BEDEUTUNG des Erlösungswerkes Jesus 2
Endzeitprophetie
Geschrieben von BD am 28. Juli 2007 07:27:
Als Antwort auf: BEDEUTUNG des Erlösungswerkes Jesus 1 geschrieben von BD am 26. Juli 2007 07:37:
BD 8574
Vergeistigung des Körpers Jesu.Anders aber verhält es sich mit dem Leib Jesu Christi, der gänzlich vergeistigt auferstand von den Toten und der als schaubare Hülle Meiner Selbst bestehenblieb, um ewig den von Mir erschaffenen Wesen ein schaubarer Gott zu sein und zu bleiben.
Dieser Leib Jesu war wohl auch irdische Materie, doch er war von göttlicher Kraft gezeugt.
Es waren gleichfalls geistige Substanzen, welche die irdische Leibesmutter Maria ausgeboren hatte und die sich in ihren
Forderungen, Trieben und auch Schwächen einstellten auf die Umgebung, die also von der sie umgebenden Materie beeinflußt wurden, so daß das Verlangen des Körpers genau so gerichtet war wie das anderer Menschen.daß also der Körper reagierte auf alle Versuchungen von außen aber immer wieder durch die Willensstärke Jesu allen diesen Versuchungen widerstand.
Und das erforderte einen ständigen Kampf, es erforderte eine ständige Bereitschaft, in Liebe zu wirken, weil Jesus auch alle Substanzen erlösen wollte, die durch Sein Mensch-Sein mit Seiner Seele in Verbindung getreten waren, die aber keinem anderen gefallenen Urgeist angehörten, sondern ein Erschaffungswerk Meinerseits gewesen ist, wozu Ich den Menschen ausgesucht hatte, der fähig war, in Gott-gewollter Ordnung einen Menschen zu gebären, Der also dann die Substanzen dessen in Sich trug, die Ihm nun auch die leibliche Hülle bildeten die auch erlöst werden sollten, doch Angehör der Seele blieben, die sich darin barg.Verstehet es:
Der Körper Jesu und der Körper Marias waren rein und sündenlos gezeugt .... aber sie nahmen Aufenthalt in einer sündigen Welt und blieben daher auch nicht von Anfechtungen durch diese Welt verschont.Sie mußten sich darin bewähren, sie mußten einen noch härteren Kampf führen gegen solche Anfechtungen, weil Mein Gegner sich durch die Materie noch äußern konnte,weil er durch alles, was eine reine Seele umgab, Gelegenheit hatte einzuwirken und sein Wirken in den verschiedensten Versuchungen bestand, denen jeder Mensch ausgesetzt ist und gegen die anzukämpfen Aufgabe eines jeden Menschen ist.
Dieses wird euch Menschen noch unverständlich sein, doch immer dürfet ihr glauben,daß die restlose Vergeistigung des Körpers Jesu sowohl als auch Marias gelungen ist, daß Jesus jedoch als einzigstes Wesen Seine Hülle mitnahm in das geistige Reich und sie beibehielt, weil Ich allen von Mir erschaffenen Wesen zum schaubaren Gott werden wollte und die restlose Einigung von Körper und Seele mit Mir stattgefunden hatte, die auch nimmermehr aufgelöst werden kann.
Daß sich an die Seele Jesu noch viel unerlöstes Geistiges anhängte und sie bedrängte, steht ebenfalls fest, und daß darum der Kampf Jesu gegen diese finsteren Mächte sehr schwer gewesen ist, wird auch immer wieder betont, denn diese Kräfte suchten Ihn im Auftrag Meines Gegners zum Fall zu bringen, und so hat Jesus auch ankämpfen müssen gegen solche Versuchungen, die niemals von Seinem eigenen Körper ausgingen, doch von seiten jener finsteren Kraft ausgeübt wurden, die sich alles Außenstehenden und den Menschen Jesus Umgebenden bediente, um Ihn zu versuchen, und Er darum trotz Seines reinen, sündenlosen Körpers unermeßlich zu leiden und zu kämpfen hatte gegen die Bedrängungen aller Art.
Aber Er hat auch viel des unreifen Geistigen erlöst, das dann auch das letzte Ausreifen als Mensch auf Erden erfahren durfte und diese Menschen dann auch oft erkenntlich waren an ihrer offensichtlichen Stellungnahme zu Jesus und an einem Leben in der Nachfolge Jesu.
Daß Sein Kampf leichter gewesen wäre Seines reinen, sündenlosen Körpers wegen,darf niemals angenommen werden, denn es hing sich genug unreifes Geistiges an Seine Seele an, das Er nicht einfach abschütteln durfte, sondern das Er auch erlösen wollte, um ihm zu helfen in seinem weiteren Entwicklungswege.
Daß aber Sein eigener Körper in restlos vergeistigtem Zustand auch der Seele Angehör wurde und blieb, muß euch Menschen ebenso glaubwürdig sein, denn Mein Aufenthalt in einem Menschen setzte alle diese ungewöhnlichen Bedingungen voraus, wie eben auch eine reine geistige Zeugung und ein Geburtsvorgang, der ungewöhnlich war und göttliches Wirken verriet.
Dennoch war Jesus ein Mensch, und Sein Kampf und die Vergeistung aller körperlichen Substanzen fanden in gleicher Weise statt wie bei allen anderen Menschen: Liebe und Leid brachte sie zuwege und immer nur wird Liebe und Leid nötig sein zur restlosen Vergeistigung des Menschen auf Erden.Amen.
-------------------------------------------------------------------BD 7328
Zweifel der Jünger Jesu nach der Festnahme.Als Ich zur Richtstätte geführt wurde, verließen Mich die Meinen, denn da Ich Mich gefangennehmen ließ, war in ihnen der Glaube an Meine Göttlichkeit, an Meine Macht und Stärke, geschwunden, und sie betrachteten Mich als einen schwachen Menschen, über den die Schergen Gewalt hatten.
Es war dies die stärkste Glaubensprobe, die den Meinen auferlegt wurde, und sie versagten, denn nicht einer war unter ihnen, der Meine eigentliche Mission recht erkannte und Verständnis hatte für die Vorgänge, die notgedrungen folgen mußten, wollte Ich Meine Mission zu Ende führen.
Aber diese schwere Erprobung mußte sein, auf daß die Meinen danach desto fester glaubten, als Ich ihnen erschien nach Meiner Auferstehung.
Sie standen noch so unter dem Banne Meiner Wundertaten, daß sie es nicht zu fassen vermochten, daß Ich Mich willenlos und widerstandslos in die Hände Meiner Feinde gab;
sie konnten es nicht begreifen, daß Ich nicht Gebrauch machte von Meiner Kraft und Macht, und sie begannen daher ernstlich zu zweifeln an Mir, wenngleich dies kein Dauerzustand zu sein brauchte.
Aber Ich wollte, daß sie bald wieder Kräftigung ihres Glaubens erfuhren;
Ich wollte, daß sie nicht lange in diesem Zweifelszustand verbleiben sollten, der sie in großes seelisches Elend versetzt hatte und sie Mich daher dauerten in ihrer Not.Darum also mußten sie ungewöhnlich gestärkt werden, und das konnte nur geschehen, indem Ich ihnen wieder erschien und ihnen persönlich den Trost und die Stärke brachte, deren sie bedurften. So schwach also sind die Menschen, solange sie sich noch in der Gewalt Meines Gegners befinden,denn Meine Jünger waren voll der Erkenntnisse, sie waren immer in Meiner Gegenwart gewesen und hatten so viele Beweise Meiner Göttlichkeit erlebt, daß sie wahrlich nicht mehr hätten zweifeln dürfen.
Und dennoch versagten sie, weil sie noch nicht gänzlich erlöst waren bis zu Meinem Erscheinen, das ihnen nun des Lichtes in Fülle brachte und sie endgültig befreite aus der Fessel Meines Gegners, der ihren letzten Unglauben noch für sich auszunützen suchte und die Meinen in große Ängste versetzte.
Doch Mein Erscheinen befreite sie endgültig von ihm.
Ich hatte gesiegt über den Tod und konnte also auch den Meinen das volle Leben geben nach Meiner Auferstehung. Und so auch ist der schwache Glaube eines jeden Menschen ein Zeichen, daß Mein Gegner sich immer noch einschaltet, und es ist nötig, daß Ich zu einem jeden einzelnen komme, der noch schwachen Glaubens ist weshalb ihr alle Mir die Tür eures Herzens öffnen sollet, auf daß Ich eintreten kann, wenn ihr euch in Ängsten der Seele befindet und nötig Trost und Stärkung brauchet.Richtet eure Blicke dann nur immer hin zum Kreuz, richtet sie hin zu Mir, eurem göttlichen Erlöser Jesus Christus, und öffnet Mir so die Tür zu euch, und ihr werdet wahrlich Trost und Stärkung empfangen, denn Ich will euch allen den Glauben stärken, die ihr noch schwach seid und zweifelt, daß Ich für euch der beste und gütigste Vater bin, Der euch den Händen des Gegners entreißen will, gleichwie Ich Meinen Jüngern erschienen bin, um auch euch zu stärken an Leib und Seele, um euren Glauben zu festigen an MeineMacht und Kraft und Herrlichkeit, die nie vergehen werden bis in alle Ewigkeit.
Amen.
------------------------------------------------------------------BD 7764
Die letzten Worte Jesu am Kreuz.Ich will euch immer austeilen, was ihr begehret. Ihr brauchet nur der Stimme in euch zu achten, und sie wird euch belehren der Wahrheit gemäß, weil Ich es will, daß ihr in der Wahrheit stehet und
ein klares Bild gewinnet:
Mein Kreuzestod hat euch Menschen Erlösung gebracht, er hat eure einstige Sündenschuld getilgt.
Ich habe als Mensch Jesus die größten Qualen auf Mich genommen, und das bitterste Sterben war Mein Los.
Doch da Ich als „Gott“ nicht leiden konnte, nahm Ich in einer menschlichen Hülle Aufenthalt, Die leidensfähig war und auch den Willen aufbrachte, für Seine Mitmenschen zu leiden, um Meiner
Gerechtigkeit Genüge zu tun, um Seinen gefallenen Brüdern den Weg frei zu machen zu Mir. Doch es war Dessen freier Wille.
Er wurde nicht von der Gottheit, Die in Ihm war, getrieben zu Seinem Opfer, das Er Mir also bringen wollte ....
wenngleich die Liebe .... Die Ich Selbst war .... Anlaß gewesen ist, daß Er diesen Willen aufbrachte.
Doch Ich Selbst übe keinerlei Zwang aus auf den Willen eines Menschen und auch Meine Liebe zwingt nicht. Doch wer die Liebe hat, der kann nicht anders, als sie ausstrahlen zu lassen. Und so auch strahlte der Mensch Jesus die Liebe aus und Er wollte nur die Menschheit beglücken damit. Also wollte Er auch nur immer das, was den Mitmenschen zur Seligkeit verhalf. Der Wille des Menschen Jesus war frei.
Doch Er hatte Sich völlig Mir und Meinem Willen untergeordnet. Und so kam es, daß Sein Wille nicht anders gerichtet sein konnte wie der Meine. Denn die Liebe in Ihm war so stark, daß sie sich geeint hatte mit der Ewigen Liebe, Die Ich Selbst war.
Also war Ich Selbst in Ihm, und Ich Selbst vollbrachte in Ihm das Erlösungswerk.Und dennoch mußte der Mensch Jesus die letzte Entscheidung Selbst treffen, als Er den schwersten Gang antrat .... den Weg zum Kreuz.
Und wenngleich Ich als die Ewige Liebe in Ihm war, zog sich Mein Gottgeist zurück, d.h., die Liebe .... der Geist .... drängte Ihn nicht mehr zu Seinem Tun;
er verhielt sich still und ließ den Menschen Jesus scheinbar in Seinem Ringen allein.Und dies war das Schwerste, daß Sich der Mensch Jesus in Seiner Not allein fühlte und dennoch den Weg ging bis zum Ende.
Er war nicht allein, denn ewiglich hätte Ich Mich nicht mehr trennen können von Ihm, Der mit Mir eins geworden war.Aber Ich äußerte Mich nicht mehr, weil zur Entsühnung der Urschuld ein Übermaß menschlicher Leiden und Qualen nötig war, die der Mensch Jesus bereitwillig auf Sich nahm, und darum das Sühneopfer ein Werk der barmherzigsten Liebe gewesen ist, das je auf Erden vollbracht wurde. Und diese Qualen dauerten an bis zu Seinem Tod am Kreuz und ließen Ihn die Worte ausrufen:
„Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen ....“
Ich war in Ihm, aber Ich äußerte Mich nicht, doch es war nur noch der Körper, der litt, bis Seine Seele Mich wiedererkannte, als Er rief: „Es ist vollbracht ....“ und „Vater, in Deine Hände
empfehle Ich Meinen Geist“
Der Körper hat gelitten bis zum Ende, und Ich mußte in diesen Stunden Mich zurückziehen, ansonsten Seine schon vergeistigte Seele auch den Körper schmerz-unempfindlich gemacht hätte, weil der Geist aus Mir nicht leiden kann. Und der Mensch Jesus hatte die Vergeistigung von Seele und Körper schon erreicht durch Seinen Lebenswandel auf Erden.Aber Zweck und Ziel Seines Erdenganges war die Tilgung der
Sündenschuld, die nur durch ein übergroßes Maß von Leiden und Schmerzen möglich war.
Darum also trat die „Gottheit“ zurück und überließ den „Menschen“ Jesus Seinen Peinigern, die wahrlich das schändlichste Werk im Auftrag Meines Gegners ausführten, weil Jesus Selbst es so wollte.
Denn es hatte sich Seine Seele selbst erboten, zur Erde niederzusteigen, um für Seine gefallenen Brüder das Sühneopfer darzubringen;
sie hatte sich erboten, Fleisch anzuziehen, um ebenjene unermeßlichen Leiden und Qualen auf Sich zu nehmen, weil nur ein Mensch leidensfähig war. Und Ich nahm das Opfer an, brachte es doch die „Liebe“.Der niemals gewehrt werden darf. Und die „Liebe“ blieb in Ihm bis zu Seinem Tode, wenn Sie auch nicht mehr Ihre Kraft wirken ließ.
Also mußte Ich Selbst auch in Ihm gewesen sein, auch wenn Ich Mich nun still verhielt, auf daß das Erlösungswerk seine Krönung erfuhr:
daß Sich ein Mensch kreuzigen ließ für Seine Mitmenschen ....
daß Er wahrlich ein Opfer brachte, das Ich als Sühnewerk annahm für die Sündenschuld der gesamten Menschheit.
Keine „göttliche Kraft“ hat Ihm das Opfer erleichtert, weil Selbst die „Liebe“ Sich still verhielt, wenngleich Sie voll und ganz von dem Menschen Jesus Besitz genommen hatte.Und es ist dies auch ein Mysterium, das ihr Menschen noch nicht
fassen könnet.
Es war das tiefste Leid, das der Mensch Jesus durchkosten mußte:
Sich allein und verlassen zu fühlen. Und gerades dieses Leid hat die Schuld getilgt, die jedes Wesen auf sich geladen hatte, als es Mich verließ, Der Ich ihnen allen Meine ganze Liebe schenkte, die sie zurückwiesen. Durch dieses übergroße Leid mußte der Mensch Jesus hindurchgehen und darum Seine Worte:
„Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen ....“
Doch ihr Menschen werdet niemals die Größe des Erlösungswerkes ermessen können, solange ihr auf Erden weilt. Doch einmal wird es euch wie Schuppen von den Augen fallen, und ihr werdet Mich loben und preisen ohne Unterlaß.
Denn euch allen galt dieses Erlösungswerk, ihr alle dürfet teilnehmen an den Gnaden des Erlösungswerkes, und euch allen wurde durch das Erlösungswerk der Weg frei zu Mir.Amen.
------------------------------------------------------------BD 8201
„Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen? ....“Es war Mein Leiden und Sterben am Kreuz unsagbar schmerzensreich, und jede Schilderung der Leiden ist nur ein schwacher Vergleich zu dem, was Ich gelitten habe, denn Ich sah jede Phase Meines Erlösungswerkes voraus, Ich wußte es, worin Meine letzte Aufgabe bestand, und Ich hatte keinen Trost, Mir Selbst die Qualen verringern zu können, denn Ich mußte die letzten Stunden als nur Mensch durchstehen, Ich besaß wohl alle Kraft, weil die Liebekraft Gottes, Meines Vaters von Ewigkeit, Mich durchströmte bis zuletzt, aber Ich Selbst ließ durch Meinen Willen nicht mehr die Kraft der Liebe zu, Ich ließ sie nicht mehr an Mir Selbst zur Auswirkung kommen, um mit ihrer Hilfe also die Schmerzen zu verringern oder aufzuheben, ansonsten das Erlösungswerk nicht vollgültig gewesen wäre, das das größte Maß an Leiden erforderte, um die übergroße Schuld der Ursünde der Menschheit zu tilgen.
Und die Gottheit in Mir wußte um Meinen Willen, und Sie ließ Mich auch gewähren, Sie zog Sich Selbst zurück, weil Ich es so wollte, um Meiner Liebe zu den Menschen den höchsten Grad zu erwerben, die wieder nur Meinem Vater galt, nach Dem Ich Mich sehnte in höchster Not, im größten Leid und besonders in den letzten Minuten Meines Leibeslebens.Und diese Sehnsucht wuchs, weil Ich Sein Wirken, Seine Liebekraft, nicht mehr in Anspruch nahm.
Und in dieser Sehnsucht nach Ihm, Meinem Vater von Ewigkeit, rief Ich die Worte aus:
„Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen? ....“
Ich Selbst hatte es gewollt, das Erbarmungswerk für die sündige Menschheit als Mensch zu Ende zu führen, weil dies die größte Liebe war, die Ich Meinem Vater erweisen konnte, daß Ich Mich an Seiner Statt ans Kreuz nageln ließ, denn Er Selbst war doch zur Erde gestiegen und hatte in Mir Wohnung genommen, weil Er Selbst das Erlösungswerk für Seine Kinder bringen wollte, aber als „Gott“ nicht leiden konnte.Und so übernahm Ich für Ihn alle Leiden und Schmerzen und ertrug sie
bis zum Ende.
Sooft und so verständlich Ich euch dies zu erklären suche ihr werdet es niemals ganz verstehen können, bis euch das geistige Reich aufgenommen hat, das Reich des Lichtes und der Seligkeit.
Und immer nur ist die einfachste Erklärung das Wort:
„Der Vater und Ich sind eins ....“
Es war schon die völlige Vereinigung, und daher konnte Ich aussprechen:
„Es ist vollbracht ....“ Der „Mensch“ Jesus hatte Sein Leben
hingegeben, Er hatte als Mensch gelitten und einen unsäglich qualvollen Tod erlitten.
Aber Er hatte Sich auch mit der Ewigen Gottheit vereinigt, denn bis zum Ende war die Liebe im Menschen Jesus, ansonsten Er nicht gesagt hätte:
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“Und wenn die „Liebe“ Sich still verhielt, so war dies nötig, um das Erlösungswerk zum Abschluß zu bringen, auf daß nun auch der Tod festgestellt werden konnte von allen Menschen Seiner Umgebung
auf daß Sein Leib in das Grab gelegt werden konnte, aus dem Er am dritten Tage wieder auferstanden ist.
Jede Äußerung des Gottgeistes zuletzt hätte die Menschen immer noch zweifeln lassen können am Kreuzestod Jesu, weil man dann Seine Bindung mit Mir erkannt hätte und der Glaube an das Erlösungswerk nun zwangsläufig die Folge war, jedoch eine freie Willensentscheidung sein mußte.Auch das werdet ihr noch nicht recht verstehen können, doch sowie ihr selbst euren Geist mit dem Vatergeist von Ewigkeit einet, wird es hell werden in euch, und ihr werdet auch Mein Wort verstehen, das immer euch Aufklärung zu geben sucht, die ihr auch entsprechend dem Reife- oder Liebegrad eurer Seele nun zu fassen vermögt. Denn gerade über das Erlösungswerk soll euch reine Wahrheit vermittelt und volles Verständnis geschenkt werden, auf daß ihr die Größe Meiner Liebe fasset, Die für euch Menschen, für eure Sündenschuld, zur Erde niederstieg,Die das Erlösungswerk vollbracht hat, um euch den Weg wieder frei zu machen zum Vater,um eure große Sündenschuld zu entsühnen, denn diese versperrte euch auf ewig den Weg ins Vaterhaus.
Amen.
-----------------------------------------------------------------BD 8791
Karfreitag.Keiner von euch Menschen kann die Leiden des Kreuzganges und der Kreuzigung ermessen, denn für menschliche Begriffe waren sie unerträglich, und nur die Kraft Meiner Liebe zu euch machte es Mir möglich, dieses schwerste Opfer zu vollbringen, das der Menschheit wieder die Versöhnung mit dem Vater eintragen sollte.
Und ob ihr auch versuchet, euch Meine Qualen und Schmerzen vorzustellen, es wird immer nur ein schwacher Vergleich bleiben, denn sie waren übermenschlich, sie waren so groß, daß Mein Kreuzesopfer wahrlich einmalig gewesen ist und bleiben wird, weil ein „Mensch“ diese Zeit der Qualen nicht überstanden hätte, weil jeder andere Mensch es nicht hätte durchführen können, denn schon ein geringer Teil hätte genügt, dem Menschen das Leben zu nehmen.
Ich aber wollte leiden und sterben, um die gerechte Sühne zu leisten für die Sünden der Menschheit, Ich wollte alle Schuld der Menschen auf Mich nehmen und dafür das Sühneopfer darbringen, um dem Vater Seine verlorenen Kinder wiederzugeben, die ohne dieses Erlösungswerk niemals mehr in Seine Nähe hätten kommen können.
Und Ich bin den Weg gegangen freiwillig und aus Liebe zum Vater und zu Meinen gefallenen Brüdern. Ich habe gewußt um das schwere Los, das Mich erwartete, und darum doppelt gelitten, denn immer stand Mir das Bild der Kreuzigung vor Augen, immer sah Ich den Leidensweg, der zum Kreuz hinführte.
Aber Ich erfüllte im freien Willen diese Mission, und Ich kaufte dem Gegner alle seine Seelen ab, die bereit waren, sich von Mir erlösen zu lassen.
Denn Ich wußte um die Ursache der Schwäche der Menschen und erwarb ihnen allen durch Meinen Kreuzestod Stärkung ihres Willens, Ich erwarb ihnen Gnaden ohne Zahl, mit deren Hilfe sie wieder die Höhe erreichen konnten, aus der sie einstmals abgestürzt waren zur tiefsten Tiefe.Ich wußte es, daß sie niemals allein wieder zur Höhe gelangen konnten, wenn ihnen nicht geholfen würde. Und Meine gefallenen Brüder erbarmten Mich, denn Ich kannte die Seligkeit der Gottnähe,
Ich wußte es, was sie dahingegeben hatten und daß sie ewiglich vom Angesicht des Vaters verbannt waren, wenn nicht Einer die große Schuld tilgte, die sie durch ihren einstigen Abfall vom Vater auf sich geladen hatten.
Aber es war ein überaus schweres Werk, mit vollem Bewußtsein des Ausgangesalle körperlichen und seelischen Schmerzen auf sich zu nehmen und einen Gang zu gehen in Angst und Not, das Erbarmungswerk durchführen zu können bis zum Ende.Denn Ich war ein Mensch mit allen körperlichen Empfindungen, und stets mehr menschlich war Mein Denken, als es zur Ausführung der letzten Mission ging, als Ich gefangengenommen wurde und erbarmungslos verurteilt zu dem grausamsten Tode, den sich die Menschen erdenken konnten.
Denn zur Tilgung der unermeßlichen Schuld, zur Tilgung der Urschuld des einstigen Abfalles von Gott, war die Leidensfähigkeit eines Menschen nötig weil Gott, Der wohl als Liebe in Mir war, nicht leiden konnte und somit Er Sich für die letzte Phase des Erlösungswerkes zurückzog, was in Mir eine unaussprechliche Angst auslöste und Mich zu den Wort trieb:
Mein Gott, Mein Gott, warum hast Du Mich verlassen.
Das Bewußtsein des Vaters in Mir wäre eine Linderung der Schmerzen gewesen, doch das Maß Meiner Schmerzen konnte wiederum nicht groß genug sein angesichts der Schuld der gesamten Menschheit, der Schuld aller abgefallenen Urgeister, die Ich erretten wollte aus der Tiefe.
Ich wollte als „nur Mensch“ das Werk zu Ende führen, und darum ergab Ich Mich in den Willen des Vaters, der auch Mein Wille gewesen ist von Anbeginn, nur angesichts des Todes für kurze Zeit ins Wanken geriet, Ich Mich aber dann gänzlich Seinem Willen beugte, als Ich ausrief:
„Vater, nicht Mein, sondern Dein Wille geschehe ....“Und Ich habe wahrlich ein schweres Opfer gebracht, das weder zuvor noch nachher ein Mensch vollbracht hatte und vollbringen konnte, weil es die menschliche Kraft überstieg.
Ich aber aus der Liebe des Vaters die Kraft bezog, denn die Liebe blieb in Mir bis zur Stunde des Todes .... ansonsten Ich nicht die Worte ausgesprochen hätte:
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun ....“Und also war und blieb Ich mit dem Vater verbunden, obgleich Ich die Kraft der Liebe nicht anwandte, um Mich dem Opfertod zu entziehen.
Einmal werdet ihr auch diesen Meinen Kreuzestod miterleben dürfen, wenn ihr im Reiche des Lichtes weilet, und dann erst wird euch auch Meine übergroße Liebe ersichtlich sein, die Meinen Brüdern galt, die alles auf sich nahm, um denen das Leben wiederzugeben, die freiwillig den Tod gewählt hatten.
Und jeder kann nun auch wieder zum Leben kommen, der im freien Willen Mich anerkennt als seinen Erlöser und es will, daß Ich auch für ihn gestorben sein möge, daß auch er zu den Erlösten gehören dürfe, für die Ich Mein Blut vergossen habe und die durch Mein Blut Vergebung finden von ihrer Sündenschuld, die sie vom Vater getrennt hielt und die Ich also entsühnt habe durch Meinen Tod am Kreuz.Amen.
----------------------------------------------------------------BD 8964
Karfreitag.Die Last der Sünde, die Ich auf Meine Schultern genommen habe, war unermeßlich schwer und konnte nur durch ein ebenso großes Sühneopfer getilgt werden, wie für Mich der Kreuzgang und das überaus schmerzvolle Leiden und Sterben am Kreuz gewesen ist.
Denn dieses war überaus qualvoll.
Ihr Menschen seid nicht fähig, das Maß von Leiden nur annähernd euch auszudenken, denn Ich fühlte Mich von der Gotteskraft verlassen, Ich ....Der Ich stets mit dem Vater verbunden war ....
mußte allein den Weg zurücklegen, der Mir Ewigkeiten dünkte, den Ich aber dennoch auf Mich nahm in grenzenloser Liebe, weil Mich die Menschheit erbarmte und Ich es wußte, daß nur dieses Opfer Meiner Selbst den Menschen Erlösung bringen konnte.Und immer wieder mußte Ich die Grausamkeiten der Henkersknechte erfahren, und die ganze höllische Welt beteiligte sich daran.
Doch Ich durfte Mich nicht wehren, indem Ich die in Mir wohnende Gotteskraft zur Anwendung brachte, denn es mußte dieses Erlösungswerk ein Werk des freien Willens sein,weshalb Ich als „nur Mensch“ diesen Leidensweg gegangen bin, immer nur darum betend, daß Ich ihn auch zu Ende führen konnte, daß Ich nicht zuvor versagte, daß Ich auch den Kreuzestod noch überstehen durfte, der erst das Erlösungswerk zum Abschluß brachte.Was Ich an Qualen und Demütigungen habe erleben müssen, das werdet ihr erst im jenseitigen Reich in seinem Umfang ermessen können, wenn ihr Meinen Kreuzestod werdet schauen können.
Doch für die Zeit eures Menschseins fehlen euch alle Begriffe für Meine Qualen, denn ihr selbst hättet schon bei einem geringeren Maß das Leben verloren, doch Mein Wille, euch zu erlösen, war so stark, daß er Mir die Kraft gab, alle Leiden bis zum äußersten zu durchkosten.
daß Ich auch den Kreuzestod bewußt ertragen habe und noch für Meine Peiniger beten konnte:
„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ ....
Sie wußten es nicht, daß sie in Mir den Vater Selbst ans Kreuz schlugen, Der die Menschen erlösen wollte von aller Sünde.Doch Ich wußte es, daß Er Sich nur von Mir zurückgezogen hatte, um keinen Zwang auszuüben auf Mich als Mensch, weil nur der Mensch Jesus leiden konnte und dieses Leiden den Vater versöhnte.
Daher sprach Ich die Worte aus:
„Es ist vollbracht ....“,
um damit zu sagen, daß es ein seit Ewigkeit vorbestimmter Akt gewesen ist, der nun zur Ausführung gekommen war.
Doch die Auswirkung (Ausführung) dessen erstreckte sich über die
Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.Und es sind somit alle Wesen erlöst, die einst abfielen von Gott.
Den Kreuzestod des Menschen (Jesus) werdet ihr ewig (im Jenseits) erleben können und (aber) kein Mensch .... solange er auf Erden (lebt) weilt .... wird die entsetzlichen Qualen je ermessen können, denn dafür fehlt ihm das Verständnis.Denn Sein großes Leid (das große Leid des Menschen Jesus) bestand nicht nur in den körperlichen Qualen, die Ihm zugefügt wurden, sondern weit mehr hat Seine reine Seele gelitten, die aus dem Reiche des Lichtes zur Erde gestiegen ist (war), um dieses Erlösungswerkes willen.
Was es für eine reine Seele bedeutet, mitten im Pfuhl der Sünde zu sein .... was es für eine vollkommene Seele bedeutet, inmitten von unvollkommenen Geschöpfen zu weilen, das kann nur dann erfaßt werden, wenn die Seele selbst schon im Reiche des Lichtes weilt,
dann aber wird sie auch die Tiefe der Liebe ermessen können, die Jesus bewogen hat,
den sündigen Brüdern Hilfe zu leisten, und dann werden sie in Ehrfurcht erbeben und Lob und Dank singen Dem, Der die Welt erlöste von aller Sünde.Amen.
-------------------------------------------------------------BD 8506
Himmelfahrt.Die Zeit Meines Daseins auf der Erde in einer den Menschen sichtbaren Form war beendet, als Ich auffuhr zum Himmel.
Denn Ich hatte die Mission als Mensch erfüllt und gab nun noch zuletzt Meinen Jüngern sowie denen, die an Mich glaubten als Gottes Sohn, ein letztes Zeichen, das ihren Glauben verstärken sollte.
Ich zeigte Mich ihnen noch einmal sichtbar, und Ich bewies ihnen Meine Göttlichkeit durch die sichtbare Auffahrt zum Himmel die sie nur ihrer Glaubensstärke wegen erleben durften und die sie wiederum mit großer Kraft erfüllen sollte für ihre fernere Mission:
Mich Selbst und Mein Evangelium in der Welt zu verkünden.Auch für Meine Himmelfahrt sind keine Beweise zu erbringen, und dennoch hat sie sich vollzogen vor den Augen der Menschen, die Mir voll und ganz angehörten, denn für diese bedeutete die Himmelfahrt keinen Glaubenszwang mehr, sie erkannten Mich, und ihnen war nichts mehr zweifelhaft, sie waren auch durch Mich eingeweiht in tiefstes Wissen, und darum konnte Ich vor ihren Augen emporsteigen als letztes Zeichen Meiner Macht und Herrlichkeit, das sichtbar stattfand und stattfinden konnte, weil Ich die Meinen ungewöhnlich stärkte für dieses Erleben.
Es spielte sich jedoch nur ein Vorgang ab, der bei jeder Seele, die sich vollendet hat auf Erden, der gleiche ist, wenn sie ihrem Körper entsteigt und nun in geistige Gefilde eingeht, in strahlendem Licht, das jedoch dem menschlichen Auge verborgen bleibt.
Aber sie entschwebt zur Höhe, in das Reich, das ihre wahre Heimat ist. Auch dafür sollte den Menschen ein Beweis gegeben werden, der jedoch nicht anerkannt werden wird von Menschen, die noch unreif sind und keinerlei Vergeistigung erreicht haben.
Die Himmelfahrt Jesu wird den Menschen eine Legende bleiben, solange sie nicht in geistiges Wissen eingedrungen sind, weil sich etwas Außergewöhnliches zutrug, das eben nur Meine Anhänger erleben durften, jedoch nicht mehr angezweifelt wird, sowie des Menschen Seelenreife einen bestimmten Grad erreicht hat, wo der Mensch nichts mehr anzweifelt in der Erkenntnis, daß bei Gott nichts unmöglich ist.
Mit der Himmelfahrt Jesu fand das Erlösungswerk seinen Abschluß. Ich war zur Erde gestiegen und wieder zurückgekehrt in Mein Reich, das Ich jedoch niemals verlassen hatte, denn Ich war und bin überall, aber Ich hatte eine menschliche Form bezogen, um für euch Menschen schaubar zu sein, und darum bin Ich auch schaubar wieder aufgestiegen, um nun immer und ewig für alles von Mir Erschaffene schaubar zu bleiben zu dessen Seligkeit.
Die Meinen blieben zurück und fühlten sich vereinsamt und verlassen, als Ich ihren Augen entschwunden war, doch sie waren von Meinem Geist erfüllt und sahen nun ihre Mission deutlich vor sich, und sie fühlten sich getrieben von dem Geist, nun den Auftrag auszuführen, mit dem Ich sie hinaussandte zu allen Völkern der Erde.
Darum ließ Ich sie auch das Ungewöhnliche erleben, das das letzte Wunder war, das Meinen Erdengang beschloß.
Denn sie brauchten viel Glaubensstärkung, waren sie doch durch den ständigen Umgang mit Mir zu einer gewissen Unselbständigkeit gekommen, die noch von ihnen überwunden werden mußte und jeder einzelne Meiner Jünger darum sich immer wieder die letzten Ereignisse vor Augen halten konnte, um nun mit ganzem Eifer tätig zu sein, wie es Mein Wille war.Doch im Geist blieb Ich bei ihnen, und sie durften auch während ihres Wirkens für Mich und Mein Reich des öfteren Ansprachen vernehmen, die ihnen Meine Gegenwart offenkundig werden ließen, so daß ihre Liebe zu Mir stets tiefer war und also im gleichen Maße ihre Erkenntnis stieg und so auch ihre Fähigkeit zum Wirken für Mich.
Ich hatte die große Sündenschuld der Menschen getilgt durch Mein Erlösungswerk, und es mußte davon der Menschheit Kenntnis gebracht werden, und dies konnte wieder nur durch Menschen geschehen, die selbst Mich und Meinen Kreuzestod erlebt hatten.Von ihrer Seite konnte nun die reinste Wahrheit über dieses große Erbarmungswerk verkündet werden, und darum sind gerade Meine ersten Jünger ungewöhnlich gestärkt und ausgerüstet worden für ihre Mission, Ich konnte sie persönlich zuvor lehren und zubereiten für ihre Aufgabe, und Ich stärkte ungewöhnlich ihren Glauben, doch sie behielten ihre Willensfreiheit, doch ihre Liebe zu Mir und ihr Lebenswandel ließen es zu, daß Ich sie zusätzlich bedenken konnte für ihr Amt, denn es sollte die ganze Menschheit erfahren, was sich zugetragen hatte von göttlicher Seite für die Menschen, und Ich brauchte daher zur Verbreitung jenes Wissens geeignete Diener und Boten.
Und diese mußten mit voller Überzeugung dafür eintreten können, was sie lehrten.
Die Liebe, die in ihnen war, machte sie fähig, auch ungewöhnliche Erleben hinzunehmen und mit allem Eifer nun alles zu bezeugen vor ihren Mitmenschen. Immer aber wird jenes Wissen um Mein
Erlösungswerk einen gewissen Liebegrad erfordern, um angenommen und geglaubt zu werden. Doch einen liebenden Menschen wird auch Mein Geist erfüllen und ihn in alle Wahrheit leiten, wie Ich Selbst es verkündet habe.Amen.
----------------------------------------------------------------BD 6195
Vernehmen des Wortes erst nach Kreuzestod.Das Hören Meines Wortes in euch ist eine Äußerung Meines Geistes, der in euch wirket, sowie ihr die Bedingung erfüllt:
daß ihr euer Herz zur Liebe gestaltet.Ich habe euch versprochen, Meinen Geist zu senden, der euch einführt in alle Wahrheit .... Solange Ich Selbst auf Erden wandelte, wirkte Mein Geist an und in euch (im Menschen), so Ich dies wollte doch allein, ohne Mein Zutun, hätten die Menschen Meine Stimme noch nicht vernehmen können, denn in jener Zeit war die Menschheit so völlig im Banne Meines Gegners, daß er es nicht zuließ, denn die Menschen waren noch nicht erlöst.
Dennoch sprach Ich durch den Mund der Propheten stets und ständig vor der Zeit Meiner Niederkunft. Es waren diese Propheten dann von Meinem Geist getrieben.
Ich benützte ihren Mund, um Mich durch sie zu äußern, um zu reden zu den Menschen, die sich von Mir abwandten.
Und diese Propheten mußten reden, wie es ihnen Mein Wille gebot. Der Urzustand, Meine Stimme direkt zu vernehmen, war schon lange Zeit vor Meiner Niederkunft den Menschen verlorengegangen.
Es waren immer nur einzelne, deren Herzen Mir gehörten und die als Seelen von oben Leitsterne sein sollten für ihre Mitmenschen, die in weitester Entfernung von Mir standen. Denn der Satan hatte über alle Menschen noch die ungebrochene Macht, die er zuerst gebrauchte, um die Menschen von Mir abzudrängen. Und diese Macht mußte Ich erst brechen durch Meinen Kreuzestod.
Ich mußte die Menschen erlösen, Ich mußte die Verbindung herstellen zwischen dem Reiche des Lichtes und den Menschen, auf daß denen der Weg frei wurde zu Mir, die es ernstlich wollten.
Es wurden die Menschen durch Meinen Tod geboren zu neuem Leben es wurden die Menschen, die freiwillig diese Wiedergeburt anstrebten durch einen Lebenswandel in Liebe .... entsprechend Meinem Lebenswandel auf Erden .... nun von Meinem Geist erfüllt.
Mein Geist konnte wirken in ihnen, Ich Selbst also war den Menschen gegenwärtig, und so auch konnten sie nun Meine Stimme vernehmen.
Ich konnte sie selbst ansprechen .... nicht nur Mich ihrer bedienen, um zur Menschheit zu reden.
Ich konnte jeden einzelnen mit Nahrung für seine Seele versorgen.
Ich konnte Mich Selbst ihnen zur Speise geben, Der Ich das Wort bin von Ewigkeit.Doch dieses war erst möglich durch Mein Erlösungswerk, ansonsten die Menschen nicht die Wiedergeburt der Seele erlangen konnten, ansonsten sie nicht das Reich der Finsternis hätten vertauschen können mit dem Reiche des Lichtes. Ich sagte zu Meinen Jüngern, daß Ich ihnen Meinen Geist senden wolle.
Ich unterwies sie zwar in dem Vorgang, in sich Meine Stimme zu vernehmen doch völlig begreifen konnten sie noch nicht, was Ich zu ihnen redete, weil auch sie noch in der Fessel Meines Gegners lagen, die Ich erst löste durch Meinen Kreuzestod.
Dann sandte Ich ihnen Meinen Geist, was sichtlich vor sich ging an diesen Meinen Jüngern.
Die Ausgießung Meines Geistes können nun aber alle Menschen erleben an sich, wenn auch nicht in jener offensichtlichen Form.
Sie können sich durch ihren Willen in einen Zustand versetzen, in dem sie mit Mir in Verbindung stehen.
Sie können durch ein Liebeleben nach Meinem Vorbild wiedergeboren werden und nun kann der Vater mit Seinem Kind sprechen, und das Kind wird Ihn hören.
Es kann der Vater nun Seinem Kind die rechte Kost verabreichen, die es benötigt zum Ausreifen, um das zu werden, was sein Ziel ist auf Erden .... ein Wesen voller Kraft und Licht, das wieder in den Urzustand eingegangen ist, in dem es einstmals erschaffen wurde.
Diese Ansprache, Mein Wort, ist das Zeichen des Wirkens des Geistes im Menschen es ist die Ausgießung des Geistes, die Mein Erlösungswerk erst ermöglicht hat. Freiwillig muß der Mensch sich Mir verbinden durch die Liebe, dann erst hat er an sich die Wiedergeburt vollzogen, und dann erst kann Ich ihm das Brot des Himmels .... Mein Wort .... verabreichen.Und daß er dazu fähig ist, dafür starb Ich am Kreuz und erwarb ihm die Gnade eines verstärkten Willens, denn zuvor hielt ihn Mein Gegner gefesselt und hinderte ihn an dieser innigen Verbindung mit Mir, die das Vernehmen Meines Wortes bedingt. Die Menschen aber, die zuvor gewürdigt wurden, Meine Stimme zu vernehmen, erfüllten damit einen Auftrag, zwecks dessen ihre Seelen verkörpert wurden auf Erden.
Es waren immer nur einzelne Menschen, die eine Mission zu erfüllen hatten: hinzuweisen auf Meine Niederkunft und die Menschen zum Glauben zu führen.
Nach Meinem Kreuzestod aber war (ist) es allen Menschen möglich, Mich zu hören, die es nur ernstlich wollten (wollen), die Meine Gebote halten und also die Bedingungen erfüllten (erfüllen), unter denen Ich Mich offenbaren konnte (kann).
Im Glauben an Jesus als an Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst Mich verkörpern konnte, geht dem Menschen auch die Kraft zu, Meinen Willen zu erfüllen. Er kann nun, ohne gehindert zu werden von Meinem Gegner, den Weg der Liebe gehen und sich selbst gestalten
zu einem Aufnahmegefäß Meines Geistes, was zuvor nur wenigen möglich war .... diese wenigen aber noch mit der Sündenschuld belastet waren und darum auch für sie der Weg noch nicht frei war zu Mir.
Die Liebe also, die die Bindung zwischen den Menschen und Mir herstellte, war durch die Einwirkung Meines Gegners fast ganz erkaltet und darum die Menschen auch überaus entfernt von Mir.Durch den Menschen Jesus wurde diese Entfernung verringert.
Er war gänzlich Mir verbunden, und er litt und starb für die Menschen, um die trennende Schuld zu tilgen, auf daß nun auch die Menschen ungehindert zu Mir kommen und dann auch die Stimme des
Vaters vernehmen konnten. Der Urzustand sollte wiederhergestellt werden, der einen Vollkommenheitsgrad voraussetzt.
Dieser Vollkommenheitsgrad aber war nur zu erreichen nach Tilgung der großen Urschuld der Abkehr von Mir.
Also starb Ich für euch den Tod am Kreuz, weil anders diese Schuld nicht getilgt werden konnte. Und nun kann jeder Mensch den Grad erreichen, der ihn fähig macht, Meine Stimme zu vernehmen jeder Mensch kann sich zum Aufnahmegefäß Meines Geistes gestalten, in jeden Menschen kann Ich nun Meinen Geist ausgießen, der ein Leben führt nach Meinem Willen und Meine Gebote hält. Ihm kann Ich Mich offenbaren, wie Ich es verheißen habe.Amen.
------------------------------------------------------------BD 8437
Sühnen der Schuld durch Jesus.Ein Übermaß von Leiden hat der Mensch Jesus auf Sich genommen als Sühne für die ungeheure Sündenschuld, die alle Wesen auf sich geladen hatten durch ihren Abfall von Gott.
Die Gerechtigkeit Gottes forderte eine Sühne für diese Schuld,wollten die Wesen jemals wieder in Seine Nähe kommen und von Ihm in das Reich des Lichtes und der Seligkeit wiederaufgenommen werden. Es konnte keine Schuld ungesühnt bleiben, doch wiederum war die Schuld so groß, daß sie niemals von dem Wesen selbst hätte abgetragen werden können, denn sie bestand darin, daß vollbewußt und Zustand hellster Erkenntnis das Wesen sich auflehnte gegen Gott,daß also keine Mangelhaftigkeit oder Unwissen das Vergehen entschuldigen konnte, sondern in vollster Willensfreiheit die Wesen Gott ihre Liebe aufkündigten und sich also in ein gegnerisches Verhältnis zu Ihm stellten, aus Dessen Liebe sie hervorgegangen waren.
Diese große Ursünde den Wesen völlige Licht- und Kraftlosigkeit ein.
Sie verloren das Leben, sie verhärteten zu starrer geistiger Substanz, die dann zu Schöpfungen jeglicher Art umgeformt wurde laut Heilsplan von Ewigkeit, weil Gott alles von Ihm Abgefallene
wieder zu sich zurückführen will.
Doch ob noch solange Zeiten vergehen, die mit Recht als Ewigkeiten bezeichnet werden können, und ob die Qualen in diesen Zeiten noch so entsetzlich sind für das einst als Wesen ausgestrahlte Geistige, es kann niemals die Schuld getilgt werden von diesen Wesen selbst.Es mußte (von) Gott ein Sühnewerk geleistet werden, das so gewaltig war,daß die Ewige Gottheit Sich daran genügen ließ, daß Er um dieses Sühnewerkes willen .... um Dessen willen, Der es vollbrachte ....
die Urschuld alles gefallenen Geistigen gestrichen hat, daß sie Vergebung fand und dem Wesen wieder Licht und Kraft und Freiheit eintrug.Und diese Sühne bestand darin, daß aus Liebe ein Wesen die Schuld der gefallenen Brüder auf Sich nehmen (nahm), daß Er Es als Mensch die unsäglichsten Qualen und Schmerzen ertrug, daß (Der) Er den bittersten Leidensweg ging, den je ein Mensch auf Erden zurückgelegt hat, und Sein Leben als Mensch mit dem Tode am Kreuz beendete, der schmachvoll war und so schmerzensreich, daß nur die Liebe den Menschen Jesus dazu befähigte, daß Er nur kraft Seiner Liebe diese Leiden ertragen konnte bis zu Seinem Tode.
Denn was sich die Menschen nur ausdenken konnten, die wahre Knechte des Satans waren, das haben sie an jenem Menschen Jesus ausgeführt, und Er trug klaglos und in tiefster Ergebung Sein Kreuz, Er litt unsäglich und starb den qualvollsten Tod.
Denn Er war rein und sündenlos, und Seine Seele, die aus dem Reiche des Lichtes herabgestiegen war zur Erde um dieses Erlösungswerkes willen, litt darum weit mehr, weil sie sich in finsterster Sphäre befand, Seinen Peinigern ausgeliefert, die Knechte des Satans waren.
Doch diese Seele hat sich freiwillig erboten, dem Vater Sühne zu leisten und Ihm Seine Kinder wieder zurückzubringen, denn sie wußte, daß nur die Liebe ein solches Opfer zu bringen fähig war und daß nur ein Liebeopfer als Sühne für die übergroße Schuld gelten konnte, die darin bestand, daß die Wesen ihre Liebe zu Gott hingaben.
Und darum nahm Gott das Liebeopfer an, und Er ließ Sich genügen an jenem Erlösungswerk des Menschen Jesus, Dessen Liebe ständig zunahm und Ihn ganz erfüllte, so daß die Liebe für alles bestimmend war, was Jesus getan hat .... daß Er mit der Ewigen Liebe Selbst in engstem Verband stand und also das Erlösungswerk von der Liebe vollbracht wurde .... die Liebe aber Gott Selbst war.
Er Selbst nahm die Form eines Menschen an und legte den Weg über die Erde zurück, denn eine Seele des Lichtes gestaltete sich selbst als Mensch so, daß die Ewige Liebe in Ihm Aufenthalt nehmen konnte, daß Gott und Jesus eins war, daß Gott Selbst .... die Ewige Liebe ....
alle Schuld getilgt hat für die Wesen, die als Mensch Ihn nun auch anerkennen und bewußt die Gnaden des Erlösungswerkes in Anspruch nehmen, die Jesus am Kreuz für sie erworben hat.
Die Sühne ist geleistet worden, und der Weg zum Vater, in das Reich des Lichtes, ist frei.Doch der freie Wille hat den Abfall von Gott veranlaßt, und der freie Wille muß auch die Rückkehr zu Ihm anstreben, und das bedingt, daß Jesus Christus im freien Willen anerkannt wird von den Menschen als Erlöser der Welt, als Gottes Sohn, in Dem Gott Selbst Mensch geworden ist ....um durch die Liebe die Schuld zu tilgen, die das Wesen vom Antlitz Gottes verbannt, bis es selbst sich von Ihm erlösen lässet und dann auch Gott wird schauen dürfen in Jesus von Angesicht zu Angesicht.
Amen.
------------------------------------------------------------------BD 7748
Urschuld und Tilgung durch Jesus Christus.In Meiner großen Erbarmung für euch vollbrachte Ich das Erlösungswerk im Menschen Jesus.
Was Ich aus Mir herausgestellt hatte, war sündig geworden gegen Mich, und nur ein geringer Teil der erschaffenen Wesen verblieb bei Mir, als es um den Willensentscheid ging, den Ich forderte, um die erschaffenen Wesen übermäßig beglücken zu können.
Sie wollten Mich schauen, und da dies nicht möglich war .... weil die Wesen vergangen wären in der ungeheuren Lichtfülle, die sie erschaut hätten .... wendeten sie sich dem zu, der ihnen schaubar war, den Ich als ersten Geist herausgestellt hatte als Mein Ebenbild.Den Wesen fehlte es aber nicht an Erkenntnis, und so wußten sie auch, daß sie aus Mir hervorgegangen waren, aber sie wendeten sich trotzdem ab von Mir und jenem zu, worin nun auch die große Sünde bestand, die sie in endlose Tiefen stürzte.
Mich aber erbarmte ihr Zustand, Mich erbarmten die Wesen, die nun völlig lichtlos (in = d. Hg.) der Gewalt Meines Gegners .... des zuerst abgefallenen Geistes sich befanden und also auch in einem über alle Maßen unglückseligen Zustand waren, der ewig sich nicht mehr geändert hätte, wenn Ich ihnen nicht Meine Erbarmung schenkte.
Und diese war Folge der Liebe, die jene Wesen einstmals geschaffen hatte und die ihnen daher auch folgte in die Tiefe.
Meine endlose Liebe gab das Gefallene, das auch Mir gehörte, nicht auf. Denn es war aus Meiner Kraft hervorgegangen, die Meinem erst-geschaffenen Wesen .... Luzifer ....unentwegt zuströmte und ihn zum Erschaffen unzähliger Wesen befähigte. Also gehörte dieses Wesenhafte auch Mir, doch es war aus eigenem Willen sündig geworden, es war aus eigenem Willen Meinem nunmehrigen „Gegner“ gefolgt.Doch das Los jenes Gefallenen erbarmte Mich, und Ich wollte ihm die Möglichkeit geben, sich so weit emporzuarbeiten aus der Tiefe, daß es wieder in den Zustand des freien Willens gelangte, um es dann erneut vor die Willensprobe stellen zu können, welchem Herrn es sich anschloß. Aber die Wesen waren durch ihre Abwehr Meiner Liebekraft derart geschwächt, daß sie auch dann ihre Willensprobe nicht bestanden, wenn Ich ihnen nach endlos langer Zeit den freien Willen
zurückgab.
Und diese Schwäche der Wesen erbarmte Mich und bestimmte Mich zu dem Erlösungswerk, um dem Schwachen Kraft zu vermitteln, die durch Abbüßen jener einstigen Schuld .... durch den qualvollen Kreuzestod .... erworben wurde ....Mein Erbarmen zu den gefallenen Wesen war übergroß, und deshalb wollte Ich Selbst die Schuld auf Mich nehmen und sie entsühnen.
Da Ich als Gott aber nicht leiden konnte, mußte dieses Tilgungswerk in einem Menschen geschehen, Der Sich aus Liebe zu Seinen Mitmenschen bereit erklärte, Sühne zu leisten, und Der Sein Liebewerk krönte mit einem überaus qualvollen Leiden und Sterben am Kreuz.Die Liebe in dem Menschen Jesus war die eigentliche Tilgerin der Schuld, und die Liebe war Ich Selbst. Ich Selbst war im Menschen Jesus übermächtig, Ich konnte in ganzer Kraft in dem Menschen Jesus wirken, all Sein Tun und Lassen war von der Liebe bestimmt, und so also vollbrachte die „Liebe“ das Erlösungswerk, Die nur Sich in einer menschlichen Hülle barg, die jenes übermenschliche Leiden auf sich nahm.
Es erbarmte Sich die „Liebe“, und Sie tilgte die große Sündenschuld, die das gefallene Geistige unglückselig macht.
Es erbarmte Sich die Liebe, und Sie machte den Weg wieder frei, der zurückführt ins Vaterhaus.
Die Liebe allein nur war fähig, der Gerechtigkeit Genugtuung zu leisten, denn diese konnte nicht übergangen werden, weil sie zu Meinem Wesen gehört, weil sonst Meine Vollkommenheit in Frage gestellt wäre.
Und um der Gerechtigkeit willen also mußte die große Schuld getilgt werden, bevor Ich Meine Geschöpfe wieder aufnehmen konnte in Mein Reich des Lichtes und der Seligkeit.Und es wurde also ein Weg gefunden .... es barg Sich die „Liebe“ in einem Menschen, Der fähig war zu leiden und Den die Liebe also auch willig machte, die große Schuld auf Sich zu nehmen und unermeßlich dafür zu leiden und zuletzt den bittersten Tod zu sterben am Kreuz.
Es ging der Mensch Jesus diesen Weg zum Kreuz, Der die Liebe in Sich barg, Die Ich Selbst bin von Ewigkeit.
Nur so konnte die unermeßliche Schuld getilgt werden. Nur die große Barmherzigkeit bewog Mich, Mich Selbst Meiner Geschöpfe anzunehmen, die über alle Maßen unselig waren und die ohne Hilfe sich hätten nimmermehr frei machen können aus der Gewalt Meines Gegners.Denn er besaß ein Recht auf diese Wesen, weil sie ihm freiwillig in die Tiefe gefolgt sind. Ich Selbst mache ihm dieses Recht nicht streitig, aber auch Mir gehören diese Wesen an, und darum ringe Ich um sie und verhelfe ihnen zur Stärkung ihres Willens, auf daß sie selbst nun sich frei zu machen suchen und dies auch können durch die am Kreuz erworbenen Gnaden.
Es nahm der Mensch Jesus Mich Selbst in Sich auf.
Er richtete Sich Selbst so her durch Sein Liebeleben, daß Ich Selbst, als die Ewige Liebe, in Ihm Wohnung nehmen konnte .... daß Ich Ihn voll und ganz durchstrahlte, so daß Er nur noch wollte und tat, was die „Liebe“ in Ihm gebot .... daß Ich Selbst also das Erlösungswerk zur Ausführung brachte, weil der Mensch Jesus ganz in Meinem Willen aufging. Denn Er und Ich waren eins, Er war „Gott“ in aller Fülle, und nur Seine Außenhülle war für die Augen der Mitmenschen „Mensch“.Aber auch diese Außenhülle hatte sich vergeistigt, nur daß sie so lange noch das „Menschliche“ behielt, bis das Erlösungswerk vollbracht war.
Denn leiden konnte nur der Mensch Jesus, und Seine Leiden und Qualen waren unbeschreiblich, weil auch die Schuld unermeßlich war, die Er auf Seine Schultern genommen hatte, um sie zu entsühnen. Und jeder Mensch kann nun frei werden von seiner Schuld, der Mich Selbst in Jesus Christus anerkennt, der die Gnaden des Erlösungswerkes annimmt .... der an Ihn glaubt und auch daran, daß Ich in Ihm für euch gestorben bin, um euch zu erlösen.Amen.
------------------------------------------------------------BD 8694
Merkmal göttlicher Belehrung: Menschwerdungsproblem.Immer wieder betone Ich es, daß es für euch nötig ist, aufgeklärt zu werden über Meine Menschwerdung in Jesus Christus.
Denn davon allein ist auch euer Ausreifen abhängig, daß ihr
wahrheitsgemäß unterwiesen werdet, was Jesus und Sein Erlösungswerk für euch Menschen bedeutet.
Denn obgleich Er als Mensch über die Erde gegangen ist und als Mensch auch Sein Leben mit Seinem Kreuzestod beschlossen hat, war Er doch nur die äußere Hülle des Ewigen Gottgeistes, Er diente Mir Selbst nur zur Hülle, weil Ich Mich in Ihm schaubar machen wollte, Der Ich in Meiner ganzen Kraft- und Lichtfülle nicht von einem Wesen geschaut werden konnte, ohne daß es vergangen wäre.
Und dieses große Geheimnis Meiner Menschwerdung kann euch nur von Mir Selbst enthüllt werden, wenngleich es auch von euch Menschen niemals voll erfaßt werden kann, solange ihr noch nicht vollendet seid.Werdet ihr jedoch wahrheitsgemäß gerade über dieses Problem Meiner Menschwerdung in Jesus unterwiesen, so ist für euch jede Gefahr vorüber, irrige Wege zu gehen, denn besitzet ihr dieses Wissen, dann ist ein gewisser Reifegrad schon erreicht, und ihr werdet euch dann immer nur an Mich Selbst wenden, Den ihr in Jesus erkannt habt.
Doch dieses will Mein Gegner unterbinden oder verhindern, und darum wird er die Menschen in Irrtum versetzen und vor allem eine wahrheitsgemäße Erklärung über die „Manifestierung Gottes in Jesus“ zu verhindern suchen.
Er wird durch ständig neue Formulierung und verkehrte Darstellung in den Menschen keine Klarheit schaffen, und ihm ist dann auch das Werk gelungen, daß weder Ich noch der Mensch Jesus richtig erkannt werden, denn immer wird er zwei Begriffe schaffen wollen von Gott und Jesus, es aber nur einen Gott gibt, Der in Jesus jederzeit ansprechbar ist.
Wer in der Wahrheit steht, der läßt sich nicht erschüttern, und er wird auch jede andere Lehre als Irrtum erkennen.
Und doch wird der Gegner einen großen Anhang haben mit seiner Darstellung Jesu, Der als Mensch zu einer hohen Reife gelangt ist, doch immer als „außerhalb Gottes stehend“ den Menschen erklärt
wird .... wenn er sich tarnet als Lichtgeist vor denen, die Jesus nicht ganz ablehnen.Und ihr könnet jederzeit gerade daran den Maßstab für die Wahrheit anlegen, daß die Menschwerdung Gottes in Jesus als Wahrheit herausgestellt wird.
Und das wird immer ein sicheres Merkmal einer göttlichen Belehrung sein. Denn nur Ich Selbst kann euch dieses Geheimnis Meiner Menschwerdung lüften, und berechtigt dürfet ihr alles verwerfen,
was Meinen Belehrungen widerspricht.
Eine jede Geistesrichtung vertritt ihr Geistesgut als Wahrheit, doch solange es noch voneinander abweicht, ist größte Vorsicht geboten und vor allem ernstes Verlangen nach der Wahrheit
erforderlich, um diese nun erkennen zu können.
Es ist jedoch jedem Menschen freigestellt, ob er ernsthaft die Wahrheit begehrt, er allein muß die Entscheidung treffen, und somit auch bestimmt er selbst den Lehrer, der ihn unterweiset.Es kann ihm kein irriges Geistesgut geboten werden, wenn er sich innig Mir anvertraut und Mich um die Wahrheit bittet.
Diese ernsthafte Bitte fordere Ich, sie wird aber auch sicher erfüllt werden. Wer nun aber Kenntnis hat von Meinem direkt zur Erde geleiteten Wort und dieses nicht als Maßstab anlegt, der hat sein
Herz auch noch nicht der Wahrheit geöffnet, ansonsten er es verspüren müßte, daß nicht ein anderes Geistesgut jenem gleichgesetzt werden kann, das andere Begriffe und Vorstellungen zum Inhalt hat, die der Wahrheit aus Mir widersprechen.Erkennt also der Mensch nicht die reine Wahrheit, dann ist auch sein Reifegrad noch so niedrig, daß ihn Mein Gegner als Gefäß benützen kann, um durch ihn wieder zahllose Menschen zu täuschen und in Irrtum zu stürzen.
Die Wahrheit bleibt immer und ewig die gleiche, sie wandelt sich
nicht und kann nicht dem einen so, dem anderen so geboten werden was den Grundinhalt betrifft.Und ihr Menschen werdet immer achtsam sein müssen, wenn es euch um den Besitz der reinen Wahrheit geht, daß ihr nicht dem Gegner in seine Fallstricke geratet, der immer darauf bedacht ist, unter dem gleichen Gewande zu wirken, und es ihm auch gelingt, sowie der Mensch gleichgültig ist oder nur Sensationen erwartet, die er sich erhofft von dem Verkehr mit der übersinnlichen Welt.
Was Ich den Menschen biete, wird immer im Rahmen des Natürlichen stattfinden, und nur der Inhalt wird einem ernsten Sucher die Gewißheit geben, daß Ich Selbst der Ausgang bin, und er wird das Geistesgut beglückt entgegennehmen, er wird zunehmen an Wissen, an innerem Licht, und dann kann ihn auch kein Irrtum mehr verwirren, denn er erkennt ihn und wird ihn abwehren.
Doch Meines Gegners Wirken lässet nicht nach, und die Menschen selbst geben ihm das Recht dazu. Würden sie immer nur reine Wahrheit begehren, dann könnte er sich nicht einschalten, dann wären allein Meine Lichtboten am Werk, die alles Unreine, Ungeistige, abwehren und den Menschen schützen vor dessen Einfluß.
Und immer könnet ihr daran den Maßstab für die Wahrheit anlegen, wie euch Jesus und Sein Erlösungswerk und Meine Menschwerdung in Ihm dargestellt wird.Nur das gute, lichtvolle Geistige steht in vollster Wahrheit und gibt diese auch in Meinem Auftrag den Menschen weiter.
Und sowie euch die Gottheit und Jesus als zwei Wesen dargestellt werden, werdet ihr nicht wahrheitsgemäß belehret, denn Ich und Er ist eins.Ich Selbst, der höchste und vollkommenste Geist in der Unendlichkeit, habe Mich manifestiert in dem Menschen Jesus, in Seiner menschlichen Hülle, um euch, Meinen geschaffenen Wesen, ein schaubarer Gott sein zu können, Den ihr lieben könnet in aller Innigkeit und Der auch nach eurer Liebe verlangt .... Und nur dem Geist glaubet, der euch dieses lehret.
Amen.
-----------------------------------------------------------BD 7454 Vergöttlichung Jesu .... Menschwerdung Gottes.
Kein Mensch wird das Problem der Menschwerdung Gottes in Jesus recht verstehen, der nicht um die „Vergöttlichung des Erschaffenen“ weiß, um das Ziel aller Wesen, die aus der Hand Gottes
hervorgegangen sind als Seine „Geschöpfe“ und das Ziel erreichen sollen, Seine „Kinder“ zu werden .... die Er nicht schaffen konnte, weil zur höchsten Vollkommenheit der freie Wille gehört, dieser also von den Wesen selbst gebraucht werden mußte in der rechten Richtung.Es hat Gott wohl in aller Vollkommenheit die Wesen aus Sich
herausgestellt, Er hat Ebenbilder Seiner Selbst geschaffen, die Er ständig mit Licht und Kraft durchflutete und die darum auch fähig waren, gleich Ihm zu schaffen und zu gestalten in der Unendlichkeit.
Aber diese Wesen waren Seine „Geschöpfe“ ....
Wesen, die nicht anders sein konnten, als wie sie aus der Hand Gottes hervorgegangen waren durch Seinen Willen. Gott aber wollte „Kinder“.Er wollte Wesen, die aus eigenem Willen genau das gleiche waren und blieben wie Er Selbst.
Er wollte Wesen, die als höchst vollkommen wahre Ebenbilder blieben im freien Willen, wenngleich sie diesen freien Willen auch anders richten konnten.
Und solche Wesen konnte Er Sich nicht schaffen, sondern Er konnte sie nur so ausrichten, daß sie selbst nun den Beweis lieferten, wahre Ebenbilder Gottes zu sein und zu bleiben.
Alle Wesen besaßen als Zeichen ihrer Vollkommenheit auch den freien Willen, und das bedeutete, daß dieser nach allen Richtungen sich wenden konnte, daß er sich auch weit ab von Gott entfernen wie in Seiner allernächsten Nähe verbleiben konnte.Und dieser Willensentscheid vollzog entweder das Werden zu Kindern oder einen Fall zur Tiefe, eine endlose Entfernung von Gott, die aber einmal wieder zur Vereinigung mit Ihm führen kann und wird und dann auch die Wesen in den Zustand der Kindschaft Gottes eingegangen sein werden, der erstes und letztes Ziel und Zweck der Erschaffung gewesen ist. Und diese „Kindschaft“ Gottes wird erreicht durch gänzlichen Zusammenschluß mit Ihm .... der Zusammenschluß mit Ihm aber durch die Liebe .... d.h.: Als uranfänglich geschaffenes Wesen war dieses ständig durchstrahlt von der Liebekraft Gottes, durch den Fall zur Tiefe ging es dieser Liebekraft verlustig, weil es sich selbst in Abwehr dazu stellte.
Doch als göttliches Wesen muß es auch in der Liebedurchstrahlung Gottes stehen, es muß jedes Hindernis beseitigt sein, was der Anstrahlung Gottes wehrt, es muß eine unmittelbare Bindung sein
zwischen Gott und dem Wesen, so daß die Liebe hemmungslos in das Wesen einstrahlen kann und also eine Vereinigung stattgefunden hat zwischen dem Vater mit Seinem Kind .... und nun das Kind zu Seinem Ebenbild geworden ist, zu einem Gott-gleichen Wesen: vollkommen, wie der Vater im Himmel vollkommen ist.Und so auch mußte der Mensch Jesus auf Erden durch ein Liebeleben Sich Selbst vergöttlichen, auf daß Er das höchste Ziel erreichen konnte:
Sich gänzlich mit dem Vater zu verschmelzen durch die Liebe, so daß Er als „Gott“ auffahren konnte zum Himmel wie umgekehrt die Ewige Gottheit, d.h. die „Liebe“, die Außenform eines Menschen voll und ganz erfüllte, also Selbst „Mensch“ geworden ist um eines Zweckes willen: die Menschheit zu erlösen vom ewigen Tode.
Ein solches Barmherzigkeitswerk konnte nur die „Liebe“ vollbringen, die Liebe aber ist Gott. Und so verkörperte Sich Gott in einem Menschen, Er wählte Sich eine Außenform, die sündenlos war
und die im freien Willen sich völlig zur Liebe gestaltete, also Gott in sich aufnahm.Und so vergöttlichte Sich der Mensch Jesus durch die Liebe, und es vollbrachte Gott das Erlösungswerk, Er litt und starb am Kreuz, um die Menschheit zu erlösen.
Amen.
---------------------------------------------------------------BD 7546
Verständnis für Menschwerdung Gottes.Jeder Lehre sollet ihr Erwähnung tun, die euch über das Problem Meiner Menschwerdung in Jesus von oben zugeht, denn immer werden sie dazu beitragen, dem Menschen ein Licht zu geben, der nach Licht verlangt.
Gerade dieses Problem ist viel umstritten, und wenn auch die Menschen die Existenz des Menschen Jesus gelten lassen wollen, so sind sie doch nicht über dessen eigentliche Mission im Bilde, und sie können es nicht verstehen, daß Ich Selbst in dem Menschen Jesus über die Erde ging.
Es ist dies aber von großer Wichtigkeit, Mich Selbst in Ihm anzuerkennen, weil davon die Erlösung jedes einzelnen Menschen abhängt. Die Wesen, die einstens sich von Mir lösten in Überheblichkeit, die Mich nicht als ihren Herrn anerkennen wollten und darum abgrundtief gefallen sind, müssen unbedingt den Weg der Rückkehr zu Mir antreten, und dazu gehört, daß sie Mich anerkennen als ihren Gott und Schöpfer, als ihren Vater von Ewigkeit.Ich bin für diese große Sünde des einstigen Abfalles von Mir in dem Menschen Jesus am Kreuz gestorben, Ich habe also durch Mein Leiden und Sterben die große Sünde getilgt.
Es gehört aber nun dazu auch die restlose willensmäßige Rückkehr zu Mir, die darum auch ein Anerkennen Meiner Selbst fordert ....
ein Anerkennen des Menschen Jesus als Gottes Sohn, in Dem Sich die Ewige Gottheit Selbst verkörpert hat, so daß also Jesus Christus als Gott anerkannt werden muß und der Mensch sich zu Ihm hinwenden muß, um dadurch auch die Anerkennung Meiner Selbst zu beweisen.Es ist schwer, dem Menschen dieses Problem begreiflich zu machen, doch sowie er weiß um das Ziel aller Menschen auf Erden, daß sich die Seele vergeistigen muß, um wieder das Urwesen anzunehmen, dann ist es auch möglich, das zu verstehen, daß der Mensch Jesus Sich Selbst so vergeistigt hatte, daß Ich als die Ewige Liebe in Ihm Aufenthalt nehmen konnte, daß also Sein Urwesen völlig dem Meinen entsprach, daß wir nicht mehr zwei, sondern eins waren und
sonach Ich Selbst das Erlösungswerk vollbracht habe, das mit dem schmerzvollsten Tode am Kreuz endete.Ich bin ein Geist, Der das ganze All erfüllt, Ich bin nicht zu personifizieren als eine begrenzte Form, wie ihr es euch vorstellet, aber Ich konnte Mir eine Form zum Aufenthalt nehmen, Ich konnte diese Form voll und ganz durchstrahlen mit Meinem Geist, und dann mußte diese Form auch Ich Selbst sein. Es war nur die Außenhülle Mensch, was aber in dieser Außenhülle war, das war göttlicher Geist, das war Ich Selbst von Ewigkeit.
Immer wieder soll diese Lehre den Menschen nahegebracht werden, denn immer wieder versuche Ich, durch Mein Wort die Menschen in die Wahrheit zu leiten, ihnen volles Verständnis zu geben für das größte Mysterium, für Meine Menschwerdung in Jesus, auf daß ihr erkennen lernet, warum Jesus Christus anerkannt werden muß, warum ihr zu Ihm rufen sollet und ihr dann immer nur Mich Selbst anrufet. Solange euch Menschen dieses Verständnis fehlt, steht ihr mit einer gewissen Gleichgültigkeit auch Jesus Christus gegenüber, weil ihr immer nur das Werk des Menschen Jesus betrachtet, aber keinen geistigen Zusammenhang findet, der Seiner Mission auf Erden zugrunde liegt.
Ihr Menschen aber seid Anlaß gewesen zu diesem Werk der Erlösung, ihr Menschen habt die Niederkunft Jesu veranlaßt, eure Ursünde war der Beweggrund für Meine Menschwerdung in Jesus, denn diese Urschuld konnte nur Ich Selbst tilgen, weil sie zu groß gewesen ist, als daß ihr selbst sie hättet abtragen können, auch wenn dies euer Wille gewesen wäre. Und Ich mußte Mich dazu einer menschlichen Hülle bedienen ... einer Hülle, die leiden und sterben konnte gleichwie jeder andere Mensch, die aber kraft des in ihr sich bergenden Gottgeistes fähig war, ungewöhnliches Leid zu ertragen, dem jeder andere Mensch schon vorzeitig erlegen wäre. Ich Selbst also bezog eine solche Hülle und wurde „Mensch“ .
Der Mensch aber, Der Mir zur Hülle diente, war gleichzeitig
„Gott“, denn nur die Außenhülle war Materie, was diese Hülle aber barg, war Geist in aller Fülle, denn Mein Geist durchstrahlte alles in Ihm, Seinen Körper und Seine Seele, weil Sich der Mensch Jesus Selbst so hergerichtet hatte, daß Ich in Ihm Aufenthalt nehmen konnte.
Dennoch ist Er als Mensch am Kreuz gestorben, Er hat ein unermeßliches Leid getragen, das Ich Mir als Sühneopfer genügen ließ für die gesamte Menschheit, für alle Menschen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft.
Und wenn der Mensch es will, daß ihm dieses Problem verständlich werde, dann wird ihm auch das Verständnis dafür gegeben.Dennoch müssen Boten sein, die Mein reines Wort in Empfang nehmen und weiterleiten, und jeder, der guten Willens ist, wird auch innerlich sich berührt fühlen, wenn ihm darüber Aufschluß gegeben wird, in wie fern Jesus Gott war und Ich als euer Gott und Vater Mensch geworden bin.
Der Grad seines Verstehens aber ist abhängig vom Grad der Liebe, die eines Menschen Herz erfüllt.
Die Liebe wird ihm ein Licht anzünden, und er wird auch das Licht von Ewigkeit erkennen, Das Selbst Mensch geworden ist, um die Menschen zu erlösen von Sünde und Tod.Amen.
--------------------------------------------------------------BD 8719
Erklärung des Wortes „Christus“.Es ist euch Menschen vieles zu einem falschen Begriff geworden, weil ihr nicht wahrheitsgemäß aufgeklärt wurdet, sondern menschliches Verstandesdenken dort einsetzt, wo nur der Geist hätte befragt zu werden brauchen, um eine wahre Antwort zu erhalten.
Und es wurden auch mitunter verschiedene Ausdrücke oder Worte gebraucht für das gleiche, was euch Menschen ebenfalls verwirrte und euch jegliche Klarheit des Denkens nahm.
Und auch das war das Werk Meines Gegners, denn je unklarer für euch geistige Probleme wurden, desto mehr konnte er sein irriges Saatgut anbringen und die Begriffe noch mehr verwirren.
Ich aber warte nur, bis ihr Fragen stellt, bis ihr Aufklärung wünschet, weil ebendas Verlangen nach der Wahrheit bestimmend ist, ob Ich sie euch austeilen kann.
Und ihr sollt euch auch selbst dessen bewußt werden, was euch noch zu Fragen veranlaßt, erst dann werdet ihr eine rechte Antwort würdigen und auch verstehen:
Ich führe euch durch Mein Wort von oben ein Wissen zu über die Begründung und die Bedeutung des Erlösungswerkes .... über Meine Menschwerdung in Jesus und über Seine Einswerdung mit Mir.
Und Ich mache es euch verständlich, wodurch die Vereinigung mit Mir erzielt werden kann, weil es auch euer aller Lebensziel sein soll, diesen Zusammenschluß mit Mir wiederherzustellen, den ihr einst
freiwillig gelöst hattet.
Ich erkläre euch die Vergöttlichung der von Mir erschaffenen Werke, das „Werden von Geschöpfen zu Kindern“.
Und das darum, damit auch ihr alle diese Vergünstigung anstrebt, um zur ewigen Seligkeit zu gelangen.
Ich erkläre euch die Auswirkung eines Liebelebens, die sich offensichtlich an dem Menschen Jesus gezeigt hat.Also Ich bin bemüht, euch in die Wahrheit einzuführen, die ihr Menschen längst nicht mehr besitzet und wahres Denken allein schon ein Lichtgrad ist, den ihr alle erreichen und erhöhen sollet im Erdenleben.Gerade das Mysterium Meiner Menschwerdung in Jesus muß euch Menschen enthüllt werden, soweit ihr es zu fassen vermögt, weil ihr wissen sollet, daß der Anlaß des Abfalles von Mir darin bestand, daß Mich die Wesen nicht zu schauen vermochten und Ich ihnen in Jesus zum schaubaren Gott geworden bin .... daß Ich und Jesus aber nicht als getrennt zu denken oder als zwei Wesen vorstellbar bin.
Denn gerade die Einswerdung Jesu mit Mir ist das große Mysterium, das euch immer nur angedeutet, aber niemals voll von euch erfaßt werden kann .
Es war also die Gottheit in aller Fülle in dem Menschen Jesus, weil Dieser liebeerfüllt war und Ich Selbst in Meiner Ursubstanz Liebe bin.
Die Liebe also war das Licht in Jesus, das Ihn zu einem Gott werden ließ .... wie auch alle von Mir einst erschaffenen Wesen sich durch die Liebe vergöttlichen sollen und dann also auch ihr letztes Ziel erreicht haben ....
Nun gilt es aber, euch den Begriff „Christus“ zu erklären.Und es kann dies nur in der Weise geschehen, daß durch das Wort
„Christus“ schon die vollzogene Einigung mit Gott bekundet wird
daß also von „Jesus“ als nur dem Menschen gesprochen werden kann, Der noch vor der restlosen Verschmelzung mit Gott stand .... daß aber .... wenn das Wort „Christus“ ausgesprochen wird, schon die „Menschwerdung“ Gottes in Jesus als stattgefunden anerkannt wird .... daß „Jesus Christus“ der gleiche Begriff ist,
wie „Gott“.Sprechen die Menschen nun von dem „Christus in ihnen“, so ist dies der gleiche Begriff wie der „göttliche Geistesfunke in einem jeden Menschenherzen“, der durch die Liebe die Herrschaft erringen soll über den ganzen Menschen .... der also so hell erstrahlen soll, daß die Vergöttlichung des Menschen .... der Zusammenschluß mit Mir .... erfolgen kann.
Der Mensch Jesus barg Mich in Meiner ganzen Fülle in Sich, und also war Christus oder Gott in Ihm. Der Mensch jedoch birgt wohl einen göttlichen Funken in sich, er muß aber diesen erst selbst in sich zu einer hellen Flamme werden lassen, bevor er erfüllt wird mit dem göttlichen Liebekraftstrom, so daß er selbst sich vergöttlicht und er nun sagen kann
„Christus ist in Mir“,daß Ich also auch in ganzer Fülle in ihm sein (kann = d. Hg.).So hängt diese Meine Gegenwart in ihm nur davon ab, ob und wieweit er Liebewerke verrichtet, denn jedes Liebewerk bestätigt Meine Gegenwart, und jeder Mensch zieht durch Liebewerke Mich Selbst zu sich:
„Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Mir und Ich ihn ihm ....“Zwischen Jesus und Mir gab es keine Trennung, Er war völlig mit Mir verschmolzen, Er war Jesus Christus. Gott Selbst, und dieses ist der tiefe Sinn des Wortes „Christus“ das eben nur Jesus für Sich Selbst in Anspruch nehmen konnte und kann, denn wenngleich Ich in aller Fülle in einem Menschen sein kann durch seine Liebe und er den innigen Zusammenschluß mit Mir herstellt, so wird er doch ein individuelles Einzelwesen bleiben, als das er unvergleichlichste Seligkeiten genießt, während Jesus Gott ist und bleibt in alle Ewigkeit.
Gott .... Christus .... die Liebe .... der göttliche Geist ....
alles ist der gleiche Begriff, nur müsset ihr Menschen vorerst um alle Zusammenhänge wissen, damit ihr auch diese Begriffe oder Worte richtig erfasset.Doch dieses Wissen ist nicht oft vorhanden, die eigentliche Mission des Menschen Jesus und Seine außergewöhnliche Stellung im geistigen Reich ist nicht vielen Menschen bekannt, aber die meisten wehren sich auch gegen jegliche Aufklärungen darüber.
Sie halten fest an Verstandesergebnissen, sie sehen in Jesus nur einen von vielen, die über die Erde wandelten und zu hoher Vollendung gelangten, doch sie setzen immer noch eine Grenze
zwischen Ihm und Mir, sie sehen Mich immer noch außerhalb Seiner menschlichen Person.Meine Menschwerdung in Ihm ist ihnen unfaßlich, und die rechte Erklärung darüber nehmen sie nicht an.
Sie sprechen Ihm wohl die höchste Vollendung zu, die Er auf Erden erreichen konnte, und nennen Ihn „Meister“ .... wie sie aber auch vielen anderen diese Bezeichnung zuerkennen, die gleichfalls ein Leben führten in Selbstverleugnung und Liebe, aber sie wissen nicht, daß Jesus mit diesen nicht verglichen werden kann, daß Er so verschmolzen ist mit Mir als der Ewigen Liebe, daß nur ein Wesen als Gott erkannt und angerufen werden kann, denn Er und Ich ist eins.Und Ich leite euch nicht unbedacht dieses Wissen zu, denn von der Wahrheit eures Denkens, von der Helligkeit eures Erkennens ....
von dem Licht, das in euch strahlt .... hängt dereinst eure Seligkeit ab, und was ihr noch als falsches Geistesgut verbreitet, müsset ihr zuvor ablegen, ehe euch ein reines Glück im Jenseits, eine ewige Seligkeit, beschieden werden kann.
Und nur eines könnet ihr tun:
euch selbst im Liebewirken üben, denn durch die Liebe in euch erhellet sich euer Geist, und ihr werdet plötzlich zur Erkenntnis kommen, wenn ihr mit einem hohen Liebegrad in das jenseitige Reich eingehet.
Aber ihr könnet schon auf Erden zu einem Wissen gelangen, wenn ihr nur Mich innig darum bittet, wenn ihr die reine Wahrheit begehret.Amen.
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Gedenket der Bedeutsamkeit des Erlösungswerkes.Ihr Menschen gedenket zu selten Meines Kreuzestodes.
Und doch war dieser bestimmend für die gesamte geistige Welt, für alles Unerlöste auf Erden wie im geistigen Reich. Hoffnungslos gingen zuvor die Seelen beim Abscheiden von der Erde in das
jenseitige Reich ein, denn sie nahmen eine Last mit, die ihnen den Eintritt in die Sphären des Lichtes verwehrte.
Und nur die Menschen, die in kindlicher Frömmigkeit an das Kommen des Messias glaubten und diesen Glauben mit hinübernahmen, erwarteten im jenseitigen Reich den göttlichen Erlöser voller Sehnsucht, Der ihnen endgültige Befreiung bringen sollte aus der Fessel des Gegners.Dieser aber hatte noch solange Gewalt über die Seelen, denn seine Macht war noch nicht gebrochen. Erst durch Mein Erlösungswerk, durch Mein Leiden und Sterben am Kreuz hob, eine neue Zeit an, und keine Seele braucht nun hoffnungslos durch das Erdenleben zu gehen, jede Seele konnte sich auf Erden schon den Eintritt in das Lichtreich sichern, die nur im Glauben an Mich und Mein Erbarmungswerk Mich anrief um Hilfe wider ihren bisherigen Herrn.
Um nun aber diesen Anruf zu Jesus Christus auch bewußt emporzusenden, muß sich auch der Mensch in Gedanken befassen mit dem Erlösungswerk .... er muß Meines Leidens und Sterbens gedenken, er muß des öfteren seine Gedanken richten zum Kreuz, er muß sich das unermeßliche Leid vorzustellen suchen, das der Mensch Jesus für seine Mitmenschen ertragen hat aus Liebe zu ihnen, er muß sich Mir Selbst in Jesus innig verbinden und sich immer wieder vor Augen halten, was Ich um seiner Sünden willen gelitten habe.
Er darf nicht durch das Erdenleben gehen in Unkenntnis des Barmherzigkeitswerkes Jesu Christi oder in Gleichgültigkeit nur durch Worte einen toten Glauben an Ihn zum Ausdruck bringen.Er muß sich ernsthaft befassen mit Seinem Kreuzesopfer, erst dann wird es auch die Wirkung nicht verfehlen und den Menschen dazu bewegen, seiner eigenen Schuld zu gedenken und diese hinzutragen zum Kreuz.
Sehr viel Hilfe könntet ihr Menschen alle erfahren, würdet ihr nur Mich Selbst in Jesus Christus anrufen um Barmherzigkeit, um Beistand wider den Feind eurer Seelen. Aber Ich muß diesen Anruf von euch fordern.
Ich kann euch diesen Beistand nicht gewähren ohne eure Bitte, und ihr unterlasset es zumeist, die Hilfe des göttlichen Erlösers anzufordern.
Würdet ihr doch bedenken, daß ein Mensch sich für euch aufgeopfert hat, um euch zu helfen aus ewiger Unfreiheit.
Solange ihr noch auf Erden weilet, befindet ihr euch aber noch in dieser Unfreiheit, die auch so lange euer Los ist, bis ihr des Menschen Jesus gedenket, in Dem Ich Selbst war in ganzer Fülle, und bis ihr Mich Selbst also in Jesus Christus anrufet, daß Ich euch helfen möge, zur Freiheit zu gelangen. Ihr vermögt es nicht ohne Hilfe.
Die Hilfe wird euch auch gewährt, aber nicht ohne daß euer Wille sich äußert, daß ihr selbst den Weg nehmet zu Jesus Christus, daß ihr Seines Kreuzestodes gedenket und selbst auch zu denen gehören möchtet, für die Jesus Sein Blut vergossen hat. Wann aber verweilet ihr in Gedanken bei Ihm, dem göttlichen Erlöser?
Mein Erlösungswerk ist für euch keine bedeutsame Begebenheit, es ist euch vielmehr ein Problem, das ihr nicht gern zu lösen gedenket ....
es ist euch eine Zweifelsfrage oder eine Legende, der ihr keinen tieferen Wert beimesset.
Und doch ist es das Wichtigste, und nur der Mensch, der sich vertieft in dieses größte Barmherzigkeitswerk, das je auf Erden ein Mensch vollbracht hat, lebt sein Leben nicht vergeblich, und er erreicht das Ziel, denn ihm ist auch die Erlösung sicher von Sünde und Tod, von Unfreiheit und Finsternis. Ihr müsset mit vollem Bewußtsein euch dem göttlichen Erlöser Jesus Christus übergeben, ihr müsset Ihn bitten, daß Er Sich eurer annehme, ihr müsset Ihm eure Schwäche und Sündhaftigkeit gestehen und Ihn bitten, daß Er euch frei mache davon.Ihr müsset Ihn einschalten in euer Leben, ihr dürfet nicht ohne Ihn wandeln, denn erst dann, wenn ihr täglich und stündlich der übergroßen Liebe gedenket, die Mich veranlaßt hat, in dem
Menschen Jesus Wohnung zu nehmen, um euch zu befreien von eurer großen Schuld, werdet ihr auch das Erlösungswerk in seiner ganzen Tiefe begreifen und um Vergebung dieser Schuld bitten.
Und sie wird euch werden.
Die Menschen auf der Erde aber wissen es nicht mehr, weshalb sie den Weg über die Erde gehen. Und wird es ihnen nahegebracht, dann hält ihr Unglaube sie zurück, es anzunehmen.Sie wissen und glauben es nicht, daß das Erlösungswerk Jesu Christi von jedem Menschen anerkannt werden muß der einmal die Unfreiheit und Kraftlosigkeit mit Freiheit, Licht und Kraft vertauschen will.
Sie wissen und glauben es aber auch nicht, daß jemals die Stunde kommen könnte, wo sie ihren finsteren, kraftlosen Zustand erkennen, denn sie glauben nicht an ein Fortleben nach dem Tode und an eine Verantwortung Mir gegenüber für das Nutzen ihres Erdendaseins.
Und doch wird von Meiner Seite immer wieder den Menschen ein klares Wissen geschenkt über die Bedeutung Meiner Menschwerdung in Jesus, des Erlösungswerkes und der Anerkennung dessen .... denn dieses Wissen wird niemals verlorengehen, es wird auch immer wieder den Menschen verständlich gegeben werden, weil durch Einwirken Meines Gegners die Unkenntnis und das Unverständnis dafür stets sichtlicher wird und es den Menschen schwerfallen würde, zu glauben, wenn die Lehren darüber verbildet sind, also nicht mehr der Wahrheit entsprechen.Ich aber will, daß ihr Menschen klarsehet, daß ihr aus eigenem Willen den Weg nehmet zu Mir in Jesus Christus. Und darum werde Ich auch immer wieder Sorge tragen, daß ihr aufgeklärt werdet über die wichtigste aller Glaubenslehren ....
über die Mission des Menschen Jesus und die Bedeutsamkeit dessen, was Er vollbrachte.
Denn Ich verlange nicht von euch, daß ihr annehmet, was euch zweifelhaft scheint, aber Ich kläre euch auf, damit ihr freiwillig annehmet und dann auch den Weg gehet zum Kreuz, der allein euch
Erlösung bringt, der euch eurer Ursündenschuld ledig werden lässet und euch den Eingang sichert in das Reich des Lichtes .... den Weg, der allein zurückführt zu Mir, von Dem ihr einstens ausgegangen seid.Amen
- BEDEUTUNG des Erlösungswerkes Jesu 3 BD 28.7.2007 07:35 (2)
- Re: BEDEUTUNG des Erlösungswerkes Jesu Religionsforum 29.7.2007 13:52 (0)
- Vollvertrauendes Gebet BD 29.7.2007 13:22 (0)
Endzeitprophetie