Re: 'Lateinische' Texte noch nicht gefunden?


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von wirken des heiligen GEISTES im menschen1 am 08. August 2007 07:53:

Als Antwort auf: Re: 'Lateinische' Texte noch nicht gefunden? geschrieben von Frank B. am 07. August 2007 23:14:


BD 8409
„Wer in der Liebe bleibt ....“

„Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm ....“
Dieser Meiner Worte sollet ihr immer gedenken, um die große Bedeutung eines jeden Liebewirkens (Liebewerkes) zu erfassen, das ihr ausführet.
Da Ich die Liebe Selbst bin, so müsset ihr auch in unmittelbarer Verbindung stehen mit Mir,wenn ihr Liebe übet, denn ihr nehmet dann auch die Kraft in Anspruch, die ihren Ausgang hat in Mir .... was ihr aber immer nur dann sagen könnet, wenn eine Tätigkeit von euch die Liebe zum Anlaß hat.

Denn ihr könnet auch eure Lebenskraft verwerten, indem ihr wirket auf Erden um irdischer Ziele willen, doch nur, wenn euch Liebe antreibt zum Wirken, ist die Bindung mit Mir garantiert, Der Ich die Ewige Liebe bin.
Dann werde Ich euch gegenwärtig sein, Ich Selbst werde wirken in euch, und Meine Gegenwart ist der größte Erfolg, den ihr erreichen könnet.

Eure Liebe zieht Mich zu euch, oder auch: Liebe ist Meine Ursubstanz, und ihr seid das gleiche in eurem Urwesen.
Ihr nehmet also, wenn ihr Liebewerke verrichtet, Mich Selbst in euch auf, eure Liebe vereinigt sich mit Mir, und euer Wesen kehrt langsam in den Urzustand zurück, wo es völlig durchstrahlt war und in
innigster Bindung stand mit Mir.
Diese Meine Worte solltet ihr euch immer wieder vorhalten, daß ihr Mich zu Meiner ständigen Gegenwart veranlasset, wenn ihr ständig Werke der Liebe verrichtet;
und was das heißt, ständig Meiner Gegenwart gewiß zu sein, das will Ich euch erklären, auf daß ihr diese Bindung mit Mir mit allen euren Sinnen anstrebet:
Ich lenke dann alle eure Gedanken, Ich bestimme euch zu eurem Tun und Wollen, Ich führe euch auf allen euren Wegen, Ich schütze euch vor jeder Gefahr des Leibes und der Seele, Ich schenke euch Kraft in Fülle, geistig sowohl als auch irdisch.

Ich halte Meinen Gegner von euch fern, denn er kann nimmer dort sein, wo Ich bin.
Ich erleuchte euren Geist, und Ich führe euch auch ganz sicher zum Ziel.

Alles das bringt die Liebe in euch zustande, denn sowie ihr Liebewerke verrichtet, gehöret Mir auch euer Wille, und bewußt gehet ihr den Weg der Rückkehr zu Mir, aus Dessen Liebe ihr hervorgegangen seid.
Meiner Gegenwart gewiß zu sein wird euch euren Erdenweg leichtmachen, denn dann fürchtet ihr nichts, weil ihr euch sicher und geborgen fühlet in Meiner Gegenwart.

„Ihr bleibet in Mir und Ich in euch ....“,
sowie ihr euch in der Liebe beweget, sowie ihr wirket in Meinem Willen und mit Meiner Kraft. Und ihr sollet euch dessen bewußt sein, daß Ich nur Liebe von euch verlange und ihr dann restlos euren Erdenlebenszweck erfüllet .... daß ihr dann nicht vergeblich diesen Erdenweg gehet, sondern sicher das Ziel erreichet.

Denn ihr sollet auf Erden nur das eine zulassen, daß Meine Liebekraft euch wieder anstrahlen kann, und das geschieht, wenn ihr selbst Werke der Liebe vollbringt .... wenn ihr in uneigennütziger Liebe des Nächsten gedenket, wenn ihr ihm beisteht in jeder Not und Bedrängnis, sei es geistig oder auch irdisch .... wenn ihr euch aller derer annehmet, die Mir noch fernstehen, und sie zu Mir hinzuführen suchet und immer euch nur die Liebe antreibt, zu wirken auf Erden.

Jede Tätigkeit ist von Mir gesegnet, die Liebe zur Triebkraft hat, denn immer öffnet ihr Mir Selbst dadurch die Tür zu eurem Herzen, in das Ich nun Meine Liebe einstrahlen kann, in das Ich Selbst einziehen und Wohnung darin nehmen kann, weil Ich, als die Ewige Liebe, nur dort weilen kann, wo Liebe ist.

Ihr werdet es nun auch verstehen, daß die Menschen Mir noch sehr fernstehen, die keinerlei Liebewerke verrichten, denn die Liebe nur läßt Meine Gegenwart zu, ohne Liebe aber bleibt die Entfernung bestehen, die ihr während des Erdenlebens verringern und ganz aufheben sollet, wenn dieses nicht von euch umsonst gelebt worden sein soll.

In der Endzeit aber ist die Liebe erkaltet unter den Menschen, daher auch Meine Gegenwart bei ihnen unmöglich, daher auch kein lebendiger Glaube mehr an Mich als Gott und Schöpfer zu finden, und es ist das Erdenleben für viele ein Leerlauf und wird daher vorzeitig beendet sein für diese.
Denn ohne Liebe gibt es keinen geistigen Fortschritt, es gibt keine Bindung mit Mir und keine Erlösung aus der Form.
Ohne Liebe gibt es kein Licht, und es bleibt der Mensch in der Gewalt Meines Gegners, des Fürsten der Finsternis, denn ohne Liebe lebt der Mensch ohne Gott.
Er bleibt in Gottferne und geht einem qualvollen Los entgegen, wenn das Ende gekommen ist.

Amen
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BD 8038
Ausgießung des Geistes vor dem Kreuzestod?

Über alles sollet ihr Aufschluß erhalten, was eure Gedanken bewegt, denn Unklarheit kann leicht zu falschem Denken führen, und die Meinen sollen immer in der Wahrheit wandeln und sich derer erfreuen dürfen.

Immer wieder muß Ich euch sagen, daß erst nach Meinem Kreuzestode das Wirken Meines Geistes in euch Menschen möglich wurde, weil zuvor die Macht Meines Gegners noch nicht gebrochen war, der euch in geistige Finsternis gestürzt hatte und euch auch in geistiger Finsternis hielt, solange er noch Macht über euch hatte.

Es ist dies so leicht verständlich, denn der Abfall von Mir zog doch die Verfinsterung des Geistes nach sich, Mein Liebelicht wieset ihr zurück, und ihr verloret sonach alle Erkenntnis.

Durch diese Ursünde erst wurde das Reich der Finsternis geschaffen, und erst der Kreuzestod Jesu Christi hat die Macht dessen gebrochen, der die Finsternis verschuldet hatte.

Meines Geistes Wirken im Menschen konnte sonach erst möglich sein, wenn dieser Erlösung durch Jesus Christus gefunden hat, wenn er frei ist von Meinem Gegner.

Dann erst konnte wieder Mein Licht in den Menschen einstrahlen und seinen Geist erhellen.
Dann erst kann Ich Selbst in ihm wirken durch Meinen Geist.

Es muß also im freien Willen der Mensch die Gnaden des Erlösungswerkes annehmen, was Anerkennung des Erlösungswerkes und Anerkennung Meiner Selbst in Jesus bedingt.
Es ist der lebendige Glaube erforderlich, denn ein totes Wissen um Jesus Christus und Sein Erlösungswerk kann nicht gewertet werden als „Glaube“.

Es muß der Mensch sich selbst als schuldbelastet erkennen, um seine Ursünde wissen und lebendig glauben, daß Jesus um dieser Schuld willen gelitten hat und gestorben ist am Kreuz unter unsäglichen Schmerzen und Martern.
Und er muß zu jenen gehören wollen, für die der Mensch Jesus am Kreuz Sein Blut vergossen hat. Der lebendige Glaube daran ist unerläßlich, um auch die Vergebung seiner Schuld zu finden, die das Lösen von Meinem Gegner und dadurch auch das Wirken Meines Geistes möglich macht.

Die Sündenschuld wurde getilgt durch den Tod am Kreuz, zuvor aber belastete sie die gesamte Menschheit, und es ist vor dem Kreuzestod Jesu keine Seele eingegangen in das Lichtreich, wenngleich die Menschen auf Erden ein Leben nach Meinem Willen führten.

Doch ihr jenseitiger Aufenthalt war frei von Qualen und irdischer Gebundenheit, sie lebten in Harmonie und in Erwartung Dessen, von Dem sie wußten, daß Er sie holen würde zu Sich in Sein Reich des Lichtes und der Seligkeit.

Denn ihnen war auf Erden der Messias verkündet worden, und ihr ungezweifelter Glaube an Ihn trug ihnen auch das Wissen ein um Seine Mission.
Denn ihnen waren auch Lichtwesen zugesellt, die den Gang durch die Tiefe freiwillig gingen, um die Gotteskindschaft zu erreichen.
Diese Lichtwesen waren unbelastet von der Urschuld, und in ihnen konnte Mein Geist wirken, weil sie wohl durch die Finsternis hindurchgingen, aber nicht der Macht Meines Gegners ausgeliefert
waren.
Und ihre Lichtfülle vermittelte ihnen auch das Wissen um den kommenden Messias, und also konnten sie auch einwirken auf ihre Mitmenschen und zum Segen derer auf Erden tätig sein.

Und diese kehrten nach ihrem Tode auch in das Lichtreich zurück, das sie freiwillig verlassen hatten, um den Menschen auf der Erde zu helfen und ihnen den kommenden Erlöser anzukünden, um eine
prophetische Mission zu erfüllen, die das Wirken Meines Geistes voraussetzt und also nur von jenen Lichtwesen erfüllt werden konnte oder von Menschen, die von Meinem „Geist getrieben“ wurden die aussprechen mußten, wozu Mein Geist sie innerlich antrieb .... was jedoch nicht zu verwechseln ist mit dem
„Wirken Meines Geistes im Menschen“,
das erst nach Meinem Kreuzestod möglich war.

Glaubet es Mir, daß alles nach dem Gesetz ewiger Ordnung vor sich gehen muß und daß die Ursünde der einst gefallenen Wesen ein Vergehen gegen Meine ewige Ordnung gewesen ist .... daß in diesem Zustand kein göttliches Wirken möglich ist, wenn Ich nicht Selbst gegen Mein Gesetz verstoßen will.

Und das wird ewiglich nicht geschehen, denn Ich bin und bleibe ewig unveränderlich.
Aber Ich habe immer die Verbindung auch mit dem finsteren Reiche aufrechterhalten durch Mittler, durch Menschen, deren Seelen (sich = d. Hg.) von oben zur Erde hinabbegaben, um Licht auszustrahlen in Meinem Auftrag, und die das Licht annahmen, denen ist auch der Erdengang als Mensch zum Segen geworden, und sie erkannten den göttlichen Erlöser auch an im Reiche der Abgeschiedenen, und sie gingen als erlöst ein in das Reich des Lichtes und der Seligkeit, als das Erlösungswerk vollbracht war, als die Sündenschuld der ganzen Menschheit getilgt und der Weg zu Mir nun frei wurde.

Amen
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BD 8506
Himmelfahrt.

Die Zeit Meines Daseins auf der Erde in einer den Menschen sichtbaren Form war beendet, als Ich auffuhr zum Himmel.

Denn Ich hatte die Mission als Mensch erfüllt und gab nun noch zuletzt Meinen Jüngern sowie denen, die an Mich glaubten als Gottes Sohn, ein letztes Zeichen, das ihren Glauben verstärken sollte.
Ich zeigte Mich ihnen noch einmal sichtbar, und Ich bewies ihnen Meine Göttlichkeit durch die sichtbare Auffahrt zum Himmel ....
die sie nur ihrer Glaubensstärke wegen erleben durften und die sie wiederum mit großer Kraft erfüllen sollte für ihre fernere Mission:
Mich Selbst und Mein Evangelium in der Welt zu verkünden.

Auch für Meine Himmelfahrt sind keine Beweise zu erbringen, und dennoch hat sie sich vollzogen vor den Augen der Menschen, die Mir voll und ganz angehörten, denn für diese bedeutete die Himmelfahrt keinen Glaubenszwang mehr, sie erkannten Mich, und ihnen war nichts mehr zweifelhaft, sie waren auch durch Mich eingeweiht in tiefstes Wissen, und darum konnte Ich vor ihren Augen emporsteigen als letztes Zeichen Meiner Macht und Herrlichkeit, das sichtbar stattfand und stattfinden konnte, weil Ich die Meinen ungewöhnlich stärkte für dieses Erleben.

Es spielte sich jedoch nur ein Vorgang ab, der bei jeder Seele, die sich vollendet hat auf Erden, der gleiche ist, wenn sie ihrem Körper entsteigt und nun in geistige Gefilde eingeht, in strahlendem Licht, das jedoch dem menschlichen Auge verborgen bleibt.

Aber sie entschwebt zur Höhe, in das Reich, das ihre wahre Heimat ist. Auch dafür sollte den Menschen ein Beweis gegeben werden, der jedoch nicht anerkannt werden wird von Menschen, die noch unreif sind und keinerlei Vergeistigung erreicht haben.
Die Himmelfahrt Jesu wird den Menschen eine Legende bleiben, solange sie nicht in geistiges Wissen eingedrungen sind, weil sich etwas Außergewöhnliches zutrug, das eben nur Meine Anhänger erleben durften, jedoch nicht mehr angezweifelt wird, sowie des Menschen Seelenreife einen bestimmten Grad erreicht hat, wo der Mensch nichts mehr anzweifelt in der Erkenntnis, daß bei Gott nichts unmöglich ist.

Mit der Himmelfahrt Jesu fand das Erlösungswerk seinen Abschluß.
Ich war zur Erde gestiegen und wieder zurückgekehrt in Mein Reich, das Ich jedoch niemals verlassen hatte, denn Ich war und bin
überall, aber Ich hatte eine menschliche Form bezogen, um für euch Menschen schaubar zu sein, und darum bin Ich auch schaubar wieder aufgestiegen, um nun immer und ewig für alles von Mir Erschaffene schaubar zu bleiben zu dessen Seligkeit.

Die Meinen blieben zurück und fühlten sich vereinsamt und verlassen, als Ich ihren Augen entschwunden war, doch sie waren von Meinem Geist erfüllt und sahen nun ihre Mission deutlich vor sich, und sie fühlten sich getrieben von dem Geist, nun den Auftrag auszuführen, mit dem Ich sie hinaussandte zu allen Völkern der Erde.

Darum ließ Ich sie auch das Ungewöhnliche erleben, das das letzte Wunder war, das Meinen Erdengang beschloß.
Denn sie brauchten viel Glaubensstärkung, waren sie doch durch den ständigen Umgang mit Mir zu einer gewissen Unselbständigkeit gekommen, die noch von ihnen überwunden werden mußte und jeder einzelne Meiner Jünger darum sich immer wieder die letzten Ereignisse vor Augen halten konnte, um nun mit ganzem Eifer tätig zu sein, wie es Mein Wille war.

Doch im Geist blieb Ich bei ihnen, und sie durften auch während ihres Wirkens für Mich und Mein Reich des öfteren Ansprachen vernehmen, die ihnen Meine Gegenwart offenkundig werden ließen, so daß ihre Liebe zu Mir stets tiefer war und also im gleichen Maße ihre Erkenntnis stieg und so auch ihre Fähigkeit zum Wirken für Mich.
Ich hatte die große Sündenschuld der Menschen getilgt durch Mein Erlösungswerk, und es mußte davon der Menschheit Kenntnis gebracht werden, und dies konnte wieder nur durch Menschen geschehen, die selbst Mich und Meinen Kreuzestod erlebt hatten.

Von ihrer Seite konnte nun die reinste Wahrheit über dieses große Erbarmungswerk verkündet werden, und darum sind gerade Meine ersten Jünger ungewöhnlich gestärkt und ausgerüstet worden für ihre Mission, Ich konnte sie persönlich zuvor lehren und zubereiten für ihre Aufgabe, und Ich stärkte ungewöhnlich ihren Glauben, doch sie behielten ihre Willensfreiheit, doch ihre Liebe zu Mir und ihr Lebenswandel ließen es zu, daß Ich sie zusätzlich bedenken konnte für ihr Amt, denn es sollte die ganze Menschheit erfahren, was sich zugetragen hatte von göttlicher Seite für die Menschen, und Ich brauchte daher zur Verbreitung jenes Wissens geeignete Diener und Boten.

Und diese mußten mit voller Überzeugung dafür eintreten können, was sie lehrten.
Die Liebe, die in ihnen war, machte sie fähig, auch ungewöhnliche Erleben hinzunehmen und mit allem Eifer nun alles zu bezeugen vor ihren Mitmenschen. Immer aber wird jenes Wissen um Mein Erlösungswerk einen gewissen Liebegrad erfordern, um angenommen und geglaubt zu werden .... Doch einen liebenden Menschen wird auch Mein Geist erfüllen und ihn in alle Wahrheit leiten, wie Ich Selbst es verkündet habe.

Amen
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BD 6195
Vernehmen des Wortes erst nach Kreuzestod.

Das Hören Meines Wortes in euch ist eine Äußerung Meines Geistes, der in euch wirket, sowie ihr die Bedingung erfüllt:
daß ihr euer Herz zur Liebe gestaltet.

Ich habe euch versprochen, Meinen Geist zu senden, der euch einführt in alle Wahrheit.
Solange Ich Selbst auf Erden wandelte, wirkte Mein Geist an und in euch (im Menschen), so Ich dies wollte .... doch allein, ohne Mein Zutun, hätten die Menschen Meine Stimme noch nicht vernehmen können, denn in jener Zeit war die Menschheit so völlig im Banne Meines Gegners, daß er es nicht zuließ, denn die Menschen waren noch nicht erlöst.
Dennoch sprach Ich durch den Mund der Propheten stets und ständig vor der Zeit Meiner Niederkunft.
Es waren diese Propheten dann von Meinem Geist getrieben.
Ich benützte ihren Mund, um Mich durch sie zu äußern, um zu reden zu den Menschen, die sich von Mir abwandten.

Und diese Propheten mußten reden, wie es ihnen Mein Wille gebot
Der Urzustand, Meine Stimme direkt zu vernehmen, war schon lange Zeit vor Meiner Niederkunft den Menschen verlorengegangen.
Es waren immer nur einzelne, deren Herzen Mir gehörten und die als Seelen von oben Leitsterne sein sollten für ihre Mitmenschen, die in weitester Entfernung von Mir standen.

Denn der Satan hatte über alle Menschen noch die ungebrochene Macht, die er zuerst gebrauchte, um die Menschen von Mir abzudrängen. Und diese Macht mußte Ich erst brechen durch Meinen Kreuzestod.
Ich mußte die Menschen erlösen, Ich mußte die Verbindung herstellen zwischen dem Reiche des Lichtes und den Menschen, auf daß denen der Weg frei wurde zu Mir, die es ernstlich wollten.

Es wurden die Menschen durch Meinen Tod geboren zu neuem Leben ....
es wurden die Menschen, die freiwillig diese Wiedergeburt anstrebten durch einen Lebenswandel in Liebe .... entsprechend Meinem Lebenswandel auf Erden .... nun von Meinem Geist erfüllt.

Mein Geist konnte wirken in ihnen, Ich Selbst also war den Menschen gegenwärtig, und so auch konnten sie nun Meine Stimme vernehmen.
Ich konnte sie selbst ansprechen .... nicht nur Mich ihrer bedienen, um zur Menschheit zu reden.
Ich konnte jeden einzelnen mit Nahrung für seine Seele versorgen.
Ich konnte Mich Selbst ihnen zur Speise geben, Der Ich das Wort bin von Ewigkeit.

Doch dieses war erst möglich durch Mein Erlösungswerk, ansonsten die Menschen nicht die Wiedergeburt der Seele erlangen konnten, ansonsten sie nicht das Reich der Finsternis hätten vertauschen können mit dem Reiche des Lichtes. Ich sagte zu Meinen Jüngern, daß Ich ihnen Meinen Geist senden wolle.
Ich unterwies sie zwar in dem Vorgang, in sich Meine Stimme zu vernehmen .... doch völlig begreifen konnten sie noch nicht, was Ich zu ihnen redete, weil auch sie noch in der Fessel Meines Gegners lagen, die Ich erst löste durch Meinen Kreuzestod.

Dann sandte Ich ihnen Meinen Geist, was sichtlich vor sich ging an diesen Meinen Jüngern.
Die Ausgießung Meines Geistes können nun aber alle Menschen erleben an sich, wenn auch nicht in jener offensichtlichen Form.
Sie können sich durch ihren Willen in einen Zustand versetzen, in dem sie mit Mir in Verbindung stehen.
Sie können durch ein Liebeleben nach Meinem Vorbild wiedergeboren werden .... und nun kann der Vater mit Seinem Kind sprechen, und das Kind wird Ihn hören.

Es kann der Vater nun Seinem Kind die rechte Kost verabreichen, die es benötigt zum Ausreifen, um das zu werden, was sein Ziel ist auf Erden .... ein Wesen voller Kraft und Licht, das wieder in den Urzustand eingegangen ist, in dem es einstmals erschaffen wurde.
Diese Ansprache, Mein Wort, ist das Zeichen des Wirkens des Geistes im Menschen .... es ist die Ausgießung des Geistes, die Mein Erlösungswerk erst ermöglicht hat.
Freiwillig muß der Mensch sich Mir verbinden durch die Liebe, dann erst hat er an sich die Wiedergeburt vollzogen, und dann erst kann Ich ihm das Brot des Himmels .... Mein Wort .... verabreichen.

Und daß er dazu fähig ist, dafür starb Ich am Kreuz und erwarb ihm die Gnade eines verstärkten Willens, denn zuvor hielt ihn Mein Gegner gefesselt und hinderte ihn an dieser innigen Verbindung mit Mir, die das Vernehmen Meines Wortes bedingt. Die Menschen aber, die zuvor gewürdigt wurden, Meine Stimme zu vernehmen, erfüllten damit einen Auftrag, zwecks dessen ihre Seelen verkörpert wurden auf Erden.

Es waren immer nur einzelne Menschen, die eine Mission zu erfüllen hatten:
hinzuweisen auf Meine Niederkunft und die Menschen zum Glauben zu führen.
Nach Meinem Kreuzestod aber war (ist) es allen Menschen möglich, Mich zu hören, die es nur ernstlich wollten (wollen), die Meine Gebote halten und also die Bedingungen erfüllten (erfüllen), unter denen Ich Mich offenbaren konnte (kann).

Im Glauben an Jesus als an Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst Mich verkörpern konnte, geht dem Menschen auch die Kraft zu, Meinen Willen zu erfüllen.
Er kann nun, ohne gehindert zu werden von Meinem Gegner, den Weg der Liebe gehen und sich selbst gestalten zu einem Aufnahmegefäß Meines Geistes, was zuvor nur wenigen möglich war .... diese wenigen aber noch mit der Sündenschuld belastet waren und darum auch für sie der Weg noch nicht frei war zu Mir.

Die Liebe also, die die Bindung zwischen den Menschen und Mir herstellte, war durch die Einwirkung Meines Gegners fast ganz erkaltet und darum die Menschen auch überaus entfernt von Mir.
Durch den Menschen Jesus wurde diese Entfernung verringert.

Er war gänzlich Mir verbunden, und er litt und starb für die Menschen, um die trennende Schuld zu tilgen, auf daß nun auch die Menschen ungehindert zu Mir kommen und dann auch die Stimme des
Vaters vernehmen konnten.
Der Urzustand sollte wiederhergestellt werden, der einen Vollkommenheitsgrad voraussetzt.
Dieser Vollkommenheitsgrad aber war nur zu erreichen nach Tilgung der großen Urschuld der Abkehr von Mir.

Also starb Ich für euch den Tod am Kreuz, weil anders diese Schuld nicht getilgt werden konnte. Und nun kann jeder Mensch den Grad erreichen, der ihn fähig macht, Meine Stimme zu vernehmen .... jeder Mensch kann sich zum Aufnahmegefäß Meines Geistes gestalten, in jeden Menschen kann Ich nun Meinen Geist ausgießen, der ein Leben führt nach Meinem Willen und Meine Gebote hält.
Ihm kann Ich Mich offenbaren, wie Ich es verheißen habe.

Amen
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BD 8988
Ausgießung des Geistes war kein einmaliges Geschehen.

Nur die Bereitschaft, euch von Meiner Liebe anstrahlen zu lassen, verlange Ich von euch, um dann auch Meinen Geist ausgießen zu können, der euch einführet in alle Wahrheit.

Ich verlange von euch, daß ihr freiwillig euch Mir wieder öffnet, um euch dann auch beglücken zu können mit dem Wissen, das ihr einstens besaßet, aber freiwillig hingegeben hattet.
Es ist so einfach zu verstehen, daß ihr eure einstige Sünde aufheben müsset dadurch, daß ihr Mir wieder die Liebe schenket, die ihr selbst Mir aufkündigtet, und daß ihr euch wieder von Meiner Liebe anstrahlen lasset, wie einst, da ihr Mir noch willensmäßig ergeben waret ....
daß ihr also wieder in den Urzustand eintretet, der euch unsagbar beseligte.

Und wieder werdet ihr selig sein, denn Meine Liebe in Empfang zu nehmen ist das höchste Glück, das ihr selbst euch bereiten könnet.
Doch immer wird euer freier Wille dazu benötigt.

Mit der Ausgießung Meines Geistes in euch werdet ihr wieder in den Zustand der Erkenntnis gelangen, denn das bewirket Mein Geist, daß er euch wieder das Wissen erschließet, das euch einstens beseligte, und ihr dann auch das Walten und Wirken eures Gottes und Vaters erkennet, daß ihr um alle Zusammenhänge wisset und nicht mehr in Blindheit des Geistes einhergeht .... daß ihr im Licht steht, denn das Wissen um die Wahrheit ist Licht, in dem ihr nun wandeln dürfet, das euch antreibt, dieses Licht weiterzuleiten dorthin, wo noch geistiges Dunkel ist.

Von dem Augenblick an, wo ihr selbst euch Mir öffnet, lebet ihr euer Erdenleben bewußt, denn ihr erkennet klar und deutlich, daß vor euch ein Ziel liegt, das ihr erreichen sollet und das ihr auch erreichen könnet, weil ihr immer die Kraft von Mir beziehen könnet, die der Vorgang des Geisteswirkens mit sich bringt.

Und ob ihr auch körperlich geschwächt seid, so wird doch eure Seele sich dieser Kraft erfreuen können, weil alles, was von Mir kommt, für euch nur eine gute Wirkung haben kann. Und euer Sehnen wird nur der endgültigen Vereinigung mit Mir gelten.
Ihr werdet euch bemühen, Meinen Willen zu erfüllen, der immer nur darin besteht, daß ihr euch in der Liebe übet, daß ihr euch in allen Tugenden übet und also ausreifet an eurer Seele.

Die Ausgießung des Geistes in ein sich Mir öffnendes Gefäß ist das Höchste, was ein Mensch auf Erden sich erwerben kann, denn dann hat er schon Mein Reich betreten, ihm leuchtet das Licht der
Erkenntnis, und freiwillig ist er wieder seinem Urzustand nähergekommen, denn mit Meinem Geist erfüllt zu sein setzt auch die Erlösung durch Jesus Christus voraus.

Und dann ist er auch frei von Meinem Gegner, der ihn zwar immer wieder versuchen wird, aber ohne Erfolg.

Die Ausgießung des Geistes ist keine Einbildung, sondern der Mensch kann sie beweisen durch ein gewaltiges, umfangreiches Wissen, das er nie zuvor besessen hat, das aber in einem jeden Menschen schlummert und nur zum Erwachen gebracht werden muß.
Doch es wird auch der Mensch nun wissen, daß er richtig denkt, wenn er dieses Wissen vertritt, er wird es wissen, weil ihm dieses sein Geist selbst sagt, und niemand wird ihm den Glauben rauben können.

Wer die Ausgießung Meines Geistes in sich zuläßt, der ist ein Anwärter Meines Reiches mit allen seinen Herrlichkeiten, denn er hat den letzten Schritt unternommen, in dieses Reich einzugehen, indem er freiwillig die Bindung hergestellt hat mit Mir als dem Licht- und Kraftquell von Ewigkeit .... er hat sich selbst in den Zustand versetzt, in dem Meine ersten Jünger sich befanden, als sie von Meinem Geist durchstrahlt werden konnten und nun Mich laut verkündeten, denn gleicherweise, wie sie es getan haben, werden sie auch (wird auch der letzte) nun nicht schweigen können, sie werden (er wird) ohne Scheu davon sprechen, daß Ich Selbst Mich ihnen (ihm) kundgebe, sie werden (er wird) das Evangelium der Liebe künden und sich völlig auf geistiger Bahn bewegen.

Sie werden (Er wird) auch selbst überzeugt sein, nur die reine Wahrheit auszusprechen, denn Mein Geist Selbst führet sie (ihn) ein in diese.
Und ob auch lange Zeit vergangen ist, seit diese Meine Jünger die Ausgießung Meines Geistes über sich erfahren haben, so werden doch die wenigen, an denen sich der gleiche Vorgang wiederholt, ebenso von der Wahrheit überzeugt sein und dafür eintreten.

Und also sorge Ich immer wieder dafür, daß Jünger in Meinem Auftrag reden, und dies besonders in der Endzeit, wo fast jeglicher Glaube an ein Geistwirken verlorengegangen ist.
Und auch diese sende Ich wieder mit dem Auftrag hinaus, die ewige Wahrheit weiterzugeben an die willigen Menschen, die nach der reinen Wahrheit begehren, die jedoch nur von Mir Selbst .... eben durch das Wirken Meines Geistes im Menschen .... ausgehen kann.

Daß ihr Menschen diesen Akt der Ausgießung des Geistes über Meine Jünger nur als einen einmaligen Akt ansehet, daß euch die Kenntnis fehlt, daß sich dieser Akt an allen denen vollziehen konnte, die gleich Meinen ersten Jüngern ein Liebeleben führten .... das beweiset den Mangel an Liebe und das Einwirken Meines Gegners, der immer darauf bedacht ist, euch in der Finsternis zu halten.

Aber dennoch sind immer wieder Menschen von Meinem Geist erleuchtet worden, denen es ernst war darum, in der Wahrheit zu stehen.
Und diese wirkten auch in der Stille, fanden aber bald kein Gehör mehr, denn der Gegner wirkte so offensichtlich, daß er sich gerade die zu seinen Stützen wählte, die eigentlich die Wahrheit vertreten sollten, die sich berufen glaubten, in der reinen Wahrheit zu stehen und diese nun zu verkünden.
Und so wurden „geisterfüllte“ Menschen immer angefeindet, weil deren Geistesgut ihren eigenen Lehren widersprach.
Und es ist so geblieben, immer mehr setzte sich der Irrtum durch, weil dessen nicht geachtet wurde, was den Menschen durch Meinen Geist zugegangen ist, und weil zuletzt selbst dieses Wirken den Menschen unbekannt blieb und sich nicht einmal Schriftkundige mit diesem Problem beschäftigten, das sie mit der Schrift selbst lösen konnten.

Und so ist der Akt der „Ausgießung des Geistes“ nur Meinen ersten Jüngern zuerkannt worden .... doch alles, was in der Schrift steht, gilt auch für alle Menschen .... ein jeder kann sich in den Zustand versetzen, daß ihm die gleiche Gnade zuteil wird, wenn er nur ein Liebeleben führt und das Verlangen nach der reinen Wahrheit in ihm vorherrscht, die dann auch den Menschen von innen erleuchtet, also „Mein Geist in ihm wirket“

Amen
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BD 8803
Ausgießung des Geistes über die Jünger und auch jetzt.

Daß Ich bei euch bleiben werde bis an das Ende, habe Ich euch verheißen, und es ist Mein Wort Wahrheit.
Ich habe jedoch eine Bedingung hieran geknüpft, daß ihr Mich fragen sollet, daß ihr die Antwort von Mir haben wollet, Der Ich die Ewige Wahrheit bin.
Und darum müsset ihr selbst mit Mir in Verbindung treten, und ihr werdet empfangen, was ihr erbittet. Denn es ist die Ausgießung des Geistes nicht nur von Meinen Jüngern empfangen worden .... es gelten alle diese Vergünstigungen den Meinen, die mit Mir in so inniger Verbindung standen, daß Ich sie also bedenken konnte gleich Meinen ersten Jüngern.

Und dieses Wirken an den Meinen ist als einmalig hingestellt worden, es ist nur als „Meine ersten Jünger“ betreffend und als einmaliger Vorgang erwähnt worden. Und sonach ist von dem „Wirken Meines Geistes“ im Menschen keine Kenntnis genommen worden, und gerade dieses Wirken Meines Geistes im Menschen ist es, wodurch Ich als euer Gott und Schöpfer erkannt werde, denn gerade das stellt die Bindung her mit Mir und den Menschen.

Ich brauche nur ein für Meinen Liebekraftstrom aufgeschlossenes Herz, in das Ich einströmen kann, um Mich nun ihm zu offenbaren.
Und Meine Offenbarungen sind tiefstes Wissen um das, was euch entfallen war. Ihr sollet wieder erfahren, was ihr waret, was ihr seid und wieder werden sollet .... es soll euch darüber Kenntnis zugehen, und also soll es Licht werden um euch.

Ich konnte darum Meinen Geist ausgießen über Meine Jünger, weil diese Mir ganz verbunden waren, weil sie alle Vorbedingungen erfüllten, die zum Wirken Meines Geistes in ihnen Voraussetzung waren, und weil Ich zuvor das Erlösungswerk für ihre Urschuld vollbracht habe.

Dann waren Meine Jünger von Meinem Geist erfüllt, und sie sprachen nun aus in Meinem Auftrag, was Ich Selbst redete zu ihnen.
Sie konnten nun lehren in Meinem Auftrag und den Menschen Mein Evangelium predigen. Und also werde Ich bei euch bleiben bis an das Ende, denn Ich fuhr zur Höhe und wollte euch doch nur Meine Gegenwart kundtun.

Und diese sollet ihr immer wieder erfahren und euch nicht verlassen glauben, denn Mein Geist ist ständig unter euch, die ihr mit Mir innig verbunden seid. Ich will euch lehren und euer Wissen erhöhen, so daß ihr mit Recht sagen könnet:
„Gottes Geist wirket in Mir.“
Und Ich kann euch nur in der Wahrheit unterweisen, wie Ich es verheißen habe mit den Worten:
„Ich will euch in die Wahrheit einführen und euch dessen erinnern, was Ich euch gesagt habe.“

Amen
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BD 4580
„Ich werde euch den Tröster senden ....“ (Erklärung scheinbarer Widersprüche)

Mein Geist führt euch ein in die Wahrheit, wie Ich es euch verheißen habe:
Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit, der euch in alle Wahrheit leiten wird und euch erinnern alles dessen, was Ich euch gesagt habe.
Wer also diesen Meinen Geist in sich wirken lässet, der wird auch in der Wahrheit stehen und unbedenklich alles annehmen können, was ihm der Geist aus Mir vermittelt.
Geisteswirken also ist die Voraussetzung, um in der Wahrheit zu stehen.

Dies bedenket einmal vollernstlich, und dann werdet ihr auch wissen, was ihr glauben könnet als von Mir ausgehend.
Sowie ihr euch Meine Worte, die Ich auf Erden zu Meinen Jüngern und diese auch zu allen Menschen gesprochen habe, ins Gedächtnis rufet, werdet ihr nicht abweisen können, daß ihr die reine Wahrheit auf einem Wege empfangen könnet, den Ich euch also angekündigt habe mit den Worten:
Ich werde euch den Tröster senden, den Geist der Wahrheit.
Und Meinen Worten habe Ich vorausgeschickt, daß Ich Wohnung nehmen will bei denen, die Mir ihr Herz zubereiten, daß Ich sie nicht allein lassen will, daß Ich Mich denen offenbaren will, die Mich lieben und Meine Gebote halten.
Also geht daraus hervor, daß Meine Offenbarungen von innen kommen müssen, daß Ich, so Ich im Herzen eines Menschen Wohnung genommen habe, Mich Selbst auch im Herzen äußere und daß das zur Folge hat, daß der Mensch Meine Stimme vernimmt durch das innere Wort.

Und wiederum habt ihr einen Beweis, daß ihr also dieser Stimme unbedenklich Glauben schenken dürfet, denn sie ist die Äußerung Meiner Liebe zu den Meinen, die darum zu den Meinen zählen, weil
sie Mich Selbst in ihr Herz aufgenommen haben, weil Ich in ihnen Wohnung nehmen konnte.

Also habt ihr nun Mein Wort, die Kundgabe Meines Willens, die Wahrheit in reinster Form. Ihr brauchet sonach nicht von außen belehrt zu werden, so ihr Mich Selbst als euren Lehrmeister anerkennt und euch Mir Selbst anvertraut.
Es ist also ein direkter Verkehr von euch zu Mir möglich, und das müsset ihr vorerst anerkennen, um wahrheitsgemäß belehrt zu werden.
Dann wird es euer Bestreben sein, aus erster Quelle die Wahrheit entgegenzunehmen, und ihr werdet auch überzeugt glauben können, was euch vermittelt wird.
Denn dieses Wissen geht euch nun in vollbewußtem Zustand zu;
Ich rede zu euch, und ihr höret Mich.

Ich rede aber zu euch durch euer Herz, und euer Herz vernimmt Meine Stimme, nicht euer körperliches Ohr, das nur von außen euch zugetragene Worte aufnehmen kann.

Höret ihr Mein Wort von innen, so wisset ihr, daß Ich Selbst es bin, Der Sich äußert;
höret ihr dagegen das Wort von außen, so müsset ihr den Ausgangsort zu erforschen suchen, denn von außen kann euch viel geboten werden, von außen tritt auch Mein Gegner an euch heran, und also sollet ihr ernstlich prüfen, und so ihr ernstlich prüfet, habet ihr auch den Willen, in Mir den Urheber dessen zu finden, was euch geboten wird.

Wollet ihr also Mich Selbst sprechen hören, so werde Ich sicher euren Wunsch erfüllen, und dann ist jedes Wort Wahrheit, das euch zugeht, so es von Mir ergebenen Dienern euch vermittelt wird.
Und das sei euch ein sicheres Zeichen:
daß Ich euch eine jede Frage beantworte, so ihr sie Mir zur Beantwortung vorleget.

Ihr alle werdet stets in einer Form belehrt, die eurem Reifegrad angepaßt ist;
ihr könnet tiefste Weisheit erst dann fassen, so ihr einen bestimmten Grad der Reife erreicht habt, wo ihr vom geistigen Reich aufgeklärt werden könnet in unverhüllter Weise, was euch verständlich sein wird, wenn ihr dazu Mein Wirken auf Erden zum Vergleich zieht, wo Ich stets in Gleichnissen, in Bildersprache zu den Menschen redete, um es ihnen verständlich zu machen.
So auch haben diese verhüllten Belehrungen den Zweck, den Menschen zum Denken anzuregen, auf daß er eindringet in geistiges Wissen und es nicht nur oberflächlich mit seinen leiblichen Ohren aufnimmt.

Gebe Ich Mein Wort wie jetzt unverhüllt, dann ist ein Reifegrad Voraussetzung, der ein rechtes Verständnis Meines Wortes garantiert.
Sinngemäß werden sich nun keine Unstimmigkeiten ergeben, sowie sowohl das verhüllte als auch das direkte Wort von oben in unverhüllter Form den gleichen Ursprung haben, sowie eine jede Belehrung also von Mir ausgegangen ist.
Diese Prüfung aber müsset ihr erst vornehmen, wozu ihr nur Meine Hilfe zu erbitten brauchet, um ein rechtes Urteil zu fällen.

Bedenket, daß auch der Widersacher arbeitet, und gerade dann, wenn die Menschen ihm zu entfliehen suchen, wenn sie nach der Wahrheit trachten, um Mich zu erkennen und liebenzulernen. Dann wird er stets das Licht zu verlöschen oder zu verdunkeln suchen und eifrig am Werk sein, wo sich Gelegenheit bietet.
Um euch Menschen nun beizustehen und das Wirken jener Macht zu entkräften, gebe Ich euch durch Wahrheitsträger Aufschluß, wo unreine Kräfte euer Denken in die Irre geleitet haben.

Was von oben kommt, ist Wahrheit, was von unten kommt, ist Irrtum und Lüge.
Wo direktes Geisteswirken von innen zu erkennen ist, dort können nur Kräfte von oben tätig sein, die Meine Ausstrahlung empfangen und weiterleiten.
Wo aber Kräfte sich einer Form im unbewußten Zustand bedienen, dort ist Vorsicht geboten, denn eine willenlose Form kann auch von einer finsteren Kraft gebraucht werden, wenn auch nur für kurze Zeit, doch es bestimmen die Mitmenschen oft selbst die Äußerungen, die durch eine solche Form gemacht werden, durch ihre Wünsche, die sofort ergriffen werden von jenen Kräften, die durch eine Form sich nun hörbar äußern.
Denn sowie unter den Zuhörern starke Willenskräfte sind, werden deren Gedanken auch einen starken Einfluß haben und nun je nach ihrer Wahrheit von lichten oder finsteren Kräften erfaßt und hörbar zum Ausdruck gebracht.
Darum soll bei Entgegennahme von Geistesgut der Mensch stets sich freimachen von eigenem Wissen, er soll demütig und wie ein unwissendes Kindlein sich belehren lassen, dann wird ihm auch
reinste Wahrheit zufließen, weil kein Widerstand vorhanden ist, der solches verhindert.

Es werden sich viele daran stoßen, daß ein scheinbarer Widerspruch zutage tritt, doch Mein Geist hat stets das gleiche den Menschen kundgetan, es wurde nur nicht von allen gleich verstanden, und
selbst, die Mein Wort aufnahmen, waren nicht frei von eigenen Gedanken, sowie sie ihren Blick der Welt zuwendeten und das Weltgeschehen in Verbindung brachten mit dem Geistigen.

Zudem war für die Menschen jener Zeit, in der Ich auf Erden weilte, Mein Heilsplan von Ewigkeit fremd, und die Erklärungen, die Ich den Menschen gab über die fernere Zeit, waren so gehalten, daß nur der völlig zur Liebe geformte Mensch sich ein rechtes Bild hätte machen können von der letzten Zeit, vom jüngsten Gericht und vom Ende.

Den anderen mangelte die Erkenntnis, und eine klare Darstellung des letzten Geschehens hätte ihnen nicht zum Vorteil gereicht, denn sie standen noch vor dem ihnen besonders angekündigten Gericht, vor der Zerstörung Jerusalems, die für jene Menschen gleichfalls ein Abschnitt einer Epoche bedeutete und ihnen näher lag als das Ende.

So wurde wohl den Menschen Kenntnis gegeben von einer Erneuerung, von einer geistigen Wende, doch mit dem Zusatz, der sich mehr auf die Wandlung der Menschen bezog, als auf die Umwandlung der Erde, weil das Wissen um letztere ihrem Geisteszustand unzuträglich war.

Nun aber wende Ich Mich an die Menschen, die den letzten Abschnitt auf dieser Erde erleben.

Ich wende Mich an jene, die eine gewisse Seelenreife erlangt und darum auch das Verständnis haben für das Kommende.

Ihnen gebe Ich restlos Aufschluß und weise sie an, den Mitmenschen davon Kenntnis zu geben. Doch Glauben finden werden sie nur bei denen, die durch rechtes Streben nach Vollkommenheit auch urteilsfähig und hellen Geistes sind, die Meinen Heilsplan kennen und darum wissen, daß es keine andere Möglichkeit mehr gibt als eine totale Umgestaltung der Erde, um der Seelen willen, die zutiefst gefallen sind und doch einmal erlöst werden sollen. Jetzt spreche Ich zu den Menschen der Endzeit, doch auch damals waren Meine Worte nicht im Widerspruch stehend.

Ich sprach als Mensch Jesus so, wie Ich es sah und wurde daran gehindert, das Ende zu sehen, wie es kommet.
Ich sah die umgewandelte Menschheit, nicht aber die umgewandelte Erde, weil es Gott gefiel, die damaligen Menschen darüber in Unkenntnis zu lassen.

Daß und wie lange die Erde Bildungsstation des Geistigen bleiben muß, daß sie also als irdische Schöpfung weiter bestehenbleiben muß, sollte den Menschen wohl klargemacht werden, die Umgestaltung der Erdoberfläche aber betrifft die Aufwärtsentwicklung des in der Materie gebundenen Geistigen und die Neubannung des Geistigen, das als Mensch verkörpert die Glaubens- und Willensprobe nicht bestanden hat.
Beides war der Menschheit noch nicht verständlich, sie unterschied nur eine irdische Welt, wie sie bestand, und eine rein geistige Welt, und den Menschen ward nur darüber Erklärung, daß die Erde als materielle Welt noch nicht auszuschalten ist und daß die Weiterentwicklung in endlos langer Zeit noch auf dieser Erde vonstatten gehen muß, denn die Erde als Gestirn vergeht nicht, nur wird sie nach dem letzten Gericht in völlig neuer Gestaltung ihre Mission erfüllen und also eine neue Entwicklungsperiode beginnen mit einem paradiesischen Zustand .... mit den Menschen, die zuvor entrückt werden, weil sie im letzten Glaubenskampf ihre Treue Mir beweisen, weil sie ausharren bis zum Ende und darum selig werden in engster Verbindung mit Mir und dem lichtvollen geistigen Reich.

Amen
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BD 8967
Wissen um den Vorgang des Wirkens des Geistes.

Was ihr zu wissen benötigt für euer Erdenleben, das wird euch wahrlich dargeboten von Mir, wenn ihr Mir eure Herzen erschließet und für Mich und Mein Reich tätig sein wollet.

Daher braucht euch der Gedanke nicht zu bedrücken, daß ihr nicht in Gebiete eingeführt werdet, die für die letzte Arbeit auf Erden an den Seelen belanglos sind, da es zur Zeit viel wichtiger ist, daß sie zunächst einmal zu einem lebendigen Glauben gelangen, daß sie um die Begründung und Bedeutung des Erlösungswerkes wissen, daß sie um die Kraft der Liebe, um ihre Auswirkung erfahren .... denn davon hängt ihr Los in der Ewigkeit ab.

Und darum führe Ich jetzt den Menschen dieses Wissen zu, wenngleich Ich auch Schöpfungsgeheimnisse enthülle, doch diese nur einen geringen Umfang Meiner Offenbarungen ausmachen, eben weil sie jetzt nicht so wichtig sind.
Doch den Erschaffungsakt aller von Mir einst ausgestrahlten Wesen stelle Ich ganz besonders heraus, weil sich da Irrtümer eingeschlichen haben, die überaus wichtig sind und berichtigt werden müssen.
Die Aufgabe aber, die Ich Meinen Weinbergsarbeitern stelle, ist die Verbreitung alles dessen, was gerade in der Endzeit den Menschen noch Rettung bringen kann. Sie sollen wissen, daß Sich Einer für sie geopfert hat, und daher müssen sie um ihre Urschuld wissen und daß diese nicht von ihnen allein getilgt werden kann.

Also müssen sie sich an den Einen wenden, Der ihnen Rettung brachte, Der aber auch anerkannt werden muß, damit das Rettungswerk auch sich an ihm vollziehen kann.
Und über alle diese Zusammenhänge könnet ihr ihnen auch aufschlußreiche Erklärungen geben, die ihr Mein Wort empfanget.
Ihr könnet sie vorbereiten auf das Ende, das Ich durch euch als naheliegend ankündige, ihr könnt ihnen aber auch sagen, daß sie nur durch Liebewirken das Ende für sich zu einem erfolgreichen gestalten können, daß sie es nicht zu fürchten brauchen, wenn sie diese Meine Gebote erfüllen und ihre Ichliebe zur uneigennützigen Nächstenliebe wandeln.

Ihr könnet ihnen aber auch das Wissen zuleiten um das Fortleben der Seele, das zwar nur wenige annehmen werden, das aber ein jeder von Meinen Dienern mit Überzeugung vertreten kann, weil ihm das Wissen davon von Mir aus zugegangen ist.
Und so könnet ihr also auf das Wirken Meines Geistes hinweisen. Und das wird für euch das Schwerste sein, denn daran glaubt kaum ein Mensch von denen, die noch nicht selbst den Geist erweckten und gerade das Wirken des Geistes ihnen unglaubhaft ist.

Aber selbst die Menschen, die die Schrift lesen, haben dafür kein Verständnis, ansonsten es wahrlich leicht wäre, die Menschen in die Wahrheit zu leiten, denn würde ihnen der Vorgang des Wirkens Meines Geistes verständlich sein, dann würden sie ohne weiteres annehmen, was ihr ihnen bringet, und sich in wahrem Denken bewegen.
Und den Glauben daran muß ein jeder Mensch selbst finden, was auch nur wieder die Liebe zuwege bringen wird.

Darum ist das Allerdringlichste, die Menschen zu einem Liebeleben anzuregen, ihnen die Auswirkung dessen klarzumachen und auch die Folgen von einem liebelosen Leben, das ihnen sicherlich den Tod eintragen wird.
Selbst die Führenden haben kein Verständnis dafür, was Meine Worte bedeuten, die Ich Selbst gesprochen habe, als Ich auf Erden wandelte, sie gehen blind daher und „predigen“, sie bringen den Menschen das Heil oder glauben, es ihnen zu bringen und gehen doch am Köstlichsten vorüber, an Meinem direkt aus der Höhe gesprochenen Wort, das ihnen Aufklärung geben würde in allen ungelösten Fragen.

Aber sie fühlen sich berufen und sind doch blinde Führer, die niemandem ein Licht geben können.
Darum wird auch die Zahl derer sehr klein sein, die ihr noch gewinnen könnet für Mich und Mein Wort, denen ihr die reine Wahrheit vermitteln könnet und die darum auch das Ende nicht zu fürchten brauchen.

Doch auch daran glauben die Menschen nicht und verlegen dieses noch in weiteste Ferne, und sie werden überrascht sein und sich nicht vorbereitet haben, doch Meiner Ankündigungen achten sie nicht, und also werden sie ein Ende mit Schrecken zu erwarten haben, sie werden wieder gebannt werden in den Schöpfungen der neuen Erde, wenn Ich Mich nicht vorher ihrer erbarme und sie vorzeitig abrufe von dieser Erde, dann ist ihnen noch die Möglichkeit gegeben, doch noch zum Licht zu finden und zu Jesus Christus, Der die Menschen erlöst hat von Sünde und Tod.

Amen
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BD 8213
„Ich gieße Meinen Geist aus ....“

„Ich gieße Meinen Geist aus über alles Fleisch, und Knechte und Mägde werden weissagen und Jünglinge helle Träume haben ....“

Diese Verheißung ist von Mir ausgegangen und gilt besonders für diese letzte Zeit, wo die Dunkelheit so tief ist, in der die Menschheit dahinwandelt, daß sie Licht braucht aus der Höhe, und Ich werde jedes willige und taugliche Gefäß dafür benützen, Meinen Geistesstrom einfließen zu lassen, so daß Mein Liebelichtstrahl Eingang findet in die Menschenherzen.

Und es hören diese Menschen Mein Wort in sich, das sie nun auch ihren Mitmenschen weitergeben können.
Meine Ansprache ist klar und verständlich, sie bedarf keiner Erläuterung, und sie wird auch von dem Empfangenden als Mein Wort erkannt, als Stimme des Vaters, Der zu Seinem Kind spricht.

Es ist nun aber irrig, anzunehmen, daß Ich es von dem Verstand des Empfangenden abhängig mache, in welcher Form sich Mein Geist äußert, denn es geht der Geistesstrom von Mir aus und er wird nun daran erkenntlich sein, daß der Geist tiefste Weisheiten ausspricht und dem Menschen tiefstes Wissen erschließt, in einer Art, daß es jeden Menschen anspricht und auch als göttliche Ansprache erkennbar ist.

Denn Ich will durch den Geist den Menschen (die Seelen) ansprechen, die aus Mir ausgegangen sind;
es muß sich aber auch der Verstand des Menschen mit einem Geistesgut auseinandersetzen können, das göttlichen Ursprungs sein soll.

Doch wiederum ist weniger die „Form“ der Übermittlung entscheidend, sondern der Inhalt muß gewertet werden, ob er dem Menschen Licht schenkt, ob er dadurch zur Erkenntnis gelangt, ob er etwas gewinnt, was er zuvor noch nicht besessen hat.

Und so können geistige Gespräche geführt werden .... redet bei solchen Gesprächen ein Mensch voller Weisheit von Mir und dem geistigen Reich, kann er den Mitmenschen alles verständlich machen und sie zu einem lebendigen Glauben führen .... so ist dieser Mensch also von Meinem Geist erfüllt, er spricht dann in Meinem Auftrag, er wird von Mir benützt als Gefäß für Meinen Geistesstrom, und er vermag wahrlich, viel Segen zu stiften, denn er dienet Mir dann als Sprachrohr, durch das Ich die Wahrheit zur Erde leiten kann, durch das Ich den Mitmenschen Licht geben kann, die nur guten Willens sind.

Gerade bei geistigen Aussprachen wird die größte Gelegenheit geboten, Mich durch einen Menschen kundzutun, und dann erfüllet sich auch Mein Wort:
„Sorget nicht, was ihr reden werdet, denn Ich werde euch die Worte in den Mund legen ....“
Immer aber werde Ich zu den Menschen so reden, wie sie selbst aufnahmefähig sind, d.h. es muß allen denen verständlich sein, die Meine Ansprache nun durch jenes Gefäß hören.
Es wird immer Meine Liebe hervortreten, Meine Weisheit und Macht.

Denn Liebe ist es, die Mich überhaupt zu euch reden lässet, weil ihr Menschen in Not seid, in geistiger Finsternis.
Und immer wieder sage Ich euch, daß Ich ein Gott der Liebe bin, kein Gott des Zornes, der durch Drohungen seine Geschöpfe zu bewegen sucht, ihm gehorsam zu sein.

Drohungen beweisen immer einen Grad von Lieblosigkeit, Ich aber will Meine Kinder durch Liebe gewinnen und werde sie daher auch immer nur in liebevoller Ansprache auf den rechten Weg zu leiten suchen, nicht aber durch Drohungen Furcht in ihnen erwecken, die ihren Glauben unfrei machen würde und ein solcher Glaube für Mich ohne Wert ist.

„Mein Wort“ ist ein Zeichen Meiner Liebe-Anstrahlung.
Wollen die Menschen Meine Liebe nicht in Empfang nehmen, geben sie ihren Widerstand gegen Mich nicht auf trotz Meiner endlosen Liebe, die sich immer wieder durch Mein Wort zum Ausdruck bringt, dann erst werde Ich mit lauter Stimme sprechen, auf daß Mich die Menschen hören müssen und sie ihre Ohren nicht mehr verschließen können.

Doch Ich bin überaus langmütig und geduldig, und Ich werde auch mit Meinen Geschöpfen in liebevollster Weise verkehren.
Ich werde ihnen Mein Wesen immer wieder zu erklären suchen, um auch ihre Liebe zu gewinnen, und Ich werde viel ungewöhnliche Hilfeleistung ausführen, um Mich und Meine Liebe zu beweisen.

Doch durch Drohungen werde Ich sie nicht zu gewinnen suchen, weil keine Liebe durch Zwang gewonnen werden kann und jegliche Drohung auch ein Zwang ist, weil Mich dann die Menschen fürchten lernen und in ihrem Denken und Wollen unfrei werden.

Es wird das Ende kommen, es wird der Tag des Gerichtes kommen mit unwiderlegbarer Gewißheit.
Doch Ich locke und rufe Meine Kinder bis zur letzten Stunde, auch wenn Ich durch Meine Werkzeuge ihnen lange schon das Gericht ankündigte.
Denn diese Ankündigungen sollen wieder nur bezwecken, daß sie ernsthaft Dessen gedenken, aus Dessen Macht sie hervorgegangen sind.

Und Ich werde auch mit Worten der Liebe mehr erreichen als mit Androhungen jeglicher Art, denn der Vater sehnt Sich nach der „Liebe“ der Kinder, und diese Liebe sollen sie Mir frei schenken, dann erst habe Ich Mein Ziel erreicht.
Ihr könnet es glauben, daß Ich voller Erbarmen den Wandel Meiner Geschöpfe auf Erden verfolge und daß Ich keiner scharfen Worte fähig bin, um die Menschen nicht noch mehr von Mir abzudrängen.

Denn Meine Liebe weiß um die Fesseln, die Mein Gegner ihnen angelegt hat, und Ich suche sie zu lösen und suche daher, erst ihr Vertrauen zu gewinnen, auf daß sie sich in Meine Arme flüchten und sich befreien lassen von Mir.

Und das vermögen nur Worte der Liebe, niemals aber Strafandrohungen oder Worte des Zornes .... Denn Ich weiß um die Schwäche der Menschen in der Endzeit, Ich weiß um das erbarmungslose Wirken Meines Gegners und kann daher nur immer Gnade dagegensetzen, wo er zu listigen und
schändlichen Mitteln greift, um Verwirrung zu stiften.
Und Meine endlose Liebe wird wahrlich den Sieg davontragen ... selbst wenn noch Ewigkeiten darüber vergehen.
Aber Ich verheiße euch allen, daß einmal für euch die Zeit der Freiheit kommt, und Ich helfe euch, dieses Ziel so schnell als möglich zu erreichen, aber Ich belasse euch den freien Willen und rufe euch nur zu: „Höret auf Meine Stimme ....„

Amen
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BD 7822
Voraussetzung für die „Ausgießung des Geistes“ ....

Die Ausgießung des Geistes erfordert gewisse Bedingungen, die erfüllt werden müssen, denn Mein Geist kann sich nur ergießen in ein geöffnetes Gefäß, das so zubereitet ist, daß Mein Geist in dieses einströmen kann.
Und diese Zubereitung wieder erfordert eine Seelenarbeit, die der Mensch an sich vollzogen haben muß, oder auch:
Der Mensch muß Mir Selbst eine Wohnstätte bereitet haben, weil unbedingt Meine Gegenwart nötig ist, um Mich äußern zu können durch Meinen Geist. Der Geistesfunke schlummert zwar in einem jeden Menschen, doch er muß zum Leben erweckt werden, es muß die Bindung hergestellt werden mit dem Vatergeist von Ewigkeit, damit er sich nun auch äußern kann. Und es wird die Bindung hergestellt, es wird der Geistesfunke zum Leben erweckt, wenn der Mensch in der Liebe lebt, wenn er also durch Liebewirken Mich Selbst zu sich zieht, Der Ich die Liebe bin.

Es muß der Mensch seine Seele entschlacken von allen lichtundurchlässigen Hüllen durch die Liebe, dann bereitet er sich selbst also zu, er macht sich selbst zu einem Aufnahmegefäß des göttlichen Geistes, er erfüllt die Bedingungen, die eine Ausgießung des Geistes zur Folge haben.
Und er muß glauben, daß sich Mein Geist auf ihn ergießet, daß der Vater Seinem Kind gegenüber Sich äußern will und kann.
Und er wird wieder nur glauben, wenn er sich zur Liebe gestaltet hat .... denn erst, wenn er an ein Wirken Meines Geistes in ihm glaubt, wird er auch lauschen nach innen, um zu hören, was ihm dieser Geist vermittelt.
Solange dieser Glaube fehlt, wird er niemals von einer „Gabe des Geistes“ sprechen können, er wird einfach die Kräfte, die in ihm schlummern, nicht erwecken, und also werden sie sich auch nicht
äußern können, wenngleich sie in ihm sind.

Die Liebe zwar wird bald sein Denken erleuchten, weshalb ein liebender Mensch auch bald zum Glauben kommen kann, wenn sein Streben geistig gerichtet ist und er in Meinem Willen zu leben sich bemüht.

Doch Mein Geist drängt sich nicht vor
es wird niemals ein Mensch Meines Geistes Stimme vernehmen, der nicht bewußt die Bindung mit Mir herstellt, um Mich zu hören.
Denn das Lauschen nach innen ist erforderlich, will er Mich vernehmen und weisheitsvolle Belehrungen entgegennehmen, die ihm nur der Geist aus Mir vermitteln kann.

Und gerade der Glaube an das Wirken Meines Geistes ist den Menschen verlorengegangen, so daß sie einem ganz natürlichen Vorgang, der den Menschen nur Meine große Liebe beweisen sollte, völlig ungläubig gegenüberstehen, wenngleich Ich Selbst ihnen die Verheißung gab, bei den Menschen zu bleiben und sie in alle Wahrheit einzuführen.

Sie verstehen diese Verheißung nicht, ansonsten sie daran glauben würden und Meinem Wort größere Bedeutung zubilligen, das ihnen von oben ertönt oder durch Meine Boten ihnen vermittelt wird.
Mein Geist benötigt nur ein zubereitetes Gefäß, auf daß Er Sich in dieses ergießen kann.
Dann aber beweiset Er Sich euch auch, Er spricht zu euch, wie ein Vater zu seinen Kinder redet, und Er wird euch jederzeit Aufklärung geben, wenn ihr geistig von Ihm belehrt zu werden begehret.

Aber Er kann Sich nicht äußern, wo Liebe und Glaube fehlen, wo der Mensch noch nicht die Seelenarbeit geleistet hat, daß er sich selbst zur Liebe gestaltet und aller Schlacken seiner Seele schon ledig geworden ist.
Denn Ich kann nur Wohnung nehmen in einem reinen Herzen, das liebeerfüllt ist und Meine Gegenwart ertragen kann.
Wo aber diese Voraussetzungen vorhanden sind, dort weile Ich und beweise auch Meine Gegenwart.
Ich gieße Meinen Geist aus über alles Fleisch.
Ich lehre und tröste, Ich führe die Menschen ein in die Wahrheit, Ich bleibe bei ihnen, bis an der Welt Ende.

Amen
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BD 3615
Bedingungen für das Wirken des Geistes.

Euer Wissen ist Stückwerk, solange euch nicht der Geist in euch belehret .... und euer Grübeln und Forschen genügt nicht, so ihr euch nicht zuvor in Verbindung setzet mit Mir, um Meinen Geist ....
um Erhellung eures Denkens bittend.

Und wer sonach sein Wissen gewonnen hat, ohne Meine Hilfe zuvor erbeten zu haben, der kann wohl von Menschenweisheit sprechen, niemals aber göttliche Weisheit sein eigen nennen.
Wissen, das das geistige Reich betrifft und der Wahrheit entspricht.

Denn dieses Wissen teile Ich allein aus, wohl jedem, der es begehret, jedoch unter der Voraussetzung, daß die Bedingungen erfüllt werden, die Ich stelle, auf daß Mein Geist im Menschen wirken kann.
Also ist das Wissen, die reine geistige Wahrheit, immer nur dann garantiert, wenn der Bittende sich gänzlich Meinem Willen unterordnet, wenn er lebt nach Meiner Lehre .... in der Liebe zu Mir und zum Nächsten.
Diese Bedingung muß der Mensch als erste erfüllen, will er Meiner Gnadengabe, der Vermittlung der reinen Wahrheit durch Meinen Geist, gewürdigt werden.
Er muß ferner im tiefen Wahrheitsverlangen stehen.
Diese Bedingung stelle Ich gleichfalls, doch diese wird wenig beachtet.

Denn um das Wissen zu empfangen, das der Wahrheit entspricht, muß der Mensch sich vorerst seines von Menschen empfangenen Wissens entäußern, d.h., er darf nicht von sich annehmen, schon wissend zu sein .... ansonsten er sich schwerlich öffnet dem Zustrom der reinen Wahrheit, so diese nicht mit seinem alten Wissen übereinstimmt.

Er muß bereit sein, das Wissen hinzugeben, das er besitzt, für die Übermittlung der reinen Wahrheit.
Und diesen Willen bringt nur der Mensch auf, der noch nicht von der Wahrheit seines Wissens überzeugt ist.

Glaubt er jedoch, in der Wahrheit zu stehen, so wird er schwerlich um diese bitten, und folglich kann sie ihm auch nicht vermittelt werden, es kann nicht der Irrtum seines Wissens aufgedeckt und ausgerottet werden.
Völlig freiwillig sich Mir hingeben und lauschen, was Ich ihm nun kundtue durch Meinen Geist .... dies ist der einzige Weg, um zur reinen Wahrheit zu gelangen.

Und also muß der Mensch tief glauben, er muß fest überzeugt sein davon, daß Ich ihm die Wahrheit übermitteln kann und will.
Er muß vom Wirken des Geistes in ihm, von Meinem direkten Wirken im Menschen, überzeugt sein, ansonsten er nicht in die Stille geht und lauschet, was Mein Geist ihm kündet.
Das bewußte Horchen nach innen ist also gleichfalls eine Bedingung, die erfüllt werden muß, um Mich zu hören.

Denn die Stimme des Geistes ist leise und zart und klingt nur dem, der sich gänzlich abschließt von der Welt, der in sich hineinhorchet, also die Verbindung mit dem geistigen Reich herstellt, mit Mir als dem Geber der Wahrheit, als dem Vatergeist, Dessen Anteil als Geistesfunke in seiner Seele ruht.
Er muß den Geist in sich sprechen lassen und seine Seele zuvor so gestalten, daß sie aufnahmefähig ist für die Ausgießung des Geistes.
Und reichstes Wissen wird Anteil sein eines Menschen, der diese Bedingungen erfüllt, der ernstlich nach der Wahrheit trachtet und Mich als die ewige Wahrheit darum angeht.

Denn Ich will die Wahrheit den Menschen zuleiten, Ich will nicht, daß sie in der Finsternis des Geistes dahingehen, Ich will sie herüberziehen in das geistige Reich, und dies ist nur durch Vermitteln und Empfangen der reinen Wahrheit möglich, die allein zu Mir hinführt, weil sie von Mir auch ihren Ausgang nimmt.

Und wer also forschet, der wird rechte Gedanken haben, er wird eindringen in tiefstes Wissen, in das geistige Gebiet, das allen Anders-Forschenden verschlossen bleibt, weil dies Mein Wille ist.
Das Gebet um Erhellung des Geistes allein garantiert noch nicht sein Wirken, wenn nicht auch die anderen Voraussetzungen beachtet werden, von denen Ich jedoch nicht abgehe, weil eines das
andere bedingt .... weil geistige Gabe nur dann geboten werden kann, wenn Mein Gesetz erfüllt wird, das von Ewigkeit festliegt.

Amen
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BD 7726
Gottesgeistfünkchen im Herzen.

Und Mein Name soll verherrlicht werden vor der Welt.
Denn ihr sollet erkennen an und in euch, Wer Sich euch offenbart, ihr sollt es fühlen im Herzen, wenn ihr angesprochen werdet von Mir, und ihr sollt Mir dann bewußt Lob und Dank sagen, weil ihr Mich erkennet.
Das Maß Meiner Liebe ist unbegrenzt, und es wird sich niemals entleeren, immer wieder wird der Quell der Liebe und Kraft sich öffnen und sich über euch ergießen, und immer wieder werdet ihr die
Nähe eures Vaters spüren können.

Und das ist Meine Gnade, die Ich über euch ausschütte, weil ihr, Kindlein gleich, noch schwach seid und Meine Hilfe benötigt.
Und wenn Ich euch nun kundtue, daß Ich mitten unter euch bin, dann verharret in stiller Andacht und gebet eure Herzen Mir zu eigen.
Und Ich werde sie alle annehmen und mit liebevoller Fürsorge zur Vollendung bringen.
Und ihr werdet zu leben beginnen in inniger Gemeinschaft mit Mir.
Strahlend hell wird euer geistiges Auge sein, es wird euch das Licht der Erkenntnis leuchten .... denn ihr habt heimgefunden zum Vater, Der in euch ist, weil ihr selbst Ihm Wohnung bereitet habt, weil ihr Mir die Tür des Herzens öffnetet, als Ich anklopfte und Einlaß begehrte.

Als ihr diese Erde betratet als Mensch, kam Ich schon zu euch, Ich legte ein kleines Fünkchen Meines Gottesgeistes in euch, einen kleinen Liebefunken, der in euch wachsen sollte zu einer Flamme, die sich mit dem Feuer Meiner ewigen Liebe wieder vereinigen sollte.

Ein kleines Anteil Meiner Selbst also ist in euch, wenn ihr euch als Mensch auf Erden verkörpert, und somit also ist eine Verbindung mit Mir hergestellt, die aber erst in euch bewußt werden muß, indem ihr im freien Willen eine Verbindung mit eurem Gott und Schöpfer suchen müsset, und die nun auch schon da ist, weil ihr diesen Willen habt, mit eurem Gott und Schöpfer verbunden zu sein.

Dieses Gottesfünklein ist in euch, das euch zum göttlichen Geschöpf stempelt, wenn ihr es zum Durchbruch kommen lasset.
Und es kann in euch zum Durchbruch kommen, wenn ihr euer Wesen zur Liebe wandelt.
Denn ihr verkehrtet einst euer Wesen, das pur Liebe war, zum Gegenteil;
ihr nahmet das Wesen Meines Gegners an, der bar jeder Liebe ist, und ihr entferntet euch daher von Mir.
Aber ihr waret Kinder Meiner Liebe, ihr waret aus Meiner Liebe hervorgegangen, und ewiglich werde Ich euch nicht hergeben oder Meinem Gegner überlassen, weil Meine Liebe zu euch übergroß ist.
Ihr würdet aber niemals wieder zu Mir zurückfinden, wenn Ich euch nicht für das Erdenleben ein Fünkchen Meines Gottesgeistes, Meiner ewigen Liebe, beigesellt hätte, denn dieses Geistesfünkchen soll euch Mir wieder entgegenführen, es soll euch zu Mir hindrängen, es soll über den Körper siegen und die Seele .... euer eigentliches Ich ....
zu sich ziehen, auf daß sich die Seele eine mit dem Geist und also auch die Einigung mit Mir, mit dem Vatergeist von Ewigkeit, stattfinden kann.
Und dieser Geistesfunke lebt in euch, aber er verhält sich still, bis ihr selbst ihm durch euren Willen Freiheit gebt, daß er sich äußern kann.

Und dann äußere Ich Selbst Mich in euch.
Dann ist euer Erdenlebenszweck erfüllt, und dann ist euer Leben nur noch ein einziges Dank- und Lobgebet, denn dann hat sich auch euer Wesen wieder gewandelt zur Liebe, weil ohne Liebe Mein Geistesfünkchen nicht hätte zum Leben kommen können.
Kann sich aber Mein Geist in euch kundtun, dann ist der Beweis gegeben, daß Ich Selbst in euch gegenwärtig bin .... es ist der Beweis gegeben, daß das Kind heimgefunden hat zum Vater, daß es die weite Kluft überwunden hat, die es Ewigkeiten hindurch vom Vater getrennt hielt .... daß es nun wieder von Meiner Liebekraft durchstrahlt wird, wie es war im Anbeginn.

Amen
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BD 8643
Erklärung über Wassertaufe.

Ihr begreifet immer noch nicht Meines Wortes geistigen Sinn ....
ihr leget euch die Buchstaben aus nach eurem Verstand, und ihr könnet daher auch nicht zu den rechten Ergebnissen kommen, ihr könnet es nicht verstehen, was Ich euch sagen wollte, als Ich zu Meinen Jüngern sprach:
„Taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.“
Unter „Taufe“ verstehet ihr immer nur das Untertauchen in das Wasser
eine äußere Form, welche die Menschen anwendeten, um ihren Gehorsam gegen das Gebot der Taufe kundzutun .... die aber eben auch nur eine äußere Begleitform war und ist, niemals aber den eigentlichen Kern Meines Gebotes berührt.

Die Wassertaufe an sich bringt keinerlei Wandlung des Menschen zustande, was ihr Menschen doch werdet zugeben müssen.
Erst die Zuwendung dessen, was vom Vater, vom Sohn, vom Geist ausgeht .... was die Liebe des Vaters, die Weisheit des Sohnes und die Kraft des Geistes beweiset .... das kann in dem Menschen eine Veränderung bewirken und ist erst die wahre Taufe, die ein jeder Mensch empfangen haben muß, um sein Ziel auf Erden zu erreichen:
sich zu vollenden, um sich mit Mir zusammenschließen zu können auf ewig.

Der Vater .... die Liebe ....ist ein ewiges Feuer,
von Dem das Licht der Weisheit .... der Sohn .... ausgeht,
und es muß nun auch die Kraft des Geistes sich äußern,es muß der Mensch.
Als schwaches Geschöpf, von Liebe und Weisheit so erfüllt sein, daß er selbst nun wieder zu Kraft und Freiheit gelangt.
Er muß von Meinem Geist erfüllt sein, also Liebe, Weisheit und Geisteskraft müssen ihn kennzeichnen als göttliches Geschöpf, das zur Vollkommenheit zurückgekehrt ist.

Es muß der Mensch untertauchen im Meer Meiner Liebe, er muß eingeführt werden in alle Wahrheit, was immer geschehen wird durch Meinen Willen, Meine Kraft und Meine übergroße Liebe. Taufet sie im Namen des Vaters .... bringet ihnen Mein Wort in Liebe dar, das Weisheit in sich birgt, und machet dadurch das Wirken des Geistes im Menschen möglich, das Liebetätigkeit voraussetzt, weil die Äußerung Meines Geistes die Entäußerung Meiner Liebe ist, die in der Zuleitung der Weisheit .... einem wahrheitsgemäßen Wissen .... zum Ausdruck kommt.
Liebe, Weisheit und Kraft ....
darüber müsset ihr Menschen wahrheitsgemäß aufgeklärt werden, und diese Aufklärung ist eine wahre Geistestaufe, die aber nicht durch ein Untertauchen im Wasser ersetzt werden kann.
Verstehet es doch, ihr Menschen, daß ihr euch nicht an äußere Formen binden sollet .... verstehet es, daß Ich wahrlich nicht Äußerlichkeiten von euch fordere, sondern immer nur das bewerte, was im Geist und in der Wahrheit unternommen wird.

Und wenn ihr nun als Beweis eures rechten Denkens die Taufe des Johannes an Mir im Jordan anführet, so bedenket, daß die Menschen in jener Zeit noch sehr wenig wußten von Mir, daß sie zu jener Zeit viel auf äußere Handlungen gaben und es erst eines bestimmten Reifegrades des einzelnen bedurfte, um diesem den geistigen Sinn der Taufe verständlich machen zu können.

Zudem bewiesen die Menschen durch den Willen, sich von Johannes taufen zu lassen, ihr Verlangen, ihrem Gott und Schöpfer näherzukommen, und in jener Zeit war dies schon ein erheblicher geistiger Gewinn.
Und so unterzog auch Ich Selbst Mich dieser Handlung, um das Wirken Meines Vorläufers Johannes zu legitimieren, denn es wäre sinnlos gewesen, den Menschen diese äußere Handlung zu erklären als unwichtig, weil sie für die reine geistige Wahrheit noch kein Verständnis hätten aufbringen können.

Es brachte ihnen eine Wassertaufe keinen Schaden, doch Nutzen erst dann, wenn sie auch das Wort Gottes annahmen, das ihnen Johannes brachte.

Und so auch wird jetzt der Mensch die „Taufe“ empfangen, wenn er Mein Wort, das ihm Meine endlose Vaterliebe zuleitet, annimmt, danach lebt und dadurch zur Weisheit .... die von der Liebe ausgeht .... gelangt und nun auch Mein Geist in ihm erweckt wird, der Licht und Kraft ist und im Menschen wirket.

Dies alles ist jedoch nicht zu ersetzen durch die Wassertaufe, nur wird letztere immer ein Symbol bleiben, eine äußere Form, von der die Menschen nicht abgehen wollen, weil sie alles nach außen zu
demonstrieren suchen und sich nicht mit dem Wert rein geistigen Erlebens begnügen.

Ich kann euch nur immer wieder sagen, daß alle äußeren Handlungen und Gebräuche keinen Wert haben, daß Ich niemals einen Menschen bewerte, was er nach außen hin tut, sondern allein die innere Einstellung zu Mir und Meinem Wort ausschlaggebend ist, denn sowie ein Mensch Mein Wort annimmt, es anerkennt und seinen Lebenswandel diesem Wort gemäß führet, wird er sich vollenden noch auf Erden, denn Mein Wort ist das Wasser des Lebens, das dem Urquell entströmt.

Und in diesem Wasser sollet ihr untertauchen, dieses Wasser wird eurem Leibe entströmen, und ihr werdet die geistige Taufe erleben, wenn der Geist in euch zum Leben erwacht, wenn Liebe, Weisheit und Kraft euch durchdringen und ihr wieder zu eurem Urwesen werdet, das ihr waret im Anbeginn, wenn ihr durch das Wasser des Lebens zum ewigen Leben gelanget, das ihr nun ewiglich nicht mehr verlieret.

Amen
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BD 6769
Über die Taufe .... Erwachsenen-Taufe.

Ihr habt die Taufe des Geistes empfangen, wenn ihr von Mir das Lebenswasser entgegennehmet, wenn ihr selbst euch am Quell des Lebens labet und dadurch Kraft für eure Seele empfanget.

Ihr müsset getauft sein mit dem Wasser des Geistes.
Dann seid ihr auch Mitglieder Meiner Kirche, die Ich auf Erden gründete.
Ihr könnet diese Mitgliedschaft nicht erwerben durch eine bloße Form, weshalb auch die Taufe, wie ihr sie vollzieht, niemals Garantie ist, einen rechten Christen zu formen, sondern höchstens als Beweis
des guten Willens zu werten ist, einen Menschen Mir zuzuführen.

Aber die Rückkehr zu Mir muß der Mensch selbst antreten und vollziehen.
Und er taucht erst dann gleichsam im Born des Lebenswassers unter, wenn ihm durch Meinen Geist der Quell erschlossen wird.
Dann hat er die Taufe empfangen, denn dann schließt er sich bewußt Meiner Kirche an, dann ist er wiedergeboren im Geist.

Euer Erdenweg hat als Zweck die Rückkehr zu Mir, und der Akt der Rückkehr ist in vollem Bewußtsein zu vollziehen, er kann niemals nur durch eine Form ersetzt werden. Es muß sich euer Wille aus eigenem Antrieb Mir zuwenden, ihr müsset die innerliche Bindung mit Mir suchen und von Mir Selbst Unterstützung erbitten auf dem Weg zur Höhe.
Es kann also einem Kind wohl dies alles gelehrt werden, es kann angehalten werden zu dem Verkehr mit Mir im Gebet.

Doch erst, wenn ganz unbeeinflußt der Mensch das ausführt, was ihm gelehrt wurde .... erst wenn er sich selbst frei für Mich entscheidet, beginnt er, in die Flut hinabzusteigen, um die Taufe des Geistes zu empfangen.
Denn nun kann Mein Lebenswasser ihm zufließen, nun kann er Mein Wort vernehmen und daraus die Kraft schöpfen. Er kann nun erst im Geist und in der Wahrheit beten zu Mir, um nun aber auch von Meinem Geist erleuchtet zu werden, und gleichsam in ein neues Leben eintreten.

Der Taufakt ist also in dem Moment vollzogen, wo es Mir möglich ist, direkt auf einen Menschen einzuwirken durch seine Hingabe des Willens an Mich.
Nun gehört er Mir, und ob auch sein Weg noch reich ist an Kämpfen, an Versuchungen jeglicher Art, Ich habe aber nun ein Anrecht auf ihn, und Ich werde es nicht zulassen, daß Mein Gegner sich seiner wieder bemächtigt.
Denn davor schützt ihn die Taufe des Geistes, die seine lebendige Verbindung mit Mir an ihm schon vollzogen hat, denn die lebendige Verbindung mit Mir, ein Gebet im Geist und in der Wahrheit, bewies die Bereitwilligkeit, hinabzusteigen in den Brunnen, um von Meinem Lebenswasser nun umspült zu werden, das eine reinigende und heilende Wirkung hat.

Bevor also nicht dieser innerliche Taufakt vollzogen ist, können äußerliche Taufhandlungen nicht dem Menschen die Geistestaufe eintragen, sondern sie werden immer nur Form bleiben und keinerlei
Segen der Seele bringen können, weshalb aber auch eine Taufhandlung, vorgenommen an erwachsenen Menschen, ebenso eine bloße Form sein kann und noch nicht die Geistestaufe garantiert .... während die innere, lebendig Bindung mit Mir und das Ausgießen Meines Geistes auch geschehen kann ohne jegliche äußere Form.

Ich bewerte immer nur den Willen des Menschen, sich Mir anzuschließen und also bewußt die Trennung von Meinem Gegner anzustreben.
Und diesem Willen entsprechend kann nun auch der Quell erschlossen werden, der dem Menschen das Wasser des Lebens zuführt.

Und dann ist auch die Taufe des Geistes vollzogen, denn dann strömet das Lebenswasser unentwegt, dann wird jedes Wort von Mir seiner Seele Licht und Kraft schenken, dann werden sich alle Hüllen auflösen, von der die Seele noch umgeben ist .... es wird die kranke Seele gesunden, die schwache Seele stark werden, es wird die Taufe eine
Umwandlung bedeuten, einen Wechsel der geistigen Sphäre, in der die Seele nun sich aufhält.
Sie ist bewußt aus dem Gebiet Meines Gegners in Mein Reich getreten, sie kann von Meinem Geist nun erleuchtet werden, weil ihr Wille dies zuläßt; sie ist lebendig geworden und also auch ein taugliches Gefäß, in das Ich Meinen Geist ausgießen kann. Und sie drängt nun mit vermehrtem Verlangen Mir Selbst entgegen, sie sucht den Zusammenschluß mit Mir, weil sie Mich erkannt hat, und es ist die Rückkehr zu Mir nun vollzogen, sie ist und bleibt nun ewig Mein.

Amen
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BD 6392
Geistestaufe.

Der Geist ist es, der euch lebendig macht.
Darum lasset ihn in euch wirksam werden;
wollet, daß er sich äußere, denn mit diesem Willen bekundet ihr, daß ihr Mich Selbst anerkennet, daß ihr Mich zu hören begehret.

Ich Selbst kann also nun wirken durch Meinen Geist.
Und also empfanget ihr die Taufe des Geistes.
Mein Geist ergießet sich in und über euch, weil ihr nun unausgesetzt empfangen dürfet die Gaben, die im geistigen Reich, bei Mir Selbst ihren Ursprung haben. Jeder Mensch, der sich öffnet, der sein Herz gestaltet zu einem Aufnahmegefäß Meines Geistes, wird den lebenspendenden Strom einfließen lassen können in sein Herz, und jeder öffnet sein Herz, der den Willen hat, mit Mir in Verbindung zu treten.
Und dieser gestaltet sich auch zur Liebe, ansonsten er nicht diese
„Ewige Liebe“ verlangen würde.
Das Überströmen Meines Geistes in einen Menschen kann aber in verschiedener Stärke stattfinden.

Und es kann daher verschiedene Wirkung auslösen .... je nachdem, wie stark die Finsternis zuvor das Menschenherz erfüllte.
Wo ein Liebelichtstrahl Meines Geistes ein noch völlig dunkles Herz berührt, dort ist die Wirkung oft so offensichtlich, daß sie den Menschen überwältigt .... daß plötzlich er erleuchtet ist und laut Lob und Preis Mir zollt, Der Ich ihn begnadet habe.
Aber es war doch sein Wille, Meinen Liebestrahl zu empfangen, er wandte sich Mir in Demut seines Herzens zu und öffnete Mir dadurch sein Herz.
In Fülle aber kann Mein Geist einströmen in anderer Menschen Herzen, die unverwandt ihren Blick zu Mir richten.

Dort wirkt Mein Geist wohl gewaltig im Innern des Menschen, jedoch nicht immer ersichtlich den Mitmenschen.
Nur strahlen solche Menschen viel Liebe aus, und jeder Gedanke ist Mir zugewandt, mit jedem Atemzug lieben Mich ihre Herzen, und sie wollen Mir dienen zu jeder Zeit.
Ganz unauffällig haben sie die Geistestaufe empfangen im Moment der tiefen inneren Bindung mit Mir, und so auch ist ihr Wirken auf Erden .... unauffällig, im Geist Meiner Liebe, arbeiten sie für Mich und Mein Reich, was sie nie und nimmer könnten, wenn nicht Mein Geist unausgesetzt einströmen könnte, wenn Ich nicht ihr Denken erleuchten und sie auf jedem Weg führen könnte, weil sie selbst dem Geist in sich das Recht einräumten, sich zu äußern.
Niemand aber soll glauben, daß nur ins Auge fallende Erscheinungen die Ausgießung des Geistes verraten .... niemand soll ungewöhnliche Vorgänge allein als ein Zeichen der Geistestaufe ansehen.

Ich wirke viel mehr im Verborgenen als vor der Öffentlichkeit, doch angesichts der großen geistigen Not in der Endzeit trete Ich auch sichtbar in Erscheinung und trage damit dem Kinderglauben der Menschen Rechnung, die ungewöhnliche Zeichen von Mir erwarten, weil Meine Jünger einstens ungewöhnlich bedacht wurden.
Und weil diese glauben, geschieht ihnen nach ihrem Glauben.

Denn einen Ungläubigen versetze ich nicht in einen Zustand, der ihn zum Glauben zwingt. Ich allein kenne die Seele, und der äußere Mensch verrät oft nicht den Zustand der Seele, und wo Ich ein starkes Verlangen nach Licht in einer Seele entdecke, entzünde Ich es in ihr .... was auch zeitweise den Körper unfähig machen kann zur gewohnten Tätigkeit;
doch gesegnet der Mensch, der nun das Licht in seiner Seele nachscheinen lässet, der sich in dem Licht der Seele wandelt und Mir nun treu bleibt bis zum Ende.
Denn er kann noch viele Menschen führen zu Mir, er kann wirken für Mich und Mein Reich, was Aufgabe ist eines jeden Menschen, über den sich Mein Geist ergießet .... daß er die Herzen seiner Mitmenschen zu bewegen sucht, sich herzurichten zu einem Gefäß Meines Geistes.
Denn erst, so Ich im Menschen wirken kann, ist sein Ziel garantiert.
Denn Mein Geist lenket euch allen dem rechten Ziel entgegen, Mein Geist wirket auf euch ein, daß ihr die Verbindung suchet mit eurem Vatergeist von Ewigkeit und nun bei Ihm verbleibet ewiglich.

Amen
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BD 6732
Überlieferung .... Sakramente .... Sakramentale Wirkung.

Es gereicht euch Menschen wahrlich nicht zur Ehre, wenn ihr euer Denken, Handeln und Wollen nur bestimmen lasset von traditionell übernommenen Anschauungen, wenn ihr euch selbst nicht einmal ernstlich bedenket, ob und wieweit solche Anschauungen Berechtigunghaben und wieweit sie nur als menschliche Gedankenergebnisse zu bewerten sind.
Ihr Menschen sollet auf Erden zur Vollendung gelangen.

Und es ist dies eine so ernste Angelegenheit, daß ein jeder einzelne sich auch ernstlich damit befassen sollte.
Dann aber wird er auch von selbst in Zweifel geraten, ob das, was von ihm verlangt wird, auch seine Berechtigung hat.
Und er wird zu fragen beginnen, ob jene Überlieferungen auch in Mir ihren Ausgang genommen haben, ob unverbildete Wahrheit ihnen zugrunde liegt oder eine Wahrheit von Menschen im Laufe der Zeit verbildet worden ist.
Denn der ernste Wille, die Vollendung auf Erden zu erreichen, wird auch unleugbar solche zweifelnde Fragen zeitigen .... besonders dann, wenn es sich um sehr verbildete Lehren handelt, weil Ich Selbst dann dem Menschen jene Zweifel ins Herz lege, um ihn aus einem Dämmerzustand zum Licht zu führen.

Und daß die sogenannten „Überlieferungen“ sehr viel verbildetes Geistesgut enthalten, ist nicht zu leugnen, denn es sind aus Meiner Lehre, die Ich Selbst auf Erden gepredigt habe, so viele Gebräuche und Unsitten wie auch irrige Lehren abgeleitet worden, daß das
reine Evangelium der Liebe .... Meiner Lehre wichtigster Inhalt ....
in den Hintergrund getreten ist, während menschliches Zusatzwerk sich als vordringlich behauptet.

Und die Menschen lassen sich davon gefangennehmen, sie sind eifrig bemüht, den Anforderungen nachzukommen, und wagen nicht, an alten Überlieferungen oder traditionsmäßig übernommenen Sitten und Gebräuchen zu rütteln, die aber ihren Seelen nicht den geringsten Fortschritt eintragen.
Aber sie können nicht entschuldigt werden, weil ein jeder Mensch denken kann und er also auch die Pflicht hat, das in seinen Gedanken zu bewegen, was sein Los in der Ewigkeit bestimmt.

Er müßte seine Erdenaufgabe ernster nehmen und nicht glauben, daß Ich Mir genügen lasse an völlig wertlosen Handlungen .... wozu auch der „Empfang von Sakramenten“ zu zählen ist, die gar keine
„Sakramente“ sind .... weil eine heiligende Wirkung nur das haben kann, was ein durch die Liebe lebendig gewordener Glaube von Mir Selbst in Empfang nehmen darf, wenn also durch die Liebe der Zusammenschluß mit Mir hergestellt worden ist.

Dann also wird der Mensch von Mir direkt so reich gesegnet, daß es ihm möglich ist, zur Vollendung auf dieser Erde zu gelangen.
Dann werden alle sakramentalen Segnungen an dem Menschen offenbar werden.
Er wird die Taufe des Geistes empfangen
er wird seinen Mitmenschen wieder ein Lehrer und Verkünder sein ....
er wird das Brot des Himmels, Mein Fleisch und ein Blut, genießendürfen jederzeit ... er wird in innigster Gemeinschaft mit Mir voller Weisheit und Liebe sein, weil keine Sündenschuld ihn mehr bedrückt, die ihm vergeben wurde um Jesu Christi willen, Den sein liebeerfülltes Herz erkannt hat und er Ihn nun bekennet vor aller Welt.

Er wird voll sein des Geistes aus Mir
denn er ist lebendig geworden durch seine Liebe und seinen Glauben.
Aber er kann alle diese Segnungen nicht erfahren durch Ausübung von Pflichten, die er erfüllt aus Tradition .
Wohl ist es gut, wenn die Gedanken eines Kindes hingelenkt werden auf seinen Erdenlebenszweck und seine Aufgabe .... doch zu toten Handlungen soll es nicht veranlaßt werden, sondern immer nur soll ihm die Liebe gepredigt werden. Und wie sich der Mensch zu dieser Liebelehre einstellt, so auch wird sein geistiger Fortschritt sein.

Aber nur durch ein Liebeleben kann er zur Vollendung gelangen, nur ein Liebeleben trägt ihm auch die sakramentalen Segnungen ein.
Denn ein jeder Mensch muß in völliger Willensfreiheit seine Vollendung erstreben, woran er aber gehindert wird durch Forderungen und Gebote, die angeblich Mein Wille sind.
Er soll zum Leben gelangen ....
und er muß daher auch lebendig sein in seinem Denken, Wollen und Handeln.
Jegliche Form aber tötet dieses Leben, und etwas rein Äußerliches kann keine innere Wandlung vollbringen.

Jeder Mensch aber trägt die Verantwortung für seine Seele selbst, und er wird sich dereinst nicht entschuldigen können damit, daß er falsch unterrichtet worden sei, denn jedem ernstlich nach Vollendung strebenden Menschen wird auch die Möglichkeit gegeben, die reine Wahrheit aus Mir entgegenzunehmen, sofern es sein Verlangen ist, Mich und Mein Reich zu erwerben und immer nur Meinen Willen zu tun.

Es gereicht euch Menschen wahrlich nicht zur Ehre, wenn ihr euer Denken, Handeln und Wollen nur bestimmen lasset von traditionell übernommenen Anschauungen, wenn ihr euch selbst nicht einmal
ernstlich bedenket, ob und wieweit solche Anschauungen Berechtigung haben und wieweit sie nur als menschliche Gedankenergebnisse bewerten sind. Ihr Menschen sollet auf Erden zur Vollendung gelangen.

Und es ist dies eine so ernste Angelegenheit, daß ein jeder einzelne sich auch ernstlich damit befassen sollte.
Dann aber wird er auch von selbst in Zweifel geraten, ob das, was von ihm verlangt wird, auch seine Berechtigung hat. Und er wird zu fragen beginnen, ob jene Überlieferungen auch in Mir ihren Ausgang genommen haben, ob unverbildete Wahrheit ihnen zugrunde liegt oder eine Wahrheit von Menschen im Laufe der Zeit verbildet worden ist.

Denn der ernste Wille, die Vollendung auf Erden zu erreichen, wird auch unleugbar solche zweifelnde Fragen zeitigen .... besonders dann, wenn es sich um sehr verbildete Lehren handelt, weil Ich Selbst dann dem Menschen jene Zweifel ins Herz lege, um ihn aus einem Dämmerzustand zum Licht zu führen.
Und daß die sogenannten „Überlieferungen“ sehr viel verbildetes Geistesgut enthalten, ist nicht zu leugnen, denn es sind aus Meiner Lehre, die Ich Selbst auf Erden gepredigt habe, so viele Gebräuche und Unsitten wie auch irrige Lehren abgeleitet worden, daß das reine Evangelium der Liebe.

Meiner Lehre wichtigster Inhalt
in den Hintergrund getreten ist, während menschliches Zusatzwerk sich als vordringlich behauptet. Und die Menschen lassen sich davon gefangennehmen, sie sind eifrig bemüht, den Anforderungen
nachzukommen, und wagen nicht, an alten Überlieferungen oder traditionsmäßig übernommenen Sitten und Gebräuchen zu rütteln, die aber ihren Seelen nicht den geringsten Fortschritt eintragen.

Aber sie können nicht entschuldigt werden, weil ein jeder Mensch denken kann und er also auch die Pflicht hat, das in seinen Gedanken zu bewegen, was sein Los in der Ewigkeit bestimmt.
Er müßte seine Erdenaufgabe ernster nehmen und nicht glauben, daß Ich Mir genügen lasse an völlig wertlosen Handlungen .... wozu auch der „Empfang von Sakramenten“ zu zählen ist, die gar keine
„Sakramente“ sind .... weil eine heiligende Wirkung nur das haben kann, was ein durch die Liebe lebendig gewordener Glaube von Mir Selbst in Empfang nehmen darf, wenn also durch die Liebe der Zusammenschluß mit Mir hergestellt worden ist.
Dann also wird der Mensch von Mir direkt so reich gesegnet, daß es ihm möglich ist, zur Vollendung auf dieser Erde zu gelangen.
Dann werden alle sakramentalen Segnungen an dem Menschen offenbar werden.

Er wird die Taufe des Geistes empfangen
er wird seinen Mitmenschen wieder ein Lehrer und Verkünder sein ....
er wird das Brot des Himmels, Mein Fleisch und Mein Blut, genießen dürfen jederzeit .... er wird in innigster Gemeinschaft mit Mir voller Weisheit und Liebe sein, weil keine Sündenschuld ihn mehr bedrückt, die ihm vergeben wurde um Jesu Christi willen, Den sein liebeerfülltes Herz erkannt hat und er Ihn nun bekennet vor aller Welt. Er wird voll sein des Geistes aus Mir ....
denn er ist lebendig geworden durch seine Liebe und seinen Glauben.

Aber er kann alle diese Segnungen nicht erfahren durch Ausübung von Pflichten, die er erfüllt aus Tradition. Wohl ist es gut, wenn die Gedanken eines Kindes hingelenkt werden auf seinen Erdenlebenszweck und seine Aufgabe .... doch zu toten Handlungen soll es nicht veranlaßt werden, sondern immer nur soll ihm die Liebe gepredigt werden. Und wie sich der Mensch zu dieser Liebelehre einstellt, so auch wird sein geistiger Fortschritt sein.

Aber nur durch ein Liebeleben kann er zur Vollendung gelangen, nur ein Liebeleben trägt ihm auch die sakramentalen Segnungen ein.
Denn ein jeder Mensch muß in völliger Willensfreiheit seine Vollendung erstreben, woran er aber gehindert wird durch Forderungen und Gebote, die angeblich Mein Wille sind.

Er soll zum Leben gelangen
und er muß daher auch lebendig sein in seinem Denken, Wollen und Handeln.
Jegliche Form aber tötet dieses Leben, und etwas rein Äußerliches kann keine innere Wandlung vollbringen. Jeder Mensch aber trägt die Verantwortung für seine Seele selbst, und er wird sich dereinst nicht entschuldigen können damit, daß er falsch unterrichtet worden sei, denn jedem ernstlich nach Vollendung strebenden Menschen wird auch die Möglichkeit gegeben, die reine Wahrheit aus Mir entgegenzunehmen, sofern es sein Verlangen ist, Mich und Mein Reich zu erwerben und immer nur Meinen Willen zu tun.

Amen
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BD 5650
Geistige Wiedergeburt.

Die geistige Wiedergeburt sollet ihr Menschen anstreben, denn erst, so ihr wiedergeboren seid, ist euch das ewige Leben gewiß.

Eure natürliche Geburt ist nur der notwendige Vorgang, um der Seele in euch den Weg zur Wiedergeburt zu ermöglichen.

Eure Seele muß wiedergeboren werden, sie muß aus dem Zustand der Leblosigkeit in den Zustand des Lebens treten, sie soll aus ihrer Umhüllung heraustreten, sie soll neu geboren werden, also in ein Bereich eintreten, das ihr bisher fremd war, sie soll ihrer alten Hülle entfliehen, um nun sich entfalten zu können in Freiheit und Licht.
Eure natürliche Geburt ist ein Geschenk Gottes, Der der Seele die Möglichkeit gibt, sich ein neues Leben zu schaffen .... die Wiedergeburt aber muß sie selbst anstreben, sie muß bewußt in ein neues Leben eintreten, sie muß bewußt Gott zustreben und arbeiten an sich, um frei zu werden aus ihrer Umhüllung, die für die Seele gewissermaßen das Grab war, dem sie entsteigen muß, um den Zustand des Todes mit dem des Lebens zu vertauschen.

Diese Wiedergeburt ist kein Geschenk Gottes, sondern muß von der Seele selbst angestrebt werden, aber sie ist das Ziel des Menschen auf Erden, das er erreichen muß, will er selig werden. Und er erreicht es, wenn er durch ein Leben in Liebe die Fesseln sprengt, die seine Seele noch gebunden hält, wenn er durch die Liebe den göttlichen Lebensfunken in sich zum Erwachen bringt, wenn die zuvor tote Seele, die kraftlos und unwissend ist, durch diesen Lebensfunken in sich angeregt wird zu Gott-gefälligem Wirken, wenn sie sich gleichsam treiben lässet von innen zum Wirken in Liebe und dadurch Kraft empfängt, die Fesseln zu sprengen und sich hinaufzuschwingen in ein Reich, wo sie sich heimisch fühlt, wo sie ureigentlich hingehört.

Dann ist sie neugeboren, dann lebt sie wohl noch auf Erden, aber sie führt neben dem irdischen Leben ein geistiges Leben;
ihr Sinnen und Trachten ist geistig gerichtet, sie hat ihre Lebensaufgabe erkannt und sucht sie zu erfüllen, sie lebt bewußt in und mit Gott.
Sie hat aber diese geistige Erweckung aus eigenem Willen vollbracht, wohl von der Gnade Gottes unterstützt, die jedoch jedem Menschen zur Verfügung steht, aber nicht von jedem Menschen genützt wird, weil dazu der Wille fehlt.
Ihr Menschen sollet euch als Ziel eures Erdenlebens die geistige Wiedergeburt setzen, denn ihr lebet erst, so ihr wiedergeboren seid, so eure Seele aus dem Grabe des Todes auferstanden ist, so sie dem geistigen Dunkel entflohen und in das Licht des Tages eingetreten ist.
Und jeder Gedanke, den ihr bewußt nach oben richtet, jede Tat, die ihr vollbringt in Liebe, sichert euch diese geistige Wiedergeburt, nur muß es euer Streben sein, der Seele ein volles Leben zu geben, sie nicht gefangenzuhalten, wenn sie der Grabeshülle entfliehen will, ihr müsset vollbewußt streben nach der geistigen Wiedergeburt, indem ihr überwindet, was als Fessel noch eure Seele belastet, ihr müsset ihr volle Freiheit geben.

Die Seele soll ein neues Leben erhalten, licht- und kraftvoll soll sie in dieses neue Leben eintreten, ein endlos langer Zustand der Gebundenheit soll abgelöst werden, sie soll wiedergeboren werden im
Geist und in der Wahrheit, um nun dieses Leben ewig nicht mehr zu verlieren.

Amen
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BD 3740
„Tuet dies zu Meinem Gedächtnis“ .... Abendmahl.

Von Mir geht die Kraft aus, die Weisheit und auch das Leben.
Und so muß Ich als Quell der Kraft und des Lichtes erkannt werden, und es muß die Verbindung mit Mir gesucht werden, um durch den Empfang von Kraft und Licht zum Leben zu gelangen. Also muß Ich Mich in euch wiederfinden können, d.h., Licht und Kraft, also Wissen um die ewige Wahrheit und als Folge davon Kraft in aller Fülle, muß in euch sein .... Mein Geist muß in euch wirken .... und Ich Selbst also in euch wirksam sein können, dann erst werdet ihr leben, aber das Leben auch in Ewigkeit nicht mehr verlieren.
Ihr seid dann mit Mir vereint, und diese Vereinigung ist die wahre Kommunion.

Die Vereinigung mit Mir ist unerläßlich, ansonsten ihr weder Kraft noch Licht empfangen könnet, denn der Zusammenschluß mit dem ewigen Urquell muß zuvor stattfinden, soll nun der Strom Meiner Liebe übergeleitet werden in das Herz des Menschen.

Um aber jenen Zusammenschluß herzustellen, ist erstmalig der Wille dazu erforderlich, von Mir etwas in Empfang zu nehmen.

Der Wille aber erfordert gedankliche Tätigkeit, also Ich muß als Quell und somit als Geber dessen, was der Mensch begehrt, erkannt werden von Herz und Verstand, und gedanklich muß der Mensch Mir zustreben.
Dann erst wird der Wille tätig, und er erfüllt die Bedingungen, die den Zusammenschluß mit Mir herbeiführen. Der tätig gewordenen Wille ist gleich einem Wirken in Liebe.
Dieses aber ist unerläßlich, und so ist Mein Liebegebot nimmermehr zu umgehen von denen, die wahrhaft kommunizieren wollen, die sich vereinigen wollen mit Mir.

Teilet Gaben aus, speiset und tränket euren Nächsten, der hilfsbedürftig ist, lasset euch seine Not angelegen sein geistig und irdisch, gebet, wie Ich euch gegeben habe, erquicket die Seele und den Körper des Nächsten, erbarmet euch der Schwachen und Kranken, tröstet die Betrübten, richtet auf die Bedrückten, lindert die Not stets und ständig, immer im Hinblick auf Mich, Der Ich euch den Weg auf Erden vorgelebt habe.

Teilet alles, was ihr besitzet, mit den Armen.
Dann erfüllet ihr Mein Gebot der Liebe und somit die erste Bedingung zum Zusammenschluß mit Mir, denn dann erst kann Ich Mich mit euch vereinigen, wenn ihr euer Herz zur Liebe gestaltet habt, ansonsten eine Vereinigung mit Mir unmöglich ist, und ob ihr noch so viele äußere Formen berücksichtigt, die keinen Einfluß haben auf den Zustand eures (r) Herzens (Seele). Ich will euch das Leben geben, Kraft und Licht spenden im Übermaß, doch nimmermehr ist dies möglich, solange ihr nicht euren Willen tätig werden lasset, solange ihr nicht die Liebe übet.

Wie ihr aber die Liebe üben sollet, habe Ich Selbst euch gelehrt und euch ständig ermahnet, Mir nachzufolgen.
Denket an Mich und Meine Lehre, und dann handelt ihr entsprechend, und ihr werdet wahrlich zum Aufnahmegefäß Meines Geistes werden, ihr werdet also den Anteil Meiner Selbst in euch wirksam werden lassen.

Ihr ziehet Mich Selbst zu euch durch Wirken in Liebe, und also vereinigt ihr euch mit Mir, dem Urquell der Kraft und des Lichtes von Ewigkeit, und ihr könnet sonach auch empfangen ohne Einschränkung Licht und Kraft .... Wissen und Macht.

Die Vereinigung mit Mir muß zuvor vollzogen sein durch Wirken in Liebe, dann erst kann Ich Selbst in euch gegenwärtig sein ....
auch im Geist, und dann erst kann Ich euch speisen und tränken mit geistiger Nahrung, mit Fleisch und Blut, mit Meinem Leib im geistigen Sinn.
Denn Ich Selbst bin das Wort, also reiche Ich euch das Abendmahl, so Ich euch Mein Wort vermittle, das eurer Seele geistige Nahrung ist, Ihr könnet diese Nahrung wohl auch entgegennehmen ohne zuvoriges Liebeswirken, doch dann ist es kein Kommunizieren, keine Vereinigung mit Mir, denn dann ist es noch kein Abendmahl, es kann euch aber dazu führen, so ihr das Wort nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen entgegennehmet und danach lebet.

Das Tätigwerden eures Willens, das Wirken in Liebe, stellt erst die geistige Vereinigung mit Mir her. Das Wirken in Liebe aber besteht im Geben, in unausgesetztem Mitteilen und Austeilen dessen, was ihr besitzet, was euch selbst beglückt, um auch den Mitmenschen, der dessen bedürftig ist, zu beglücken.

Und so ihr dieses nicht übet, so ihr nicht Mir darin nachzufolgen sucht, werdet ihr nicht an Meinem Tisch gespeist werden können, ihr werdet nicht das Abendmahl halten können mit Mir, weil ihr euch
selbst als Meine Gäste ausschaltet, weil Ich euch dann unnahbar bleibe, bis ihr selbst euch zur Liebe gewandelt habt, die Meine Ursubstanz ist und ewig bleiben wird.

Nehmet ihr das Abendmahl entgegen in der von euch Menschen gewählten Form, so bleibt dies immer nur eine äußere Handlung, die erst dann den tiefen geistigen Sinn bekommt, so euer Herz von tiefer Liebe erfüllt ist, die aber nicht nur gefühlsmäßig euch bewegen darf, sondern in Werken uneigennütziger Nächstenliebe zum Ausdruck kommen muß. Denn nur, wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich in ihm.
Dieses Mein Wort liegt auch dem von Mir eingesetzten Abendmahl zugrunde.
Und immer sollet ihr euch Meinen Lebenswandel auf Erden vor Augen halten und Mir in allem nachfolgen.
Und so, wie ihr austeilet, so wird euch auch zugeteilt werden, geistig und irdisch;
ihr werdet, so ihr in innigem Verband stehet mit Mir durch die Liebe, gesättigt und gekräftigt sein jederzeit. Im Andenken an Mich ständig Werke der Liebe verrichten .... und dadurch mit Mir die sichere Vereinigung herstellen, die euch das Zuführen Meines Wortes, Meines Fleisches und Blutes, gewährleistet .... das ist der tiefe geistige Sinn dessen:
„Tuet dies zu Meinem Gedächtnis ....“,
den ihr alle wohl verstehen werdet, so euer Wille ernst ist, Meiner Worte geistigen Sinn zu ergründen.

Amen




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