Wiborada 2


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von E. Schlumpf am 05. August 2007 05:58:

Als Antwort auf: Wiboroda geschrieben von E. Schlumpf am 04. August 2007 08:00:







Quelle: Lesesaal der Stiftsbibliothek St.Gallen



Im Rahmen der gegebenen Verhältnisse mit der Institution der Kirche lebte Wiboroda ihre tätige Nächstenliebe. Ihr katholisches "Interesse" darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Herz ohne diese Bindungen auskommen kann und freier in der geistigen Hingabe wird. Gewohnheiten und Erziehungsstrukturen müssen aber nicht unter allen Umständen weggeschafft werden, sonst wäre Wiboroda von der Gesellschaft ausgeschlossen worden und hätte nicht so frei wirken können, wie sie es tat.

Die Kommentare sind katholisch gehalten und dürfen nicht als Massstab für die reine Lehre Jesu genommen werden. Bertha Dudde trägt uns diese Lehre wieder zu. Das Verharren der Kirchen bei ihren Interpretationen und die Ablehnung des lebendig wirkenden Gotteswortes wird sie ins Leere laufen lassen. Ihre Anhänger werden sich entscheiden müssen, was sie nun glauben sollen. Schliesslich leben wir heute in einer ganz anderen Welt 1000 Jahre später, wo der Mensch glaubt, sich alle Sicherheiten und Bequemlichkeiten selbst schaffen zu können und der Glaube meist nur Formsache oder berechnende "Kunst" ist.

Unglaublich ist die allgemeine hartnäckige Ablehnung göttlicher Offenbarungen und die mangelnde Unterscheidungskraft zwischen reiner Gotteslehre und der Konditionierung des Glaubens durch menschliche Auslegungen und Predigten. Das Wahrheitsverlangen ist zu schwach ausgeprägt und meist auf Vorteilsdenken aufgebaut. Jesus ist aber das fleischgewordene Wort. Es lebt nach Tod und Auferstehung im Geiste fort, ER lebt und spricht zu uns. Gerade jetzt, wo die Gegenkräfte, die Weltverführungen und geistlichen Irreführungen so stark wie noch nie sind, wird Er uns Sein Wort zugehen lassen - und Er hat es getan. Dies zählt zu Seiner Wiederkunft im Wort, aber Er wird fast durchwegs prinzipiell abgelehnt. Wehe diesen verstockten "Gläubigen"! Auch darum steht das allgemeine Gericht an. Zuvor ist jedem die Möglichkeit zur Prüfung gegeben; die Gottesliebe soll sich als Wahrheitsliebe herausstellen. Kämpfen für Glauben und Liebe soll uns bestimmen, nicht körperlicher, wirtschaftlicher und materieller Lustgewinn. Da ist jeder gefordert, heiligmässig lebende Menschen gibt es heute wohl kaum mehr ...

(Anmerkung von Epidophekles)





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