Re: 'Lateinische' Texte noch nicht gefunden?


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von Geistiger TIEFSTAND ist erreicht 2 am 31. Juli 2007 08:57:

Als Antwort auf: 'Lateinische' Texte noch nicht gefunden? geschrieben von Epidophekles am 30. Juli 2007 14:50:

BD 4520
Untrügliches Zeichen des geistigen Tiefstandes:
Ablehnen des göttlichen Wortes.

Dies besagt genug, daß ihr, Meine Diener auf Erden, wenig Anklang findet, so ihr den Menschen Mein Wort bringet als Gabe eures Herrn.
Ihr, die ihr geistig geweckt seid, die ihr euch Mir verbindet in Gedanken und durch Liebeswirken, ihr wisset und glaubet es, daß Ich Selbst zu euch spreche;
ihr bietet also Mein Wort dar als Gottes Wort.
Und also müsset ihr auch erkennen, wie weit die Menschen von Mir entfernt sind, daß nur sehr wenige Mich Selbst als Urheber des Wortes gelten lassen, daß die Menschen es also nicht glauben, daß Ich Mich ihnen gegenüber direkt äußere und somit auch nicht die Lehren annehmen.

Sie erkennen nicht die Stimme des Vaters und Schöpfers von Ewigkeit. Dies ist ein untrügliches Zeichen des geistigen Tiefstandes der Menschen.
Das, was ihr, Meine Vertreter auf Erden, ihnen vermittelt, wird abgelehnt, und was dagegen ihnen geboten wird von denen, die sich Meine Vertreter nennen, obschon sie nicht von Mir berufen sind, wird als reine Wahrheit akzeptiert und mit einem Eifer vertreten, den sie aber an Irrtum und Lüge verschwenden.
Wer um die reine Wahrheit weiß, der weiß auch um die geistige Dunkelheit derer, die Mein Wort ablehnen, und ob sie auch noch so eifrige Diener sich dünken.
Sie haben Mich noch nicht erkannt und wollen von Mir zeugen.
Sie wollen Meine Herde leiten und kennen selbst den rechten Weg nicht;

sie wollen lehren und sind selbst unwissend und dabei überheblichen Geistes, daß sie sich nicht belehren lassen, selbst wenn Ich Selbst im Wort ihnen gegenübertrete.
Wenn sie also Mein Wort nicht erkennen, erkennen sie auch nicht Mich Selbst.

Und es geht daraus hervor, daß die Zeit des Endes gekommen ist, weil die Menschheit durch nichts mehr zu Mir zurückgeführt werden kann, so sie Meinem direkt aus der Höhe gesprochenen Wort nicht Beachtung schenkt.
Es gibt kein Mittel, durch das Ich Mich ihnen kundtun kann, als daß Ich Selbst durch euren Mund zu den Menschen spreche, und die Meinen, d.h., die Mir zustreben in freiem Willen, die ihre Gedanken oft zu Mir erheben, werden auch Meine Stimme erkennen.
Und sie werden wissen, wer von den Mitmenschen zu den Meinen gehört, denn dies sind die Kinder Meines Gegners, die Mein Wort und somit Mich Selbst ablehnen, wenngleich sie sich Meine Diener nennen, denn die von Mir erwählten Diener erkennen Mich und Mein Wort und sind sonach Mir eng verbunden, während die anderen sich immer mehr entfernen von Mir, so sie nicht annehmen, was Ich ihnen als besondere Gnadengabe sende.

Amen
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BD 6476
Geistiger Niedergang durch Irrtum und Lüge.

Wenn ihr Menschen es nur begreifen wolltet, daß Irrtum und Lüge den geistigen Niedergang der Menschen verschuldet, daß nur allein die Wahrheit zur Höhe führen kann.

Ihr wisset es nicht, daß Irrtum und Lüge Fangnetze des Satans sind, in die ihr euch verstricken sollet, und daß er stets nur zu verhindern sucht, daß euch die Wahrheit zugeführt wird.

Die reine Wahrheit ist ein lebenerweckender Trank, Unwahrheit dagegen ein Gifttrank, durch den ihr zu Tode kommt.
Will Ich euch das Leben geben, wie Ich es euch verheißen habe, dann muß Ich euch auch Wahrheit zuführen, Ich muß euch aufmerksam machen auf das Unheil, das euch droht durch Entgegennahme von Irrtum und Lüge von Irrlehren, die der Wahrheit widersprechen.
Und Ich muß euch warnen vor der Gefahr, jenen irrigen Lehren zu verfallen. Nimmermehr könnet ihr Menschen gesunden an eurer Seele, wenn ihr ständig ihr den Gifttrank reichet, und immer elender wird daher ihr Zustand sein, was der Satan allein bezweckt daß ihr euch nicht mehr erheben könnet, daß ihr zu schwach seid aufwärtszustreben und er euch sicher in der Tiefe behalten kann.

Darum wird es immer Meine Sorge sein, euch den Lebenstrank zu reichen, euch die Wahrheit zu vermitteln, die, weil sie in Mir ihren Ausgang hat, auch stets voller Kraft auf euch einwirken wird und euch zur Höhe zieht. Die Menschen erkennen nicht die Gefahr und suchen daher auch nicht sich frei zu machen von irrigem Gedankengut, von Lehren, die der Wahrheit aus Mir widersprechen.

Sie schlürfen immer gieriger den Gifttrank, weil sie ihres unvollkommenen Zustandes wegen daran eher Gefallen finden als an dem lebenspendenden Trank der reinen Wahrheit. Solange aber ihr Denken noch irrig ist, sind sie auch nicht fähig, die Wohltat des Lichtes zu empfinden.

Solange sie sich noch ein falsches Bild machen, so wie es ihnen Mein Gegner hinstellt, können sie Mich noch nicht recht erkennen, denn sowohl Meine Liebe als auch Meine Weisheit und Allmacht wird jedem Menschen zweifelhaft erscheinen, der nicht in der Wahrheit steht.

Solange die Menschen nicht in der Wahrheit wandeln, werden sie auf Widersprüche stoßen, während die reine Wahrheit jeglichen Widerspruch ausschließt.
Selten nur ist Übereinstimmung im Denken der Menschen, und die vielerlei Meinungen schon sollten euch Beweis sein, daß ihr der Wahrheit noch sehr fernsteht. Denn in der Wahrheit treffen sich alle Ansichten, und überzeugt halten die Menschen nun an der Wahrheit fest.

Es ist kein Frieden, keine Harmonie, keine Klarheit mehr unter den Menschen, eines jeden Denken ist anders, und überall hat Mein Gegner seine Hand im Spiel, weil er das Denken der Menschen verwirrt.
Und solange nicht der ernste Wunsch den Menschen beseelt, die alleinige Wahrheit zu erfahren, findet er auch guten Nährboden für seine Saat.
Und nur der Wahrheit-verlangende Mensch kann sich gegen seinen Einfluß, gegen seinen vergiftenden Hauch schützen.
Doch die meisten Menschen liebäugeln mit ihrem eigenen Gedankengut, mit dem Wissen, das sie entgegengenommen haben und nicht mehr hergeben wollen, das aber nicht immer der Quelle entstammet, die reine Wahrheit verbürgt. Und darum kann ihnen Mein Gegner stets mehr Irrtum vermitteln, denn sie wehren sich nicht dagegen.

Aber sie können auch nimmermehr zur Höhe schreiten, denn diese Höhe ist nur durch die Wahrheit zu erreichen, nimmermehr aber durch Irrtum, durch bewußte Unwahrheit. Ihr Menschen sollet aber um die Gefahr wissen, daß der Gegner euch unten behalten will und euch den Weg zur Höhe stets zu verdunkeln sucht.
Ihr müsset auch wissen, daß er noch sehr viel Einfluß auf euch hat, solange ihr nicht durch enge Bindung mit Mir und ernstes Wahrheitsverlangen ihm diesen Einfluß verwehrt.
Ihr selbst könnet euch wehren gegen ihn, aber ihr müsset es auch wollen.

Ihr müsset nichts anderes als reine Wahrheit begehren und euch in diesem Verlangen an Mich wenden, daß Ich euch schütze vor Irrtum, vor irrigem Denken, vor dem Einwirken Meines Gegners.
Und dieses ernste Verlangen ist euer sicherster Schutz, es ist die Gewähr dafür, daß euch die Wahrheit zugeleitet wird und daß ihr nun lichtvollst erkennet, was zu dieser Wahrheit aus Mir im Widerspruch steht.
Denn so ihr die Wahrheit begehret, begehret ihr Mich, und Ich werde wahrlich nicht Mich euch versagen, weil Ich euch das Leben geben will, nicht aber den Tod und weil das Leben nur durch die Wahrheit gewonnen werden kann.

Amen
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BD 8407
Prüfen von Geistesgut.

Es wird euch noch sehr viel Geistesgut zugetragen werden, das angeblich von Mir ausgegangen sein soll, und ihr werdet immer sorglich prüfen müssen, ob dieses Geistesgut auch in Mir seinen Ausgang genommen hat.
Ihr werdet es auch können, sowie es euch nur darum geht, reinste Wahrheit entgegenzunehmen, und ihr Mich bittet um Beistand.
Wohl wirket Mein Geist allerorten, weil es nötig ist, daß der Menschheit in ihrer geistigen Finsternis ein Licht angezündet wird.

Doch es macht sich dieses auch Mein Gegner zunutze, indem er sich tarnet, um die Menschen zu verwirren, denn ein rechtes Licht zu geben, vermag er nicht, es werden immer nur Blendlichter sein, die er euch anzündet, und eure Augen werden durch dieses Blendlicht geschwächt, so daß sie dann auch schwerlich den sanften Schein eines rechten Lichtes erkennen.

Denn unter großen Namen tarnet er sich und schafft dadurch eine Verwirrung. Die Menschen wagen sich nicht abzulehnen, und doch werden sie irregeführt von jenen, die sich ihnen kundgeben.
Und ihr würdet erschrecken, wüßtet ihr, in welchem Umfang sein Gegenwirken eingesetzt hat und er es einsetzen wird bis zum Ende.

Die Menschen haben ein Verlangen nach ungewöhnlichem Wissen, und dieses Verlangen macht ihm auch sein Wirken möglich, indem er ihnen vortäuscht, sie in ein solches Wissen einzuführen, das aber nicht den geringsten Wert hat für die Seele des Menschen, die nur zum Zwecke des Ausreifens über diese Erde geht.

Wohl werden auch diese „Lehrer“ Worte aussprechen, die täuschen sollen, doch wer aufmerksam prüfet, der wird zugeben müssen, daß er nichts gewinnt aus solchen Belehrungen, daß ihm kein „Licht leuchtet“, weil Mein Gegner selbst kein Licht besitzet, also auch keines austeilen kann.

Und immer wieder kann Ich euch nur dazu anregen, Mich innig um Erleuchtung des Geistes zu bitten, dann wird es auch in euch hell und klar werden, und ihr werdet ablehnen, was nicht von Mir ausgegangen ist.
Es wird euch von vielen Seiten immer das gleiche angeboten werden, denn Mein Gegner besitzt kein Wissen und kann daher auch keines vermitteln. Und erst ein rechtes, wahrheitsgemäßes Wissen schenkt dem ein Licht, der ernstlich ein solches begehret.
Was euch also in Wahrheit erleuchtet, das nehmet an was euch rechte Kenntnis gibt über Mich und Mein Wesen und über Meinen Heilsplan von Ewigkeit, so daß ihr nun auch hell und klar eure eigene Aufgabe erkennet, das ist ein Licht, das Ich euch Selbst anzünde.

Werdet ihr aber mit leeren Worten bedacht, die euch kein tiefes Wissen schenken darüber, was ihr waret, was ihr seid und wieder werden sollet wenn ihr aufgefordert werdet zur Arbeit für das Reich Gottes, euch aber keine Erklärung gegeben wird, worin diese Arbeit besteht und warum sie geleistet werden soll dann könnet ihr es berechtigt ablehnen als Phrasen, die euch nur bluffen sollen.

Und ihr sollet euch fragen, ob ihr wohl einen Gewinn erzielen würdet, wenn euch überhaupt nichts anderes bekannt wäre, wenn ihr als völlig unwissend nur aus jenen Mitteilungen Aufklärung zu schöpfen suchtet. Ihr würdet wahrlich keinerlei Gewinn verzeichnen können, weil alles nur leere Worte sind, die nur von Meinem Gegner ausgingen, um euch zu verwirren und der reinen Wahrheit entfernt zu halten.

Immer wieder wird er versuchen, auch in Meinen Reihen Verwirrung zu stiften, auf daß auch unter den Meinen verschiedene Ansichten herrschen und die Menschen des geistigen Strebens müde werden, wenn ihnen nicht vollste Klarheit geschenkt wird.
Doch ihr besitzet schon so viel des Lichtes, daß ihr auch sein Wirken erkennen werdet, sowie ihr unvoreingenommen dieses prüfet. Darum nehmet nur immer den Weg zu Mir und begehret Aufschluß, und ihr werdet es im Herzen empfinden, was ihr annehmen könnet und was ihr ablehnen sollet.
Denn Meines Gegners Macht ist gebrochen, sowie er sie bei denen anwenden will, die Mir schon angehören durch ihren Willen, denn diese werde Ich schützen vor Irrtum, weil sie die Wahrheit begehren.

Amen
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BD 8433
Wirken des Gegners unter einer Maske.

Es wird der Gegner mit allen Mitteln kämpfen in der letzten Zeit vor dem Ende.
Und er wird sich nicht scheuen, sich Meiner Worte zu bedienen und sich selbst hinzustellen als ein Engel des Lichtes, der den Menschen das Heil bringen soll.

Und in der Finsternis des Geistes erkennen die Menschen nicht, wer sich ihnen naht und ihre Gedanken in Besitz nimmt.
Sie glauben blindlings, wenn sie nur fromme Worte hören, die aber ein jeder Geist aussprechen kann, weil sie für diesen nur bloße Worte sind, an die er selbst nicht glaubt, sie aber anwendet, um die Menschen zu blenden und in die Irre zu führen. Diese finsteren Kräfte schrecken vor keiner Lüge zurück, und sie stellen sich oft den Menschen vor als hohe und höchste Lichtwesen, um sie zu täuschen und ihre Zweifel zu ersticken an die Wahrhaftigkeit ihrer Aussagen.

Und ihr werdet staunen, in welcher Weise Mein Gegner durch seine Helfershelfer noch in der Endzeit einwirken wird auf die Menschen.

Denn er will es Mir gleichtun.
Wie Ich Selbst die reine Wahrheit zur Erde leite, so wird auch er es versuchen und die Menschen bestimmen, ihm Gehör zu schenken, indem er sich selbst als Lichtengel tarnet.

Und die Sucht der Menschen, mit überirdischen Sphären in Verbindung zu treten, ungewöhnliche Berichte zu empfangen und also ein Reich zu betreten, das außerhalb dieser Erde liegt, gibt Meinem Gegner oft Gelegenheit, sich nun hervorzudrängen und die Menschen zu bedienen, um ihre Gedanken zu verwirren, damit sie die reine Wahrheit, wenn sie ihnen geboten wird, nicht mehr zu erkennen vermögen, weil sie auch selbst hervortreten wollen und sich selbst als Empfänger der Wahrheit betrachten.
Es ist ein skrupelloses Spiel, das der Gegner treibt, aber die Menschen selbst unterstützen ihn, denn es ist zumeist nur Neugierde, nicht aber echtes Wahrheitsverlangen, die sie Verbindung herstellen lässet mit jener geistigen Welt, von der dickster Irrtum ausgestrahlt wird, der die reine Wahrheit untergräbt und den Menschen kein Licht gibt.

Es blitzen immer nur Blendlichter auf, die das Auge blenden, daß es die reine Wahrheit nicht mehr erkennen kann.
Doch Ich Selbst kann nichts anderes tun, als euch nur immer hinzuweisen auf seine List und Tücke, denn ihr selbst gebt ihm die Handhabe, die ihm sein Wirken ermöglicht. Denn sowie ihr im tiefsten Ernst Mich anstrebet und von Mir reinste Wahrheit begehrtet, würde Ich euch wahrlich nicht ihm in die Hände fallen lassen, und ihr würdet hell und klar erkennen, daß ihr nur getäuscht werdet von schlechten Geistern, und immer wieder habe Ich euch die Merkmale aufgezeigt, an denen ihr sie erkennen könnet.

Prüfet sie nur auf Meine „Menschwerdung in Jesus Christus“, lasset euch von ihnen in dieses Mysterium einführen, und ihr werdet erkennen, daß sie versagen, weil sie selbst noch verfinsterten Geistes sind, daß sie um Ihn und Sein Erlösungswerk nichts wissen und daß sie nur sich Seines Namens bedienen, um euch zu täuschen, doch nicht den Namen ihres Gottes und Schöpfers von Ewigkeit meinen, den sie nicht aussprechen können im Bewußtsein dessen, was er bedeutet.

Des menschlichen Namens Jesus bedienen sie sich zwar, weil sie immer nur von einem Menschen reden, nicht aber von Gott Selbst.

Und ihr werdet wahrlich nicht viele Menschen antreffen, die als rechte Lichtträger euch darüber Aufklärung geben können, weil sie diese Aufklärung von Mir Selbst empfangen haben. Dann aber könnet ihr auch urteilen und das Licht von ihnen entgegennehmen, ohne fürchten zu müssen, irrig belehrt zu werden.
Und ihr könnet es glauben, daß ein Mensch so lange nicht in der Wahrheit wandelt, wie ihm dieses Problem Meiner Menschwerdung in Jesus noch ungelöst ist.
Wer selbst Ihn nicht erkennt oder erkannt hat als Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst Mich manifestiert habe, um Meinen erschaffenen Wesen ein schaubarer Gott sein zu können, der wird auch niemals sei es auf der Erde oder vom Jenseits aus euch Menschen wahrheitsgemäß Mitteilung machen können, denn er steht selbst noch nicht in der Wahrheit, im rechten Erkennen, und also ist er auch kein rechter Führer und Lehrer für die Menschen auf dieser Erde.
Doch ihr Menschen seid leicht geneigt, alles als Wahrheit anzunehmen, was euch zugeht aus dem überirdischen Reich, weil das Verlangen, etwas Ungewöhnliches zu hören, bei euch vorspricht, also stärker ist als das Verlangen nach der reinen Wahrheit.

Doch um euch mit einer ungewöhnlichen Aufgabe betreuen zu können, die darin besteht, die Wahrheit von Mir direkt entgegenzunehmen und sie weiterzugeben an eure Mitmenschen, fehlen euch noch zu viele Voraussetzungen, die ein Zuleiten der reinen Wahrheit ermöglichen.

Bedingungen, von denen Ich nicht abgehen kann, auf daß die reine Wahrheit nicht gefährdet werde. Denn ihr bewegt euch selbst noch inmitten einer Geisterwelt, die ihr anlockt durch euer Verlangen nach etwas Ungewöhnlichem, und seid dadurch nicht abgeschirmt gegen Einflüsse aus der Sphäre Meines Gegners.
Ihr macht euch auch nicht frei von diesem Einfluß, sondern ihr stellet euch immer wieder jenen Kräften zur Verfügung, die ihr jedoch ganz sicher abwehren würdet durch innige Hingabe an Mich in Jesus Christus, durch Hingabe an euren Vater und Erlöser, Der euer Schutz und Schirm ist gegen alles Ungeistige, das euch bedrängen will.

Amen
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BD 8281
Gefahr der Überheblichkeit.

Wer sich Mein Wort zu Herzen nimmt:
„Ihr seid allzumal Sünder“,
der wird auch in tiefster Demut verbleiben, er wird sich nicht überheben und auch kein hartes Urteil fällen, denn die Erkenntnis, selbst noch nicht vollkommen zu sein, wird ihn immer dessen gedenken lassen, daß er ein schwacher Mensch ist, der Meine Kraft und Stärkung benötigt, und er wird demütigen Herzens zu Mir kommen und Mich darum bitten.

Wer dagegen von sich und seinem Wert überzeugt ist, dessen Wesen wird Hochmut verraten, der wird sich über seine Mitmenschen überheben, und diese Überheblichkeit wird sich äußern in einer Geringschätzung des anderen, in lieblosem Urteil und in der Ansicht, ein höheres Wissen zu haben und somit auch keine Belehrungen mehr zu benötigen, sei dies nun irdischer oder geistiger Art.

immer wird der überhebliche Mensch glauben, die Stufe erreicht zu haben, da er auf die Mitmenschen herabsehen kann.
Und es ist die Überheblichkeit wahrlich Anteil Meines Gegners, die ihn in die tiefste Tiefe hinabstürzte, denn er überhob sich über Mich, seinen Gott und Schöpfer, und er zog ein großes Heer der geschaffenen Wesen mit hinab zur Tiefe.
Allen diesen gefallenen Wesen haftet noch viel des überheblichen Geistes an, wenn sie als Menschen ihre letzte Willensprobe abzulegen haben. Und es ist die Überheblichkeit ein ganz bedenkliches Zeichen der Unvollkommenheit, gegen das der Mensch nun ankämpfen muß im Erdenleben, bis er zur tiefsten Demut Mir gegenüber gelangt und dann auch den Mitmenschen gegenüber sich nicht mehr hervortun wird, sondern volles Verständnis hat für dessen Schwächen, weil er selbst seine eigene Mangelhaftigkeit erkennt.

Es gehört aber tiefste Demut zu einer rechten Bindung mit Mir, und sowie der Mensch sich als sündig erkennt und bekennt, so wird er auch zu Jesus Christus seine Zuflucht nehmen und Ihn bitten, ihn frei zu machen.
Die Demut wird ihn innig rufen lassen zu Ihm, und er wird Gnade finden vor Seinen Augen denn „dem Demütigen schenke Ich Meine Gnade“
Und es kann kein Mensch von sich annehmen, vollkommen zu sein, solange er auf Erden wandelt.

Er kann nur einen höheren Grad der Erkenntnis besitzen, aber gerade dies wird ihn stets demütiger werden lassen, weil er die Größe seines Gottes und Schöpfers erkennt und die unendliche Liebe, die dieser Gott und Schöpfer Seinen Geschöpfen zuwendet, die das Geschöpf wohl unsagbar beglückt, aber es nicht überheblich werden lässet.
Die Überheblichkeit ist immer noch ein Zeichen mangelhafter Erkenntnis, denn der Gegner sucht das Licht zu trüben, der Gegner hat noch sein Anteil am Menschen, wenn dieser von sich und seinem Wert überzeugt ist.
Ihr alle habt noch sehr anzukämpfen gegen dieses Übel, denn immer wieder wird euch Mein Gegner ein verkehrtes Hoheitsgefühl einblasen, er wird es immer wieder verstehen, eine Angriffsfläche zu finden, wo er in euch einen Eigendünkel erwecken kann.

Und ihr alle sollet darum auf der Hut sein und jedes Überheblichkeitsgefühl im Keim zu ersticken trachten, denn immer sollet ihr dessen gedenken, daß euer Heiland und Erlöser Jesus Christus den Weg der tiefsten Demut gegangen ist, um gerade für euren Hochmutsfall Sühne zu leisten.

Ihr sollt Seiner Qualen und Leiden gedenken, die jene Sühne von Ihm forderte.
Und ihr sollt wissen, daß euer Gang über die Erde Folge ist jenes Falles zur Tiefe, den der Hochmut veranlaßt hat.
Die Rückkehr zu Mir kann nur auf dem Demutswege erfolgen, und der Erdenweg soll euch diese Erkenntnis bringen, daß ihr schwache, hilflose Wesen seid, die Meine liebende Hilfe brauchen, um wieder zur Höhe zu steigen, und die Mich immer nur um Meine Hilfe angehen müssen, wenn sie den Erdenweg erfolgreich zurücklegen wollen.

Wer aber noch überheblichen Geistes ist, der ist noch entfernt von Mir, und er wird Mich auch schwerlich finden.
Denn in ihm kann auch nicht die rechte Liebe sich entfalten, die den Nächsten umfaßt, sondern er wird sich in seiner Überheblichkeit fernhalten von dem, dem er Liebe schenken soll und da der Mensch nur reifen kann durch ein Liebeleben, wird der Überhebliche keinen geistigen Fortschritt erzielen, sondern auf gleicher Stufe stehenbleiben, wenn er nicht gar absinkt, weil Mein Gegner ihn noch gefesselt hält.
Darum kämpfet an gegen dieses Übel, und übet an euch selbst scharfe Kritik, dann werdet ihr Fehler entdecken, die euch klein werden lassen, und ihr werdet herabsteigen von dem Thron, den ihr selbst euch errichtet habt in falscher Einschätzung eures Wertes.

Die Demut allein wird euch reifen lassen, denn ihr werdet dann von Mir Gnaden empfangen im Übermaß, Ich werde Selbst Mich eurer annehmen, denn in der Demut tretet ihr Mir näher, und euer Gebet zu Mir wird innig und hingebend sein, und Ich werde euch eure Bitte gewähren, Ich werde euch zu Mir ziehen als Meine Kinder, denn ihr habt euch dann endgültig getrennt von Meinem Gegner, der darum zu Meinem Gegner wurde, weil er sich überhob über Den, aus Dessen Kraft er hervorgegangen war.

Amen

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BD 6034
Toter Glaube wird offenbar in Zeiten der Not.

Es wird euch bald zur Gewißheit werden, wie schwach der Glaube derer ist, die sich nur dem Namen nach zu Mir bekennen, die ohne Liebe dahinleben.
Sie werden Anstoß nehmen an den Geschehen, die den Menschen arg zusetzen, und sie werden zu zweifeln beginnen an Mir an einem Wesen, Das überaus mächtig und weise sein soll und die Menschen nicht schützet vor den Elementen der Natur und vor der Willkür satanischer Menschen.
Sie besitzen nur einen toten Glauben, einen Formglauben, der in Zeiten der Not völlig versagt.

Und sie haben daher auch keinen Anker, an dem sie sich halten können, und nun erweiset sich der Mangel an Liebe, der diesen Glauben bald ganz verlorengehen lässet nun erweiset sich die Wahrheit dessen, daß nur die Liebe den Glauben zum Leben erweckt, daß aber ein lebendiger Glaube auch volles Verständnis garantiert für alles, was geschieht, weil die Liebe auch im Menschen das Licht der Erkenntnis anzündet und er nun auch weiß um die Zusammenhänge, um Ursache und Wirkung und vor allem um das nahe Ende.

Und so euch nun die Mitmenschen ihre Zweifel an Gott gestehen, dann machet sie darauf aufmerksam, warum sie nicht fest glauben können an Mich und Meine immer bereite Hilfe.
Haltet ihnen ernstlich Mein Liebegebot vor, das Ich darum als erstes und wichtigstes Gebot den Menschen gab, weil Ich ihren Glauben zu jener Stärke bringen will, daß er alles Ungemach erträgt, ohne wankend zu werden weil Ich den Menschen das Verständnis vermitteln möchte, weil Ich in ihnen das Licht der Erkenntnis entzünden will, ohne Liebe aber solches nicht möglich ist.

Dennoch sollen sich die Menschen in der kommenden Not klar entscheiden sie sollen sich ihres schwachen Glaubens bewußt werden und nun also entweder diesen Glauben zu stärken suchen was ihnen wohl gelingen kann, wenn sie mehr ihr Herz als ihren Verstand sprechen lassen oder sie sich ganz von Mir abwenden, daß sie Mich verleugnen und zu Meinem Gegner übergehen, daß sie die Not der Mitmenschen noch erhöhen durch eigene lieblose Handlungen dann aber auch das Los dessen zu gewärtigen haben, der Mein Gegner ist und der alles daransetzt, um die Menschen von Mir abzudrängen. Es werden die kommenden Ereignisse Glaubensproben sein für alle Menschen.

Auch die Meinen werden sich ängstigen und bangend rufen nach Mir; aber sie werden rufen, weil sie an Mich glauben. Und Ich werde ihnen beistehen ihres Glaubens wegen.
Die aber in sich nicht mehr die Gewißheit haben, daß Ich bin und daß Ich ihnen helfen kann und darum Mich auch nicht um Hilfe angehen, diese werden Mich offen verleugnen, und also wird der bisher tote Glaube offenbar werden.
Es wird offenbar werden, wie wenig und wie selten ein lebendiger Glaube angestrebt wird trotz schöner Worte, trotz Kirchen und Predigern.
Es wird sich alles als leere Schalen erweisen, die keinen Kern in sich bergen. Und es wird sich erweisen, wo die Kirche ist, die Ich auf Erden gegründet habe wo die Gläubigen zu finden sind, die einen starken Glauben haben wie Petrus.
Der Fels des Glaubens ist das alleinige Wahrzeichen Meiner Kirche, die nichts zum Wanken bringen kann.
Und dieser Glaube wird sich beweisen müssen in kommender Zeit.

Amen

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BD 7949
Der Vater übernimmt alle Sorgen.

Vertrauet auf Meine Hilfe in jeder irdischen und geistigen Not, und wendet euch nur mit allen euren Anliegen an Mich, euren Vater von Ewigkeit, Der immer bereit ist, Seinen Kindern beizustehen, und Den ihr niemals vergeblich anrufen werdet so ihr nur Mir voll vertrauet.
Es treten alle irdischen Geschehnisse so an euch heran, wie sie euch dienlich sind zu eurer Aufwärtsentwicklung.
Und mag es euch auch scheinen, als geratet ihr in Not und Bedrängnis
ihr selbst könnet diese von euch abwenden, wenn ihr euch nur gläubig an Mich haltet, wenn ihr Mich bittet, daß Ich alle Sorgen auf Mich nehme und Ich werde es tun, denn es will der Vater die Liebe Seines Kindes gewinnen, und Er wird ihm daher auch nur immer Liebe schenken.
Jeder geistig-gerichtete Gedanke garantiert euch auch Meine Hilfe, denn Ich habe euch die Verheißung gegeben:
„Suchet zuerst das Reich Gottes alles andere wird euch hinzugegeben werden“

Und so ihr nun das Ausreifen eurer Seele vordringlich beachtet, so ihr eure Gedanken Mir und dem geistigen Reich zuwendet, werden die irdischen Nöte euch nicht so berühren, weil Ich Selbst sie von euch nehme. Meine Verheißung erfüllet sich, dessen könnet ihr gewiß sein.

Ich verlange von euch, daß ihr mehr eurer Seele als des Körpers achtet.
Ich verlange, daß ihr die Bindung suchet mit Mir und Meinem Reich, und Ich übernehme dann die Sorgen, die euch irdisch belasten, Ich regle alles und immer so, daß es euch zum Nutzen gereichet.

Aber ihr müsset Mir vertrauen, ihr dürfet euch nicht von irdischen Nöten niederdrücken lassen, ihr müsset alles nur ergeben Mir überlassen, und wahrlich, ihr werdet euch glücklich preisen können, denn besser wie Ich kann niemand für euch sorgen, weil Ich um alles weiß, was ihr benötigt, und weil Ich euch auch beschenken will, die ihr Mir dienet, die ihr willig seid, Mein eigen genannt zu werden.
ihr, die ihr denket an Mich und Mich im Herzen traget. Wem sollte sonst Meine Verheißung gelten, wenn nicht euch, die ihr den Willen habt, Mir zum Wohlgefallen zu leben?
Und so ihr also nun ein Anliegen habt, sei es irdisch oder geistig, so kommet vertrauensvoll zu Mir und unterbreitet es Mir.

Und wahrlich, Ich werde euch bedenken euren Bitten gemäß, denn Mir ist nichts unmöglich, und Meine Liebe zu euch ist übergroß.

Doch rechnet auch damit, daß sich bald große Änderungen ergeben, die um der gesamten Menschheit willen unerläßlich sind. Doch auch dann führe Ich die Meinen hindurch, und ihr werdet Meine Macht erfahren sowie auch Meine Liebe, die deutlich erkennbar sein wird bei den Meinen.

Denn sie werden haben, was sie brauchen, und Meine Kraft wird ihnen zufließen, so daß sie nichts zu schwer empfinden, auch wenn sie von Schicksalsschlägen betroffen werden immer werden sie Meine Nähe spüren und im festen Glauben sich Mir hingeben, und immer werden sie herausgeführt werden aus jeglicher Not. Nur sorget dafür, daß euer Glaube sich festige, schließet euch immer inniger an Mich an und haltet mit Mir stille Zwiesprache, und ihr werdet daraus viel Kraft schöpfen und dann auch nichts mehr tun ohne Mich, ihr werdet Mich immer bei euch sein lassen, ihr werdet Meine Gegenwart euch sichern durch inniges Gebet und Liebewirken.

Und in dieser innigen Verbindung werdet ihr Mir auch vertrauensvoll alles unterbreiten, was euch drückt, und gewiß sein, daß Ich alle Sorgen von euch nehme, daß Ich sorge für euch und dies wahrlich besser tun kann, wie ein irdischer Vater für seine Kinder sorgt. Und um euch und euren Glauben zu erproben, werden auch immer wieder Sorgen und Nöte an euch herantreten;
doch da ihr den Weg wisset, brauchet ihr ihn nur zu gehen ihr brauchet nur Mich anzurufen im Geist und in der Wahrheit und wahrlich, Ich werde euer Gebet erhören.

Amen
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BD 6178
Zeichen des Wütens vor dem Ende.

Wenn ihr achtet aller Geschehen um euch, so werdet ihr sehr bald erkennen, wer in der Welt herrschet, und es wird euch auch verständlich sein, was er bezweckt: die Menschen stets mehr in die Tiefe zu ziehen, sie zu hindern am rechten Erkennen indem er sie hindert am Liebeswirken.
Doch in absehbarer Zeit schon wird sein Treiben so offenbar werden, daß doch viele Menschen zu hören und zu sehen beginnen, denn er läßt seine Maske fallen und geht ohne Bedenken in einer Weise vor, die allzudeutlich gegen ihn spricht.
Aber es sind dies alles Zeichen des nahen Endes, in der der Gegner Gottes sein verabscheuungswürdiges Wesen treibt, in der alle Kräfte der Hölle losgelassen sind, die die Menschen auf Erden beeinflussen, so daß er zahllose Anhänger findet, die alles tun, was er will die ohne Bedenken ihren Mitmenschen Schaden zufügen in jeder Weise die selbst davor nicht zurückschrecken, ihre Mitmenschen dem Tode auszuliefern, weil sie völlig im Banne des Satans stehen.

Doch es ist dies angekündigt lange Zeit zuvor, auf daß die Menschen daran die Zeit erkennen, in der sie leben. Doch es kommt der Tag, wo er gebunden wird, wo seinen Greueltaten ein Ende gesetzt ist, wo er all seiner Macht beraubt und gefesselt wird, auf daß er keinen Schaden mehr anrichten kann. Es kommt der Tag dessen sollen auch die Menschen gedenken, die unter seiner Herrschaft leiden, denn ihnen wird Erlösung werden.

Aber auch die sollen daran denken, daß der Tag der Vergeltung kommt, die sich ihm dienstbar machen, denn auch sie werden sein Los teilen müssen, weil allein ihr Wille sie zu seinen Dienern werden ließ und sie für diesen Willen sich verantworten müssen. Und solange euch das Unrecht empört, solange habt ihr selbst nicht zu fürchten, daß er euch schaden könne.

Denn so lange strebt euer Wille noch das Gute an, und ihr seid nicht in seiner Gewalt. Alles, was gegen das Gebot der Liebe verstößt, ist sein Wirken, wenngleich es verschleiert wird vor den Augen der Mitmenschen.
Bemüht euch darum, immer gerecht zu denken und zu handeln, und ihr werdet hellsehend und hellhörend sein gegenüber den Maßnahmen, die unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit erlassen werden, denn der euch verderben will, der versteht auch, sich zu tarnen.
Aber er wird nichts erreichen bei denen, die Gott zustreben und nach Seinem Willen zu leben sich bemühen, denn diese durchschauen sein Spiel und wenden sich von ihm ab, sie bleiben aufrichtig und gerecht, und sie lassen sich auch nicht irreführen.
Doch die Grenzen seines Wütens auf der Erde sind noch nicht erreicht.
Es muß erst das Maß voll werden, das dann eine Bannung zur Folge hat, die ihm jedes weitere Wirken unmöglich macht.

Amen

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BD 4575
„Sie aßen und tranken ....“ wie vor der Sündflut.

Wie zur Zeit vor der Sündflut, so wird es auch nun wieder werden, so es dem Ende zugeht.

Der Menschen wird sich eine erhöhte Lebenslust bemächtigen und die Welt wird mit allen Reizen auf sie einwirken. Die Menschen werden sich nicht mehr beherrschen können und wollen und skrupellos das Leben genießen in Sündhaftigkeit.
Denn es werden keine reinen Freuden sein, die sie begehren, sondern die Sünde wird überall vorherrschen, die Ichliebe wird jegliche Nächstenliebe verdrängen, und darum werden die Menschen sündig, weil sie dem Nächsten Schaden zufügen, um nur ihrem Körper Erfüllung der Wünsche zu verschaffen.
Es wird das Eigentum des Nächsten nicht geachtet werden und also verstoßen gegen alle Gebote. In erhöhtem Lebensgenuß wird die Stimme des Gewissens erstickt und in vollen Zügen genossen, was die Welt bietet.
Die Welt aber ist das Reich des Gegners von Mir, und also kann von der Welt nur Schlechtes kommen, sie kann für die Seele nur eine Gefahr bedeuten, denn was dem Körper erfüllt wird, muß die Seele büßen, sie muß bezahlen, was der Körper verlangt.

Scheinbar also werden die Menschen sich des Glückes erfreuen dürfen, nur wer zu den Meinen zählt, der weiß, welche Stunde geschlagen hat, so die Menschen sich im Taumel des Genusses zu betäuben suchen. Dann ist das Ende ganz nahe, denn Ich habe euch dies schon lange angekündigt, daß es sein wird wie vor der Sündflut sie aßen und tranken, sie freiten und ließen sich freien und achteten nicht der Mahnungen und Warnungen von oben.
Und es wird schwer sein, diesen Menschen das Evangelium zu predigen, denn da sie nur das irdische Leben achten und anstreben, fehlt ihnen jegliches Verständnis für das geistige Leben, und darum verlachen und verspotten sie jeden Wahrheitsträger, der sie zu bekehren suchen wird.

Doch mitten in den Freudentaumel kommt das letzte Gericht.
Und darum wird es entsetzlich sein für alle, die in der irdischen Welt ihren Gott sehen, denn sie werden aus der Höhe stürzen in die Tiefe, aus der Freude in die größte Angst, sie werden aus dem Himmel stürzen in die Hölle.
Denn die Welt mit ihren Reizen war ihr Himmel, sie aber wird vernichtet werden und schärfste Gefangenschaft ist das Los derer, die ihre Freiheit auf Erden falsch nützten, die in der Sünde leben und auch in der Sünde sterben.
Hütet euch vor der Welt, denn sie ist eine große Gefahr für euch sie bietet euch wohl jetzt noch manches Begehrenswerte, doch leistet darauf lieber Verzicht, und trachtet nach den himmlischen Freuden, die nachher kommen, und entbehret, auf daß ihr dann in aller Fülle die Freuden des Himmels genießen könnet.

Gehöret nicht zu jenen, die nur sich selbst lieben und dem Körper jeden Genuß verschaffen wollen. Kurz ist der Freudentaumel, doch ein entsetzliches Erwachen folgt ihm, wie es angekündigt ist in Wort und Schrift.
Die Menschheit aber ist in großer Gefahr, denn sie ist schon jetzt geblendet von dem Truglicht der Welt, und sie bleibt nicht stehen in ihren Ansprüchen, sondern wird sie erhöhen.
Sie steuert mit Riesenschritten dem letzten Ende entgegen sie sucht das Leben und wird den Tod finden, sie sucht die Freude und geht ins Verderben.

Amen
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BD 8603
Los des Gottesleugners.

Der größte Triumph des Gegners ist es, wenn er einen Menschen gänzlich vom Glauben abgebracht hat an einen Gott, Der die Welt erstehen ließ und auch ihn selbst erschaffen hat.
Dann hat er erreicht, was er erreichen wollte, Gott völlig zu verdrängen aus den Gedanken des Menschen. Dann braucht er nicht mehr zu fürchten, ihn zu verlieren.

Doch es ist ein Mensch, der einen Gott gänzlich leugnet, auch in seinem Leben zumeist ein liebloser Mensch, und darum hat der Gegner Einfluß auf ihn, während ein Mensch, der noch einen Funken Liebe in sich hat, doch noch zu der Erkenntnis gelangen kann, daß es eine wesenhafte Macht gibt, Die sein Lebensschicksal bestimmt und von Der er selbst abhängig ist.

Der Erstere aber ist mit allen seinen Sinnen der Welt verhaftet. Für ihn gibt es außer dieser irdischen Welt nichts, und er wähnet sich vergangen und in ein Nichts zurückgekehrt nach seinem Leibestode, und daher gewinnt er dem Erdenleben ab, was es ihm bietet.

Und es kann ein solcher Mensch auch Verstandesschärfe besitzen, er wird von dem Gegner Gottes irregeleitet, und er wird sogar Beweise anzuführen sich anmaßen, die den Glauben an einen Gott zunichte machen sollen. Alle Schöpfungen sucht er zu erklären als aus einer Naturkraft entstanden.
Daß aber diese Naturkraft ein Wesen sein muß, Das denkfähig ist und einen Willen hat, will er nicht wahrhaben, und sein Denken wird auch so lange falsch und verwirrt sein, wie er nicht ein kleines Licht in sich entzündet durch Liebetaten worüber ihm aber jegliches Wissen fehlt. Er ist also noch ganz und gar in den Fesseln des Gegners. Und darum geht ein Gottesleugner mit großer Sicherheit einer Neubannung entgegen, denn er versagt gänzlich in seiner letzten Entscheidung auf Erden. Er ist noch genauso Gott-widersetzlich, wie er es war bei seinem Abfall von Gott, er ist Angehör des Gegners und muß am Ende auch sein Los mit ihm teilen.

Es kann ein solcher Mensch auch nicht verstandesmäßig aufgeklärt werden, weil er nicht glauben will und er darum auch alles geistige Wissen verwerfen wird als Einbildung und Phantasterei.

Diesen Menschen nun ein geistiges Wissen zuführen zu wollen wäre völlig vergeblich, denn der Gegner Gottes ist sein Herr, und dieser wird es niemals dulden, daß ihm ein Licht aufleuchtet, er wird ihn in immer tiefere Dunkelheit versetzen und die Blendlichter der Welt desto heller ihm erscheinen lassen, so daß der Mensch völlig unfähig ist, ein geistiges Wissen gelten zu lassen.

Ihn hat der Gegner ganz in Besitz genommen, und er lässet ihn auch nicht mehr los. Es geht aber im Erdenleben allein darum, daß der einst gefallene Urgeist nun im Stadium als Mensch Gott anerkennt daß seine Urschuld von ihm genommen wird, was allein durch Jesus Christus geschehen kann, Den er anerkennen und zu Seinem Erlösungswerk sich bekennen muß, und dann also erkennet er auch Gott Selbst an, Der in Jesus das Sühnewerk für seine Urschuld vollbracht hat.
Solange der Mensch aber völlig glaubenslos durch das Erdenleben geht, bleibt er belastet mit seiner Schuld und kann nimmermehr in das geistige Reich eingehen, sondern er muß den Entwicklungsgang durch die Schöpfungen der Erde noch einmal zurücklegen in entsetzlicher Qual wieder durch endlose Zeiten hindurch.
Denn auch im jenseitigen Reich wird es nicht gelingen, einen Gottesleugner umzustimmen und ihn zur Aufgabe seines Widerstandes gegen Gott zu bewegen, denn er verschließt sich wie auf Erden allen Belehrungen, und wider seinen Willen kann in ihm kein Licht entzündet werden.

Doch wäre es einem Menschen auf Erden, der nicht glauben zu können meint, nur ernsthaft darum zu tun, auch darüber die Wahrheit zu erfahren, ob es einen wesenhaften Gott und Schöpfer gibt dann wären die Bemühungen wahrlich nicht erfolglos, dann würde er immer wieder darüber nachdenken und auch auf dem Verstandeswege zu einem anderen Ergebnis gelangen, denn es gibt Beweise genug in der Schöpfung, die ihn zu einem anderen Denken gelangen lassen könnten. Nur muß der Wille vorhanden sein, die reine Wahrheit zu erfahren.

Dieser Wille aber mangelt den Menschen, die in der Gewalt des Gegners sich befinden, und sie wandeln daher durch das Erdenleben in völliger geistiger Finsternis.
Aber auch an solche Menschen treten immer wieder Gnaden heran, immer wieder werden ihnen kleine Hilfestellungen geleistet, denn die Liebe Gottes verfolgt auch solche Menschen und sucht sie für Sich zu gewinnen, Er reicht ihnen immer wieder Seine Hand hin, die sie nur zu ergreifen brauchten und dann sich auch aus der Gewalt des Gegners befreien könnten. Doch niemals wird der Wille dessen gezwungen, und darum bestimmt der Mensch selbst sein ferneres Los, und er muß wieder den Gang im gebundenen Zustand über die Erde gehen, wie es dem Gesetz ewiger Ordnung entspricht.

Amen

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BD 8430
Neubannung unabwendbar für Anhänger des Gegners.

Voller Erbarmen ruht Mein Auge auf der entarteten Menschheit, die sich in der Gewalt Meines Gegners befindet und selbst nicht willig ist, sich ihm zu entwinden.
Sie ist ihm freiwillig ergeben, und dadurch nimmt sie Mir Selbst das Recht, machtvoll einzugreifen, denn Ich gehe nicht gegen den Willen Meines Gegners vor, da ihr selbst euch ihm zu eigen gebet.

Doch er zieht euch immer tiefer hinab, und er bereitet euch das Verderben, denn ihr fallet in jene Tiefen zurück, da ihr euren Entwicklungsgang über die Erde begannet und durch alle Schöpfungen hindurchgehen mußtet, um endlich einmal zum Dasein als Mensch zu gelangen.

Und es wird euch nun das gleiche Los zuteil werden, weil ihr selbst es wollet und nichts tut, um als Mensch seiner Gewalt zu entfliehen. Und ob euch auch dieses Wissen unterbreitet wird, ihr wollet es nicht glauben, und es gibt fast kein Mittel mehr, euer Denken zu wandeln, wenn nicht noch große Trübsal solches zuwege bringt, die über die ganze Erde gehen wird, bevor das Ende kommt.

Solange ihr denken könnet, ist immer noch die Möglichkeit, daß ihr einmal über euch selbst nachdenket, daß ihr euch mit dem Tode eures Leibes befasset und euch fraget, was nachher wird.
Doch solche Gedanken wehret ihr zumeist ab, ihr glaubet überhaupt nichts und wähnet euch vergangen mit dem Leibestode.
Doch ihr irret gewaltig, und ihr müsset diesen Irrtum schwer büßen, aber ihr nehmet auch eine wahrheitsgemäße Aufklärung nicht an, und zwangsweise kann nicht auf euch eingewirkt werden.

Und tritt große Not an euch heran, so bäumet ihr euch auch nur auf gegen die Macht, die solche über euch kommen lässet, denn sowie ihr in arge Not geratet, wollet ihr gern einen dafür verantwortlich machen, selbst wenn ihr einen Gott und Schöpfer leugnet.

Doch gegen Schicksalsschläge werdet ihr nichts ausrichten können und dann auch eine Macht anerkennen müssen, die stärker ist als ihr.
Und darum sind solche Schicksalsschläge und ungewöhnlich große Not noch die einzigen Mittel, die euch wandeln könnten in eurem Denken, und Ich muß sie anwenden angesichts des Endes und in Anbetracht des Loses, das Ich noch von euch abwenden möchte.

Bedauert nicht die Menschen, die plötzlich aus dem Leben abgerufen werden, denn diese können noch im Jenseits zu einem Licht kommen, wenn sie nicht gänzlich schon Meinem Gegner verfallen sind und dann auch noch absinken zur Tiefe, um aufs neue gebannt zu werden in der Materie. Doch wehe denen, die das Ende erleben, ohne sich zu wandeln in ihrer Lebensführung, in ihrem Denken und ihrer Glaubenslosigkeit.

Für diese gibt es keine Rettung mehr, und auch das größte Erbarmen Meinerseits, Meine unendliche Liebe zu allen Meinen Geschöpfen, kann jenes Los der Neubannung nicht von ihnen abwenden, weil es die einzige Möglichkeit ist, daß die Seele jemals zur Vollendung kommen kann, daß sie nach undenklich langer Zeit wieder als Mensch den Erdengang geht und den Weg zu Mir bewußt geht, um frei zu werden aus jeglicher Form. Und es bedeutet diese Neubannung einen Liebeakt Meinerseits, weil Ich ihre (jene) Seelen der Gewalt Meines Gegners entwinde und wieder Meinem Willen unterordne.
Und sie kann sich als Mensch auch nur dann von ihm befreien, wenn sie bewußt Jesus Christus anruft um Erlösung.
Und da nun die Menschen auf der Erde nicht mehr an Ihn glauben und Ihn bitten um Hilfe, können sie auch nicht befreit werden aus seiner (jener) Gewalt, und er zieht sie unwiderruflich hinab in sein Bereich.
Doch ihr Menschen habt einen freien Willen, und ihr könntet euch daher ebenso dem göttlichen Erlöser zuwenden wie ihm und ihr wäret gerettet für Zeit und Ewigkeit.
Ihr tut es nicht, und ihr müsset die Folgen eures Mir-widersetzlichen Willens daher auch auf euch nehmen.
Aber immer und immer wieder werde Ich euch das Wissen darum zuführen, Ich werde einen jeden einzelnen durch die Stimme des Gewissens ansprechen, Ich werde ihn erkennen lassen die Vergänglichkeit aller weltlichen Freuden und Güter, Ich werde ihn selbst durch Leid und Not gehen lassen.
Und Ich werde zuletzt noch durch die Naturelemente zu ihm sprechen.
Doch seinen Willen zwinge Ich nicht, und daher hat er selbst sich auch sein Los zuzuschreiben, dem er entgegengeht.
Unbegrenzte Seligkeiten möchte Ich ihm schenken.
Er selbst aber wählet den Zustand der Unseligkeit, den Zustand größter Qualen und Gefesselt-Seins.

Und so wird ihm werden, was er begehret, denn sein Hang nach der irdischen Materie trägt ihm selbst wieder die Bannung in härtester Materie ein. Denn ob Mir auch alle Macht zur Verfügung steht, Ich werde nicht gewaltsam auf den Willen eines ichbewußten Wesens einwirken, ansonsten Ich wider Mein Gesetz der Ordnung verstoßen würde, was nimmermehr sein kann.
Doch bis zum Ende werde Ich reden zu den Menschen, und wer Meiner Worte achtet, der wird gerettet vor dem Lose der Neubannung, und er wird es Mir danken ewiglich, daß Meine Liebe ihn verfolgt hat, bis er sich wandelte.

Amen
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BD 8269
Schicksalsschläge .... Katastrophen .... Unglücksfälle.

Vernehmet Meine Stimme, die euch immer wieder ertönen wird von oben, weil es nötig ist, daß der Vater zu Seinen Kindern spricht.

Es erbarmet Mich die Menschheit, weil das Ende nahe ist und sie zumeist ohne Wissen dahingeht, was ihr bevorsteht, wenn sie nicht zuvor noch die Bindung mit Mir herstellt.
Doch die Menschen sind so entfernt von Mir, ihrem Gott und Schöpfer, daß sie keinerlei geistige Bindung anknüpfen, daß sie nur der irdischen Welt Beachtung schenken, die das Reich Meines Gegners ist.
Und sie sind auch nicht zu belehren, denn Mein Gegner hat ihr Denken verwirrt, und er hat auch ihre Herzen verhärtet, so daß sie nur sich selbst lieben, aber für ihren Nächsten, der in Not ist, keine Liebe empfinden.
Jeder Mensch ist nur darauf bedacht, seine irdischen Güter zu vermehren und seinem irdischen Leib ein Wohlbehagen zu schaffen.

Doch ihrer Seelen gedenken die wenigsten, und es herrscht darum auf Erden eine so große geistige Not, die Mich immer wieder veranlaßt, zu Meinen Geschöpfen zu reden in Form von harten Schicksalsschlägen, Katastrophen und Unglücksfällen jeglicher Art, für die ihr Menschen kein rechtes Verständnis aufbringen könnet, daß es Zulassungen eines liebenden Gottes sind, Der nur Seine Geschöpfe zur Vernunft bringen möchte, Der sie auf diese Weise anredet, weil sie auf Sein Wort aus der Höhe nicht hören.

Und darum wird sich die irdische Not mehren, die Zeit der Trübsal wird über die Menschen hereinbrechen, die dazu dienen können, daß die Menschen sich besinnen und den Weg nehmen zu Mir.
Wie leicht könnten sie ihn finden, wenn sie nur Meines Wortes achteten, das ihnen von oben ertönt, das ihnen durch Meine Boten vermittelt wird.
Die Zuleitung Meines Wortes ist das wirksamste Mittel, aber die Annahme fordert ihren freien Willen, und diesen zwinge Ich nicht. Darum seid ihr, Meine Diener, für diese Meine letzte Rettungsaktion sehr nötig, und Ich segne jede Arbeit, die ihr Mir leistet.
Denn es ist ein entsetzliches Los, das derer harret, die nicht vor dem Ende den Rückweg zu Mir angetreten haben.
Ich weiß darum und nehme daher noch vorher von der Erde, die nicht gänzlich Meinem Gegner verfallen sind, auf daß sie noch im jenseitigen Reich zu einem klaren Licht gelangen und dann zur Höhe streben können.
Und darum werdet ihr immer und immer wieder hören von Todesfällen in großer Zahl, und immer sollet ihr dann wissen, daß dann Meine große Erbarmung diese Menschen abgerufen hat von der Erde, damit sie Meinem Gegner nicht gänzlich verfallen.
Daß dann auch gute Menschen betroffen werden, ist für diese wahrlich kein Unheil, denn diese können im jenseitigen Reich dazu beitragen, den anderen den Weg zu weisen. Ihre Liebe kann im Jenseits viel Segen bringen, und sie selbst werden ihren Reifegrad auch erhöhen können durch ihre Erlöserarbeit, die ihr Bedürfnis ist angesichts der vielen armen, kranken und schwachen Seelen, die plötzlich den Tod fanden und ohne Licht sind.
Die Zeit neigt sich dem Ende zu, und jeder Tag muß ausgewertet werden zur Erlösung der irrenden Seelen.
Und was könnet ihr, Meine Diener auf Erden, Besseres tun, als Mich durch euch zu den Menschen reden zu lassen?
Was könnet ihr Besseres tun, als Mein Wort zu verbreiten und es auch denen zugänglich zu machen, die noch in der Welt stehen und sich schwer zu lösen vermögen von dieser?

Eure ständige Bindung mit Mir gibt Mir die Möglichkeit, viele Menschen anzureden, und die Kraft Meines Wortes wird in denen eine Änderung ihres Willens zuwege bringen, die noch nicht gänzlich Meinem Gegner verfallen sind, und diese werden dann auch gerettet sein vor dem Abgrund, dem sie jetzt entgegengehen.
Daß auch die Nöte zunehmen, ist euch immer wieder angekündigt worden, aber ihr sollet auch dafür die rechte Erklärung haben, daß nur die Liebe zu den Mir noch abtrünnigen Geschöpfen Mich dazu veranlaßt, wenn ihr auch daran zweifelt und es mitunter nicht fassen könnet, wenn euch Kunde zugeht von großen unheilvollen Schicksalsschlägen, von denen die Menschen betroffen werden in aller Welt.
Wenn sie dazu beitragen, daß die Mitmenschen so davon berührt werden, daß sich in ihnen der Hilfswille äußert, daß sich in ihnen die Liebe entzündet, dann sind auch diese Schicksalsschläge von Segen, wenn ihr bedenket, daß diese Menschen einer Neubannung entgehen, die ihnen wieder endlose Zeiten der Qual und der Unfreiheit bringt.
Denn Ich will immer nur helfen, daß die Menschen selig werden, und Ich werde alles tun, damit sie ihren Entwicklungsgang auf dieser Erde noch zum Abschluß bringen.

Amen
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BD 8496
Jeder Mensch muß sich selbst verantworten.

Der Mensch muß sich verantworten für seinen Erdenlebenswandel, für sein Reden, Denken und Handeln,
denn er hat von Mir die Gabe des Verstandes, die Gabe des Denkens, erhalten und kann daher auch alles abwägen, wieweit es Meinem Willen entspricht.
Es gilt dies im besonderen für seine Einstellung zu den Lehren, die ihm von seiten der Mitmenschen zugeführt werden, die geistige Gebiete berühren.
Denn sowie ihm irdisch etwas unterbreitet wird, stellt er auch seine Gedanken darauf ein und nimmt an oder lehnet ab, und das oft mit großem Eifer, sowie er sich irgendwelche Vorteile daraus verspricht.
Der Mensch ist denkfähig und soll diese Fähigkeit nun auch nützen. Und wird ihm nun Geistesgut zugeführt, so soll er auch dieses einer Prüfung unterziehen, um nun berechtigt annehmen oder ablehnen zu können.
Aber er soll sich dann nicht nur auf den Mitmenschen verlassen, was dieser ihm rät, sondern selbst Stellung nehmen dazu, denn er selbst wird sich dafür verantworten müssen, und dann wird er nicht auf den Mitmenschen eine Schuld abwälzen können, der ihm zu seinem Denken und Handeln geraten hat.
Es trägt ein jeder Mensch die Verantwortung für sich selbst weil ein jeder Mensch denken kann.

Und ist er sich der Richtigkeit seines Denkens nicht sicher, dann soll er zu Mir Selbst den Weg nehmen, nicht aber sich verlassen auf den Mitmenschen, dessen Denken ebenso falsch gerichtet sein kann.
Und ein großes Unrecht begeht der Mensch, der sich berufen glaubt, auf den Mitmenschen einwirken zu müssen, daß er seine Ansichten ihm unterstellt so daß dieser ohne Widerspruch annehmen soll, was jener ihm bietet.

Es kann ein Mensch wohl belehrt werden, aber immer muß es ihm freistehen, diese Belehrungen anzunehmen, denn der Mensch selbst muß sich entscheiden und für seinen Entscheid verantworten, nicht aber kann er die Verantwortung abwälzen auf jene, die ihn belehrt haben, und niemals dürfen diese einen Menschen bestimmen, die Lehren anzunehmen.

Freiheit des Willens ist der große Faktor, der bestimmend ist für die Vollendung eines Menschen. Und jedes Beschneiden des freien Willens ist ein Unrecht, eine Sünde, die Ich nicht hinnehmen kann, ohne Vergeltung dafür zu fordern.
Und wieder muß darauf hingewiesen werden, daß von seiten eines Lehrenden zuerst die Gebote der Liebe herausgestellt werden sollen und nur allein die Erfüllung dieser Gebote gefordert werden soll, weil dann des Menschen Denken hell und klar auch das Wahre und Rechte erkennen wird und der Mensch dann von selbst sich dafür entscheidet.

Eine Lehre aber anzunehmen, ein Liebeleben jedoch auszuschalten kann niemals zu einem geistigen Erfolg führen selbst wenn jene Lehre der Wahrheit entspricht.
Doch lieblose Menschen werden niemals ein Urteil abgeben können, wo Wahrheit und wo Irrtum ist.
Und darum entscheidet letztlich nicht der Verstand des Menschen, sondern die Liebe des Herzens.
Wo diese fehlt, wird kein rechtes Urteil gefällt werden können, doch es nützet dann auch die Annahme einer Lehre ohne Widerspruch nichts, denn sie ist völlig wertlos für die Seele.

Darum fordere Ich als erstes die gedankliche Stellungnahme zu jenem Geistesgut, das einem Menschen vermittelt wird von außen.
Und wird ihm nun die Liebelehre unterbreitet und er denkt auch darüber nach, dann kann schon ein kleines Licht in ihm entzündet werden, und er kann sich bemühen, die Liebe auszuleben.
Und dies allein bringt die Seele zum Reifen.

Wer daher seine Mitmenschen zur Liebe anzuregen sucht, der wird von Mir gesegnet sein. Wer jedoch ihnen ein Geistesgut vermittelt mit der Forderung, ohne Widerspruch dieses anzunehmen und anzuerkennen, der handelt nicht in Meinem Willen, weil er die Mitmenschen zur Denkträgheit veranlaßt und diese nun glauben, ihrer Verantwortung enthoben zu sein, sie abwälzen zu können auf jene, die sie belehrten.

Diese Entschuldigung wird dereinst vor Mir nicht gelten, weil Ich alle Menschen mit der Gabe der Denkfähigkeit ausgestattet habe und diese nun auch gebraucht werden soll, wenn es um das Heil der Seelen geht, sonderlich dann, wenn ihr eifrig alles Irdischen gedenket, ob und wie es für euch zum Nutzen sein könnte.
Kein Mensch nimmt euch einmal die Verantwortung ab, daher gebet auch keinem Menschen das Recht, bestimmend auf euch einzuwirken, wenn es sich um das Wohl eurer Seelen handelt.
Denn auch darüber wird euch von Mir ein Licht gegeben, wenn ihr Mein Wort anhöret, das von oben euch ertönt, das Ich allen zuleite, die eines guten Willens sind.

Ich werde euch keinen Zwang antun, Ich werde euch immer nur alles erklären und begründen, es euch aber immer freistellen, Mein Wort anzunehmen oder abzulehnen.
Denn Ich will, daß ihr euch vollendet auf Erden. Und Ich will daher auch über alles Falsche euch aufklären, auf daß ihr euch nicht bestimmen lasset, zu denken und zu handeln im Willen des Mitmenschen, sondern erst selbst zu prüfen, ob und wie ihr recht handelt und denket vor Mir, Der Ich euch so geschaffen habe, daß ein jeder Mensch auch die Verantwortung tragen muß für sich und seiner Seele Heil.

Amen

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BD 8754
Wie es war vor der Zeit der Sündflut.

Es wird wieder eine Zeit sein wie vor der Sündflut.
Wieder werden die Menschen in überschäumender Freude ihr Erdenleben genießen, wieder werden sie streben und höchste Ziele erreichen wollen, doch all ihr Denken wird nur irdisch materiell ausgerichtet sein.
Wieder wird die Sünde überhandnehmen, und die Menschen werden sichtliche Diener des Satans sein, die Wahrheit wird verlacht und der Irrtum angebetet werden.

Die Stimme Gottes wird überhört werden, doch der Stimme des Satans sind die Menschenherzen aufgeschlossen, und also werden sie immer nur Übles verrichten und ständig wider die ewige Ordnung verstoßen, sie werden bar jeder Liebe sein, dafür eine übergroße Selbstliebe besitzen und immer nur für sich selbst sorgen und schaffen und an der Not des Mitmenschen erbarmungslos vorübergehen.

Aber es ist euch diese Zeit vorausgesagt worden, und sie wird kommen, wie ein Tag auf den anderen folgt, denn einmal wird die Zukunft zur Gegenwart, und einmal erfüllen sich alle Voraussagen, und ihr Menschen stehet vor dem Ende, und es wird keine lange Zeit mehr vergehen.

Und darum sollet ihr alle noch eifrig tätig sein, die ihr euch angeboten habt für die Arbeit im Weinberg des Herrn. Ihr sollet alles tun, was möglich ist, um eure Mitmenschen aufzuklären, und euch wird dazu von oben ein Geistesgut zugeleitet, das wahrlich dazu geeignet ist, die Menschen zur Selbstbesinnung zu bringen, wenn sie es nur ernsthaft bedenken.

Doch alle Menschenherzen kann Gott durchschauen und auch ersehen, wer noch zu retten ist.

Und für diese wenigen sendet Er Seine Boten aus, die ihnen das Wort bringen sollen, das ihnen vollste Aufklärung schenkt und ihnen auch die Richtlinien für einen rechten Lebenswandel angibt. Dieses Sein Wort anzunehmen bedeutet schon Rettung aus der Finsternis und Rettung vor dem Untergang, denn wer das Wort Gottes in Besitz nimmt, der wird auch mit ihm alles empfangen, was er benötigt, und er wird kraft- und lichtvoll sein, und dann kann ihn nichts mehr schrecken, was von seiten des Gegengeistes auf ihn einstürmt.
Und wollet ihr daran noch zweifeln, wenn ihr euch umsehet in der Welt, wenn ihr das Treiben der Weltkinder beachtet und auch alle Weltgeschehen verfolgen könnet, die wahrlich Formen annehmen, daß nur ein gewaltiges Zerstörungswerk Gottes die Menschen noch aufrütteln kann?

Denn könnet ihr wohl annehmen, daß des Gegners Wirken nachlassen wird, daß er einmal die Herrschaft wieder aufgibt, die er erlangt hat bei den Menschen?

Könnet ihr annehmen, daß die Menschen in dieser Zeit ihre Selbstliebe bekämpfen und sich hilfsbereit dem Mitmenschen zuwenden, daß sie die Liebe in sich entzünden und sich mit Gott in Verbindung setzen? Es wird dies nur ganz wenigen gelingen, und diese gehören zu den Seinen, die Er am Ende der Tage entrücken wird, welche die neue Erde als Stammeltern des neuen Menschengeschlechtes bewohnen werden, wie es stets und ständig verkündet wird.
Doch die Zahl derer wird so gering sein, und das Ziel der Arbeiter im Weinberg des Herrn soll einzig und allein sein, diese Zahl zu erhöhen und alle noch wandlungsfähigen Menschen zu dieser Wandlung zu veranlassen, auf daß die Ernte am Ende nicht allzu gering sei.
Aber das Ende kommt mit aller Gewißheit.
Denn wenn euch Menschen auch Zeit und Stunde unbekannt ist und auch niemals von Gott aus euch die genaue Zeit angegeben ist, so rückt sie doch mit großer Geschwindigkeit näher, denn sie ist vorbestimmt seit Ewigkeit.
Und immer dringender werdet ihr ermahnt werden, euch auf das Ende vorzubereiten, weil ihr noch die Möglichkeit habt, euch zu wandeln und euch eurem Gott und Schöpfer anzuschließen, Der euch als Vater beglücken will mit einem ewigen Leben.
Ihr sollet aber dennoch täglich eure Arbeit verrichten, eben weil ihr Tag und Stunde des Endes nicht wisset, aber ihr sollet rechnen damit, daß euch nur noch wenig Zeit bleibt, ansonsten ihr nicht immer dringender auf das Ende hingewiesen würdet.
Beachtet nur alle Anzeichen, denn es wird sein wie vor der Sündflut, die Menschen werden keine Grenzen mehr finden in ihrer Vergnügungssucht, und ständig werden sie vom Gegner Gottes angeregt werden zu zügellosem Leben, zu Sünden und Verbrechen aller Art, und die Menschen werden ganz ihm zu Willen sein, weil sie selbst nicht die Kraft haben, sich zu widersetzen, und weil sie nicht die Gnaden des Erlösungswerkes Jesu Christi in Anspruch nehmen, Der ihnen einen verstärkten Willen erworben hat durch Seinen Tod am Kreuz.

Scheinbar wird die Macht des Gegners von Gott größer sein als die Macht Gottes, wenn an dem satanischen Zustand der Menschen und ihrem Tun der Maßstab angelegt wird, doch der freie Wille der Menschen ist Anlaß dieser großen Macht.
Dennoch gebietet Gott Selbst ihm Einhalt, wenn er seine Machtbefugnis überschreitet, wenn er gegen Gott Selbst vorgeht und das Wissen um Ihn in Jesus und um Sein Erlösungswerk völlig auszurotten sucht.
Dann wird das Licht von Ewigkeit Selbst die Finsternis durchbrechen, dann wird Jesus Selbst kommen in den Wolken und von der Erde holen die Schar der Gläubigen, die Ihm treu bleiben bis zum Ende.

Dann wird Er sie entrücken vor den Augen der vom Satan regierten Menschen, und diese werden dem sicheren Tode verfallen sein, denn es wird sich die Erde spalten und alle aufnehmen, die versagen in ihrer letzten Erdenlebensprobe und die darum aufs neue gebannt werden in den Schöpfungen der neuen Erde.
So unglaubhaft euch das auch scheinen mag, ihr müsset es als Wahrheit annehmen und dürfet nicht glauben, daß euer Bleiben auf dieser Erde noch sehr lang ist.
Schneller, als ihr denkt, wird der Tag kommen, und gesegnet, wer noch zuvor die Wahrheit annimmt, wenn sie ihm dargeboten wird von euch, die ihr dienet als treue Arbeiter im Weinberg des Herrn. Gesegnet, wer bewußt seinen Erdenwandel führt, bewußt sich Gott zuwendet und das Ziel auf Erden zu erreichen suchet, denn er wird wahrlich auch hindurchgeführt werden durch alle Versuchungen, und er wird auch den Anfechtungen des Gegners von Gott Widerstand zu leisten vermögen, denn es hat der Gegner nur Macht über den Menschen, wenn dieser selbst ihm die Macht einräumt.
Niemals aber wird der Gegner den Menschen zwingen können, ihm hörig zu sein, dessen Wille seinem Gott und Schöpfer gilt, Den er als seinen Vater erkannt hat und Ihm allein zustrebt.

Und weil die Menschheit selbst also den Gegner Gottes erhoben hat auf den Thron, wird sie auch teilnehmen an seinem Los, wenn er in Ketten gelegt und in die Finsternis geworfen wird.

Auch sein Anhang wird gebannt werden in der Materie und den Weg der Aufwärtsentwicklung noch einmal zurücklegen müssen, und das wird also auch eine Umgestaltung der gesamten Erdoberfläche bedingen, ein Zerstören der Schöpfungswerke, auf daß wieder das Geistige darin frei wird und neu verformt werden kann in den Schöpfungen der neuen Erde.

Denn niemals steht von Gott aus der Entwicklungsgang still, immer werden neue Möglichkeiten geschaffen, wenn das Geistige als Mensch versagt, denn einmal muß eine jede Seele zum Ziel gelangen, einmal wird jede Seele zum Leben kommen und dieses Leben ewig nicht mehr verlieren.

Amen

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BD 7934
Gott - Liebe - Wahrheit sind eins.

Ich will euch alle in Meine Schule nehmen, Ich Selbst will euch belehren, ihr sollet von Mir Aufklärung erhalten, auf daß ihr auch dessen gewiß sein könnet, daß euch die Wahrheit unterbreitet wird.

Aber immer bedingt dies euren freien Willen, es bedingt euer Verlangen nach der Wahrheit.
Daß Ich immer wieder das gleiche erwähne, soll euch nur die Wichtigkeit dessen beweisen, daß ihr die Wahrheit begehren müsset.
Ich kann sie euch nicht zuleiten ohne euer Begehr, d.h., ihr werdet sie nicht eher als „Wahrheit“ erkennen können, bis ihr vom Verlangen danach erfüllt seid, weil dies auch zu Meinem Gesetz der ewigen Ordnung gehört, daß Ich euren Willen nicht unfrei mache, was aber der Fall wäre, wenn ihr zwangsmäßig zur Wahrheit geführt würdet, ohne selbst das geringste Verlangen danach zu verspüren.
Und es muß das Verlangen deshalb in euch sein, weil ein solches auch euer Verlangen nach Annäherung an Mich Selbst in sich schließt.

Was ihr begehret, dem suchet ihr euch auch anzuschließen, und der Zusammenschluß mit Mir ist das Ziel, das ihr im Erdenleben erreichen sollet. Doch nur wenige Menschen setzen sich innerlich mit dem Gedanken auseinander, ob sie wirklich in der Wahrheit wandeln, ob das Geistesgut, das ihnen nahegebracht wurde auf dem traditionellen Wege, wirklich der Wahrheit entspricht.

Und genauso streben auch nur wenige Menschen ernsthaft den Zusammenschluß mit Mir an, und dies macht wiederum die Zuführung der Wahrheit nötig.
Es ist aber die letzte Zeit vor dem Ende.
Die Menschen ändern sich nicht mehr, d.h., sie selbst streben eine Änderung nicht mehr an. Daher bringe Ich ihnen dennoch die Wahrheit näher und versuche alles, um ihre Gedanken zu beschäftigen, um sie anzuregen, darüber nachzudenken, wo die reine Wahrheit zu finden ist.

Ich spreche die Menschen an durch Meine Boten, die ihnen in Meinem Auftrag Mein Wort bringen.
Ich versuche sie alle als Meine Schüler zu gewinnen, die sich gern und willig von Mir belehren lassen. Und haben sie Mich einmal angehört, so werden sie auch merklich spüren die Kraft Meines Wortes und sie nicht mehr missen wollen.
Und dann ist auch ihre Bereitschaft vorhanden, Mich anzuhören, die Wahrheit von Mir in Empfang zu nehmen, und sie werden nun auch in den Segen der Wahrheit kommen, denn diese führt zu Mir hin, weil sie von Mir Selbst ihren Ausgang genommen hat.
Denn die Wahrheit und Ich sind eins.
Aber auch die Liebe und Ich sind eins.

Also muß auch dort, wo die Wahrheit Eingang finden soll, die Liebe sein, denn es ist eines ohne das andere nicht zu denken.

Denn die Liebe ist das Feuer, das das Licht ausstrahlt.
Und „Licht“ ist:
Erkennen der Wahrheit, Licht ist „Weisheit aus Gott“
Wo nun also die Liebe vorherrscht, dort wird auch niemals der Irrtum sich durchsetzen können, denn das Licht der Liebe deckt den Irrtum auf.
Wo Liebe ist, bin Ich Selbst als die Ewige Liebe, und wo Ich bin, kann nur die Wahrheit Platz greifen.
Und begehret ihr die Wahrheit, dann begehret ihr Mich Selbst, und dann werdet ihr auch immer in der Liebe tätig sein, weil ihr euch dann im gleichen Element befindet, aus dem ihr geschaffen wurdet, denn ihr seid aus Meiner Liebe einst hervorgegangen, und ihr wurdet von Meiner Liebe durchstrahlt und standet in hellstem Licht.
Ihr erkanntet die Wahrheit.
Ihr habt durch den Abfall von Mir auch eure Erkenntnis verloren, ihr erkanntet die Wahrheit nicht mehr als solche und seid dem Irrtum, als Anteil Meines Gegners, verfallen.
Doch Ich rufe euch immer wieder zu:

Kommet zu Mir und lasset euch von Mir belehren, auf daß ihr wieder in der Wahrheit wandelt und nun auch den rechten Weg gehet, der euch zum Ziel führt.
Die Wahrheit allein erleuchtet euch den Weg, und darum will Ich euch auch das Licht schenken, weil nicht mehr viel Zeit ist und ihr euch noch im Erdenleben vollenden sollet und dies auch könnet, wenn euch das Licht aus Mir leuchtet, wenn ihr euch von Mir Selbst belehren lasset, wenn ihr Mich Selbst anhöret, so euch durch Meine Boten Mein Wort ertönt.
Immer wieder leite Ich die Wahrheit zur Erde nieder, weil jeglicher Irrtum für euch eine Gefahr bedeutet. Ob ihr aber die Wahrheit aus Mir annehmet, bestimmt euer freier Wille. Aber Ich kläre euch immer wieder auf, welche Folgen es für euch hat, wenn ihr der reinen Wahrheit aus Mir nicht achtet, wenn ihr euch genügen lasset an einem geistigen Wissen, dessen Ursprung ihr nicht festzustellen vermögt.
Denket immer daran, daß der Gegner große Macht hat vor dem Ende und daß er diese Macht wahrlich auch nützet, denn ihr selbst räumt ihm die Macht ein, anstatt euch von ihm fernzuhalten und Mich Selbst anzustreben durch Willen und Tat.
Darum kann Ich euch immer nur warnen und ermahnen, nicht aber zwangsmäßig euren Willen so richten, daß er Mir Selbst zustrebt. Darum kann Ich euch wohl die Wahrheit antragen, aber Ich kann euch nicht zwingen, sie anzunehmen.
Denn den letzen Entscheid müsset ihr selbst treffen, und dazu bleibt euch nicht mehr lange Zeit.

Amen
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BD 7905
Göttliche Liebegebote .... Rechte Kirche Christi.

Wo immer das Evangelium der Liebe gepredigt wird, dort ist auch der Geist aus Mir tätig, vorausgesetzt, daß nicht nur der Mund tote Worte daherredet, die ohne Geist und Leben sind daß sich der Prediger nur der toten Buchstaben bedient, von denen sein Herz nichts weiß.

Doch sowie das Evangelium lebendig verkündet wird, bin Ich Selbst es, Der durch den Mund des Predigers spricht, und dann wird auch das Wort nicht ohne Eindruck bleiben, es wird wieder die Herzen der Zuhörer berühren, die auch lebendig sind und von Mir Selbst angesprochen zu werden verlangen.
Wo die Liebe gelehrt wird, dort kann Ich auch Mich Selbst einschalten, Der Ich die Liebe bin.
Und wo die Liebe gelehrt wird, dort sind also auch Meine Weinbergsarbeiter tätig, die Menschenherzen zu bearbeiten und ihnen göttliches Saatgut zuzuführen, denn die Liebegebote sind von Mir Selbst gegeben, sie sind die wichtigsten Gebote, deren Erfüllung unnennbaren Segen einträgt.
Wo die Liebe gelehrt wird, dort ist das erste getan, um einen lebendigen Glauben zu erzielen, der die Erfüllung jener Gebote voraussetzt und wo der lebendige Glaube ist, dort ist Meine Kirche, die Ich Selbst auf Erden gegründet habe .... Und also gehören dieser Kirche alle Menschen an, die in der Liebe und im Glauben stehen.

Ihr brauchet also niemals zu fragen, welche Konfession oder Geistesrichtung die rechte ist denn eine jede kann Mitglieder Meiner rechten Kirche verzeichnen, weil überall Menschen zu finden sind, die in der Liebe leben und dadurch auch zu einem lebendigen Glauben gelangt sind.
Und diese wieder werden ihren Geist in sich zum Leben erweckt haben und auch in der Erkenntnis stehen.
Und das ist das Zeichen der Zugehörigkeit zu Meiner Kirche, daß Mein Geist in ihnen wirket daß in ihnen ein helles Licht leuchtet, daß sie die reine Wahrheit zu erkennen vermögen und darum auch den Irrtum zurückweisen, daß sie auch ihres Urteils sicher sind, weil Mein Geist Selbst sie belehret und ihnen jenes helle Licht entzündet.
Und so werden auch aus einer jeden Konfession oder Geistesrichtung rechte Vertreter der Wahrheit hervorgehen. Und es werden sich zusammenfinden, die gleichen Geistes sind.

Und diese werden beglückt sein, wenn sie sich finden, wenn sie sich versammeln und Mich Selbst mitten unter sich spüren, wie Ich es verheißen habe. Denn sie werden Meine Gegenwart empfinden, weil Ich Selbst Mich äußere durch den Geist derer, die von Mir zeugen, die sich zusammenfinden, um sich geistig auszutauschen.
Diese also sind lebendig im Glauben und auch lebendig in ihrem Handeln denn sowie sie einmal Mich erkannt haben, was Mein Geist in ihnen zuwege bringt, werden sie auch eifrig für Mich eintreten; ihr vorwiegend geistig gerichtetes Leben wird erkenntlich werden und wieder die Mitmenschen anregen, auch das rechte Leben zu suchen, das ihnen aber nur durch ein Liebeleben erwachsen kann. Die Liebe ist alles.
Ohne Liebe ist jede geistige Organisation nur ein totes Gebäude, denn die Mitglieder bestimmen das Leben dieser.
Sie müssen die Liebe üben, sie müssen die göttlichen Liebegebote erfüllen, dann erst werden sie zum Leben kommen und dieses Leben auch ewig nicht mehr verlieren.
Darum sollte ein jeder Mensch nur immer seinen Liebegrad zu erhöhen suchen, er soll sich nicht genügen lassen an äußeren Handlungen und Erfüllung menschlich erlassener Gebote er sollte allein nur Meiner göttlichen Liebegebote achten, er sollte daran denken, daß Ich nur allein diese zwei Gebote der Gottes und Nächstenliebe gab, als Ich auf Erden wandelte, und er soll wissen, daß aus der Erfüllung dieser Gebote alles andere hervorgeht:

ein lebendiger Glaube, ein tiefes geistiges Wissen, ein erleuchtetes Denken und die Zufuhr göttlicher Kraft, um den Erdenlebensweg mit Erfolg zurücklegen zu können.
Denn das Ziel ist die Vereinigung mit Mir, der gänzliche Zusammenschluß, den aber nur die Liebe zuwege bringen kann. Denn Ich Selbst bin die Liebe, und was sich mit Mir zusammenschließen will, das muß sich völlig zur Liebe gestaltet haben. Es ist dies so einfach und verständlich, daß darum die Liebe als Erstes gelebt werden muß, daß die Liebegebote wahrlich die wichtigsten genannt werden müssen und daß also Meine Kirche nur auf der Liebe und dem durch die Liebe lebendig gewordenen Glauben aufgebaut ist.

So bemühet euch immer nur, in der Liebe zu leben, und wisset, daß Ich überall dort zugegen bin, wo Mein Evangelium der Liebe verkündet wird.

Amen









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