Re: Im 19.Jahrhundert mußte der Papst 3 Mal Rom verlassen, bald neue Revolution!


[ Prophezeiungen zum aktuellen Weltgeschehen ]


Geschrieben von Deyvotelh am 27. April 2005 17:07:22:

Als Antwort auf: Wegen Christenverfolgung und Papstflucht geschrieben von SiebenSiegel am 27. April 2005 02:23:08:

>Es wird ja jetzt häufig über eine Papstflucht und CHristenverfolgung geredet, aber warum haltet ihr das für so selbsverständlich möglich bei 1,1 Milliarden Katholiken auf der Welt und insgesamt ca. 2 Milliarden Christen.
>Was glaubt ihr könnte der Grund für eine plötzliche Christenverfolgung sein und eine Papstflucht?
>Irgendwie muß es da doch schon Anzeichen geben, die rational erklärbar sind.
>Was könnte den Hass so sehr schüren, daß ein Mensch als Christ verfolgt wird und um sein Leben fürchten muss?


Hallo miteinander!

1.) 1798 wurde Pius VI von Napoleon verschleppt, un zwar nach Valence-sur-Rhone, starb am 29.8. 1799 als Gefangener.
2.) 1809 schlug Napoleon abermals zu und ließ seinen Nachfolger Pius VII in der Festung Savona internieren, weil er den Kirchenraub mit einer Bannbulle gegen die Beteiligten beantwortete.
3.) 1848 floh Pius IX nach Gaeta, da er sich weigerte, am Befreiungskampf Italiens teilzunehmen.
http://www.stjosef.at/dokumente/pontifikat_pius_IX.htm
Die Krise endete erst mit dem Ende des Kirchenstaates 1870 bzw. der Einigung Italiens.
Pius IX exkommunizierte alle Urheber Teilnehmer an der Usurpation Roms.
Das Pontifikat Pius IX war das längste überhaupt, wenn man von Petrus absieht.

Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, daß irgendwann die Jugend wieder revolutionäre Gedanken hegt und dann auch gegen die katholische Kirche zu Felde zieht, wie das im Zuge der Französischen Revolution und der italienischen Risorgimento geschehen ist.
Es kommt alles mal wieder.

Wenn die Schweizer Garde als Armee des Zwergstaates seine Regierung (Papst und Kardinäle) nicht mehr schützen kann, wäre eine Flucht dieser Regierung ins Exil in ein unwegsames Gebiet (z.B. Schweiz) doch eine logische Folge, oder?
Auch nicht anders als z.B. ein iranischer, westlich orientierter Oppositionspolitiker, der im Westen Zuflucht vor Hinrichtung sucht.

Massenarbeitslosigkeit,Energieverknappung, Perspektivlosigkeit, Nihilismus, Verlust an Idealen, Drogen - all diese Faktoren könnten dazu beitragen, daß bald wieder gewaltsam demonstriert wird.
Kapitalismuskritik ist seit kurzem wieder hip, nicht nur von Müntefering propagiert, um sich die Stimmen bei der Landtagswahl in NRW zu sichern.

MfG Deyvotelh





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