Wir stehen an einer entscheidenden Wende, und darauf muss hingewiesen werden. Die Menschheit soll wissen, was der Sinn des Erdenlebens ist und wer sie führt.
Die irdische Welt ist stets im Wandel. Aus niedrigen Daseinsstufen wird höheres Leben ausgegoren und neue Dimensionen tun sich auf, die vorher noch über unserem Verstehen und ausserhalb unserer Sinne lagen. Die Menschheit als Ganzes hat sich immer mehr von einem falschen Wahn gefangen nehmen lassen und dient der vergänglichen Welt, bindet sich an sie und vermehrt deren Güter, ohne zu bedenken, dass er sich damit Fesseln anlegt und am Lebenssinn vorbei treibt.
Das eigentlich Sieg bringende Reich zu Glück, Friede und Gerechtigkeit ist jenes, das uns Jesus Christus verheisst. Damit ist dann kein Ende erreicht, sondern erst damit beginnt wahres Leben in Liebe und höchst schöpferischer Tätigkeit, losgelöst von irdischen Abhängigkeiten, Grenzen, Illusionen und Entscheidungszwängen, einem höheren Plan folgend.
Jesus liess sich von der selbstischen Machtgier niedrig gesinnter Menschen gefangennehmen und töten und bewies seine Liebelehre dadurch, dass Er nicht im Grabe verblieb, sondern in ein Reich jenseits des unsrigen hinüberwechselte, von dem Er immer erzählte, und von wo aus Er uns bis heute mit Seinem Geist befruchtet, uns führen will, lehrt, tröstet und also fortwährend Beistand leistet, Irrlehren berichtigt und Kraft für die glaubenden, nach Reinheit strebenden Seelen zukommen lässt. Die Tendenzen, Jesu Existenz abzuleugnen oder Seine Lehre hinter die modernen Philosophien zu stellen, obwohl der erhabene Inhalt Seiner Lehre nicht angezweifelt werden kann, weisen auf die Existenz von Gegenkräften, die etwas anderes propagieren als selbstlose Liebe zu Wahrheit, Schöpfer und Geschöpf.
So wird uns heute etwas ganz anderes gelehrt, und zwar etwas, das auf niedrigen und allzu menschlich geprägten Ansichten und Absichten gründet und geblendet von Ego-fördernden Versprechen ohne höheres Verantwortungsbewusstsein zu einer Gegenlehre aufgebaut wird. Damit treibt die Welt immer näher dem Abgrund zu, denn sie flieht das Leben aus Gott und erstrebt eine neue Weltordnung, die einerseits aus rein menschlich-destruktivem aber überheblichem Verstandeswissen hervor geht und andererseits das Resultat geistig negativer Kräfte ist, welche irreführende Theorien anstelle des Evangeliums unter die nach Macht und Ehre strebenden Menschen tragen.
Unsere Wissenschaft ist nicht ungläubig, sondern lebt im Glauben, dass sie einmal alles mit dem Verstand erfassen können werde und die ganze Wirklichkeit begreife, wenn sie nur die irdischen Gesetze verstehen würde. Sie blendet alles aus, was den menschlichen Verstand überschreitet und das Herzdenken in Anspruch nimmt, welches durch den göttlichen Liebegeist beseelt sein muss, um wahrhaft lebendig zu sein. Sie verschliesst in falschem Wahn die Augen vor einer Wirklichkeit, die weit über diejenige hinaus reicht, welche sie als Enderklärung zu erreichen sucht. Weil es ihr nicht gelingt, eine Vorstellung von einer Dimension zu machen, welche die ihrige weit überragt, blendet sie übernatürliche Kräfte aus und anerkennt nur, was sich mit irdischen und rein verstandlichen Messmethoden beweisen lässt. Sie bildet sich eine Welt auf dem Boden von vergänglichen und beschränkten Werten, was zur unausweichlichen Folge führt, dass ihr Weltbild dem Untergang geweiht ist. Es bläht sich auf und fällt irgendwann in sich elendiglich zusammen, weil diese Wissenschaft ihr Gedankengebäude auf dem Vergänglichen aufbaute und in Selbstüberheblichkeit kontrollieren zu können glaubte.
Dieses Weltbild, das uns in der Form angepriesen wird, dass Luxus und ein Leben in Frieden, Glück und Freude anzustreben sei und zu erreichen möglich ist, belügt uns in grober Weise. Wir erfahren ja auch immer die Resultate, die Unfreiheit und der Unfriede steigt trotz zunehmend grösserem Wissen auf menschlicher Ebene ohne göttlichen Hintergrund. Wer hier mitmacht und nicht versucht, auf das wahre Leben hinzuweisen, das dem Willen des Erlösers entspricht, trägt alle Verantwortung für seinen seelischen Untergang selbst. Wer solche aufklärenden Worte unterbinden will, verspottet oder verfolgt, wird damit nicht glücklich werden können, sondern irgendwann aller Weisheit, in die er sich kleiden wollte, entblösst sein und nackt dastehen.
So wie das irdisch-menschliche Leben begrenzt ist, wie Bäume ihr Laub werfen und nach Jahren umfallen, so ergeht es auch dieser Erde. Die Vergänglichkeit geht nicht immer nur langsam vor sich, sondern kann im Feuer eine grosse Geschwindigkeit entwickeln. Jetzt, wo die Menschheit Gefahr läuft, sich einer elenden und unüberschaubaren Flut eigener neuer Gesetze zu unterwerfen und die Liebelehre Jesu bekämpft, wird sie im eigenen Feuereifer ihren unrühmlichen Höhepunkt feiern. Ihre Massnahmen zur Befriedung und Beherrschung der Welt wird immer ärgere Verwirrung schaffen und Kämpfe heraufbeschwören, welche die Kopflosigkeit verstärkt und zu Wut, Zorn und unüberlegten Handlungen führt, bis sie die Erde derart manipuliert, dass unbezähmbare Flammen aus ihr emporschlagen. Solches wird zu wenig in Erwägung gezogen, aber Tatsache ist, dass Sterne verglühen und die Auflösung irdischer Strukturen kein menschlicher Wille einschränken kann. Es gehört im Gegenteil zum Wirken göttlicher Kräfte, dass sie komplexere Gebilde schaffen und zusammenfügen, bis ein Mass erreicht ist, wo eine neue Stufe erklommen werden muss, die zuvor unsichtbar war. Wenn sich der Mensch dagegen sträubt, macht das nicht dieses göttliche Gesetz ungültig. Sein Verharren bedeutet Verhärtung und Leblosigkeit. Gänzliche Leblosigkeit ist aber niemals möglich, sondern der Gott des Lebens und der Liebe nimmt den Tod weg und schafft neue Möglichkeiten des Aufstiegs, auch wenn zuvor nochmals von vorne angefangen werden muss. Die Erde steht vor dieser Massnahme Gottes, weil die Menschen zu überheblich geworden sind, nicht mehr göttlich denken und nur noch von sich selbst eingenommen sind.
Als Nächstes steht die Eskalation des Hasses und des Unfriedens bevor, nicht ohne ständig zunehmenden Druck von seiten einer Rettung bringen wollenden Weltregierung auf das Selbstbestimmungsrecht der Menschen. Es werden Warnungen von seiten Gottes vermehrt stattfinden, die Vergänglichkeit wird uns vermehrt vor Augen geführt werden. Bis ein offensichtliches Himmelszeichen die Erde in Aufregung versetzt und manche zur Umkehr veranlasst: Ein Stern wird zu der Zeit an der Erde rütteln, wenn sich die Menschen durch die eigene Kriegsführung und Zerstörungswut selbst aufreiben und niedermetzeln wollen. Dann wendet sich das Blatt und es ist nochmals Gelegenheit zur Besinnung gegeben. Doch nur einzelne werden einsichtig, der Satan aber wagt das letzte Mittel: er inkarniert sich in der Nachäffung von Jesu Fleischwerdung in einem Menschen und gibt sich als Retter aus der Misere aus, verspricht irdisches Heil und Glück, zwingt Massnahmen auf und duldet keinen Widerspruch. Dieses drängt alle Menschen zur grundsätzlichen Entscheidung, wem sie nun glauben sollen: der Lehre Jesu, welche ein Reich der Liebe ausserhalb irdisch vergänglicher Grenzen verheisst, oder der Lehre des Antichristen, der das Paradies auf Erden verspricht, bewerkstelligt durch menschliche Überheblichkeit und Zerstörung jeglicher Herzensregung.
Überlegen wir uns jetzt schon, in welche Richtung wir treiben wollen oder für welche Kraft wir uns einsetzen wollen. Ich habe mich entschlossen, den Weg Jesu zu gehen und nicht mehr alle Massnahmen zu unterstützen, welche die Menschen in den Abgrund treiben.
Es sind da zwei Hauptführer. Der Eine ist der Schöpfer alles Guten, der andere der Feind der Schöpfung. Der liebende Vatergott hat Seine Gefässe gefüllt, der Zerstörer will alles kippen. Der Ausgang der beiden widersetzlichen Kräfte ist die geistige Welt, die des Guten wie auch die des Bösen. Beide wollen auf den Menschen und die Schöpfung einwirken, der Eine aus reiner Liebe, der Feind aus Hass und Eigensucht.
Wir sind sehr stark in die Fänge des Zerstörers geraten, weil wir uns verlocken und verführen liessen. Beispiele dafür sollen folgen.
Ich, Alois-Erwin Kälin, der ich unter dem Namen "Epidophekles" privat und übers Internet vieles unternommen habe, um der Wahrheit aus Gott zum Durchbruch zu verhelfen, bin an einer Stelle im Lebenslauf angelangt, wo ich mich aus der allgemeinen Entwicklung heraushalten möchte und den Weg mit Jesus Christus gehen möchte. Wer mich zu etwas anderem zwingen möchte, wird früher oder später als Gehilfe des Zerstörers offenbar werden.
Wissenschaftliche, philosophische und religiöse Klügeleien werden mich zu zerreissen trachten, sobald sie erkennen, welche Gefahr mein Engagement für die Wahrheit aus Jesus Christus gegenüber ihren irreführenden Absichten bedeutet.
Ich habe lange gerungen und mich selbst mehr in Frage gestellt als das, was man mich lehren wollte. Trotzdem hielt ich eine gewisse Festigkeit aufrecht und liess mich nicht hinreissen, auch auf weltlichen Erfolg zu setzen. Ich war immer einer der besten Schüler, wenn aber der Versuch gemacht wurde, mich zu einem puren Verstandes- und Erfolgsobjekt oder im entgegengesetzten Sinn zu einem Sklaven zu machen, begann ich mich auszuklicken.
Nun möchte ich mit Gottes Hilfe darlegen, was mich bewegt, wovon ich überzeugt bin, warum die Welt dem göttlichen Plan folgt und nicht dem menschlichen. Zwar kann der Mensch mitbestimmen und grosse Erfolge erringen, aber letztendlich muss er daraus etwas lernen, was er zumeist so nicht will. Nur wer den Mut aufbringt, ohne Rücksicht auf eigene Verluste die grundlegenden Wahrheiten des Lebens herausfinden zu wollen, wird alle Gefahren überwinden. Dieser Mut darf nicht zum Übermut werden, sondern soll in der Demut vor Gott verankert werden. Die Liebe zur Wahrheit soll der erste Beweggrund zur Lebensbewältigung sein, die Erkenntnis der eigenen Bedürftigkeit ein weiterer. Auf dem Weg zur Bewusstseinsbildung aufgrund immer grösserer Einsicht in die Geheimnisse des Lebens auf geistiger Ebene, wächst eine stets stärkere Kraft heran, dem Widersacher und allen Lügenmeistern zu widerstehen, aber immer nur mit Gottes Hilfe, und das im Namen unseres Erlösers Jesus Christus.
Der Feind der Wahrheit, der Täuscher und Lügner von Anfang an, versucht gerade das Erlösungswerk Jesu zu torpedieren und die gesamte Schöpfung zu zerstören, weil er immer mehr die Gefahr erkennt, dass er seinen ganzen Einfluss zu verlieren droht. Er wollte und will ein eigenes Reich gründen, in welchem nicht Liebe regiert, sondern Berechnung und Selbsterhöhung.
In der Welt sieht man die Früchte seines geistigen Wirkens: Wettbewerb und Konkurrenzdenken, verlogene Diplomatie und Hochkultur des reinen Verstandes, gepaart mit ichsüchtigem Vergnügen. Wenn Vertreter dieses Zeitgeistes sich dessen nicht bewusst sind, so sollten sie sich schleunigst besinnen und wahres Denken lernen und nach der Basis wahrer Liebe forschen. Ansonsten kann sich keiner entschuldigen, unbemerkt und unfähig zur Gegenwehr in eine verflixte Abhängigkeit geraten zu sein und dass er deshalb keine Verantwortung für seine Verirrung trägt. Es gab zwar schon immer Aufklärung und die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis. Jetzt aber ist ein Gipfel der allgemeinen Fehlentwicklung und Desinformation erreicht, wo es immer schwerer wird, das Wahre noch zu erkennen. Unsere Schulen sind stets mehr ein Objekt falscher Lehren geworden und fördern eine geistige und seelische Missbildung des Menschen, also eine falsche Erziehung, so dass kaum einer mehr erkennt, was nun das Richtige sei, obwohl man genau darin Fortschritte zu erzielen glaubt. Das ist eine der grössten Lügen und auf das Konto des Satans zu buchen.
Ich will nicht viel über Satan schreiben, sondern nur noch hervorstellen, dass es einen grundsätzlichen Feind des Lebens und der göttlichen Wahrheit gibt, den viele nicht mehr für wahr halten. Aber genau das ist der Hauptgrund, warum das zerstörerische Wirken unter wohlwollender Schminke uns in den Abgrund führt, der sich vor uns auftut. In Wissenschaft und Gesellschaft ist man dem Dünkel verfallen, dass man aufgeklärt sei und wisse, was zu vermeiden und zu verdammen sei. Aber dennoch gerät vieles offensichtlich ausser Kontrolle und man findet keine Ruhe in solcher Selbstüberzeugung, stets neue Wege werden gesucht, um das Ganze doch noch in den Griff zu bekommen. Es werden aber falsche Lösungen gesucht, ja es wird gar mit hartnäckiger Raffinesse versucht, im Ernstfall jedes Aufkommen wahrhaft göttlicher Kräfte im Keime zu ersticken. Nur was gefahrlos ist und dem eigenen Plan dienlich erscheint, wird unter frömmelnder Argumentation gefördert.
Wer aufmerksam ist und den Weg der Liebe zur Wahrheit noch nicht verlassen hat, sieht in der Weltpresse und hört in den Medien, wie der Druck steigt, sich einem globalen Diktat unterwerfen zu müssen, wo das Geld und eine fremde Macht regiert, die keiner richtig kennt. Ich habe die negative Antriebskraft beim Namen genannt, es ist der erstgeschaffene und dann von Gott abgefallene Ur-Engel Luzifer, welcher mit einem Regiment schlauester Lehrer durch eine unüberschaubare Menge falscher Lehren auf die Menschheit einwirkt. Dagegen kann nur ein Mittel noch Hilfe sein: die reine Wahrheit aus Gott und ein anderes Verhalten, ein Verhalten, welche das Wort Gottes zur Grundlage nimmt, welches nicht in der Bibel begrenzt zu finden ist, sondern sich lebendig wirksam äussert. Dies ist mein Rezept, für dieses habe ich mich entschieden. Was es im Detail umfasst, kann hier nicht ausführlich behandelt werden, aber zu einem grösseren Teil an anderen Stellen in meiner Öffentlichkeitsarbeit nachgelesen werden. Hier fasse ich nur das Wesentliche zusammen, ohne damit jeglichem Einwand durch lückenlose Argumentation den Boden zu entziehen.
Wenn ich in meinem Rezept erwähne, dass das Wort Gottes mir zur Grundlage dient, so will ich das noch präzisieren.
Ohne Gottes Geist ist kein Leben, alles Seiende gründet auf Gottes Geist. In IHM liegt alle Erkenntnis und lebt das höchste Bewusstsein. Wir Menschen sind göttlicher Abstammung und tauschen uns gegenseitig aus durch Gebärde und Sprache. Dahinter liegt ein denkerisches Potential verborgen, das rein geistiger Natur ist. Mehr oder weniger klar ist unser Denken, mehr oder weniger klar auch unser Bewusstsein; Denken und Bewusstsein ist aber nicht dasselbe. Wir waren einst Säuglinge und wuchsen in einer bestimmten Umgebung unter bestimmten erzieherischen Einflüssen auf, welche unsere in den Genen verankerten Eigenschaften übermalten. Aber auch schon die Gene tragen verunreinigtes Gut in sich und sind nicht das grundlegende Element umfassenden und wahren Seins mit dem ganzen göttlichen Potential. Grundlegendes Element allen Seins ist der göttliche Geist, welcher uns begegnet im göttlichen Wort!
Durch den Abfall des ersten Engels wurde eine Gegenwelt geschaffen zur göttlichen Schöpfung, deren Basis Liebe, Licht und Leben ist. Die Gegenwelt ist nicht ausserhalb der Macht Gottes, sondern in seiner Liebe bewahrt zur Erlösung, wenn denn der Irrweg erkannt wird und die Umkehr beschlossen wird. Aber der Hauptschuldige der Verirrung und grundlegende Potentat dieser Gegenwelt kann es noch nicht zugeben, dass sein Weg und seine Absicht nur bis zu einem gewissen Punkt ausführbar bleibt, doch im Abgrund und im Tod enden würde, wenn nicht Gott wäre, dessen Weisheit alles übersieht und dessen Macht über allem bestimmend wirkt, nur die Freiheit, auch die der Ablehnung, als göttliche Eigenschaft jedem Lebewesen zugesteht.
Wir müssen in Bildern zu schildern versuchen, was im Schöpfungsplan vorgesehen ist. Es kann nicht hochphilosophisch dargestellt werden, was Gott ist und was wir sind, was das Gute und was das Böse ist, usw. Wir sind als Abkömmlinge einer höchsten Kraft gar nicht fähig, diese zu durchschauen und zu verstehen, wenn wir nicht selbst wieder willentlich und bewusst in sie eingefunden haben. Es gibt aber die Wahrheit aus Gott, es gibt das göttliche Wort, das uns aufklären möchte. Es gibt sogar das zu uns ins Fleisch inkarnierte lebendige Wort Gottes in Jesus! Der Feind will gerade diese Wahrheit verstellen, bekämpfen und vernichten. Hierin liegt die Grundursache jeglichen Kampfes auf religiöser Basis. Jesus und seine Erlösungsbotschaft gründet auf dem Abfall der Geister, die Luzifer nachfolgten in die selbstverschuldete Verbannung aus dem göttlichen Lebensprinzip. Wie das alles hergeht und hergegangen ist, teilt uns das göttliche Wort mit, das jederzeit unter den Menschen ein Gefäss fand, wo es einfliessen und geschöpft werden konnte und noch kann. An diesem orientiere ich mich, ich habe die verschiedenen Ansprüche, dieses Wort Gottes zu sein, in tiefstem Wahrheitsverlangen, d.h. aus grösstmöglicher Liebe zur Wahrheit, mit Gottes Hilfe geprüft, und bin dadurch zu meinem heutigen Stand herangereift, wo ich allein noch dafür sprechen und handeln will.
Nun fasse ich kurz zusammen, was ich zuletzt, nach Abschluss dieser Gedankenfolge, zuoberst im Text voranstellen will:
Diese Welt ist ein vergängliches Reich, wo aus niedrigen Strukturen höheres Leben ausgegoren wird, das in neue Dimensionen übergeht, die vorerst noch ausserhalb unserer Sinne liegen. Die Menschheit als Ganzes hat sich immer mehr von einem falschen Wahn gefangen nehmen lassen und dient der vergänglichen Welt, bindet sich an sie und vermehrt deren Güter, ohne zu bedenken, dass er sich damit Fesseln anlegt und am Lebenssinn vorbei treibt.
Das eigentlich Sieg bringende Reich zu Glück, Friede und Gerechtigkeit ist jenes, das uns Jesus Christus verheisst. Damit ist dann kein Ende erreicht, sondern erst damit beginnt wahres Leben in Liebe und höchst schöpferischer Tätigkeit, losgelöst von irdischen Abhängigkeiten, Grenzen, Illusionen und Entscheidungszwängen, einem höheren Plan folgend.
Jesus liess sich von der selbstischen Machtgier niedrig gesinnter Menschen gefangennehmen und töten und bewies seine Liebelehre dadurch, dass Er nicht im Grabe verblieb, sondern in ein Reich jenseits des unsrigen hinüberwechselte, von dem Er immer erzählte, und von wo aus Er uns bis heute mit Seinem Geist befruchtet, uns führen will, lehrt, tröstet und also fortwährend Beistand leistet, Irrlehren berichtigt und Kraft für die glaubenden, nach Reinheit strebenden Seelen zukommen lässt. Die Tendenzen, Jesu Existenz abzuleugnen oder Seine Lehre hinter die modernen Philosophien zu stellen, obwohl der erhabene Inhalt Seiner Lehre nicht angezweifelt werden kann, weisen auf die Existenz von Gegenkräften, die etwas anderes propagieren als selbstlose Liebe zu Wahrheit, Schöpfer und Geschöpf.
So wird uns heute etwas ganz anderes gelehrt, und zwar etwas, das auf niedrigen und allzu menschlich geprägten Ansichten und Absichten gründet und geblendet von Ego-fördernden Versprechen ohne höheres Verantwortungsbewusstsein zu einer Gegenlehre aufgebaut wird. Damit treibt die Welt immer näher dem Abgrund zu, denn sie flieht das Leben aus Gott und erstrebt eine neue Weltordnung, die einerseits aus rein menschlich-destruktivem aber überheblichem Verstandeswissen hervor geht und andererseits das Resultat geistig negativer Kräfte ist, welche irreführende Theorien anstelle des Evangeliums unter die nach Macht und Ehre strebenden Menschen tragen.
Unsere Wissenschaft ist nicht ungläubig, sondern lebt im Glauben, dass sie einmal alles mit dem Verstand erfassen können werde und die ganze Wirklichkeit begreife, wenn sie nur die irdischen Gesetze verstehen würde. Sie blendet alles aus, was den menschlichen Verstand überschreitet und das Herzdenken in Anspruch nimmt, welches durch den göttlichen Liebegeist beseelt sein muss, um wahrhaft lebendig zu sein. Sie verschliesst in falschem Wahn die Augen vor einer Wirklichkeit, die weit über diejenige hinaus reicht, welche sie als Enderklärung zu erreichen sucht. Weil es ihr nicht gelingt, eine Vorstellung von einer Dimension zu machen, welche die ihrige weit überragt, blendet sie übernatürliche Kräfte aus und anerkennt nur, was sich mit irdischen und rein verstandlichen Messmethoden beweisen lässt. Sie bildet sich eine Welt auf dem Boden von vergänglichen und beschränkten Werten, was zur unausweichlichen Folge führt, dass ihr Weltbild dem Untergang geweiht ist. Es bläht sich auf und fällt irgendwann in sich elendiglich zusammen, weil diese Wissenschaft ihr Gedankengebäude auf dem Vergänglichen aufbaute und in Selbstüberheblichkeit kontrollieren zu können glaubte.
Dieses Weltbild, das uns in der Form angepriesen wird, dass Luxus und ein Leben in Frieden, Glück und Freude anzustreben sei und zu erreichen möglich ist, belügt uns in grober Weise. Wir erfahren ja auch immer die Resultate, die Unfreiheit und der Unfriede steigt trotz zunehmend grösserem Wissen auf menschlicher Ebene ohne göttlichen Hintergrund. Wer hier mitmacht und nicht versucht, auf das wahre Leben hinzuweisen, das dem Willen des Erlösers entspricht, trägt alle Verantwortung für seinen seelischen Untergang selbst. Wer solche aufklärenden Worte unterbinden will, verspottet oder verfolgt, wird damit nicht glücklich werden können, sondern irgendwann aller Weisheit, in die er sich kleiden wollte, entblösst sein und nackt dastehen.
So wie das irdisch-menschliche Leben begrenzt ist, wie Bäume ihr Laub werfen und nach Jahren umfallen, so ergeht es auch dieser Erde. Die Vergänglichkeit geht nicht immer nur langsam vor sich, sondern kann im Feuer eine grosse Geschwindigkeit entwickeln. Jetzt, wo die Menschheit Gefahr läuft, sich einer elenden und unüberschaubaren Flut eigener neuer Gesetze zu unterwerfen und die Liebelehre Jesu bekämpft, wird sie im eigenen Feuereifer ihren unrühmlichen Höhepunkt feiern. Ihre Massnahmen zur Befriedung und Beherrschung der Welt wird immer ärgere Verwirrung schaffen und Kämpfe heraufbeschwören, welche die Kopflosigkeit verstärkt und zu Wut, Zorn und unüberlegten Handlungen führt, bis sie die Erde derart manipuliert, dass unbezähmbare Flammen aus ihr emporschlagen. Solches wird zu wenig in Erwägung gezogen, aber Tatsache ist, dass Sterne verglühen und die Auflösung irdischer Strukturen kein menschlicher Wille einschränken kann. Es gehört im Gegenteil zum Wirken göttlicher Kräfte, dass sie komplexere Gebilde schaffen und zusammenfügen, bis ein Mass erreicht ist, wo eine neue Stufe erklommen werden muss, die zuvor unsichtbar war. Wenn sich der Mensch dagegen sträubt, macht das nicht dieses göttliche Gesetz ungültig. Sein Verharren bedeutet Verhärtung und Leblosigkeit. Gänzliche Leblosigkeit ist aber niemals möglich, sondern der Gott des Lebens und der Liebe nimmt den Tod weg und schafft neue Möglichkeiten des Aufstiegs, auch wenn zuvor nochmals von vorne angefangen werden muss. Die Erde steht vor dieser Massnahme Gottes, weil die Menschen zu überheblich geworden sind, nicht mehr göttlich denken und nur noch von sich selbst eingenommen sind.
Als Nächstes steht die Eskalation des Hasses und des Unfriedens bevor, nicht ohne ständig zunehmenden Druck von seiten einer Rettung bringen wollenden Weltregierung auf das Selbstbestimmungsrecht der Menschen. Es werden Warnungen von seiten Gottes vermehrt stattfinden, die Vergänglichkeit wird uns vermehrt vor Augen geführt werden. Bis ein offensichtliches Himmelszeichen die Erde in Aufregung versetzt und manche zur Umkehr veranlasst: Ein Stern wird zu der Zeit an der Erde rütteln, wenn sich die Menschen durch die eigene Kriegsführung und Zerstörungswut selbst aufreiben und niedermetzeln wollen. Dann wendet sich das Blatt und es ist nochmals Gelegenheit zur Besinnung gegeben. Doch nur einzelne werden einsichtig, der Satan aber wagt das letzte Mittel: er inkarniert sich in der Nachäffung von Jesu Fleischwerdung in einem Menschen und gibt sich als Retter aus der Misere aus, verspricht irdisches Heil und Glück, zwingt Massnahmen auf und duldet keinen Widerspruch. Dieses drängt alle Menschen zur grundsätzlichen Entscheidung, wem sie nun glauben sollen: der Lehre Jesu, welche ein Reich der Liebe ausserhalb irdisch vergänglicher Grenzen verheisst, oder der Lehre des Antichristen, der das Paradies auf Erden verspricht, bewerkstelligt durch menschliche Überheblichkeit und Zerstörung jeglicher Herzensregung.
Überlegen wir uns jetzt schon, in welche Richtung wir treiben wollen oder für welche Kraft wir uns einsetzen wollen. Ich habe mich entschlossen, den Weg Jesu zu gehen und nicht mehr alle Massnahmen zu unterstützen, welche die Menschen in den Abgrund treiben.
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