahmen, von Meinem Geist erleuchtet zu sein, und doch nicht das geringste Zeichen des Wirkens Meines Geistes an sich aufweisen konnten.
Es ist jegliches Verständnis dafür geschwunden, und nur wenige ermöglichten es, daß Ich Selbst Mich offenbaren konnte im Geist, daß Meine Verheißung sich erfüllt, daß Ich Selbst zu den Meinen
komme im Geist.Amen
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BD 7965
Über das „Wirken des Geistes“.Ich will erkannt werden als Ursprung des Wortes, das euch von oben zugeht durch das Wirken Meines Geistes.
Und deshalb sollt ihr des ungewöhnlichen Vorganges Erwähnung tun, durch den ihr in Besitz eines umfangreichen geistigen Wissens gelangt seid ohne äußere irdische Hilfsmittel.
Ich will, daß ihr Menschen es wisset, daß Ich in inniger Verbindung euch direkt anspreche, wenn gewisse Voraussetzungen vorhanden sind:
ein lebendiger Glaube an Mich, der durch ein Liebeleben gewonnen wurde, und ein bewußtes Lauschen nach innen, daß ihr euer geistiges Ohr öffnet der Ansprache, die nun durch Meinen Geist geschieht, durch Mein Anteil, das sich in euch äußert, das euch belehrt und euch einweiht in die tiefsten Geheimnisse .... daß also Mein Wort in euch ertönet, daß ihr Mich Selbst in euch höret.Dieser Vorgang ist nur wenigen Menschen glaubhaft, ansonsten alle Mein Wort annehmen würden.
Und also „wirket Mein Geist“, d.h., er äußert sich euch gegenüber
er „führt euch ein in die Wahrheit ....“Ihr, die ihr nun Mein Wort höret, die ihr es direkt empfanget von Mir, ihr könnt es nun wieder weiterleiten, und wer es in inniger Bindung mit Mir anhört oder liest, der wird auch die Kraft Meines Wortes spüren, er wird als „Wirkung Meines Wortes“ zunehmende Seelenreife verzeichnen können, denn auch ihn konnte Ich ansprechen, wenn auch indirekt durch Meine Boten.
Wer aber diesem Wort keine Beachtung schenkt, wer Mich Selbst als dessen Ursprung leugnet, der kennt also ein „Wirken des Geistes“ nicht an, er weiß nichts davon, daß „Ich Selbst wirke in dem, der glaubet ....“
Ich habe euch Menschen Meinen Geist „verheißen“,
Ich habe euch gesagt, daß Ich bei euch bleiben werde bis an der Welt Ende.Denn Ich Selbst bin das Wort, und so also bin Ich im Wort immer bei denen, die Mich hören wollen und glauben.
Der Glaube daran, daß Ich Selbst Mich äußere, daß Ich euch direkt anspreche, ist es, den Ich verlange, um zu euch reden zu können.
Und Ich frage euch:
Wo ist dieser Glaube noch anzutreffen?
Sind nicht die Zweifel weit größer, die ihr „Meinem Wort“ entgegenbringet?Und doch habe Ich euch gesagt:
„ Aus eurem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen ....“
Mein Wort wird in euch selbst ertönen, es wird der Zustrom Meines göttlichen Liebelichtes euer Herz erfüllen, wenn ihr selbst es zubereitet zum Aufnahmegefäß des göttlichen Geistes.Denn der Geistesfunke in euch ist Mein Anteil, und also weiß er auch um alles und kann euch daher auch von innen heraus belehren.
Und dieser Zustrom des göttlichen Geistes in ein geöffnetes Gefäß, in eines Menschen Herz, ist das „Wirken Gottes im Menschen“, Der Sich dann dessen entäußern kann, was euch dienet zur Vollendung, und ihr somit auch nicht verlorengehen könnet, wenn ihr diese innige Verbindung eingegangen seid mit Mir, daß Ich euch als Beweis Meiner Gegenwart ansprechen kann.
Ihr höret dann nicht Menschenwort, sondern Gottes Wort.
Der in euch wirket, die ihr glaubet.
Und dann müsset ihr auch in der Wahrheit stehen, weil von Mir nur reine Wahrheit ausgehen kann.
Und wenn Ich euch dann den Auftrag gebe, Mein Wort zu verbreiten, weil die Menschen die reine Wahrheit benötigen, dann will Ich also, daß auch die Mitmenschen die Wirkung Meines Wortes an ihren Seelen erfahren, weil Mein Wort mit Meiner Kraft gesegnet ist und weil ihr Menschen alle etwas Köstliches empfanget, das durch nichts ersetzt werden kann, denn es ist eine direkte Gabe Meiner Liebe, Ich Selbst neige Mich zu euch hernieder und spreche euch an, direkt oder indirekt .... aber immer ist es Mein Wort, Meine Ansprache, die ihr vernehmet, wenn ihr die euch dargebotene Gnadengabe annehmet.Und wahrlich, eure Seele wird großen Segen erfahren, sie wird ausreifen, denn die Kraft Meines Wortes wird ihr den Aufstieg zur Höhe leichtmachen, und sie wird ihr Ziel erreichen .... sie wird sich mit Mir zusammenschließen noch auf Erden und eingehen können in das Reich des Lichtes und der Seligkeit.
Amen
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BD 8214
„Wirken des Geistes“ bei geistigem Gedankenaustausch.Es strahlt von Mir ein Licht aus, und dieses Licht wird es immer verhindern, daß ihr euch in falschem Denken bewegt, wenn ihr recht zu denken begehrt.
Wenn Ich Selbst euren Geist erhelle, so heißt das, daß ihr empfindungsmäßig euch angezogen oder abgestoßen fühlet, wenn ihr selbst ein Urteil fällen sollet über ein Gedankengut, das euch
dargeboten wird als Wahrheit.
Ihr sollet nur immer eurer Empfindungen achten, jedoch immer im Willen, recht und gerecht zu sein, und nun vorurteilsfrei euch in das Gedankengut vertiefen, und ihr werdet es fühlen, ob es euch anspricht oder ob ihr ihm gegenüber eine innere Abwehr entgegensetzet.
„Ich gieße Meinen Geist aus über alles Fleisch ....“So lautet Meine Verheißung,die sich auch wahrlich erfüllet.
Doch oft erkennet ihr das „Wirken Meines Geistes“ nicht, weil ihr es immer als ungewöhnlichen Vorgang erwartet.
Und Mein Geist äußert sich oft im Verborgenen, und selten nur kann Ich Mich durch einen Menschen offenbaren, daß Ich durch ihn direkt die Menschen ansprechen kann.Zumeist glauben die Menschen, daß Ich Selbst aus ihnen spreche, dann aber würden sie in einem medialen Zustand sein, d.h. sich ihres eigenen Willens begeben und geistigen Kräften den Zugang gestatten, die sich nun äußern können.
Wenn Ich durch Meinen Geist einen Menschen anrede, dann empfindet sein Herz Meine Worte als klare Gedanken, die er nun aber in seiner gewohnten Sprechweise zum Ausdruck bringt, also sie niederschreibt oder .... während eines geistigen Austausches .... seine Ansichten ausspricht, die jedoch von Meinem Geist gelenkt sind und also der Wahrheit entsprechen, oder aber er vernimmt in sich das tönende Wort .... was einen sehr hohen Reifegrad der Seele voraussetzt ....
also seine Gedanken prägen sich aus, er hört sich innerlich angesprochen und gibt dann auch wieder diese Ansprache seinen Mitmenschen weiter.
Und gerade das Wissen um letzteres kann zu irrigen Annahmen führen, wenn Geistwesen sich äußern, die abgeschieden sind von der Erde und ihr Wissen zu übertragen suchen auf Menschen, denen eine gewisse mediale Fähigkeit innewohnt .... weshalb Ich immer wieder betone, daß wohl Menschen Meine Stimme in sich vernehmen können, niemals aber wörtlich „Meine Stimme“ vermitteln können, sondern nur den Inhalt sinngemäß weitergeben können, indem sie es niederschreiben, so wie es ihnen verständlich ist, und also Meine Stimme diktatmäßig aufnehmen oder sie erfüllt sind von dem Inhalt dessen, was Ich ihnen vermittelt habe, daß sie sich den Mitmenschen gegenüber äußern und in eigener Sprechweise das Gehörte wiederzugeben suchen, wozu Ich ihnen die Worte in den Mund lege .... also ihr Reden und ihr Denken lenke der Wahrheit gemäß.„Ich gieße Meinen Geist aus über alles Fleisch, und Knechte und Mägde werden weissagen ....“
Das Wirken Meines Geistes ist Folge eines Liebelebens, und wo also die Liebe gelebt wird, dort wird Mein Geist zum Erwachen kommen, und dieser wird nun ständig das Denken eines Menschen recht richten, er wird den Menschen von innen heraus belehren und ihm Mein göttliches Liebelicht zustrahlen.
Und diese also sind auch Geist-erfüllt und können sich mit Recht als Meine Knechte und Mägde bezeichnen, denn sie werden sich immer von innen gedrängt fühlen, für Mich und Mein Reich zu zeugen, Meinen Namen zu bekennen vor der Welt, und ihren Mitmenschen künden, was der Gott und Vater von Seinen Kindern verlangt, daß Er sie liebt und sie selig machen will .... und so diese reden werden, wo sie auch weilen, ob in größerem oder kleinem Kreise, dort werden sie nur reine Wahrheit aussprechen, weil Ich Selbst Meinen Geist ausgießen kann in solche Gefäße.
Also könnet ihr jeden tief gläubigen, von Liebe erfüllten Menschen als auch erfüllt von Meinem Geist ansehen, und seine Gedanken werden stets recht gelenkt und Mir zugewendet sein, für Den er nun arbeitet im stillen und viel Segen stiften kann.Und es wird ihnen (diesen Menschen durch Meinen Geist) durch den Geist in Mir auch Kunde zugehen über das kommende Geschehen, weil alles Irdische immer mit dem geistigen Reifeprozeß, mit dem geistigen Zustand der Menschen, im Zusammenhang steht.
Und Mein Geist wird sie schützen davor, Unwahrheit zu verbreiten, doch ihr stilles Wirken wird oft nicht erkannt werden als Arbeit im Weinberg des Herrn.Amen
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BD 8416
Unterschied von „Geistwirken“ und „medialen“ Empfängen.Ihr sollet immer bedenken, daß die Wahrheit überall Verbreitung finden soll, also muß Ich auch allerorten sie zur Erde leiten, und es ist dies immer möglich, sowie ein Mensch die Voraussetzungen erfüllt, die an das „Wirken Meines Geistes“ in einem Menschen geknüpft sind.
Als erstes muß die Bereitwilligkeit, Mir zu dienen, einen Menschen bewegen, sich mit Mir in innige Verbindung zu setzen, und er wird auch angenommen werden als Knecht in Meinem Weinberg, denn er wird dann auch ein Liebeleben führen, ansonsten er sich nicht Mir als Mitarbeiter erbieten würde.
Die Liebe ist also gleichfalls Voraussetzung, daß Ich ihn erwählen kann als taugliches Gefäß, in das sich Mein Geist ergießet.
Eine weitere Voraussetzung ist der starke, lebendige Glaube, daß Ich als Vater rede zu Meinem Kinde, wenn dieses Meine Ansprache begehret.Und wieder eine unerläßliche Voraussetzung ist, daß sein Verlangen, in vollster Wahrheit unterwiesen zu werden, ihn erfüllt und er sich darum an die Ewige Wahrheit Selbst wendet, um sie zu empfangen.
Nun werdet ihr sagen, daß alle diese Bedingungen von euch Menschen erfüllt werden und Ich daher auch Meine direkte Ansprache an viele Menschen richten könne.Und folglich werdet ihr leichtgläubig auch Mitteilungen aus der geistigen Welt entgegennehmen, die jedoch nicht als „göttliches Geistwirken“ bewertet werden können.
Denn es ist ein übergroßer Drang in vielen Menschen, eine Verbindung herzustellen mit der übersinnlichen Welt, und da ihr Menschen alle umgeben seid von Bewohnern dieser jenseitigen Welt, wird es euch auch verständlich sein, daß diese jede Gelegenheit nützen, auch mit euch in Verbindung zu treten, um sich euch Menschen gegenüber zu entäußern.
Es ist nun für euch schwer, den Unterschied zu erkennen zwischen solchen Entäußerungen der Geisteswelt und einem rechten „Wirken Meines Geistes“.
Doch eines will Ich euch zu bedenken geben, daß Ich lediglich eurer Seele Hilfestellung leisten will, sich zu vollenden auf Erden ....
und daß daher das Evangelium der Liebe Inhalt Meines euch durch Geistwirken vermittelten Geistesgutes sein wird .... ferner, daß ihr, um auf Erden Erlösung zu finden von eurer Urschuld, Kenntnis erlangen müsset von Jesus Christus und Seinem Erlösungswerk .... vom Anlaß und der geistigen Begründung Seiner Mission .... und von Meiner Menschwerdung in Ihm.Und ihr müsset von Mir ein Licht bekommen über euren Ausgang und euer Ziel und von Meinem ewigen Heilsplan, durch den Ich einmal das Ziel erreiche, das Ich Mir gesetzt habe, als Ich euch erschuf.
Dieses umfangreiche Wissen geht euch nur durch das „Wirken Meines Geistes“ in euch zu, und es können sich also nur die Menschen als rechte Wortempfänger ausgeben, die Ich Selbst eingeführt habe direkt oder durch Meine Lichtboten, durch vollkommene Wesen des geistigen Reiches, die Meinen Liebelichtstrahl auffangen und ihn weiterleiten in Meinem Auftrag.
Und so soll sich vorerst ein jeder,der glaubt, Mein Wort zu empfangen, ernstlich fragen, ob er dieses Wissen von Mir entgegengenommen hat, ob er mit Überzeugung sagen kann, daß er von Mir „eingeführt“ wurde in die Wahrheit, in ein Wissen, das ihm zuvor noch unbekannt gewesen ist.
Das Wissen um Meinen Heilsplan kann nur von Mir direkt den Menschen zugeleitet werden, denn wer es nur verstandesmäßig übernimmt von Mitmenschen, der wird es nicht begreifen, auch wenn es der Wahrheit entspricht, weil zum Verständnis die Erleuchtung durch den Geist erforderlich ist.
Und dieses Wissen leite Ich wohl zur Erde in klarer, wohlverständlicher Weise in allen Ländern der Erde, und es wird völlig übereinstimmen, weil aus Mir nur immer die reine Wahrheit ausgehen kann und diese sich niemals widersprechen wird.
Und für ein solches umfangreiches Wissen sollen sich nun auch die Empfänger mit ganzer Kraft einsetzen und es zu verbreiten suchen.
Und immer kann an diesem der Maßstab angelegt werden für Kundgaben aus der übersinnlichen Welt, denn sowie sie den Menschen nicht gleichfalls das tiefe Wissen um Meinen Heilsplan von Ewigkeit vermitteln, gehen sie nicht von Mir aus, sondern es sind Entäußerungen jener Geister, die noch nicht zugelassen sind zu Belehrungen, weil sie selbst noch nicht von dem Licht durchflutet
sind, das sie weiterleiten sollen in Meinem Auftrag.Und es ist von besonderer Wichtigkeit, zu wissen, in welcher Weise solche Mitteilungen einem Menschen zugehen, ob er in vollbewußtem Zustand klare Worte gedanklich oder tönend vernimmt oder ob in medialem Zustand sich ein geistiges Wesen äußert durch den Mund
des Menschen, der sich seines Willens begibt und daher auch nicht kontrollieren kann, von welchem Geist er in Besitz genommen wird.Immer ist diese Prüfung als erstes vorzunehmen, denn wenngleich auch in medialem Zustand wahrheitsgemäße Mitteilungen zur Erde gelangen können, so wird doch niemals ein so gewaltiges, umfangreiches Wissen auf diese Art den Menschen zugehen, das völlige Aufklärung gibt über Meinen ewigen Heilsplan.
Es können dann wohl Teilwahrheiten vermittelt werden, es können aber im gleichen Maß auch irrige Lehren einfließen, wie es die falsche Darstellung der Gottheit in Jesus ist, Deren rechte Darstellung jedoch von größter Bedeutung ist.
Und sowie die Menschen gerade in dieser Hinsicht falsch belehrt werden, sie immer noch in einem Irrtum wandeln und jeder Irrtum sich unheilvoll auswirkt an der Seele des Menschen.
Nicht grundlos gebe Ich gerade darüber immer wieder Aufklärung, weil das Erlösungswerk Jesu Christi und Meine Menschwerdung von euch Menschen voll begriffen werden muß.
Denn das ist der Zweck eures Erdendaseins, daß ihr frei von Schuld seid, wenn ihr eingehet in das jenseitige Reich. Und nur, wenn ihr über dieses Erlösungswerk Jesu Christi eine wahrheitsgemäße
Aufklärung besitzet, gehet ihr bewußt den Weg zum Kreuz, ihr kennet Mich wieder bewußt an im freien Willen, die ihr einstens Mir eure Anerkennung versagtet.Solange aber gerade dieses Menschwerdungsproblem für euch noch nicht gelöst ist, bewegt ihr euch noch in der Dunkelheit des Geistes.
Und werdet ihr nun aus dem geistigen Reich belehret von denen, die von Mir beauftragt sind, euch zu lehren und euch Mein Wort zuzuleiten, dann werden diese Lichtwesen euch als erstes auch jenes
bedeutsame Wissen zuführen, und daran erkennet ihr dann auch das Wirken Meines Geistes in euch.Dann brauchet ihr nicht zu fürchten, von anderen Geisteskräften benützt zu werden, die sich wohl auch tarnen und angeben, eure Führer zu sein, und doch selbst nicht in dem Wissen stehen, daß sie
euch belehren können.Doch ihr Menschen wisset nicht, wie Mein Gegner auf die Menschen sowohl als auch auf die noch unreifen jenseitigen Wesen einwirkt, und ihr wisset nicht, daß er alles versucht, um die reine Wahrheit zu untergraben und die Menschen glauben zu machen, daß sie sich in der Wahrheit bewegen.
Ihre geschickte Tarnung wird viel Unheil anrichten, weil sich die Menschen gebrauchen lassen und selbst zu leichtgläubig sind.Denn es mangelt ihnen an einem rechten Urteilsvermögen, und sie verwechseln Zuleitungen aus übersinnlichen Sphären mit dem „Wirken Meines Geistes“, der unwiderlegbar Wahrheit schenkt denen, die von Mir aus beauftragt sind, die Wahrheit hinauszutragen in die Welt.
Und diese Wahrheit sollet ihr annehmen und Meinen Willen erfüllen, ihr sollt nicht nur Hörer, sondern Täter sein, und ihr werdet dann nicht mehr zu zweifeln brauchen und fragen, sondern wissen, daß ihr in der Wahrheit stehet.
Amen
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BD 8674
Anrufung des „hl. Geistes“.Ihr Menschen rufet oft den „heiligen Geist“ an, daß er zu euch kommen möge, und ihr wisset es nicht, daß er in euch ist und nur euren freien Willen benötigt, um sich auch euch gegenüber äußern zu können.
Der Geist ist Mein Anteil, er ist unlösbar mit dem Vatergeist verbunden .... also ein göttlicher Funke, der eurer Seele beigesellt wurde, als sie sich als Mensch verkörperte auf dieser Erde, oder auch:
Ihr seid einstens als Meine Liebeausstrahlung von Mir ausgegangen und also von gleicher Ursubstanz wie Ich Selbst.
Diese Substanz verhärtete sich zwar nach eurem einstigen Abfall von Mir, und ihr wurdet so zu toten Wesen, die ihr einst voller Leben gewesen seid.
Denn Meine Liebekraft durchstrahlte euch, und diese Kraft konnte nicht anders als unentwegt tätig sein. Da ihr nun Meiner Liebekraft wehrtet, wurdet ihr auch unfähig zu jeglicher Tätigkeit.Und in diesem kraftlosen Zustand befindet ihr euch auch noch, wenn ihr die Erde als Mensch betretet.
Damit ihr nun die euch für das Erdenleben gestellte Aufgabe erfüllen könnet, strahle Ich in eines jeden Menschen Herz einen Funken Meiner ewigen Liebekraft ein, der also wieder Mein Anteil ist.Ihr seid beseelt mit der einst als Wesen ausgestrahlten Kraft, und das bedeutet, daß ihr Lebenskraft besitzet, daß ihr irdisch tätig sein könnet und somit auch eurer Aufgabe als Mensch nachkommen könnt.
Die eigentliche Aufgabe aber ist und bleibt eure Vergeistigung, eure Rückwandlung des Wesens zu seinem Urzustand.
Und diese Aufgabe könnet ihr nur dann erfüllen, wenn ihr euch zur Liebe wandelt.
Und um das zu können, muß erst wieder ein Liebefunke in euch eingestrahlt werden, da ihr durch euren einstigen Abfall von Mir völlig bar jeder Liebe seid.
Dieser Liebefunke also ist die Ausstrahlung Meiner Selbst ....
es ist die Ausstrahlung Meines Geistes in eure Seele, die aber durch den Willen erst euch Menschen zum Leben erweckt.
Ihr alle besitzet den Geistesfunken, der Anteil ist Meiner Selbst, in euch.
Er braucht also nicht erst zu euch zu kommen, er ist in euch, kann sich aber erst äußern, wenn ihr ihm durch ein Liebeleben dazu die Möglichkeit gebt, weil er sich nicht aufdrängt und euch wider euren Willen in irgendeiner Weise beeinflußt.
Ihr könnt also zu jeder Zeit den Geist in euch zum Leben erwecken, werdet aber nicht dazu gezwungen.
Durch euer Gebet, daß der hl. Geist zu euch kommen möge, beweiset ihreure Unkenntnis der richtigen Zusammenhänge, und ihr beweiset ferner, daß ihr euch einen falschen Begriff machet, weil ihr ihn gleichsam personifiziert und ihn als ein Wesen anrufet.Er aber ist Meine „Ausstrahlung“, denn Ich Selbst bin der Heiligste Geist von Ewigkeit, und Ich bin auch bei jedem, der Mich rufet.
Doch niemals ist der Geist, den ihr rufet, getrennt von Mir zu denken, und er wird und kann auch nicht eurem Ruf folgen, solange ihr selbst euch nicht zur Liebe gestaltet, denn ob auch Meine Liebekraft von Mir aus keine Beschränkung kennt, so kann sie doch niemals in ein verschlossenes Herz einstrahlen, und verschlossen bleibt das Herz so lange, wie es nicht liebewillig ist .... denn liebefähig ist es eben durch jenen ihm zugesellten Geistesfunken oder Liebefunken aus Mir.
Die Liebewilligkeit aber veranlaßt den Geist, sich in euch kundzutun, auch wenn ihr ihn nicht extra rufet.
Er ist in euch, doch so lange wird er sich still verhalten, wie ihr die Liebe außer acht lasset, weil er selbst Liebe ist und daher sich nur der Liebe gegenüber äußern kann.
Und er ist untrennbar mit dem Vatergeist von Ewigkeit verbunden, und daher kann „Mein Geist“ .... oder das göttliche Liebefeuer .... in aller Fülle einströmen in euch Menschen und so den Geistesfunken veranlassen, euch unausgesetzt von innen zu belehren, denn das göttliche Liebelicht muß nun auch eure Herzen erleuchten, und das bedeutet hellste Erkenntnis, es bedeutet, ein Wissen zu erlangen, das der Wahrheit entspricht, weil Mein Geist um alles weiß und daher nur reine Wahrheit euch vermitteln kann.Ihr könnet also nur immer bitten, daß Ich Selbst euch gegenwärtig sein möge, was aber auch erfordert, daß ihr euch zur Liebe
gestaltet, weil euch sonst die Ewige Liebe nicht gegenwärtig
sein kann.
Ihr könnet also nur beten um Kraft, Meine Gebote erfüllen zu können, und dann werdet ihr auch Meiner Gegenwart innewerden, dennmit jedem Werk der Liebe ziehet ihr Mich zu euch, weil Ich Selbst die Liebe bin.
Und dann werde Ich auch durch Meinen Geist in euch wirken, wie Ich es verheißen habe.Amen
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BD 8351
Verwirrtes Denken der Menschheit .... Zutragen der Wahrheit.Auch das ist ein Zeichen der Verworrenheit menschlichen Denkens, daß es schwer ist, den Menschen glaubhaft zu machen, daß Ich Selbst Mich kundgebe durch das innere Wort.
Denn ihr Denken reicht nicht über ihren Verstand hinaus, alles suchen sie verstandesmäßig zu erklären .... und da der Mensch auch immer nur über begrenzte Fähigkeiten verfügt, solange er nicht geistig eingestellt ist .... ist der Einfluß Meines Gegners noch zu stark, als daß er ein göttlich-geistiges Wirken erkennen könnte.
Dann sucht er sich für ungewöhnliche geistige Vorgänge immer eine seinem eigenen verwirrten Verstand entsprechende Erklärung.
Diese wird bei Fanatikern religiöser Richtungen immer „satanisches Wirken“ sein, während völlig irdisch eingestellte Menschen eine Erklärung suchen in Phantastereien und religiösen, schwärmerischen Ideen.
Denn zu erkennen vermögen sie alles geistige Wirken wieder nur durch den Geist in sich.
Und dieser wird erst geweckt durch die Liebe, weshalb bei lieblosen Menschen kein Verständnis zu erwarten ist, während der liebewillige Mensch darüber nachdenkt und auch bereit ist, anzunehmen, was ihm über das „Wirken Meines Geistes“ im Menschen zugetragen wird.Doch wie weit sind die Menschen von der Liebe und auch von der Wahrheit entfernt.
Die Wahrheit kann nur begriffen werden von einem liebewilligen Menschen, und die Liebe ist erkaltet, so daß immer nur wenige Menschen sich in der Wahrheit bewegen, daß immer nur wenige Menschen Mich Selbst und Meine Stimme erkennen, wenn diese ihnen ertönt oder vermittelt wird durch Meine Boten.Ich Selbst wirke ungewöhnlich in der letzten Zeit vor dem Ende, um Meinem Gegner die Seelen zu entwinden, die er gefangenhält .... aber Ich werde nicht erkannt und kann doch nicht durch Zwang auf einen Menschen einwirken, daß er sich Meiner Stimme öffnet.
Dichte Finsternis liegt über der Erde, die wohl Mein Licht aus der Höhe verjagen könnte, doch wer den Schein des Lichtes nicht zu sich dringen lässet, wer sich selbst verschließet, wenn ein Strahl Meines Lichtes in sein Herz eindringen möchte, der wird nicht aus der Finsternis herausfinden, denn allein sein freier Wille bestimmt, ob Ich oder Mein Gegner Einflußauf ihn gewinnt.
Das Denken der Menschen ist übermäßig in Anspruch genommen von der Welt, von der Materie, die ihnen Mein Gegner immer lockend vor Augen stellt.
Sie verwenden ihren Verstand immer nur dazu, ihre weltlichen Vorteile zu erhöhen, ihren irdischen Reichtum zu vermehren, und desto verwirrter wird ihr Denken werden, denn es entfernt sich von allem Göttlich-Geistigen.
Der Mensch kann nicht mehr geistig denken, weil er erfüllt ist von der Welt, die Meinem Gegner angehört, der der Fürst ist dieser Welt.
Und bevor nicht der überstarke Trieb in ihm nachläßt, seinem Körper alle Annehmlichkeiten zu verschaffen, bevor er nicht die Güter der Welt als schal und öde empfindet und er nun etwas anderes sucht, das ihn befriedigt und das er nur auf geistigem Wege finden kann, wird er auch sein Denken nicht klären, und er wird unfähig sein, Meine Gnadengaben zu erkennen und anzunehmen.Dennoch soll immer wieder versucht werden, sie auch den Weltmenschen anzutragen, es soll versucht werden, auch in ihnen das Interesse zu erwecken und sie hinzuweisen auf den eigentlichen Erdenlebenszweck.
Denn es wird gedanklich immer wieder auf solche Menschen eingewirkt durch die Lichtwesen, die ihnen als Führer für ihren Erdenlauf beigegeben wurden.
Und Schicksalsschläge oder leidvolle Anlässe können doch einmal das Denken derer wandeln und sie die Leere ihres Daseins erkennen lassen.
Und darum soll keine Mühe gescheut werden von seiten Meiner Knechte auf Erden, um immer wieder eine Seele zu retten aus der geistigen Finsternis.Denn Geduld und Ausdauer kann viel erreichen, weil auch Meine Weisheit und Fürsorge immer wieder Möglichkeiten schaffen, die das Denken eines verstockten Menschen wandeln können .... weshalb ihr auch die vielen Katastrophen und Unglücksfälle, von denen die Menschen betroffen werden, ansehen lernen sollet als Mittel, die Meine Liebe anwendet, um die Menschen zur Selbstbesinnung zu bringen, die sehr schwer sich von der Welt und der Materie zu lösen vermögen.
Und was Mein Wort nicht erreicht, können solche Schicksalsschläge zuwege bringen, und dann erst kann Ich solchen Menschen im Wort gegenübertreten und auch sie anreden durch Meine Mittler.Dann erst werden sie diesem Wort Bedeutung zulegen und es durchdenken.
Und dann kann auch Mein Wort für sie zu einem hellen Licht werden, in dessen Schein sie den rechten Weg erkennen und ihn gehen.
Denn Ich will allen Menschen Rettung bringen aus ihrer geistigen Not.
Doch die Menschen dürfen nicht selbst Schranken errichten, die sie gänzlich von Mir abschließen, weil Ich nicht wider ihren Willen ihre Umwandlung zum rechten Denken erzwingen werde.Amen
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BD 7882
Ein „Lehrer“ muß vom Geist erfüllt sein.Es bedarf keiner weiteren Erklärung für die Zuleitung Meines Wortes von oben, als daß Ich Selbst euch die Wahrheit schenken will, weil ihr im Irrtum dahingehet, weil ihr viele Glaubenslehren verkehrt habt und weil im Laufe der Zeit das Evangelium, das Ich auf Erden lehrte, verunreinigt wurde in einer Weise, daß euer Geist verfinstert wurde, anstatt erhellt.
Ihr habt Behauptungen aufgestellt, die völlig von der Wahrheit abweichen, und es ist euch nicht mehr möglich, Mich und Mein Wesen recht zu erkennen.
Ihr legt das geschriebene Wort, die Schrift, aus in falscher Weise, ihr gehet nach den Buchstaben und wisset nicht um den geistigen Sinn der Worte, den Ich hineingelegt habe.
Ihr vermögt nicht mehr zu unterscheiden „Gottes Wort“ von zusätzlichem Menschenwerk.Ihr streitet euch, weil ein jeder andere Lehren vertritt, und ihr seid von der reinen Wahrheit weit entfernt.
Und Ich will sie euch wiederschenken und leite darum Mein Wort zur Erde, Ich bringe euch ein Licht, in dessen Schein ihr den Irrtum erkennen könnet, wenn ihr selbst nach der reinen Wahrheit
verlanget.
Der Verstand des Menschen hat sich immer wieder eingeschaltet und die Wahrheit verdrängt, weil der Verstand beeinflußt werden kann von Meinem Gegner, der wider die Wahrheit ankämpft, weil er es verhindern will, daß ihr Mich recht erkennet und Mir dann auch zustrebt.Doch wollet ihr im Licht der Wahrheit wandeln, dann müsset auch ihr selbst das eure dazu tun:
Ihr müsset in der Liebe leben und die Wahrheit begehren.
Dann wird sie auch euer Anteil sein.
Doch ohne Liebe fasset ihr auch die Wahrheit nicht, und ihr werdet wieder deren Sinn verdrehen und weiter im Irrtum verbleiben.Daß Ich also offensichtlich in Erscheinung trete, indem Ich euch einen Beweis Meiner Gegenwart gebe, wenn Ich euch anspreche, das sollte euch nicht sonderbar erscheinen, denn Ich bin die Ewige Wahrheit, und Ich werde immer wieder Zugang zu euch suchen, weil Ich euch das ewige Leben schenken möchte, das aber nur durch die Wahrheit gefunden werden kann.
Aber es wird auch nur der Mensch fähig sein, seinen Mitmenschen als Lehrer gegenüberzutreten, der selbst die Wahrheit besitzt, und dieser muß sie selbst von Mir empfangen haben.
Aber es „lehren“ viele Menschen, die selbst noch nicht in der Wahrheit stehen, und es wird der Irrtum verbreitet, anstatt die Wahrheit verkündet.Es muß der Lehrende in so inniger Bindung mit Mir stehen, daß er die Wahrheit direkt aus Mir entgegennimmt, wenn er seine Mitmenschen belehrt.
Also es muß ein „Lehrer“ von Meinem Geist erfüllt sein, dann wird er nur die reine Wahrheit vertreten, weil er dann Mir ein rechter Arbeiter in Meinem Weinberg ist, der in die Menschenherzen guten Samen ausstreut, der aufgehen und Früchte tragen soll.Darum suche sich ein jeder zuvor so zu gestalten, daß Ich Selbst durch ihn reden kann, wenn er als Prediger seine Mitmenschen belehren will, wenn er ihnen das Evangelium bringen will, das reine Wahrheit garantiert .... das Ich Selbst gelehrt habe, als Ich auf Erden wandelte.
Wenn Mein Geist nicht wirken kann in einem „Lehrer“, dann wird ein anderer aus ihm sprechen, denn dann wird nicht sein Herz ihn antreiben zur Verkündigung des Evangeliums, sondern nur sein Verstand, den Mein Gegner dann auch nützen kann, indem er das Licht zu verdunkeln sucht, d as die reine Wahrheit jedoch für den Menschen bedeutet.Ihr, die ihr Mein Evangelium verkündet, ihr sollt es ernst nehmen mit der Gestaltung eurer Selbst, daß Ich Meinen Geist über euch ausgießen kann.
Ihr sollt nicht reden aus eurem Verstand heraus, sondern ihr sollt Mich Selbst reden lassen durch das Herz.
Und wahrlich, ihr werdet Abstand nehmen von Lehren, die unwahr sind, ihr werdet innerlich euch dagegen wehren, etwas zu vertreten, das nicht der Wahrheit entspricht, denn es warnet euch dann Mein Geist davor.
Und ihr sollet prüfen, wieweit euer Denken im Einklang steht mit Meinem Wort, das Ich Selbst aus der Höhe euch zuleite.Denn Ich bin die Ewige Wahrheit, und was aus Mir ist, muß Wahrheit sein.
Und ihr werdet auch jederzeit den Ursprung dessen erkennen, wenn es euch selbst ernst ist darum, in der reinen Wahrheit zu stehen.
Nur Ich Selbst kann sie euch zuleiten, und Ich bin wahrlich immer bereit, in die Dunkelheit auf Erden ein Licht hineinzustrahlen, denn nur im Licht findet ihr den rechten Weg, nur durch das Licht der
Wahrheit werdet ihr zum ewigen Leben gelangen.Amen
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BD 4142
Geistige Kommunion .... Vorgang .... (Geburt)Geistig kommunizieren ist ein Vorgang, der ungemessene Gnadenzuwendungen verbürgt, denn es ist die Vereinigung mit Mir Selbst, Der Ich Gnaden austeile im Übermaß.
Durch die geistige Kommunion tritt die Seele des Menschen in ein Stadium der Verklärung, sie gehört nicht mehr der Erde an, sondern steht mit dem Geist in sich in so inniger Verbindung, daß sie gleichsam selbst vergeistigt ist und in diesem Zustand die Seligkeit der Verbindung mit dem Vatergeist empfindet, ohne daß der Mensch mit seinen körperlichen Sinnen etwas spürt.
Es ist lediglich Anteil der Seele, die sich von der Erde und gewissermaßen auch vom Körper gelöst hat und in geistigen Sphären weilt. Ich Selbst erfasse sie voller Liebe und strahle die Liebe auch in sie aus, Ich erfülle sie mit Kraft, die sie befähigt, völlig geistig zu fühlen und zu denken und nur das zu wollen, was Meinem Willen entspricht.
Es ist die geistige Kommunion ein Zustand völliger Willenshingabe an Mich, denn mit Mir vereinigt sein kann nur die Seele, die jeglichen Widerstand aufgegeben hat und Mir in tiefster Liebe sich hingibt, also Mein Urwesen annimmt und selbst zur Liebe wird.Diese Umgestaltung ihres Wesens vollzieht sich durch Liebeswirken des Menschen zunächst, dem dann inniges Verlangen nach Mir Selbst folgt, das so stark ist, daß die Seele Mich zu hören und zu spüren begehrt.
Durch dieses Verlangen zieht die Seele Mich Selbst an sich, weil die Liebe den Zusammenschluß sucht und findet und weil Ich, als die ewige Liebe Selbst, kein anderes Ziel kenne, als vereinigt zu sein mit Meinen Geschöpfen und sie mit Meiner Liebe zu beglücken. Und darum komme Ich jedem Verlangen einer liebenden Seele nach, und Ich beglücke sie, indem Ich Meine Gegenwart ihr kundtue durch Mein Wort
auf daß sie fühlet Meine Gegenwart, auf daß sie Meiner Nähe gewiß ist und einen unleugbaren Beweis Meiner Liebe empfängt.
Meine Ausstrahlung, Mein Wort, Mein Fleisch und Mein Blut.
Die geistige Kommunion ist die innige Vereinigung mit Mir, die niemals ohne Folgen bleiben kann. Es wird die Seele wiedergeboren, sie tritt aus ihrer Hülle heraus, sie wird frei aus einer Kerkerhaft, sie tritt in das Leben, denn Mein Geist verbindet sich mit ihr und erweckt sie zum Leben, sie wird geistig tätig, und sie nimmt Gnadengaben in Empfang .... ein reiches Wissen, das ewige Wahrheiten umfaßt. Sie befindet sich nicht mehr im Zustand des Todes, sondern sie lebt ein neues Leben, in Licht und Kraft, im Wissen und in der Liebe.
Und Ich bin ständig mit ihr vereint, denn wer einmal geistig kommuniziert, der will die Vereinigung mit Mir nicht mehr missen, er sehnet sich ständig nach Meiner Gegenwart und Meiner Liebe, und sein Sehnen wird ständig erfüllt werden.Denn eines Wiedergeborenen Seele kehrt ständig wieder zu ihrem Ausgang zurück, sie fühlt sich als Geist ins Reich der Geister gehörig, sie fühlt sich als Kind dem Vater eng verbunden, sie bleibt in ständiger Liebe und trennt sich daher ewiglich nicht mehr von Mir.
Und die Erde hält sie nur noch so lange gebunden, bis sie von ihrem geistigen Reichtum, von ihrem durch die geistige Kommunion empfangenen Gnadenschatz abgegeben hat an ihre Mitmenschen, um ihnen gleichfalls das unsagbare Glück der geistigen Vereinigung mit Mir zu verschaffen, um ihnen zu verhelfen zur Seligkeit, die sie selbst gefunden hat durch die Liebe.Amen
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BD 1875
Wiedergeburt des Geistes.Von der Stunde der geistigen Wiedergeburt an ist der Mensch in einer ständigen Betreuung der jenseitigen Wesen, die, Gott dem Herrn dienend, sich seiner annehmen. Hat der Mensch bewußt Fühlung genommen mit der geistigen Welt und ist nun sein Streben darauf gerichtet, einen Gott wohlgefälligen Lebenswandel zu führen, so schließt er gewissermaßen mit dem irdischen Leben ab, weil er mehr den Fortschritt der Seele anstrebt als weltlichen Erfolg.
Er ist also ein neuer Mensch geworden, er hat neue Ziele vor Augen, in sein ganzes Leben ist eine Wandlung eingetreten, er beachtet mehr sein Seelenleben, er sucht sich nach göttlichem Willen zu gestalten.
Und also ist dies die geistige Wiedergeburt, wo der Geist im Menschen erwacht, wo er sich frei entfalten kann, um mit dem Geistigen außer sich in Verbindung zu treten. Nun ist es eine Leichtigkeit für die jenseitigen Wesen, den Menschen zu beeinflussen, das zu tun, was gut ist, d.h. gerecht vor Gott.
Nur darf er nicht offenen Widerstand leisten gegen jene Kräfte, die ihm wohlwollen. Er darf nicht, so es ihn drängt zu einer guten Tat, aus kleinlichen irdischen Bedenken diesem Drängen seinen Willen entgegensetzen und nun gegen seine innere Überzeugung etwas anderes tun, denken oder reden.Er muß, so er sich einmal dem göttlichen Willen unterstellt hat, sich nun auch gläubig der ewigen Gottheit anvertrauen.
Dann ist er auch jeder Verantwortung für sein Erdenleben enthoben. Denn alle geistigen Wesen, die Gott dienen wollen, bestimmen nun den Menschen zu seinem Lebenswandel.
Es muß der Mensch wohl noch ringen, auf daß sein Reifezustand sich erhöhe, jedoch niemals braucht er zu fürchten, daß sein Geist wieder in die Finsternis zurückfallen und den Menschen auf eine längst überwundene Stufe drängen könnte.
Dies verhindern die jenseitigen Lichtwesen, sofern der Mensch betet um Kraft und Stärke des Glaubens. Denn dies Gebet bekundet immer wieder den zu Gott gerichteten Willen, und es kann der Mensch nicht Unrecht tun, solange er sich Gott Selbst zuwendet.Es ist der Mensch nicht vollkommen, und daher wird er vor der Welt, d.h. vor den Weltmenschen, noch so mancher Schwäche gezeiht werden, und er selbst wird auch oft nicht mit sich selbst zufrieden sein.
Er kann aber niemals in den Abgrund stürzen, also die Wiedergeburt des Geistes bleibt bestehen, trotz äußerer Mängel und Fehler.
Nur muß das Gebet noch inniger und öfter angewendet werden, auf daß die Kraft zum Guten vermehrt wird und nun diese Kraft den Menschen zugehen kann durch wirksame Lichtwesen, die sich der Menschen annehmen und ihnen helfen, so sie in der Not der Seele sind.Amen
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BD 4617
Sünde wider den Geist
„Alle Sünden werden euch vergeben, nur nicht die wider den Geist ....“Ihr löset euch zu schwer von dem Buchstaben und dringt so nicht in den Geist des Wortes ein, weshalb euch vieles unverständlich ist, was Ich als Mein Wort euch hinterlassen habe.
Darum müsset ihr Mich immer wieder als Lehrmeister in Anspruch nehmen, Der euch in die Wahrheit einführen, also euch alles wahrheitsgemäß erklären kann und will.Es ist das Geisteswirken im Menschen sichtlich ein Merkmal der Anteilnahme der ewigen Gottheit an der Vollendung jedes einzelnen Geschöpfes, wie es also auch eine sichtliche Äußerung ihrer
Kraftausstrahlung ist.Wenn Ich nun durch Meinen Geist in einem Menschen wirke, kann der Zusammenhang von Mir mit diesem Menschen nicht mehr geleugnet werden, weil der Geistesfunke, der im Herzen des Menschen ruht, mit dem Vatergeist von Ewigkeit untrennbar verbunden ist und nun durch Meine Annäherung zur Tätigkeit erwacht, also „im Menschen wirkt„.
Das Wirken Meines Geistes im Menschen wird aber immer eine Hilfe bedeuten auf dem Wege zur Vollkommenheit, es wird ein Hinwenden der Gedanken in das geistige Reich und ein Drängen der Seele zum Zusammenschluß mit Mir bedeuten, sonach ein Aufwärtsschreiten in der geistigen Entwicklung.
Der Geist wird die Seele allen Vorstellungen geneigt machen und ihr helfen, das Verlangen nach der Materie zu überwinden, der Geist wird der Seele Aufklärung geben über ihren Zweck und ihre einstige Bestimmung, der Geist wird der Seele das Wesen alles Göttlichen offenbaren, er wird ihr ein klares und tiefes Wissen vermitteln, also ihr ein Licht geben, das unvergleichlich beglückend ist, wenn es erst mit aller Leuchtkraft wirken kann.
Das Wirken des Geistes im Menschen ist sonach eine göttliche Offenbarung.Ich Selbst nehme Mich des Menschen an und gebe ihm einen kleinen Begriff Meiner Herrlichkeit, und also bin Ich ihm gegenwärtig, sowie er sich so einstellt, daß Mein Wirken an ihm stattfinden kann, ganz gleich, ob die Ergebnisse Meines Wirkens offensichtliche Kundgaben sind oder die innere Erhellung auf gedanklichem Wege bedeuten.
Immer aber ist der Mensch dann die Verbindung mit Mir eingegangen willensmäßig und hat den Willen zur Ausführung gebracht durch die Gestaltung seines Herzens zur Liebe, also zu einem aufnahmewürdigen Wohnraum der ewigen Gottheit, Die nun von innen Sich offenbaren kann.
Ein solcher Akt nachweisbaren Geisteswirkens bezeuget Mich Selbst, ist also auch gewissermaßen ein Beweis, der den Glauben übertrifft. Wer nun diese Überzeugung einmal gewonnen hat, weil der Beweis erbracht worden ist von Meiner Existenz und Meiner Gegenwart, der steht verständlicherweise auf einer Stufe der Entwicklung, die ein Absinken unmöglich machen sollte, weil dies bei der Erkenntnis der Wahrheit fast nicht möglich ist .... und doch kann er, solange er als Mensch auf der Erde lebt, selbst in den Schatten treten und das
Licht verdunkeln .... er kann sündigen wider den Geist .... und sich dadurch vergehen in gröblichster Weise, indem er erneut Mich zurückweiset und also seinen einstigen Abfall von Mir wiederholt.Er kann bewußt das Wirken des Geistes unterbinden, er kann trotz besserer Erkenntnis keinen Gebrauch machen von seinem Wissen, also einen geistigen Rückschritt begünstigen, sich vollbewußt, ein Unrecht zu begehen.
Er hat den Beweis und die Überzeugung gewonnen von Meiner Gegenwart und sich doch wieder abgewendet von Mir.
Sein Wille also ist erneut gefangengenommen worden vom Gegner, dem er schon entronnen war, und er wehrt sich nicht gegen ihn.Sündigen wider den Geist kann nur der Mensch, der Mich und Mein Wirken durch den Geist erkannte, der sich die ihm vermittelten Weisheiten als Gedankengut aneignete, indem er die innere Überzeugung auch verstandesmäßig gewonnen hatte, also glauben konnte und in diesem festen Glauben sich dafür einsetzte.
Er hat Meine Gnade in reichstem Maße empfangen und auch in Anspruch genommen und läßt sie nun wirkungslos werden;
er kann deshalb auch kein Erbarmen erwarten, weil er die Gottheit von sich stößt, Die Sich ihm in Ihrer unendlichen Liebe ganz nahegebracht hatte und ihm den Schleier von den Augen zog.Und diese Sünde kann ihm deshalb nicht vergeben werden, weil er sich dann auch dem Erlösungswerk Christi gegenüber verschließet, weil er, wenn er Meinen Geist zurückweiset, auch den göttlichen Erlöser ablehnet, also nicht mehr glauben will, wenngleich er glauben konnte.
Er hat sich dann also auch die Gnaden des Erlösungswerkes verscherzt, indem er die Hilfe Christi nicht in Anspruch nahm, bevor er sich versündigte, denn die ersten derartigen Gedanken hätte der göttliche Erlöser zerstreut und recht gerichtet, so Er nur um Hilfe angegangen worden wäre.
Er war im lichtdurchstrahlten Reich zuvor und trat hinaus in die Dunkelheit.
Er war ausgestattet mit den Fähigkeiten zum Erkennen der Wahrheit, und die Wahrheit behagte ihm nicht, weil sie ihn verpflichtete zu erlösender Tätigkeit, die er nicht ausführen will, weil die Liebe in ihm erkaltete.
Es ist dies sehr selten bei Menschen, die Mein Geistwirken in sich erfahren haben, darum auch unverzeihlich, weil es ein offener Widerstand ist gegen Mich, der keine Vergebung finden kann, was soviel bedeutet, als endlose Zeiten in weitester Gottferne weilen zu müssen, bis er sich wieder Mir zuwendet und erneut sich die Gnade erwerben muß, von Mir angesehen zu werden, d.h., daß Ich Mich wieder ihm nahe.Diese Sünde kann nicht vergeben werden aus Gnade und Barmherzigkeit, sondern sie muß abgetragen werden in ganzer Schuld, sie zieht unwiderruflich eine Neubannung und also den ganzen Weg durch die Schöpfung nach sich, weil es ein erneuter Abfall ist, der dem einstigen Abfall des Geistigen von Mir nicht nachsteht, weil er in vollster Erkenntnis begangen wird, weil ein Mensch, in dem Mein Geist bereits wirken kann, auch im Licht steht und daher eine schwere Sünde begeht, so er Mich erneut verrät gegen den, der als Mein Gegner auf ihn einwirket, von ihm erkannt wird, und dem er dennoch zu Willen ist.
Nicht vergeben einer Sünde also heißt, daß die Schuld nicht von ihm genommen werden kann, sondern von ihm selbst abgetragen werden muß, weshalb er jedoch nicht als ewig verloren zu gelten braucht, nur Ewigkeiten vergehen, bevor er sich endgültig zu Mir bekennt.Amen
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BD 4814
Geistige Vermählung.Vermählet euch im Geist mit Mir, Der Ich euch alles sein will, Freund, Bruder, Vater und Bräutigam der Seele.
Die Welt hat keinen Anteil an Mir, und so werde Ich die Kinder der Welt meiden müssen, und ihre Lust hat Mich nicht zum Begleiter. Sie stehen einsam in der Welt, wenngleich sie von Freunden umgeben sind, denn diese sind wieder Kinder der Welt und ohne Verbindung mit Mir.Ich aber bin alles für die Meinen und lasse niemanden allein.
Denn Ich suche engste Gemeinschaft mit Meinen Geschöpfen, und was Mir noch fern ist, suche Ich zu gewinnen. Und also bin Ich einem jeden das, was er in Mir sehen möchte. Wer einen Freund braucht, dem stehe Ich mit Rat und Tat zur Seite, wer den Vater in Mir erblickt, dem schenke Ich auch Meine Vaterliebe, brüderlich ist Meine Sorge um alle, die Mich als Bruder betrachten;
die Mir aber ihre ganze Liebe schenken, die will auch Ich beglücken mit Meiner Liebe, und sie sollen ewig nichts mehr verlangen als diese Meine Liebe.Die geistige Vermählung mit Mir setzt eine Liebe voraus von beiden Seiten.
Meine Liebe ist ewig unveränderlich, sie wird nie nachlassen oder geringer werden, sie zieht mit ihrer Glut alles an sich, was seinen Ursprung in ihr hatte. Meine Liebe will nichts aufgeben, was sie einmal besaß, und darum könnte sich jedes Wesen von Mir geliebt fühlen.Doch erst die Gegenliebe macht das Wesen fähig, Meine Liebe zu spüren, und um diese Gegenliebe werbe Ich ununterbrochen. Erst wenn die Liebe Meiner Geschöpfe und also besonders des Menschen, einen Grad erreicht hat, der den schwächsten Grad Meiner Liebe ertragen kann, findet der Zusammenschluß, die geistige Vermählung mit Mir, statt, die wahrlich das höchste Glück ist für die Seele des Menschen, weil nun unausgesetzt Meine Liebekraft überströmen kann und die Seele dadurch glückselig wird.
Im geistigen Reich ist ein solcher Zusammenschluß unbeschreiblich erhaben und beseligend;
auf Erden kann der Zusammenschluß ebenfalls stattfinden, doch der Mensch als solcher verspürt nur einen Frieden in sich und das Gefühl von Geborgenheit am Vaterherzen, weil durch seine Liebe zu Mir auch sein Glaube an Meine Liebe, Weisheit und Allmacht lebendig ist und er in diesem Bewußtsein keine irdischen Sorgen mehr kennt.Ein gesteigertes Maß von Seligkeit wäre für ihn auf Erden unerträglich, solange er noch irdische Pflichten erfüllen muß und also tätig im Leben steht.
Im geistigen Reich jedoch fällt jede Schranke zwischen Mir und Meinen Geschöpfen. Dann findet eine selige Vereinigung statt, von unvorstellbarer Lichtstrahlung begleitet, die das Wesen wieder in den Urzustand versetzt, in dem es frei schaffen und gestalten konnte nach seinem Willen.Und dieser Zustand ist das Ziel eines jeden Geschöpfes, wozu Ich ihm behilflich sein möchte. Nur durch innige Verbindung mit Mir im Geist und in der Wahrheit könnet ihr zu diesem Ziel gelangen, und es ist dies die geistige Kommunion, die ihr anstreben sollet nur in eurem Herzen, wozu ihr keine äußeren Zeichen und Gebräuche benötigt, weil dieser Akt des Zusammenschlusses mit Mir nur die Vereinigung des Geistesfunkens in euch mit dem Vatergeist von Ewigkeit bedingt und diese Vereinigung nur im Herzen stattfinden kann, an jedem Ort und zu jeder Zeit .... wo immer das Herz recht liebeglühend nach Mir verlangt, dort werde Ich auch sein und Mich mit diesem Herzen vermählen.
Amen
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BD 2154
Göttliches Geisteswirken bedingt ungezweifelten Glauben.Göttliches Geisteswirken bedingt einen ungezweifelten Glauben, denn göttliches Geisteswirken ist der Zustrom der Kraft aus Gott, der verständlicherweise niemals einem Menschen zuteil werden kann, der nicht vollgläubig ist.
Was der Geist aus Gott dem Menschen vermittelt, ist oft vom menschlichen Verstand nicht zu fassen.
Der Glaube jedoch bejaht alles, auch wenn es der Verstand nicht faßt.
Gibt Gott Sich aber durch den Geist kund, dann will Er auch, daß das, was Er gibt, im Glauben angenommen wird, denn Seine Gabe ist zu köstlich, als daß sie auch denen zugehen könnte, die schwach sind im Glauben, also an der göttlichen Wahrheit zweifeln würden.Dem gläubigen Menschen erscheint nichts unmöglich, nichts unfaßbar und nichts unausführbar, folglich nimmt er eine jede Lehre an, ohne die Wahrhaftigkeit derer anzuzweifeln. Der Unglaube aber setzt Schranken;
es wird, wer im Unglauben steht, immer Einwände machen, weil er das Wirken des Geistes im Menschen nicht kennt, weil er nichts weiß und weil er nun urteilet seinem Weltverstand entsprechend.Denn der Ungläubige wird niemals direkt die Wahrheit empfangen können, sondern sie muß ihm übermittelt werden.
Folglich wird er, weil er nicht glauben kann, die Mitteilung dessen, der den Geist aus Gott in sich wirken läßt, verwerfen, denn er ist noch nicht empfangsfähig für die göttliche Wahrheit.Der Glaube muß stark sein, dann erst wird der Mensch so, daß er sich in tiefster Demut Gott unterstellt.
Er muß glauben an Gott, dann erst wird er so zu leben sich bemühen, wie es Ihm wohlgefällt.
Um den Willen einer Macht zu erfüllen, muß die Macht zuvor anerkannt werden, und dies ist Glaube.
Im Menschen liegt der Hang zum Widerspruch, und er wird so lange widersprechen, bis in ihm selbst der Geistesfunke erwacht, und nun gibt dieser ihm Aufschluß, und wahrlich in der gleichen Weise, denn der Geist aus Gott kann nichts anderes als Wahrheit verkünden.Der gläubige Mensch erkennt die Wahrheit als solche, der Ungläubige aber ist überzeugt, daß ihm Unwahrheit geboten (wird= d. Hg.), und er lehnt ab.
Er hat aber auch nicht das Verlangen nach der Wahrheit, ansonsten in ihm der Ablehnungswille nicht so groß wäre, denn Glauben-Können ist erst die Folge des Glauben-Wollens.Will der Mensch zum Erkennen kommen und es fällt ihm schwer zu glauben so ist Gottes Liebe unausgesetzt um ihn bemüht, denn sein Wille ist ausschlaggebend.
Gedanklich wird er unterwiesen, und gedanklich werden ihm viele Weisheiten nahegebracht, die er immer wieder prüft, und sein Ablehnungswille wird immer schwächer.Es ist dies auch ein Wirken des Geistes, nur in anderer Form als die direkten Vermittlungen der Weisheiten aus Gott, die eine Vollgläubigkeit voraussetzen.
Doch der Wille zur Wahrheit ist schon ein Bejahen der ewigen Gottheit, also ein unbewußtes Glauben, und diesen vermehret und stärket Gott, sowie es dem Menschen ernst ist darum.Werden jenem Menschen nun die direkten Äußerungen des Geistes nahegebracht, so wird er sich zwar nicht sofort bejahend einstellen, aber sie werden Anlaß sein für ihn zum Nachdenken.
Und er wird erkennen, daß das ihm Gebotene nicht abweicht von seinem Gedankengut, er wird den Gleichklang dessen erkennen, was ihm gedanklich zuging und was ihm nun vermittelt wird.
Und so lernt er glauben, weil er glauben wollte, denn ihm selbst unbewußt strebt er Gott an.
Und Gott läßt ihn nicht vergeblich streben, Gott läßt Sich finden, so Er gesucht wird, und kommt ihm Selbst entgegen in Form von Wahrheit, die er nun als solche erkennen wird.Unausgesetzt strömt die Kraft aus Gott den Menschen zu und unausgesetzt wirket der Geist Gottes in jenen Menschen, die sich entsprechend gestalten, daß Er in ihnen wirken kann, denn Gott will die Wahrheit verbreiten, Er will die Menschen der geistigen Dunkelheit entreißen, und wo der Geist Gottes wirket, dort ist Licht und Helligkeit.
Amen
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BD 2021
Geistige Wiedergeburt .... Mittler .... AufgabeDer Moment der geistigen Wiedergeburt ist ungemein erhebend für die Seele und doch dem Körper nur wenig spürbar, da die geistige Wiedergeburt eine Vereinigung der Seele mit dem Geist in sich ist
und ein Trennen vom Körper bedeutet.Es hat der Körper wenig Anteil an diesem Akt der Vereinigung, und daher ist dies oft sehr schwer, solange der Körper noch nicht still geworden ist, d.h., solange er noch einen gewissen Widerstand der Seele entgegensetzt, so sie diese Vereinigung mit dem Geist eingehen will.
Und doch gibt inniges Gebet der Seele die Kraft, ihren Willen zur Ausführung zu bringen.
Und es soll das Gebet daher als Gegenmittel angewandt werden, wenn das Verlangen des Körpers zu stark ist und die Seele schwach zu werden droht.
Der Geist im Menschen ringt gleichfalls um die Seele und möchte ihr die Wonnen des Zusammenschlusses eintragen, und so die Seele dann seinem Drängen nicht nachkommt, gewinnt der Körper Übermacht, und es wird sein Begehren erfüllt.Der Geist im Menschen kann die Seele nicht zwingen, genau wie der Körper keinen Zwang ausüben kann auf diese.
Es ist der Seele freigestellt, wofür sie sich entscheidet. Die Entscheidung für den Geist aber trägt der Seele geistigen Lohn ein, während nur irdischer Lohn der Seele winkt, so sie sich für den Körper entscheidet.
Der geistige Lohn ist eine Total-Umgestaltung seines Denkens, ewige Wahrheit und Wissen, also Licht.Der irdische Lohn sind die Güter dieser Welt, die unbeständig sind und vergänglich mit dem leiblichen Tode des Menschen.
Der Mensch, der wiedergeboren ist im Geist, braucht keinen irdischen Tod mehr zu fürchten, denn sein Leben währt ewig, und er legt den Erdenleib nur ab, um in das ewige Leben einzugehen ohne jede Außenhülle.
Er ist also wiedergeboren zu einem neuen Leben, in dem es keinen Tod mehr gibt. Die Wiedergeburt des Geistes schließt jedoch irdische Freuden und weltlichen Genuß aus, denn Geist und Körper zugleich kann nicht bedacht werden.Es kann die Seele sich nur für eines von beiden entscheiden.
Wer sonach nur weltlich gesinnt ist, wird niemals von der Wiedergeburt des Geistes reden können.
Er muß alles Weltliche meiden und völlig sich davon trennen im Herzen, dann erst kann die Seele die Verbindung mit dem Geist eingehen, und das völlige Verschmelzen beider hat die Wiedergeburt
zur Folge, die unvorstellbar beseligend ist, weil sie den Menschen empfangswürdig macht für die Weisheiten aus Gott, weil sie ihn zum Lichtträger macht und folglich zu einem Bindeglied zwischen Gott und den Menschen.Ein Mittler sein zu können, der den Mitmenschen den göttlichen Willen kundgeben darf, ist eine Gnade von größter Bedeutung und verbunden mit einer Aufgabe, deren Erfüllen wieder höchste Seelenreife gewährleistet, und wiederum machen sich nur wenige Menschen dieser Gnade würdig, und nur wenige Menschen bieten sich Gott zum Dienst an und bitten Ihn um eine Erdenaufgabe zum Wohl der Mitmenschen.
Diese wenigen aber bedenket Gott mit Seiner Liebe und Gnade im Übermaß, und sie dürfen diese Gnade und Liebe anfordern zu jeder Zeit.
Immer wird Gott ihren Bitten Gehör schenken und sie mit Kraft bedenken, auf daß sie fähig sind, ihre Aufgabe zu erfüllen, auf daß die Kraft des Geistes in ihnen wirke zum Segen der Menschheit.Amen
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BD 2502
Aufgabe dessen, durch den der Geist Gottes offensichtlich wirkt.Göttlicher Geist durchflutet alles Sichtbare und Unsichtbare, weil alles aus Gott hervorgegangen ist. Offenbar aber wird der göttliche Geist erst im menschlichen Stadium, denn zuvor fehlt den Wesen das Verständnis und die Erkenntnis von Gott und Seinem Wirken.
Erst der Mensch hat die Gabe, Gott zu erkennen, und folglich kann auch erst am Menschen das Wirken des göttlichen Geistes offenbar werden.
Der Geist Gottes ist in allem, was dem Menschen sichtbar ist, und er gibt sich auch kund denen, die in der Gotterkenntnis schon so weit vorgedrungen sind, daß sie auch das göttliche Geisteswirken
begreifen können.
Auf jene senkt sich der Geist Gottes offensichtlich herab, d.h., sie vollbringen Dinge durch den Geist Gottes, die einem Menschen sonst nicht möglich sind, also es wirkt der Geist Gottes durch diese Menschen.
Es muß aber das Herz des Menschen, durch den der Geist Gottes wirkt, schlackenlos sein, es muß der Mensch in seinem ganzen Wesen sich gewandelt haben zur Liebe, er muß sich Gott unterstellen, d.h., nur Dessen Willen zu erfüllen trachten, und Ihm bewußt dienen wollen.Und es senkt sich der Geist Gottes auf jene herab, er vermehret dessen Wissen, indem er ihm durch die Seele Kunde gibt vom Walten und Wirken Gottes, vom Uranfang und Endziel alles Wesenhaften, vom Sinn und Zweck der Schöpfung und dem Erdenleben des Menschen.
Ist nun der Mensch durch den Geist Gottes eingeführt in die Wahrheit, ist ihm die göttliche Weisheit vermittelt worden, so ist er nun fähig, im Dienst an der Menschheit eine Aufgabe zu erfüllen.
Es gilt, den Menschen als Mittler den Willen Gottes zu überbringen.
Gott will zu den Menschen reden, und zwar durch Menschenmund.Es soll der Empfangende den Menschen gegenüber aussprechen, was er durch die Stimme seines Herzens vernommen hat.
Zu dieser Aufgabe benötigt Gott den Menschen, und Er erfüllet ihn darum mit Seinem Geist. Lehrend tätig sein kann nur ein wissender Mensch, und also wird er von Gott zum wissenden Menschen ausgebildet, auf daß er dann sein Wissen weitergeben kann.
Der Geistesfunke im Menschen ist in ständiger Verbindung mit dem Geist aus Gott, der die Ausstrahlung Gottes ist und der alles durchflutet, was sich zur Vollkommenheit zu gestalten sucht.
Der göttliche Geistesfunke im Menschen wird also durch das Zuströmen vermehrt .... seine Kraft verstärkt sich;
Kraft und Licht aber sind eins, und Licht ist Wissen.Und also muß der Mensch wissend werden, sowie er vom Geist Gottes durchflutet wird.
Der Mensch soll aber sein Wissen nützen, er soll es weitergeben an seine Mitmenschen, denn dazu ist er ausersehen, sowie der Geist Gottes durch ihn wirkt.Denn die Menschen benötigen dringend den geistigen Zustrom, der ihnen nun durch einen Mittler zugeleitet wird, weil sie selbst sich nicht so gestalten, um unmittelbarer Empfänger dessen sein zu können.
Das Erfüllen-Wollen dieser Aufgabe ist gewissermaßen auch die Voraussetzung, daß geistige Gabe einem Menschen geboten wird, wenngleich auch der Mensch selbst an der Gestaltung seiner
Seele emsig tätig sein muß und der Wille dazu ihn erst befähigt, das Mittleramt zu übernehmen.Denn nur dort kann der Geist Gottes wirken, wo alle Anforderungen erfüllt werden, weil die Gaben, die der Geist aus Gott den Menschen bietet, überaus kostbar sind und sie daher nicht wahllos jedem Menschen zugehen können, der ihrer nicht würdig ist.
Amen
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BD 1954
Gemeinschaft pflegen .... Jünger - Geisteswirken.Die geistige Gemeinschaft soll insofern gepflegt werden, als daß sich die Menschen zusammenfinden, die wahrhaft willig sind, Gott zu dienen, und die nun durch die daraus erwachsende seelische Reife
erhellt werden im Geiste, so daß einer dem anderen vermitteln kann, was ihm der göttliche Geist verkündet hat, sei es durch Offenbarungen außergewöhnlicher Art oder auch durch gedanklichen Einfluß der Lichtwesen.
Es wird immer von Segen sein, wenn solche Menschen ihre Gedanken austauschen und sie so zu immer hellerem Licht gelangen, denn es wirket in Wahrheit der Geist Gottes bei allen diesen Menschen, welche die Liebe zu Gott zusammenführt zum gemeinsamen Wirken für Ihn.Je dienstwilliger sie sind, desto reiner wird ihnen die Wahrheit vermittelt werden können, desto klarer werden sie die göttliche Stimme vernehmen und desto segensreicher werden jene geistigen Zusammenschlüsse für den einzelnen sich auswirken.
Gott hat stets Seinen Jüngernden Auftrag gegeben, zu wandeln zu zweien oder dreien.
Es war die Kraft des Geistes in einem jeden von ihnen stärker, und es konnten gleichzeitig die Jünger selbst sich bilden in ihrer Vortragsweise, so sie gegenseitig sich entäußerten und also auch
Stellung nahmen zu dem, was ihnen durch den Geist Gottes offenbart wurde.Geistige Gemeinschaft soll demnach gepflegt werden, und es wird stets segensreich sein, so der Geist der Liebe in ihr herrscht.
Jede Uneinigkeit jedoch ist eine Gefahr, sobald sie Feindseligkeiten nach sich zieht.Dann wird verständlicherweise durch das Herz des Lieblos-Gewordenen der Widersacher sich äußern können, und die Gefahr besteht, daß dennoch seinen Worten Glauben geschenkt wird.
Was in Liebe miteinander verbunden ist, kann nur reinste Wahrheit von sich geben, Lieblosigkeit dagegen öffnet der Unwahrheit die Pforten.
Soll nun ein Werk entstehen, das Bestand haben soll, das für die gesamte Menschheit als Kraftquell bestimmt ist, so ist es auch verständlich, daß dieses Werk nicht vorzeitig gefährdet wird, was jedoch leicht der Fall wäre, wenn die Kraft des hl. Geistes nicht bei allen in der Gemeinde gleich wirksam sein kann und dadurch der Wert der göttlichen Gabe nicht recht erfaßt und gewürdigt wird.
Und darum bedienet Sich der Herr eines Werkzeuges, das ohne jegliche Bindung ist während der Entgegennahme des göttlichen Wortes, das dann auch in inniger Gemeinschaft Segen stiften soll, doch nur jene zu dieser Gemeinschaft gerechnet werden können, die vollgläubig das Wort entgegennehmen und durch ihren tiefen Glauben auch fähig sind, es zu erfassen in seiner ganzen Tiefe und Weisheit.In dem Wort selbst liegt die Kraft
wer sie spürt, der ist reinen Herzens, der zählt zu der Gemeinde, der Gott Selbst Seinen Segen gibt, denn alle diese öffnen ihre Herzen dem Zustrom göttlicher Kraft, der da ist das Wort Gottes.Die im Herrn leben, erkennen auch den Ausfluß göttlicher Liebe, und sie werden einmütig das Wort vertreten den Mitmenschen gegenüber.
Die aber den Geist der Lieblosigkeit in sich tragen, denen die Demut mangelt und die sich dennoch allein berufen fühlen aus äußerlichen Gründen, diese werden es nicht erkennen als göttliche Gabe, und sie werden Stellung dagegen nehmen.
Doch ihr Einfluß wird zu gering sein, um zu zerstören, was Gott Selbst aufbauen will zum Segen der Menschheit.Amen
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BD 5683
Ausgießung des Geistes .... Kranke heilen, Wunder wirken.Ich habe euch Meinen Geist verheißen, als Ich auf Erden wandelte;
Ich versprach euch, auch nach Meiner Auffahrt zum Himmel im Geist bei euch zu sein, Ich habe euch Meiner ständigen Gegenwart versichert und auch, daß Ich wirken will in euch durch Meinen Geist.
Denn Ich wollte bei euch bleiben bis an der Welt Ende, doch nicht in menschlich sichtbarer Form, daher verhieß Ich euch Meinen Geist.
Ich Selbst bin Geist und so Ich also im Geist bei euch bin, dann ist wirklich und wahrhaftig Gott bei und in euch.Es ist dies ein großer Ausspruch und von euch Menschen auch nicht eher zu fassen, bis Ich Selbst durch Meinen Geist in euch wirken kann.
Einem ungläubigen Menschen könnte dafür niemals Erklärung gegeben werden, doch auch die sich gläubig nennenden Menschen begreifen dieses Mysterium nicht, es ist ihnen nicht faßbar, daß Ich Selbst tatsächlich gegenwärtig sein kann so, daß der Mensch einen Beweis hat von Meiner Gegenwart .... daß des Geistes Wirken in ihm Mich Selbst also erkenntlich macht.Denn dieser Vorgang will mit einem lebendigen Glauben begriffen werden, der aus der Liebe hervorgeht. Mein Geist kann nur wirken in einem Menschen, dessen Herz voller Liebe ist, der darum auch so tief und lebendig glaubt an Mich, daß er Meine Gegenwart ersehnet, um von Mir mit Meiner Kraft bedacht zu werden.
Und Meine Kraft strömet diesem nun ungemessen zu und befähigt ihn zu ungewöhnlichem Wirken .... wie es Mein Wille, Meine Weisheit und Meine Liebe als segensreich erkennt für ihn und seine Mitmenschen.Der tiefe Glaube ruft Mich, und die Liebe bewegt Mich zur Entäußerung Meiner Liebe. Das ist die Ausgießung des Geistes, daß Ich den Menschen bedenke mit Meiner Kraft, der im lebendigen Glauben steht.
Die Kraft aber hat vielerlei Wirkung, oder aber, der Mensch, der an Mich glaubt und Meinen Geist anfordert, kann diese Kraft gebrauchen nach seinem Willen, denn dieser hat seinen Willen schon dem Meinen untergeordnet, also bestimme Ich gleichsam ihn, zu wollen, wie Ich es als segensreich erkenne.
Er wird Wunder wirken können, Kranke heilen, in geistige Geheimnisse eindringen können, d.h., sein Denken wird erleuchtet werden, er wird reden können in aller Wahrheit, erkennen die Lüge und den Irrtum, er wird getrieben, den Menschen das Evangelium zu verkünden, und aussprechen, was Ich Selbst ihm in den Mund lege, weil Ich Selbst es bin, Der nun aus ihm redet.
Er wird Zukünftiges sagen, was aber nur dienen soll zu geistiger Vollendung.
Und er wird reden können, daß er von allen verstanden wird, sowie man ihn willig anhöret.
Denn Ich Selbst bin in dem, der von Meinem Geist erfüllt ist, und Ich Selbst kann Mich stets verständlich machen, vorausgesetzt, die Zuhörer verlangen Wahrheit und Bestätigung ihres Glaubens.Meinen Geist will Ich ausgießen über alles Fleisch.
Die Menschen warten auf ungewöhnliche Zeichen, so sie diese Meine Worte bedenken, doch alles kommt unaufdringlich, um die Menschen nicht zum Glauben zu zwingen.
Und so auch achten sie nicht auf jene, die von Meinem Geist erfüllt sind, deren Gedanken Ich erleuchte, die auch (euch) Verkünder des Evangeliums sind und die viel Kraft des Glaubens entfalten, um Mich den Menschen zu bezeugen, um Meinen Namen zu verherrlichen.Die Menschen achten der wenigen nicht, denen Ich Selbst gegenwärtig bin, denen Ich Selbst Mich durch den Geist kundtue .... denen Ich ungewöhnliche Kraft verleihe, die sie nützen zum Wohl ihrer Mitmenschen, zur Stärkung des Glaubens.
Ich aber habe euch Menschen nicht verlassen, als Ich gen Himmel fuhr, Ich bin und bleibe bei euch bis an der Welt Ende.
Denn Ich bin Geist, und Mein Geist senket sich hernieder auf alle, die sich ihm öffnen, die durch Liebe und Glauben zum Gefäß des göttlichen Geistes geworden sind, in denen Ich Selbst dann wirken kann, wie Ich es verheißen habe .... die nun auch das tun können, was Ich auf Erden getan habe:
Kranke heilen, geistig Tote zum Leben erwecken, Unwissende belehren in aller Wahrheit und allen also zum ewigen Leben zu verhelfen, die Ich Selbst durch jene ansprechen kann, weil, wo Mein Geist wirket, Ich Selbst bin und Mir und Meiner Kraft wahrlich nichts unmöglich ist.
Und also wirket ihr an Meiner Statt, so sich Mein Geist über euch ergießet, denn ihr nehmet Mich Selbst auf, und ihr redet und wirket nun mit Mir.Amen
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